Akupunktur

Erschöpft nach Infektionskrankheiten?

Herzlich Willkommen in der neuen Woche und zu diesem Beitrag.

Im Herbst steht unser Immunsystem jedes Jahr auf’s Neue vor Herausforderungen- sei es, dass wir im Sommer zuviel Kaltes konsumiert haben oder generell eine Schwäche im Metall-Element und WeiQi haben.

Allerdings sind es nicht nur die Infekte, die den Betroffenen zu schaffen machen; es sind ebenfalls die Erschöpfungsmomente, die sich gerade nach schweren Infektions-Verläufen bemerkbar machen.

Die Betroffenen- und da ist es egal ob eine Epstein-Barr oder COVID-SARS 19 Infektion vorlag- erholen sich nicht mehr richtig…

Frauen und Männer können gleichermaßen betroffen sein

…Müdigkeit, Atembeschwerden bei Belastungen, Schlafstörungen und eine allgemeine Erschöpfung, Angst, neurologische Probleme, kognitive Störungen bis hin zur Melancholie/ Depression bestimmen den Alltag.

Sehen wir uns diesen Aspekt doch einmal näher an:

  • Echte Infektionskrankheiten sind durch Wind-Hitze- unter Umständen auch Feuchtigkeit/WenBing/WenBingXue- entstanden; daher muss zwingend eine Eliminierung dieser Pathogene erfolgen. Durch die Infektion kommt es zu trüben Nässe-Schleim, Blut-Stasen, Blockaden der Blutgefäße- daher blockiert auch das Qi bspw. von Lunge, Herz und Hirn. Es reicht nicht aus nur symptomatisch zu arbeiten. Da es ein gesetzliches Behandlungsverbot für HeilpraktikerInnen bei Infektionskranheiten gibt, bleibt uns nur die Prävention und Nachbehandlung…
  • Prävention– heißt in diesem Fall das WeiQi stärken- bspw. mit einer ausreichenden Vitamin,- Mineralstoff- und Spurenelementeversorgung hier vor allem Vitamin D3/K2; Vitamin C hochdosiert; Selen und Zink… bestimmte Kräuterrezepturen, die individuell zusammengestellt werden, kommen zum Einsatz; auch Eisenkraut mit täglich 10 Gramm als Dekokt; Glechoma hederacea Urtinktur 3x 5 Tropfen… sind hilfreich.
  • Nachbehandlung– Kräuterrezepturen wie DuHuoJiShengTang oder ErChenTang… werden individuell modifiziert und leiten Restpathogene aus den Luo und Meridianen; dazu kommt eine individuell abgestimmte Akupunktur und Ernährungstherapie; ergänzt mit TuiNa, Atemtherapie und QiGong/Yoga-Therapie. Auch das Schröpfen ist hilfreich…
  • zusätzlich sollte auf jeden Fall auf folgende Nahrungsmittel für mindetens drei Wochen verzichtet werden: Joghurt, kalte Getränke, Industriezucker und dessen Produkte, Weizenprodukte, Bohnen- und Getreide-Kaffee, Soja, AloeVera, Banane, Zitrusfrüchte, Tomate, grüner Salat, Aubergine, Rohkost-Gemüse; Eiscreme- diese Nahrungsmittel/Genussmittel wirken sehr kalt und schwächen zusätzlich das WeiQi und die Kraft der Mitte.
leicht verdauliche Eintöpfe für Milz, Magen und Herz

Für die Fachleute unter Euch:

  • Akupunktur gegen ShiWen: Blase 13, Lunge 7, Milz 5… und andere;
  • Akupunktur gegen Übelkeit: Pericard6, Magen 36, RenMai 12… und andere;
  • Akupunktur bei Dysurie: Blase 40; RenMai9… und andere;
  • Akupunktur bei helmartigen Kopfschmerzen: Magen 8; M-HN-1; Moxa an Niere 1 und andere…;
Akupunktur an GB20- FengChi, um Wind auszuleiten; die Speerspitze aller Pathogene und wichtig zur Behandlung von Erschöpfungs-Kopfschmerz
  • Akupunktur bei TAN und Blut-Stase/Thrombose(mit der gebotenen Achtsamkeit parallel zur ärztlichen Therapie): Lunge 6; Herz 6; Pericard 6; SanJiao5; Herz 5… und andere…

Natürlich kann an den entsprechenden Punkten auch geschröpft werden; wichtig ist, dass gleichzeitig die Stärkung der Nieren und der Milz erfolgt- nicht nur ausleiten, auch stärken ist wichtig!

Eine hervorragende Wirkung kann der Einsatz der Mineralstofftherpie haben:

  • DHU Bicomplex Nummer 5 ist die Kombination für Nerven und Muskeln- nach individueller Dosierung einnehmen;
  • Schüssler Salz Nummer 5-Kalium phosphoricum D6- 3-6x täglich 1 Pastille als Nervenaktivator;
Ferrum kann ebenfalls zum Einsatz kommen
  • Schüssler Ergänzungs-Salz Nummer 19-Cuprum arsenicosum D6 mit 3x 1 Pastille wird gegen Nerven- und Muskel-Schmerzen eingesetzt; allerdings muss immer individuell anhand der Zungen- und Gesichtsdiagnostik entschieden werden;
  • Schüssler-Ergänzungs-Salz Nr. 13-Kalium arsenicosum D6- ist bei ausgeprägter Schwäche mit diffusen Ängsten … es sind hier besonders die Ängste des Herzens; besonders bei ängstlichem Erwachen zwischen 24 und 2 Uhr mit Unruhe, einer absoluten Schwäche am gesamten folgenden Tag(mental und körperlich)- die Dosierung beträgt auch hier 3x 1 Pastille/Tag sollte aber individuell angeglichen werden.

Zusätzliches:

  • Hochdosiert Vitamin C mit 1500mg/Tag- verteilt auf 3-5 Dosen am Tag;
  • Vitamin B-Komplex-Substitution nach individueller Voraussetzung
  • D3/K2- Substitution nach individueller Voraussetzung
  • tägliche Frischluftbäder und Atemübungen an frischer Luft
  • QiGong zu den 5 Elementen und Yogatherapie für die Meridiane ist hilfreich gegen die körperliche Erschöpfung und hilfreich bei Konzentrations- und Atemstörungen…
ZEN für Konzentration und Focus

Die Naturheilkunde bietet viele Möglichkeiten zur Behandlung einer Erschöpfung- Hilfe zur Selbsthilfe und Unterstützung. (Alle hier genannten Möglichkeiten sind k e i n e Heilversprechen!)

Scheue Dich nicht, Hilfe einzufordern oder anzunehmen!

Alles Liebe und gute Gesundheit wünscht Dir

Kira

Lukian sagte: “ Wahrer Reichtum ist nur der innere Reichtum der Seele.“

Stockrosenblüten unterstützen die Lungenfunktion

Am Abend mancher Tage…

…fehlt Dir manchmal „die Luft zum Atmen“- das kann gut sein; denn dann ist die „Metallenergie“ in Deinem Körper zu schwach. Der Abend des Tages ist die Zeit, in der wir uns- DU und ich- um unsere Metall- Energie gut kümmern sollten.

Der Morgen ist Holz; der Mittag Feuer; der Nachmittag Erde- da ist das Qi sehr aktiv- teilweise sehr stark lodernd- gerade auch beim Frühaufsteher und somit beginnt es sich natürlicherweise zum Abend zurückzuziehen und zu beruhigen. Das kleine Yin- so wie jetzt im Herbst, so zum Abend des Tages- steht für Ruhe und Erholung, für Rückzug und weniger starkem Strom des Qi.

So wie Tag und Nacht im stetigen Wechsel sind; so muss auch das Yang-Sympatikus, eher sauer,viel Druck- sich jeden Tag mit dem Yin- Parasympatikus, eher basisch und weniger Druck- abwechseln.

Bleibt der Körper im Yang mit zuviel an Fülle oder auch im Yin mit zuviel an „Leere“ dann zeigt dies eine starke Disharmonie an und es entstehen Krankheiten.

Einige Faktoren, die positiv auf das Metallelement und für ein gutes Yin in der Nacht sorgen:

  • Eine kurze Ruhephase nach der Arbeit, gerne auch mit einer ruhigen, aktiven Erholung(zu Fuß gehen, kurzer Spaziergang, Atmen im Freien…) bringen das Yang nach unten.
  • Zeige Dir selbst ZU-FRIEDEN-HEIT- nur wenn Du mit dem, was Du am Tag erreichst hast, zufrieden bist, kannst Du zur Ruhe kommen.
  • Sport am Abend mit sehr intensiven Einheiten(nach 19 Uhr) kann zu einer stärkeren Aktivierung des Yang führen- die Folge sind zu wenig Yin, schlechter Schlaf oder starke Unruhe… sicher gibt es Ausnahmen und für den Spätmenschen verschieben sich die Zeiten… allerdings nur um ein bis zwei Stunden.
  • Entspanntes, nur mäßiges Gehen oder Laufen; Yin-Yoga oder QiGong lassen das Yin wachsen; auch ruhige Musik und Atemübungen tragen zu eine gesunden Ruhe bei.
  • Genußvolle, ruhige Mahlzeiten mit leicht verdaulichen Speisen nähren ebenfalls das Yin und Metallelement in uns…
  • … gehe in den Abend ohne Hektik, Ärger, Dis-Stress, ohne Grübeln, Sorgen, Streit.
  • Tägliche Ruhe- bringende Rituale nähren das gesunde Yin… und wenn es „nur“ die Tasse Tee oder Kakao zum Abend ist…das t ä g l i c h e Praktizieren bringt den Effekt.
  • Nutze auch die entsprechenden Jahreszeiten- hier der Herbst- oder die Zeit Deines Lebens- der Abschnitt ab etwa 55. Lebensjahr- das sind die Zeiten des Metallelementes- für eine Stärke im Yin. Die Natur sieht auch in diesen Zeiten das kleine Yin vor- den Rückzug vom starken Yang des Jahres und Lebens. Die wachsende Kraft der Erde ist nach innen gerichtet; das Wasser zieht sich aus der Peripherie zurück; die Früchte der Erde oder des Lebens sind „eingebracht“; die Natur wird frischer, kälter- es wird Zeit, sich auf Wesentliches zu konzentrieren, eventuell ist ein leichter Rückzug ins Innere- zu sich selbst- sinnvoll; Belastendes zu klären und abzuwerfen; das Erreichte zu genießen.

Wie sieht eigentlich der Mensch vom Typ Metall aus- was charekterisiert den „Metall-Typ“:

  • lang, oft schlank bis sehr schlank mit schmalem Oberkörper; vielleicht etwas schlaksig mit der Liebe zu Ruhe und Ordnung; ein wahres Multitalent für Organisation und Ordnung, aber auch Sammler, eher mit sich selbst genug(Einzelgänger, Sonderling). Der Typ „Metall“ wirkt melancholisch, traurig und neigt zur Deperession…
  • … daher kannst Du davon ausgehen, dass der „Herbst-Blues“ eine Schwäche im Metallelement darstellt und Du daher eine Stärkung benötigst.

Du schaffst ein gesundes Milleu für das METALL in Dir mit:

  • trockener, mäßigen Wärme und ausreichend Frische
  • weißem Gemüse, weiße, lange und „schlanke“ Nahrungsmittel wie Pastinaken, Rettich, Schwarzwurzeln….
  • Stimultion des Parasympatikus
  • Atemübungen
  • Trockenbürsten
Basische Bäder oder Fußbäder regenerieren
  • basische Fußbäder
  • Stimulation des WeiQi durch Akupunktur und Kräutermedizin… bspw. ist es sinnvoll, bereits im Herbst mit der Prävention von Allergien zu beginnen
  • Schüssler Salze Nummer 5-Hauptmittel bei Yin- und Nervenschwäche und für den Parasympatikus, 8- Hauptmittel für ein gesundes Yin und Blut; dämpft zu viel Para- und erhöht zu wenig Sympatikus und 11- als zweites Hauptmittel für das Yin, dämpft zuviel an Parasympatikus im Bindegewebe- helfem Deinem kleinen Yin auf die Sprünge
  • Nutze die Kraft der Aromatherapie mit einer Komposition aus zarten Düften…Rosengeranie, Ravintsara und Teebaum für das Immunsystem; Orange, Mandarine, Rosenholz, Zimt oder Anis für das Wohlfühlen und die Geborgenheit…
  • Inhalationen
  • Rollkuren zur Entlastung von Magen und Darm
  • Ausleitung durch geeignetes Fasten oder einen Hildegardschen Aderlass
  • Ordnung schaffen, „Ausmisten“,
  • Seitneigen immer mal wieder in die Yoga- oder QiGong-Sequenzen einbauen
  • Atemübungen eher im Sitzen oder Liegen(Rückenlage) durchführen

Für die Fachleute unter Euche:

  • Akupunktur ggf. mit Moxa an RenMai 12; Magen 40; Di4 und Leber 3; aber auch an DM14- harmonisierend- und Ma37- stimulierend bei Verdauungsschwäche ansonsten harmonisierend und natürlich an Lunge 7 und 9- harmonisierend sorgen für eine Harmonie im Metallelement
Akupunktur mit Moxa zur Stimulation der Ausscheidung bei zuviel Kälte
  • Aktivierung des WeiQi bei Neigung zu Allegien durch die präventive Gabe von Sambucus nigra Urtinktur oder Urtica-Sambucus-comp.(Fa.Ceres) bzw. Einsatz des Jade-Windschutz-Pulvers mit täglicher, einmaliger Einnahme zum Abend.

Ich hoffe sehr, dass Du für Dich in diesem Beitrag Einiges gefunden hast und ich wünsche Dir eine gute erste Woche im beginnenden Herbst- herzlichst…

Kira

Der Kopf ist Yang- die Füße sind Yin… kalte Füße und nun?

Guten Morgen… danke, dass DU meinen BLOG besuchst!

Wie geht es Dir mit Deinen Füßen? Bist Du jemand mit immer warmen und trockenen Füßen? Dann herzlichen Glückwunsch- Du hast wahrscheinlich einen ausgeglichenen Yang-Yin-Haushalt!

Warme und trockenen Füße sind ein Anzeichen für eine gute Gesundheit! Gemäß der Chinesischen Medizin und den Betrachtungen zu Yang und Yin gehört der Kopf zum Yang des Körpers; die Füße zum Yin- das zeigt schon der Beginn des Yin-Meridians Nieren… er beginnt als einziger Meridian direkt unter der Fußsohle zwischen Groß- und Zweit-Zehe:

Der Daumen liegt nicht am Punkt Niere 1-Sprudelnde Quelle; aber DU kannst den Bereich zwischen Großzehen- und Zweitzehen-Grundgelenk sehen- dort liegt YongQuan

Chronisch kalte Füße gehören zu den „Übeln der Menschheit“- das wusste nicht nur Hildegard von Bingen; auch Pfarrer Kneipp hat beobachtet, dass chronisch kalte Füße eine ungesunde Auswirkung auf das Befinden der Menschen haben.

Ein großer Irrtum ist es, diese Kälte in den Füßen- egal ob Frau oder Mann- hinnehmen zu müssen; auch dass die Kälte in den Füßen keine Auswirkungen auf die Gesundheit hat.

