Bohnenkraut

Bohnenkraut- Kraut, Duft und Öl sind so viel mehr als „nur“ ein Gewürz

Hallo zum letzten Augusttag und so mitten in den „Frauen-Dreißigern“- der Zeit vom 15.8.- 15.9., in der die beste Zeit zum Kräuter sammeln und trocknen ist. Es ist die wundervolle Zeit im Spätsommer/Frühherbst, in der Kraut und Blüte die volle Kraft entfalten und uns dann getrocknet oder als Öl im Winter gute Dienste leisten.

Kennst Du das Bohnenkraut in seiner Vielfältigkeit? Ja? Dann liest Du hier vielleicht etwas Neues… NEIN? Dann lass Dich überraschen 🙂

Im Moment benötige ich die Kraft von Bohnenkraut, aber auch Oregano…

Bohnenkraut ist weit mehr als ein klassisches Gewürz für Bohnengerichte. In der Kräuterkunde steht es für Würze, Wärme und eine klare, kraftvolle Mitte. Sein pfeffriges Aroma bereichert die Küche und macht schwere Speisen bekömmlicher.

Das Kräutlein für die Küche

Frisches oder getrocknetes Bohnenkraut passt besonders gut zu:

  • Bohnen, Linsen und Kichererbsen
  • Kartoffeln und Wurzelgemüse
  • Suppen und Eintöpfen
  • Pilz- und Gemüsegerichten
  • Kräuterbutter und herzhaften Tees

Es wird recht sparsam dosiert, da sein Geschmack intensiv und leicht pfeffrig ist. Getrocknetes Bohnenkraut kann direkt mitgekocht werden; frische Zweige dürfen erst gegen Ende der Garzeit in den Topf.

Meine Perspektive als CM-Therapeutin und Schamanin

blühendes Bohnenkraut im Kräuterbeet 🙂

Aus Sicht der traditionellen Kräuterkunde wird Bohnenkraut als wärmend, aromatisch und bewegend wahrgenommen. In der CM-orientierten Betrachtung kann es die Mitte ansprechen, das Qi in Bewegung bringen und besonders zu kühlen, schweren oder blähenden Speisen eine gute Ergänzung sein.

Schamanisch erinnert uns sein würziger Duft an Feuer, Schutz und innere Klarheit. Ein Zweig im Küchenbündel ist Symbol dafür, Altes zu klären und der eigenen Kraft Raum zu geben.

Emotionale Wirkung:

Das Öl vom frischen Kraut gibt das Gefühl von Freiheit, Präsenz und starkem Lebenswillen. Mit der unten aufgeführten Mischung erlangst Du Kraft, Erdung und Entspannung auf allen Ebenen- besonders letzteres auf der Zellebene.

Das kleine Ritual in der Küche:

Gib eine kleine Prise Bohnenkraut in eine warme Suppe. Halte beim Umrühren kurz inne und gib den kleinen gedanklichen Segen dazu: „Wärme kehrt ein, die Mitte findet Ruhe und die inner Kraft darf frei und wärmend fließen“

Kicherebsen-Kürbis-Suppe mit Bohnenkraut und Oregano

Bohnenkraut verbindet so Genuss, Achtsamkeit und die uralte Beziehung zwischen Mensch, Pflanze und Nahrung.

Bei empfindlichem Magen sollte Bohnenkraut zunächst nur sparsam verwendet werden. Ätherisches Bohnenkrautöl gehört nicht unverdünnt auf die Haut und sollte innerlich nicht ohne fachkundige Begleitung eingenommen werden.

Deine ätherische Öl-Mischung:

STRONG Standing: Mische in einem Trägeröl auf 20 ml je einen Tropfen: Bohnenkraut, Cistus, Kreuzkümmel, Dorado Azul, Nelke, Oregano, Ravintsara, Weihrauch und Ysop- gut schütteln und dann in ein Roll-On-Fläschchen geben.

Damit massiere Deine Fußsohle im Bereich des Akupunkturpunktes Niere 1/Sprudelnde Quelle morgens für eine Minute beidseitig.

Foto aus Akupunkturatlas- Niere 1-Sprudelnde Quelle; bei kalten Füßen nimm den bereich von der Ferse bis zu Niere 1

On my Way: wie oben, aber mit Pfefferminze, Copaida, Ysop, Bohnenkraut, Cistus, Ravintsara, Weihrauch, Oregano, Sandelholz und Tangerine.

Hier wären auch Zitrusöle zu integrieren 🙂

!!! Wie immer– achte auf eine saubere Herstellung und teste das Öl; bist Du auf einen der Bestandteile allergisch, dann lass diesen weg.

Bündel zum Trocknen

Ich wünsche Dir einen wundervollen Abschluss des August und einen guten Start in den September… da erwartet uns ja um den 21.9. herum MABUN- das zweite Erntefest und die Tag- und Nacht-Gleiche im Herbst… für dieses lass ich mir eine besondere Mischung einfallen- mal sehen, wohin mich meine schamanische Reise für diesen Tag führt.

Alles Liebe- Kira

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