Hitze

…Fischers Fritze fischte frische Fische…

…wer kennt ihn nicht, den Zungenbrecher der Kindheit 🙂 – ich möchte Euch heute in Anlehnung an Fisch und Fischer den Plattfisch Scholle aus Sicht der chinesischen Ernährungslehre und natürlich mit einem leckeren Rezept vorstellen:

  • Frische, küchenfertige Scholle säubern und trockentupfen; etwas mit Zitronensaft säuern und mit Gewürzen wie Pfeffer, einer Prise Salz, Anis, Dill- oder einfach nach Geschmack- würzen;
  • Gemüse wie Süßkartoffeln, Zucchini und Paprika säubern, schälen und grob würfeln- mit Olivenöl und Gewürzen nach gusto marinieren- dann…
  • Schollen und Gemüse auf einem Blech/Backpapier verteilen; die Scholle mit der Haut nach unten auflegen…
  • …und ab damit bei 150 Grad Umluft/mittlere Schiene und 20-25 Minuten in den Backofen; ganz zum Schluss alles noch mit frischen Kräuteren bestreuen und etwas Olivenöl darüber geben und servieren.

Die Scholle gehört zu den Plattfischen, verfügt über leicht verdauliches Eiweiß mit hoher Bioverfügbarkeit, wenig Fett, Tryptophan, Arginin und einer Menge an Spurenelementen und Vitaminen; weiterhin wirkt Scholle:

  • Qi tonisierend bei Verdauungsschwäche, Appetitlosigkeit, Diarrhö, Durchfall, Übelkeit, Schwäche körperlich, Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Energiemangel, Erschöpfung, Konzentrations-störungen und in der Rekonvaleszenz;
  • Blut tonisierend bei Leber-Blut-Mangel, allgemeinem Blutmangel mit Anämie und auch bei perniziöser Anämie
  • Inneren Wind unterdrückend bei Schwindel, Sensibilitätsstörungen, Tics, Koordinationsstörungen, Paralyse und Lähmungen;
  • Yin tonisierend bei Muskelschmerzen, Neuralgien, Trigeminusneuralgie, Multiple Sklerose, Paralyse und Lähmungen;
  • Hitze eliminierend und Toxine ausleitend bei Schwermetallbelastung, chronischen Krankheiten und unterstützend ebi der Krebstherapie

Die Scholle- platt als Fisch aber nicht platt in der Wirkung- wie wäre es also wieder mal mit Scholle 😉

Viel Erfolg beim Nachkochen und …Gute Gesundheit!

Eure Kira

Bananen gesund?

Jeder von uns kennt sie- allerdings; entweder man liebt sie oder man hasst sie 😉 – die Bananen.

Mittlerweile sind sie aus unseren Gemüseabteilungen nicht mehr wegzudenken und es gibt zahlreiche Rezepte mit den gelben Früchtchen. Sportler lieben sie auf Grund des hohen Magnesiumgehaltes und letztendlich sind sie praktische Zwischenmahlzeiten- noch dazu gut verpackt 😉 mit der eigenen Schale.

Wie sieht denn die Ernährungslehre der chinesischen Medizin das gelbe Nahrungswunder?

  • Bananen gehören zu den frisch- kühlen Nahrungsmitteln, sind vom Geschmack her süß und wirken auf die Funktionskreise Milz, Magen, Gedärme und Herz.
  • Durch ihre Inhaltsstoffe wirken sie antiulcerogen, Cholesterin senkend und entgiftend – es sind unter anderem Vitamine A, B, C und K enthalten; dazu die Mineralstoffe und Spurenelemente Kalium, Magnesium, Eisen, Kalzium, Phosphor und Zink. 100 Gramm Banane liefern etwa: 22,8 Gramm Kohlenhydrate, 2,6 Gramm Ballaststoffe, 1,1 Gramm Eiweiß (Proteine) und 0,3 Gramm Fett.
  • Die Banane wirkt basisch; daher auch ihre positive Wirkung bei allen Hitze-Erkrankungen; auch bspw. bei Rheuma.
  • Bananen wirken positiv durch Serotonin, Dopamin und Noradrenalin- was ihre teils beruhigende, teils nervenstärkende Wirkung erklärt.
BananenBowel mit Avocado und Kernen

Aus Sicht der chinesischen Medizin entfaltet dieses hochwertige Nahrungsmittel folgende Wirkungen;

Qi tonisierend:

  • tonisiert Magen,-Milz- und Herz-Qi- kann bei Diarrhö, Zöliakie, Sprue, Colitis, Dickdarmentzündung (Kochbanane oder gekochte Dessertbanane), Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen, Konzentrationsstörungen helfen

