Immunsystem

Tief im Moos versteckt…

…rot und oft nicht genug beachtet zeigt sich seit Ende September die Moosbeere; vielen auch als Cranberry bekannt. Bereits seit der Steinzeit wird die Moosbeere- Vaccinium macrocarpum – zur Heilung des Menschen verwandt und selbst Tiere nutzen im Winter die Wirkung der roten Beeren- unter dem Schnee sind sie lange haltbar. Eher in den nördlichen Gefilden unserer Mutter Erde bekannt, kennen viele von Euch sicher den Cranberrysaft als Naturmittel gegen Blasenbeschwerden- aber diese Einschränkung wird der Moosbeere in keiner Weise gerecht:

  • …vom Temperaturverhalten frisch- kühl, vom Geschmack süß-säuerlich wirkt sie auf Grund ihrer Inhaltsstoffe auf die Meridiane Nieren, Blase, Milz/Pankreas und Lunge, eliminiert Hitze und Hitze-Toxine, wirkt adstringierend und antiviral/ antibakteriell.
  • Neben Pektinen, einem geringen Anteil an Eiweiß, etwas Fett und Zucker enthalten sie einen großen Anteil an Ascorbinsäure in natürlicher Form(Vitamin C), B1, B2, B5, B6 und PP(B3 oder Nicotinsäure), auch sind sie eine wertvolle Quelle des Vitamins K1. Weiterhin sind Vitamine A, B3, und E enthalten. Auch als Lieferant für Spurenelemente- Kalium, Calzium, Phosphor, Eisen, Mangan, Molybdän, Kupfer(hohe Anteil),Jod, Magnesium, Barium, Kobalt, Nickel, Zinn, Silber, Titan, Chrom und Zink- punktet die rote Beere.

Die Anwendungen mit Moosbeeren sind sehr vielfältig:

  • Zystitis-Prophylaxe und Einsatz bei Zystitis und Reizblase- als Elixier, Saft, Tinktur oder getrocknet als Pulver/in Dragees oder Kapseln; frisch mit Honig gemischt;
  • …als Frischsaft mit Honig bei Husten und Fieber;
  • …als Frucht mit Honig zur Steigerung des Immunsystems;
  • …als Saft bei Magenverstimmung, Kopfschmerz, Hautentzündungen, während der Schwangerschaft(Versorgung mit Spurenelementen, Eisen und Vitaminen);
  • …als Saft gegen Müdigkeit/Erschöpfung und zur Aktivierung des Gehirn’s;
  • …frisch als Beeren, als Saft oder Aufguss gegen Bluthochdruck- das Kalium wirkt ausschwemmend und enlastet die Gefäße; gleichzeitig sorgt der Saft für ein gesundes Cholesterinverhältnis im Körper;
  • …als Saft oder frisch haben sie eine positiv- aktivierende Wirkung auf den Pankreas(Bauchspeicheldrüse)- noch nicht vollständig erforscht, aber hoffnungsvoll wird diese Wirkung bei Diabetes Typ 2/3 begrüsst;
  • …durch die antientzündliche und adstringierende Wirkung kann der Moosbeerensaft- nach einer Überlieferung aus der Volksmedizin der Wolgadeutschen und sibierischen Urvölker- für Umschläge bei Hauterkrankungen angewendet werden; damit lassen sich Ausschläge, Juckreiz und Ekzeme lindern.

Rezepturen:

  • Halsentzündungen/Rachenentzündungen/Angina– 0,25 l frischen Moosbeerensaft mit 1 TL hellem Honig leicht erwärmen und mit der warmen Mischung 4 bis 5-mal täglich gurgeln;
  • Fieber senken (Erwachsene)- 250 Gramm Moosbeeren-frisch- mit einem Esslöffel braunen Zucker mischen/saften lassen- alle 10-15 Minuten einen Esslöffel von der Mischung einnehmen und gut zerkauen- Anwendung bis das Fieber auf ein gesundes Maß gesunken ist; bei Kindern den Saft nutzen und mit Honig und etwas warmem Wasser verdünnt geben
  • Kopfschmerzen– 250 Gramm frische Beeren gut zerkleinern und 1:1 mit Honig ansetzen- täglich davon 1 Esslöffel einnehmen, gut einspeicheln und auch schlucken;
  • Magenverstimmung- 5 Esslöffel Moosbeeren mit 0,5 l heißem Wasser übergießen, alles etwa 10 Minuten auf kleiner Hitze köcheln, den Sud abkühlen, abseihen und 4-mal täglich 120-125 ml trinken; Achtung!!! Bei Sodbrennen oder erhöhter Magensäure, saurem Aufstoßen nicht anwenden!!!

Hauterfreuliches 🙂 🙂 aus Moosbeeren:

  • Nahrhafte Maske für winterliche Haut- Hälfte eines Eigelbes, 1 EL Moosbeerensaft und 1 TL saure Sahne mischen; Mischung für 15 Minuten auf die Gesichtshaut oder auch Hände/Füße auftragen und anschließend gut abwaschen- verstärkt wird die Wirkung durch eine wärmende Kompresse; 1 bis 3-mal in der Woche anwenden; möglichst über die gesamte Winterzeit 🙂 – die Haut dankt es

Moosbeerenelixier mit Hagebutten und Honig nach einem Rezept der Wolgadeutschen und auch bekannt aus der Klosterheilkunde:

  • Benötigt werden 500 Gramm Moosbeeren; eine Handvoll Hagebutten; 3 Esslöffel Honig, drei Gramm Zimt und eine Flasche Bio-Weißwein(halbtrocken);
  • …die Beeren und Hagebutten gut reinigen und aussammeln- mit dem Weisswein und dem Zimt in einem Topf zum Kochen bringen und so lange bei kleiner Hitze weiterköcheln, bis die Beeren/Hagebutten leicht zerdrückt werden können;
  • … dann den Sud einfach auf der Wärme stehen lassen und den Honig langsam unterrühren- nochmals kurz aufschäumen und dann durch ein Sieb gut abseihen- sofort in sterile Flaschen bzw. hohe Gläser füllen- verschließen;
  • …nach dem Abkühlen beschriften und bei oben genannten Symptomen oder zur Immunabwehr 3x tgl. ein Likörglas voll einnehmen…

…so darf Medizin gerne schmecken 😉

Durch das Verdunsten des Alkohols ist das Elixier auch für Kinder geeignet 🙂

Ich wünsche gutes Gelingen für das eine oder andere Rezept 😉 🙂 und gute Gesundheit- alles Liebe

Eure Kira

Hinweis: Die Rezepturen stammen aus der Naturheilkunde/Klostermedizin/Volksmedizin- Symptome sollten von einem Arzt/Ärztin oder Heilpraktiker/Heipraktikerin geprüft werden- bitte bei langanhaltenden Symptomen Fachleute konsultieren!

Yoga und das Immunsystem

Wie sind mitten im Herbst, der Zeit des Metallelementes mit den Meridianen Dickdarm und Lunge. Diese haben einen direkten Bezug zum Immunsystem und bedürfen der besonderen Aufmerksamkeit. Sind beide Meridiane ausgeglichen und in guter Funktion, dann stärkt das unser Immunsystem.

Dazu kann Yoga beitragen- Atemtechniken und Asanas sorgen für den freien Flus des Qi in den Meridianen.

Welche Techniken dienen dazu?