Kälte kann von den Füßen ausgehend ganze Organsysteme auf Dauer schädigen- mehr oder weniger; aber schädigen; ein Beispiel: Chronisch kalte Füße bei Frauen können zu starken Menstruationsproblemen mit Schmerzen führen- bis hin zu Unfruchtbarkeit- „nistet“ sich Kälte über den Nieren,-Milz- und Leber-Meridian im Uterus ein, kann die Eizelle sich nicht einnisten und stirbt ab… Gemäß der chinesischen Medizin ist unser Körper immer im Wechselspiel von Yin und Yang- dem Bestreben nach einem Gleichgewicht. Ein ausgeglichenes Verhältnis beider Pole sorgt für eine gute Gesundheit; ist die Balance zum Beispiel durch Kälte über einen langen Zeitraum gestört, dann findet der Körper nicht mehr in einen Ausgleich zurück…Kalte Füße stören dabei mächtig, denn so kann bspw. der Kopf in der Nacht nicht wirklich zur Ruhe kommen- das Yang sammelt sich dort, wo es gar nicht hingehört zu der Zeit und „unten“ fehlt es dann- nämlich zur Erholung und einen tiefen, erholsamen Schlaf.

person foot on brown rock

Ursachen für chronisch kalte Füße:

  • Schwäche im Yang-Yin-Ausgleich
  • Qi und/oder Yang-Mangel
  • „Verweichlichung“ der Füße durch andauerndes Laufen in Schuhwerk, dicken Socken, Fußbodenheizung…. aber auch…
  • … „Verkühlung“ der Füße durch andauernde Nässe, bspw. das Tragen von Gummistiefeln in einigen Berufen; das Stehen im Wasser im wahrsten Sinn des Wortes; Dauerstehen…
  • Angeborene Schwäche im Ausgleich und den Nieren

Was also tun?

  • Die einfachste Möglichkeit ist das „Training“ zum Temperaturausgleich- durch ein kaltes Fußbad… ja 😉 richtig gelesen – wird die Kälte aus den Füßen getrieben 🙂 – es nimmt sozusagen von der inneren bzw. oberen unproduktiven Hitze und erzeugt eine natürliche Wärme dort, wo sie benötigt wird. Bio-Physikalisch ganz einfach zu erklären- die Blutzirkulation wird angeregt und das „Qi“ bewegt… das Fußbad mit kühlem bis kaltem Wasser wird maximal 5 Minuten durchgeführt- hier heißt es bspw. nach Kneipp:“… je kälter, um so besser- je kürzer, um so besser…“. Richte DICH da nach DEINEM Körper… setze die Füße in das kalte Fußbad; nch einiger Zeit verspürst Du die Kälte nicht mehr so stark, die Füße fühlen sich wärmer an- das ist der richtige Zeitpunkt das Bad wieder zu verlassen… danach dann gut trockenrubbeln und ggf. Socken anziehen. Achtung Frauen!! Das kalte Fußbad ist nicht während der Zeit der Blutung anzuwenden und wenn, dann nur ganz kurz mit einem warmen Abschluss.
  • Die zweite Möglichkeit ist das Anziehen von nass-kalten Baumwollsöckchen mit Wollsocken zum Schlafen- einfach dünne Baumwollsöckchen unter dem kalten Wasser befeuchten, gut auswringen, anziehen- darüber werden trockene Wollsocken gezogen- die Füße werden innerhalb weniger Minuten warm… Anwendung für maximal 20 Minuten 🙂
  • Eine dritte Möglichkeit ist die Anwendung von kalten Güssen oder Wechselbädern/Wechselgüssen… immer warm abschließen.

Was gibt es noch:

  • Für die Fachleute unter Euch 🙂 : Akupunktur an Niere 3- TaiXi- und zwar tonisierend; mit einer speziellen Technik manipulieren… so lange die Nadel bewegen, bis ein starkes Wärmegefühl in die Füße ausstrahlt; danach direktes Moxa auf Niere 3
  • Schüssler Salze: Die Nummer 3 in der D12; Nummer 2 und 8 in der D6- je Salz 3×2 Pastillen täglich unter der Zunge zergehen lassen oder die Tagesdosis in etwa 500 ml Wasser auflösen und über den Tag trinken… nicht mit Metall in Berührung kommne lassen!
  • Eigenständig nach Einweisung Moxa an Niere 1 und RenMai 6- alle zwei Tage morgens oder an Niere 1 auch am Abend
  • Achte auf Deine Ernährung- nimm regelmäßig wärmende Speisen zu Dir; die erste Mahlzeit des Tages- egal ob um 7 oder 11 Uhr sollte immer warm/gegart sein! Iss regelmäßig dunkle Bohnen oder ander Hülsenfrüchte- sie stärken die Nieren und sorgen für warme Füße 🙂
  • Tau-Treten
  • Wasser-Treten
  • Moorbäder
  • Warme Fußbäder sind tatsächlich nur für geschwächte Personen, akut Erkrankte und bei Unterkühlung durch große Kälte geeignet.

Kräuter gegen kalte Füße:

  • Johanniskraut- als Öl
  • Schwedenkräuter
  • Heublumen
  • Zinnkraut(Ackerschachtelhalm)
  • Himalya-Salz-Beifuß… das „Moxa-Fußbad“ gibt es bspw. bei mir in der Praxis zu kaufen
  • Rosmarin
  • Ingwer
  • Fußbad mit Bockshornkleesamen(Pulver)…
  • Kubebenpfeffer
assorted vegetables on table

Was kalte Füße an Negativem bewirken:

  • Einschlafstörungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Erschöpfung
  • Blasenbeschwerden
  • Nierenbeschwerden
  • gestörte Blutzirkulation
  • Krampfadern fördernd
  • geschwächtes Immunsystem
  • können Schmerzen unterschiedlicher Art auslösen
  • Durchfall oder Verstöpfung
  • Leistungsschwäche… nicht nur im Sport
person in blue denim jeans standing on brown sand

Du möchstest mehr wissen und benötigst eine individuelle Beratung? Erfrage gerne über das Kontaktformular einen Termin- die Beratung kann auch per Video-Call durchgeführt werden.

Hab einen guten Start in die neue Woche- immer warme, trockene Füße 😉 und alles Liebe-

Kira

child standing on body of water

Workshop… was passiert denn da?

Am Samstag durfte ich mit meiner langjährigen Freundin und Kollegin Petra Pommerening- ebenfalls Heilpraktikerin und zwar in Gnoien- wieder einige Frauen zum Workshop empfangen 🙂

Was haben wir uns auf diesen Tag gefreut, endlos in der Vorbereitung diskutiert und haben uns dann dem Thema „Yoga und GuaShaFa für Haut, Haare und Wohlbefinden“ gewidmet.

Wie läuft so ein Workshop ab?

  • Jede(r) TeilnehmerIn meldet sich per Mail, Anruf oder WhatsApp an- wir geben generell bis 14 Tage vor dem Termin einen EarlyBird – der Wertschätzungsbeitrag beträgt 150,- Euro; im EarlyBird 130,- Euro.
  • Für diesen Beitrag erhälst Du ein Script, Arbeitsmaterial, Lunch(generell vegetarisch oder vegan) und Getränke.
  • Am Vormittag werden passend zum Thema QiGong- oder Yoga-Einheiten durchgeführt; auch dazu gibt es ein kleines Script. Manchmal ist es auch für uns ganz spannend, zum Thema die Sequenzen zu erarbeiten 😉
  • Lunch und Austausch findet immer zwischen 12- 13 Uhr statt…
  • … dann geht es an die praktischen Unterweisungen, gekoppelt mit dem Vortrag/ den Vorträgen. Da ja die Praxis bekanntlich das Kriterium der Wahrheit ist, finden wir es besser, die Theorie immer mit dem praktischen Erleben zu verbinden.
  • Zu Beginn oder zum Ende des Workshops gibt es dann für jeden/jede eine kleine „Überraschungstüte“, die gefüllt mit passenden kleinen Geschenken ist 🙂 … damit lässt sich dann das Gelernte zu Hause einfacher umsetzen. Wer das erste Mal zum Workshop kommt erhält ein Heftchen für persönliche Notizen. Dies kann dann immer bei Teilnahme mitgebracht werden und füllt sich so mit nützlichem Wissen für zu Hause 🙂
…muss natürlich „Haare“ heißen 😉

Am Samstag haben wir wie immer um 09:30 Uhr begonnen und waren freudig über die rege Teilnahme überrascht. Nach einer ausgewogenen Yogaeinheit mit mir sowohl im Stehen als auch im Sitzen und natürlich

ganz vielen Asanas für das fasziale Gewebe, einem Face-Smile-Yoga und den entsprechenden Erläuterungen ging es dann auch schon in die Frage-Antwort-Runde.

Petra erläuterte den Einsatz der Schüssler Salze und entsprechenden Salben-Kombinationen für Haut und Haar. Spannend- wie die Verbindung der Mineralstoffe zur Haut und den Haaren ist. Angemischt wurde natürlich auch bzw. jede Teilnehmerin durfte ein individuell angemischtes Lotion-Töpfchen mit nach Hause nehmen. Gut zu wissen– die Mineralstoffe und deren Salben forcieren die Aufnahme der enthaltenen Stoffe in der Nahrung- unterstützen damit die Anreicherung im Blut und sorgen damit für eine strahlende, gesunde Haut, gesunde Schleimhäute und kräftiges, glänzendes Haar.

Und schon war es Luch-Time mit einem leckeren Mangold- Süßkartoffel-

Topf, selbstgebackenem Hanfbrot, Bärlauchbutter und einem frischen Wildkräutesalat(mit Ruccola und roter Bete-Blatt)… alles passend zum Thema Haut, Haare und Wohlbefinden. Als Highlight folgte noch ein kleines Dessert – die vegane Mousse au chocolat aus Avocado, Datteln, Ahornsirup und Haferdrink(Rezept gibt’s hier auf meinem Block)…ein Lunch ganz im Sinne einer schönen Haut.

…maske; einmal mit Honig; einmal mit Gurke

Am Nachmittag dann hatten Petra und ich voll zu tun, um bspw. das Anrühren von Masken aus einfachen Zutaten, die Gesichtsreinigung… übrigens mit Unterstützung von Produkten aus dem Kosmetikstudio Schwartz in Rostock( meine Empfehlung und unbezahlte Werbung!)…und dann natürlich das GuaShaFa zu erläutern, bei der Handhabung zu helfen und die vielen Fragen zu beantworten.

Lachen macht ja bekanntlich schön… und was haben wir gelacht, wenn die Gurkenscheiben immer wieder ein Eigenleben entwickelten oder der Quarkrand noch ein bisschen zu sehen war.

Auch beim GuaShaFa- übrigens waren alle Teilnehmerinnen Naturtalente in der Ausführung- gab es den einen oder anderen Lacher bspw. als wir alle für einige Zeit wie indische Frauen mit einem roten Punkt(mehr oder weniger groß) zwischen den Augenbrauen herum liefen 🙂 🙂

Um so erstaunter waren dann die Teilnehmerinnen, als sie zum Ende des Workshops in den Spiegel sahen… alle hatten eine zarte rosa Tönung der Haut, die Augen strahlten um die Wette und auch kleine Fältchen waren verschwunden… Zitat:“ Das mach ich jetzt jeden Morgen; da spare ich mir MakeUp und viel Geld“.

Für die Hausapotheke gab es dann noch die Übungen im GuaShaFa gegen leichte Beschwerden z.B. bei Erkältungen, Schnupfen, Kopfweh … und für die Prävention 🙂

Glücklich, zufrieden, erfüllt mit neuen Eindrücken und mit einem Lächeln gingen wir auseinander… gespannt, welches Thema den nächsten Workshop-Samstag füllen wird.

Rezept für den Mangold-Süßkartoffel-Topf:

  • 10-15 Mangold, ein- zwei große Süßkartoffeln, eine Dose Tomatenstücke; eine Schalotte, 10 Stengel Bärlauch; italienische Gewürze, Steinsalz; Liebstöckel und 200 ml Gemüsebrühe… Gemüse putzen und grob zerkleinern…
  • …dann in einem Esslöfffel Ghee andünsten, Tomaten dazu geben; würzen und mit der Brühe ablöschen; etwa 15-20 Minuten garen- das Gemüse sollte weich, aber nicht zerkocht sein 🙂 … dann durchziehen lassen und vor dem Servieren mit gehacktem Bärlauch bestreuen…ich gebe immer noch einen Esslöffel Sesam dazu- noch ein bisschen mehr „In for Yin“ 🙂

Solltest Du jetzt auch Lust auf einen Workshop bei mir/ bei uns haben- Du findest alle Termine bei mir auf der Webseite unter „Aktuelles/Ausbildung bei mir“.

Starte gut in die neue Woche- alles Liebe wüncht Dir

Kira

Herausfordernde Zeiten erfordern ein starkes Qi…

…und damit Du weißt, was Qi beinhaltet möchte ich Dir die LEBENSENERGIE ein bisschen näher bringen:

„Aus dem Nichts wurde das Qi geboren als ein einzigartiges Qi. Dieses wiederum gebar „das große Yin und das große Yang“, so sagen die alten daoistischen Meister. Alle Dinge, Substanzen und Phänomene, ob materiell oder immateriell, fließen im ewigen Strom des Dao und durchdringen sich gegenseitig.

Unsere Erde ist umgeben vom „Qi des Himmels“ (Tian Qi, übersetzbar als Himmels-Energie oder Atmosphäre). Nur durch das Qi des Himmels, das unseren Planeten schützend umfasst, kann Leben auf der Erde entstehen und bestehen. Ewig fließt das Qi des Himmels, verändert sich in den Jahreszeiten und wird dennoch nicht weniger.

Auch in unserem Körper zirkuliert das Qi und erhält auf diese Weise das Leben in uns. Das Qi in uns ist teils angeboren, teils erworben, und seine wichtigsten Arten sind:

  • Vorgeburtliches Qi mit Ererbtem Qi (Yuan Qi) und Brust-Qi (Zong Qi)
  • Nachgeburtliches Qi mit dem Abwehr-Qi (Wei Qi) und Ernährenden Qi (Ying Qi)

Das Vorgeburtliche Qi („Energien des Früheren Himmels“) ist vorstellbar als unsere energetische Mitgift, die wir von unseren Eltern erhalten haben und mit der wir geboren werden; es ist unser Sparkonto, das es zu mehren und zu erhalten gilt! Das Nachgeburtliche Qi („Energien des Späteren Himmels“) hingegen bezeichnet diejenigen Energien, die wir als Menschen aus der Atemluft, unserer Lebenshygiene und der festen und flüssigen Nahrung gewinnen und nützen können.

brown and black pagoda temple

Das Ererbte Qi (Yuan Qi) ist eng mit dem Funktionskreis der Niere verbunden und bezeichnet die von den Eltern ererbte (kosmische) Lebenskraft, die die grundlegenden Abläufe des menschlichen Lebens wie Geburt, Wachstum, Reifung, Altern, Tod regelt. Das Yuan Qi ist die bewegende Kraft des gesamten Organismus, und die Vitalität eines Menschen ist eng verbunden mit dem Yuan Qi. Ist das Yuan Qi erschöpft, so bedeutet dies das Ende des Lebens- akupunktiere hier vor allem die Yuan-Punkte und natürlich die Punkte Niere 3, RenMai 4 und 6; DuMai4 und DuMai20.

Das Brust-Qi (Zong Qi) hat seinen Sitz im Brustkorb und ist eng verbunden mit den Funktionen von Herz und Lunge. Seine Aufgaben sind vor allem die Kontrolle der Atmung und des Herzschlages- akupunktiere zur Stärkung bspw. Niere 3, Herz7, Pericard 6 gegen Stagnationen oder auch RenMai 17.