Stuhlgang regulierend/leicht abführend

Yin tonisierend:

  • kann bei Trockenheit, Lungentrockenheit, trockenem Husten – geschnitten und zu dicker Suppe verkocht- helfen

Adstringierend:

kann bei Diarrhö und bspw. blutenden Hämorrhoiden (die teilweise gereifte Bio-Banane mit der Schale oder Kochbanane mit Schale sehr weich kochen und 2 Mal täglich mit der Schale auf leeren Magen essen) helfen

Hitze eliminierend und Toxine ausleitend:

  • wirkt Toxine eleminierend zum Beispiel bei Drogenentzug, Alkoholabusus, Geschwüren, Warzen (Bananenschale auflegen)

Hitze eliminierend und toxisches Feuer reduzierend:

  • helfend bei Magen-Hitze(Sodbennen), Magenübersäuerung, Magenschleimhautreizung, Bluthochdruck, Hypertonie

Shen beruhigend:

  • helfend bei Schlaflosigkeit, depressiver Verstimmung, Stress, nervlicher Unruhe, Nervosität

Feuchtigekeit transformierend:

  • kann bei erhöhten Cholesterinwert (Kochbanane), Ödemen, Herzerkrankungen, Kreislauferkrankungen helfen

Wind-Kälte/Hitze-Nässe eliminierend bei Rheuma/Bi-Syndrom oder auch bei Gicht

Was allerdings zu beachten ist– Bananen sind auch nur maßvoll eingesetzt für uns gesund! Beim täglichem Genuss bauen sie sehr stark Feuchtigkeit auf und können auf Grund des hohen Zuckergehaltes zu Schleim im Inneren und Äußeren führen. Daher sollten Bananen maßvoll gegessen werden- z.B. vor oder nach einer Sporteinheit oder auch als vollwertige Mahlzeit am Mittag oder Abend- für das Frühstück sind sie auf Grund ihrer kühlenden Eigenschaften nicht geeignet!

Lassen wir uns also die gelben Früchte schmecken- maßvoll aber regelmäßig!

Auf gute Gesundheit- alles Liebe!

Ihre Kira Schwarzrock

Echinacea- die Heilpflanze der nordamerikanischen Ureinwohner…

 

…ist seit vielen Jahren auch bei uns ein treuer Begleiter durch die Sommerzeit- Echinacea purpurea oder Sonnenhut hat nicht nur ein tolles Aussehen in den Gärten, sondern einen immense Heilkraft:

  • Verwendete Pflanzenteile sind die Wurzel; diese ist aus Sicht der TCM vom Geschmack her scharf, bitter, leicht süss und wirkt auf die Funktionskreis Lunge, Niere, Blase und Milz;
  • Mit den Inhaltsstoffen Polysaccharide, darunter Arabinogalactane, Kaffeesäurederivate wie Cichoriensäure, Alkamide, Flavonoide, ätherisches Öle und Polyne wirkt der Sonnenhut Immunsystem stärkend, er verhindert allgemein Infektionen, entzündliche Prozesse der Haut und im Urogentialsystem, wirkt antimikrobiell, antiviral, antibakteriell, verstärkt antibiotische Eigenschaften, wirkt blähungs- und gärungswidrig, stimulierend, wundheilend, wirkt anregend auf die Insulinbildung, fördert die Durchblutung in geschwächten Geweben und – ein Segen- wirkt schweissbildend durch die Erhöhung der Körpertemperatur( erzeugt künstliches Fieber);

  • Die Hauptwirkungen aus Sicht der chinesischen Medizin sind Wind- Hitze eliminierend, Hitze und Toxine ausleitend, Nässe und Schleim- Hitze ausleitend, Schleim- Hitze auflösend, Qi tonisierend- hier besonders das WeiQi und auch Wind- Kälte eliminierend- die Anwendungsgebiete reichen von Immunstärkung, über Erkältungskrankheiten, Bronchitis, allen Entzündungen im Bereich Lunge und oberen Erwärmer, Fatigue, Erschöpfung, Diabetes Typ 2, psychische Labilität… und noch vielen mehr;
  • Cave! Kontraindikationen: Bei Überempfindlichkeit und Allergien gegen Korbblütengewächse darf Echinacea nicht genommen werden und nicht anzuwenden bei Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, AIDS und HIV-Infektion, Cortisontherapie, progredienten Systemerkrankungen wie Tuberkulose, Leukosen, Kollagenosen (entzündliche Bindegewegs-erkrankungen)- da Echinacea diese Erkrankungen verstärken kann!!!
  • Verwendt werden die Wurzeln, aber auch Kraut und Blüten- bekanntermaßen als Tinktur, aber auch in Teemischungen als Kräuterbestandteil.
  • Von den Einwohnern Nordamerikas wurde Echinacea vor allem zur Verstärkung von magischen Ritualen eingesetzt- er wurde den Göttern geopfert, Geburten als heilige Handlungen fanden häufig an Plätzen statt, wo der Sonnenhut zu finden war und auch bei Beerdigungen wurde er als Grabbeigabe mitgegeben.