  1. Kapalabhati– die Reinigungsatmung/Stoßatmung- dabei werden die oberen Luftwege sehr stark aktiviert und somit erfolgt ein effektiver Austausch von Sauerstoff/ Kohlendioxid/ Giftstoffen; der Raum sollte möglichst alleine genutzt werden und sehr gut be- und entlüftet werden(Fenster öffnen).

Anleitung: Setze dich aufrecht hin; ein bequemer Sitz sollte mühelos 15 Minuten zu halten sein- nutze ein Kissen oder eine Decke 🙂 ; Atme gelassen tief ein- dann atme stoßweise 10-15 x aus; dabei ziehe die Bauchdecke und den Bauchnabel immer weiter nach innen; dann wiederhole den Prozeß- 3x sind ausreichend; steigere dich langsam. Nach dem Beenden dieser Atemtechnik praktiziere im Sitz die Abfolge Katze/ gerader Rücken und absolviere dann noch einmal 3x 15 Ausatemstöße. Danach absolviere die unten aufgeführten Asanas oder begebe dich zum Yoga-Nidra in Rückenlage.

2. ParivrttaJanu-Shirshasana- das sitzende Dreieck– mit dieser Asana wird die Zwischenrippenmuskulatur aufgedehnt, die Meridiane Lunge, Dickdarm und Gallenblase „geöffnet“; somit wird die Atemhilfsmuskulatur, das Gewebe von Bronchien und Lunge besser durchblutet, die Sauerstoffbindung erhöht- die Scjleimhäute können besser arbeiten 🙂

Ausführung: Nimm mit gegrätschten Beinen auf deiner Matte oder dem Teppich platz- winkle das linke Bein an; bereite die Übung vor, indem du erst mehrfach(5x-Einatmung) den linken Arm über die Seite anhebst und mit „Sonnenfingern“(Daumen zeigt nach hinten) nach oben in Richtung Decke streckst- Ausatmen- und wieder über die Seite absenken; Mitte Einatmung; dann beginne- den Arm anzuheben, im Ellenbeugen zu beugen und dehne den Rumpf nach rechts- der rechte Arm streckt sich nach links auf Bauchhöhe(lange Ausatmung)- praktiziere dann auf der rechten Seite mit Beinwechsel; Wiederhole auf jeder Seite 7/8x- halte dabei langsam steigernd von 3 Atemzügen bis 10 Atemzüge.

3. Trikonasana– das stehende Dreieck- diese Asana weitet den gesamten Brustkorb, vitalisiert und dehnt die BWS und das Zwerchfell- damit werden die Bronchien und das Lungegewebe „durchlüftet“. Das Zwerchfell ist als Atemhilfsmuskel oft blockiert- Computerarbeit, sitzende Tätigkeiten, einseitige Belastungen und auch einseitiges Training tragen dazu bei- dher ist TRIKONASANA eine sehr wertvolle Übung.

Ausführung: Stelle dich in eine etwas weitere Grätsche; rechter Fuß 90 Grad und linker Fuß 45 Grad nach rechts drehen; Bauchnabel und Becken gegen diese Richtung halten- Körpermitte halten(Tiefe Einatmung); den Oberkörper nach rechts neigen( lange Ausatmung)- dabei geht der rechte Arm lottreu nach unten, die rechte Hand stützt auf einen Block oder Boden; der linke Arm öffnet sich nach oben(Sonnenfinger), so dass Schulter über Schulter steht; der Kopf/ Gesicht bleibt im Lot mit dem Bauchnabel; verweile beginnend mit 5 Atemzügen und steigere dann bis zu 15 Atemzüge; wiederhole zur anderen Seite. Die Asana wird 5x zu beiden Seiten geübt.

Nach dieser Yogapraxis streiche den gesamten Körper von Kopf bis Fuß beidseitig aus- erst außen hinunter, dann innen wieder hinauf- atme dabei kräftig ein und aus.

Danach gönne Dir einen Kräutertee aus Eisenkraut(Verbene) und etwas frischem Ingwer. Auch Zistrosenkraut oder griechischer Bergtee wirken präventiv. Vielleicht legst Du Dir auch einen Leberwickel an; dieser entgiftet zusätzlich und sorgt für eine Tiefenentspannung.

Tipp: Nimm in der Erkältungszeit Schüssler Salz Nummer 3- Ferrum phosphoricum D12- mit 20 Pastillen über den Tag verteilt. Damit wird die Sauerstoffbindung im Blut gestärkt- du wirst deutlich widerstandsfähiger 🙂

Gute Gesundheit und eine schöne Woche- Eure Kira

Das große Yang der Schüssler Salze…

…ist Ferrum phosphoricum D12(FeP)- die Nummer „3“ der Schüssler Salze.  Ferrum phosphoricum ist ein natürlicher Stoff, der bei uns sowohl im Blut als auch in allen Zellen, besonders den Muskelzellen, vorkommt:

  • Es ist das stärkste Entzündungs- und Schmerzmittel für alle heftigen, akuten Yang-Erkrankungen- es harmonisiert und erhält das gesunde Yang-Qi.
  • Als Hauptmittel der 6 Yang-Mittel beruhigt, kühlt, dämpft oder kräftigt die Nummer 3 die Yang-Energie.
  • Es hat die stärkste Verbindung zum Feuerelement und kann somit dieses sehr gut beeinflussen- brennen die Krankheiten- Schüssler Nummer 3; gibt es zu wenig Feuer, dann heizt es dem Körper ein.
  • Es dient der schnellen Beseitigung innerer Hitze und ist das Hauptmittel auch aus Sicht der TCM bei entzündlichen Yang- Erkrankungen.
  • Ferrum phosphoricum aktiviert, erhält und erhöht die Sauerstoffkonzentration im Blut und den Zellen, sorgt somit für ein ausgeglichenes „Brennen“ des Yang-Feuers- Sauerstoff ist unabdingbar, um Feuer in Gang zu halten- damit trägt Ferrum phosphoricum auch zu einer stärkeren Vitalität und Kräftigung bei.

Hauptmerkmale:

  • FeP schafft ein gesundes und kräftiges Yang-Qi;…
  • …kühlt überschießendes, hitziges Yang-Feuer; z.B. bei akuten Entzündungen, allen Erkrankungen zu Beginn, bei Fieber, Yang-Blut-Fülle, Röte, Wind-Hitze-Erkrankungen; es hilft bei allem wo Kälte eine Linderung/ Besserung bringt;
  • … beruhigt Yang-Qi-Fülle bei starken Schmerzen, vor allem pochenden, klopfenden und pulsierenden Schmerzen die durch Bewegung, Bücken, nach dem Essen, Druck oder Massage schlimmer werden;
  • … es kräftigt das Yang-Qi, unterstützt also die Heilungsenergie bei akuten Krankheiten oder auch bei Krankheitsneigung- bei allgemeiner Schwäche, Müdigkeit, Antriebs- und Leistungsschwäche und bei einem geschwächten Wei-Qi(Abwehrschwäche)
  • FeP wirkt kühlend, absenkend, zusammenziehend, beruhigend und kräftigend

                         (gesunde Ernährung unterstützt die Wirkung von FeP- z.B. in roter Bete ist auch Ferrum enthalten)

Bei einer Yang- Disharmonie kann FeP wie folgt eingesetzt werden- auch unabhängig vom Konstitutionstyp:

  • bei frischen Wunden und wenn Schmerzen durch Bewegung stärker werden,
  • bei Fieber bis 38,8 Grad- erhöhter Temperatur- es ist leicht erhöhtes Yang-Fieber,
  • bei Entzündungen- der Krankheitsort ist heiß, rot und oft geschwollen- durch Kälte oder Kühle verbessert sich der Zustand, wogegen Wärme und und warme Anwendungen den Zustand verschlimmern,
  • zu Beginn einer Erkrankung- Krankheiten verlaufen wie der Jahreskreis; alle akuten Krankheiten beginnen mit einem starken Abwehrkampf- FeP harmonisiert das Yang und kann damit akute Krankheiten- rechtzeitig genommen- bereits abmildern und so einem schwereren Verlauf vorbeugen,
  • bei Blutungen- das Blut ist kräftig(Yang)hellrot bis rot, gerinnt zu einer gallertartigen Masse- FeP ist ein Hauptmittel bei Nasenbluten, da Qi und Yang nach oben streben ist hier FeP indiziert,
  • bei Schmerzen- alle Entzündungsschmerzen verlangen nach FeP(siehe oben),
  • bei körperlicher Überanstrengung- FeP ist das Mittel für alle, die körperlich schwer arbeiten, Sport treiben oder anderweitig ständig körperlichen Belastungen ausgesetzt sind,
  • bei Stress- Stress verbraucht sehr viel Yang-Qi- zusätzlich zur Beruhigung der Leber mit geeigneter Kräutermedizin oder bspw. Taraxacum Urtinktur kann FeP Stresssymptome reduzieren- hier sollte aber etwas im Lebensalltag geändert werden,
  • bei Schwäche und Abwehrschwäche- FeP erhöht die Sauerstoffbindung- dadurch stärkt es allgemein das Qi und hilft dem Körper bei der Regeneration und Abwehr,
  • bei Konzentrationsschwäche- besonders Kinder lassen sich leicht ablenken, da ihr Qi noch nicht reguliert ist; FeP hilft auch hier durch seine Wirkung auf das Blut und die Zellen,
  • FeP ist das Sportlermittel per exellance- es ist das wichtigste Mittel um die Milz und damit die Muskeln zu stärken, denn die Muskeln haben ihre Affinität zum Milz-Qi……

Anwendung:

  • Potenz D12- kühlt das Yang-Feuer; Potenz D3 hat eher die stärkende Wirkung
  • akut: alle 15-30 Minuten eine Pastille lutschen
  • chronisch: 6-8x täglich ein- zwei Pastillen
  • Schnupfen: 5 Pastillen FeP D12 und 7 Pastillen Magnesium phosphoricum D12 in heißem Wasser auflösen und langsam trinken
  • Salbe: die FeP-Salbe kann sowohl bei Wunden, Verbrennungen, Gelenkschmerzen als auch zur Herzstärkung und bei kalten Händen/Füßen eingesetzt werden

Schüssler Salze bekommen Sie mittlerweile in jeder Apotheke oder direkt bei den Herstellern- sie sind einfach anzuwenden und gehören in die Hausapotheke- ihre Wirkung fusst auf chemisch- physikalischen Gesetzen.

Natürlich tragen auch entsprechende Lebensmittel zur Gesundung bei- allerdings sollte(gemäß der TCM) bei einer bestehenden Erkältung, einem grippalen Infekt oder einer Grippe k e i n e  Hühnerbrühe zu sich genommen werden- dadurch wird die emporlodernde Yang-Energie getriggert und alles wird schlimmer!

Gute Gesundheit!

Immunbooster

Das Immunsystem- wie schon an dieser Stelle berichtet- wird gerade jetzt in der Übergangszeit Herbst besonders stark gefordert. Es ist an den Tagen noch relativ mild, nachts dagegen können schon Fröste für eine starke Abkühlung sorgen- dazu kommen noch die Herbstwinde bzw. Herbststürme- wie also gesund bleiben?

Grippeschutzimpfung- ob Impfung oder nicht sollte jeder für sich entscheiden- ich entscheide mich bewußt dagegen. Aus Sicht der TCM führen Impfungen generell zusätzlich Pathogene in den Körper, die zu verschiedenen Beschwerden führen können und das Meridiansystem und WeiQi zusätzlich belasten. Es gibt aus meiner Sicht auch andere Methoden, um sich vor Grippe, grippalen Infekten, Erkältungen… gut zu schützen und das WeiQi zu stärken:

  • Ab September bis zum Februar führe ich eine Immunkur mit den Schüssler Salzen Nummer 3, 6, 7 und 21 durch- die Nummern 3,6 und 7 gebe ich morgens mit der Tagesdosis von je 6 Pastillen/Mittel in 500ml Wasser dazu kommen dann 3 Pastillen der Nummer 21- diese Lösung trinke ich über den Tag. Die Mineralsalze sorgen für eine gute Sauerstoffbindung, beugen Entzündungsprozessen vor, halten das Blut fließfähig und stabilisieren den Zellstoffwechsel.
  • Gemüse– Gemüse liefert nicht nur Vitamine, sondern versorgt den Körper mit Antioxidantien- wichtig, um die Abwehr zu stabilisieren und das WeiQi zu halten. Die wichtigsten Gemüsesorten sind Wurzeln, Knollen(RoteBete) und Winterkohl- und Kürbisgewächse.
  • Brühe– mit viel Wurzelgemüse, Wintergemüse(z.B. Rosenkohl), Ingwer oder Galgant und Hühnchenfleisch ist eines der besten Präventionsmittel gegen Erkältungen- einfach gesäubertes Kohl- und Wurzelgemüse, Ingwer oder Galgant, etwas Kurkuma und ein Suppenhuhn mit Wasser ansetzen und 3 Stunden köcheln lassen; dann die festen Stoffe abschöpfen und entsorgen, den Sud noch einmal mit etwas Wasser aufkochen und ggf. in Schraubgläser füllen(Vorrat) und dreimal/Woche so ein Glas trinken. In der Winterzeit können Menschen mit schwächerer Konstitution diese Brühe auch täglich(250ml) trinken.
  • Basische Fußbäder mit Natron- diese regen den Stoffwechsel an, bauen Säuren im Körper ab und wirken entgiftend- eine Schüssel mit angenhem warmen Wasser + eine Tüte Natron(Backnatron), abends die Füße darin für 10 Minuten baden(ggf. warmes Wasser nachgießen) und danach gut abrubbeln- der positive Nebeneffekt- die Haut der Füße wird angenehm zart und auch Pilzinfektionen oder Schweißfüße haben keine Chance mehr.
  • Immun-Säfte– rohe Säfte sind gemäß der TCM nicht in Massen zu konsumieren, sondern mit Maß einzusetzen- trinken Sie Säfte immer nach einer warmen Mahlzeit, dann wird das Milz-Qi nicht geschwächt und der Körper kann die positiv wirkenden Säfte besser aufnehmen. Das Rezept für meinen Immun-Saft sieht wie folgt aus: 150 ml rote Bete Saft(Bio, Frischsaft), dazu kommen 50ml Apfelsaft(Frischsaft), 10 ml Sanddorn- oder Holunderbeersaft, je eine Messerspitze Ingwer, Nelke , Muskat und Zimt, 4 Esslöffel Kokosmilch und ein Esslöffel Leinöl(Bio)- das Ganze gut durchmixen und im Winter mit etwas warmem Wasser(maximal 35 Grad) auffüllen- dieser Saft wirkt blutbildend, ist reich an den wichtigsten Vitaminen, stärkt das WeiQi; das Leinöl mit den Omega3-Fettsäuren sorgt für die Verwertbarkeit der fettlöslichen EDKA-Vitamine und macht das enthaltenen Eisen verfügbarer. Kokos und die Gewürze wirken antibakteriell und antifungizid, senken den Cholesterinspiegel; gleichzeitg bringt der Saft die Seele zum Leuchten 🙂

  • Aderlass nach Hildegard von Bingen– den lasse ich auch 2x/Jahr durchführen- immer im Februar/März und Oktober/November am 3.- 6.Tag nach dem Vollmond/ so wie es passt. Dieser hat eine gute Wirkung auf die Regeneration des Blutes und beugt Entzündungen vor.

