Xue

…Exotisch einheizen…

… mit dieser einfachen Mango-Erdnuss- Möhren- Suppe; die ist so lecker- ich koche sie auf Vorrat 😊

Wir sind jetzt mitten in der HAN- der großen Kälte; die letzte Sonnenperiode des „Chinesischen“ Winters hat begonnen und da ist es wichtig, sich mit Suppen und entsprechenden Kräutern zu wärmen. Auch geht es um die Nährung des Blutes, um den Körper bestmöglich auf das kommende Frühjahr vorzubereiten :)…

Eine kleine Vorgeschichte…Vor einiger Zeit habe ich mich entschlossen, mir einen Getreide-Nuss-Drink-Bereiter mit Suppenfunktion zuzulegen.

Damit stelle ich mir meinen Mandeldrink/Reisdrink/Haferdrink… selbst her und auch für eine sämige Suppe ist dieser Multifunktionskocher bestens geeignet. Die Zutaten werden mit Wasser und Gewürzen zusammen hinein gegeben und durch den Mixmechanismus ist nach einer halben Stunde alles fertig- ohne anzubrennen oder Aufsicht 😊- also der Fortschritt hat auch seine guten Seiten.

Nun aber zur Suppe:

  • Möhren, Zwiebel und Ingwer reinigen, grob zerkleinern; bei Bioprodukten reicht gutes abbürsten 😊
  • In einem Topf wird Kokosöl geschmolzen, gib einen Teelöffel Tomatenmark und die Zwiebeln dazu…
  • …lass alles anschwitzen und dann gib das Gemüse, zerteilte, getrocknete Mangostreifen(Bio), zwei Esslöffel Erdnussmuss oder eine Handvoll Erdnüsse, je eine gute Messerspitze Knoblauch, geräucherten Paprika edelsüss, bunten Pfeffer und Chili dazu- mit Wasser, Wasser + Kokosmilch(250ml) oder Wasser+Gemüsefond(250ml) aufgießen und dann alles auf kleiner Hitze garen lassen…
  • …im Suppenkocher dauert es 20-30 Minuten; im Kochtopf bei gelegentlichem Umrühren etwa 40 Minuten- hier muss dann noch püriert werden- schmecke erst dann mit einem guten Steinsalz ab…
  • …garniere mit frischen Kräutern nach gusto, ein paar Erdnüssen und gehackten Mangostreifen

Ich habe alle drei Varianten- Wasser, Kokosmilch, Gemüsefond- ausprobiert und muss sagen, dass mir die mit Kokosmilch/Wasser am besten geschmeckt hat.

TCM Wirkungen

  • Qi tonisierend
  • Blut Xue bewegend😊 und aufbauend
  • Yang tonisierend- gut wärmend
  • Milz und Magen wärmend
  • Geist beruhigend

Vorsicht bei zu viel Hitze- hier lieber mit Wasser kochen und Chili zum Bsp. nur sehr sparsam nehmen und das Anschwitzen weglassen.

Guten Appetit und eine gute Zeit- lasst es fließen!

Kira

Ein Boden- zahlreiche Möglichkeiten…

bietet dieses Grundrezept für einen Low-Carb-Boden- aus Sicht der chinesischen Ernähungslehre übrigens sehr wertvoll:

  • 220 Gramm Blumenkohl, blanchiert und zu einem ganz feinen „Gries“ zerkleinert
  • 1 Ei, 180 Gramm Käse mit maximal 30% Fett i.Tr.
  • etwas Knoblauch und ein Teelöffel frische Kräuter- gemixt und ich nehme auf jeden Fall Oregano dazu
  • ein viertel Teelöffel Steinsalz
  • den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen- in der Zeit alle Zutaten für den Boden gut mischen; auf ein Blech mit Backpapier geben, gut verteilen und ca. 10-15 Minuten goldbraun backen- die Backzeit varriert/ je nach Herd
  • Die Menge reicht für 2 erwachsene Personen oder drei Kinder.

Damit ist der Boden fertig und für den Belag nach Wunsch bereit:

  • bspw. ein Bund frischen, sehr zarten grünen Spargel waschen, ebenfalls Cocktailtomaten- diese halbieren; eine Avocado halbieren- das Fruchtfleisch wird mit einem Teelöffel entnommen; Frischkäse(natur/20-30% Fett i.Tr.) mit frischen Kräutern und Gewürzen nach gusto verrühren;
  • den Frischkäse auf den Boden auftragen- gut verteilen; dann die übrigen Gemüse darauf „anrichten“- denn das Auge isst ja bekanntlich mit 😉 – dann noch eine Gewürzmischung der eigenen Wahl und frische Kräuter darüber geben…
  • … und ganz zum Schluss ein wenig Parmesan oder in meinem Fall Emmentaler darüber reiben…
  • … im Backofen dann noch einmal für 10-15 Minuten weite backen- bitte nach 10 Minuten nachsehen; der Boden wird sonst ggf. zu kross.
  • Wer das Gemüse lieber etwas weicher mag, kann den Spargel oder z.B. Möhren auch vorher dünsten.
  • Ich nehme generell nur Bio-Zutaten; da spart man sich das Schälen; das Gemüse einfach nur in einer Mischung aus drei Teilen Wasser und einem Teil Apfelessig waschen und ggf. holzige Teile- wie beim Spargel- entfernen.