Echinacea ist ein Schatz der Natur- allerdings mit starker Wirkung und somit sollte dieses Kräutlein nicht im Alleingang eingesetzt werden- die Anwendung und Verordnung gehört in Fachhände!

Extrapunkte in der Akupunktur Teil 4

ShiXuan- Zehn Erklärungen- es sind die Spitzen der Fingerkuppen, die diese Extrapunkte bilden- der Name ist Programm:

  • Die Fingerkuppen haben einen direkten Bezug zu allen Sinnen- sie öffnen die Sinnesorgane Auge, Nase, Mund, Ohr und die Haut und können das Bewußtsein beleben.
  • Diese Extrapunkte sind der Erwähnung des berühmten SunSiMiao aus dem 7. Jahrhundert(Tausend Dukaten Formeln) zu verdanken- die Literatur erwähnt sie als Akutpunkte.
  • Durch die absolute Endposition an den oberen Extremitäten leiten sie Hitze aus und beruhigen Wind.
  • Nicht nur in der Praxis leisten ShiXuan gute Dienste bei Bewußtseinsverlust, Wind-Apoplex, Sommer-Hitzschlag, fieberhaften Erkrankungen, Halserkrankungen, klonischen Spasmen, kindlicher Epilepsie, Epilepsie allgemein, Erbrechen, Durchfall durch Hitze und Wind, Taubheit…
  • …sondern auch für die Akupressur sind sie bestens geeignet- nacheinander die Fingerkuppen zwicken macht den Kopf klar, öffnet die Augen und Ohren und leitet Hitze aus.
  • Beim QiGong ist es Standard zum Abschluss die Fingerkuppen zu zwicken, auch in der TuiNa- oder Shiatsu-Behandlung ist das eine abschließende Handlung.
  • In der Praxis setze ich ggf. einen Mikroaderlass, da dann die Hitze zuverlässig ausgeleitet wird.

Bei uns kennt man das kräftige Ausschütteln der Hände, die Schwingbewegungen beim Yoga, um alles zu lockern- bei allen diesen Bewegungen wird Hitze aus dem Körper abgeleitet und das Bewußtsein geweckt- also… öfter mal die Hände kräftig ausschütteln 😉

“ Behandle jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest“– Konfuzius

Powerdrinks im Winter und…

 

… für die gute Laune sind alle Drinks, die man z. B. aus Zitrusfrüchten oder sehr farbigen Früchten herstellen kann.

Dazu wirken diese nicht nur mental aufbauend, sondern auch therapeutisch wie folgt:

  • Powerdrinks aus Zitrusfrüchten wirken basisch- besonders die Zitrone. Bei latenten Entzündungen im Körper kann ein regelmäßig- maßvoller Genuss eine deutliche Linderung bzw. sogar das Ausheilen bewirken.
  • Zitrone: Geschmack- sauer; Funktionskreise- Leber, Lunge, Magen, Gedärme, Gallenblase, Milz und Niere, antibakteriell, antioxidativ, alkalisierend, blutreinigend und eines der wenigen Lebensmittel, welches konsequent Darmgifte bindet, Yin und Qi tonisierend, Hitze ausleitend(besonders Sommerhitze), Wind-Hitze und Wind-Kälte ausleitend, Xue(Blut) bewegend und tonisierend, Qi regulierend und bewegend, adstringierend, Schleim transformierend und Feuchtigkeit/Nässe auskeitend wirkt- mein Tip- morgens etwa 60 Grad warmes Wasser mit dem Saft einer frischen Bio-Zitrone mischen und nüchtern trinken- t ä g l i c h
  • Grapefruit oder Pampelmuse: das Fruchtfleisch hat einen bitter- sauer- süßen Geschmack,die  Schale eher bitter- scharf; Funktionskreise: das Fruchtfleisch wirkt auf Magen und Lunge, die Schale auf Magen, Niere, Blase; die Schale wirkt bei Nahrungsstagnation- Verstopfung, Blähungen, Bauchschmerzen  die Schale einer Bio-Frucht getrocknet oder frisch 20 Minuten kochen- dann den Sud trinken; die Frucht wirkt- Qi regulierend und bewegend, Yin tonisierend, Blut bewegend, Toxine und Hitze auskeitend, Schleim transformierend und dann ableitend- bei Schleim in der Lunge/Bronchien, d.h. bei Husten mit profusem Auswurf, Hypertonie, Bluthochdruck, Arteriosklerose- es sollte die Schale zum Einsatz kommen/ getrocknete oder frische Schale 20 Minuten kochen und den Sud trinken(siehe oben), bei Nephrolithiasis, Nierensteine, Nierengriess  täglich 1-2 Grapefruit essen; steigernd bis zu 5 Stück; dann wieder täglich um 1 Frucht reduzieren; eine zeitlang( bis zu drei Monate) täglich 1-2 Früchte beibehalten, bei Gallensteinen und  Leberschwäche  sollte die Leberreinigungskur mit Grapefruit und Olivenöl zur Anwendung kommen;

