smoothie

Zeit der Lampionfrüchte…

…auch in unserer Region- über die Physalis gibt es zwar auf meiner Seite bereits einen Beitrag(http://spiritandbalance.de/orange-gelb-sauer-und-suess/); allerdings haben sich neue Erkenntnisse in den letzten Jahren ergeben, die ich gerne mit Euch teilen möchte.

Die Physalis lässt sich mit entsprechenden widerstandsfähigen Sorten auch bei uns ernten; jetzt ist die Zeit dazu 🙂 wie auf dem unten stehenden Bild meiner guten Bekannten erkennbar…

Die bei uns vertretene Physalis- Andenbeere- Kapstachelbeere- gehört wie alle Physalisarten zu den Nachtschattengewächsen. Nun bin ich ziemlich sicher, dass Hildegard von Bingen die Physalis nicht kannte 😉 – zwar sind Nachtschattengewächse in der Klosterheilkunde nicht oder nur maßvoll zu konsumieren; allerdings überwiegen die modern erkannten und erforschten guten Eigenschften:

  • 100 Gramm des essbaren Anteils der Kapstachelbeeren enthalten 36 µg Vitamin A als Carotine, 2,8 mg Niacin (Vitamin B3 ), 11 mg Vitamin C; mehr als 1 mg Eisen und 1,9 Gr Protein.
  • Eine positive bis heilende Wirkung der Physalis auf die Augen ist von der Wildform überliefert und mit dem Fruchtsaft der Wildform mit dem „Draize-Test“ bestätigt worden.
  • Die positive Wirkung gegen Krebs, Diabetes sowie Rheuma soll laut traditioneller Überlieferung aus Südamerika mehr von der (giftigen) Wurzel und den (giftigen) Krautteilen, allerdings weit weniger von den ungiftigen Früchten ausgehen.
  • Der Extrakt aus den Pflanzenteilen wirkt antioxidativ- dazu gibt es Studien(https://www.jstage.jst.go.jp/article/bpb/28/6/28_6_963/_article und https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18579763/ ).
  • Das Kernöl enthält Anteile an Vitamin K sowie essentielle Fettsäuren, diese schwanken allerdings von Sorte zu Sorte stark.

Als Vitaminbombe, guter Lieferant für Spurenelemente und Mineralien können 100 Gramm Physalis durchaus bezeichnet werden(Quelle: Fachliteratur Ernährungstherapie) :

  • Vitamin A – Retinol150 μg
  • Vitamin A – Beta-Carotin 900 μg
  • Vitamin E – 500 μg
  • Vitamin B1 – 60 μg
  • Vitamin B2 – 40 μg
  • Vitamin B3 – 2.583 μg
  • Vitamin B5 – 200 μg
  • Vitamin B6 – 50 μg
  • Vitamin B7 – 0,1 μg
  • Vitamin B9 – 8 μg
  • Vitamin C – 28 mg
  • Eisen 1,3 mg
  • Zink 0,11 mg
  • Kupfer 0,115 mg
  • Mangan 0,35mg
  • Kalium 170 mg- 200 Gramm der Früchte decken den durchschnittlichen Tagesbedarf
  • Iodid 1 µg
  • Omega-3-Fettsäuren 84 mg
  • Omega-6-Fettsäuren 352 mg

Für Obst enthält Physalis einen relativ hohe Proteingehalt mit einer bemerkenswert idealen Aminosäure – Zusammensetzung- 100 Gramm decken mit 8,4 % Omega-3-Fettsäuren den Tagesbedarf an diesen; für die Omega-6-Fettsäuren sind 10 Gramm täglich notwendig- das sind immerhin 3,5%.

Die Anwendung zu Heilzwecken der Pflanzenteile(alle leicht bis stark giftig in der Überdosierung; auch die Lampion-Häutchen)- außer der ungiftigen Früchte- obliegt Fachleuten, die eine entsprechende Ausbildung erhalten haben!!

Kosmetische Anwendung der Früchte- als besonderer Tipp 🙂 :

  • Der Saft von zwei Früchten wird mit 100ml starkem grünen Tee(abgekühlt) gemischt und dann als Kompresse jeweils auf die Augen gelegt- wirkt abschwellend, aufpolsternd, gegen Müdigkeit und Stress- sorgt für einen tollen Augenaufschlag 🙂
  • Die Früchte können für ein versorgendes Peeling genommen werden- die Haut dazu erst leicht warm reinigend, vielleicht eine Kompresse vorher nutzen, um die Haut in den Genuss der versorgenden Frucht-Säuren kommen zu lassen. Dazu einfach zwei, drei Früchte zerdrücken und in etwas Quark oder Sahne geben- mit dieser Mischung das Gesicht sanft abreiben- kurz einwirken lassen. Danach wird das Naturpeeling mit warmem Wasser entfernt und eine gewohnte Tages- oder Nachtpflege aufgetragen 🙂 – die Haut strahlt eine Frische und Kraft aus…

Achtung! Bei bekannten Allergien bzw. Kreuzallergien zu Nachtschattengewächsen sollten Physalis nicht konsumiert werden; Schwangere und Kinder sollten nicht mit den Hüllen und anderen Pflanzenteilen in Berührung kommen, da diese mehr oder weniger giftig sind(Hautreaktionen).

Physalis- nicht nur schön anzusehen, sondern voller Kraft und Geschmack- nutzen wir dies für einen guten Energieschub in diesen Zeiten!