Mit diesen einfachen Methoden arbeite ich selbst schon seit 25 Jahren und bin immer gut durch die Erkältungszeit gekommen. Zusätzlich gehe auch ich regelmäßig zur Akupunktur und nehme ggf. rechtzeitig Kräuter ein, die eine Grippe oder Erkältung vermeiden.

Gute Gesundheit!

 

…unser Quell für geistige und körperliche Gesundheit

Dazu trägt auch Sanddorn- der Vitamin-Booster des Nordens- bei. Sanddorn hatte als Nahrungs- und Heilpflanze bereits in der Antike eine Bedeutung. Besonders in weiten Teilen Asiens und im Mittelmeerraum werden seine Früchte als Nahrungs- und Heilpflanze seit alten Zeiten und bis heute gesammelt. Die Früchte werden frisch verzehrt oder zu vitaminreichen Säften, Sirup, Kompott, Gelee, Liköre und Weine verarbeitet. Er ist einer der wenigen Ölsträucher, der auf reinen Sandböden gedeiht. Mit seinen schmalen, silbrigen Blättern und den leuchtend orangenen Früchten sieht der Sanddorn sehr attraktiv aus und bereichert die Landschaften- schützen wir ihn, denn er ist ein kompaktes Heilmittel aus der Natur:

  • Die Inhaltsstoffe des Sanddorn sind so vielfältig(Quelle therapeutica.ch)- Vitamin C, B1,2,B12, Niacin, Pantothensäure, B6, Folsäure E, P, Provitamin A, Apfelsäure, Quercitin, Mannit, Wein- und Buttersäure, Fette- ges.FS (Myristin-, Stearin-, Palmitin-, Arachidon-), einf.unges.FS (Öl-, Palmitolein-), mehrf.unges.FS (Linolsäure, Linolensäure), Polyphenole, Symbiose mit einem Aktinomyceten, wodurch mit der Leber vergleichbare B12-Konzentrationen in der Samenschale entstehen können, biogene Amine, Mineralstoffe und Spurenelemente: Fe, Zn, Cu, Mg, K, Ca, Kobald und Phytosterine- diese geballte Kraft macht den Sanddorn zu einem heimischen Superfood und
  • …er wirkt adstringierend und tonisierend, dazu aus Sicht der TCM auf die Funktionskreise Leber, Lunge, Gedärme und  Niere.
  • In der Volksmedizin/ westlichen Naturheilkunde findet er Einsatz bei Erkältung, Appetitlosigkeit, Durchfall, Darmentzündung, Vitamin-C-Mangel, Frühjahrsmüdigkeit, geschwächtem Immunsystem, Gicht, Herzschwäche, Müdigkeit, Hautprobleme, Dekubitus und auch nach Bestrahlungen und bei Strahlenschäden.

Sanddorn ist weiltweit verbreitet und daher auch im asiatischen Raum bekannt- die Wirkung aus Sicht der TCM ist wie folgt:

  • Hitze eliminieren und Feuer reduzieren- bei Fieber, Magengeschwür, Zwölffingerdarmgeschwür, Gastritis, Ösophagitis, Darmentzündung, Colitis, Entzündungen allgemein, chronischen Infekten, Leber-Feuer, Reizbarkeit, Jähzorn, Wutanfälle, Migräne
  • Adstringieren- bei Jing- Verlust, Skorbut, körperlicher und geistiger Schwäche, Wachstumsstörungen, Rachitis, Zahnfleischbluten, Diarrhö, Durchfall, Sommerdiarrhö, Hyperhidrosis, Säfteverlust, vorzeitiger Alterung,
  • Hitze eliminieren und Blut kühlen- bei Blutung, geröteten und juckenden Ekzemen, begleitend zur Radiotherapie (Sanddornfruchtfleischöl), Furunkel, Karbunkel, Zahnfleischbluten,
  • Blut tonisierend- bei Leber-Blut-Mangel, Anämie, Nachtblindheit, Sehschwäche, trockener Haut, Schleimhaut-trockenheit
  • Qi tonisierend- bei geschwächtem Wei-Qi, tonisiert Herz-Qi, Abwehrschwäche, Immunschwäche, Infektanfälligkeit, Rekonvaleszenz, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Energiemangel, Erschöpfung, Frühjahrsmüdigkeit,Untergewicht, Appetitlosigkeit, Konzentrationsstörungen, Knochenwachstumsstörungen, Bindegewebeschwäche, begleitend zur Digitalis-Therapie, Herzschwäche, Kreislaufschwäche,
  • Nässe/Feuchtigkeit auflösend/transformierend- bei erhöhten Blutfettwerten(Cholesterin) und Arteriosklerose-Prophylaxe
  • Schleim auflösend und transformierend- zur Prophylaxe von augenkrankheiten(Grauer Star, Katarakt), Augen-linsentrübung, Atemwegsverschleimung, Magentumore, Speiseröhrentumore, Hauttumore, Melanome, Sarkome, Krebs und Krebsprophylaxe
  • Kontraindikationen: Bei Kälte der Mitte sollte Sanddorn mit Milz-Qi tonsierenden Nahrungsmittteln ergänzt werden.

Neben zahlreichen Rezepturen für Gelee, Liköre, Weine … schätze ich besonders das Sanddornfruchtfleischöl- es ist ein wunderbares Heilmittel bei Hautproblemen, besonders bei geschädigten Schleimhäutern- hier eine Rezeptur:

  • Entsaften Sie frische Beeren vom Sanddorn und trennen den Saft ab. Den trockenen Rückstand aus Fruchtfleisch und Samenkernen zermahlen Sie in einer Mühle zu einem Brei, geben ihn in eine Thermoskanne und übergießen die Masse im Verhältnis von 1 zu 2 (1 Teil Brei und 2 Teile Pflanzenöl) mit auf 60 °C erwärmten Bio-Pflanzenöl. Die fest verschlossene Kanne lassen Sie etwa 1 Woche stehen und sieben dann das Öl vorsichtig ab.
    Den Rückstand übergießen sie wieder mit Pflanzenöl und verwenden den zweiten Abguss als Zusatz zu Salaten, für Gesichtsmasken und Cremes.

Bei Magenerkrankungen ist diese Rezeptur hilfreich:

  • Sud aus Sanddornbeeren- Übergießen Sie 3 EL Beeren mit 0,5 Liter heißem Wasser, lassen den Aufguss aufkochen, noch für 10 Minuten unter schwacher Hitze köcheln und dann abkühlen. Vom Sud trinken Sie 2 bis 3-mal täglich 200 ml.

Bei Magen- und Zwölffingerdarm-Geschwüren ist dieses Rezept möglich:

  • Sanddornfruchtfleischöl – 2 bis 3-mal täglich 1 TL 30 Minuten vor den Mahlzeiten einnehmen

Generell empfehle ich ab September die Einnahme von 100ml Frischsaft nach dem Frühstück oder gleich nüchtern verdünnt mit 200ml handwarmem Wasser- deutlich verträglicher als Zitrusfrüchte ist der heimische Sanddorn für uns besser geeignet.

