räuchern

Herzlich Willkommen zur neuen Woche und der Frage: Was bedeutet DOJO-Zeit in der Chinesischen Medizin?

Die Elementelehre und die Jahreszeiten gemäß der chinesischen Medizin orientiert sich an den Mondzeiten und Mondläufen. Nach diesen Berechnungen dauern die einzelnen Elemente-Zeiten/ Jahreszeiten 72 Tage; in den Übergängen bleiben daher 18 Tage, die generell dem Erdelement zugeordnet werden. Die Dojo’s entstanden, so wie der gesamte Elementezyklus, aus den Beobachtungen in der Natur 🙂 Es ist die sanfte, teilweise sehr harmonisierende Zeit zwischen den Elementen, die uns Raum lassen, sich auf das neue Element einzustellen.

Vom Metall- zum Wasserelement

Zur Zeit wandelt sich die Natur vom Herbst- dem Metallelement mit den Funktionskreisen Lunge und Dickdarm- zum Wasserelement, dem Winter mit den Funktionskreisen Blase und Niere.

Diese Tage kündigen einerseits einen Wandel im Außen an, andererseits entsteht eine ausgleichende Kraft, die in die eigene Tiefe führt. Diese Zyklen jeweils zwischen Winter-Frühjahr; Frühjahr-Sommer u.s.w. entspricht vielleicht auch gerade wegen ihrer harmonisierenden Aufgabe unserer Mutter Erde 🙂

Dojo’s sind dazu gedacht, uns in die natürliche Ordnung zurückfinden zulassen, um einen Kreislauf abzuschließen und sich vorzubereiten auf das, was im nächsten Zyklus kommen mag. Das Einpendeln in die MITTE steht im Focus, so dass jeder wieder vollkommen bei sich selbst landen kann. Gerade für Frauen und Mädchen ist diese Zeitspanne so wertvoll; denn in der eigenen Mitte Focus und eigenen Raum einzunehmen ist eine sehr yingige und ursprünglich weibliche Qualität. Natürlich findet auch MANN in dieser Zeit einen Rhythmus zurück zum eigenen ICH- wenn ER sich darauf einlässt- Reflektion, Besinnung und Stärkung stehen für beide Geschlechter im Mittelpunkt.

Wenn die Dojo-Zeiten mit der Phase des abnehmenden Mondes eine Symbiose bildet- so wie jetzt im Oktober/November, verstärkt sich die Energie noch mehr. Es lohnt sich wirklich diese Zeitqualität bewusst zu nutzen. Es ist sinnvoll, die DOJO-Zeiten im Kalender anzumerken, um sich gezielt darauf einzustellen und bspw. die Ernährungstherapie in der Zeit und auch die Akupunktur und/ oder Kräutertherapie zu planen.

Ernährungshinweise:

Reiscongee mit Gemüse und dazu ein Kochei
  • Ernähre Dich in dieser Zeit bewußt mit neutralen Lebensmitteln; diese wirken auf alle Organe ausgleichend. Besonders Vollwertgetreidesorten bilden die Quelle, aus der der Körper das Qi (Lebensenergie) aufbaut. Neutrale Lebensmittel sind aber auch bspw. Karotten, Hülsenfrüchte, alle Kohlsorten, Kartoffeln, Nüsse, Kalb- und Rindfleisch, Eier, Butter, Milch und Weintrauben.
  • Wer zu Schleim oder Feuchtigkeit neigt, sollte auf Milch und Milchprodukte in den DOJO’s komplett verzichten oder nur selten konsumieren.
  • Dünsten, leichtes Backen sollten die bevorzugten Zubereitungsarten sein; Gewürze nur sehr sparsam verwenden, damit der Körper eine Entlastung erfährt.
  • In der Dojo-Zeit sollten Fertiggerichte, Süßes, Weißmehl u.s.w. gar nicht gegessen werden.
  • Hervorragend geeignet ist das Reiscongee- Artikel hier auf meinem Blog…http://spiritandbalance.de/?s=congee….; dieses kann nach DEINEN Bedürfnissen abgewandelt werden. Reiscongee lässt sich süß mit Datteln und Nüssen oder herzhaft mit Gemüse zubereiten.