Hinweis: Sollte mal keine Zeit für einen selbstgemachten Low-Carb-Boden sein, dann greife ich auch mal auf den Pizzaboden von „Lizza“(unbezahlte Werbung) zurück- diese bestehen nur aus Bio-Zutaten-unter anderem aus Leinsaat- und haben mich als einzige überzeugt.

TCM-Wirkung: Diese Mahlzeit ist gut ausgewogen; positiv für das Blut zum Aufbau; der Spargel leitet pathogene Nässe aus. Da Käse an sich Feuchtigkeit aufbaut, sollte diese Mahlzeit von Personen, die zu Nässe-Schleim neigen, nur maßvoll genossen werden. Zu den anderen Nahrungsmitteln sind auf meiner Seite bereits ausreichend Hinweise zu finden. Durch das Backen wird mehr Wärme in die Mahlzeit gebracht, so dass selbst die kühlen Komponenten wie Tomaten gut bekömmlich werden.

Jetzt wünsche ich viel Freude und Erfolg beim Zubereiten- alles Liebe wünscht

Kira

Frisches Möhren-Paprika-Curry mit…

…Granatapfelkernen- die allerdings auch weggelassen werden können 😉 .

Dieses leicht wärmende Curry ist ein schnelles Abendessen und perfekt zum Mitnehmen geeignet:

  • 5 Möhren, eine gelbe Paprika, eine kleine Zwiebel putzen und grob zerkleinern…
  • …einen Telöffel Kokosöl in einem großen Topf erhitzen, das Gemüse darin andünsten; mit 250ml Gemüsefond(selbstgekocht) und 300-500ml Kokosmilch ablöschen…
  • …dazu kommt eine große Tasse rote Linsen wie Reis, ein Teelöffel Kurkuma, eine Messerspitze GaramMasala, eine Messerspitze Knoblauch und ein Esslöffel Liebstöckel(getrocknet).
  • Das Curry für etwa 25-35 Minuten sanft köcheln lassen; im Schnellkochtopf ist es bereits nach 5-8 Minuten fertig(je nach Gebrauchsanweisung des Topfes).
  • Zum Schluss die Granatapfelkerne und frische Petersilie- gehackt- unterheben und ggf. nachsalzen- fertig 🙂

Gemäß der chinesischen Ernährungslehre hat dieses Curry eine positive Wirkung auf:

  • Qi von Milz, Magen, Lunge und Leber;
  • baut Yang auf
  • befriedet das Blut Xue
  • baut Blut Xue auf
  • nährt das Yin
  • tonisiert das Qi der Lungen

…und ist einfach nur lecker.

Mein Tipp für das Büro/ die Arbeit: Das Curry heiß in ein etwas größeres, schmales Glas mit Schraubdeckel geben( so etwa 300-500 ml), gut zuschrauben, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen; so ist es im Kühlschrank mindestens 14 Tage haltbar. Auf Arbeit zum Mittag einfach das Glas für 15-20 Minuten in heißes Wasser(Wasserkocher) stellen und dann genussvoll löffeln- es ist ein gesund-leichtes und stärkendes Mittagessen 🙂 , um das Sie/Euch Einige beneiden werden.

Guten Appetit und viel Erfolg beim Nachkochen- Ihre/Eure Kira Schwarzrock

…als Nahrung für unsere Nierenenergie…

…das liefert diese Bohnensuppe aus:

  • einer gewürfelte Zwiebel, einem Esslöffel Olivenöl, je eine Handvoll Bohnen(grün, weiß, rot, schwarz), einer großen Kartoffel- gewürfelt, einem Bund Suppengrünputzt und geschnitten, 250 ml Gemüsebrühe, Bohnenkraut, Majoran, Pfeffer, Galgant, Bertram und Quendel- die Gewürze werden nach gusto dosiert; Salz kommt erst nach dem Kochen an die Suppe, da sonst die Bohnen nicht gut garen und zuviel unverdauliche Fasern erhalten bleiben.
  • Die Zwiebeln werden im Olivenöl angeschwitzt und dann kommen alle anderen Zutaten dazu- diese werden mit der Gemüsebrühe abgelöscht, danach kommen die Gewürze und Kräuter dazu- alles bei mittlerer Hitze weich köcheln; mit dem Schnellkochtopf geht es schneller 😉
  • Die getrockneten Bohnen sollten mindestens 24 Stunden einweichen; das Wasser muss weggegossen werden; die grünen Bohnen sollten entweder frisch- Saison- oder aus dem Frost sein; aus der Konserve sind oft keine Nährstoffe mehr enthalten.
  • Bohnen sind ein absolutes Superfood für unsere Nierenenergie- sowohl Yin als auch Yang und erhalten das Jing.
  • Bohnen- gemäß der chinesischen Medizin sind sie neutral vom Temperaturverhalten, süß vom Geschmack und wirken beondes positiv auf die Funktionskreise Niere, Milz, Leber und Gedärme.
  • Ihre Wirkweise ist antioxidativ, krebsprotektiv, nährend und harntreibend; sie tonisieren Yin, Blut Xue und Qi, transformieren und leiten Feuchtigkeit aus, wirken positiv bei Stuhlproblemen.
  • Bohnen sind als Nahrungsmittel eines der ältesten Heilmittel- wenn sie richtig zubereitet werden und nicht in Fett ertrinken oder mit tierischem Eiweiß im Übermaß gegessen werden. Sie sind nicht nur bei erhöhten Cholesterinwerten, Diabetes oder Stoffwechselstörungen anderer Art ein hervorragendes Lebensmittel.
  • Sportler profitieren vom hohen Eiweissanteil, der allerdings von Sorte zu Sorte schwankt; besonderen Wert haben die dunklen Bohnensorten wie Azuki oder schwarze Bohnen.
  • Sollten die Eisenwerte nicht zufriedenstellend sein, dann ist der Konsum von Bohnen und Bohnenprodukten dem Betroffenen anzuraten.

