Kira Schwarzrock

Willkommen zur dritten Advent-Woche und einem ganz speziellen Rezept…

… ein Rezept für das Yin- die weibliche Seite- einen VENUS-Tee 🙂

Diese Rezeptur kannst Du Dir über das ganze Jahr gönnen; trinke ihn frisch zubereitet mit zwei Tassen täglich in der Zeit zwischen 7 und 16 Uhr.

Welche Wirkung erreichst Du mit dieser wunderbaren Mixtur:

  • harmonisierend
  • Mitte stärkend
  • Feuchtigkeit ausleitetend
  • Yin und Yang harmonisierend
  • Leber-Qi bewegend
  • Leber-Hitze ausleitend
  • unkontrolliert aufsteigendes Yang absenkend
  • Blut bewegend
  • reinigend und leicht entzündungshemmend
  • Hautbild verfeinernd

Die Rezeptur:

  • enthalten sind zu gleichen Teilen Orangenschalen/ Zitrusschalen, Kurkuma, Frauenmantel, Koriander, Minze, Zitronengras, Rosmarin, Löwenzahn, Quendelkraut – mit je 15 % auf 100 und
  • Ringelblumenblüten mit einer etwas geringeren Dosierung- mit 5% auf 100.

Dosierung: 3 Teelöffel mit 250 ml abgekochtem, etwa 80 Grad heißen Wasser überbrühen- 6-8 Minuten abgedeckt ziehen lasssen und dann mmmhhh… genießen.

Trinke diese wunderbare Mischung immer in Muße- um so besser entfaltet er seine Wirkung; trink ihn nach dem Yoga oder zur Meditation… durch die Harmonie der Kräuter verstärkst Du die Wirkung Deiner Yoga- oder Meditations-Praxis 🙂

Die Mischung kannst Du Dir selbst zusammenstellen; Du bekommst alle Kräuter in Bio-Qualität oder über Deine Apotheke.

Genieße die Woche, den Tee… alles Liebe

Kira

Willkommen- Wie werden Kichererbsen aus Sicht der Chinesischen Medizin und Ernährungslehre diskutiert?

Jeder kennt sie mittlerweile und da teilen sich die „Geister“- man mag sie oder man meidet sie- wie ist es mit DIR?

Kichererbsen gehören zu den Hülsenfrüchten und sind hochwertige Eiweißlieferanten. Im rohen Zustand sind sie ungenießbar; enthalten sogar schädliche Stoffe, die erst durch den Einweich- und Kochprozess ausgelöst und vernichtet werden.

In der chinesischen Ernährungslehre nehmen sie einen hohen Stellenwert ein; denn sie:

  • gehören zu den Lebensmitteln, die neutral im Temperaturverhalten und damit für jeden Typus perfekt geeignet sind- als Beilage oder Hauptkost 🙂
  • Kichererbsen wirken krebsprotektiv, diuretisch, blutzuckerausgleichend und besitzen einen niedrigen glykämischen Index.
  • Aus westlicher Sicht gehören Kichererbsen zu den natürlichen Lieferanten von Tryptophan; sind aber auch mit einem hohen Anteil von Vitaminen und Spurenelementen gesegnet; hinzu kommt eben der relativ hohe Eiweißanteil/ 100 Gramm.
  • Sie sind vom Geschmack her süß und wirken auf die Funktionskreise Milz, Leber, Niere, Herz und Gedärme.

Die medizinisch wertvollen Wirkungen sind:

  • Qi tonisierend- tonisiert Milz- und Magen-Qi, tonisiert Herz-Qi, reguliert Blutzuckerschwankung, wirkt bei Hypoglykämie und Hyperglykämie ausgleichend auf den Blutzucker, kann zur Regulation von Herzrhythmusstörungen eingesetzt werden;
  • Stuhlgang regulierend – bei Darmträgheit, Verstopfung, aktiviert Darmperistaltik, einsetzbar zur Dickdarmkrebs-Prophylaxe;
  • Nässe/Feuchtigkeit auflösend und Schleim transformierend– Einsatz gegen erhöhte Cholesterinwerte;
  • Blut tonisierend bei Anämie aus Erythrozytenbildungsmangel, Blutmangel allgemein und auch bei Folsäuremangel
  • Essenz/Jing tonisierend zum Beispiel während der Schwangerschaft, bei Folsäuremangel, in der Neuralrohrdefekt-Prophylaxe von Ungeborenen, kann bei verminderter Zellbildung, Leukozytenzahl und bei Thrombozytenmangel eingesetzt werden;
  • Shen beruhigend– bei Reizbarkeit, Nervosität, Stress, depressiver Verstimmung und Hyperaktivität
  • Qi regulierend und bewegend zum bsp. bei verzögertem Menstruationsbeginn, PMS, Reizbarkeit und Depressionen.

Kichererbsen und auch das Mehl aus ihnen lassen sich vielfältig einsetzen:)

Die einfachste Zubereitung ist ein Kichererbsen- Püree mit frischer Petersilie und Bertram aber auch nach folgende Mahlzeit isst einfach; dfür sehr schmackhaft- das Kichererbsen-Mango-Curry:

  • Kichererbsen gegart- 200-300 Gramm/ gerne vom Vortag; gewürfeltes Mango-Fleisch; gesäuberte Spitzpaprika(2 Stück) in Streifen…
  • alle Zutaten mit einem Teelöffel Ghee in einer Pfanne anbraten; mit je 100 ml Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen; mit Gewürzen nach gusto würzen und bei mittlerer Hitze einreduzieren…
  • …in 5-10 Minuten ist dieses einfache, so schmackhafte und heilsame Gericht zu servieren.
  • Tipp: Vor dem Servieren mit frisch gehackten Kräutern bestreuen und dann… genießen 🙂

Gebt den kleinen gelben Hülsenfrüchten einen festen Platz im Speiseplan- es lohnt sich!

Eine gute Wochen- genießt die zweite Adventwoche- bleibt gesund!

Alles Liebe- Kira

Herzlich Willkommen in der ersten Advent-Woche und damit geht es weiter in der absoluten Yin-Zeit des Jahres

Die Frage, die mir in der jetzigen Zeit immer wieder gestellt wird:“ Wie kann ich mein Yin aufbauen und nähren?“

Der Winter ist dazu gedacht das Yin aufzufüllen. Dunkelheit und Kälte laden , der Natur entsprechend, dazu ein, sich zurückzuziehen, viel zu schlafen und im Warmen zu sitzen. So füllen sich die Yin-Reserven von selbst wieder auf.

Unser modernes Leben sieht, besonders in der Adventzeit, meist anders aus.

Wenn ein Übermaß an Aktivität zur Gewohnheit wird, wird mehr Lebens-Energie verbraucht als wieder hergestellt. Das Yin wird schwächer.

So hat es nicht mehr die Kraft, aus sich selbst heraus, ausreichend Ruhe und damit Regeneration zu verursachen. Ein ausreichend starkes Yin fordert , die Ruhe und den Schlaf zu bekommen, welche zur Regeneration nötig sind. Bei Kindern und jungen Tieren sieht man noch gut dieses Einfordern; sie schlafen in allen Lebenslagen.

Auffüllung der Yin Reserven

Da Stress ein Lebensenergieräuber ersten Ranges ist, steht an erster Stelle, Stress abzubauen. Zum Beispiel durch Meditation, sanfte Sportarten, Yoga oder Genusswanderungen. Manchmal müssen auch unliebsame Lebensentscheidungen getroffen werden. Meditation bzw. das Erlernen der Meditation ist besonders sinnvoll, denn Meditation fühlt die Yin-Reserven und erweitert das Bewusstsein; Schweigezeiten sind ebenfalls dafür bestens geeignet- gut ist, die Dinge langsam und bewusst zu tun.

Tuina mit warmem Öl- AntiStress und Yin-nährend

Auch gut zu wissen: Das Yin füllt sich langsam wieder auf. Es kann Wochen oder Monate dauern. Wirksam ist eine Kombination aus Meditation, Ernährung, Akupunktur und Kräutern; Kräuter für das Yin sind bspw. Hopfen, Odemenning, Ockergelber Hohlzahn, Vogelmiere, Ackerschachtelhalm, Melisse… 🙂

Ernährung

Das Yin stärken: Suppen, Brühen, leichte Speisen, Gedünstetes, Muscheln, Sushi, Trauben und Beerenfrüchte, Nüsse und schwarzer Sesam, sowie Wurzeln verschiedenster Art. Alle Yang-stimulierende Speisen, besonders am Abend, sind auf jeden Fall zu meiden- die da sind: scharfe Gerichte, rotes Fleisch, Ingwer, Rotwein, Alkohol, Chili. Kaffee, sowie Tee (Schwarz und Grün) ab nachmittags meiden (ausprobieren); Abends wenig essen und relativ früh- eben im Lauf des Tageslichtes- möglichst zwischen 16:30 und 17:30 Uhr.

Feigen für das Yin

Auch Yang-Aktivitäten am Abend sollten nicht durchgeführt werden: Krimis gucken, im Internet surfen, lange Telefonate führen, Arbeiten, sich Sorgen machen, yang-lastiger Sport am Abend… Dafür sorge für ausreichende Yin-Aktivitäten am Abend: Meditieren, Yoga, in die Dunkelheit schauen, Kerzenlicht statt Festbeleuchtung, Wanderung unter Sternen…

Yin-Yoga 🙂

Vielleicht helfen Dir diese Hinweise weiter; bei Fragen für DEIN Yin vereinbare gerne einen Termin in der Praxis.

Mit der folgenden fernöstliche Weisheit wünsche ich Dir eine schöne Woche mit Zeit für Besinnlichkeit und Ruhe:

„In allen, was du tust, lass einen Rest. Gelingt dir etwas, treib es nicht zu weit“- Dschu Hsi

Alles Liebe- Kira

Ein herzliches Willkommen in der neuen Woche und dem Thema: Wie wird Wildfleisch in der Chinesischen Medizin diskutiert?

Fleisch steht bei uns nur ein- bis zweimal/ Woche auf dem Speiseplan; denn schließlich reichen 300 Gramm Fleisch/ Woche, um mit den darin enthaltenen Nährstoffen versorgt zu werden. Dabei spielt natürlich die Qualität an erster Stelle- in bio oder eben Wildfleisch- das beste Muskelfleisch überhaupt, denn Wildtiere ernähren sich mit physiologischem Futter und bewegen sich den gesamten Tag 🙂

Wildfleisch hat besonders wertvolle Aspekte zu bieten:

Wildfleischeintopf mit getrockneten Tomaten und Nüssen
  • es ist warm vom Temperaturverhalten, im Geschmack süss und wirkt positiv auf die Funktionskreise Niere, Milz und Leber.
  • Wildfleisch enthält jede Menge gut verdauliches Eiweiß- ca. 22% bei 100 Gramm und dabei nur etwa 3% Fett; zusätlich Vitamine und Spurenelemente wie bspw. B12, Eisen, Zink, Kalium und weiteres.
  • Das Fleisch unserer heimischen Wildtiere ist d a s absolute Yang-Tonicum– es wirkt bspw. bei Kälteaversion, Schmerzen im Bewegungsapparat, kalten Extremitäten, kaltem unterem Rücken und kaltem Gesäß, kalten Gelenken, Schüttelfrost, Wirbelsäulenschwäche, Lumbalschwäche, Schwäche in den Beinen und großen Muskelgruppen, rheumatischen Kälte-Schmerzen, beugt vorzeitiger Alterung vor und wird gegen Unfruchtbarkeit und Impotenz eingesetzt- hierbei ist besonders Wildfleischsuppe mit Walnüssen und Cranberrys als Rezept zu empfehlen.
  • Der zweite Aspekt ist das Qi- tonisierend wirkt Wildfleisch es bei Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Energiemangel, Erschöpfung, Gewichtsverlust – es tonisiert des Qi aller ZhangFu und hier besonders das Nieren-Qi.
  • Als drittes wichtiges Merkmal gilt der Blut(Xue)-Aufbau- jede Sorte Wildfleisch tonisiert Leber-Blut zum Bsp. bei Anämie, Milchbildungsmangel, wirkt nährend auf die Jing Luo, aktiviert die Muskulatur vor allem bei „Steifheit“ , wirkt positiv bei Sehnenversteifung, Gelenkabnutzung und -degeneration.
  • Vorsicht! Wildfleisch sollte nicht oder nur sehr maßvoll bei Hitze, Fieber, feuchter Hitze, Yin-Mangel und Leere-Hitze gegessen werden!