Alles Liebe wünscht Euch

Kira

Grün, ja grün…

ist ein basischer Smoothie. Smoothies sind vollwertige Mahlzeiten und können im Alltag- wenn sie selbst zubereitet werden- eine gesunde Ernährung selbstverständlich unterstützen 🙂

Im Rahmen einer basischen Ernährung gibt dieses Smoothie-Rezept einen tollen Kick:

  • Saft und Schalenabrieb einer halben Bio-Zitrone, 5 Datteln, 1 grüner Apfel mit Schale(ohne Kerngehäuse und Blütenansatz), eine kleine sehr reife Banane, 250 Gramm frischer Spinat, eine Bund Kräuter, ein Teelöffel Walnussöl(Bio), abgekochtes Wasser(kühl) oder Quellwasser…
  • …das Obst und Gemüse/Kräuter säubern, etwas grob zerkleinern und dann alle Zutaten im Mixer etwa 2 Minuten auf höchster Stufe mixen.
  • Möchte ich noch mehr Wirkung für die Leber erreichen, dann kann eine Stange Staudensellerie bzw. das Blattgrün des Staudensellerie’s dazu gegeben werden.
  • Der Frischekick ist sicher und anders, als in gekauften Smoothies fehlt der tückische verarbeitete Fruchtzucker; denn in den frischen Zutaten ist nur die natürliche Süße vorhanden.
  • Die Betrachtung gemäß der chinesischen Medizin: es ist auf keinen Fall ein Frühstück, eher eine Lunch-Mahlzeit oder ein Abendessen- Ersatz; frisch mit Bezug zur Leber, leitet Hitze aus und wirkt auf die Därme. Wer ein schwaches Milz-Qi hat(Durchfall oder sehr breiiger Stuhl, viel Schwäche) sollte diesen Smoothie in einer kleineren Portionen nach einer Brühe oder Suppe als „Dessert“ zu sich nehmen.
  • Die Zutaten wirken absolut basisch- der Smoothie ist perfekt bei allen Hitze-Schmerzen(Hitze-Rheuma, Migräne, Schmerzen in den Muskeln mit Verschlimmerung durch Wärme…und hervorragend als Frühjahrskur.

Viel Freude und Genuss- gute Gesundheit und alles Liebe!

Eure Kira Schwarzrock

Orange- Gelb- Sauer und süß…

…kommen sie daher- die Physalis. Eine exotische Frucht- auch Inka-Beere, Goldbeere oder peruanische Kirsche- mit großer Heilwirkung:

  • Die Physalis stammt ursprünglich aus dem Amazonasgebiet, ist aber mittlerweile auch in Asien beheimatet- demzufolge wirken sie gemäß TCM frisch- kühlend und können so sehr gut gegen Hitze- Symptome eingesetzt werden.
  • Sie gehören in die Kategorie des Holzelemente- bauen mit Ihrer Wirkung Säfte auf, stärken das Yin, halten die Organe an ihrem Platz, wirken teilweise adstringierend(zusammenziehend) – durch die Zugehörigkeit zum „Holz“- Leber- und Gallenblasen-Meridiane, wirkt Physalis besonders gut bei Diabetes Typ II.
  • Die kleinen Samen im inneren wirken gegen Verstopfung- leicht abführend und schleusen so auch Toxine aus dem Körper- vor allem Hitze-Toxine, die sich im Darm befinden.
  • Die süß- sauren, auch leicht bitteren Früchtchen stecken voll mit Vitaminen wie Beta-Carotin, Vitamin C aber auch Thianin, Niacin, Phosphor und pflanzlichem Eiweiß(16%).
  • Durch die Inhaltsstoffe begründet sich das Einsatzspektrum- Sportler-Superfood, Einsatz bei allen Erkrankungen, die in der TCM in irgend einem Zusammenhang mit der Leber zu sehen sind und allgemein bei Rheuma, Diabetes, Darmstörungen, Abwehrschwäche, Problemen mit den Knochen und Zähnen(Phosphor) und sie stimulieren das Zellwachstum/ wirken antioxidativ.
  • Dank des hohen Anteils an spezifischem Pektin senken die frechen Früchtchen den Blutzuckerspiegel und wirken positiv auf den Cholesterinspiegel.
  • Die Bioflavonoide verhindern Plaques in den Gefäßen, verbessern die geschmeidige Festigkeit der Gefäße, sie sorgen für eine bessere Sauerstoffbindung und wirken sehr stark auf das Wei-Qi(Immunsystem, natürliches Antihistaminikum).
  • Die zwei wesentlichen essentiellen Fettsäuren Linol- und Ölsäure sind maßgeblich, um eine Insulinresistenz zu vermeiden und schützen vor Oxidationen der Fette- dazu kommt noch, dass der glykämische Index sehr niedrig ist- 100 Gramm enthalten mal gerade 53 kcal und das sind gesundheitsfördernde Ballaststoffe.
  • 30 Gramm decken 45 % des Tagesbedarfes an Vit.A, weiterhin haben wir Vit. B1,2,6,, Vit. C und zahlreiche Spurenelemente.

Gerade jetzt gibt es die gelb- orangen- in einer kleinen Lampionhülle verpackten- kugligen Früchte. Sie passen sehr gut zum Abendessen(siehe Bild mit Frittata+ Avocado+Kräuter)- roh oder getrocknet sind sie schmackhaft und sie stoppen Heißhungerattacken ;)- auch als Smoothie-Frucht ist Physalis sehr gut geeignet!

 

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