Gesundheits- und Urlaubstagebuch Teil 7

Letzter regulärer Urlaubstag- und wieder so herrliches Wetter … da werde ich die Abschlussrunde heute ganz besonders genießen:

  • Bevor ich heute auf die Piste gehe ist ein bisschen Zeit für Kräftigung und Dehnung- das Yogatraining und die Übungen mit den Loopbändern oder Rubberbändern sind perfekt für alle, die Wintersport betreiben(möchten)- es ist auch schon im Vorfeld eine gute Vorbereitung:

 

Die Bänder gibt es in verschiedenen Stärken und von verschiedenen Anbietern, mittlerweile gibt es sogar schon Schlaufenbänder von 5 bis 20 kg in einem- damit sind die Muskeln gut in Trab zu bringen und einige Yoga-Asanas eignen sich hervorragend, um die Gelenke(besonders die Knie) gut vorzubereiten:

  • Schneeschuhwandern ist in unseren Breiten eine relativ moderne Art des Wintersports und kommt ganz ursprünglich von den Ureinwohnern Nordamerikas… sicherlich gab es bei den europäischen Bergbewohnern ähnliche Möglichkeiten.
  • Es ist eine wunderbare Art des Trainings, gelenkschonend und mit viel Blick für die Natur- noch etwas besser als beim Skilanglauf, da man mit den Schneeschuhen auch unwegsame Wanderwege abseits der gespurten Loipen erkunden kann- siehe auch mein Beitrag „Meditation im Schnee“.
  • Für alle, die jetzt denken, dass diese Art der Fortbewegung nur was für Alte ist, der sei eines besseren belehrt- Schneeschuhwandern trainiert alle großen Muskelgruppen, besonders die Beine. Das Wandern durch den Tiefschnee erfordert viel Kraft und trainiert gleichzeitig das Gleichgewicht.
  • In einer Stunde verbraucht man bei einem mittleren Tempo ca. 380 bis 450 kcal, was also durchaus mit einem Krafttraining oder anderen Sportarten vergleichbar ist.
  • Durch die gleichmäßigen Bewegungen und das Gehen an frischer Luft wird das Blut optimal mit Sauerstoff versorgt, das Herz arbeitet gleichmäßig, wird aber gut gefordert; bei Anstiegen kann der Trainingspuls auch schon mal bis 148-152 Schläge/Minute erreichen.
  • Schneeschuhwandern ist eine prima Alternative für alle, die auf Grund von Beschwerden im Bereich der Fußgelenke, andere Gelenke (Instabilität, alte Verletzungen…)oder auch im Bereich der koronaren Herzerkrankungen nicht mehr die Pisten runter jagen können oder auch die Loipen(weil verharscht, vereist) meiden müssen.
  • Ich kann es nur jedem empfehlen mal auszuprobieren, es ist herrlich, wenn man die Natur so ohne Hast erfahren darf und dabei für zwei oder drei Stunden problemlos trainiert.
  • Wichtig danach: Dehnen der Muskeln und Bänder, eine warme Dusche und ggf. eine Massage, Schüssler Salz Nummer 3 mit 5 Pastillen und Schüssler Salz Nummer 7 mit 10 Pastillen in heißem Wasser auflösen und langsm trinken- das sorgt für einen nachhaltigen Trainingseffekt.
  • Bekleidung: gute Wanderschuhe, die den Knöcheln Halt geben, Thermounterwäsche, ein leichter Fleecepulli oder ein Winterlaufshirt und dann ggf. nur eine Fleecejacke oder eine leichte Softshelljacke, bei der Hose reicht eine Lauftight oder Sporthose, die etwas gefüttert ist- für den Kopf die Mütze, Handschuhe müssen nicht unbedingt sein, wenn die Shirts oder Jacken über Stulpen verfügen. Bei den Schneeschuhen sollte auf eine gewisse Leichtigkeit, Schnellspannverschlüsse und „Krallen“ für die Steigungen und das Laufen auf vereisten/ verharschten Flächen geachtet werden. Für den besseren Halt kann man Nordic-Walking-Stöcker nutzen(Skistöcke sind nicht so gut geeignet, da sie entweder zu lang oder zu nachgiebig sind).

Meine ersten Schneeschuhe(aus 2003)

  • Ich wünsche gutes Gelingen- nur ran an das Neue… und hier noch ein paar Impressionen:

18 Uhr- Zeit für das Abendessen: Der letzte Abend bringt mir einen echten bayrischen Genuss- nach dem ganzen Sport in der Woche darf es ruhig mal ein Kaiserschmarrn sein- aber vorher Suppe und Salat 😉 …

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