Mein absolutes Lieblingsrezept im Herbst und Winter für Wildfleisch ist Rehrücken(ohne Knochen):

  • in einem Schmortopf geputztes Wurzelgemüse, ein Teelöffel Tomatenmark und Senf, zwei Schalotten, Rosmarinzweig und Wacholderbeeren in Ghee anschwitzen;
  • dann das Rehfleisch dazugeben und scharf von allen Seiten anbraten;
  • die Temperatur runterregeln und mit 200 ml Saft-Gemisch aus Apfel-, Orangen- und rote Beete-Saft ablöschen; mit Gewürzen wie Nelke, Lorbeer, Galgant, Bertram, einem Teelöffel dunkler Schokolade, Pfeffer und Salz sparsam würzen…das unterstützt den Eigengeschmack der Zutaten…
  • …den Deckel auflegen und alles mit niedriger Temperatur ca. 20-30 Minuten garen…
  • … dann das Fleisch aufgeschnitten mit dem Wurzelgemüse servieren- dazu passen Bohnen, Wintersalat oder Ofengemüse; natürlich auch cross gebackene Ofenkartoffeln 🙂 – zum Schluss bei Bedarf Pfeffer und Salz aus der Mühle darüber geben.
  • Mein Tipp: Das Fleisch morgens in Buttermilch mit Wacholderbeeren einlegen und durchziehen lassen- das macht es besonders zart.

Beachte:

  • Wildfleisch immer vom Jäger des Vertrauens kaufen oder in einem Bio-Wildhandel; dort wird das Wildfleisch geprüft und sorgfältig behandelt.
  • Wildfleisch immer in Buttermilch oder Kefir einlegen- damit verliert es den strengen Wild-Geruch und wird sehr zart.
  • Wildfleisch nur regional kaufen und nie als Importware!

Fleisch maßvoll konsumiert ist ein wertvolles Nahrungsmittel- wählen wir es mit Bedacht 🙂

Einen guten Start in die neue Woche und viel Freude beim Ausprobieren des Rezeptes! Alles Liebe…

Kira

Herzlich Willkommen zur neuen Woche und der Frage: Wie werden Körperkerzen gemäß der Chinesischen Medizin eingesetzt?

Liebe Leserinnen und Leser, an dieser Stelle meinen Dank an Euch/Sie- ich freue mich sehr, dass Sie/Ihr Interesse an den Themen habt und ich möchte Ihnen/ Euch heute eine nicht so bekannte Form der Kräuterapplikation vorstellen- die Körperkerzen.

In meiner Praxis kommen diese „Kerzen“ sowohl als Ohrkerzen als auch als tatsächliche Körperkerzen zum Einsatz. Sie sind aus Bienenwachs gefertigt und enthalten Kräuteressenzen oder reine ätherische Öle, die in unterschiedlicher Weise auf den Körper wirken können- alles natürlich in Bio-Qualität.

Unser Innenleben ist ein unendlicher Speicher an Erfahrungen, Gefühlen und Bildern. Dieser bezieht sich nicht nur auf die Zeiten unseres Lebens, in denen wir ein bewußtes Erleben hatten, sondern immer auch auf den Zeitraum vor unserer Geburt. Es schließt sozusagen das Jing, das was wir von unseren Ahnen und Eltern mitbekommen haben, ein. Dieses Jing ist unser energetischer Abdruck und in den Nieren verankert. Jing kann eine extrem gute Energie sein; allerdings bestimmen und beeinflussen uns die „Informationen“ unserer Ahnen auch sehr stark und können sich auch nach langer Zeit in vielfältiger Weise blockierend auf uns und unser Leben auswirken.

Die Meridianarbeit mit Körperkerzen ist ein sehr altes Heilverfahren aus dem Schamanismus der indigenen Völker Nordamerikas, Sibiriens und des Amazonas; allerdings kennt man sie auch in Japan und Indien und generell werden sie eingesetzt, um Blockaden und Störfelder im körpereigenen Energiefeld zu lösen.

Die therapeutische Anwendung setzt im feinstofflichen Bereich an und ist eine traditionelle Methode der Auflösung von Blockaden mit der Kraft des Feuers. Die Körperkerze wird am oberen Ende entzündet und auf die entsprechende Stelle des Körper aufgesetzt und abgebrannt. Mit zunehmendem Abbrennen verstärkt sich der Wärmefluß- ähnlich wie beim Moxa;gleichzeitig entsteht ein angenehmes Gefühl verbunden mit tiefgreifender Entspannung.

Körperkerze zum Energieausgleich von Yang und Yin- eine hochschlagende Flamme deutet auf zu viel Stress hin

Die Ursachen der Blockaden im Bereich der Meridiane oder Körperareale können sehr vielfältig sein: traumatische Erlebnisse, Ängste, Trauer, Verletzungen, (Selbst)-zweifel und Stress jeglicher Art. Emotionen wie Wut, Ärger, Hass, Unzufriedenheit, Grübeln, Trauer, Neid und Mißgunst können die emotionale Ebene des Menschen in Dysbalance versetzen. Manifestieren sich diese Blockaden, stagnieren Qi und Blut- an einigen Bereichen fehlen diese beiden Substanzen, an anderen sind sie zuviel- daraus können sich Beschwerden wie Verspannungen, Schmerzen, verschiedene organische Symptome und chronische Erkrankungen entwickeln.

Auf der rein körperlichen Ebene helfen die Körperkerzen durch die angenehme Wärme, mit Schmerzen oder anderen unangenehmen Symptomen fertig zu werden. Die Körperkerze wird in diesem Fall direkt auf die schmerzende Stelle oder das betreffende Organ eingesetzt, um die Blockaden zu lösen. Es entsteht ein Kamineffekt; Ablagerungen und Stasen-auch im tiefer liegenden Gewebe- werden gelöst, über die Entgiftungsorgane Leber, Niere und Lymphe abtransportiert, ausgeleitet und gleichzeitig die körpereigenen Selbstheilungskräfte – das Wei-Qi- aktiviert. Die angenehme Wärmebehandlung regt die Durchblutung an, fördert den Energiefluss, dient der Entgiftung und Reinigung des Energiekörpers, ermöglicht eine tiefe Entspannung und Stressabbau für Körper und Shen.

Ohrkerzenbehandlung bei Tinnitus und/oder nach einem Hörsturz

Ohr- und Körperkerzen können allerdings auch einfach zur Stressreduktion, Entspannung und Prävention eingesetzt werden.

Nutze sie:

  • …nach einem stressigen Tag,
  • …wenn DU nicht abschalten kannst,
  • …wenn DU generell täglich mit vielen Menschen Kontakt hast;
  • …wenn Du selbst TherapeutIn bist,
  • …zur Prävention in Zeiten von Herausforderungen,
  • …nach Erkältungen oder bei angegriffenem Immunsystem,
  • …zur Partnerschaftspflege 🙂

Zur Selbstbehandlung wird die Körperkerze auf den „Hauptentgiftungspunkt zur Selbsthilfe und Körperregulation“ an der Hand (Akupunkturpunkt Dickdarm 4-HeGu) aufgesetzt. In Verbindung mit der Kraft unseres Bewusstseins können wir die Selbstreinigung unseres Körpers unterstützen, indem wir zusätzlich die Affirmation „Vollständige Entgiftung und Reinigung meines gesamten Körpers und Energiesystems vom Negativen“ sprechen/denken.

Möglich wäre auch- hier kommt die indische/ayurvedische Variante- einen Chakrenausgleich vorzunehmen; eleganterweise für eine absolute Entspannung sinnvoll von einer zweiten Person. Die brennende Körperkerze wird dazu nacheinander jeweils ein paar Minuten auf die Chakren gestellt. Zum Abschluss empfiehlt es sich, auch die Fußsohlenchakren zu bedenken, denn hier manifestiert sich das, was uns den Tag begleitet; auch am Punkt Niere 1 macht es Sinn, denn dieser Akupunkturpunkt beruhigt sehr stark den Geist und senkt das zu stark aufsteigende Leber-Yang ab.

Körper-Meridian-Kerze auf RenMai 8 zum Ausgleich und Unterstützung des mittleren Erwärmers

Ich setze Körperkerzen/Ohrkerzen generell bei sehr empfindlichen PatientInnen und/oder Kindern ein- sie kommen damit auch in den Genuss, die Blockaden gezielt gelöst zubekommen 🙂

Anwendungen bei:

  • Schmerzen unterschiedlicher Genese
  • Gynäkologischen Beschwerden
  • Schlafstörungen
  • Erkältungen
  • Mentale Beschwerden
  • Tinnitus
  • Bauchschmerzen/Verdauungsstörungen

Körper- oder Ohrkerzenbehandlungen können auch als „Hausaufgabe“ mitgegeben werden 😉 – so fühlt sich der Betroffene nicht mehr so hilflos und kann selbst aktiv werden.

Energiekerze mit Pfefferminze auf RenMai12 zum Ausgleich des Vagus

Du/ Sie möchtest/möchten mehr erfahren? Dann buche doch das Wochenende „Aktiv und ENTSPANNT“ vom 11.3.2022-13.3.2022 in Gnoien/ Neu-Schönau! Neben einem Workshop für die Anwendung von Körperkerzen kannst Du bei Yoga, Qi Gong, einem Gua-Sha-Workshop für die Konstitution und gemeinsamem Kochen gemäß der Chinesischen Ernährungslehre/ Vollwertkost lernen und trotzdem entspannen 🙂

Hab einen guten Wochenstart- bleib neugierig und sei herzlich gegrüßt von

Kira

Herzlich Willkommen zur neuen Woche im neuen Monat…

und was liegt näher, als diesen Übergang vom Herbst zum Winter- SAMHAIN- mit einem ganz besonderen Kraut zu begrüßen- dem weißen Salbei. SAMHAIN- das Heimkommen- und der weiße Salbei sind eine wunderbare Aliance- es ist die Zeit der letzten Ernten; die Erde hat ihr Letztes für uns gegeben, die letzten Feldfrüchte werden noch eingebracht.

“ Luft und Feuer entzünden diese Geschenke der Erde- füllen diesen Raum mit heiligem Rauch; binden alles Negative und tragen es weg, das Positive verbleibt hier als Stärkung für die, die mit Licht und Liebe eintreten“

Das Jahresrad dreht sich jedoch weiter; das Element Erde verhärtet sich während die Luft und auch das Wasserelemt bereits den Beginn ihrer Herrschaftszeit ankündigen. Es wird kalt und ungemütlich.

Jedes Ende jedoch ist zugleich auch ein Neuanfang- und den beginne ruhig mit weißem Salbei:

  • „Sage“ bedeutet nicht nur Salbei sondern auch „weise“- wohl daher ist der weiße Salbei besonders bei den indigenen Schamanen beliebt.
  • So wie sein bekannter europäischer Bruder wird Sage zur Behandlung von Infekten eingesetzt; entfaltet seine Wirkung vor allem als Inhalat und zum Gurgeln. Er wirkt beim verräuchern präventiv, da weißer Salbei eine hervorragende Desinfektion der Luft vornimmt (Studie von 2007).
  • Das Verräuchern des Krauts soll sich positiv auf die Konzentration auswirken und den Zugang zu höherem Bewusstsein erleichtern; ihm wird eine Geist klärende und stimmungsaufzuhellende Wirkung zugesprochen.
  • Sage ist hervorrargend für ein Räucherritual zur Hausreinigung, aber auch für die Reinigung von Yogaräumen und viel frequentierten Bereichen geeignet.

Änlich wie sein europäischer Verwandter enthält weißer Salbei:

  • Gerbstoffe
  • Bitterstoffe
  • Flavonoide
  • Harz- hier allerdings deutlich mehr, daher das stärkere Aroma
  • ätherisches Öl

… daher kann er bei allen Erkältungskrankheiten mit den typischen Symptomen zum Gurgeln eingesetzt; aber auch gegen zu starkes Schwitzen und gegen Entzündungen der Schleimhäute.

Gemäß der Sichtweise der Chinesischen Medizin empfiehlt es sich nicht, bei Infekten Salbeitee zu trinken- er verschließt die Poren und belässt somit die Pathogene im Körper- aber zu Inhalationen und für Gurgellösungen ist er hervorragend geeignet. Er wirkt besonders auf die Meridiane Niere, Lunge, Herz, Leber, Gallenblase, Uterus und Dickdarm; wirkt aromatisch, bitter, scharf – wirkt Qi und Blut regulierend, Yin-Hitze eliminierend, Wind-Kälte und Wind-Hitze ausleitend, adstringierend(zusammenziehend) und Schleim-Hitze auflösend.

Während der Schwangerschaft sollte Salbei weder zur innerlichen Anwendung- außer zum Gurgeln, noch zum Inhalieren genutzt werden, da er eine besondere Wirkung auf den Uterus hat!

Die Magie begründet sich in erster Linie daher, dass die nordamerikanischen Schamanen generell dem weißen Salbei große Heilkräfte zugesprochen haben; die Wissenschaft steht erst am Anfang seiner Erforschung- wir nutzen ihn derweil schon mal!

Für DICH:

„In diesem Rauch entlasse ich alles Negative, befreie meinen Geist von allen Ungewissheiten, reinige mein Herz von Feindseligkeit, erfülle Geist und Herz mit Liebe und Glück- ich reinige mich vollständig, so dass ich voller Herzensgüte und Anmut durch diese Welt und mein Leben gehe“

Einen glücklichen Start in diese Jahreszeit- alles Liebe!

Kira

Herzlich Willkommen zur neuen Woche und der Frage: Was bedeutet DOJO-Zeit in der Chinesischen Medizin?