Sanddornfruchtfleischöl ist ein einzigartigen Multivitamin-Präparat. Es besitzt unter anderen antibakterielle Eigenschaften, fördert die Epithelisierung des Gewebes, heilt gut Wunden, wie oben bereits beschrieben auch Verletzungen der Schleimhäute, der Haut und lindert den Schmerz. Dieses Öl von rötlich-oranger Farbe, seinem charakteristischen Geruch und Geschmack, ist reich an Karotin und Carotinoide, Vitamin E und Vitamin F, die den Stoffwechsel der Haut regeln, sowie Sterole, Mineralstoffe und Spurenelemente (Eisen, Kupfer, Silber, Silizium, Mangan, Kobalt, Nickel, Vanadium, etc.), sowie Glyceride der Oel-, Linol-, Palmitin-und Stearinsäure. Auch das Öl- bereits oben genannt- kann innerlich und äußerlich angewandt werden.

“ Warum in die Ferne schweifen- sieh das Gute ist so nah…“- heimisches Superfood ist saisonal, reginonal und viel besser verträglich, als importierte- auch für die Nachhaltigkeit!

Gute Gesundheit!

Echinacea- die Heilpflanze der nordamerikanischen Ureinwohner…

 

…ist seit vielen Jahren auch bei uns ein treuer Begleiter durch die Sommerzeit- Echinacea purpurea oder Sonnenhut hat nicht nur ein tolles Aussehen in den Gärten, sondern einen immense Heilkraft:

  • Verwendete Pflanzenteile sind die Wurzel; diese ist aus Sicht der TCM vom Geschmack her scharf, bitter, leicht süss und wirkt auf die Funktionskreis Lunge, Niere, Blase und Milz;
  • Mit den Inhaltsstoffen Polysaccharide, darunter Arabinogalactane, Kaffeesäurederivate wie Cichoriensäure, Alkamide, Flavonoide, ätherisches Öle und Polyne wirkt der Sonnenhut Immunsystem stärkend, er verhindert allgemein Infektionen, entzündliche Prozesse der Haut und im Urogentialsystem, wirkt antimikrobiell, antiviral, antibakteriell, verstärkt antibiotische Eigenschaften, wirkt blähungs- und gärungswidrig, stimulierend, wundheilend, wirkt anregend auf die Insulinbildung, fördert die Durchblutung in geschwächten Geweben und – ein Segen- wirkt schweissbildend durch die Erhöhung der Körpertemperatur( erzeugt künstliches Fieber);

  • Die Hauptwirkungen aus Sicht der chinesischen Medizin sind Wind- Hitze eliminierend, Hitze und Toxine ausleitend, Nässe und Schleim- Hitze ausleitend, Schleim- Hitze auflösend, Qi tonisierend- hier besonders das WeiQi und auch Wind- Kälte eliminierend- die Anwendungsgebiete reichen von Immunstärkung, über Erkältungskrankheiten, Bronchitis, allen Entzündungen im Bereich Lunge und oberen Erwärmer, Fatigue, Erschöpfung, Diabetes Typ 2, psychische Labilität… und noch vielen mehr;
  • Cave! Kontraindikationen: Bei Überempfindlichkeit und Allergien gegen Korbblütengewächse darf Echinacea nicht genommen werden und nicht anzuwenden bei Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, AIDS und HIV-Infektion, Cortisontherapie, progredienten Systemerkrankungen wie Tuberkulose, Leukosen, Kollagenosen (entzündliche Bindegewegs-erkrankungen)- da Echinacea diese Erkrankungen verstärken kann!!!
  • Verwendt werden die Wurzeln, aber auch Kraut und Blüten- bekanntermaßen als Tinktur, aber auch in Teemischungen als Kräuterbestandteil.
  • Von den Einwohnern Nordamerikas wurde Echinacea vor allem zur Verstärkung von magischen Ritualen eingesetzt- er wurde den Göttern geopfert, Geburten als heilige Handlungen fanden häufig an Plätzen statt, wo der Sonnenhut zu finden war und auch bei Beerdigungen wurde er als Grabbeigabe mitgegeben.

Echinacea ist ein Schatz der Natur- allerdings mit starker Wirkung und somit sollte dieses Kräutlein nicht im Alleingang eingesetzt werden- die Anwendung und Verordnung gehört in Fachhände!

Kleines für die große Gesundheit

 

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, was die einfachen Dinge für die eigene Gesundheit sein könnten? Ich täglich- und so bringe ich heute so alltägliche Gewohnheiten in’s Spiel- oder vielleicht doch nicht so alltäglich?

  • Vitamin D- immer in starker Zweisamkeit mit dem Vitamin K- wird mit der Nahrung nur in geringen Mengen aufgenommen- der beste Bildungsprozess läuft über die Haut und die Augen ab- wenn Sie täglich 15 Minuten ohne Sonnenbrille und Sonnencreme an die frische Luft gehen- es muss nicht der ganze Körper sein; Arme, Beine, Gesicht und natürlich die Augen nehmen die UVB-Strahlung auf und diese können dann die Bildung des wichtigen Vitamins für Knochen, Organe, Augen u.s.w. anregen. Im Sommer nicht fraglich, aber im Winter ist es schwierig- unser Schatten muss kürzer sein als wir, dann ist die Strahlung ausreichend- ggf. muss ab Herbst substituiert werden.
  • Gleich nach der Sonne kommt bei mir das Lächeln oder Lachen- mindestens 30x/ Tag sollte es Programm sein. Was in Kindertagen gar keine Hürde war, scheint als Erwachsener unüberwindbar. Lachen baut Stress ab- es gibt sogar Lach-Yoga; Lachen bewegt viele Muskeln- wer fröhlich durch die Welt geht, lebt länger! Lachen regt das Immunsystem an und ist förderlich bei der Heilung. Sie haben vielleicht schon etwas von den Krankenhaus-Clowns gehört?

  • Impfungen, Medikamente, Desinfektionsmittel- es gibt so viel, dass uns Hygiene und Gesundheit vorgaukelt. Sicher kann im Einzelfall(Tetanus, Kinderlähmung…) eine Impfung sinnvoll sein- aber Desinfektionsmittel zu Hause??? 🙁 Lieber mindestens 10-15 x/ Tag die Hände gründlich waschen- mit normaler Haushaltseife, einer Handbürste und für 20 Sekunden- danach ein separates Händehandtuch benutzen- Keime übertragen sich immer am schnellsten über Hautkontakt. Also- wie hat es Mama gelehrt -„Nach dem Klo und vor dem Essen- Hände waschen nicht vergessen“ 😉
  • Unser Essen- in Ruhe, ausgewogen und gründlich gekaut- dann hält es uns gesund! Je nachdem, was wir zu uns nehmen ist das Kauen maßgeblich am Verdauungsprozess beteiligt- 15 bis 35x/Bissen sollte gekaut werden- mein alter Zahnarzt hat immer gesagt:“ Kaue so oft, wie Du Zähne im Mund hast“- außerdem, wenn man lange kaut, setzt das Sättigungsgefühl frühzeitig ein und wir essen deutlich bewußter- damit lassen sich im Jahr auch einige Pölsterchen abbauen 😉
  • Das Frühstücks-, Mittags- oder Abend-Ei- ja natürlich- es ist belegt, dass Eier von glücklichen Hühnern(Bio) ob ihrer Inhaltsstoffe positiv auf den Körper wirken- auch täglich gegessen schadet es nicht. Aus Sicht der TCM bauen Eier Blut und Qi auf. Allerdings sollten Eier nur täglich auf dem Speiseplan stehen, wenn ansonsten kein Fleisch und keine Fleischprodukte gegessen werden, die Ernährung eher vegetarisch ist.