Das Wahre Qi (Zhen Qi) ist das Qi, das dem Organismus zur Verfügung steht, in die Meridiane eingespeist wird, die Organsysteme nährt und den Organismus schützt. Der Yang-Aspekt des Zhen Qi ist das Wei Qi (Abwehr-Qi), der Yin-Aspekt das Ying Qi (Ernährendes Qi)- akupunktiere bspw. Lunge 9 und 7 oder DuMai 14 zur Stärkung und setze Moxa auf RenMai8 und Milz3.

Wei-Qi ist ein schützender Wächter in unserem Körper

Das Abwehr-Qi (Wei Qi) dient als Schutz vor äußeren schädlichen Einflüssen (äußeren Krankheitsfaktoren) und bildet eine Art energetisches Schutzschild. Zudem sorgt das Wei Qi dafür, dass die Körperoberfläche gewärmt wird; die Poren bei Notwendigkeit geöffnet und geschlossen werden (Regulation des Schweißes). Tagsüber bewegt sich das Wei Qi an der Körperoberfläche, nachts schützt es die inneren Organe.

Das Ernährende Qi (Ying Qi) bezeichnet die reine und klare Energie, die aus der Nahrung und der Atemluft gewonnen wird, in den Meridianen (und Blutgefäßen) zirkuliert und die Organe (Zang Fu) und Gewebe ernährt- stärke hier mit der Akupunktur besonders die Yin-Meridiane und mit zusätzlichem Moxa bspw. RenMai 4 und 6; RenMai 12; Milz3,6 und 9 und Blase 20 🙂

Du kannst Deinem Qi ganz viel Gutes tun- praktiziere YangShen, die Kunst des Lebens:

In Harmonie das Leben genießen und sich dem stellen, was nicht zu ändern ist
  • Ausreichend Schlaf
  • Ausreichend Bewegung im Sinne von Gehen, moderatem Sport- täglich mindestens eine Stunde-
  • Meditation
  • sanfte und tägliche Bewegung in Form von QiGong, TaiChiChuan und Yoga
  • Regelmäßige und leichtverdauliche Nahrung
Leicht verdaulich und nährend
  • Maßvoller und zurückhaltender Konsum von Genußmitteln- dazu zählen auch Bohnen-Kaffee und Süßes
  • Tägliche Meditation zum Bsp. morgens oder vor dem Schlafen
  • ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeit und Erholung- mach bspw. lieber alle Stunde 5 Minuten Pause als alle 4-6 Stunden nur 15 Minuten
  • harmonische Beziehungen und ein erfülltes Liebesleben
  • kein exessives Verhalten- dies schädigt nachhaltig und lässt Dein „Sparbuch“ schwinden
  • Prävention in Form von Akupunktur und Kräutermedizin, um bspw. Dein Wei-Qi zu stärken
Pulse sagen mehr als tausend Worte

Kräutermedizin für das WeiQi:

  • Gundelrebenurtinktur– im Frühjahr und Herbst als Kur über 3 Wochen- 3×5 Tropfen
  • Wasserlinsenelexier nach Hildegard von Bingen- als Kur im Frühjahr und Herbst über 6 Wochen
  • Kräutermischung aus je gleichen Teilen von Eisenkraut, Kamille, Lavendel, Schafgarbe, Löwenzahn und Brennnessel- dazu gib etwa 2 Gramm frischen Ingwer und Kurkuma; für den Kräutersud nimm einen Esslöffel der Mischung auf 250 ml kochendes Wasser/ 8 Minuten ziehen lassen.
  • Mischungen mit chinesischen Kräutern sollten verordnet werden; sie können bspw. aus : Gingseng-Wurzel, Reishi, Ginko und Jujubenfrüchte bestehen; eine Fertigmischung ist das Jade-Windschutz-Pulver 🙂 – dieses kannst Du Dir bei mir verordnen lassen.

Ich wünsche DIR nach diesem kleinen Exkurs ein starkes QI in allen seinen Facetten und einen guten Start in die neue Woche- alles Liebe

Kira

Qi des Lebens in aller Pracht und Herrlichkeit

Veränderungen im kleinen Yang

Der Frühling naht auf leisen Sohlen; gemäß des chinesischen Lunarkalenders ist er bereits da 🙂 Momentan spüren wir noch den Eishauch des Winters- aber in den bereits wärmenden Strahlen der Sonne blühen Schneeglöckchen und Winterlinge, Zaubernuss und die frühen Krokusse :

So wie das Yang eher nach oben und außen strebt, so sieht es in der Natur auch aus; das Wasser-Tiger-Jahr geht mit seiner wunderbaren Yang-Kraft vorwärts… und ich folge ihm langsam und stetig.

Im letzten Herbst erhielt ich die Nachricht, dass sich der Lebensmittelpunkt meines Mannes und von mir noch einmal grundlegend ändern wird- ich stand vor der schweren Entscheidung… ja während der Metallzeit des Jahres- mich zu trennen- zu trennen von meiner Praxis in Rostock, von meinem Lebensumfeld in und um Rostock oder eine regelmäßige Trennung von meinem geliebten Mann in Kauf zu nehmen. Mit Herz und Verstand hab ich mich für das Erste entschieden und nun ist es soweit.

Das Leben ist Veränderung und wo passt sie besser hinein als in das Frühjahr- im Herbst kommt der Abschied, im Winter die Ruhe und im Frühling der Aufbruch voller neuer Kraft und mit viel Energie.

Die Veränderungen sind nicht einfach; es gilt Abschied von liebgewonnen Menschen zu nehmen, zu organisieren, abzuwägen- ja und auch die Praxis wieder aufleben zu lassen.

In dieser Jahreszeit, in der das Holzelement regiert, das Yang einfach nur so sprudelt- aktivieren sich Leber-Yin und Gallenbalse-Yang…beide Meridiane unterstützen das Element Holz in der Fähigkeit des Planens und Beginnens von Tätigkeiten sowie die körperliche Ausdehnung und den freien Fluss unserer Energie allgemein. Sehnen und Bänder sowie der dynamische Aspekt der Muskulatur werden vom Holzelement versorgt, zudem die klare Sicht, die es braucht, um schnell zu handeln und mit Kraft die Projekte voran zubringen. Hier ist also ein hohes Energiepotential vorhanden, welches sich entfalten möchte- Visionen werden entwickelt und Entscheidungen getroffen. Unsere Phantasie und Kreativität liegen in dieser Wandlungsphase begründet.

Die zugeordnete Emotion ist die Wut. Fließt die Energie frei, entsteht auf natürliche Weise die Tugend des Holzes: die Güte und das, was erst Wut war, wandelt sich in Produktivität- so schaue ich mittlerweile mit Wohlwollen auf meine Herausforderungen in den Bereichen Umzug mit dem privaten Hausstand und der beruflichen Veränderung.

Das erste große Projekt bereits Anfang April ist der Aufbau zweier Yoga-Gruppen für eine große Krangkenkasse am Standort Neubrandenburg in der dortigen Betriebssportgemeinschaft. Ich freue mich sehr auf diese Arbeit und auf die Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten werde. Die Kursstunden sind vorbereitet; am 6.4.2022 wird es die erste Stunde geben 🙂

Das zweite große Projekt wird die Eröffnung der Praxis nach dem privaten/ persönlichen Ankommen in Neubrandenburg und der neuen Wohngegend. Die Praxisräume stehen noch zur Wahl; allerdings steht schon das Leitmotto der Praxis… „Gemeinsam stark für Deine Gesundheit“… dabei wird der Focus auf die Akupunktur, Ernährungsmedizin, Kräutermedizin, QiGong-, Yogatherapie und das Coaching gelegt.

Das dritte Projekt kommt noch auf ganz leisen Sohlen daher- ähnlich wie der Tiger sich sehr langsam nähert und genau sondiert… es ist eine Kooperation im Bereich Neubrandenburg-Neustrelitz geplant- allerdings werde ich dazu eher die Energie des Frühsommers nutzen- mein Holzelement muss das Feuerelement noch ein bisschen nähren 😉

Das vierte Projekt sind die laufen Workshop’s- dieses hat bereits begonnen- der erste Workshop mit meiner Kollegin und Freundin Heilpraktikerin Petra Pommerening findet bereits am 26.2.2022 in Gnoien statt- mit Qi Gong und der Energie der Kräuter-Körperkerzen gesund und entspannt in den Frühling.

Ein fünftes Projekt wird die Ernährungstherapie nach den Jahreszeiten- hier gleich eine Empfehlung für Dich:

Mit grünen chlorophyllreichen Lebensmitteln wird die Leberenergie optimal aktiviert: Brennessel – am besten frisch gepflückt im Smoothie oder als Suppe/Spinat. Achtung für kälteempfindliche Personen… da Brennessel erfrischend wirkt, nicht zu lange und eher mit wärmenden Gewürzen wie Fenchel, Anis, Chili zubereiten.

Zusätzlich nutze die Kraft von:

Löwenzahnblätter, Giersch, Spinat, Gänseblümchen, Artischocke, Dinkel, Grünkern, Quinoa, frische Petersilie, frisches Basilikum, alle Arten von Beeren. Es gilt wie immer- die Dosis ist entscheidend, denn… so gesund und lebenswichtig der saure Geschmack auch ist, so schädigend kann sich ein Übermaß an Saurem auf unsere Leber und Gallenblase auswirken.

Besonders wertvoll sind: Goji Beeren (nährend), Algen (Spirulina, Chlorella, Wasserlinsen), Gersten/Weizengras (kühlend, bauen Leber- Blut auf), Bierhefe;

Bei den Getränken punkten Apfelsaft, Hagebuttentee, Hibiskustee, Melissentee, Apfelessigwasser in Maßen, Gerstenwasser – wirken alle frisch; Kirschsaft – wirkt wärmend- alles immer mit Wasser immer mixen  😉

Für die Akupunktur/ Akupressur empfehle ich Dir:

  • Leber 3-TaiChong ; Dickdarm 4-HeGu; bei zuviel aufsteigendem Leber-Yang: Leber 2- XingJian und SanJiao 2-YeMen ; Moxa an Niere 1-YongQuan und ggf. Akupunktur an Di11-QuChi bei zuviel Hitze
Behandlung mit er Pflaumenblüten-Nadel- bei zuviel an Leber-Wind/Hitze sehr angebracht

Ich bin zwar bodenständig und gerne in einem stabilen Umfeld, allerdings machen Veränderungen das Leben spannend- und spannen geht es gerade in meinem Leben zu; wie ist es mit Dir??

Nun hast Du ein wenig von meiner Veränderung vernommen- nimm auch Du vielleicht die eine oder andere vor… es muss ja nicht gleich ein Umzug mit Sack und Pack sein 😉 – lass Dich vom Frühling inspirieren und ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinen Projekten- alles Liebe

Kira

An dieser Stelle ein Dankeschön an alle PatientINNEN für das Vertrauen und die Treue in den Jahren seit 2008- ab 01.05.2022 können dann am neuen Standort ( Bekanntgabe hier auf meiner Seite und über die sozialen Medien) wieder Termine ab 01.06.2022 zur Behandlung vereinbart werden.

Für alle, die ich nicht mehr wiedersehen werde- ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Gesundheit- Wǒ zhù nǐ yīqiè shùnlì, shēntǐ jiànkāng

Das Jahr des Wasser-Tigers…

… beginnt morgen- 1. Februar 2022 bis 21. Januar 2023– und ich kann Dir gar nicht sagen, wie froh ich bin, aus diesem herausfordernden Jahr des Metall-Büffels herauszukommen 😉

Du hast es ja vielleicht selbst gemerkt- es war ein absolut anstrengendes Jahr mit vielen Herausforderungen an alle Elemente und Emotionen.

Der Tiger ist in den chinesischen Tierkreiszeichen das dritte Tier – es steht für Führungspersönlichkeit, Durchsetzungsvermögen, Kraft und Selbstbewusstsein, für Mut, Abenteuer, Optimismus und Risikobereitschaft – all dies steht in diesem Jahr im Focus. Das Element Wasser im Tiger-Jahr 2022 steht für Reinigung, einen Neuanfang, Kraft und Frische- das alles kann jeer von uns gut gebrauchen.

An dieser Stelle möchte ich darauf verweisen, dass der Tiger nicht nur ein Symbol für Kraft und Mut ist, sondern auch für die schützenswerte Natur steht… „Wer den Tiger schützt, schützt die Natur und ihre Ressourcen“ Kathrin Samson

Was dürfen wir erwarten und dann das Beste daraus machen?

Der Tiger ist offen im Wesen und mutig- mit einem starken Willen gibt er nicht so schnell auf. Seine Energie ist fast unermüdlich ebenso seine Unternehmungslust. Diese Eigenschaften wirken sich positiv auf alle Sternzeichen aus- das Charisma des Tigers ist einfach unschlagbar 🙂

Durch den Einfluss des Tigers kannst Du im Beruf besonders fleißig und fokussierter an Deinen Zielen und Projekten arbeiten. Die Selbstverwirklichung steht im Jahr des gestreiften Begleiters natürlich besonders für das Tiger-Sternzeichen an erster Stelle (die Jahre 1998, 1986, 1974, 1962, 1950).

Woran der TIGER arbeiten darf?? Er neigt zu Impulshandlungen und Wutanfällen und da kommt in diesem Jahr das Wasser-Elemet in’s Spiel- dieses mildert diese nicht so positiven Eigenschaften ab. Es macht den gestreiften Mutmacher entgegenkommender und fördert die gemeinsame Kommunikation. So kannst Du neue Kontakte aufbauen und bei Problemen viel entspannter reagieren.

Akupunktur im Jahr des Tigers:

  • Achte darauf, dass sowohl die Nieren- als auch die Milz-Energie gut gestärkt werden. Wichtige Punkte sind hierfür RenMai 6 und 4, Milz 3, Niere 3 und DuMai 4. Diese Punkte wirken auch gegen Ängste und stärken Deinen Mut 🙂
  • Nutze Moxa, um das Wasserelement zu wärmen und das Jing zu bewahren- denn alle positiven Eigenschaften des Tigers benötigen eine starke Ursprungs-Energie.

Yoga für das Wasser-Tiger-Jahr:

  • Praktiziere kraftvoll und selbstbewußt- dabei kommt es nicht darauf an, komplizierte Asanas zu zelebrieren; über vielmehr mit Geduld, Ausdauer un Selbstreflektion.
  • Praktiziere regelmäßig Kapalabhati und Meditation- so wie der gestreifte Gefährte im Dschungel mit Geduld seine Ziele verfolgt hilft Dir die Meditation, den Focus auf die wichtigen Dinge Deines Lebens zu richten 🙂
Diese Asana stärkt die beiden wichtigsten Meridiane im Wasser-Tiger-Jahr 🙂

Kräutermedizin für 2022:

  • Die Brennnessel ist hervorragend geeignet, den Wasserfall zu bändigen- sie gibt Energie; besonders Brennesselsamen solltest Du täglich konsumieren.
  • Nieren-stärkende und die Leber besänftigende Kräuter sind weiterhin Mariendistel, Löwenzahn, Petersilie, Wasserdost, Zitronenmelisse, Eibisch, Schachtelhalmkraut, Maisseide, Berberitze, Bärentraube, Schafgarbe, Süßholz- und Hortensienwurzel

Ernährung für das Wasser-Tiger-Jahr:

  • Achte auf regelmäßige Mahlzeiten- nicht unbedingt viel, aber regelmäßige Nahrungszufuhr erhöht Deine Energie und hält sie auf dem nötigen Level.
  • Nutze vor allem die Nahrungsmittel, die das Wasserelemet stärken, die Leber (Wut und Zorn) entspannen, die Galle nicht belasten(Migräne) und Deine Milz stärken(Energie).