Die Elementelehre und die Jahreszeiten gemäß der chinesischen Medizin orientiert sich an den Mondzeiten und Mondläufen. Nach diesen Berechnungen dauern die einzelnen Elemente-Zeiten/ Jahreszeiten 72 Tage; in den Übergängen bleiben daher 18 Tage, die generell dem Erdelement zugeordnet werden. Die Dojo’s entstanden, so wie der gesamte Elementezyklus, aus den Beobachtungen in der Natur 🙂 Es ist die sanfte, teilweise sehr harmonisierende Zeit zwischen den Elementen, die uns Raum lassen, sich auf das neue Element einzustellen.

Vom Metall- zum Wasserelement

Zur Zeit wandelt sich die Natur vom Herbst- dem Metallelement mit den Funktionskreisen Lunge und Dickdarm- zum Wasserelement, dem Winter mit den Funktionskreisen Blase und Niere.

Diese Tage kündigen einerseits einen Wandel im Außen an, andererseits entsteht eine ausgleichende Kraft, die in die eigene Tiefe führt. Diese Zyklen jeweils zwischen Winter-Frühjahr; Frühjahr-Sommer u.s.w. entspricht vielleicht auch gerade wegen ihrer harmonisierenden Aufgabe unserer Mutter Erde 🙂

Dojo’s sind dazu gedacht, uns in die natürliche Ordnung zurückfinden zulassen, um einen Kreislauf abzuschließen und sich vorzubereiten auf das, was im nächsten Zyklus kommen mag. Das Einpendeln in die MITTE steht im Focus, so dass jeder wieder vollkommen bei sich selbst landen kann. Gerade für Frauen und Mädchen ist diese Zeitspanne so wertvoll; denn in der eigenen Mitte Focus und eigenen Raum einzunehmen ist eine sehr yingige und ursprünglich weibliche Qualität. Natürlich findet auch MANN in dieser Zeit einen Rhythmus zurück zum eigenen ICH- wenn ER sich darauf einlässt- Reflektion, Besinnung und Stärkung stehen für beide Geschlechter im Mittelpunkt.

Wenn die Dojo-Zeiten mit der Phase des abnehmenden Mondes eine Symbiose bildet- so wie jetzt im Oktober/November, verstärkt sich die Energie noch mehr. Es lohnt sich wirklich diese Zeitqualität bewusst zu nutzen. Es ist sinnvoll, die DOJO-Zeiten im Kalender anzumerken, um sich gezielt darauf einzustellen und bspw. die Ernährungstherapie in der Zeit und auch die Akupunktur und/ oder Kräutertherapie zu planen.

Ernährungshinweise:

Reiscongee mit Gemüse und dazu ein Kochei
  • Ernähre Dich in dieser Zeit bewußt mit neutralen Lebensmitteln; diese wirken auf alle Organe ausgleichend. Besonders Vollwertgetreidesorten bilden die Quelle, aus der der Körper das Qi (Lebensenergie) aufbaut. Neutrale Lebensmittel sind aber auch bspw. Karotten, Hülsenfrüchte, alle Kohlsorten, Kartoffeln, Nüsse, Kalb- und Rindfleisch, Eier, Butter, Milch und Weintrauben.
  • Wer zu Schleim oder Feuchtigkeit neigt, sollte auf Milch und Milchprodukte in den DOJO’s komplett verzichten oder nur selten konsumieren.
  • Dünsten, leichtes Backen sollten die bevorzugten Zubereitungsarten sein; Gewürze nur sehr sparsam verwenden, damit der Körper eine Entlastung erfährt.
  • In der Dojo-Zeit sollten Fertiggerichte, Süßes, Weißmehl u.s.w. gar nicht gegessen werden.
  • Hervorragend geeignet ist das Reiscongee- Artikel hier auf meinem Blog…http://spiritandbalance.de/?s=congee….; dieses kann nach DEINEN Bedürfnissen abgewandelt werden. Reiscongee lässt sich süß mit Datteln und Nüssen oder herzhaft mit Gemüse zubereiten.

Akupunktur in den DOJO’s:

Moxa und Akupunktur an Dickdarm 4 zur Behandlung von Nässe
  • Zur Stärkung des WeiQi, Milz-Qi und Blut Xue setze ich generell tonisierende Techniken an den entsprechenden Punkten oder auch Moxa ein; bevorzugt sind es Punkte die das Nieren und Lungen-Qi stärken wie Niere 3 oder Lunge 7; aber auch Blut stärkende Punkte wie Leber 5 oder die Punkte auf dem RenMai/DuMai, die eine besonere Verbindung zur Erde und DEINER Ursprungsenergie haben :)- die Punkteauswhl ist immer individuell und richtet sich nach Deiner energetischen Konstitution.
  • Die Akupunktur in den DOJO’S ist immer besonders wirkungsvoll, da sie generell stärkend auf das in der Mitte ruhende Erdelement gerichtet ist.

Kräutermedizin:

Auch ein Tee aus Mutterkrautblüten hilft, die ERde zu stärken und die Leber zu besänftigen 🙂
  • Trinke in der Zeit ein Dekokt aus Fenchel, Kardamom und Anis- dies stärkt die Mitte; einfach die Kräuter zu gleichen Teilen mischen(je ein Teelöffel) und mörsern, dann mit 1,5 Liter Wasser aufkochen, 10 Minuten sieden lassen, abseihen und die Kräuter erneut mit 0,5 Liter Wasser 10 Minuten köcheln, erneut abseihen.
  • Beide Flüssigkeiten mischen und über dne Tag trinken- günstig ist die Zeit von 5 Uhr morgens bis ca. 15 Uhr am Nachmittag.
  • Dazu trinke generell nur warmes Wasser.
  • Du kannst auch morgens einen Trank aus YiYiRen und ChenPi zu Dir nehmen- die Kräuter bekommst Du in der TCM-Apotheke.
  • In der Zeit von 11 bis 17 Uhr ist ein Trank aus JiaoGuLan zu empfehlen.
  • Grüner Tee ist zu kalt für diese Jahreszeit; Du kannst ihn aber vor dem Mittag mit einer Tasse und sehr dünn genießen.
  • Alle nderen Rezepturen sollten individuell angefertigt werden- wende Dich an Deine Therapeutin/ Deinen Therapeuten.

Yoga/ QiGong oder TaiChiChuan:

Meditiere und praktiziere Deine Körperübungen in den Morgenstunden. Die Schwellenzeit zwischen den Jahreszeiten eignet sich auf allen Ebenen zum Loslassen und Abschließen. Hier gilt es ganz achtsam zu sein und zu spüren: Was darf wirklich gehen? Hier braucht es ganz viel Reflektion hin zu den eigenen Themen. Oft neigen wir Frauen dazu, zu schnell aufzugeben oder „die Flinte in’s Korn zu werfen“- Frage Dich ruhig,wo du heute stehst und wie du dich in deinem Leben fühlst:

  • Wo darf mehr Leichtigkeit und Unbeschwertheit in mein Leben treten?
  • Wo in meinem Leben brauche ich Veränderung?
  • Wofür möchte ich meine Kraft einsetzen?
  • Stehe ich ttsächlich in Resonanz mit meinen Ressourcen, meinen Gaben und meiner inneren Fülle?
  • Befinde ich mich noch auf meinem Weg oder gehe ich in eine nicht zu mir passende Richtung?

Diese Fragen kannst Du nur Dir selbst beantworten; das knn lein Therpeut/ keine Therapeutin der Welt für Dich leisten!

Räuchern in den DOJO’S:

  • Nutze zum Räuchern eine reinigende und gleichzeitig aufbauende Mischung.
  • Kräuter sind bspw.: zu gleichen Teilen Eisenkraut,Rosmarin, Salbei, Mistel, Thymian, Opoponx-Harz und Palo-Santo-Holz- alles bis auf das Holz gut im Mörser zerkleinern; die Räucherkohle im Räuchergefäß auf dem Sand entzünden, durchglühen lassen und die Kräuter darauf geben, ganz zum Schluss das heilige Holz PaloSanto darauf legen… Hast Du keine dieser Kräuter zur Verfügung nutze Salbei und Rosmarin oder ein Bund weißen Salbei.

Nimm die Räucherschale und beginne mit dem Raum in dem Du Dich befindest. Dann beginne im Osten, nschließend im Süden, Westen und schließe den Kreis im Norden. Während Du die Schale von Raum zu Raum bewegst, sende Segen oder das alles heilende Mantra „OM“ durch die Räume. Atme die heilende Kraft der Räucherkräuter und focussiere Dich- das Räucherritual kannst Du zu beginn und/oder zum Ende dieser Übergangstage durchführen.

Weißer Salbei, Palo Santo, Rosenblüten und Bergkristall(nicht zum Räuchern aber zum Reinigen)

Spüre die positive Energie und lass Dich von ihr durch DEINE DOJO-Zeit tragen- es sind wundervolle Tage, die Dich energetisch aufbauen und vielleicht zu „neuen Ufern“ führen 🙂

Alles Liebe sendet Dir

Kira

Der Vollmond im Oktober- Warum ist er so besonders?

Heute steht der volle Mond wieder am Himmel. Der Oktober-Vollmond gehört zur Brücke zwischen dem Ernte-Herbst mit seinen oft noch milden Tagen und der kalten Jahreszeit, dem Winter. Für die indigenen Völker in Nordeuropa und Nordamerika, aber auch in Sibirien ist der Oktober die letzte Möglichkeit, möglichst viele Vorräte für den Winter anzulegen. Da sich auch die Tierwelt zur Ruhe begibt, gehörten auch letzte Jagden zum Abschluss vor dem Winter. Unsere Ahnen und viele Naturvölker der nördlichen Erde haben diesem Vollmond den Namen Jägermond oder auch Weinmond gegeben; denn auch Wein wird jetzt „gelesen“ 😉

Die Nacht ist gemäß der Chinesischen Medizin demYin und derNacht zugeordnet, Yang dem Tag. Und während der Neumond mit seinen dunklen Nächten einen starken Yin-Charakter hat, strotzt der Vollmond nur so vor Yang; schließlich spiegelt dieser in dieser Phase den Tag.

Heute- am 20.10.2021- erreicht der momentane Mondzyklus seinen Höhepunkt, dieser hat am 6. Oktober mit dem Neumond begonnen- in dieser Herbstzeit entfacht er Feuer und Leidenschaften in unserer Seele.

So manch einer… eine 🙂 merkt diese Kraft in unglaublicher Energie, die auch die Nächte um diesen Vollmond sehr kurz werden lässt- schon immer sind Frauen sehr empfänglich für den Vollmond; nicht nur der weibliche Zyklus- wenn nicht durch Hormone gestört- richtet sich nach dem Mondzyklus.

Der Vollmond generell unterliegt einer aufsteigenden Bewegung und zieht daraus seine belebende Kraft.

Mutige Entscheidungen, Lossagen von belastenden, fremden Glaubenssätzen, intuitives, mitunter impulsives Handeln sind in dieser Phase nicht ungewöhnlich… Moment mal; das ist mir sogar passiert 😉 – völlig impulsiv bin ich gestern in den Wald gefahren; ich war überfordert und fühlte mich hilflos einer momentanen Situation ausgeliefert.

Spannungsfelder haben immer auch einen Einfluss auf die menschlichen Beziehungen; somit birgt die Zeit um den Vollmond oft auch Potenzial für zwischenmenschliche Konflikte- manchmal ist es daher gut das Steuer abzugeben…denn nur einer/eine kann der Steuermann/ die Steuerfrau sein 😉

Eine Anregung:

Löse auf, was Deiner Entfaltung entgegen steht- verbinde dich mit der Kraft und dem Licht des Vollmondes. Die Energie und Deine Meditation dient Dir, Altes, Verbrauchtes, Bremsendes loszulassen. Gleichzeitig ist sie Bestärkung darin, Deinen Weg zu gehen, Dein Herz zu öffnen, Deine Berufung zu leben und Dein Licht nach außen zu tragen- lerne und sehe… erkenne das Wesentliche und lerne es vom Unwesentlichen zu unterscheiden.

Zieh Dich zu Deiner Meditation zurück, lass Deinen Atem fließen und kehre den Blick nach innen. Empfinde den Herbst und diesen Vollmond als das, was es ist- Altes, Gebrauchtes geht- Neues findet zu Dir. Atme und spüre die Luft, die Energie und DEINE Liebe zu allem was Wesentlich ist- nicht das Ego- nur Liebe, Licht, Freude und das gnädig SEIN… mit Dir und mit anderen.

Räuchern zum Oktober-Vollmond:

  • Dieses kleine Rächerritual gibt Dir Kraft für die dunkler werdende Zeit
  • Nimm weißen Salbei, Esche, Dost und Weinraute und lass die Kräuter sich im Rauch miteinander verbinden.
  • Alle Kräuter wirken reinigend, wärmend, lösen Anspannung, besänftigen und beruhigen; sie erleichtern schwere Situationen, stärken die Nerven und helfen DIR in der Abgrenzung… sind also genau richtig für den Oktober-Vollmond 🙂

Und nun genieße diese kraftvolle Zeit- alles Liebe wünscht Dir

Kira

Herzlich Willkommen in der neuen Woche und zur Frage… Wie werden Muskelschmerzen/ Fibromyalgie in der Chinesischen Medizin diskutiert?