Bohnen- nicht nur als Eintopf, sondern auch als Salat oder als Beilage zu anderem Gemüse basisch und wertvoll.

Es gibt keine Verbote…

…es gibt nur individuell geeignete oder nicht so gut geeignete Lebensmittel. Das trifft auch für die Süßigkeiten zu- in Maßen und vielleicht selbst zubereitet sind sie gar nicht so schlimm. So wie diese schnell und einfach zuzubereitenden Muffins aus folgenden Bio-Zutaten:

220 Gramm Mandelmehl, 170 Gramm Schafsjoghurt(möglich ist auch ein anderer Joghurt), 2 Eier, 100ml Kokosöl, 110 Gramm Rohrohrzucker, frischer Zitronensaft nach Geschmack(1-3 Esslöffel), 2 Teelöffel Weinsteinbackpulver, Zitronenschalenabrieb von einer Zitrone, frische Minzblätter, Mandelplättchen als Topping

Zubereitung: Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen…

Mische Eier, Zucker und Zitronensaft und schlage alles schaumig auf; dann gib das Kokosöl dazu und schlage alles so lange, bis es eine sämige Masse ergibt; dazu gib dann den Zitronenschalenabrieb, das Mehl und Backpulver- noch einmal alle Zutaten gut vermengen und ganz zum Schluss hebe den Joghurt und die fein gehackte frische Minze darunter- sanft durchrühren. Fülle die Menge jeweils in ein Muffinförmchen, setzte diese auf ein Blech oder in eine Muffinform; schlage die Muffinform etwas von unten mit der Hand auf, damit der Teig sich gut verteilt; gebe auf jeden Teighügel ein paar Mandelplättchen und dann gib das Ganze für ca. 20-25 Minuten- je nach Herd- in den Backofen.

Die Stäbchenprobe zeigt Dir, ob die Muffins durchgebacken sind.

Dieses Backwerk schmeckt groß und klein- und es ist trotz des Zuckers gesund und verträglich nach der Fünf-Elemente-Lehre der Chinesischen Medizin:

  • Der mild- saure Geschmack ist dem Holzelemet zugeordnet- diese Muffins bauen das Blut Xue auf und aktivieren die Säfte; außerdem werden Xue und Qi bewegt- das hilft gegen die Stagnationen, die bspw. durch Stress oder andere Widrigkeiten entstehen(Eier, Joghurt, Zitrone)
  • Kokosöl, Zucker und Mandelmehl nähren die Energie der Milz mit ihrem süßen Geschmack- der ist dem Erdelement zugeordnet.
  • Leber- Holz/sauer- und Milz-Erde/süß- können ohne einander gar nicht- die Milz bereitet die Nahrungs-Energie für die Leber vor und diese baut damit das Blut auf.

Gutes Gelingen, guten Appetit und immer daran denken- wenn man weiß, was wo und wieviel drin ist, ist Naschen auch gesund!

Kraft mit Wurzelgemüse

Novemberzeit- die Wurzelzeit hat schon längst begonnen. Herbst und Winter sind die Zeit, um sich zu regenerieren und Kraft für den Frühling zu schöpfen. Ruhe, Meditation und eine ausgewogene Ernährung können die Balance wiederherstellen zu unserem oftmals hektischen und schnell ablaufenden Leben. Wenn wir also diese Rückzugszeiten zum Auftanken nutzen, werden wir in Phasen der Aktivität erfahren, dass wir voll in unserer Kraft stehen. Anders gesagt: Sind Metall- und Wasser-Element im Gleichgewicht, wirkt sich dies stabilisierend auf unser ganzes Leben aus. Dazu dienen vor allem Gemüsesorten, die ihre Kraft tief aus dem Boden schöpfen wie bspw. die Schwarzwurzel:

  • Die Schwarzwurzel hat gemäß der chinesischen Ernährungslehre eine leicht kühlende Thermik und sollte immer mit neutralen oder leicht wärmenden Nahrungsmitteln/ Gewürzen kombiniert werden; vom Geschmack her bitter- süß wirken die tollen Wurzeln auf die Meridiane Milz und Leber- indirekt damit auch auf den Nierenfunktionskreis.
  • Durch ihre Inhaltsstoffe Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Mangan, Kupfer, Eisen, alle B-Vitamine, alle fettlöslichen Vitamine, Folsäure, Inulin, Bitter- und Ballaststoffe stellen sie ein hohes Potential in der Ernährung dar; wirken anregend auf den Leberstoffwechsel- das ist besonders für Menschen mit Stoffwechselstörungen wichtig.
  • Im Einzelnen wirkt die Schwarzwurzel gemäß der TCM tonisierend auf das Blut(Anämie, mangelndes Herz-und Leber-Blut), tonisierend auf das Qi im Allgemeinen und speziell auf das Milz-Qi bspw. bei Diabetes Mellitus Typ 2 und Magenempfindlichkeit und…
  • …Schwarzwurzeln leiten Hitze/Nässe aus, was besonders bei Patienten mit einer Übersäuerung des Magens und des gesamten Körpers wichtig ist.
  • Da Schwarzwurzeln sehr viele Ballaststoffe und auch schwer verdauliche Kohlenhydrate enthalten(können Blähungen verursachen) sollte immer Kombualge mitgekocht werden- diese macht die Wurzeln bekömmlicher.

Alle Wurzeln, die so tief in das Erdreich ragen, sind hervorragende Spender für Vitamine und Spurenelemente/ Mineralstoffe. Der „Winterspargel“ oder „Bauernspargel“ ist das beste Beispiel dafür, dass wir nicht immer zu chemischen Präparaten greifen müssen. Ihre neutralisierende Wirkung bei Übersäuerung macht sie für Sportler sehr interessant- die Regeneration nach dem Training kann durch einen Konsum von Schwarzwurzeln positiv beeinflusst werden.

In meinem Rezept habe ich die Schwarzwurzeln(Bio) mit Olivenöl und verdauungsfördernden und wärmenden Kräutern wie Fenchel, Majoran, Chili und Kubebenpfeffer mariniert(1 Stunde) und dann im Backofen auf einem Blech ca. 45 Minuten bei 180 Grad gegart- auch das führt Wärme zu und lässt dadurch den kühlen Charakter der Wurzel schwinden; dazu gab es Hühnchenfilet(Bio) aus dem Kontaktgrill.

Altes Gemüse neu aufgelegt- für dich, mich, Sportler, Kinder… saisonal und regional- mehr geht nicht!

Guten Appetit!

Kakao…hmmm

Wer mag ihn/sie nicht- Kakao oder gute Schokolade? Eine kleine Sünde , die aber durchaus gesund sein kann:

  • Maßvoll und in der richtigen Zusammensetzung hat Schokolade positive Wirkungen auf den Körper. Das liegt an dem guten Kakao, der z.B. in einer Schokolade mit mehr als 70% Kakaoanteil enthalten ist. Diese Sorten haben sehr wenig Zucker in sich, dafür um so mehr von den guten Eigenschaften des Kakao(Bio).
  • In meiner Erinnerung war es immer ein Fest für die Sinne und den Gaumen, wenn meine Oma den guten Kakao aus dem Schrank nahm, diesen mit viel Vanille, etwas Zimt und Zucker, Sahne und Milch und v i e l Liebe Sonntags zur Nachmittagszeit für uns Kinder zubereitet hat. Heute koche ich ihn selbst:

Rezept für die Sinne und zum Wärmen:

  • 300 ml Mandeldrink oder Milch(Bio, Vollmilch) in einem Topf erhitzen, dann jeweils eine Messerspitze Zimt und Vanille, zwei Esslöffel guten Kakao(Bio) und einen Teelöffel Kakaonibs dazu geben und kurz aufkochen lassen, gut mit dem Schneebesen umrühren; etwas abkühlen lassen und vor dem Trinken mit etwas Rohrohrzucker oder Birkenzucker süßen; nehmt Ihr noch etwa einen Esslöffel Stärke verrührt in etwas kalter Milch oder Mandeldrink dazu und rührt es in den fertigen heißen Kakao, dann wird es ein leckerer Schokopudding(nur kurz aufkochen) 😉 und Ihr habt eine lecker- gesunde Nascherei

Kakao aus Sicht der TCM:

  • Kakao ist vom Temperaturverhalten eher warm, hat einen bitteren Geschmack und wirkt daher positiv auf die Funktionskreise Magen, Herz, Blase und Niere.
  • Dank seiner Inhaltsstoffe kann er zum Aufbau von Qi und Blut, zum Bewegen von Blut, zur Beruhigung von Shen(Geist- Herz) aber auch zum Ausleiten von Nässe/Feuchtigkeit in Verbindung mit Hitze genutzt werden.
  • Kakao senkt in Maßen Bluthochdruck und den LDL-Cholesterinspiegel, sorgt für eine bessere Wundheilung bei Nässe-Hitze; wirkt gegen Appetitlosigkeit und baut das Qi von Magen und Herz auf- er ist ein „Seelentröster“ im wahrsten Sinn des Wortes.

Was ist nun drin in diesen Samen eines zu den Malvengewächsen gehörenden Strauch’s? Was macht ihn zu einem natürlichen Therapeutikum bei Erschöpfung, Appetitlösigkeit, Melancholie…?