Was Du aus Sicht des Tiger-Jahres/ FengShui unbedingt vermeiden solltest:

  • Zur ungeeigneten Zeit und am ungeeignet Ort acht- und planlos Wasser plazieren; Wasserstellen in Deinem Bereich haben generell einen starken Bezug zum Finanziellen- daher achte gut darauf, wann und wo Du bspw. einen Zimmerbrunnen aufstellst oder Dir einen Gartenteich anlegst; auch wo eine Wasserkaraffe steht, kann entscheidend sein.
  • Termine für bestimmte Projekte am Außen und an anderen planen; jeder Tag hat seine besondere Bedeutung und ein entsprechendes Potential- wenn Du also Deine Ziele erreichen möchtest … „Achte den Tag“
  • Projekte und Ziele an anderen und dem äußeren Flow orientieren- stell Dir immer die Frage „Was will ich wirklich“- „Was benötige ich für mein Glück, Zufriedenheit und Leben“… daher lass Dich nie von Menschen leiten, die nicht zu Deinem „Tanzbereich“ gehören- identifiziere Dich mit DEINEN Wünschen und Sehnsüchten für das Jahr 🙂
Zufriedenheit mit den eigenen Wünschen 🙂

Du merkst- 2022 kann Dein Jahr sein – vieles kann sich zum Positiven wenden und Neuanfänge aller Art stehen im Zeichen des Wasser-Tigers positiv im Focus- und immer daran denken: “ Es wird, was Du daraus machst!“

Freue Dich auf den Wasser-Tiger und ich wünsche Dir viel Elan und Freude- alles Liebe

Kira

Der Tanz Deiner Hormone- Teil 5- Testosteron alleine macht keinen Mann…

… allerdings ohne wird es recht nichts 😉 hallo und herzlich Willkommen zum Beitrag nicht nur für Männer.

Männergesundheit ist mehr als nur ein gestählter Körper- so wie bei den Frauen der Zyklus ein Teil des Lebens ist, unterliegt MAN(N) ebenfalls dem Einfluss SEINER Hormone.

auch beim Mann treten Hormonschwankungen auf
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Hormondrüsen bei Mann und Frau- aus Vorlesungen Endokrinum Paracelsus-Akademie Rostock

Die männlichen Sexualhormone- die Androgene- sind für die männliche Geschlechtsentwicklung und für die Erhaltung männlicher Merkmale verantwortlich. Testosteron ist zwar das wichtigste männliche Sexualhormon, allerdings gibt es noch andere. Ein Testosteronmangel ist die häufigste Störung des Hormonhaushalts beim Mann. Ein Mangel an Androgenen hat negative Auswirkungen auf alle Organfunktionen.

Sexualhormone zählen wie Mineralokortikoide und Glukokortikoide zu den Steroidhormonen, die wiederum zu den Steroiden gehören- dabei spielt das körpereigene Cholesterin auch eine wesentliche Rolle- Androgene zählen zu den C19-Steroidhormonen und die wichtigsten Vertreter der Androgene sind Testosteron, Dihydrotestosteron und Dehydroepiandrosteron.

Die Androgene werden in den Gonaden und in der Nebennierenrinde aus dem Cholesterol gebildet. Diese Synthese wird durch einen komplexen Regelkreis reguliert. Maßgebend dabei ist das LH-Hormon, dessen Freisetzung im Hypothalamus erfolgt… ganz vereinfacht gesagt.

Die Produktion der Androgene beim Mann nimmt als physiologischer Prozeß im Laufe des Lebens ab. Im Vergleich zur Verminderung der weiblichen Hormone während der Wechseljahre ist dieser Prozess aber sehr langsam und führt seltener zu Symptomen. Ein manifestierter Androgenmangel kann primär oder sekundär bedingt sein.

Hormonspiegel-Veränderung beim Mann; Diagramm aus Vorlesung Hormone und ihre Funktionen Paracelsus-Akademie

Primär entsteht er durch Funktionseinschränkungen der Hoden- dafür können bspw. eine Mumps-Infektion, ein Hodenhochstand, eine Chemo- oder Radiologische Therapie u.s.w. verantwortlich sein.

Sekundär ensteht ein Mangel an männlichen Hormonen u.a. durch folgende Faktoren: Adipositas und hier besonders durch die „Stammfettsucht“, schließlich kommt es durch einen erhöhten Anteil an viszeralem Fett zur vermehrten Produktion von Östrogenen. Auch Tumore- gut- wie bösartige an Hypophyse, Hypothalamus und der Nebennierenrinde sind in Betracht zu ziehen. Weitere Faktoren sind Medikamente (Blutdruck- und Cholesterin-Senker), Inaktivität, Hormon- und Glukokortikoid-Einname, Nierenerkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen u.s.w.

Symptome:

  • Erektionsstörungen, Libidoverlust
  • psychische Erkrankungen
  • Muskelabbau/ Kraftverlust
  • Ausprägung und/oder Verschlechterung einer Insuliresistenz und nachfolgend ggf. ein Diabetes
  • Osteoporose
  • Anämie durch verminderte Blutbildung, Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit…
  • Verminderte Körperbehaarung
  • Verminderung der Fertilität
  • Antriebs- und Lustlosigkeit; nicht mal der Lieblingssport lockt dann den Mann vom Sofa…
Kräuter-Körperkerzen zur Stressreduktion
  • Müdigkeit, da Hormonschwankungen oder das Nachlassen der Hormonproduktion auch mit Schlafstörungen, Anfälligkeit für Stress oder bspw. auch eine Schlafapnoe (Übergewicht, Probleme mit der Atmung…) einher gehen kann;
  • Gedächtnis- und Konzentrations-Schwäche
  • Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Störungen der Sehfähigkeit, Verschlechterung der Arbeitsleistung sind eher selten, treten aber auch auf- etwa 15% aller Männer berichten davon und oft werden diese Symptome nur auf „das Alter“ geschoben
  • Haut- und Haarveränderungen; die Haut wird im eigentlichen und übertragenen Sinn dünner/ rissiger; das Haar geht aus oder wird extrem dünn(Körper- und Kopfbehaarung)
  • Zunahme des Körperfett-Anteils und Abbau der Muskelmasse – daher ist eine gezielte sportliche Betätigung so wichtig; denn Sport hat auch einen Einfluss auf die Funktionalität des Endokrinums
  • Abnahme der Körpergröße- darüber berichten etwa 25-30% aller Männer
  • Exessives Schwitzen und auch Hitzewallungen treten bei Männern auf- das exessive Schwitzen schwächt das Qi und speziell das Wei-Qi… also auch Anfälligkeiten für Infekte, Verletzungen, Zahnprobleme u.s.w. können zunehmen
  • Melancholie und Depressionen haben einen Zusammenhang mit hormonellen Schwankungen und bei ca. 40% der Männer wandelt sich eine Antriebslosigkeit tatsächlich in eine Depression
Granatapfel-Trauben-Trank für die männliche Vitalität 🙂

Was kann MAN(N) für seine Hormonbalance tun?

Natürlich muss ganz individuell eine Anamnese erfolgen; allerdings kann die Naturheilkunde sowohl präventiv als auch bei vorliegenden Symptomen gute Lösungsansätze bieten:

Wenn das Yang des Mannes nachlässt… Moxa und Akupunktur zur Regulation
  • konstitutionelle Präventions-Akupunktur bzgl. allgemeiner Gesundheit; die chinesische Medizin ist eine Präventionsmedizin – bei der Konstitutionsakupunktur wird ein Termin/ Monat empfohlen;
  • regelmäßige Gesundheits-Check’s bzgl. Blutwerte; Vitaminstatus, Status Schilddrüse…
  • typgerechte Ernährung
  • Verzicht auf Industriezucker und deren Produkte; wenn Zucker- dann natürliche Zucker wie Trockenfrüchte(Feigen) oder zwei Portionen Frischobst
  • Verzicht oder sehr maßvoller Konsum von Genussmitteln
  • ausreichende Bewegung; d.h. tägliche Bewegung in Form von Sport, Spaziergängen, Stretching…
  • regelmäßiger Konsum- täglich- von mindestens 5 Portionen Gemüse- dabei entspricht eine Innenhand voll einer Portion
  • Verzicht oder sehr maßvoller Konsum von Fertigprodukten/ Fast Food
  • Verzicht auf Drogen jeglicher Art- auch Rauchen bzw. das Nikotin kann bspw. die Funktion des Endokrinums schädigen; von anderen Substanzen ganz zu schweigen; Alkohol bspw. senkt die Zeugungsfähigkeit bei regelmäßigem Konsum um etwa 25-45%
  • jeglicher Verzicht auf zu viele Extreme… in der chinesischen Medizin gehen wir davon aus, dass alles, was mit Hormonen … zu tun hat, im Jing verankert ist; dieses „Sparbuch“ wird vom gesunden Verhältnis der Yang- und Yin-Nieren verwaltet- alles Extreme schädigt dieses
  • Optimiere Deinen Wach-Schlaf-Rhythmus und sorge für ausreichend Schlaf
  • Nimm ausreichend Testosteron-Stimulie zu Dir wie bspw. Granatapfel- weitere siehe folgend
  • Kontrolliere Deine Lebenshygiene bzgl. Mikroplastik und Weichmacher
  • Kraftsport ist eine natürliche Stimulanz
  • Achte bei der Ernährung auf eine gute Eiweißbilanz; reduziere etwas die Kohlenhydrate(Weißmehlprodukte) und nimm ausreichd gute Fette zu Dir (Avocado, Fisch, Nüsse)
Kraftpaket aus Nüssen, Kernen, Obst
  • Nimm Spurenelemente- denn Dein Bedarf steigt mit zunehmendem Alter- Zink, Magnesium, Eisen, Mangan und achte auf Deinen Vitamin D3/K2 Spiegel- auch hier dann ggf. substituieren
  • Teste Deine Stresshormone und das Testosteron selbst über einen Speicheltest- den bekommst Du bei jedem guten medizinischen Labor bequem für zu Hause; allerdings empfiehlt sich der Besuch bei einem Spezialisten für Männergesundheit
  • Greife auf individuelle Kräuterrezepturen zurück, die Dir ein Fachtherapeut/ eine Fachtherapeutin für ayurvedische oder chinesische Medizin zusammenstellen kann- ein Beispiel dafür sind die Einzelkräuter Ashwaganda und weißer Gingseng oder auch Cordyzeps
  • hab Freude und Spaß am Leben und dazu zählt auch eine erfüllte und regelmäßige Sexualität entsprechend Deiner Bedürfnisse- auch der Sex nur mit Dir selbst ist hier eine Natürlichkeit!!!
  • … alles andere lässt sich in einer individuellen Beratung klären

Lebensmittel, die auf natürliche Weise Deine Hormone ausbalancieren– genieße sie maßvoll aber regelmäßig:

  • Chili
  • Ingwer
  • Kakao und Schokolade mit hohem Kakao-Anteil( ab 75%)
  • Rotwein bzw. roter Traubensaft und Traubenkernöl
  • Lachs oder Omega-3 Fettsäuren über Algenpräparate
  • Granatapfel und dessen Kerne
  • Knoblauch in Maßen oder auch der Anden-Knoblauch(gibt keine Knobi-Fahne 😉 )
  • Beerenfrüchte
  • Schwarzer Sesam
  • Nüsse- besonders Pistazien und Walnüsse
  • Zimt- nicht nur gut für den Blutzuckerspiegel auch für Deine KRaft
  • weitere sind…Süßkartoffeln, Muskat, Eier, Hafer- und Dinkelflocken, Brokkoli, Äpfel, Trüffel, Artischocken, Avocados, Bananen, Goji Beeren, Feigen, Spargel, Austern, Safran, Petersilie, Sellerie und Fenchel
Antioxidantien und Sellerie bspw. für Energie im Mann 🙂

Alle diese Lebensmittel sind in Studien untersucht worden und haben eine Bestätigung für Ihre positive Wirkung auf die männliche Hormonbilanz bestätigt bekommen 🙂

Ohhh- viel zu Lesen- aber es lohnt sich, diese Empfehlungen zu durchdenken und umzusetzen- auf eine gute Männergesundheit und Deine Hormonbilanz!

Alles guten Wünsche – Kira!

Der Tanz Deiner Hormone- Teil 5- Herbstlich geht es weiter…

…mit der Phase vor Deiner Menstruation; der Lutealphase. Im Herbst regiert das Metallelement- es geht um Trennung, Loslassen, Ruhe und Rückzug… Dein Östrogenspiegel fängt leicht an zu sinken; das Progesteron sollte ansteigen- es ist jetzt das Ziel, eine verbesserte Progesteronbildung zu erreichen und eine Östrogen-Dominanz und ein PMS auf jeden Fall zu verhindern.

PMS- Müdigkeit, Erschöpfung, Schmerzen…

In dieser Phase benötigt Dein Körper wieder etwas mehr Energie, denn die Belastung im Sinn des Zyklus steigt- achte auf regelmäßige Nahrungsaufnahme von komplexen Kohlenhydraten und auch Hülsenfrüchten- diese geben Dir genau die Kalorien, die Du jetzt gut gebrauchen kannst.

Unterstütze Deine Hormone mit ballaststoff-und kalziumreichen Lebensmitteln, Antioxidantien und leicht verdaulichem Eiweiß:

  • Rohkost oder leicht gegarte Gemüsesorten wie Staudensellerie(entspannt die Leber), Grünkohl, Spinat, Gurke, Paprika…
  • Beerenobst und hier vorzugsweise Johannis- und Brombeeren(ggf. getrocknet)
  • Feigen
  • Lachs und Thunfisch
  • Vitamin B-reiche Lebensmittel
  • hochwertige Omega-3-Fettsäuren über Öle oder Fisch

Ab dem 15 Zyklustag greife zum Abbau der Östrogen-Stoffwechselmetaboliten vermehrt auf Kreuzblüten-Gewächse zurück; diese enthalten INDOL 3, welches den Aubbau forciert. Indol-3-carbinol wird durch den Abbau des Glucosinolats „Glucobrassicin“ produziert, welches in relativ hohen Mengen in Kreuzblütlergemüse wie Brokkoli, Kohl, Blumenkohl, Rosenkohl usw. enthalten ist. In Studien ist belegt, dass dieses eine antioxidative und anticancerogene Wirkung hat. Daher greife vermehrt zu:

  • PakChoi, Grünkohl, Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi, Rosenkohl 🙂
Rosenkohl aus dem Backofen

Ab dem 22. Zyklustag geht es emotional oft sehr zur Sache; vielleicht kennst Du ein PMS- siehe Beitrag hier auf meinem BLOG- mit Stimmungsschwankungen, Launen, Spannung in der Brust, Verdauungsbeschwerden…?