Akupunktur in den DOJO’s:

Moxa und Akupunktur an Dickdarm 4 zur Behandlung von Nässe
  • Zur Stärkung des WeiQi, Milz-Qi und Blut Xue setze ich generell tonisierende Techniken an den entsprechenden Punkten oder auch Moxa ein; bevorzugt sind es Punkte die das Nieren und Lungen-Qi stärken wie Niere 3 oder Lunge 7; aber auch Blut stärkende Punkte wie Leber 5 oder die Punkte auf dem RenMai/DuMai, die eine besonere Verbindung zur Erde und DEINER Ursprungsenergie haben :)- die Punkteauswhl ist immer individuell und richtet sich nach Deiner energetischen Konstitution.
  • Die Akupunktur in den DOJO’S ist immer besonders wirkungsvoll, da sie generell stärkend auf das in der Mitte ruhende Erdelement gerichtet ist.

Kräutermedizin:

Auch ein Tee aus Mutterkrautblüten hilft, die ERde zu stärken und die Leber zu besänftigen 🙂
  • Trinke in der Zeit ein Dekokt aus Fenchel, Kardamom und Anis- dies stärkt die Mitte; einfach die Kräuter zu gleichen Teilen mischen(je ein Teelöffel) und mörsern, dann mit 1,5 Liter Wasser aufkochen, 10 Minuten sieden lassen, abseihen und die Kräuter erneut mit 0,5 Liter Wasser 10 Minuten köcheln, erneut abseihen.
  • Beide Flüssigkeiten mischen und über dne Tag trinken- günstig ist die Zeit von 5 Uhr morgens bis ca. 15 Uhr am Nachmittag.
  • Dazu trinke generell nur warmes Wasser.
  • Du kannst auch morgens einen Trank aus YiYiRen und ChenPi zu Dir nehmen- die Kräuter bekommst Du in der TCM-Apotheke.
  • In der Zeit von 11 bis 17 Uhr ist ein Trank aus JiaoGuLan zu empfehlen.
  • Grüner Tee ist zu kalt für diese Jahreszeit; Du kannst ihn aber vor dem Mittag mit einer Tasse und sehr dünn genießen.
  • Alle nderen Rezepturen sollten individuell angefertigt werden- wende Dich an Deine Therapeutin/ Deinen Therapeuten.

Yoga/ QiGong oder TaiChiChuan:

Meditiere und praktiziere Deine Körperübungen in den Morgenstunden. Die Schwellenzeit zwischen den Jahreszeiten eignet sich auf allen Ebenen zum Loslassen und Abschließen. Hier gilt es ganz achtsam zu sein und zu spüren: Was darf wirklich gehen? Hier braucht es ganz viel Reflektion hin zu den eigenen Themen. Oft neigen wir Frauen dazu, zu schnell aufzugeben oder „die Flinte in’s Korn zu werfen“- Frage Dich ruhig,wo du heute stehst und wie du dich in deinem Leben fühlst:

  • Wo darf mehr Leichtigkeit und Unbeschwertheit in mein Leben treten?
  • Wo in meinem Leben brauche ich Veränderung?
  • Wofür möchte ich meine Kraft einsetzen?
  • Stehe ich ttsächlich in Resonanz mit meinen Ressourcen, meinen Gaben und meiner inneren Fülle?
  • Befinde ich mich noch auf meinem Weg oder gehe ich in eine nicht zu mir passende Richtung?

Diese Fragen kannst Du nur Dir selbst beantworten; das knn lein Therpeut/ keine Therapeutin der Welt für Dich leisten!

Räuchern in den DOJO’S:

  • Nutze zum Räuchern eine reinigende und gleichzeitig aufbauende Mischung.
  • Kräuter sind bspw.: zu gleichen Teilen Eisenkraut,Rosmarin, Salbei, Mistel, Thymian, Opoponx-Harz und Palo-Santo-Holz- alles bis auf das Holz gut im Mörser zerkleinern; die Räucherkohle im Räuchergefäß auf dem Sand entzünden, durchglühen lassen und die Kräuter darauf geben, ganz zum Schluss das heilige Holz PaloSanto darauf legen… Hast Du keine dieser Kräuter zur Verfügung nutze Salbei und Rosmarin oder ein Bund weißen Salbei.

Nimm die Räucherschale und beginne mit dem Raum in dem Du Dich befindest. Dann beginne im Osten, nschließend im Süden, Westen und schließe den Kreis im Norden. Während Du die Schale von Raum zu Raum bewegst, sende Segen oder das alles heilende Mantra „OM“ durch die Räume. Atme die heilende Kraft der Räucherkräuter und focussiere Dich- das Räucherritual kannst Du zu beginn und/oder zum Ende dieser Übergangstage durchführen.