In der Chinesischen Medizin/ den Klassikern gibt es keine exakte Beschreibung der Fibromyalgie. Muskelschmerzen und/ oder Fibromyalgie zeigen jedoch viele gleiche oder ähnliche Symptome wie das so genannte Bi-Syndrom in der CM- „Bi“ bedeutet soviel wie Blockade und Stauung, aber auch Blockaden-Wechsel. Das Syndrom hat einen engen Bezug zum Yin, zum Blut und zu den Körperflüssigkeiten- daher sind diese Elemente betroffen.

Das Syndrombild bezeichnet Schmerzen in und an Muskeln, Sehnen und Sehnenansätzen sowie diverse Begleitsymptome wie Müdigkeit, Steifigkeitsgefühl und Übersensibilität. Oft besteht am ganzen Körper eine erhöhte Druckempfindlichkeit. Labor- und MRT- und Röntgenuntersuchungen sind dabei häufig unauffällig; der Verlauf der Erkrankung ist oft verchronifiziert. Betroffen sind in erster Linie Frauen im mittleren Lebensalter- beginnend oft schon ab dem 35.- 42. Lebensjahr- der Zeitpunkt, in dem laut CM bereits der Wechsel eintritt. Sicher ist, dass hormonelle Schwankungen eine Rolle spielen, denn bei vielen Betroffenen verstärkt sich das Symptombild im Rahmen des weiblichen Zyklus. Auch bei den betroffenen Männern sind Hormonschwankungen nachweisbar; hier tritt das Beschwerdebild häufig in den „männlichen Wechseljahren“ auf (zwischen dem 48. und 56. Lebensjahr und später…).

Kriterien:

Müdigkeit und Schmerz bei Fibromyalgie
  • Schmerzen oder Steifheitsgefühl in drei oder mehreren anatomischen Regionen seit mindestens 3 Monaten- obligatorisch
  • Fehlen sekundärer Ursachen (z.B: Trauma, rheumatische Erkrankungen, infektiöse Athropathien oder pathologische Laborwerte- obligatorisch
  • Hauptkriterien: fünf oder mehr charakteristische Schmerzpunkte.
  • Nebenkriterien: Veränderung der Beschwerden durch Bewegung; Verstärkung der Symptome durch Angst und Stress; Schlafstörungen; allgemeine Müdigkeit; Angstgefühle; chronische Kopfschmerzen; funktionelle Bauchbeschwerden; subjektive Gelenkschwellungen, kribbelnde Missempfindungen, die sich keinem Nerven oder Dermatom zuordnen lassen.

Für die Diagnosestellung müssen beide obligate Kriterien positiv sein, verbunden mit einem Haupt- und drei Nebenkriterien oder fünf Nebenkriterien- dann kann sicher davon ausgegangen werden, dass ein Bi-Syndrom im Weichteilbereich vorliegt.

Sicht der Chinesischen Medizin auf das Thema:

Die Krankheitsauslösenden Faktoren eines Bi-Syndroms sind innerer (Stress) oder äußerer „Wind“, „Kälte“ und „Nässe“. Durch diese Faktoren ausgelöst, gehören Blockade von Qi und Blut Xue und auch „Schleims“dazu. Die Symptome der Patienten sind davon abhängig, welcher Faktor primär ist:

  • Ändert die Schmerzstelle sich oft, spielt der „Wind“ die Hauptrolle – das ist die sog. „Xing-Bi“ – die bewegliche „Blockade“.
  • „Tong-Bi“ äußert sich in besonders starken und stechenden Schmerzen und werden hauptsächlich durch „Kälte“ verursacht.
  • Die „Nässe“ verursacht Schmerzen mit Schwergefühl; dabei ist „Zhong- Bi“ eine schwere „Blockade“..

Die Faktoren ändern sich im Verlauf der Erkrankung. Die Patienten haben dann unterschiedliche und wechselnde Beschwerden. Daher sind die Symptome bei Bi-Syndromen häufig sehr kompliziert, vielfältig und schwer zuzuordnen.

Kräuterbad bei Kälte-Bi

Wirken die Pathogene im Herbst auf den Körper ein, spüren etwa 80% der Patienten zuerst ein Taubheitsgefühl und Schmerzen wie bei Reizungen. Bei wiederholtem Einwirken dieser krankmachenden Einflüsse dringt die Störung in die Tiefe des Funktionskreises Lunge ein, es entstehen unter Umständen dann Symptome wie Druck in der Brust, Unruhe, Asthma und Husten…

Im Sommer erkranken eher die Gefäße, wenn „Wind“, „Kälte“ oder „Nässe“ auf den Körper einwirken. Das Blut fließt langsamer; es ändert sich die Hautfarbe der Betroffenen. Bei einem wiederholten Einwirken der Auslöserr entsteht eine Störung des Funktionskreises Herz und auch der Niere als kleines Herz; möglich sind dann Symptome wie Unruhe, Herzklopfen, Seufzen, Angst oder unbestimmte Ängste…

Im Spätsommer wird eher die Muskulatur das Opfer. Sie verhärtet und verliert ihre Koordinationsfähigkeit bei Bewegungen. Mit einem wiederholten Einwirken dieser Pathogene wird der Funktionskreis Milz geschädigt. Es stellen sich Symptome ein wie Übelkeit oder Erbrechen mit Schleim, Verhärtungen und Druck im Oberbauch, Kraftlosigkeit in den Extremitäten, Müdigkeit, Schwere…und auch Dauergrübeln.

Bewegungstherpie zur Schulung der Achtsamkeit

Im Frühjahr- dem Holzelement- sind eher die Sehnen betroffen. Die Sehnen verkrampfen sich, Gelenkschmerzen treten auf und die Beweglichkeit der Gelenke ist eingeschränkt. Bei wiederholtem Einwirken dieser Krankheitsauslöser dringen die schädigenden Faktoren in die Tiefe des Funktionskreises Leber ein. Die Patienten spüren dadurch Symptome wie vermehrten Durst, häufiges Wasserlassen, Unruhe in der Nacht mit unruhigem Schlaf, Aufwachen in der Zeit von 1-3 Uhr, Druck im Leberbereich…

Heiße Steine vor der TuiNa direkt auf dem DuMai(Wirbelsäule)- löst Blockaden 🙂

Wenn „Wind“, „Kälte“ und „Nässe“ im Winter auf den Körper einwirken, betrifft es die tiefste Schicht, die Knochen; diese fühlen sich sehr schwer an und schmerzen. Die Beweglichkeit der Gelenke ist eingeschränkt. Die Krankheit dringt bis in den Funktionskreis der Nieren/Blase ein. Dadurch treten Beschwerden und Symptome wie Druck in den Nieren, eine Verkrümmung der Wirbelsäule und dadurch des ganzen Körpers. Die Sehnen, besonders in den Füssen und Knien sind verkrampft und lassen sich nicht strecken. Dadurch entsteht eine gekrümmte, verkrampfte Körperhaltung mit Verlagerung des Körperschwerpunkts und eine Haltungsveränderung- starke rheumatische Schmerzen können dann die Folge sein.

Schnee und Kälte als Auslöser

In der ersten Erkrankungsphase haben die Patienten meistens Symptome wie bei einer Erkältung mit Störungen in den Funktionskreisen Dickdarm, Blase und Lunge. Zusätzlich können sich Beschwerden wie Schwergefühl im ganzen Körper und das Gefühl als seien die Gelenke geschwollen durch den Nässe-Stau; kalte Füße und Durchblutungsstörungen bei Kälte-Stau sowie wechselnde Symptome und ein verringertes Selbstwertgefühl bei Wind-Stau einstellen.

Die mittleren Erkrankungs-Phase ist gekennzeichnet durch manifeste Störungen relativ in den Sinnorganen, im Weichteilgewebe und den inneren Organen. Viele Patienten haben einen Energie-Stau in der Leber (Qi-Stau) und einen Schleim-Stau. Durch die Stagnation von Qi folgert ist oft ein Hitze-Stau, denn Kälte kann sich im Körper zu Hitze und umgekehrt wandeln.

Störungen von Shen(Geist) finden wir auch schon zu Beginn der Erkrankung eine Rolle spielen können, erscheinen aber extremauffällig in der späten Phase des Bi-Syndroms.

Akupunktur an YinTang zur BEruhigung des Shen auch bei Rheuma/Fibromyalgie

Die seelische Belastung durch den lang dauernden, wechselhaften und „unheilbaren“ Verlauf der Erkrankung löst einen Energiestau im Funktionskreis Leber aus. Die inneren Organen und deren Funktionen sind in dieser Phase dann bereits stark gestört.

Die chinesische Medizin hat einen ganzheitlichen Ansatz; die Symptome werden nicht losgelöst voneinander betrachtet und so bietet der Behandlungsansatz berechtigte Hoffnung:

  • Pathogene werden durch Akupunktur und Kräutermedizin eliminiert
  • Qi und Blut werden durch Akupunktur, QiGong und Kräutermedizin bewegt
  • Ernährungstherapie sorgt für einen Aufbau von Qi und Blut; dient aber auch dazu bspw. Kälte zu eliminieren
  • Shen wird gezielt durch Atemlenkung und Meditation reguliert; aber auch hier werden Kräuter und Akupunktur eingesetzt.

Wichtig- wie bei allen Krankheitsbildern- ist die Handlungsfähigkeit in eigener Regie- Betroffene erhalten in meiner Praxis i m m e r ein Übungskonzept, Ernährungspläne und Moxa für die Behandlung zu Hause.

Einreibungen mit wärmenden Kräuterölen bei Kälte-Bi

Rheuma, Bi-Syndrom, Weichteil-Rheuma, Fibromyalgie… Hilfe zur Selbsthilfe ist auch hier die Maxime… es gibt Lösungen, die gut umsetzbar sind.

Bleibt gesund- schützt Euch besonders jetzt vor Wind und Kälte, denn die beiden sind die Speerspitze aller Erkrankungen!

Alles Liebe wünscht Euch

Kira

Herzlich Willkommen zur neuen Woche und neuen Frage- Wie werden Hautkrankheiten in der Chinesischen Medizin diskutiert?

Wie passend zu dieser Jahreszeit ist die Frage nach der Haut/ den Schleimhäuten…

Der Ansatz der CM ist hier die Behandlung von Lunge, Leber und Dickdarm- diese Funktionskreise stehen im besonderen Zusammenhang mit der Haut.

Hautpflege über die Haut aber auch über die Atmung 🙂 zum Bsp. mit ätherischen Ölen

Lunge und Dickdarm sind dem Metallelement zugeordnet- wir können beide in etwa mit der Funktion einer Autokarosserie vergleichen. Beide bieten unserem Körper Schutz gegen äußere Einflüsse und Pathogene. Diese Schutzmechanismen werden in der CM Wei-Qi (Abwehr-Qi) genannt.

Die Lunge als Organ versorgt das Wei-Qi mit Energie; der Dickdarm sorgt dafür, dass Pathogene aus dem Inneren nicht den Körper überschwemmen.

Die Leber ist ganz in ihrer Aufgabe das Blut Xue zu speichern, verwurzelt und damit stark beschäftigt.

Das Blut Xue hat die Aufgabe des Befeuchtens und Nährens- mangelt es an Xue dann wird die Haut schlechter versorgt und neigt zu Trockenheit aus dieser sich dann Risse und Schrunden bilden können.

Da die Haut „Spiegel der Seele“ ist haben die Emotionen einen großen Einfluss auf die Gesundheit unserer „Karosserie“ 😊

Wut, Stress, Trauer und auch Grübeln schaden der Haut- sind unsere Emotionen nicht in Balance zeigt sich das über Rötungen, Schuppungen, starke rötliche Flecken- wir fahren tatsächlich aus der Haut.

Bei den nachfolgen Erkrankungen der Haut hat die CM gute Möglichkeiten:

Akne– Hitze in Lunge, Leber, Magen und Dickdarm oder pathologische Hitze im Blut

Neurodermitis- Hitze oder Blutmangel, immer auch Wind

Herpes simplex und Herpes allgemein– Wind-Hitze und schwaches Wei-Qi

Psoriasis– Hitze, Blut-Mangel, Blut-Hitze

Trockene Haut- Trockenheit, Hitze, Blut-Mangel, Blut-Stase

Schlechtes Hautbild durch Störungen des Hormonhaushaltes- Hitze oder Blut-Mangel

Störungen der Schweißbildung- Kommunikation zwischen Lunge und Niere gestört, Hitze oder Mangel

Schuppen– Blutmangel, Trockenheit, Hitze

Haarausfall– Blutmangel, Qi-Mangel, Hitze, Qi-Stase-

Probleme der Nägel– Blut-Mangel und Qi-Stase, ggf. Hitze

Warzen– Blut-Mangel und- stase, Qi-Stase, Innere Pathogene, Milz-Schwäche

Es gibt natürlich noch mehr Ursachen …

Bsp. Warzen

Die östliche Medizin sieht in der Entstehung von Warzen die mangelhafte Zirkulation von Blut Xue und Qi als Hauptursache. Beides gelangt nicht mehr in die Peripherie und dies führt zur Ansammlung von Pathogenen- vorwiegend an Füßen und Händen. Pathogene sind all das, was „krank“ macht- einen anderen Begriff gab es dafür vor 5000 Jahren noch nicht. Pathogene sind natürlich auch Viren und andere Erreger… Die Pathogene gelangen nicht mehr aus dem Körper heraus und somit entstehen diese ungeliebten Warzen- ob trocken oder feucht.