Dann greife auf jeden Fall zu Nahrungsmitteln mit B-Vitaminen und hier besonders mit B6; das ist der Stimmungsaufheller(Stichwort Serotonin und Dopamin):

  • Sesam… hier besonders schwarzer Sesam; in der chinesischen Medizin ein wichtiges JING-Tonic
  • Hafer- und Dinkel-Flocken
  • Bananen
  • Roggen in der Vollkorn-Variante
  • Walnüsse
  • die Erdnuss…. ich bspw. hab immer Erdnussmus im Haus(Bio, ohne Zusätze)
Erdnuss oder Erdnussmus naturell

Bevorzuge folgende Lebensmittel:

  • grüne Kohlsorten, Blumenkohl, Sellerie, Gurke, Kürbis, Zwiebel- einfache weiße Küchenzwiebel, Rettiche, Süsskartoffeln, Pastinaken, Ingwer, frischer Knoblauch
  • Apfel, Dattel, Birne, Rosinen, Pfirsich, Feigen
  • Büffel- oder Rindfleisch, Truthahn,
  • weiße Bohnen, schwarze Bohnen, Kichererbsen
  • Kerne und Nüsse, schwarzer Sesam
  • Hirse, Naturreis
  • Scholle, Heilbutt, Kabeljau
  • Algen; auch Spirulina
  • Minze, Melisse,

In der Lutealphase verzichte unbedingt auf Alkohol, Koffein und Fertignahrung/ Fast Food- diese Esswaren/ Genussmittel verstärken Symptome und bilden zuviel Säuren im Körper- der Super-Gau für Deine Hormon-Balance.

Kakao und dunkle Schokolade für mehr Magnesium

Was Du noch benötigst:

  • Magnesium- entweder über Lebensmittel aufnehmen oder sinnvoll ergänzen
  • Frauenmantel als Tee gegen das PMS
  • Brennnesseltee gegen Wassereinlagerungen
  • Melisse und Mutterkraut/Passionsblumenkraut gegen ggf. auftretende Migräne/Anspannung
Kräuter als Öle oder Tinkturen sind auch hilfreich

Eine hilfreiche Kräutermedizin aus der chinesischen Kräuterheilkunde ist Xiao Yao San- das Free and Easy-Pulver- bitte mich ansprechen, da die Formel eventuell individuell angepasst werden muss.

Akupunktur/Akupressur/Moxa:

Hilfreich sind jetzt alle Punkte, die ausgleichend und regulierend wirken, Feuchtigkeit ausleiten und stabilisieren zum Beispiel YinTang- der Punkt zwischen den Augenbrauen… streiche diesen sanft zu den Seiten aus… oder die Punkte Milz 3,6,9 oder Magen 36; Niere 10 oder Leber 8…

Shiatsu oder TuiNa zur Balance
Akupressur an Milz 6 SanJinYao

Yoga:

Yoga für die Zeit vor der Blutung

Wie empfindest Du diese Empfehlungen? Waren sie hilfreich für Dich?

Ein Letztes: „Es wird, was man daraus macht“ – lenke den Focus auf Positives, registriere, was nicht so gut ist und dann „komm in die Puschen“ wie man bei uns im Norden sagt. D U selbst hast es in der Hand, wie Dein Zyklus abläuft… und wenn Du alleine nicht in die Balance kommen kannst lass Dir helfen 🙂

Danke für Dein Hiersein und Deine Aufmerksamkeit- alles Liebe

Kira

Der Tanz Deiner Hormone- Teil 4- Im Sommer angekommen…

… befindest Du Dich jetzt in der Ovulationsphase- diese Zeit bringt nicht nur in der Natur die Wärme 😉 ; der Östrogengehalt erreicht seinen Höhepunkt, die Körpertemperatur ebenfalls- der Körper bereitet sich aus der Natur heraus auf die Fortpflanzung vor… allerdings- auch wenn sich die Uterus-Schleimhaut aufbaut, heißt es nicht, dass Du immer einen Eisprung hast. Gerade in Phasen von Stress, in den Wechseljahren oder auch im natürlichen Prozeß kann der Eisprung ausbleiben. Bei manchen Frauen macht sich der Eisprung über einen „Mittelschmerz“ bemerkbar- leichtes Ziehen rechts oder links im Unterbauch zeigen diesen an.

Für Frauen ab 42/49 zur Erinnerung: Auch Du bleibst in Deinem Zyklus; dieser verändert sich nur etwas; achte auf solche Symptome wie Hitze zu bestimmten Zeiten; ein bisschen mehr Sehnsucht nach Zweisamkeit; Du duftest zu bestimmten Zeiten etwas anders; Dein Körper lagert vermehrt Wasser ein; Deine Stimmungen schwanken… all das und noch viel mehr zeigt an, dass Deine Hormone weiter arbeiten- nur eben etwas anders.

Kräutermedizin… der Venus-Tee für Deine Zyklusphasen; auch in den Wechseljahren oder der Meno-Pause

Die Ovulationsphase verlangt immer noch nach leichten Speisen; allerdings darfst Du die Hitze des Körpers mit maßvollem Genuss von Rohkost etwas mildern. Achte dabei gut auf die Zeit für den Salat-Genuss- morgens auf keinen Fall, da Dein Verdauungs-Qi noch nicht stark genug ist; nach dem Mittag ist die beste Zeit für Rohkost; aber auch der Nachmittag passt- Dein Körper benötigt jetzt jede Menge Antioxidantien und Calcium. Auch gute Fette wie aus Nüssen oder Ölen werden nun besser verstoffwechselt. Selbst hergestellte Säfte und/oder Smoothies sorgen für ausreichend Gemüse und Obst; die Ballaststoffe der Rohkost helfen jetzt dabei, alle überschüssigen Hormone abzubauen, auszuscheiden und die Balance herzustellen. Diese Stoffe wirken außerdem energetisierend und spenden ein MEHR an Kraft.

Ein Zeichen dafür, dass Dir die empfohlenen Nahrungsmittel fehlen oder nicht in ausreichender Menge zugeführt werden, könnte das PMS(siehe Beitrag hier auf meinem BLOG) sein; dieses kann sich auch schon ab dem Eisprung einstellen.

Granatapfel-Smoothie

Deine Lebensmittel-Empfehlungen:

  • Scrimps, Lachs und Thunfisch für die benötigten Fettsäuren
  • Gemüse- je bunter, um so besser, besonders Mangold, Rosenkohl, Spargel und Paprika…
  • Beerenobst(Saison beachten) und hier vor allem Blaubeeren, Cranberrys, Brombeeren…
  • Obst im allgemeinen- Marillen, Melonen jeglicher Art, Feigen, Kaki,
  • rote Linsen
  • Kokos, Mandeln, Pekanüsse, Pistazien, schwarzer Sesam, Sonnenblumenkerne
  • Amaranth, Quinoa, Mais(Polenta)
  • grüne Salate und frische Kräuter, Kurkuma und frischer Ingwer
  • Lammfleisch- aber nur, wenn Du nicht zuviel Hitze entwickelst
Kerne liefern hervorragende Fettsäuren

Trinke in der Ovulationsphase vermehrt warmes, abgekochtes Wasser- dies leitet ein Zuviel an Wassereinlagerungen aus und beugt Ödemen vor- auch ein Reiscongee ist empfehlenswert.

Akupunktur bringt Dich in die Balance- wunderbare Punkte sind RenMai 12-ZhongWan- und RenMai 6-QiHai- diese stabilieren nicht nur, sondern nähren Qi und Yin; auch hier kannst Du selbst aktivierend eine Akupressur oder Moxa anwenden 🙂

RenMai 6 als Meer des Qi
RenMai 12 – besonders wirkungsvoll mit Moxa für ein gutes Qi der Mitte 🙂

Yoga unterstützt Dich ebenfalls mit seinen wunderbaren Möglichkeiten:

…zum Beispiel mit dieser Sequenz

Kräutermedizin:

Frauenmantel- Alchemilla vulgaris- als Tee oder Urtinktur hilft Dir nicht nur allgemein zum Hormonausgleich; Wie der Name sagt, ummäntelt Dich dies Frauenkräutlein ohne gleichen.

Auch Bryophyllum- das „Brutblatt“ sorgt für einen Ausgleich und dient der Vorbereitung auf die Lutealphase.

In den Wechseljahren empfiehlt sich zusätzlich zum Frauenmantel die Einnahem von Ovaria comp. der Firma Wala(unbezahlte Werbung), um zu starke Schwankungen in den Zyklusphasen auszugleichen.

Individualrezepturen für Deine Zyklusphasen- so notwendig

Lass uns morgen gemeinsam in den Herbst wandern 🙂 ; es geht spannend weiter.

Hab einen wunderbaren Tag- auf Morgen und alles Liebe

Kira

Kräutermedizin mit Honig; Honig ist ein Bluttonicum und sehr wertvoll

Der Tanz Deiner Hormone-Teil 3- Frühling im Zyklus

Hallo- schön, dass Du wieder da bis!

Nach dem Winter folgt das Frühjahr- wie draußen in der Natur wandelt Dein Zyklus nach der Menstruation nun durch den Frühling- voller Kraft und guter Laune kommt nun die Follikelphase.

Der Frühling im Zyklus- Du blühst auf 🙂

Deine Hormone- besonders das Östrogen und FSH/ansteigend- sorgen nun dafür, dass sich die Schleimhaut des Uterus neu aufbaut; aber auch Dein Stoffwechsel profitiert- leicht gedäpfter Appetit und der Drang nach Bewegung sorgen dafür, dass Du ggf. weniger Kalorien zuführst. Dieser Umstand bedeutet aber nicht, dass Du hungern sollst, denn das würde Deine Hormone unter Stress setzen… wie schon geschrieben.

Bewegung ist jetzt das A und O

Durch den höheren Östrogenspiegel bist Du viel aktiver; nun sind alle fordernden Sportarten, aber auch Projekte und Pläne viel leichter zu bewältigen bzw. durchzuführen.

Unterstütze diese Phase und besonders den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wieder durch eine vollwertige Ernährung und eine erhöhte Zufuhr von leicht verdaulichem Eiweiß:

  • bevorzugtes tierisches Eiweiß sind Eier und wertvolles Fleisch wie bspw. Wasserbüffelfleisch oder auch leicht bekömmlicher Fisch;
  • Du ernährst Dich vegetarisch oder vegan, dann greife auf Amaranth, Tempeh, Hülsenfrüchte(auch als Pasta), Hanfsamen und Bio-Soja zurück

Die Balance Deiner Hormone erreichst Du durch folgende Nahrungsmittel:

  • Grapefruit, Zitronen, Granatapfel, Kirschen, Pflaumen und die nicht sehr bekannte Litschi
  • Artischocke, Avocado, Brokkoli, Karotte, Kimchi oder anderes fermentiertes Gemüse, Rhabarber, Sauerkraut, Zucchini, Petersilie und andere frische grüne Kräuter,
frische Kräuter
  • Hafer, Roggen, Weizen, Gerste- Mittelkorn oder Vollkorn; kein raffiniertes Getreide; solltest Du eher zu Wärme neigen, bevorzuge Gerste und Weizen
  • Augenbohnen, Limabohnen, alle Sorten Linsen, Schälerbsen, Mungobohnen,
  • Cashewkerne und Paranüsse, Leinsamen, Kürbiskerne
  • saure Gurken oder sauer Eingelegtes maßvoll, Essig, Honig, Zimt, Eier

Meine weiteren Empfehlungen für eine ausgeglichene Hormonbalance in der „Frühlingsphase“ Deines Zyklus:

  • …teile Dir Deine Energie ein- nicht gleich zum Anfang- also ab Tag 5-7- Dein Pulver verschießen 😉
  • …sei kreativ, nimm schwierige Aufgaben in Angriff, bewältige alles, was während der Menstruationszeit nicht möglich war
  • …nutze im Sport und im Yoga kraftvoll- fordernde Übungen- Muskeltraining ist jetzt sinnvoll
  • …wähle für Deine Mahlzeiten sanfte Kochmethoden zum Erhalt der Nährstoffe; nimm leichte Speisen zu Dir, damit der Körper die Energie für den Aufbau deutlich besser nutzen kann
leichte Speisen
  • Da jetzt auch Deine Körpertemperatur ansteigt, kann es sein, dass Du deutlich mehr Wärme verspürst oder Dich „hitzig“ fühlst- daher sei sorgsam und zurückhaltend mit erhitzenden Nahrungsmitteln und Nahrung, die Feuchtigkeit produziert(alle denaturierten Nahrungsmittel, zuviel Brot- und Käsemahlzeiten, Industriezucker, Joghurt)- ansonsten entsteht feuchte Hitze; dies merkst Du an Schwere, Ausfluss, Akne, fettiger Haut…
  • Akupunktur unterstützt den Aufbau und den Ausgleich der Hormone- hier gilt es die Nieren als Urkraft zu stärken und Dein Blut aufzubauen; Du kannst auch selbst bspw. Moxa auf die Punkte TaiBai-Milz 3 und QuQuan Le 8 setzen- lass Dich dazu beraten 🙂

An alle Frauen in den Wechseljahren oder in der Menopause… Du spürst diesen Frühling wahrscheinlich nicht mehr so stark- aber er ist da… achte und empfinde Deinen Zyklus- dann kannst auch Du die verschiedenen Phasen noch für Dich nutzen 🙂

Morgen dann wandern wir gemeinsam in den Sommer- das Feuerelement- sei gespannt… hab einen guten Start in den Tag und wenn Du gerade im Frühling bis…dann viel Freude beim Aufblühen- alles Liebe

Kira

Der Tanz Deiner Hormone- Teil 1-Fasten und Hormone

Herzlich Willkommen zur nächsten kleinen Serie- Schön, dass DU hier bist!

In den nächsten Tagen wirst Du ein wenig mehr über Deine/ unsere Hormone und Ihren Einfluss auf den Zyklus des Weiblichen erfahren.

Auch wenn Du bereits in der Menopause bist oder die Wandeljahre gerade erlebst… Deine Hormone arbeiten weiter- etwas anders, aber es gibt sie noch 🙂

Du wunderst Dich vieleicht, was Hormone mit der Chinesischen Medizin zu tun haben… nun ja, sicher ist die Weisheit dieser Medizin auf die Erfahrungen vieler tausend Jahre begründet- allerdings gehört dazu auch das Lernen aus der Moderne und Deine Hormone wechseln im Rhythmus des Zyklus und können mit den Jahreszeiten gleichgesetzt werden und somit auch mit den Einflüssen von Kälte, Hitze, Feuchtigkeit und Trockenheit sowie Wind; ebenso haben sie einen Einfluss auf Qi, Blut Xue, Yang und Yin.

Hormone sind die geheimnissvollen biochemischen Botenstoffe, die uns gelegentlich aus der Reserve locken können oder für Wachheit/ Müdigkeit; Heißhunger; Unruhe… verantwortlich sein können. Sie sind niedermolekulare – oder Peptid-Verbindungen; werden von endokrinen Drüsen oder anderen Zellgeweben produziert, in den Körper als Signalstoff abgegeben und bewirken dann an bestimmten Stellen im Körper eine bestimmte Reaktion- so mal ganz einfach erklärt.

Bild: Vorlesungen Hormonsystem Paracelsusschule/Ausbildung HeilpraktikerIn

Fakt ist, dass die Hormon-Drüsen und ihre Signalstoffe uns ganz schön zu schaffen machen können- allerdings haben wir die Möglichkeit, recht gut bis zu einem gewissen Grad auf das Endokrinum Einfluss zu nehmen.

Das Endokrinum entspricht dem JING- also dem, was wir von unseren Eltern mitbekommen; es ist unser Sparbuch. Wie sich das „Sparbuch“ dann weiter entwickelt, liegt daran, wie wir mit unserem Körper umgehen.

Verschiedene Faktoren machen uns anfällig für Hormonschwankungen oder sogar Krankheiten im Endokrinum- Hashimoto-Syndrom, andere Schilddrüsenprobleme, Störungen der Zirbeldrüse, der Hypophyse, aber auch der Geschlechtsorgane als Drüsen reagieren „not amused“ auf Stress, Nahrungsentzug, Fehlernährung, Bewegungsmangel, Umwelt…und die Liste könnte beliebig weitergeführt werden.

