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Kräuterlexikon

Brennnessel

Sie brennt, aber sie lohnt sich: Die Brennnessel ist Tee, Gemüse und Samenlieferant zugleich.

Urtica dioica

Familie
Brennnesselgewächse
Auch genannt
Große Brennnessel
Verwendet
Junge Blätter, Samen
Standort
Gärten, Waldränder, Ufer; liebt stickstoffreichen Boden
Sammelzeit
März bis Juni sowie August und September
  1. Januar
  2. Februar
  3. März: Sammelzeit
  4. April: Sammelzeit
  5. Mai: Sammelzeit
  6. Juni: Sammelzeit
  7. Juli
  8. August: Sammelzeit
  9. September: Sammelzeit
  10. Oktober
  11. November
  12. Dezember

Erkennen

Aufrechte, vierkantige Stängel mit gegenständigen, herzförmigen, grob gesägten Blättern. Stängel und Blätter tragen Brennhaare. Die unscheinbaren grünlichen Blüten hängen in Rispen aus den Blattachseln.

Sammeln

Die jungen Triebspitzen werden von März bis Juni vor der Blüte gepflückt, mit Handschuhen. Durch Blanchieren oder Trocknen verlieren die Brennhaare ihre Wirkung. Die Samen sammelt man im Spätsommer.

In der Hausapotheke

Traditionell wird Brennnesseltee zur Durchspülung der Harnwege getrunken und begleitend bei leichten Gelenkbeschwerden verwendet. In der Küche wird die Brennnessel wie Spinat zubereitet.

Rezept: Brennnesseltee

Das brauchen Sie

  • 2 TL getrocknete Brennnesselblätter
  • 150 ml kochendes Wasser

So geht es

  1. Die Blätter mit kochendem Wasser übergießen.
  2. 10 Minuten ziehen lassen und abseihen.
  3. Über den Tag verteilt trinken und zusätzlich reichlich Wasser trinken.

Gut zu wissen

  • Keine Durchspülung bei Wassereinlagerungen infolge eingeschränkter Herz- oder Nierentätigkeit.
  • Wer Medikamente zur Entwässerung nimmt, bespricht den Tee vorher mit der Ärztin oder dem Arzt.

Die Angaben beschreiben, wie die Pflanze traditionell verwendet wird. Sie ersetzen keine ärztliche Untersuchung und keine persönliche Beratung. Wenn Sie unsicher sind, ob eine Pflanze zu Ihnen passt, sprechen Sie mich gern an: Termin anfragen.

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