Hypericum perforatum
- Familie
- Johanniskrautgewächse
- Auch genannt
- Tüpfel-Johanniskraut, Herrgottsblut
- Verwendet
- Blühendes Kraut, Blüten
- Standort
- Sonnige Wegränder, Böschungen, magere Wiesen
- Sammelzeit
- Juni bis August
- Januar
- Februar
- März
- April
- Mai
- Juni: Sammelzeit
- Juli: Sammelzeit
- August: Sammelzeit
- September
- Oktober
- November
- Dezember
Erkennen
Hält man ein Blatt gegen das Licht, sieht man viele durchscheinende Punkte, als wäre es durchlöchert. Der Stängel hat zwei feine Längsleisten. Die gelben Blüten haben fünf Blätter mit schwarzen Pünktchen am Rand und färben beim Zerreiben die Finger rot.
Sammeln
Gesammelt werden die oberen, blühenden Triebe von Juni bis August, traditionell um den Johannistag. Für Rotöl nimmt man nur die Blüten und Knospen.
In der Hausapotheke
Johanniskrautöl, das Rotöl, wird traditionell äußerlich bei kleinen Hautverletzungen, leichten Verbrennungen und Muskelschmerzen verwendet. Innerlich wird Johanniskraut traditionell bei vorübergehender seelischer Erschöpfung genommen, wegen der Wechselwirkungen aber nur nach Rücksprache.
Rezept: Rotöl
Das brauchen Sie
- Frische Johanniskrautblüten und Knospen
- Olivenöl
- ein sauberes, helles Schraubglas
So geht es
- Die Blüten locker ins Glas füllen und vollständig mit Öl bedecken.
- Das Glas etwa sechs Wochen an einen sonnigen Platz stellen und täglich schwenken. Das Öl färbt sich nach und nach tiefrot.
- Durch ein Tuch abseihen und in einer dunklen Flasche kühl lagern.
Gut zu wissen
- Johanniskraut kann die Wirkung vieler Medikamente abschwächen, darunter die Pille, Blutverdünner, Herzmittel und manche Antidepressiva. Innerlich deshalb nur nach Rücksprache.
- Johanniskraut macht die Haut lichtempfindlicher. Nach dem Einreiben mit Rotöl die behandelte Haut nicht in die Sonne halten.