  • Kakao enthält ca. 54 % Kakaobutter, 11.5 % Eiweiß, 9 % Cellulose, 7.5 % Stärke und Pentosane, 6 % Gerbstoffe (z.B.: Tannin) und farbgebende Bestandteile, 5 % Wasser, 2.6 % Mineralstoffe und Salze, 2 % organische Säuren und Geschmackstoffe, 1.2 % Theobromin, 1 % verschiedene Zucker, 0.2 % Koffein und noch ca. weitere 300 aktive Substanzen wie Anandamid, Arginin, Dopamin (Neurotransmitter), Epicatechin (Antioxidantien), Histamin, Magnesium, Serotonin (Neurotransmitter), Tryptophan (dient dem Körper u.a. als Vorstufe für Serotonin), Phenylethylamin, Polyphenole (Antioxidanz), Tyramin und Salsolinol sowie Flavonoide( Quelle: therapeutika.ch)
  • Durch den Eiweißgehalt und die enthaltenen positiven Substanzen ist ein Kakao wie oben zubereitet ein natürliches Mittel zur Regeneration nach anstrengender Arbeit, bei Erschöpfung und auch nach dem Training. Der Körper erholt sich relativ schnell und durch die wärmende Wirkung des Kakao’s regenerieren die Muskeln deutlich schneller. Positiv ist auch, dass durch den Kakao der gewünschte „Nachbrenneffekt“ anhält und somit den Stoffwechsel positiv beeinflusst.
  • Gute Nachricht- in Maßen Kakao bremst den Heißhunger auf Süßes, denn die Bitterstoffe wirken positiv auf die Leber und somit hat „Süßhunger“ keine Chance 🙂

Also kein schlechtes Gewissen bei Kakao oder Schokolade mit viel Kakao- „… die Dosis macht das Gift“

 

Alte Rezepte…

…neu aufgelegt- man kann Hausmannskost so abwandeln, dass diese gesund wird und sehr schmackhaft bleibt- ohne die Extraportion Fett oder sonstige „Schlechtigkeiten“ 😉

Eins dieser alten Rezepte ist von meiner Oma- Roulade mit Rotkohl… da meine Oma auch eine Gesundköchin war, habe ich das Rezept einfach übernommen, denn auch bei ihr gab es diese schmackhafte Mittagsmahlzeit ohne Kartoffeln oder Klöße und ohne Sahne…:

  • Die Rouladen kommen vom Handwerksfleischer oder noch besser direkt vom Bauernhof, der Bio-Fleisch verkauft; sie werden etwas mit den Händen geklopft, das macht das Fleisch zart und aufnahmefähig für die Gewürze. Dann werden die Rouladen mit Senf bestrichen, darauf kommt je eine Scheibe magerer Schinken und eine Gewürzgurke, dann wird gerollt und die Enden mit einem Zahnstocher festgesteckt, ggf. auch die Seiten. Ich teile sehr große Rouladen immer durch, das lässt sich einfacher zubereiten.
  • In einer Pfanne einen Esslöffel Ghee einschmelzen und die Rouladen scharf anbraten(von allen Seiten), herausnehmen und zur Seite stellen, dann Tomatenmark(Teelöffel), Zwiebel, etwas Knoblauch und gewürfeltes Suppengemüse in dem Ghee ebenfalls anbraten, mit einem Schuss Rotwein ablöschen und das Ganze in den gewässerten Römertopf geben. Die Rouladen kommen auf das Gemüse, den Deckel aufsetzen und dann…
  • …ab in den vorgeheizten Ofen und bei 90 bis 100 Grad garen(etwa 3 bis 4 Stunden). Das Niedriggaren hat den Vorteil, dass das Fleisch sehr zart wird und das Gemüse durch das sanfte Garen seine Inhaltsstoffe behält.
  • Ich würze die Rouladen mit je einer Prise Galgant, Bertram, Quendel, weißem Pfeffer und Salz, das Gemüse mit Bertrammischpulver.
  • In der Zeit kann der Rotkohl wir bekannt vorbereitet werden und dann kann zum Mittag serviert werden- wie auf dem Beitragsbild zu sehen.
  • Angerichtet wird mit Rotkohl und dem Suppengemüse, welches einen außergewöhnlich guten Geschmack durch das Fleisch erhält.

Der Gesundeffekt für diese Wintermahlzeit:

  • Das gute Fleisch ist vom Geschmack her süßlich, baut das Blut(Xue), Qi und Yin auf, wirkt auf die Meridiane Milz, Magen und Niere.
  • Es hat so wertvolle Inhaltsstoffe(Quelle therapeutika.ch): Protein ,Arginin, Tryptophan , Fett 5-8%, Mineralien und Spurenelemente: K, Fe, Zn, Vitamine: B1, B2, Niacin, Vit.B6, Vit.B12, Pantothensäure, Biotin und ist damit ein sehr wertvolles Nahrungsmittel- in Maßen gegessen!
  • Ganz besonders baut es schwache Menschen und Personen mit Qi-Mangel auf, wenn es in einer Kraftbrühe zubereitet wird.

Versuchen Sie es einmal- Sie werden merken- die Kartoffeln fehlen nicht ein bisschen! Guten Appetit!