  • Die Ballaststoffe- ab 27 Gramm für Frauen und 40 Gramm für Männer hält den Darm gesund- Ballststoffe finden sich in Vollkornprodukten, Gemüse und Hülsenfrüchten- also warum nicht öfter zu Linsen, Bohnen und Co. greifen? Außerdem- wenn der Darm gesund ist freut sich unser Immunsystem und wir selbst sind nicht so anfällig für Stress und Belastungen.

  • Flüssigkeit- ja und am besten lauwarmes Wasser- vergessen Sie, dass Kaffee ein Durstlöscher bzw. Alltagsgetränk ist, ebensowenig wie Tee- das sind Genussmittel. Wir benötigen schlicht und einfach Wasser- zwischen 6 und 8 Gläser(200-250ml) wären optimal, um alle Körperfunktionen im Lot zu halten. Aus TCM-Sicht ist warmes Wasser stärkend für unsere Milz, aus rein physikalischen Grundsätzen hat es eine andere Oberflächenspannung und wird vom Körper sofort und besser verwertet. Lernen Sie wieder Trinken- es ist ein Irrglaube, dass es gut ist, wenig zu trinken- ebenso wie viel zu trinken(mehr als 3 Liter sind kritisch für den Mineralstoffhaushalt).

  • Unser bewegtes Leben- wo ist es hin. Überall wird gesessen, das Auto parkt direkt vor der Tür…- 10000 Schritte/ Tag sind optimal, um das Herz- Kreislauf-System gesund zu erhalten und minimieren das Risiko für Zivilisations-krankheiten. Gehen Sie so oft wie möglich zu Fuß- mal ganz ehrlich, warum muss es immer das Auto sein? Ist die Post nur 10 Minuten weg von zu Hause, dann kann man das zu Fuß erledigen und im Bürogebäude sind die Treppen das beste Fitnessgerät 😉
  • Wie hoch ist Ihr Ruhepuls? 50-60/Schläge pro Minute oder doch eher die 80? Das Blut wird innerhalb einer Minute mit normal durchschnittlich 60-70 Schlägen durch den Körper gepumpt- das Herz leistet ganze Arbeit. Sollten Sie deutlich darüber liegen, ermüdet der Motor des Körpers deutlich schneller und verliert an Leistungskraft. Der Puls kann nur durch ein adäquates Training bei Laune gehalten werden- Ausdauer 2-3x/woche, Krafttraining 1-2x/Woche- damit bekommen Sie den Puls in den Griff und erhöhen somit Ihre Lebenszeit- ist der Puls höher als 80-90 Schläge/Minute kann sich das Sterberisiko verdreifachen. Mal ehrlich- was ist dagegen so ein flotter Spaziergang 3x/Woche?

  • Unser Schlaf- sehr individuell, im Alter oft nicht mehr so wichtig??? Doch- unser Körper, die Organe, jede Zelle regenerieren sich im Schlaf- zwischen 6 und 8 Stunden benötigt der Körper, um diese Höchstleistung an Generalreparatur zu schaffen. Sollten Sie an freien Tagen auch zur gleichen Zeit wach werden wie an Arbeitstagen bzw. nicht viel länger schlafen und wachen Sie immer zur selben Zeit auf, dann haben Sie genug Nachtschlaf. Fühlen Sie sich aber nicht erholt, möchten Sie immer und überall schlafen, dann wird es Zeit, die Qualität des Schlafes zu hinterfragen. Das trifft auch zu, wenn Sie nur 4-5 Stunden Nachtschlaf bekommen oder meinen zu brauchen.

Kleinigkeiten mit großer Wirkung- schauen Sie mal drauf! Vielleicht ist ja das eine oder andere noch verbesserungswürdig.

Ich wünsche gute Gesundheit!

Mit drei wundervollen Blüten…

…gegen Hitze, rote Augen und mehr- eine wunderbare Teemischung für die Sommerzeit, gegen Hitze jeglicher Art und für das Wohlbefinden:

  • Der Tee besteht aus Lonicera-Blüten(Geissblatt), Chrysanthemenblüten, Saflorblüten, ein wenig Jasmintee und grazilen Bambusblättern.
  • Blüten haben die Eigenschaft besonders flüchtig und aufsteigend- duftig zu sein, daher eignen sie sich besonders gut bei Beschwerden im Kopfbereich- hier besonders gegen Hitze-Symptome wie rote oder juckende Augen, aber auch einfach nur gegen die Sommerhitze dieser Tage.

  • Die gesundheitlichen Wirkungen sind nicht zu verachten- der Blütentee normalisiert die Blutfettwerte und den Blutzucker, wirkt stärkend auf das Immunsystem, unterstützt den Vitamin- und Mineralstoffhaushalt, wirkt Qi- anregend und positiv auf die Sauerstoffbindung im Blut, förderlich auf die Zellfunktion(bei schweren Erkrankungen besonders wichtig)- die Mischung reguliert die Meridiane Lunge, Dickdarm, Magen/Milz und Leber.
  • Interessant ist die Wirkung bei Verdauungsstörungen, Schlafstörungen(auch mit Lavendelblüten zusätzlich möglich), Erschöpfung, Haut- und Schleimhautproblemen und wie oben bereits beschrieben bei Augenproblemen(sowohl bei Schmerzen als auch bei Juckreiz und Rötung).
  • Den Tee können Sie fertig bei verschiedenen Anbietern kaufen(fragen Sie mich direkt dazu) oder sich selbst zusammenstellen(jeweils zu gleichen Teilen die Kräuter mischen). Von der Mischung nehmen Sie zwei Teelöffel und brühen diese mit 500ml 80 Grad heißem Wasser auf, 10 Minuten ziehen lassen… die Kräuter als Kompressen verwenden oder noch einmal aufgießen(dann 12 Minuten ziehen lassen).

Bringen sie Körper und Seele mit dieser harmonisierenden Kräutermischung in Einklang!

Bärwurz-Birnen-Honig

Hildegard-Medizin par exellence ist der Bärwurz-Birnen-Honig- mit einfachen Mitteln den Darm sarnieren und somit eine Vielzahl von Symptomen lindern:

  • Die Pulvermischung besteht aus Bärwurz, Galgant, Süßholzwurzel und Pfefferkraut- diese gibt es in gut sortierten Reformhäusern oder in Hildegard-Läden(Internet) zu kaufen.
  • Rezept: mit 100 g Bärwurz- Gewürzmischung, Birnen schälen, entkernen, in einem halben Liter Wasser fast weichkochen und durch ein Sieb schütten, den Honig ebenfalls zum Kochen bringen und abschäumen. Die Birnen pürieren und in einen sehr großen Topf geben. Den abgeschäumten Honig und die Bärwurzgewürzmischung zugeben. Bei kleiner Hitze noch ein paar Minuten köcheln lassen und dann in 3 – 5 heiße Gläser steril abfüllen.
  • Anwendung: morgens vor dem Frühstück ½ -1 TL, zum Mittagessen 2 TL und vor dem Schlafengehen 3 TL bis alle Gläser aufgebraucht sind- das ist ein Kurdurchgang…

  • …dazu kommt noch die Ernährungstherapie zur Darmsarnierung- Dinkel in verschiedenen Varianten, Gemüse, Äpfel, Birnen, Quittenprodukte, Kornelkirschenprodukte, wenig Geflügelfleisch, Maronen…. den individuellen Plan erhalten Sie bei mir nach einer Diagnostik und Anamnese.

