Sambucus nigra
- Familie
- Moschuskrautgewächse
- Auch genannt
- Holler, Fliederbeere
- Verwendet
- Blüten, gekochte Beeren
- Standort
- Waldränder, Hecken, Gärten und Hinterhöfe
- Sammelzeit
- Mai und Juni sowie August und September
- Januar
- Februar
- März
- April
- Mai: Sammelzeit
- Juni: Sammelzeit
- Juli
- August: Sammelzeit
- September: Sammelzeit
- Oktober
- November
- Dezember
Erkennen
Ein Strauch oder kleiner Baum mit gefiederten Blättern aus meist fünf gezähnten Fiederblättchen. Die Rinde ist grau mit hellen Korkwarzen. Die cremeweißen Blütendolden duften süß, im Spätsommer hängen die schwarzvioletten Beeren in schweren Dolden.
Sammeln
Die Blüten werden im Mai und Juni an trockenen, sonnigen Tagen geschnitten, wenn die meisten Blüten offen sind. Nicht waschen, nur ausschütteln. Die Beeren erntet man im August und September, wenn die ganze Dolde reif und dunkel ist.
In der Hausapotheke
Traditionell werden Holunderblüten als heißer Tee bei den ersten Anzeichen einer Erkältung getrunken. Man nennt ihn auch Schwitztee, weil er heiß im Bett getrunken wird.
Rezept: Holunderblütentee
Das brauchen Sie
- 2 TL getrocknete Holunderblüten
- 150 ml kochendes Wasser
- nach Wunsch etwas Honig
So geht es
- Die Blüten mit kochendem Wasser übergießen.
- 5 bis 10 Minuten ziehen lassen und abseihen.
- Möglichst heiß trinken und sich warm zudecken.
Gut zu wissen
- Die rohen Beeren, Blätter und die Rinde enthalten Stoffe, die Übelkeit auslösen. Holunderbeeren deshalb nur gekocht essen, etwa als Saft oder Mus.
- Nicht verwechseln mit dem giftigen Zwergholunder (Attich): Er wächst krautig, wird nur etwa hüfthoch und trägt seine Dolden aufrecht.