Die Therapie in der CM:

  • Förderung und Belebung des Qi- und Blut-Flusses
  • Aufbau von Blut
  • Ausleitung der Pathogene

Dabei werden eingesetzt:

  • Akupunktur zur Unterstützung
  • Kräutermedizin für die innerliche und äußerliche Anwendung (Kompressen, Bäder…)

Empfohlene Kräuter sind:

  • Bai Bu- Rx.stemonum flavescentis; antiparasitäre und antimikrobielle Wirkung bspw. gegen Streptokokken, Staphylokokken und auch gegen Neisseria-Meningitis
  • Huang Lian- Rhiz. Coptidis- antimikrob., antimykotisch, entzündungshemmend
  • Chai Hu- Rx. Buplueri-beseitigt Leber-Stagnationen
  • Bai Shao- Rx. Paeoniae lactiflorae- Blut-Tonic und befreit die Leber
  • DangGui- Rx. Angeleicae Sinensis- Blut-Tonic und Regulierung des Xue(Blut)
  • BaiZhu- Rhiz.atractylodis macrocephalae- Vardauungs-Tonic, tonisiert die Verwertung der Lebensmittel- dadurch Blut-Tonic
  • BoHe- Hb. Menthae haplocalysis- beruhigt das stürmende Leber-Qi und generell stürmische Emotionen
  • FuLing- Scl. Poriae cocos- verbessert die Verdauung, transformiert Schleim und reguliert Feuchtigkeit, leitet über die Tonisierung der Harnwege Feuchtigkeit aus
  • GanCao(Zhi)- Rx. Glycerrhizae uralsensis- Süßholzwurzel- tonisiert die Mitte
  • ShengJiang- Rhiz. Zingiberis officinalis- frischer Ingwer- mit GanCao zusammen Kräftigung der Verdauung, tonisiert und verbessert die Fkt. der Lunge; damit auch die Sauerstoffbindung- verbessert Xue
  • ZhiZi- Fr. gardeniae jasminodis- reinigt und eliminiert Hitze der Leber und Gallenblase
  • Mu Dan Pi- Cx. Moutan radicis- reinigt von Hitze, kühlt Xue und löst/ verhindert Xue-Stase

Kräutermischungen sind dann sowohl für die innere als auch äußere Behandlung sehr wirkungsvoll.

Auch Moxa dient der Behandlung- ist besonders förderlich als direktes Moxa in Form von Reiskorn-Moxa rund um die betroffenen Stellen.

… ach ja – für die Haut ist es von Vorteil, wenn wir uns in Gelassenheit üben und nicht ständig „Aus der Haut fahren“ 😉 … alles Liebe wünscht Euch

Kira

Herbstzeit-Liaison aus Apfel, Feige und Walnuss

Herzlich Willkommen in der ersten Oktoberwoche und zu einer Leckerei mit Mehrwert.

Im Herbst reifen die Äpfel, auch die ersten Nüsse sind frisch an den Bäumen und die Feigen gibt’s jetzt auch zu kaufen- was liegt da näher, als die Superfrüchte und Kerne für sich zu nutzen:

  • Äpfel – versorgen den Körper mit fast allem, was wir so benötigen; sind frisch, süß-säuerlich, wirken auf die Funktionskreise Lunge, Milz, Magen, Därme und Gallenblase; tonisieren Yin, Qi und Blut, leiten pathologische Hitze und Feuchtigkeit aus; nicht umsonst heißt es, dass der Doktor fernbleibt, wenn DU täglich einen Apfel isst 🙂
  • Feigen- sind leicht wärmend, süß und perfekt für die Funktionskreise Därme, Milz und Lunge- auch sie tonisieren das Yin und Qi, leiten pathologische Hitze aus und zusätzlich sind sie die Darmputzer 😉
  • Walnüsse- hier kommt dann das Yang in’s Spiel; sie sind wärmend, wirken mit ihrer leicht süß-bitteren Note positiv auf die Funktionskreise Niere, Herz, Lunge und Därme; die Walnuss ist ein Yang-, Qi- und Blut-Tonic; aber auch ein Putzer für die Därme; außerdem bewegen sie Blut- was sie für eine Herzinfarkt-, Trombose- und Gefäß-Prophylaxe interessant macht.
  • Butter- ist das Qi-,Yin- und Blut-Tonicum schlechthin; sie ist süß im Geschmack und hat einen positiven Einfluß auf die Funktionskreise Milz, Lunge, Niere, Leber und Därme… sollte aber maßvoll und nicht unbedingt mit Käse und Wurst zusammen gegessen werden.

Was so alles in einer gut gewählten Mahlzeit stecken kann 😉 … nun aber zum eigentlichen Rezept:

  • Äpfel reinigen und mit der Schale grob zerkleinern; die Feigen von der Schale befreien und in Viertel schneiden; die Walnüsse knacken und die Hälften säubern ( oder geknackte Walnüsse in Bio-Qualität nutzen)…
  • dann alle Zutaten in eine feuerfeste Form geben- Butterflöckchen darauf verteilen, noch etwas Zimt und Vanille darüber geben…
  • …und alles im Backofen bei 100-150 Grad Umluft für 10-20 Minuten garen; die Äpfel sollten leicht golden werden 🙂

Dieser Duft- es ist einfach himmlisch und eine Mahlzeit, die für das Frühstück, aber auch zum Nachmittag gut geeignet ist. Sie ist so leicht verdaulich, süß- herb und die gebackenen Walnüsse besitzen ein unwiderstehliches Aroma.

Guten Appetit und eine schöne Woche wünscht Euch

Kira

Herzlich Willkommen in der neuen Woche und der Frage, wie Aromaöle in der Chinesischen Medizin diskutiert werden?

Anwendungen in der TuiNa

Vor dieser Frage stand ich auch vor einigen Jahren und ich war begeistert von der Sichtweise auf dieses Thema:

  • Aromaöle sind der Ausdruck des absoluten JING- als Essenz- angesehen, denn schließlich ist das Pressen der Öle aus den Pflanzen/Bäumen/Sträuchern/Harzen die absolute Essenz.
  • In der Aromatherapie wird ausschließlich mit pflanzlichen Stoffen gearbeitet, es sind die „fetten“ Öle aus Pressung, die ätherischen Öle (Destillation) und die Absolutes (Extraktion).
  • Dabei können wir die Photosynthese als Primärstoffwechsel der Pflanze bezeichnen- Chlorophyll absorbiert Sonnenlicht und wandelt Kohlendioxyd (aus der Luft, himmlischer Aspekt) und Wasser (über die Wurzeln aus der Erde) in Sauerstoff um.
  • Der zweite wesentliche Aspekt ist der Sekundärstoffwechsel der Pflanzen; dabei sind die Sekundärstoffe ebenfalls essentiell für die Pflanze. Sie dienen z.B. zur Abwehr von Fressfeinden/Schädlingen; als Kommunikationsmittel untereinander; Pflanzen „warnen“ durch Ausdünstung von ätherischen Ölen andere ihrer „Familie“ vor „Feinden“.
  • Die Pflanzen reagieren bei äußeren Reizen bspw. mit Absonderungen von Bitterstoffen; aber auch zum Anlocken von Nützlingen zur Befruchtung, als Schutz vor UV-Strahlung und übermäßiger Verdunstung werden ätherische Öle von Blättern und Nadeln an die Umwelt abgegeben.
  • Aus Sicht der Chinesischen Medizin lassen sich diese Funktionen als Aufgaben des Wei Qi charakterisieren; dass ist das, was in der Moderne als Immunsystem oder antiseptische bzw. antimikrobielle Wirkungen bezeichnet wird.
  • Die Essenz der Pflanze kommt durch ihre ätherischen Ölkomponenten zur Geltung- es sind die Hormone der Pflanze; die Muster des Wachstums und der Entwicklung werden entsprechend der DNS als genetisches Potential gestaltet. Dieser Aspekt entspricht in der Chinesischen Medizin gleichermaßen der Essenz- dem JING…dies wird im „Wasser“ der Nieren gespeichert ist und kommt durch unsere Willenskraft zum Ausdruck.
  • Das- dieser Aspekt- kennzeichnet die großartige Bedeutung der Aromatherapie in der Chinesischen Medizin. Schon LiShiZhen diskutiert in seiner Materia Medica (Ben Cao Gang Mu) 20 ätherische Öle. Mit den ätherischen Ölen wird therapeutisch nicht allein die körperliche Ebene(Mensch und Erde) angesprochen; über die Düfte geht die Wirkung tiefer in die Himmlische Ebene- der Geist Shen, die Psyche und die Bestimmung (Ming) werden maßgeblich innerviert.
  • Über die Hirnfunktionen erreicht der Geruch die Seele; von dort kommt nicht nur die Regulation der wichtigen Körperfunktionen, sondern auch Kontrolle über das Lernen, das gesamte Struktivpotential, die Erinnerung und die Emotionalität.
  • Das Yuan-Qi als „materiellste“ Form des Qi im Organismus ist auch als Sitz der Persönlichkeit zu begreifen, der wiederum das Temperament ausprägt. Genau hier setzt die innere Bedeutung des Daoismus an, als Versuch die eigene Natur zu finden und zu extrahieren. Aus dem Verhältnis und dem Bestand von Shen und Jing entsteht das Ming als Aufgabe des Lebens, dieses während unserer Zeit hier auf Erden aus vollem Herzen zu erfüllen.

Bei der Anwendung der ätherischen Öle ist eine Wohlfühlanwendung von der Therapie eindeutig abzugrenzen. So sind bestimmt Öle tatsächlich der Therapie vorbehalten- bspw. Melisse oder auch Rosmarin.

Ätherische Öle kommen grundsätzlich nur in Verdünnung zur Anwendung! Viel hilft nicht viel ist die Maxime!

Die meisten ätherischen Öle kommen in der Praxis in 3%iger Verdünnung vor. Je stärker verdünnt, desto intensiver wirkt die Rezeptur auf die Psyche-je kräftiger und wenig verdünnt, desto mehr beeinflusst die Mischung den Körper…. Die Konzentration der Öle in ihrer Anwendung gibt in der Therapie die Wirkung auf den Patienten wieder- die stärkste Wirkung auf Shen und damit auf die Psyche hat eine starke Verdünnung von unter 1 %; alles darüber wirkt eher körperlich. Auch bei Kindern und Säuglingen, wie Menschen in Ausnahmesituationen sind die starken Verdünnungen anzuwenden.

Weihrauch zur Inhaltion und Einreibung
  • Mit ätherischen Ölen können die JingLuo angesprochen werden, wenn diese Öle in erster Linie auf die Yuan-Quellpunkte, auf die He-Meer-Punkte, die vorderen Mu-Alarm-Punkte und die Rücken-Shu-Punkte appliziert werden. Die Nieren- und SanJiao-Leitbahnen sind dem YuanQi primär zugeordnet, demzufolge können diese ebenfalls mit ätherischen Ölen zur Kräftigung der Essenz Jing behandelt werden. Dabei sollten in erster Linie Punkte verwendet werden, die per Bezeichnung das YuanQi direkt ansprechen bspw. mit Yuan, Liao als Knochen oder Gu – ebenfalls Knochen oder Tal 🙂 im Namen.
  • Gute Applizierungsbereiche sind die Handgelenke bspw. mit den Punkten Pericard 7, Herz 7 als ShenMen und Lunge 9; aber auch RM 12, RM8 oder die Bereiche der Sprunggelenke mit Niere 3 und Blase 60.
  • Ätherische Öle appliziere ich in erster Linie bei der TuiNa(Massage) und in Fußbädern, nutze sie für Inhalationen in der Praxis, wende sie für Kompressen an.
  • Dabei können verschiedene Trägeröle genommen werden- ganzjährig geeignet sind Jojoba- und fraktioniertes Kokosöl.
  • Die wichtigsten ätherischen Öle in meiner therapeutischen Praxis sind Weihrauch, Rose, Eukalyptus, Pfefferminze, Wacholder, Ingwer, Orange, Zitrone, Grapefruit, Melisse, Salbei, Rosmarin, Thymian, Zeder, Teebaum, Mutterkraut und YlangYlang.