Nehmen wir das Beispiel Fasten o h n e Nahrungsaufnahme/ nur mit Flüssigkeiten(bis maximal 300kcal/Tag)- ein paar Fakten, denn vielleicht möchtest Du jetzt in die Fastenzeit gehen:

  1. Fasten im herkömmlichen Sinn ist gemäß der chinesischen Medizin ein Fakt, der das QI minimiert und das BlutXue schwächt- siehe Beitrag hier auf meinem Blog. Qi und Blut Xue sind aber notwendig, um das JING aufrecht zuerhalten. Bitte nicht falsch verstehen- ein Fasten von gesunden Menschen zwischen den Mahlzeiten oder auch zu bestimmten Zeiten gemäß der Klosterheilkunde; auch ein Intervallfasten oder das Basenfasten- ist nicht per se schädigend.
Fasten mit Gemüse und Obst- gegart sehr zu empfehlen
  1. Fasten versetzt den Körper in einen Ausnahmezustand- alle Bereiche reagieren- so auch das Hormonsystem mit seinen „Herstellern“.
  2. Fastest Du zu lange oder ist Dein Essverhalten ein ständiges Fasten hast Du sicher bemerkt, dass sich Haut, Haare, Zyklus … verändern. Vielleicht hast Du sogar keinen oder nur noch einen unregelmäßigen Zyklus?? Vielleicht sind Deine Haare dünn oder strubbig; Deine Haut trocken- das ist ein typisches Zeichen, dass das Fasten Dich in einen Blut-Mangel gebracht hat: Fühlst Du Dich eher müde, dann ist Dein Qi schwächer; bist Du gar anfälliger für Erkältungen, dann ist Dein Wei-Qi schon stark geschwächt.
Pulsdiagnose zur Kontrolle von Qi und Xue(Blut)
  1. Fasten ist nur zu empfehlen, wenn Du tatsächlich schlechte Werte im Bereich der Entzündungen, Deiner Bauchspeicheldrüse oder Deines Cholesterins… hast- aber dann lass Dich dabei fachlich begleiten- gerade auch, wenn Du Zyklusprobleme oder einen Kinderwunsch hast; aber auch bei schweren Krankheiten, bei denen eine spezielle Fastenform Dir helfen kann, benötigst Du Anleitung und Begleitung.

Empfehlungen :

Frauen- jede hat ihren eigenen Zyklu- jede hat einen unterschiedlichen Hormonstatus
  • Frauen bis zum Alter 35/42- Fasten ohne Nahrungsaufnahme ist nur bis maximal 12 Stunden zu empfehlen- in diesem Alter sind Frauen besonders anfällig für Hormonschwankungen und Störungen in den endokrinen Drüsen; gerade auch wenn noch Kinderwunsch besteht! In diesem Alter besteht durch die Zyklusblutung ein latenter Blut-Mangel und auch das Qi könnte schwach sein; das Yang ist sehr empfindlich- das merkst Du bspw. an kalten Händen/ Füßen oder weil Du generell schnell frierst. Vielleicht hast Du auch niedrigen Blutdruck? Fasten ja- aber dann nur, wenn wirklich eine Indikation über Deine Blutwerte gegeben ist und dann nur Basenfasten, Klosterfasten oder kurzzeitiges Fasten gemäß der chinesischen Medizin.
Bestes Alter- ausgeglichene Hormone 🙂
  • Frauen ab den Wechseljahren und in der Menopause– Fasten maximal für 16 Stunden bzw. hier ist es besser, die Nahrungsaufnahme auf drei Mahlzeiten zu beschränken- auf Snack’s verzichten!! Fastest Du länger, schädigst Du das Verhältnis zwischen Yin und Yang; aus einem überbordenden Yang kann sich nämlich eine Säftemangel(Yin-Mangel) entwickeln. Frauen jenseits der 42 haben seltener mit Kälte zu kämpfen; eher mit schwankenden Temperaturen oder eher Hitze- ein Zeichen, dass Deine Hormone im Wechsel schon sehr stark auf Schwankungen reagieren. Die CM sieht die Frau ab 42 eher im Yin-Mangel oder auch Yang-Überschuss und das bedeutet Stress- Stress ist für unser Endokrinum der absolute Super-Gau; kommt dann noch der Fastenstress über die oben genannte Stundenzahl hinzu, schaltet der Stoffechsel komplett runter und das hat Auswirkungen auf alle endokrinen Drüsen und auf die Geschlechtsorgane- Blutungen können sich unnatürlich verlängern; Myome können sich entwickeln, Schmerzen können entstehen… u.s.w.
  • Männer bis zum 48.Lebensjahr– Fasten nicht länger als 16 Stunden… sie stehen im vollen, oft überbordenden Yang- da ist ein Fasten bis 16 Stunden kaum schädlich- im Gegenteil… das Yang des jungen Mannes kann damit in eine Regulation gebracht werden; die Regulation der Hormone sorgt hier für bessere Haut, ein ausgeglichenes Gemüt, besseren Schlaf…
  • Männer ab dem 48. Lebensjahr– verlieren mehr Yang und Qi der Nieren- oft merken sie es an eher kalten Füßen oder Händen; zum Rausgehen wird dann doch eher der Pullover als das T-Shirt gewählt 😉 . Vielleicht spürst Du aber auch den Qi- und Yang-Mangel an einer Schwäche/Kälte/Schmerz im unteren Rücken; Du fühlst eine Erschöpfung oder die schönste Sache der Welt kannst Du nicht mehr so erleben wie bisher ? Die Männer im besten Alter dürfen fasten- aber eben nur maximal 12-14 Stunden.

Das Fazit- Fasten ohne Nahrungsaufnahme hat einen Einfluss auf unsere Hormone; wollen wir sie ausgleichen, sollte das Fasten immer typgerecht, individuell und unter Kontrolle erfolgen. Ach ja- und es gibt immer die Ausnahmen von der Regel… sei gespannt auf die nächste Folge und ich danke Dir und freue mich ob Deiner Aufmerksamkeit zu diesem wichtigen Thema!

Alles Liebe- Kira

In der „Großen Kälte“ – der „DaHan“ oder „DaLeng“ schlummert schon die Ahnung des Frühjahres

Nun ist sie seit dem 20.1. da- die letzte Periode des alten chinesischen Jahres und seit gestern auch schon wieder die DOJO-Zeit vom Winter/Wasserelement/tiefen Yin zum Frühjahr/Holzelement/kleinen oder keimenden Yang.

Es ist für uns in unseren Regionen Deutschland’s kaum vorstellbar, dass mit dem chinesischen Neujahr schon ein weiterer Neubeginn in’s Haus steht- in 14 Tagen beginnt bereits die erste Periode des neuen Jahres und damit das frühe Frühjahr.

Durch die starke Kälte im Januar- siehe Beitrag zum Eis-Mond- zieht sich das Qi immer noch weiter in das Innere der Lebewesen zurück, dsa Äußere wird schlechter durchblutet- wir frieren unter Umständen mehr; seit drei Tagen tobt bei uns im Norden an der Ostseeküste ein eiskalter Sturm, der mit Graupel, Regen und tiefen Temperaturen noch zusätzlich für eine Auskühlung sorgt.

Diese Wetterkapriolen verursachen das Syndrom von Wind-Kälte; bei Feuchtigkeit von außen noch zusätzlich auch Feuchtigkeit im Inneren der Menschen. Krankheitsbilder, die dem zugeordnet werden, sind Rheuma, Arthrose, Erkältungen, kalter Husten, Schmerzen in Muskeln und Gelenken, Anfälligkeiten gegen Zerrungen, Stürze, aber auch Shen-Störungen wie Migräne(Wind) oder Anspannung(Kälte), Schweregefühl und Trägheit(Nässe) können jetzt nur durch yangige Kräuter oder Lebensmittel positiv beeinflusst werden. Außerdem besteht seit der Wintersonnenwende bereits ein kleiner Kern des Yang in der Natur- also auch in uns- und dieser Keimling muss unbedingt unterstützt werden 🙂

Igwer- Kürbis-Suppe mit Feldsalat- milde Wärme für das Yang

Die besten Zutaten für die richtige und stützende Ernährung sind jetzt die schärferen Geschmäcker- Ingwer, ’ne prise Chili oder Wacholderbeeren…bspw.; wärmende oder maßvoll heiße Lebensmittel gehören auf jedne Fall auf den Speiseplan…bspw. Lammfleisch, Haferflocken, trockene Kräuter und Gewürze, Nüsse, Quinoa oder auch hochwertige Fette… sorgen dafür, dass Kälte-Angriffe von außen „abgewehrt“ werden- allerdings muss dabei darauf geachtet werden, dass Schwitzen vermieden wird! Die Kombination mit zusammenziehenden Nahrungsmitteln- alles Saure und leicht Salzige- wie Miso, Kimchi… aber auch etwas „Schwere“ wie Honig sorgen dafür, dass das Yang im Körper verankert wird und uns stärkt.

In der Kräutermedizin werden in erster Linie wärmende Kräuter bei Kälte(bspw. Ingwer und Zimt), aber auch Feuchtigkeit ausleitende wie ChenPi und YiYiRen in etwas höheren Dosierungen genutzt. Die Akupunktur wird in diesen Kälte-Phasen generell mit Moxa kombiniert bzw. Moxa wird alleine eingesetzt, um das Yang des Körpers zu erhalten.

Sauer und Schwer- Anker für das Yang
Akupunktur mit Moxa zur Entlastung bei Kälteerkrankungen

Du siehst also, dass diese Phase eine Menge Potential birgt, um Dich gesund und umfassend auf das Frühjahr vorzubereiten 🙂

Solltest Du unschlüssig sein, welche Nahrung für DICH jetzt die passende ist, dann nimm Kontakt zu mir auf. Die Ernährungsberatung können wir gerne per Telefon/Video besprechen.

Hab ein schönes Wochenende und schütze Dein YANG- alles Liebe

Kira

Fasten und Bewegung…

gehören zusammen, allerdings sind grundsätzliche Empfehlungen zu beachten.

Fasten gemäß der Ziele in der chinesischen Medizin wird nur bedingt empfohlen, denn Fasten kann das Qi erschöpfen… siehe mein Beitrag hier: http://spiritandbalance.de/fasten-zeit-der-einkehr/ .

Allerdings leben wir hier in Deutschland tatsächlich im Überfluss und Überangebot an Nahrung; besonders nicht unbedingt wertvoller Nahrung.

So ist es sinnvoll, in bestimmten Zeiten im Jahr auf sinnvolles Fasten bspw. nach der chinesischen Medizin oder Klosterheilkunde, dem basischen Fasten oder unter Aufsicht und Anleitung auch auf das bekannte Heilfasten zurückzugreifen.

Basenfasten ist- bis auf wenige Ausnahmen- für jeden geeignet

Bewegung während Deiner Fastenzeit ist grundsätzlich gesund, da es Deinen Stoffwechsel bzw. Deine Verdauung und Dein Herz-Kreislauf-System positiv beeinflusst. Letzteres kann auch die Begleiterscheinungen des Fastens, wie Schwindel und Frösteln, vorbeugen. Bewegung sorgt für gute Laune und wirkt belebend auf Deinen Körper. Gleichzeitig wirkst Du aktiv dem Abbau Deiner Muskelmasse entgegenwirken. Höchstleistungen und extreme Belastungen solltest Du während Deiner Fastenkur nicht von Dir verlangen, denn… Dein Qi und besonders Dein Wei-Qi ist nun einmal während der Fastenpause etwas schwächer und macht Dich anfälliger.

Ski-Langlauf, Schneeschuhwandern, NordicWalking… sind hervorragende Bewegungsformen in der Fastenzeit

Für Deine Fastenzeit empfehlen sich:

  • straffe Spaziergänge
  • Nordic Walking oder Walking in einem Pulsbereich von 124-134 Schlägen/Minute (gesund, keine Vorerkrankungen)
  • moderates Schwimmen oder Aqua-Fitness
  • moderates Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht
  • Low-Impact-Aerobic oder tänzerische Fitness
  • Yoga; hier vor allem Yin-Yoga oder auch sanfte Vinyasa-Flows
Detox-Yoga unterstützt das Fasten im körperlichen und hgeistigen Loslassen 🙂

Beachte Folgendes:

Getränke nach der Bewegung und während des Fastens- besonders Tee und Wasser sind geeignet

Keiner kennt Dich so gut wie Du Dich selbst, daher achte auf die Signale Deines Körpers! Wenn Du merkst, dass Du Dich sehr angestrengt fühlst und Dein Kreislauf nicht stabil ist, dann pausiere. Da Dein Körper im Fastenzustand aufgrund der geringeren Energiezufuhr keine Extremleistungen erbringen kann, solltest Du Dich nicht überfordern. Dein Blutzuckerspiegel sinkt während des Fastens; daher ist die Erwärmung vor Deiner Bewegungseinheit sehr wichtig und sollte länger erfolgen.

Kräutermedizin unterstützt Dein Fasten und die Bewegung in der Zeit

So bereitest Du Deinen Körper bestens auf die kommenden Übungen vor. Wichtige Signale eines Zuviel können Schwindel und Zittern sein; dann ist die Bewegungseinheit sofot zu unterbrechen! Trinke dann eine Saftschorle im Verhältnis 1:5(Saft:Wasser) und gehe in eine aktive Entspannung wie bspw. Yin-Yoga oder Stretching.

Deine Bewegung und Dein Fasten unterstützt Du bspw. mit einem Fasten-Tee- siehe Beitrag hier oder auch mit basischen (Fuß-) Bädern 🙂 .

Kräuter- und Basenbäder nach der Bewegung

Du möchtest Fasten und bist unschlüssig oder weißt nicht, welche Form für Dich geeignet ist? Melde Dich gerne bei mir über das Kontaktformular meiner Webseite oder per Telefon- gemeinsam finden wir Deine Fasten- und Bewegungsform 🙂

Alles Liebe!

Kira

Suppen stabilisieren Deinen Kreislauf nach der Bewegung

 

 

Es grüßt der Eis-Mond…

…denn schon wieder haben wir Vollmond- diesmal der Eis- oder Wolfs-Mond.

Nein 😉 – der Name kommt nicht daher, dass die Wolfe den Mond anheulen… was übrigens eine Mär ist; der Name kommt daher, dass in früheren Zeiten die Wolfsrudel auf Grund von Kälte und Hunger im Januar viel dichter an die menschliche Siedlungen gekommen sind. Eis und Schnee oder zumindest eine beachtliche Kälte bestimmten den Januar; der Mensch ging nur vor die Tür, um das Vieh zu versorgen oder zu jagen und … alle Menschen rückten näher zusammen. Eine andere Überlieferung spricht vom „Hart-Mond“ oder „Hartung“- diese Bezeichnung bezieht sich auf die harten Witterungen im Januar und dementsprechend auch die harten Zeiten.

Da der Winter zum tiefen Yin gehört und dieser Zyklus im Leben dem Alter und der letzten Lebensphase zugeordnet wird heißt der Januar-Mond auch „alter Mond“.

Dies sind die Themen des Vollmond’s im Januar: Kommunikation Einfallsreichtum – Zusammenarbeit … wie oben bereits beschrieben, haben unsere Vorfahren diese drei wichtigen Aspekte sehr zelebriert. Aber auch Sehnsucht nach Wärme, Geborgenheit, Stabilität und Sicherheit waren bestimmend.