Powerdrinks im Winter und…

 

… für die gute Laune sind alle Drinks, die man z. B. aus Zitrusfrüchten oder sehr farbigen Früchten herstellen kann.

Dazu wirken diese nicht nur mental aufbauend, sondern auch therapeutisch wie folgt:

  • Powerdrinks aus Zitrusfrüchten wirken basisch- besonders die Zitrone. Bei latenten Entzündungen im Körper kann ein regelmäßig- maßvoller Genuss eine deutliche Linderung bzw. sogar das Ausheilen bewirken.
  • Zitrone: Geschmack- sauer; Funktionskreise- Leber, Lunge, Magen, Gedärme, Gallenblase, Milz und Niere, antibakteriell, antioxidativ, alkalisierend, blutreinigend und eines der wenigen Lebensmittel, welches konsequent Darmgifte bindet, Yin und Qi tonisierend, Hitze ausleitend(besonders Sommerhitze), Wind-Hitze und Wind-Kälte ausleitend, Xue(Blut) bewegend und tonisierend, Qi regulierend und bewegend, adstringierend, Schleim transformierend und Feuchtigkeit/Nässe auskeitend wirkt- mein Tip- morgens etwa 60 Grad warmes Wasser mit dem Saft einer frischen Bio-Zitrone mischen und nüchtern trinken- t ä g l i c h
  • Grapefruit oder Pampelmuse: das Fruchtfleisch hat einen bitter- sauer- süßen Geschmack,die  Schale eher bitter- scharf; Funktionskreise: das Fruchtfleisch wirkt auf Magen und Lunge, die Schale auf Magen, Niere, Blase; die Schale wirkt bei Nahrungsstagnation- Verstopfung, Blähungen, Bauchschmerzen  die Schale einer Bio-Frucht getrocknet oder frisch 20 Minuten kochen- dann den Sud trinken; die Frucht wirkt- Qi regulierend und bewegend, Yin tonisierend, Blut bewegend, Toxine und Hitze auskeitend, Schleim transformierend und dann ableitend- bei Schleim in der Lunge/Bronchien, d.h. bei Husten mit profusem Auswurf, Hypertonie, Bluthochdruck, Arteriosklerose- es sollte die Schale zum Einsatz kommen/ getrocknete oder frische Schale 20 Minuten kochen und den Sud trinken(siehe oben), bei Nephrolithiasis, Nierensteine, Nierengriess  täglich 1-2 Grapefruit essen; steigernd bis zu 5 Stück; dann wieder täglich um 1 Frucht reduzieren; eine zeitlang( bis zu drei Monate) täglich 1-2 Früchte beibehalten, bei Gallensteinen und  Leberschwäche  sollte die Leberreinigungskur mit Grapefruit und Olivenöl zur Anwendung kommen;

  • Die Grapefruit hat auf Grund der Eigenschaft zur Ausleitung von Toxinen noch einen besonderen Einsatz in der Krebsprophylaxe und bei allen Erkrankungen mit Toxinbelastung- 1 Glas Grapefruitsaft morgens nüchtern für einen Monat, ähnlich wie bei der Zitrone- zur Verträglichkeit mit warmem Wasser mischen; Grapefruit tonisiert das Wei-Qi(Abwehr-Qi)
  • Mandarine: das Fruchtfleisch ist geschmacklich süss- säuerlich einzuordnen und wirkt auf die Funktionskreise Magen und Lunge; die Wirkungen auf Qi, Blut und Yin sind ähnlich der Grapefruit, allerdings etwas milder; die Mandarine hat aber zwei besonders hervorzuhebende Eigenschaften- zum einen wirkt sie Hitze eliminierend und Feuer reduzierend bei Leber-Hitze, Herz-Hitze, Fieber, Durst, Unruhe, Entzündungen, Bluthochdruck und hier nimmt man das Fruchtfleisch und den Saft und zweitens wirkt sie Schleim auflösend/transformierend besonders bei Kälteschleim, Husten mit zähem Schleim- hier kommt allerdings die (Bio)Schale zum Einsatz- das Rezept wie oben bei der Grapefruit beschrieben.
  • Achtung! Bei Menschen mit Milz-Qi-Schwäche(mehrfacher und durchfallartiger Stuhl täglich, Schwäche…) sollten Zitrusfrüchte nur sehr maßvoll eingestzt werden bzw. die Schale in Rezepturen verwendet werden.

Rezepte: immer Biofrüchte nutzen

  • Eine Zitrone, Grapefruit und Mandarine auspressen, den Saft mit einem auf 60 Grad abgekühlten Roibushtee mischen, ggf. etwas Honig(ein Teelöffel) dazu geben und trinken
  • Für den Sommer: je eine ganze Frucht mit Schale in Scheiben schneiden, in lauwarmes Wasser geben(einen Liter) und nach zwei Stunden haben Sie einen perfekten Durstlöscher…
  • Mandarine, Grapefruit auspressen, mit zwei größeren Stücken Wassermelone mischen(pürieren) und dazu lauwarmen Pfefferminztee(marokkanische Minze oder Hybridminzen mit Zitronen-, Erdbeer- oder Schokoduft nehmen) geben- ein wunderbares Getränk im Frühjahr und Sommer…

Also ruhig ran an die Zitrusfrüchte- besonders wenn man eher der „Dampfkessel“ ist, dann sind die orange und gelben Früchte perfekt! Außerdem geben Sie mit ein paar Cashewkernen eine perfekt- leichte Mittagsmahlzeit ab- sommers wie im Winter(für die Hitzköpfe unter uns 😉 )

Qi, Shen und Jing…

Häufig habe ich in den letzten Monaten die Anfrage bekommen, ob ich nicht einmal etwas über die Begriffe in der Chinesischen Medizin schreiben könnte. Voila!