Du möchtest/Sie sind nach diesem kleinen Exkurs neugierig geworden? Dann ist der Workshop zu den ätherischen Ölen für Gesundheit und Wohlbefinden im Januar 2022 oder auch der Workshop zu Inhalationen und Räuchern für die Gesundheit- mit Kraft und Energie durch das Jahr im Dezember 2021 genau das Richtige 🙂

Eukalyptusöl für die Lungenfunktion 🙂

Rezepturen für die häusliche Anwendung:

Das wohltuende Fußöl:

  • 20 ml fraktioniertes Kokosöl oder Sesamöl
  • 4 Tropfen Fichtenöl/Sibirische Tanne
  • 4 Tropfen Kardamom
  • Die ätherischen Öle in eine Braunglas-Tropfflasche geben und diese Flasche dann in den Händen rollen- die Öle verteilen sich… das Trägeröl dazu geben und den Vorgang wiederholen; dann gut verschließen und an einem dunklen Ort- nicht zu warm- aufbewahren; die Füße nach dem Duschen oder nach einem Fußbad damit einmassieren 🙂

Die duftenden Komponente für „Lust am Leben“:

  • 20 ml fraktioniertes Kokosöl
  • 2 Tropfen Kardamom
  • 4 Tropfen Grapefruit
  • 2 Tropfen Orange
  • Die ätherischen Öle in eine Braunglas-Rollerflasche geben und diese Flasche dann in den Händen rollen- die Öle verteilen sich… das Trägeröl dazu geben und den Vorgang wiederholen; dann gut verschließen und an einem dunklen Ort- nicht zu warm- aufbewahren- bei Bedarf mit der Mischung die Handgelenke und das Brustbein damit bestreichen… die ätherischen Öle können auch in ein Schälchen Wasser oder die Duftlampe gegeben werden 😉
  • Diese Mischung gibt Mut für den Tag, wirkt positiv auf die Stimmung und kann bei PMS mit „schlechter Laune“ eingesetzt werden 😉

Aromaöle- in der Chinesischen Medizin ein wichtiger Bestandteil in den Therapiemöglichkeiten!

Einen guten Start in die Woche und alles Liebe wünscht

Kira

Herzlich Willkommen in der neuen Woche und zur Frage, wie die chinesische Medizin und auch Kräuter das Immunsystem stärken kann.

Das Immunsystem(Wei-Qi) in der chinesischen Medizin ist viel weiter gefasst als im Verständnis der modernen Medizin- es umfasst nicht nur die Organe, sondern auch den Zustand von Geist und Seele 🙂

Zwei wichtige Faktoren zur Stärkung des Wei-Qi sind die Akupunktur und Kräutermedizin:

  • Akupunktur kann präventiv zu Beginn ab Ende August für 2x 8 Sitzungen einmal/ Woche durchgeführt werden- es werden Punkte verwendet, die entsprechend der Zungendiagnose pathogene Hitze ausleiten, das Qi aufbauen und die Nieren-Energie ausbalancieren- diese Form der Akupunktur wirkt sich positiv auf das gesamte Immunsystem, besonders aber auf Allergien aus.
  • Präventiv kommt ebenfalls die Konstitutions-Akupunktur zum Einsatz, die einmal im Monat durchgeführt wird; zusätzlich wird Moxa als Hausaufgabe an immunstimulierenden Punkten empfohlen.
  • Für den Fachmann/ die Fachfrau: Moxa unter anderem an ZuSanLi und GaoHuangShu; LieQue und YangChi in den Sitzungen mit einbeziehen; gerade wenn Kälte oder Qi/Yang-Mangel vorhanden ist.
Moxa an SanJiao 4

Zur Kräutermedizin:

  • Es gibt sowohl westliche als auch chinesische Kräuter, die eine besonders gute Wirkung auf das WeiQi haben.
  • Die Kräutermedizin wird individuell zusammen gestellt; Einzelkräuter sind nicht zu empfehlen, da sie keine ganzheitliche Wirkung besitzen und unter Umständen sogar eine Gewöhnung provozieren und dann nicht mehr helfen.
JiaoGuLan als Pflanze im Garten- die frischen Blätter als Tee verwenden 🙂
  • Kräuter sind bspw. Echinacea, Brennnessel, Veilchen, Ingwer, Galgant, YiYiRen, Gingseng, Cordyzeps, WuWeiZhi, GoJiZhi, aber auch Pilze wie ReiShi, Igelstachelbart oder das Kraut JiaoGulan …
Echinacea

Eine einfache Rezeptur, die allgemein bei Erschöpfung für jeden hilfreich ist:

Senfsaat
  • 15 Gramm Senfsamen, 20 Gramm Weißdornfrüchte, 3 Scheiben frischer Ingwer und ein Teelöffel brauner Zucker werden nach der Reinigung mit 1,5 Liter Wasser etwa 40 Minuten leicht siedend zu einem Dekokt verarbeitet; dann abseihen und in eine Thermoskanne geben und den Sud über den Tag trinken- die Kur sollte für 5 Tage erfolgen.
Weißornfrüchte
  • Die Wirkung zeigt sich besonders im WeiQi, im Bereich des Darms… sie ist auch hilfreich bei schlechter Nahrungsverwertung, fettigem Stuhl oder Durchfall durch Kälte und Stress.

Wei-Qi-Zeit ist das ganze Jahr; tun wir etwas dafür!

Gute Gesundheit und einen guten Wochenstart wünscht Euch/Ihnen

Kira

Herzlich Willkommen zur neuen Woche-Wie werden Süsskartoffel und Mohrrübe/ Karotte in der chinesischen Ernährungstherapie diskutiert?

Die Fragen zu einzelnen Nahrungsmittel finden sich immer wieder in den Gesprächen mit den PatientInnen- besonders, wenn es um Erkrankungen und Symptome des Verdauungssystems geht.

Die Liaison zwischen Möhre und Süßkartoffel kennt wohl jeder in den verschiedensten Varianten- es sind beides wertvolle Nahrungsmittel, die:

  • …beide neutral vom Temperaturverhalten sind, süß im Geschmack und eine ausgezeichnete Wirkung auf die Funktionskreise Milz, Magen, Leber, Lunge, Gedärme und Niere haben;
  • …ausgezeichnet das Qi und Blut Xue tonisieren;
  • … pathologische Hitze und Feuchtigkeit ausleiten und Schleim transformieren.

Die Süsskartoffel tonisiert zusätzlich das Yin, was besonders wichtig bspw. bei konsumierenden Erkrankungen wie Krebs oder anderen Autoaggressionserkrankungen ist. Nicht zu verschweigen ist die positive Wirkung auf den Blutzucker- sie wirkt regulierend auf den Blutzucker und dadurch positiv auf den Pankreas(die Bauchspeicheldrüse).

Die Möhre besitzt zusätzlich die Eigenschaft, Parasiten aus dem Darm auszuleiten- bei Madenwürmern(Kinder) werden Karotten roh gerieben und mehrfach täglich nach einer Möhrensuppe verabreicht- diese einfache Rezeptur reguliert die Darmschleimhaut und die Darmflora- die Parasiten haben keine Chance… wende diese Kur für 2 Wochen täglich an. Auch nach einer Antibiose kann diese Kur mit geriebenen, rohen Möhren helfen.

Ein wunderbares Rezept- geeignet für Gesunde, aber auch für Kranke oder Genesende, unter der Chemo- und Strahlentherapie- ist diese Möhrensuppe mit Süsskartoffelrösti- vorausgesetzt es sind Bio-Zutaten 🙂 :

  • 5 Möhren reinigen, grob zerkleinern, in einem Teelöffel Ghee leicht anrösten, mit 500 ml Gemüsebrühe ablöschen und auf leichter Hitze garen; dann pürieren; nach dem Garen mit frischen gehackten Kräutern und einem guten Steinsalz abschmecken, mit eteas Hafersahne und einem Teelöffel Kürbiskern- oder Hanföl verfeinern;
  • Süßkartoffeln schälen, in dünne Scheiben schneiden, mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Pfeffer und Salz würzen- dann die Scheiben im Waffeleisen backen… und einfach in die Möhrensuppe legen…

… und dann einfach genießen!!!

Eine andere Sichtweise: trotz des Ghee wirkt diese Suppe basisch und hilft bspw. bei Magen-Hitze(Magenkrankheiten durch Hitze) 🙂

Auch in der Klosterheilkunde kennt man die positve Wirkung der Möhren besonders auf das Verdauungssystem… „Die Möhre ist eine Erquickung für den Menschen und füllt den Bauch ohne zu belasten…“ ; Süßkartoffeln gab es damals noch nicht 😉 – durch ähnliche Eigenschaften wären die Heilkundigen der Zeit sicher froh über dieses Nahrungsmittel gewesen 🙂

Noch ein Wort zur begleitenden Krebstherapie:

  • Die Möhrensuppe kann auch ohne die Rösti gegessen werden, besonders während der Chemo- und Strahlentherapie; auf Grund der Hitze- eleminierenden Wirkung sorgt sie für den Schutz der inneren Organe und leitet die „zugeführte“ Hitze durch die Strahlung oder auch Chemo aus. Durch die leichte Bekömmlichkeit kann die Suppe auch bei Übelkeit gegessen werden; sie senkt das gegenläufige Magen-Qi ab; besonders wenn etwas frischer Ingwer oder Galgant dazu gegeben wird.

Viel Freude beim Kochen und natürlich beim Essen 😉 … ich wünsche Euch/ Ihnen einen guten Wochenstart und gute Gesundheit!

Kira

Herzlich Willkommen zum Mittwoch- Warum ist Mandelöl gesund und wie wird es in der chinesischen Medizin diskutiert?

Mandelöl ist eines der wertvollsten Öle, die wir für die Ernährung und medizinischen Anwendung zur Verfügung haben:

  • Generell sind Öle ein starkes Blut-Tonicum und bauen das Yin auf; das heißt, sie sind sehr nährreich, sollten allerdings maßvoll eingesetzt werden und von hervorragender Bio-Qualität sein. Öle sollten- und das trifft für Mandelöl ebenfalls zu- kaltgepresst verwendet werden, nur dann sind alle Nährstoffe und wichtigen Fettsäuren enthalten und für uns verwertbar.
  • Mandelöl wird durch Kaltpressung aus den reifen Samen des Mandelbaums- der süßen Mandel Prunus dulcis- gewonnen, hat eine leicht gelbliche Farbe und ist geruch- und geschmacklos.
  • Es führt der Haut die fettlöslichen Vitamine A, E, und D; einige B-Vitamine sowie die Mineralien Kalium, Magnesium und Calcium zu.
  • Eine ausreichende Versorgung vor allem mit dem Vitamin E lässt die Haut Feuchtigkeit besser speichern; dies schützt vor oxidativem Stress und gegen freie Radikale.
  • Mandelöl enthält viele ungesättigte Fettsäuren; bspw. bei einer Massage gelangen sie tief in die Haut und machen diese weich und geschmeidig.
  • Linolsäure stärkt die Widerstandsfähigkeit der Haut gegenüber Infektionen und schützt sie vor UV-Strahlen; außerdem versorgt sie die Haut mit Feuchtigkeit und wirkt Hautreizungen entgegen.
  • Palmitinsäure als ungesättigte Fettsäure sorgt dafür, dass das Öl gut in die Haut eindringt und unterstützt die feuchtigkeitsspendende und glättende Wirkung.
  • Mandelöl ist eine hervorragende Haarkur für trockenes Haar und/oder trockene Kopfhaut- einfach einmassieren, über Nacht wirken lassen und morgens mit einem milden Shampoo auswaschen 🙂
Mandelöl für die Ernährung und den Körper
  • Für die Verwendung in der Küche: kaltgepresstes Bio-Mandel-Öl für Salate und zum Anreichern von Mandel-Drink’s oder auch in Smoothies 🙂

Was kann Mandelöl:

  • … verbessert den Teint
  • …hilft bei Augenringen
  • …verbessert die Sehfähigkeit
  • …hilft bei trockenen Lippen und generell bei Trockenheit
  • …aktiviert die Zellteilung

… dazu einfach einen Teelöffel Mandelöl bspw. in den Bauchnabel geben, einwirken lassen und einmassieren- der Bauchnabel entspricht dem Akupunkturpunkt RenMai 8- ShenQue- hat den stärksten Bezug zu unserem Inneren- unserer Essenz und trägt alle Wirkstoffe- egal ob in Öl, als Kräuterpad… in unseren Körper 🙂

Alle anderen Wirkweisen können Sie/ könnt Ihr in meinem Beitrag: http://spiritandbalance.de/?s=%C3%B6le nachlesen/ erschienen am 28.06.2021 hier.

