Matricaria chamomilla
- Familie
- Korbblütler
- Auch genannt
- Echte Kamille, Feldkamille
- Verwendet
- Blütenköpfchen
- Standort
- Äcker, Feldränder und Brachflächen
- Sammelzeit
- Mai bis August
- Januar
- Februar
- März
- April
- Mai: Sammelzeit
- Juni: Sammelzeit
- Juli: Sammelzeit
- August: Sammelzeit
- September
- Oktober
- November
- Dezember
Erkennen
Die Echte Kamille erkennt man am hohlen, kegelförmig gewölbten Blütenboden. Schneidet man ein Köpfchen der Länge nach durch, ist es innen hohl. Die weißen Zungenblüten klappen bei älteren Blüten nach unten. Der Duft ist typisch süßlich-warm.
Sammeln
Die Blüten werden von Mai bis August gepflückt, etwa drei bis fünf Tage nach dem Aufblühen. Ein sonniger Vormittag ist ideal. Die Köpfchen locker ausgebreitet im Schatten trocknen.
In der Hausapotheke
Kamillentee ist bei leichten Magen-Darm-Beschwerden wie Völlegefühl und Blähungen bewährt. Äußerlich wird er bei Entzündungen der Haut und der Schleimhaut im Mund und Rachen verwendet, zum Beispiel zum Spülen oder als Umschlag.
Rezept: Kamillentee
Das brauchen Sie
- 1 EL getrocknete Kamillenblüten
- 150 ml kochendes Wasser
So geht es
- Die Blüten mit kochendem Wasser übergießen.
- Zugedeckt 5 bis 10 Minuten ziehen lassen, damit die ätherischen Öle in der Tasse bleiben.
- Abseihen und in kleinen Schlucken trinken.
Gut zu wissen
- Kamillentee nicht am Auge anwenden, er kann die Bindehaut reizen.
- Bei einer Allergie gegen Korbblütler besser verzichten.
- Verwechslungsgefahr mit der Hundskamille: Deren Blütenboden ist gefüllt, nicht hohl.