Was benötigen wir für diesen energetisch noch stark vom Dezember-Vollmond beeinflussten Januar-Vollmond:

  • Es herrschen immer noch starke Emotionen, eine Leidenschaft, die unter Umständen Leiden schafft 😉 … vielleicht besitzt Du den/ einen Granat oder Onyx (Geburtssteine im Januar; neben dem Onyx)- beide können Dir hilfreich zur Seite stehen, um die Emotionen für Dich zu nutzen.
  • Praktiziere Pranayama ; Atemlenkung; die Arbei mit dem Atem sorgt ebenfalls dafür, dass Du Deine Emotionen in eine gute Richtung bringst und ggf. alles Belastende abgeben kannst- schließlich nähern wir uns tatsächlich auch schon wieder der DOJO-Zeit- der ersten Zwischenzeit dieses Jahres; dem Übergang zum asiatischen Frühjahr und auch noch dem chinesischen Neujahr. Frage Dich, was Dich aufhält loszulassen, neu und focusiert zu beginnen!
  • Räucherwerk für Deine Räucher-Praxis: alles was reinigend, emotional stabilisierend und immunstabilisierend wirkt ist wunderbar für die Räucherung zum Eis-Mond; Astragalus als Adaptogen und Immunstimulie; aber auch Bernstein, Salbei, Schafgarbe und bspw. Cistrose sind prima geeignet.
  • In der Akupunktur nützt Dir heute der Punkt Niere 1- sprudelnde Quelle, um das Yang an die Quelle zurückzubringen und der Punkt Leber 5- „Kanal des Holzwurms“… da er Deine „Drama“Emotionen mildert und Dein Qi reguliert; prima wäre auch das große Drachen-Moxa direkt auf der Wirbelsäule- natürlich mit Ingwer, um Kälte aus den Leitbahnen zuvertreiben 🙂
Eis-Zeit- passend zum Eismond

Deine Affirmation: Ich lasse mir meine Ruhe nicht nehmen- ich bleibe im Focus und nutze die Kraft der Emotionen für meine Ziele oder meine Neuorientierung.

Viel Freude und „Happy Full-Moon“- alles Liebe

Kira

Meine Gedanken zum Januar:

Oh Januar- so still, so klar; Dein Wind bringt Kälte, der Himmel oft grau- egal… denn Du bist es, in dem Frühling schon sanft schlummert

Der Puls als Möglichkeit der Diagnostik in der Chinesischen Medizin

Der eine oder andere von Ihnen/ von Euch wird sich bestimmt gewundert haben, warum in der Anamnese in einer Praxis für chinesische Medizin an beiden Handgelenken die Pulse ertastet werden und dieses „Tasten“ länger dauert als eine Minute 😉 …und auch mehr als nur das Zählen nach dem Sekundenzeiger erfolgt.

Es gibt 28 verschiedene Grund-Pulse, die an drei Stellen und in drei Tiefen (oberflächlich, mittlere Tiefe, Tiefe) an den beiden Handgelenken getastet werden können:

An der rechten Hand:

  • Cun: Lunge- direkt am Handgelenksspalt, dem Punkt Lunge 9
  • Guan: Milz
  • Chi: Nieren-Yang

An der linken Hand:

  • Cun: Herz- ebenfalls direkt am Handgelenksspalt, dem Punkt Lunge 9
  • Guan: Leber
  • Chi: Nieren-Yin

Die Pulse geben einen Aufschluss über einen Mangel, einen Überschuß, zu Hitze oder Kälte; zu Feuchtigkeit, Trockenheit oder Schleim…

Du kannst für Dich selbst den Puls nehmen- registriere:

  1. …die Tiefe des Pulses- je tiefer tastbar bspw. liegt ggf. Feuchtigkeit/Schleim vor
  2. … je schneller- es liegt ggf. Hitze vor
  3. …sehr langsam- es liegt ggf. ein Mangel vor u.s.w.

Ich als Therapeutin muss meine Diagnose mit deutlich differenzierteren Pulsqualitäten untermauern… da gibt es:

  • den gespannten Puls- wie eine Saite einer Gitarre gespannt- deutet auf Anspannung und Qi-Stase hin;
  • ein hüpfender Puls deutet auf inneren Wind und Unruhe hin…

… es gibt weit über 100 Pulsqualitäten… einem chinesicher Meister wird folgende Aussage zugesprochen „… praktiziere eine halbe Ewigkeit – die Pulsqualitäten übst Du jedoch Dein Leben lang und wirst immer wieder überrascht…“- nun ja- es ist tatsächlich wie ein Miracel 😉

Die Pulsqualitäten werden dann mit der Zungendiagnose in den Vergleich gesetzt und mit dem Anamnesebogen(Frage-Antwort),der Ernährungsanalyse, der Hautuntersuchung, der Befragung und dem Tastbefund wird die Diagnose gestellt.

Unterstützung zum entspannten Ablegen der Hände bieten Kissen; es gibt richtige Pulskissen… oft aus Samt und angenehm unter den Händen:

Pulskissen- mit freundlicher Genehmigung von DMC Natur

Diese Diagnostik erfordert Zeit; ist aber sehr genau und führt zum Syndrombild- den Wurzeln der Erkrankung- das macht die Behandlung mit der chinesischen Medizin oder auch der westlichen Naturheilkunde aber auch sehr erfolgreich in der Behandlung chronischer und auch akuter Erkrankungen… von der Wurzel zum Zweig und auch umgekehrt 🙂

Für den Betroffenen/ die Betroffene ist es wichtig, dass der Körper und die Seele im Gesamten erfasst werden- die Therapie muss auch ganzheitlich ausgerichtet sein… ansonsten kann keine Gesundung auf Dauer erfolgen.

Da sich nach der ersten Behandlung- egal ob mit Akupunktur oder Kräutermedizin, QiGong oder Ernährung…- die Qualitäten der Zunge und Pulse ändern, müssen diese Parameter immer neu erhoben werden- nur so lässt sich der Fortschritt der Genesung tatsächlich vernünftig dokumentieren.

Der Puls/die Pulse- mehr als nur das Zählen in 60 Sekunden und ein wichtiges Befund-Mittel- prüfe diese ruhig öfter selbst und lerne sie zu verstehen- für Deine Gesundheit… alles Liebe und einen guten Start in die neue Woche wünscht Dir

Kira

Mondenergie für den weiblichen Zyklus…

In der chinesischen Medizin spielt die Mond-Energie bei Akupunktur, TuiNa und anderen Behandlungsmethoden eine wesentliche Rolle; wir wollen sie heute zusätzlich in ihrer Bedeutung für den weiblichen Zyklus betrachten.

In alten Schriften finden wir den Hinweis, dass der weibliche Zyklus dem Mondzyklus angeglichen ist- Vollmond beschreibt den Eisprung; Neumond die Blutung. Da aber jede Frau ihre ganz persönliche Energie hat, gibt es auch im Zyklus logischerweise Unterschiede- allerdings kann FRAU die Mondphasen in IHREM ganz persönlichen Ablauf sehr gut nutzen.

Ich bin zwar schon eine Weile nicht mehr mit dem „Himmlischen Wasser“ gesegnet, allerdings ist der ehemals vorhandene Zyklus noch gut zu spüren- und so dürfen alle Frauen auch jenseits der Meno-Pause ruhig noch in der Kraft der Mondphasen bleiben- spüre einfach in Dich hinein.

Wie sieht es denn nun aus mit Vollmond, Neumond…:

  • Vorab- nichts ist in Stein gemeißelt; jede Frau ist mit ihrem Zyklus wunderbar individuell und genau richtig was die Mondphasen betrifft; für Beschwerden während des Zyklus finden sich dann auch entsprechende Behandlungsmöglichkeiten.
  • Durch die stetige Wirkung des Mondes auf uns darf FRAU sich auch immer über seine unterstützenden Qualitäten freuen- es liegt lediglich daran, diese für sich zu erkennen und zu nutzen.
  • Die Menstruation bei zunehmendem Mond bringt eine aktivierende Energie zum Aufladen, da Du Dich gerade innerlich befreist und reinigst- diese Yang-Energie unterstützt Dich im Wachstumsprozess; bei neuen Ideen und Projekten- Du bist in der Lage eine produktive und ehrliche „Innenschau“ zu halten 🙂
Zunehmender Mond- das Mond-Yang gewinnt an Kraft
  • Der Vollmond und seine kraftvolle Yang-Energie während Deiner Mens bringt „Licht in das Dunkle“- Du bist im Yin und absolvierst gerade Deine Prozesse in der Tiefe und im Inneren-der Mond im Yang nährt und spendet Kraft; diese sorgt dafür, dass Abläufe oder Dinge, die gesehen werden sollen und wollen, an die Oberfläche kommen können. Während der Vollmond-Zeit erlebst Du also beides- Yin und Yang- Ruhe/Stille/Reinigung/Tiefe im Verhältnis zu den Vollmond-Yang-Impulsen wie Tatkraft/Fülle/Bewegung- lerne diese für Dich zu nutzen und sinnvoll auszurichten.
„Der Schein des Mondes auf dem Wasser“- meine Buchempfehlung für alle Frauen 🙂
  • Der abnehmende Mond steht auch für das abnehmende Yang-dem Feuer- alle Energien ziehen sich zurück; alles wird eher passiv und geht in das Yin über. Lausche, gehe mehr nach innen- hast Du in dieser Phase Deine Mens oder stehst kurz davor, wirst Du merken, dass alles in Dir und um Dich herum eher beruhigend, still und nach innen gerichtet ist- Du ziehst Dich zurück, bist vielleicht in Dich gekehrt und nicht so extrovertiert.
Abnehmender Mond- Du gehst 🙂 in das stärkere Yin 🙂
  • Der Neumond– so wie gerade gestern- lädt Dich zur Reflektion, zum Auf- und Ausatmen, zur absoluten Innenschau ein. Kehre Dich in Dein Inneres- lass das Außen auch außen; werde still und lass diese Ruhe, Tiefe und Stille zu. Die Themen des Neumondes und damit auch Deiner Mens sind Abschied, Loslassen, Tiefe- aus diesen Qualitäten kannst Du Kraft und Focus schöpfen, um sich dann gestärkt den Herausforderungen des Lebens zu stellen und DEINEM Rhythmus zu folgen.
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  • Sei nicht traurig, wenn Du ab dem 49. Lebensjahr keine oder nur noch sporadische Blutung hast- der Rhythmus bleibt DIR erhalten- Du darfst ihn neu für Dich entdecken- die Kraft des Mondes begleitet Dich bis in den Eintritt in das absolute Yin.

Spüre dem Einfluss des Mondes nach- erlebe ihn und seine Energien als etwas Bereicherndes! Lass Dich von seinen Qualitäten beschenken und nimm ihn als Freund, als treuen Begleiter durch das Yang und Yin des Lebens wahr!

Mit den Worten von Alexander Humboldt wünsche ich Dir eine wunderbare Woche “ Die Natur muss man spüren“… alles Liebe

Kira

Spüren- weniger Denken

Herzlich Willkommen in der ersten Advent-Woche und damit geht es weiter in der absoluten Yin-Zeit des Jahres

Die Frage, die mir in der jetzigen Zeit immer wieder gestellt wird:“ Wie kann ich mein Yin aufbauen und nähren?“

Der Winter ist dazu gedacht das Yin aufzufüllen. Dunkelheit und Kälte laden , der Natur entsprechend, dazu ein, sich zurückzuziehen, viel zu schlafen und im Warmen zu sitzen. So füllen sich die Yin-Reserven von selbst wieder auf.

Unser modernes Leben sieht, besonders in der Adventzeit, meist anders aus.

Wenn ein Übermaß an Aktivität zur Gewohnheit wird, wird mehr Lebens-Energie verbraucht als wieder hergestellt. Das Yin wird schwächer.

So hat es nicht mehr die Kraft, aus sich selbst heraus, ausreichend Ruhe und damit Regeneration zu verursachen. Ein ausreichend starkes Yin fordert , die Ruhe und den Schlaf zu bekommen, welche zur Regeneration nötig sind. Bei Kindern und jungen Tieren sieht man noch gut dieses Einfordern; sie schlafen in allen Lebenslagen.

Auffüllung der Yin Reserven

Da Stress ein Lebensenergieräuber ersten Ranges ist, steht an erster Stelle, Stress abzubauen. Zum Beispiel durch Meditation, sanfte Sportarten, Yoga oder Genusswanderungen. Manchmal müssen auch unliebsame Lebensentscheidungen getroffen werden. Meditation bzw. das Erlernen der Meditation ist besonders sinnvoll, denn Meditation fühlt die Yin-Reserven und erweitert das Bewusstsein; Schweigezeiten sind ebenfalls dafür bestens geeignet- gut ist, die Dinge langsam und bewusst zu tun.

Tuina mit warmem Öl- AntiStress und Yin-nährend

Auch gut zu wissen: Das Yin füllt sich langsam wieder auf. Es kann Wochen oder Monate dauern. Wirksam ist eine Kombination aus Meditation, Ernährung, Akupunktur und Kräutern; Kräuter für das Yin sind bspw. Hopfen, Odemenning, Ockergelber Hohlzahn, Vogelmiere, Ackerschachtelhalm, Melisse… 🙂

Ernährung

Das Yin stärken: Suppen, Brühen, leichte Speisen, Gedünstetes, Muscheln, Sushi, Trauben und Beerenfrüchte, Nüsse und schwarzer Sesam, sowie Wurzeln verschiedenster Art. Alle Yang-stimulierende Speisen, besonders am Abend, sind auf jeden Fall zu meiden- die da sind: scharfe Gerichte, rotes Fleisch, Ingwer, Rotwein, Alkohol, Chili. Kaffee, sowie Tee (Schwarz und Grün) ab nachmittags meiden (ausprobieren); Abends wenig essen und relativ früh- eben im Lauf des Tageslichtes- möglichst zwischen 16:30 und 17:30 Uhr.

Feigen für das Yin

Auch Yang-Aktivitäten am Abend sollten nicht durchgeführt werden: Krimis gucken, im Internet surfen, lange Telefonate führen, Arbeiten, sich Sorgen machen, yang-lastiger Sport am Abend… Dafür sorge für ausreichende Yin-Aktivitäten am Abend: Meditieren, Yoga, in die Dunkelheit schauen, Kerzenlicht statt Festbeleuchtung, Wanderung unter Sternen…

Yin-Yoga 🙂

Vielleicht helfen Dir diese Hinweise weiter; bei Fragen für DEIN Yin vereinbare gerne einen Termin in der Praxis.

Mit der folgenden fernöstliche Weisheit wünsche ich Dir eine schöne Woche mit Zeit für Besinnlichkeit und Ruhe:

„In allen, was du tust, lass einen Rest. Gelingt dir etwas, treib es nicht zu weit“- Dschu Hsi

Alles Liebe- Kira

Herzlich Willkommen in der neuen Woche und zur Frage… Wie werden Muskelschmerzen/ Fibromyalgie in der Chinesischen Medizin diskutiert?

In der Chinesischen Medizin/ den Klassikern gibt es keine exakte Beschreibung der Fibromyalgie. Muskelschmerzen und/ oder Fibromyalgie zeigen jedoch viele gleiche oder ähnliche Symptome wie das so genannte Bi-Syndrom in der CM- „Bi“ bedeutet soviel wie Blockade und Stauung, aber auch Blockaden-Wechsel. Das Syndrom hat einen engen Bezug zum Yin, zum Blut und zu den Körperflüssigkeiten- daher sind diese Elemente betroffen.