Mandeln- nicht nur als Kern gut für unsere Gesundheit und geschmackvoll lecker- auch das Öl hilft uns, in Balance zu bleiben 🙂

Alles Liebe-einen guten Start in die neue Woche wünscht Euch/Ihnen

Kira

Der Baum des Donnergottes

Die Eberesche erfreut uns nicht nur mit buntgefärbtem Laub und den roten Früchtchen- sie erfreut auch unseren Körper und wirkt positiv auf unsere Gesundheit- hier der Faktencheck:

  • Die Früchte der Eberesche sind nicht giftig, nur roh schwer verdaulich- gekocht jedoch ein Gedicht…siehe Rezept unten- meine Oma Alwine hat als Wolgadeutsche viele Rezepte zum Einkochen gekannt- angefangen mit herkömmlicher Herbstmarmelade bis hin zu verschiedenen Teesorten für die Gesundheit 🙂
  • Gemäß der chinesischen Kräutermedizin wirken die Blätter auf den Leber-, Nieren- und Herzfunktionskreis; die Früchte wirken unter anderem auf Grund ihres hohen Gehaltes an Phenolen und Antioxidantien auf die Funktionskreise Magen, Leber, Lunge, Gedärm und auf die Nieren-Essenz.
  • Kombiniert man Ebereschenbeeren mit der Aronia-Beere ist diese Liaison positiv für Menschen mit Blutgerinnungsstörungen und Krampfadern. Gleichzeitig werden die Nebennieren regeneriert- diese erschöpfen sich ja bei Stress und dauerhafter mentaler Belastung besonders schnell.
  • Die Blüten der Eberesche haben ihre Wirkrichtung besonders auf den Lungen-, Leber- und ChongMai-Meridian ausgerichtet- bei allen Arten von Bronchitis und Lungenentzündungen wirkt ein Dekokt aus den Blüten lindernd und positiv… dies liegt an den schleimlösenden Verbindungen in den Blüten. Ebenfalls wirkungsvoll ist ein Blüten-Tee bei Menstruationsbeschwerden, Ödemen und erhöhtem Augeninnendruck(hier auch die Tinktur nutzen).
  • Die Beeren sind vielfälltig nutzbar- 5 Beeren über den Tag frisch genossen regulieren ähnlich wie WuWeiZhi- die Beere der 5 Geschmäcker- die Funktionsweise des Herzens als Sitz des Geistes; wirken positiv auf die Herztätigkeit, durstlöschend und stützen das WeiQi(vermindern Schwitzen).
  • Auch Rheumatiker profitieren von der Heilwirkung der Ebersche- sie wirkt blutreinigend, Nieren-Yin- und Essenz- stärkend und hat eine entzündungshemmende Eigenschaft in der Zusammensetzung in allen oberirdischen Baumteilen- besonders in den Blättern!
  • Vorsicht! Die Eberesche ist ein typischer Heil-Baum n u r für ERWACHSENE… Kinder reagieren häufig mit Übelkeit und Erbrechen auf die enthaltene Parasorbinsäure der Beeren und anderen Pflanzenteile!
  • Für die Verwendung als Mus oder Marmelade- bitte den ersten Frost abwarten, dann sind die Früchte bekömmlicher!
  • Auf Grund der Bitterstoffe wirken die Beeren auch als natürlicher Appetitzügler bei Heißhunger auf Süßes- die Beeren etwa 12 Stunden in Apfelessig einlegen, dann gut abspülen und trocknen- bei Heißhunger gerne ein bis zwei Beeren langsam im Mund zergehen lassen.
  • Ebereschentee oder Beeren wirken positiv auf die Verdauung- können auch bei Durchfall eingesetzt werden; sie besitzen eine adstringierende Wirkung auf die Schleimhäute 🙂

Ebereschentinktur zur Behandlung von erhöhtem Augeninnendruck/ Glaukom aus Beeren:

  • Die Beeren gut reinigen, dann abtropfen lassen und in ein Braunglas geben- dazu wird medizinisher Alkohol bzw. ein Korn mit mind. 60% Alkohol gegeben- gut auffüllen, bis die Beeren komplett bedeckt sind…
  • … verschlossen etwa 8 Wochen warm stehen lassen, immer mal wieder schütteln und dann abfiltern…
  • … in Tropffläschchen füllen und 3x täglich kurmäßig 20 Tropfen einnehmen- günstig in Löwenzahntee oder heißem Wasser 🙂
Granatapfel- Ebereschen-Smoothie mit Thymian für die Lunge bei Yin-Mangel

Beeren-Creme aus den Früchten der Eberesche:

  • wir benötigen 250 ml süße Sahne, einen Esslöffel Puderzucker, 10 Gramm Gelatine, Vanille und etwas Zimt und eine gute Handvoll Ebereschenbeeren…
  • …die Beeren reinigen und passieren, dann mit dem Puderzucker vermengen, bis sie eine milde Süße entwickeln…
  • Die süße Sahne aufschlagen, mit den Gewürzen abschmecken, mit der Sahne vermengen und dann die gelöste Gelantine hinzugeben…
  • alles gut vermengen und in Formen abfüllen- kalt stellen und dann als Dessert servieren.
  • Die Creme kann selbstverständlich auch für Torten oder andere Kuchen genutzt werden.
Ebereschenfrüchte in Kombination mit den späten Himbeeren, Johannisbeeren, dunkler Schokolade und Kokos 🙂
  • Mein Tipp: Vermenge zusätzlich andere Herbstfrüchte wie Brombeeren oder Himbeeren…oder auch Granatapfel- das gibt einen besonderen Geschmack und lässt den Herbst wahrlich “ auf die Zunge springen“ 😉
Der Powermix- Eberesche und Granatapfel als Tee

Egal ob man sie Vogelbeere, Germanenfrucht, Rosenbaum oder Donnerbaum nennt- für unsere Gesundheit und Heilmittel aus der Natur ist die Ebersche sehr wertvoll- nutzen wir sie!

Habt einen guten Wochenstart- alles Liebe wünscht Euch

Kira

Eine neue Woche- eine neue Frage- Wie wird Bronchitis in der Chinesischen Medizin diskutiert?

Wir wandern bereits durch den Frühherbst und damit regiert das Metallelement mit Lunge und Dickdarm … und was passiert bei drastischem Wetter- bzw. Jahreszeiten-Wechsel? Ja- es zeigen sich Prozesse in den jeweiligen Meridianen und Organen. Im Herbst wird „getrennt“- wir trennen uns von der Hitze des Sommers, Altes wird abgelegt oder aussortiert, auch alte Empfindlichkeiten tauchen wieder auf und ein Thema ist jetzt unter anderem die Bronchitis:

  • …akut- ist eine Entzündung der Schleimhaut in den Bronchien. Sie wird meist durch Viren ausgelöst und heilt innerhalb weniger Tage von selbst aus; auch Bakterien können eine Rolle spielen; die Hauptsymptome sind Husten(trocken und später produktiv), eine leichte Heiserkeit, Gliederschmerzen, Muskelschmerzen, aber auch Kopfschmerzen und eventuell Fieber; typisch ist zu Beginn- siehe oben- ein trockener Reizhusten und erst später eine produktive Schleimabsonderung(Auswurf)… zu 99 % heilt eine Bronchitis bei Ruhe, Schonung, viel Flüssigkeit und Inhalation, ggf. leichter Medikation von alleine ab- soweit die Schilderung aus Sicht der konventionellen Medizin.
  • Gemäß der chinesischen Medizin stehen mehrere Faktoren zur Diskussion- erst einmal kann die Lunge ihrer transformierenden und absteigenden Funktion nicht mehr nachkommen; das Lungen-Qi ist nicht mehr in der Lage abzusteigen und frei zu fleißen;
  • Eine wesentliche Rolle als Pathogene spielen erst einmal „kalter Wind“, der tatsächlich entweder Kälte(Viren) oder Hitze(Bakterielle Bronchitis- sehr selten) im Schlepptau hat- diese Kombination verbindet sich dann mit dem bereits vorhandenen Schleim im Lungenfunktionskreis und führt zu Atembeschwerden, Erkältungsgefühl, Husten und den oben genannten Symptomen… auch wenn das Krankheitsgefühl nicht unbedingt stark sein muss, sollten die Symptome auf jeden Fall mit Kräutermedizin, Schröpfen und Akupunktur behandelt werden. Auch die Ernährungstherapie bietet gute Möglichkeiten… zum Bsp. eine Lauchsuppe mit Kandis oder ein Tee aus Zwiebeln.
  • Das Therapiekonzept besteht aus dem Öffnen der Oberfläche zum Ausleiten und Eliminieren der Pathogene, lösen der Qi-Blockade und transformieren von Schleim; anschließend sollte das Lungen-Qi gestärkt werden und auch das Lungen-Yin regelmäßig aufgebaut werden.
  • Die berühmte Hühnersuppe darf n i e in der akuten Phase getrunken/gegessen werden, erst nachdem der Husten abgeklungen ist.

Nun ist es ja so, dass viele Betroffene sagen, dass sie immer im Spätsommer/Herbst eine Bronchitis bekommen. Damit ist klar, das ein Restpathogen im Körper verweilt und immer durch Trigger aktiviert wird…

Die Lunge steht aus Sicht der CM in engem Zusammenhang mit unserer energetischen „Mitte“. Ist unser Verdauungssystem geschwächt, ist auch unser Lungen- und Abwehr(Wei)- Qi schwach. Ein schwaches Immunsystem, Infektanfälligkeit sowie Erkältungshäufigkeit sind immer die direkte Konsequenz davon.

Energiemangel der Lunge (Lungen Qi Mangel) zeigt sich allgemein an einem Erschöpfungszustand, Immunitätsschwäche und Erkältungsanfälligkeit. Oft sind davon Personen betroffen, die berufsbedingt sehr viel sprechen müssen wie z.B. LehrerInnen, ErzieherInnen… Äußerlich sind Betroffene meist blass, kurzatmig oder kommen schnell außer Atem ; erkennbar ist auch ein Hang zu Traurigkeit oder Melancholie. Die vorherrschende Emotion des Metall-Elements, dem die Lunge zugeordnet wird, ist Traurigkeit. So kann eine geschwächte Lunge zu einem traurigen Gemütszustand führen, umgekehrt kannn auch nicht bewältigte Trauer Lungenproblematiken begünstigen.

Durch ein Übermaß an „verschleimenden“ Lebensmitteln wie Zucker und Süssigkeiten, Südfrüchten und gezuckerten Fruchtsäfte, Milchprodukten (vor allem in Kombination mit weißem Zucker bzw. Joghurt) kann auch Schleim- Kälte die Lungenfunktion blockieren. Vorherrschende Symptome sind hier Husten mit leicht lösbarem, klebrigen Schleim, Atemnot, ein Völlegefühl in der Brust bis hin zu Erbrechen und Übelkeit. In weiterer Folge könnten Polypen, aber auch entzündete Neben- oder Stirnhöhlen die Folge sein und eben auch ein „Hang“ zur Bronchitis.

Ananas ist lecker und bei Hitze eine willkommene Abkühlung; allerdings schwächt sie in Massen gegessen das Lungen-Qi

Auf jeden Fall empfehle ich bei Bronchitis, die gehäuft auftritt, i m m e r die Untersuchung des Darm’s mittels einer Stuhlprobe. Zustzlich zu den Möglichkeiten der chinesischen Diagnostik lässt sich damit ganz gezielt die Darmfunktion einordnen und ggf. auftretende Fehlfunktionen mit den entsprechenden Möglichkeiten behandeln- Heilerde, Darmsanierung, Kräutermedizin zur Funktionsnormalisierung des Darms und der Lunge 🙂

Allgemein:

  • Bei akutem, frischen Geschehen werden Kräuter eingesetzt, die die Oberfläche öffnen und das Schwitzen fördern- die Pathogene sind noch „oberflächlich“ und können über die Atmung und Haut abgeleitet werden.
Ingwer, Lavendel, Thymian… sind gute Kräuter bei Bronchitis
  • Bei Hitze-Symptomen und chronischen bzw. wiederkehrenden Erkrankungen müssen „härtere“ Kräuter genommen werden; die, die die Pathogene aus dem Inneren über Stuhl und Urin ableiten… das kann dann auch mal Durchfall und häufiges Urinieren heißen- mit entprechender Kontrolle gibt man ein- drei mal täglich die passenden Kräutermischungen.
  • Sehr gerne verordne ich eine Inhalationsmischung- deren Zusammensetzung auf die Symptome abgestimmt ist. Inhalationen transformieren Schleim, öffnen die Oberfläche und lindern sofort die Symptome 🙂

Soweit in aller Kürze- ich hoffe doch, dass dieser kleine Überblick die Frage beantwortet hat!

Übrigens- in meiner Praxis können Sie, könnt Ihr auch Stunden zur reinen Atemtherapie buchen!

Gute Gesundheit, einen guten Start in die Woche und alles Liebe wünscht

Kira

Herzlich Willkommen in der neuen Woche und zur Fragerunde- Wie werden Lauchgewächse in der Chinesischen Medizin diskutiert?

Lauch und alle Lauchgewächse werden kontrovers diskutiert- in der Heilkunde der Hildegard von Bingen gelten Lauchgewächse als „Küchengifte“ und werden als absolut ungeeignet für eine gesunde Ernährung eingeschätzt; in der westlichen Naturheilkunde und auch der allgemeinen Klostermedizin schätzte man bereits vor 1500 Jahren die Wirkung der Lauchgewächse gegen Bakterien als „natürliches Antibiotikum“, als Mittel gegen Viren und auch Pilze. Bekannt sind natürlich auch die positiven Wirkungen auf die Gefäße und den Blutdruck; zur Steigerung des Immunsystems und bspw. als Zwiebelsäckchen gegen Ohrenschmerzen bei Erkältungen.

In der chinesischen Medizin gelten Lauchgewächse generell als wärmende Gemüsesorten; frisch immer wärmend und getrocknet sogar heiß- demzufolge sollten Menschen mit Neigung zu Hitze, feuchter Hitze und auch Yin-Mangel Lauchgewächse nur sehr selten und sparsam verwenden.

