Plantago lanceolata
- Familie
- Wegerichgewächse
- Auch genannt
- Heilwegerich, Schlangenzunge
- Verwendet
- Blätter
- Standort
- Wiesen, Wegränder, Rasen
- Sammelzeit
- April bis September
- Januar
- Februar
- März
- April: Sammelzeit
- Mai: Sammelzeit
- Juni: Sammelzeit
- Juli: Sammelzeit
- August: Sammelzeit
- September: Sammelzeit
- Oktober
- November
- Dezember
Erkennen
Die Blätter wachsen als Rosette am Boden, sind lanzettlich und von deutlich sichtbaren, parallelen Längsadern durchzogen. Reißt man ein Blatt quer ab, ziehen sich die Adern wie Fäden heraus. Auf langen Stielen sitzen bräunliche Blütenähren mit weißen Staubgefäßen.
Sammeln
Die Blätter werden von April bis September gepflückt, am besten junge, kräftige Blätter vor oder während der Blüte. Rasch und schonend trocknen, sonst werden sie schwarz.
In der Hausapotheke
Traditionell wird Spitzwegerich als reizlinderndes Mittel bei Reizungen im Mund- und Rachenraum und bei trockenem Reizhusten verwendet, etwa als Tee oder Sirup. In der Volksheilkunde legt man ein zerdrücktes frisches Blatt auf Insektenstiche.
Rezept: Spitzwegerich-Honig
Das brauchen Sie
- 2 Handvoll frische Spitzwegerichblätter
- etwa 250 g flüssiger Honig
- ein sauberes Schraubglas
So geht es
- Die Blätter waschen, gut trocken tupfen und klein schneiden.
- Abwechselnd mit Honig ins Glas schichten, bis alles bedeckt ist.
- Verschlossen an einem kühlen, dunklen Ort zwei bis drei Wochen ziehen lassen.
- Durch ein Sieb abgießen. Davon mehrmals am Tag einen Teelöffel langsam im Mund zergehen lassen.
Gut zu wissen
- Honig ist nicht für Kinder unter einem Jahr geeignet.
- Die jungen Blätter sind auch essbar, etwa fein geschnitten im Salat.