  • Bei der Darmsarnierung sollte unbedingt auf die Zufuhr gesunder Darmbakterien geachtet werden- es gibt zahlreiche Produkte dazu(Symbioflor, Mutaflor, Acidophilus Jura…)
  • Bitte beachten Sie, dass sich der Darm erst langsam erholt- er braucht etwa 3 Monate bis zur vollständigen Erholung- dafür aber mit Naturprodukten und ohne belastende Medikamente.

 

Was macht eigentlich der Tymus?

Der Thymus gehört zu den primär- lymphatischen Organen und besteht aus zwei asymetrischen Lappen, die miteinander in Verbindung stehen. Er liegt im oberen Mediastinum hinter dem Brustbein(Sternum) und ventral dem Pericard(Herzbeutel). Bei Erwachsenen ist er zurück gebildet, spielt trotzdem eine wichtige Rolle. In der embryonalen Phase entwickelt sich der Thymus aus allen drei Keimblättern, spielt bei der Ausreifung und Differenzierung der T-Lymphozyten eine entscheidende Rolle. Nach der Pubertät wird das Parenchym durch Fettgewebe ersetzt.Die Gliederung in Läppchen und die Abgrenzung in Rinde und Mark ist nur noch schwer möglich:

  • … ist entscheidend für das Immunverhalten des Körpers. Ist die Funktion eingeschränkt, dann ist unser Immunsystem geschwächt.
  • Die Pathologie geht von Dysplasie bis zur Entartung- dementsprechend muss bei Beschwerden im oberen Brustbereich auch an den Thymus gedacht werden.

Aus Sicht der TCM gehört der Thymus zum Mark- wird durch das Jing gespeist und hat entscheidenden Einfluss auf das Qi, speziell des WeiQi.

Nun spielt der Thymus aus westlicher Sicht im Erwachsenenalter keine so große Rolle mehr- die TCM sieht es anders- siehe oben. Wichtige Meridiane, wie:

  • Niere, RenMai, Luo von Milz, Herz und Lunge

laufen durch die Region Thymus und somit nimmt der Bereich Einfluss bei:

  • Husten, Miktionsstörungen, Beklemmungen und Ängsten, Palpitationen, Atembeschwerden, Schluckbeschwerden, Schlafstörungen durch aufsteigendes Magen-Qi…

Besänftigen Sie die Region durch regelmäßiges Beklopfen im Uhrzeigersinn- siehe Video unten

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„Ein Männlein steht im Walde…“

„…ganz still und stumm“… wer kennt nicht dieses allseits beliebte Lied aus Kindertagen. Ja, jetzt ist wieder Hagebuttenzeit- als Deko wunderbar zum Herbst passend, als Heilmittel mit einer unvorstellbar breiten Vielfalt:

  • Die Hagebutte entsteht als Frucht aus der Wildrose und ist unser heimischer Vitmanin-C-Spender Nr. 1- 100 Gramm der kleinen roten Früchtchen enthalten ca. 400- 5000 mg Vitamin C,
  • Sie wirkt durch ihre Inhaltsstoffe Vitamin C, Flavone, Fruchtsäuren und Vitamin B-Komplex bei Erkältungen, erhöhtem Vitamin C-Bedarf bei konsumierenden Erkrankungen und in der Erkältungszeit, gegen Frühjahrsmüdigkeit, dient der Stärkung des Immunsystems und wirkt leicht harntreibend.
  • Aus Sicht der CM wirkt die Hagebutte auf die Funktionskreise Niere/ Blase, Herz und Dünndarm und sie stärkt das Wei-Qi.
  • Ich setze Hagenbuttenpulver als Therapie bei Erkrankungen der Gelenke und bei schwachem Wei-Qi ein.
  • Als Bachblüte „Wild Rose“ steht die Heckenrose für Hoffnung und Lebensfreude.
  • Tee’s und Mus aus der rötlich- fröhlichen Frucht liefern jede Menge Vitamine und können leicht selbst hergestellt werden- morgens eine getoastet Vollkorndinkelbrotscheibe mit frischem Hagebuttenmus ist traumhaft lecker und macht bei nieslig- grauem Herbstwetter gute Laune.
  • Hagebuttentee ist sowohl für Kinder als auch Erwachsene in der dunklen Zeit ein sehr guter Wärme- und Vitaminspender.

Sammeln Sie die roten Früchte als Deko oder für Marmeladen- Sie werden sehen, wieviel Freude Sie Ihnen bringen!

Tropaeolum majus oder…

 

die Kapuzinerkresse blüht bis in den späten Herbst hinein als robuste Rankenpflanze in vielen Gärten. Sie erfreut uns mit gelben bis teilweise tief dunkelroten Blüten und kann bei feucht- durchlässigen Böden auch schon mal zur „Plage“ werden. Als Küchenkraut sind alle Pflanzenteile, außer die Wurzel, zu verwenden, die Blätter, Blüten und Samen lassen sich wunderbar in Salaten verarbeiten. Aber der Reihe nach:

  • Der wissenschaftliche Name ist Tropaeolum majus, die Pflanze enthält die Wirkstoffe Vitamin C und Senfölglykoside. Dadurch wirkt dieser “ Einwanderer“ aus Mittelamerika anregend, antibiotisch, blutreinigend, pilztötend und schleimlösend.
  • Durch die Wirkweise- in der chinesischen Medizin wirkt sie vor allem auf die Funktionskreise Lunge, Leber und Milz- wird die Pflanze in unterschiedlicher Zubereitung bei Erkältungen, Bronchitis, Grippale Infekten, Halsentzündung, Verstopfung, Infektion der Harnwege und bei ausbleibender oder verzögerter Menstruation eingesetzt. Bei schwachem Immunssystem ist eine Präventivkur mit diesem auch im Schatten wachsenden Kräutlein hervorragend wirksam.
  • Medizinisch setze ich die Urtinktur ein- Lichtdurchdringung des Feuchten und Dunklen-so wird die Kapuzinerkresse in der Welt der Urtinkturen beschrieben. Mykosen(Pilzinfektionen) sind ein verbreitetes und schwerwiegendes Gesundheitsproblem unserer Zeit, welches mit schulmedizinischen Antimykotika nicht dauerhaft gelöst werden kann. Auch in der Naturheilkunde als ganzheiliche Medizin können sie nur durch die kombinierte Anwendung von mehreren Heilmitteln und Therapien sowie einer strengen Diät eingedämmt werden. Die CM beschreibt Pilzinfektionen als Hauptproblem der Milz mit Schleim und häufig auch Hitze(gelblicher, stark riechender Ausfluss bspw.).
    Tropaeolum majus ist durch ihre Charakteristik dabei sehr hilfreich. Die Erklärung: Pilze benötigen für ihr Wachstum neben den richtigen Nährstoffen geeignete Umweltbedingungen. So finden wir Pilze bevorzugt an dunklen, feuchten Stellen, an Orten also, die ungenügend mit Licht und Wärme durchdrungen sind. In Analogie dazu benötigen auch die inneren Mykosen neben den Nährstoffen, die aus falscher Ernährung (zu hoher Zuckerkonsum, zuviel an Hitze erzeugenden Nahrungsmitteln) stammen, ein geeignetes Milieu. Physiologisch wird das Milieu durch den pH-Wert und die Elektrolytzusammensetzung von Blut und anderen Körperflüssigkeiten bestimmt. Energetisch betrachtet deutet das Auftreten von Mykosen darauf hin, dass die Körperflüssigkeiten zu wenig von Licht- und den geeigneten Wärmekräften durchdrungen werden können. Die Kapuzinerkresse führt Licht- und Wärmekräfte in das “ Dunkel des Stoffwechsels“ ein und schafft auf diese Weise die Voraussetzungen für eine Änderung des Milieus, die Pflanze lässt die Pilze förmlich „austrocknen“. Aber nicht nur bei Pilzen wirkt dieses „Durchdringen“, sondern auch bei ausbleibender Menstruation oder Menstruationsstörungen- insebesondere, wenn die betroffene Frau häufig unter Pilzinfektionen leidet oder ständig innerlich friert, setze ich diesen „Lichtbringer“ ein.
  • Von der Kapuzinerkresse kann man sowohl die runden Blätter als auch die Blüten essen und sogar die Samen(als Kapern) lassen sich einlegen. Alle Pflanzenteile haben einen leicht scharf- würzigen Geschmack, der ein wenig an die auch bekannte Gartenkresse erinnert. Die beiden Pflanzenarten sind jedoch nicht miteinander verwandt. Die farbenfrohen, schönen Blüten machen sich gut als Zierde in Salaten. Die Blüten mit ihrem milden Geschmack sind auch für Süßspeisen geeignet. Die Blätter werden kleingehackt in Salaten, Kräuterquark, Eierspeisen, auf Kartoffeln, in Kräuterbutter und, und, und….eingesetzt.