Warum? Das Beispiel „Lauchzwiebel“ oder auch Frühlingszwiebel genannt erklärt es:

  • Das grüne Lauchgewächs gilt als scharf- süß vom Geschmack und im Temperaturverhalten warm bis heiß; es zählt zu den Lebensmitteln, die dem Metallelement- dem Herbst- zugeordnet werden und sich sowohl positiv als auch negativ- je nach Konstitution- auf die Meridiane Niere, Milz, Magen, und Lunge auswirkt.
  • Generell reguliert die Frühlingszwiebel das Qi- besonders das Lungen-Qi; der scharfe Geschmack fördert die periphere Zirkulation und zerstreut die Stagnation des Qi. Bei einer geschwächten Abwehr kann pathogene Wind-Kälte in den Körper eindringen- dieses Nahrungsmittel eliminiert den pathogenen Faktor, indem es die Oberfläche öffnet und das Schwitzen fördert- siehe Rezept unten.
  • Auf Grund der Inhaltsstoffe – Vitamin C, Mineralien und anibiotisch wirkende, schwefelhaltige ätherische Öle- wirkt die Frühlingszwiebel entgiftend, Kälte ausleitend und die Oberfläche öffnend, aber auch sehr stark wärmend und Yang tonisierend. Gleichzeitig transformiert die weiße Scharfe Feuchtigkeit und Schleim, leitet diese aus, bewegt das Blut und wirkt gegen Parasiten.

Bekannte Rezepturen:

  1. Suppe bei beginnender Erkältung, Schnupfen und „belegtem“Kopf durch Wind-Kälte: Ein Bund Frühlingszwiebel mit frischen Ingwerscheiben(etwa 12 Gramm) und einem Liter Wasser kochen, etwa 5-8 Gramm braunen Zucker beimengen und diese Suppe über den Tag warm trinken;
  2. Erhöhte Cholesterinwerte(LDL-Cholesterin): 120 g Frühlingszwiebeln auspressen; 2-3 Suppenlöffel Saft mit abgekochtem, warmen Wasser einnehmen;
  3. Bei Schwellungen ohne Eiter- bspw. Schwellungen nach Insektenstichen: einige Stränge zerquetschen und 3 x täglich äußerlich auflegen;
  4. Gegen Parasiten im Darm: Saft von 30 g Frühlingszwiebeln und 30 ml Sesamöl mischen und diese Menge komplett einnehmen; 2 x täglich nüchtern bis zum Ausheilen- ggf. die Kur wiederholen.
Frühlingszwiebel als Würzmittel

Die Frühlingszwiebel wirkt stark Blut bewegend- bei Angina pectoris und Thoraxschmerzen kann der Sud bzw. das Frühlingszwiebel-Öl auch als Einreibung genutzt werden; auch Inhalationen sind möglich- die Frühlingszwiebel einfach zerdrücken, mit kochendem Wasser aufgießen und die Dämpfe inhalieren. Achtung! Bei Angina pectoris sollte immer eine ärztliche Abklärung erfolgen; die Anwendung kann begleitend zur Therapie der modernen Medizin eingesetzt werden!

Alle anderen Laucharten- Porree, Zwiebel, Knoblauch, Bärlauch… haben mehr oder weniger ähnliche Wirkungen und …

… es ist wie immer- es gibt kein generelles JA oder NEIN für die Verwendung von Lauch- es kommt immer darauf an, welche Symptome der Betroffene hat oder welche Dosis genutzt wird.

Ich nehme Frühlingszwiebel sowohl als Würz- als auch als Heilmittel im Alltag- sie leistet mir gute Hilfe bei Erkältungen und ist auch bei Ofengemüse und Co. ein wunderbares Würzmittel.

Aroma- und Würzmittel- sparsam verwendet

Im Übrigen haben wir jetzt bereits Herbst gemäß der Elemente-Lehre der chinesischen Medizin und somit ist die Frühlingszwiebel jetzt ein hervorragendes Gemüse 🙂

Alles Liebe, einen guten Start in die neue Woche und gute Gesundheit wünscht

Kira

Herzliche Grüße aus meinem Urlaub…-Willkommen in der neuen Woche- Wie wird Bier in der chinesischen Medizin diskutiert?

Die Frage treibt natürlich in erster Linie meine männlichen Patienten 😉 um- Bier darf ich wohl gar nicht mehr trinken??? Immer dann, wenn es um Ernährungstherapie geht, sind die Vorurteile arg vertreten- hier noch einmal- es gibt kaum Verbote- nur Getränke oder Lebensmittel, die mehr oder weniger für den Betroffenen geeignet sind 🙂

Reines Bier wie bspw. Pils hat gemäß der chinesischen Lehre folgenden Effekt:

  • es wirkt vom Temperaturverhalten her frisch bis kühl; ist vom Geschmack bitter bis lieblich und wirkt in Maßen genossen positiv auf die Funktionskreise Leber, Niere, Herz und Milz.
  • Tatsächlich enthält ein mildes, reines Bier B-Vitamine bspw. aus der Gerste, Mineralien und Spurenelemente (isotonisches Getränk), auch Eiweiße und Bitterstoffe; es wirkt dank der Inhaltsstoffe positiv auf den Hirnstoffwechsel, regt den gesamten Stoffwechsel an, wirkt energetisierend; ca. 85% des verdaubaren Proteins aus der Gerste bleiben erhalten, ebenso alle Mineralien und Vitamine aus diesem wertvollen Getreide und diese werden durch den Brauprozess nicht beeinträchtigt, es wirkt appetitanregend, entzündungshemmend, sanft beruhigend und sogar schützend auf das Herz- und Kreislauf-System… natürlich maßvoll getrunken und nur die leichten, frischen und reinen Biere.

Als Therpeutikum eingesetzt wirkt Bier:

  • Hitze eliminierend und toxisches Feuer reduzierend bei Leber-Hitze, Reizbarkeit, Unruhe und Hitzegefühl; gleichzeitig kühlt es das Blut zum Bsp. bei Entzündungen, Blasenreizung und -entzündung, Blut im Urin und hilft beim verminderten Harnfluss… man kann sagen, dass es die Nieren und die Blase „durchspült“,
  • Shen/Geist beruhigend bei Schlaflosigkeit, Anspannung, Nervosität, Angst und Unruhe,
  • Blut tonisierend bspw. bei Milchbildungsmangel oder vermindertem Fluss der Muttermilch;
  • Yin tonisierend und hier besonders tonisierend auf das Nieren-Yin bei Trockenheit, Durst und starker Unruhe;
  • Qi tonisierend auf das Milz- und Leber-Qi bei Appetitlosigkeit, Magensäuremangel, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Energiemangel, Erschöpfung, Rekonvaleszenz (Biersuppe) und auch bei verminderter Gallensaftproduktion;
  • Qi regulierend und bewegend bei Leber-Qi Stagnation,- jeder Form der Reizbarkeit und bei Spannungsgefühl.

Für den therapeutischen Konsum reichen oft schon 200 ml reines, frisches und leichtes(wenig bis kein Alkoholgehalt) Bier- dieses sollte jedoch nicht aus dem Kühlschrank kommen und es sollte nicht mit Zucker versetzt oder ein Mix-Bier sein. Auch sollte Bier nicht täglich konsumiert werden; in Muße und genussvoll- so entfaltet es seine Wirkung!

Sportler kennen Bier sehr gut als isotonisches Getränk- bspw. kann ein frisches Pils durchaus nach dem Ausdauersport getrunken werden- es füllt dank des Kalium-, Magnesium-, Natrium-Gehaltes die Speicher wieder auf und der Eiweißanteil und Anteil an leicht verdaulichen Kohlenhydraten ist auch nicht zu verachten 🙂

So heißt es dann „Prost- auf die Gesundheit“ mit dem einen oder auch zweiten Bier- denn… „Die Dosis macht das Gift“… 🙂

Bleibt gesund und habt einen guten Start in die Woche- dies wünscht Euch

Kira

Willkommen zur neuen Woche und zur neuen Frage- Wie können ungeeignete Verhaltensmuster und Gewohnheiten geändert werden?

Wir alle sind geprägt- von unseren Vorfahren, von der sozialen Umgebung, von eigenen Erfahrungen; es sind die unangebrachten und eher ungeeigneten Angewohnheiten, Verhaltensmuster und Gewohnheiten, die uns unser Leben erschweren oder in die wir immer wieder zurück driften, obwohl wir sie ablegen möchten.

Gewohntes Fahrwasser spielt uns eine trügerische Sicherheit vor- wir dürfen gerne erkennen und reflektieren, was uns ausbremst, ärgert, traurig macht, lähmt…

Eigene, innere Definitionen von gut, schlecht, erschöpfend lassen Gefühle entstehen, die oft einen enormen Druck ausüben- gerade wenn es um Entscheidungen geht… bspw.: „Wenn ich den und den einlade, muss es auch der und der sein…“

Unser Gehirn assoziiert Standardhandlungen in bestimmten Situationen und damit verinnerlichen wir die gleiche Reaktionen in der gleichen oder ähnlichen Situation- leider setzen sich ungeeignete Reaktionen und Gewohnheiten i m m e r schneller durch.

Wir benötigen in etwa 3 Monate, um Ungeeignetes in Geeignetes umzupolen- egal was: Essen, Bewegung, Sprache, Ordnung…

In der chinesischen Medizin gibt es einen Begriff dafür- das Struktivpotential und es ist der Nierenenergie zugeordnet; ist diese stark, dann reflektieren wir erfolgreicher, eine Umstellung und das Durchhalten geht „schneller“ und ist einfacher; ist die Nierenenergie geschwächt, dann fällt dem Betroffenen alles schwerer- besonders das Durchhalten und vor allem die Eigenmotivation :“ Ich bestimme, was passiert; ich bin für mein Handeln verantwortlich“.

Möglichkeiten zum „Training“ des Gehirns auf „geeignet“ wären bspw.:

  • Beginne einfach- gehe auf Ursachenforschung und konzentriere Dich nicht auf die Probleme sondern Lösungen!
  • Nimm Dir Zeit- je nach Komplexität benötigen wir wie oben gesagt im Minimum 90 Tage; bei hoher Komplexität wir Ernährung, regelmäßigem Training… bis zu 250 Tage und auch dann sind Rückschläge nicht ausgeschlossen…
  • … und dann bilde die Akzeptanz zu diesen „Fehlern“, „Rückschlägen“- Misserfolge sind nur dann welche, wenn aus ihnen nicht gelernt wird- sieh sie als Lehrer an und du wirst merken, dass es gar nicht schlimm ist, Fehler zu machen.
  • Bau dir ein Sicherheitsnetz- immer dann, wenn das weniger Gute dich einholen will, fängt es dich auf; so gewinnst du Zeit das Neue, für dich Richtige zu verankern.
Akupunktur zum Zentrieren
  • Konzentriere dich auf deine Erfolge- rede sie n i e klein; sei freundlich mit dir und lobe dich selbst- mach dies auch publik, teile deine Freude und die neue Disziplin… bspw.: „Ich bin heute bereits um 6 Uhr aufgestanden und war tatsächlich 3 km zum Walking und dann unter der Dusche- der Tag fing prima an“…
  • Begegne deiner neuen Disziplin- ohne die sich geeignetes Vehalten nun mal nicht umzusetzen ist- mit Freude und positiven Emotionen; nur dies führt dazu, dass Disziplin und Reflektion im Ergebnis Motivation und Erfolg haben 🙂
  • Hilfe annehmen ist keine Schande- fordere Hilfe und Verständnis ein oder bilde dir ein Vorbild; das motiviert und Hilfe kann dich unterstützen- das kann mentale oder tätige Hilfe sein bspw. ein Sportteam, eine „Aufräumhilfe“, jemand, der reflektiert…
Trainingsanleitungen können eine Art der Hilfe sein 🙂
  • Nimm Deine neuen, geeigneten Gewohnheiten selbst ernst- nimm DICH ernst; hast du kleine Etappen erreicht, stelle dir größere, weitere Ziele; alles, was DEINER Seele gut tut, ist es wert zu erreichen- also auch neue, geeignete Denkweisen, Muster und Gewohnheiten…

… und sei sicher- es fühlt sich so gut an, wenn das Belastende abgebaut und das neue, für DICH Geeignete manifest geworden ist 🙂

Sei auf der Sonnenseite, denn das Gefühl des Guten hat nichts mit Geld zu tun 🙂

Hilfe zur Selbsthilfe:

  • Coaching- einmal/Monat kannst Du Dich in meiner Praxis coachen lassen-Termine sind immer etwa 10 Arbeitstage vorher zu vereinbaren
  • Meditation und Akupunktur zur Stärkung des Struktivpotentials
  • Tägliche Praxis
  • positive Affirmationen- „Ich bin es wert…“

Warte nicht länger- Deine neuen Vehaltensmuster und Gewohnheiten sind schon da- Du brauchst sie nur zu wecken!

Alles Liebe und einen guten Start wünscht Dir

Kira

Du hast die Kraft!
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