Die chinesische Medizin ist für uns Europäer mit einem Zauber behaftet… die Begriffe klingen ungewohnt und mystisch. Sie erklären jedoch deutlich besser, was uns Menschen ausmacht- nämlich Seele(Geist- Shen) und das Körperliche im Zusammenhang. Die Betrachtung des Menschen in seiner Ganzheitlichkeit macht die asiatischen Medizinformen so außerordentlich erfolgreich- “ Wollen wir PatientInnen als menschliche Individuen, deren Einzigartigkeit in der Beschaffenheit ihrer Seele beruht, gerecht werden, so gilt es, der Versuchung standartisierter Behandlungsstrategien zu widerstehen!“- meine Maxime bei der Behandlung!

Was bedeuten denn nun Qi, Jing, Shen und die vielen anderen Begriffe in der CM?

  • Qi– die Lebensenergie, das was uns umgibt, was in uns ist- unser Motor zum Leben. stagniert Qi entstehen Schmerzen, Überlastungssymptome, Überforderung bis hin zu schweren Krankheiten,
  • Jing– die Essenz des Lebens, das was uns erst entstehen lässt-  die Flamme im Kamin ist Yang , das Holz  Yin , die Wärme, die der Kamin abstrahlt ist die Energie Qi und das Licht des wunderbaren Kaminfeuers ist dann die pure Essenz Jing . Die Dauer des wärmenden Feuers- auch des entstehenden Lichts als Vergleich zu Jing-  ist sowohl von der Kraft der lodernd brennenden Flamme, als auch von der Menge und Qualität des Holzes abhängig. Die Essenz Jing wird von dem Energiepotential des Nierenmeridians beeinflusst und hat seinen Ursprung in dem, was uns unsere Eltern (Yang- Vater, yin- Mutter) bei der Zeugung mitgeben. Die Essenz beeinflusst unter anderem die Knochen, die geistige und körperliche Entwicklung, unsere Sexualität und Fortpflanzungsfähigkeit, den Zustand der Ohren, Haare, das Zahnfleisches ….
  • Shen– der Geist oder die konstellierende Kraft- hat seinen Bezug in der chinesischen Medizin zum Herz(Meridian). Die zentrale Bedeutung des Herzens ist seine Funktion, den Geist zu beherbergen und zu bewahren. Wie ein weiser Kaiser  garantiert es für schöpferische Kraft und klare Einsicht, um seinen „Staat“ (alle weiteren Meridiane/ Organe) in Harmonie und positivem Wirken zu unterstützen. „Wer seinen Geist nährt, stirbt nicht.“ (Laotse) ist ein Satz, der nur dann nachvollziehbar wird, wenn man dieses Verständnis des Geistes im Daoismus sehen und erkennen kann. Shen steht auch für Kreativiät, Inspiration, Verstand, Bewusstsein, Empathie, Genialität, Optimismus und lässt sich nur dadurch erreichen, dass sich das Herz durchlässig ohne Einwirken des Egos, auf die Welt, sein Gegenüber und sich selbst, einstellen kann. Ein „offener“ Mensch, ist in der Lage sich auf Geschehnisse einzustellen und einzuslassen, ohne auf den Lauf der Dinge absichtsvoll einwirken zu wollen. Wir Menschen in unserer Gesellschaft neigen dazu Ist- Zustände in Soll-Zustände verwandeln zu wollen. Das Maß dazu ist unsere subjektive Wahrnehmung- „Verbesserungen“, „Optimierungen“ vornehmen zu müssen. Wir stecken Energie hinein, unser Herzblut fließt, wir kämpfen und straucheln, wir verbrennen uns förmlich, um unsere Vorstellungen umzusetzen. Am Ende steht die Diagnose „burn out“. Das Feuer – das Element unseres Herzens-  hat versucht, über ein starkes „Brennen“ einen Zustand herbei zu führen, den wir uns als das Optimum vorgestellt haben. Am Ende empfinden wir uns als leer, auf der Suche nach dem Sinn im Leben, ohne Selbstvertrauen, ängstlich, erschöpft. Die Augen spielen dabei eine wichtige Rolle, zeigen sie doch durch ihr Strahlen oder durch ihren zielgerichteten Blick den Zustand des Geistes, seine Abwesenheit oder Anteilnahme, durch die Größe der Pupille  Angst oder Furchtlosigkeit an. Augen können Vertrauen oder das Gegenteil schaffen, ihre Größe verleitet uns zu Behutsamkeit oder zu Argwohn. Der psychischer Bezug des Herzens: Liebe, soziale Kompetenz, Kommunikation, Ausstrahlung, Bewusstsein, Optimismus.
  • Yang- alles kraftvolle, nach oben strebende, helle, teilweise aber auch aggressiv und schnell verlaufende an Erkrankungen, warme bis heiße an Energie, die Sonnenseite des Berges, das was uns Bewegung verleiht und uns antreibt…
  • Yin– alles ruhende, kühlende, absinkende, dunkle, teilweise sehr kalte, langsam und chronisch verlaufende, schwer machende an Energie, die Schattenseite des Berges, das, was uns Struktur gibt…
  • Blut auf chinesisch Xue-  ist unser Kraftstoff, das was unseren Körper antreibt, ein Mangel führt zu Blässe, Sehschwäche, ausbleibender Menstruation, Konzentrationsstörungen…, ein Stau von Blut entspricht dem Verschluss eines „Abflussrohres“- es kommt zu Schmerzen, die sich am ganzen Körper einstellen können, zu Schmerzen in der Brust als Vorboten eines Herzinfarktes, zu Menstruationsschmerzen, zu einem Hämatom- „blauen Fleck“…
  • Kälte– Erkältung, kalte Zustände, pathogener Faktor z. B. beim Ischias oder einem Schnupfen, bei Menstruationsbeschwerden oder Muskelschmerzen…
  • Hitze– Mandelentzündung oder Hitzezustände, pathogener Faktor z. B. bei Infektionen mit hohem Fieber, Heuschnupfen oder brennendem Harn- Blasenentzündungen, Wechseljahresbeschwerden oder brennenden Füßen…
  • Feuchtigkeit/Schleim– pathogener Faktor, Schweregefühl, Ausfluss, Trägheit, Lustlosigkeit, Cellulite und Übergewicht, Ödeme…
  • Trockenheit– pathogener Faktor, Verlust von Speichel, trockene Schleimhäute, trockene Augen, trockene Därme- Verstopfung, …
  • äußerer Wind– pathogener Faktor, Zugluft, Muskelschmerzen, Kopfschmerz, Bindehautentzündung…
  • innerer Wind– pathogener Faktor, entsteht durch Stress, chronische Erkrankungen, äußert sich z. B. als Schlaganfall, Zittern, Sprachstörungen…
  • Bluthitze oder Toxine– Neurodermitis, chronische Darmerkrankungen…
  • San jiao– die drei Feuerstätten im Körper- die Einteilung des Körpers in drei Abschnitte- es sind physiologische Aktivitäten, welche alle Organe betreffen und welche die Sicherung des Blutes Xue, der Energie Qi und der Körperflüssigkeiten für die Muskeln, die Haut und für die Organe, ferner die Verdauung, die Absorption und das Ausscheiden der Nahrung durch den Magen, die Milz und durch die Därme, ebenso wie das Ausscheiden und die Regulierung der Körperflüssigkeiten durch die Nieren und durch die Harnblase– nach dem „Gelben Kaiser“ sind die Sanjiao “ die Wege der Ernährung- sie sind der Anfang allen Qi“- ein Bild erklärt es recht einfach- der Kochtopf über einem Feuer, aus dem die reine Essenz als Dampf aufsteigt:

 

Die drei Sanjiao

die drei Sanjiao

Pathogene Faktoren sind all die, welche von außen oder von innen den Körper außer Balance bringen und zur Erkrankung führen. Da man in der früheren Zeit- also vor mehr als 4000 Jahren- noch keine Bakterien, Viren oder Keime kannte, haben die Schamanen und Heiler der asiatischen Heilkunst die krankmachenden Faktoren mit den Witterungerscheinungen verglichen und Ihnen diese Namen gegeben: Wind, Kälte, Hitze, Feuchtigkeit und Trockenheit.  Diese Pathogene können auch in Kombination auftreten und so entstehen dann die Bezeichnungen in der TCM- Diagnose: „innerer Wind“, „feuchte Hitze“…

Wir und unser Umgebendes besitzen Schätze- gemäß der chinesischen Medizin ist das Funktionieren von Körper und Geist das Ergebnis vom Zusammenwirken bestimmter Lebenssubstanzen, die drei Schätze genannt- wie oben bereits beschrieben. Es handelt sich um die Energie QI, den Geist SHEN und die Essenz JING:

Tian- der Himmel hat drei Schätze: die Sonne, den Mond und die Sterne,
Nitü- die Erde birgt drei Schätze: das Wasser, das Feuer und das Erdreich(lässt wachsen),
Renshi- der Mensch lebt dank seiner drei Schätze: Energie QI- Milz und Magen/ die menschliche Ebene, Essenz JING- Nieren/ die Erdebene und Geist SHEN- das Herz als Kaiser/ die himmlische Ebene.

Gehen wir mit den drei Schätzen sorgsam um, dann leben wir in Gesundheit und mit gesundem Geist!

unsere Schätze aus der Erde und dem Wasser- für unsere drei Schätze Shen, Qi und Jing

Unsere Schätze aus der Erde und dem Wasser- für unsere drei Schätze Shen, Qi und Jing

 

 

↑ Top of Page