Picea abies
- Familie
- Kieferngewächse
- Auch genannt
- Rottanne
- Verwendet
- Junge Triebspitzen, Nadeln
- Standort
- Wälder, Parks; häufigster Baum in deutschen Wäldern
- Sammelzeit
- April und Mai
- Januar
- Februar
- März
- April: Sammelzeit
- Mai: Sammelzeit
- Juni
- Juli
- August
- September
- Oktober
- November
- Dezember
Erkennen
Die Nadeln sind spitz, vierkantig und stehen rundum am Zweig. Rollt man eine Nadel zwischen den Fingern, spürt man die Kanten. Die Zapfen hängen nach unten und fallen als Ganzes ab. Im April und Mai tragen die Zweigenden hellgrüne, weiche Maitriebe.
Sammeln
Die jungen Triebe werden im April und Mai gepflückt, solange sie weich und hell sind. Von jedem Baum nur wenige Spitzen nehmen und nur bei Bäumen, die man gut erreicht, nie den Leittrieb ganz oben. Im Wald gilt: kleine Mengen für den eigenen Bedarf.
In der Hausapotheke
Fichtennadelöl wird traditionell äußerlich bei Erkältungsbeschwerden verwendet, etwa zum Einreiben oder Inhalieren, und bei leichten Muskelschmerzen. Aus den Maitrieben kocht man in der Volksheilkunde einen Sirup.
Rezept: Fichtenspitzen-Sirup
Das brauchen Sie
- 200 g junge Fichtenspitzen
- 500 ml Wasser
- 400 g Zucker oder Rohrzucker
- Saft einer halben Zitrone
So geht es
- Die Spitzen kurz abbrausen und mit dem Wasser aufkochen.
- Vom Herd nehmen und zugedeckt über Nacht ziehen lassen.
- Durch ein Tuch abseihen, Zucker und Zitronensaft zugeben.
- Bei kleiner Hitze offen etwa 30 Minuten köcheln, bis ein dünnflüssiger Sirup entsteht, und heiß in saubere Flaschen füllen.
Gut zu wissen
- Unbedingt sicher bestimmen: Die giftige Eibe hat flache, weiche Nadeln, die unten hellgrün sind, keine Zapfen und rote Beeren.
- Ätherische Öle aus Nadelbäumen nicht bei Säuglingen und Kleinkindern im Gesicht anwenden.