  • Die Grapefruit hat auf Grund der Eigenschaft zur Ausleitung von Toxinen noch einen besonderen Einsatz in der Krebsprophylaxe und bei allen Erkrankungen mit Toxinbelastung- 1 Glas Grapefruitsaft morgens nüchtern für einen Monat, ähnlich wie bei der Zitrone- zur Verträglichkeit mit warmem Wasser mischen; Grapefruit tonisiert das Wei-Qi(Abwehr-Qi)
  • Mandarine: das Fruchtfleisch ist geschmacklich süss- säuerlich einzuordnen und wirkt auf die Funktionskreise Magen und Lunge; die Wirkungen auf Qi, Blut und Yin sind ähnlich der Grapefruit, allerdings etwas milder; die Mandarine hat aber zwei besonders hervorzuhebende Eigenschaften- zum einen wirkt sie Hitze eliminierend und Feuer reduzierend bei Leber-Hitze, Herz-Hitze, Fieber, Durst, Unruhe, Entzündungen, Bluthochdruck und hier nimmt man das Fruchtfleisch und den Saft und zweitens wirkt sie Schleim auflösend/transformierend besonders bei Kälteschleim, Husten mit zähem Schleim- hier kommt allerdings die (Bio)Schale zum Einsatz- das Rezept wie oben bei der Grapefruit beschrieben.
  • Achtung! Bei Menschen mit Milz-Qi-Schwäche(mehrfacher und durchfallartiger Stuhl täglich, Schwäche…) sollten Zitrusfrüchte nur sehr maßvoll eingestzt werden bzw. die Schale in Rezepturen verwendet werden.

Rezepte: immer Biofrüchte nutzen

  • Eine Zitrone, Grapefruit und Mandarine auspressen, den Saft mit einem auf 60 Grad abgekühlten Roibushtee mischen, ggf. etwas Honig(ein Teelöffel) dazu geben und trinken
  • Für den Sommer: je eine ganze Frucht mit Schale in Scheiben schneiden, in lauwarmes Wasser geben(einen Liter) und nach zwei Stunden haben Sie einen perfekten Durstlöscher…
  • Mandarine, Grapefruit auspressen, mit zwei größeren Stücken Wassermelone mischen(pürieren) und dazu lauwarmen Pfefferminztee(marokkanische Minze oder Hybridminzen mit Zitronen-, Erdbeer- oder Schokoduft nehmen) geben- ein wunderbares Getränk im Frühjahr und Sommer…

Also ruhig ran an die Zitrusfrüchte- besonders wenn man eher der „Dampfkessel“ ist, dann sind die orange und gelben Früchte perfekt! Außerdem geben Sie mit ein paar Cashewkernen eine perfekt- leichte Mittagsmahlzeit ab- sommers wie im Winter(für die Hitzköpfe unter uns 😉 )

GABA…

…Was???