Das Syndrombild bezeichnet Schmerzen in und an Muskeln, Sehnen und Sehnenansätzen sowie diverse Begleitsymptome wie Müdigkeit, Steifigkeitsgefühl und Übersensibilität. Oft besteht am ganzen Körper eine erhöhte Druckempfindlichkeit. Labor- und MRT- und Röntgenuntersuchungen sind dabei häufig unauffällig; der Verlauf der Erkrankung ist oft verchronifiziert. Betroffen sind in erster Linie Frauen im mittleren Lebensalter- beginnend oft schon ab dem 35.- 42. Lebensjahr- der Zeitpunkt, in dem laut CM bereits der Wechsel eintritt. Sicher ist, dass hormonelle Schwankungen eine Rolle spielen, denn bei vielen Betroffenen verstärkt sich das Symptombild im Rahmen des weiblichen Zyklus. Auch bei den betroffenen Männern sind Hormonschwankungen nachweisbar; hier tritt das Beschwerdebild häufig in den „männlichen Wechseljahren“ auf (zwischen dem 48. und 56. Lebensjahr und später…).

Kriterien:

Müdigkeit und Schmerz bei Fibromyalgie
  • Schmerzen oder Steifheitsgefühl in drei oder mehreren anatomischen Regionen seit mindestens 3 Monaten- obligatorisch
  • Fehlen sekundärer Ursachen (z.B: Trauma, rheumatische Erkrankungen, infektiöse Athropathien oder pathologische Laborwerte- obligatorisch
  • Hauptkriterien: fünf oder mehr charakteristische Schmerzpunkte.
  • Nebenkriterien: Veränderung der Beschwerden durch Bewegung; Verstärkung der Symptome durch Angst und Stress; Schlafstörungen; allgemeine Müdigkeit; Angstgefühle; chronische Kopfschmerzen; funktionelle Bauchbeschwerden; subjektive Gelenkschwellungen, kribbelnde Missempfindungen, die sich keinem Nerven oder Dermatom zuordnen lassen.

Für die Diagnosestellung müssen beide obligate Kriterien positiv sein, verbunden mit einem Haupt- und drei Nebenkriterien oder fünf Nebenkriterien- dann kann sicher davon ausgegangen werden, dass ein Bi-Syndrom im Weichteilbereich vorliegt.

Sicht der Chinesischen Medizin auf das Thema:

Die Krankheitsauslösenden Faktoren eines Bi-Syndroms sind innerer (Stress) oder äußerer „Wind“, „Kälte“ und „Nässe“. Durch diese Faktoren ausgelöst, gehören Blockade von Qi und Blut Xue und auch „Schleims“dazu. Die Symptome der Patienten sind davon abhängig, welcher Faktor primär ist:

  • Ändert die Schmerzstelle sich oft, spielt der „Wind“ die Hauptrolle – das ist die sog. „Xing-Bi“ – die bewegliche „Blockade“.
  • „Tong-Bi“ äußert sich in besonders starken und stechenden Schmerzen und werden hauptsächlich durch „Kälte“ verursacht.
  • Die „Nässe“ verursacht Schmerzen mit Schwergefühl; dabei ist „Zhong- Bi“ eine schwere „Blockade“..

Die Faktoren ändern sich im Verlauf der Erkrankung. Die Patienten haben dann unterschiedliche und wechselnde Beschwerden. Daher sind die Symptome bei Bi-Syndromen häufig sehr kompliziert, vielfältig und schwer zuzuordnen.

Kräuterbad bei Kälte-Bi

Wirken die Pathogene im Herbst auf den Körper ein, spüren etwa 80% der Patienten zuerst ein Taubheitsgefühl und Schmerzen wie bei Reizungen. Bei wiederholtem Einwirken dieser krankmachenden Einflüsse dringt die Störung in die Tiefe des Funktionskreises Lunge ein, es entstehen unter Umständen dann Symptome wie Druck in der Brust, Unruhe, Asthma und Husten…

Im Sommer erkranken eher die Gefäße, wenn „Wind“, „Kälte“ oder „Nässe“ auf den Körper einwirken. Das Blut fließt langsamer; es ändert sich die Hautfarbe der Betroffenen. Bei einem wiederholten Einwirken der Auslöserr entsteht eine Störung des Funktionskreises Herz und auch der Niere als kleines Herz; möglich sind dann Symptome wie Unruhe, Herzklopfen, Seufzen, Angst oder unbestimmte Ängste…

Im Spätsommer wird eher die Muskulatur das Opfer. Sie verhärtet und verliert ihre Koordinationsfähigkeit bei Bewegungen. Mit einem wiederholten Einwirken dieser Pathogene wird der Funktionskreis Milz geschädigt. Es stellen sich Symptome ein wie Übelkeit oder Erbrechen mit Schleim, Verhärtungen und Druck im Oberbauch, Kraftlosigkeit in den Extremitäten, Müdigkeit, Schwere…und auch Dauergrübeln.

Bewegungstherpie zur Schulung der Achtsamkeit

Im Frühjahr- dem Holzelement- sind eher die Sehnen betroffen. Die Sehnen verkrampfen sich, Gelenkschmerzen treten auf und die Beweglichkeit der Gelenke ist eingeschränkt. Bei wiederholtem Einwirken dieser Krankheitsauslöser dringen die schädigenden Faktoren in die Tiefe des Funktionskreises Leber ein. Die Patienten spüren dadurch Symptome wie vermehrten Durst, häufiges Wasserlassen, Unruhe in der Nacht mit unruhigem Schlaf, Aufwachen in der Zeit von 1-3 Uhr, Druck im Leberbereich…

Heiße Steine vor der TuiNa direkt auf dem DuMai(Wirbelsäule)- löst Blockaden 🙂

Wenn „Wind“, „Kälte“ und „Nässe“ im Winter auf den Körper einwirken, betrifft es die tiefste Schicht, die Knochen; diese fühlen sich sehr schwer an und schmerzen. Die Beweglichkeit der Gelenke ist eingeschränkt. Die Krankheit dringt bis in den Funktionskreis der Nieren/Blase ein. Dadurch treten Beschwerden und Symptome wie Druck in den Nieren, eine Verkrümmung der Wirbelsäule und dadurch des ganzen Körpers. Die Sehnen, besonders in den Füssen und Knien sind verkrampft und lassen sich nicht strecken. Dadurch entsteht eine gekrümmte, verkrampfte Körperhaltung mit Verlagerung des Körperschwerpunkts und eine Haltungsveränderung- starke rheumatische Schmerzen können dann die Folge sein.

Schnee und Kälte als Auslöser

In der ersten Erkrankungsphase haben die Patienten meistens Symptome wie bei einer Erkältung mit Störungen in den Funktionskreisen Dickdarm, Blase und Lunge. Zusätzlich können sich Beschwerden wie Schwergefühl im ganzen Körper und das Gefühl als seien die Gelenke geschwollen durch den Nässe-Stau; kalte Füße und Durchblutungsstörungen bei Kälte-Stau sowie wechselnde Symptome und ein verringertes Selbstwertgefühl bei Wind-Stau einstellen.

Die mittleren Erkrankungs-Phase ist gekennzeichnet durch manifeste Störungen relativ in den Sinnorganen, im Weichteilgewebe und den inneren Organen. Viele Patienten haben einen Energie-Stau in der Leber (Qi-Stau) und einen Schleim-Stau. Durch die Stagnation von Qi folgert ist oft ein Hitze-Stau, denn Kälte kann sich im Körper zu Hitze und umgekehrt wandeln.

Störungen von Shen(Geist) finden wir auch schon zu Beginn der Erkrankung eine Rolle spielen können, erscheinen aber extremauffällig in der späten Phase des Bi-Syndroms.

Akupunktur an YinTang zur BEruhigung des Shen auch bei Rheuma/Fibromyalgie

Die seelische Belastung durch den lang dauernden, wechselhaften und „unheilbaren“ Verlauf der Erkrankung löst einen Energiestau im Funktionskreis Leber aus. Die inneren Organen und deren Funktionen sind in dieser Phase dann bereits stark gestört.

Die chinesische Medizin hat einen ganzheitlichen Ansatz; die Symptome werden nicht losgelöst voneinander betrachtet und so bietet der Behandlungsansatz berechtigte Hoffnung:

  • Pathogene werden durch Akupunktur und Kräutermedizin eliminiert
  • Qi und Blut werden durch Akupunktur, QiGong und Kräutermedizin bewegt
  • Ernährungstherapie sorgt für einen Aufbau von Qi und Blut; dient aber auch dazu bspw. Kälte zu eliminieren
  • Shen wird gezielt durch Atemlenkung und Meditation reguliert; aber auch hier werden Kräuter und Akupunktur eingesetzt.

Wichtig- wie bei allen Krankheitsbildern- ist die Handlungsfähigkeit in eigener Regie- Betroffene erhalten in meiner Praxis i m m e r ein Übungskonzept, Ernährungspläne und Moxa für die Behandlung zu Hause.

Einreibungen mit wärmenden Kräuterölen bei Kälte-Bi

Rheuma, Bi-Syndrom, Weichteil-Rheuma, Fibromyalgie… Hilfe zur Selbsthilfe ist auch hier die Maxime… es gibt Lösungen, die gut umsetzbar sind.

Bleibt gesund- schützt Euch besonders jetzt vor Wind und Kälte, denn die beiden sind die Speerspitze aller Erkrankungen!

Alles Liebe wünscht Euch

Kira

Herzlich Willkommen zur neuen Woche und neuen Frage- Wie werden Hautkrankheiten in der Chinesischen Medizin diskutiert?

Wie passend zu dieser Jahreszeit ist die Frage nach der Haut/ den Schleimhäuten…

Der Ansatz der CM ist hier die Behandlung von Lunge, Leber und Dickdarm- diese Funktionskreise stehen im besonderen Zusammenhang mit der Haut.

Hautpflege über die Haut aber auch über die Atmung 🙂 zum Bsp. mit ätherischen Ölen

Lunge und Dickdarm sind dem Metallelement zugeordnet- wir können beide in etwa mit der Funktion einer Autokarosserie vergleichen. Beide bieten unserem Körper Schutz gegen äußere Einflüsse und Pathogene. Diese Schutzmechanismen werden in der CM Wei-Qi (Abwehr-Qi) genannt.

Die Lunge als Organ versorgt das Wei-Qi mit Energie; der Dickdarm sorgt dafür, dass Pathogene aus dem Inneren nicht den Körper überschwemmen.

Die Leber ist ganz in ihrer Aufgabe das Blut Xue zu speichern, verwurzelt und damit stark beschäftigt.

Das Blut Xue hat die Aufgabe des Befeuchtens und Nährens- mangelt es an Xue dann wird die Haut schlechter versorgt und neigt zu Trockenheit aus dieser sich dann Risse und Schrunden bilden können.

Da die Haut „Spiegel der Seele“ ist haben die Emotionen einen großen Einfluss auf die Gesundheit unserer „Karosserie“ 😊

Wut, Stress, Trauer und auch Grübeln schaden der Haut- sind unsere Emotionen nicht in Balance zeigt sich das über Rötungen, Schuppungen, starke rötliche Flecken- wir fahren tatsächlich aus der Haut.

Bei den nachfolgen Erkrankungen der Haut hat die CM gute Möglichkeiten:

Akne– Hitze in Lunge, Leber, Magen und Dickdarm oder pathologische Hitze im Blut

Neurodermitis- Hitze oder Blutmangel, immer auch Wind

Herpes simplex und Herpes allgemein– Wind-Hitze und schwaches Wei-Qi

Psoriasis– Hitze, Blut-Mangel, Blut-Hitze

Trockene Haut- Trockenheit, Hitze, Blut-Mangel, Blut-Stase

Schlechtes Hautbild durch Störungen des Hormonhaushaltes- Hitze oder Blut-Mangel

Störungen der Schweißbildung- Kommunikation zwischen Lunge und Niere gestört, Hitze oder Mangel

Schuppen– Blutmangel, Trockenheit, Hitze

Haarausfall– Blutmangel, Qi-Mangel, Hitze, Qi-Stase-

Probleme der Nägel– Blut-Mangel und Qi-Stase, ggf. Hitze

Warzen– Blut-Mangel und- stase, Qi-Stase, Innere Pathogene, Milz-Schwäche

Es gibt natürlich noch mehr Ursachen …

Bsp. Warzen

Die östliche Medizin sieht in der Entstehung von Warzen die mangelhafte Zirkulation von Blut Xue und Qi als Hauptursache. Beides gelangt nicht mehr in die Peripherie und dies führt zur Ansammlung von Pathogenen- vorwiegend an Füßen und Händen. Pathogene sind all das, was „krank“ macht- einen anderen Begriff gab es dafür vor 5000 Jahren noch nicht. Pathogene sind natürlich auch Viren und andere Erreger… Die Pathogene gelangen nicht mehr aus dem Körper heraus und somit entstehen diese ungeliebten Warzen- ob trocken oder feucht.

Die Therapie in der CM:

  • Förderung und Belebung des Qi- und Blut-Flusses
  • Aufbau von Blut
  • Ausleitung der Pathogene

Dabei werden eingesetzt:

  • Akupunktur zur Unterstützung
  • Kräutermedizin für die innerliche und äußerliche Anwendung (Kompressen, Bäder…)

Empfohlene Kräuter sind:

  • Bai Bu- Rx.stemonum flavescentis; antiparasitäre und antimikrobielle Wirkung bspw. gegen Streptokokken, Staphylokokken und auch gegen Neisseria-Meningitis
  • Huang Lian- Rhiz. Coptidis- antimikrob., antimykotisch, entzündungshemmend
  • Chai Hu- Rx. Buplueri-beseitigt Leber-Stagnationen
  • Bai Shao- Rx. Paeoniae lactiflorae- Blut-Tonic und befreit die Leber
  • DangGui- Rx. Angeleicae Sinensis- Blut-Tonic und Regulierung des Xue(Blut)
  • BaiZhu- Rhiz.atractylodis macrocephalae- Vardauungs-Tonic, tonisiert die Verwertung der Lebensmittel- dadurch Blut-Tonic
  • BoHe- Hb. Menthae haplocalysis- beruhigt das stürmende Leber-Qi und generell stürmische Emotionen
  • FuLing- Scl. Poriae cocos- verbessert die Verdauung, transformiert Schleim und reguliert Feuchtigkeit, leitet über die Tonisierung der Harnwege Feuchtigkeit aus
  • GanCao(Zhi)- Rx. Glycerrhizae uralsensis- Süßholzwurzel- tonisiert die Mitte
  • ShengJiang- Rhiz. Zingiberis officinalis- frischer Ingwer- mit GanCao zusammen Kräftigung der Verdauung, tonisiert und verbessert die Fkt. der Lunge; damit auch die Sauerstoffbindung- verbessert Xue
  • ZhiZi- Fr. gardeniae jasminodis- reinigt und eliminiert Hitze der Leber und Gallenblase
  • Mu Dan Pi- Cx. Moutan radicis- reinigt von Hitze, kühlt Xue und löst/ verhindert Xue-Stase

Kräutermischungen sind dann sowohl für die innere als auch äußere Behandlung sehr wirkungsvoll.

Auch Moxa dient der Behandlung- ist besonders förderlich als direktes Moxa in Form von Reiskorn-Moxa rund um die betroffenen Stellen.

… ach ja – für die Haut ist es von Vorteil, wenn wir uns in Gelassenheit üben und nicht ständig „Aus der Haut fahren“ 😉 … alles Liebe wünscht Euch

Kira

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