Die wunderbar blühende Pflanze kann auf dem Balkon und in jeder Gartenecke gezogen werden. Probieren Sie es aus und freuen Sie sich an diesem ausdauernden Blüher!

Kapuzinerkresse in meinem Garten unter einer Weide

Kapuzinerkresse in meinem Garten unter einer Weide

Immunsystem in der Chinesischen Medizin

Zur Zeit meint es das Wetter nicht gut mit uns. Regen, Wind und dazu Temperaturen, die im Januar gar nichts zu suchen haben, provozieren unser Immunsystem mächtig. Was macht also ein(e) Therapeut(in) für Chinesische Medizin? Mithilfe der Akupunktur und Kräutermedizin sowie den Verfahren Schröpfen, Gua sha und Tuina lässt sich das Immunsystem wunderbar regulieren, aufbauen und anregen. Es lässt sich die spezifische als auch die unspezifische zelluläre und humorale Abwehr beeinflussen.

  • CM mit ihren verschiedenen Methoden im Einzelnen oder in Kombination verbessert die Proliferation( den „Nachwuchs“) der Abwehrzellen.
  • … verbessert die Produktion von Antikörpern, Komplementfaktoren und Interferonen.
  • … entfaltet ihre Wirkung auf das Immunsystem über das Hypothalamus- Hypophysen- System. Da dieses System das autonome und endokrine System kontrolliert, weitet sich die Immunstimulanz auch darauf aus.

Neben der Akupunktur an verschiedenen Punkten, die das Immunsystem stimulieren, spielt die Moxibustion gerade in der kalten Jahreszeit eine wesentliche Rolle( siehe Methoden der CM). Eher flächige Methoden mit Moxa stärken Qi und Yang, punktuelle Anwendungen haben eine zerteilende und auflösende Wirkung. Schröpfen und Gua Sha wirken sofort stimulierend und führen oft schon während der Anwendung zur deutlichen Linderung von Beschwerden z. B. des Schnupfens oder der Atembeschwerden bei einer Erkältung.

Moxa und akupunktur an Dickdarm 4 zur Behandlung einer Erkältung mit Kälte-Nässe

Nadelmoxa an Dickdarm 4 zur Behandlung einer Erkältung mit Kälte-Nässe

Mein Favorit zur Stimulation sind jedoch die verschiedenen Kräutermischungen je nach Syndrom- Schleim, Hitze, Kälte, Wind- diese pathogenen Faktoren spielen die Hauptrolle bei Erkrankungen mit schwachem Immunsystem, dazu kommen noch Stagnation von Qi und eventuell auch Trockenheit.

Aber auch die chinesische und westlich- naturmedizinische „Hausapotheke“ kennt gute Methoden:

  • Hühnersuppe- nach altem Rezept der Oma gekocht mit einem Bio- Suppenhuhn, einem großen Bund Wurzelgemüse wie Möhre, Petersilienwurzel, Pastinake, Porree und einer Zwiebel, dazu bspw. Angelikawurzel, Ingwer und Knoblauch geben- 3 Stunden in einem großen Topf kochen, dann das Fleisch vom Knochen trennen, das verkochte Gemüse entfernen und den Sud mit frischem Gemüse und dem Fleisch noch einmal 20 Minuten köcheln- wärmt durch und vertreibt Keime!

Angelika( Bild aus Heilpflanzenpraxis Heute)

Angelika( Bild aus Heilpflanzenpraxis Heute)

  • Ingwerwasser- ein daumendickes Stück Ingwer gut waschen und mit einem Liter Wasser 15 Minuten köcheln- hilft bei allen Erkältungen.
  • Salbeitee- damit gurgeln und die Viren haben keine Chance!
  • Sollte Sie der Schnupfen erwischt haben, dann hilft folgendes Kräuterrezept: je 20 Gramm Kamillenblüten, Salbeiblätter, je 15 Gramm Eukalyptusblätter, Minzblätter und 30 Gramm Primelwurzel mischen, davon dann einen Esslöffel mit 300ml Wasser ansetzen und ca. 10 Minuten köcheln lassen, abseihen und mehrfach am Tag trinken- die Kräuter wirken schleimlösend, durchblutungsfördernd und entgiftend.
  • Frische Luft!! Ein Spaziergang an frischer Luft mit mittlerem Tempo sorgt für eine bessere Sauerstoffbindung und damit kann das Spurenelement Eisen besser wirken. Allerdings sollten Sie dazu frei von Fieber sein, mit Fieber- ab 38 Grad Celsius Körpertemperatur- ist Ruhe im Bett angesagt. Dann reicht es, alle zwei Stunden stoßweise zu lüften.
  • Inhalationen mit Thymian, Fenchel und Ysop sind gut für die Schleimhäute und lindern die typischen Beschwerden einer Erkältung.
  • Ein Teelöffel Honig morgens genommen, löst Schleim, baut Energie auf und versorgt den Körper mit Eisen und Mangan.
  • Schüssler Salze Nr. 3, 4, 6 und 21 wirken bei typischen Erkältungen lindernd, die für Sie richtige Kombination kann ich nach der entsprechenden Untersauchung zusammen stellen.

Ein ganz wichtiger Faktor ist die Ruhe, wenn es Sie erwischt hat. Der Körper m u s s  sich erholen! Gönnen Sie sich ein bis drei Tage Auszeit bei einer leichten „Fastenkur“ mit Gemüsesuppe und Tee, danach bauen Sie Ihr Immunsystem mit basischen Nahrungsmittel und vielen Vitaminen aus der Nahrung wieder auf.

Prävention ist das beste Mittel- Konstitutionsakupunktur bei einem schwachen Immunsystem bringt Sie aus dem Kreislauf ewiger Erkältungen heraus, dazu kommen geeignete Kräuter und ggf. eine Darmsarnierung.

Ich wünsche Ihnen eine schnupfenfreie Zeit!

 

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