Gaba ist ein spezieller grüner Tee aus Japan, der sich durch seine hervorragende Wirkweise:

  • …durch einen hohen Anteil an Gabaron- einer γ-Aminobuttersäure- auszeichnet. Gleichzeitig enthält er wirkungs- und wertvolles Theanin und Alanin in höherer Konzentration als andere grüne Teesorten- das macht ihn zu einem Gesundheitstee gegen…
  • Bluthochdruck, Schlafstörungen und Stress, ist aber auch hilfreich zur Steigerung der Konzentration, bei Erschöpfung, für das Muskelwachstum, den Körperfettabbau, die Reduktion der Schmerzsensitivität, zur Unterstützung der Leber, gegen Diabetes und unterstützend bei Leukämie- alles Symptome und Krankheitsbilder, die…
  • sich aus einer Störung und Dysbalance der Funktionskreise Leber, Herz, Milz und Dünndarm entwickeln können.
  • Die oben genannte Aminosäure wirkt auf das ZNS, die Hormondrüsen, auf das Wachstumshormon Somatropin … und entfaltet somit die positive Stimulanz im Körper.
  • Zahlreiche Studien beweisen besonders die Blutdruckregulation bei Hitze in der Leber- ein natürlicher Blutdrucksenker, der mit einer sinnvollen Ernährungstherapie(Hirse, Dinkel, wenig Fleisch, kein Zucker…) Hypertonie auf natürliche Weise senkt.
  • Migräne- gerade wenn es die Migräne durch aufsteigendes Leber-Feuer bzw. Leber-Yang ist, kann Gaba-Tee langfristig Linderung bringen.
  • Der Tee ist sehr wohlschmeckend- 30 Sekunden Ziehzeit, dann wirkt er eher beruhigend, bis zu 3 Minuten Ziehzeit wirkt er stimulierend.

Probieren Sie es aus- zu therapeutischen Zwecken halten Sie bitte Rücksprache!

Auf dem Beitragsbild sehen Sie die Tasse Gaba-Tee und ein Frühstück aus Hirse- und Haferflocken, mit Kakaonibs und Banane(Magnesium, Kalium…), als Flüssigkeit für die Zubereitung des Brei’s dient ein Getränk aus Reis und Quinoa(bei DM gekauft).

Mal ein ganz schnelles Abendessen…

mach ich öfter für mich, wenn ich das Gefühl habe, meine Säfte trocknen aus ;), d.h. ich fühle mich abends wie ausgetrocknet- nicht selten in den Wandeljahren. Das Rezept ist so einfach und so lecker- lieblicher Couscous:

  • Wir benötigen eine etwas größere Müslischale voll gekochten Couscous, dazu kommen 4 klein geschnittene Datteln und eine Innenhand voll Kokosflocken- alles wird mit etwas heißem Wasser übergossen und dann ca. 5 Minuten „in Ruhe“ gelassen, danach wird je nach Geschmack mit Vanille, Zimt oder Kardamom gewürzt und , für die Süßmäuler, mit etwas Honig nachgesüßt. Auf dem Beitragsbild sehen Sie die Variante mit Mandeldrink zubereitet.
  • Ich selbst lege immer noch zwei bis drei getrocknete Feigen mit dazu, die Früchtesüße reicht mir.
  • Das Toppit besteht aus Sonnenblumenkernen oder Kürbiskernen, wer eher Mandeln mag, nimmt gehobelte Mandeln.
  • Um das Yin noch mehr aufzubauen, wäre auch die Zugabe einer guten, reifen Birne möglich.
  • Der Schokofan reibt etwas dunkle Schokolade oder gibt das Pulver der Früchte des Johannisbrotbaumes(Carob z.b. bei nu3) darüber- damit ist dann auch der Schokohunger gestillt;)

Die Wirkung aus Sicht der CM:

  • Couscous wirkt kühlend und spendet dem Körper Yin(Säfte).
  • Die Datteln und Trockenfrüchte überhaupt stärken das Blut, noch besser sind frische Beerenfrüchte in der Saison.
  • Birne oder ggf. auch anderes angedünstetes Obst wirkt ebenfalls stark auf die Säfte und ist für den Körper am Abend bekömmlicher.
  • Kerne und Nüsse stärken die Verdauung und befeuchten den Darm.
  • Auch bei Schlafstörungen ist dieses Gericht sehr gut geeignet – Weizenarten wirkt ja etwas kühlend und beruhigt das Herz/ den Shen.
  • Eine Anmerkung zu Kakao und Schokolade: beide wirken erhitzend und mit Milch zubereitet auch stark befeuchtend/verschleimend. Deshalb empfehle ich bei Menschen mit Neigung zu Feuchtigkeit und Hitze eher das Carob- Pulver, da es von der Thermik her neutral ist.

Ach ja, für alle „Hitzköpfe“ oder „heiße“Typen unter uns- das Gericht wirkt abkühlend und hilft auch bei allen Hitzeerkrankungen mit trockener Verstopfung oder stark riechendem Stuhl- aus diesem Grund könnte es bei Hitze auch morgens gegessen werden 🙂

Ich wünsche Ihnen gute Appetit- ein schnelles Abendessen und dazu noch richtig gesund!

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