Weißer Salbei, Palo Santo, Rosenblüten und Bergkristall(nicht zum Räuchern aber zum Reinigen)

Spüre die positive Energie und lass Dich von ihr durch DEINE DOJO-Zeit tragen- es sind wundervolle Tage, die Dich energetisch aufbauen und vielleicht zu „neuen Ufern“ führen 🙂

Alles Liebe sendet Dir

Kira

Rauhnächte- das Fenster in’s Neue – Teil 11…

…lässt uns heute- am Silvestertag des Jahres 2020- ein wenig in die Zeit vom 24.10.-22.11. blicken- Leben auf der Überholspur ist deins als Skorpion; deine Intensität im Leben lässt dich 2021 viele Glücksmomente erleben:

  • Du lässt Gefühle zu und somit kannst du im positiven wie auch negativen Sinn alles ausleben- grundsätzlich gut; allerdings achte darauf, dass du dich nicht allzusehr darin verlierst; gib nie anderen die Schuld daran, wenn etwas nicht so läuft, wie du es dir vorstellst.
  • Stärken– du bist geboren zum Beobachten, Analysieren, für’s Durchhalten und Kämpfen; du überlegst, bevor du dich zu Wort meldest und mit Argumenten, Logik und Schlagfertigkeit ist dein Gegenüber dann auch schnell überzeugt. Du benötigst anspruchsvolle Ziele und diese sind ein Ansporn für dich, deinen Kampfgeist auszuprobieren.
  • Schwächen– hast du auch- du bist ein „Himmelhoch jauchzend“- „zu Tode betrübt“- Mensch; deine Gefühle sind stets gewaltig- bei guter Laune überhäufest du deine Lieben und Freunde mit Aufmerksamkeit und Liebe- bei schlechter ziehst du dich komplett zurück und verschwindest für eine längere Zeit von der Bildfläche- ohne Erklärung; du machst viel mit dir selbst aus. Manchmal malst du die Welt dunkler als sie ist- dein gelegentlicher Pessimismus ist anstrengend…
  • Eigenarten– …so auch wie dein „ausgefahrener Stachel“- sprich deine „scharfe Zunge“- mit der diskutierst du andere in Grund und Boden, auch wenn du es nie böse meinst. Kritik an anderen -ja -; Kritik an dir- schwierig; es ist nicht deine Art klein beizugeben- Selbstreflektion tut dir ganz gut…

…daher darf deine Yogapraxis gerne ein Mix aus herausfordernden Asana’s, ruhiger Praxis und Meditation sein- alles in allem etwas, was dich fordert, dir aber auch Grenzen und Herausforderungen aufzeigt:

  • praktiziere Ankommen im Liegen- gerade Shavasana ist DEINE Asana(siehe unten) 🙂 und danach gerne die Möglichkeiten von Hand,- Kopf- und Unterarmstand wie dem…
  • …aber auch solche Folgen wie…
…um dich auf den Boden der Tatsachen zu holen 🙂

Meditation– Damit du deine starke Selbstkontrolle aufrecht erhalten kannst, brauchst du viel Energie und dabei können starke Spannungszustände entstehen. Um so wichtiger ist es für dich, die richtige Entspannungsmöglichkeit zu finden – diese sollte dir erlauben, voll und ganz loszulassen- dafür ist SHAVASANA sehr gut geeignet:

  • Strecke die Arme hoch über den Kopf und dehne den ganzen Körper. Nun legst du die Arme entspannt neben Deinen Körper mit den Handflächen nach oben. Deine Beine liegen etwas mehr als Hüftbreit auf der Matte, die Füsse nach aussen fallend.
Shavasana- komm zur Ruhe 🙂
  • Deine Aufmerksamkeit gilt jetzt nur noch deinem Atem. Beobachte die ruhigen Bewegungen des Ein- und Ausatmens.
  • Spüre, wie sich Dein Körper mit jedem Ausatmen etwas mehr in den Boden absenkt und entspannt. Vertrauensvoll darfst du loslassen 🙂 .
  • Bringe Deine Aufmerksamkeit nun zu den Füßen. Diese entspannen und werden immer schwerer, weiter geht es zu den Waden und Knien bis hoch zum Gesäß…Hüfte; Rücken; Schultern; Kopf; Arme; Hände…ganzer Körper…
  • Deine Gedanken wandern durch den ganzen Körper- dabei wird alles weich und ein Gefühl von wolliger Schwere und Ruhe verbreitet sich.
  • Verweile mit deiner Atmung an der Stirn- spüre wie diese breit und offen wird, entspanne die Gesichtszüge, den Kiefer und den Hals…
  • …gehe weiter zum Brustraum, dieser öffnet sich und entspannt sich zugleich…
  • … wandere in den Bauch- und in den Beckenraum…
  • … nun bist du an und in den Oberschenkeln angekommen, wo Du über die Knie und die Schienbeine wieder zurück in die Füsse schwebst…
  • …immer mehr wird dein Körper ganz weich, schwerlos und leicht…
  • … registriere und genieße dieses Gefühl noch einmal für ein bis zwei Runden…
  • …wenn Du das letzte Mal in deinen Füssen angekommen bist, kann es sein, dass Du überhaupt kein spürendes schweres Körpergefühl mehr hast- du hast dich mit SHEN- der universellen Energie- vereint- du hastvöllig losgelassen 🙂 .
  • Komme zurück in das Hier und Jetzt- bewege ganz leicht alle Spitzen von Händen und Zehen; den Kopf aus der Mitte nach links und rechts- lass deine Bewegungen langsam größer werden- räkel dich genüsslich und blinzle dann mit den Augen…
  • … bevor du dich komplett aus der Position löst, nimm deine ganze Aufmerksamkeit sowohl in den physischen Grenzen Deines Körpers als auch im Bauchraum wahr. Spüre wie Du Dich nun entspannt und geerdet zugleich fühlst.

Deine Affirmation– …ich erlaube mir, meinen Körper, meine Seele und meinen Geist voll und ganz loszulassen- indem ich loslasse, kann Neues in meinem Leben entstehen.

Suche gerne immer wieder Momente in Deinem Alltag, in denen du loslassen kannst. Alternativ kannst Du Shavasana auch morgens oder abends im Bett machen- fang doch heute- an diesem Rauhnacht-Tag an 🙂 Du wirst sehen, wie relaxed du dich einem ruhigen Silvester stellen kannst 🙂 😉

Alles Liebe und komm gut in das neue Jahr…

Kira

Rauhnächte- das Fenster in’s Neue – Teil 10…

führt uns zum Sternzeichen Waage- den Zeitraum vom 24.9.-23.10.- und wie anspruchsvoll wird diese Zeit; auch wenn es für dich an sich nicht schwer ist, in Balance zu bleiben. Du bist trotz aller Herausforderungen stabil in deiner Mitte, anders als andere um dich herum. Lass aber dadurch deine Sorgfalt nicht fallen; werde nicht zu übermütig:

  • Stärken– „Du und Ich“- ausgleichend und als Vermittler(in) stehst du fest da wie ein Fels in der Brandung; mit Anmut und Ehrlicheit gehst du durch dein Leben, bist diplomatisch, stellst gerne Kontakte her und bist ein insgesamt ausgeglichener Typus; allerdings…
  • Schwächen– …gehörst du zum Element Luft und das kann dich leichtsinnig werden lassen; flatterhaft oder zu sorglos; voller Risiko musst du lernen, nicht das auf’s Spiel zu setzen, was du erreicht hast; auch wirkst du manchmal arrogant, konflicktscheu und überangepasst…
  • Eigenarten– manchmal zu leichtgläubig, manchmal zu wankelmütig- sei dir bewusst, wer und was dir wirklich was bedeutet und dann nimm deine Fähigkeit zum Ausgleich und begib dich in eine dankbare Grundhaltung…

…welche sich auch in deinem Yoga wiederspiegeln darf- praktiziere ausgeglichene Folgen und freue dich über jede Praxis, die nicht alltäglich ist- bspw. Varianten im Krieger/ Waage:

…auch hier bleibst du in Balance mit Focus 🙂
…oder mit der typischen Waage 🙂

Deine Meditation ist eher etwas Bewegtes- die Schüttelmeditation aus dem QiGong sorgt dafür, dass du dich auf deine größte Fähigkeit immer wieder besinnst- den Ausgleich:

  • Stell dich bequem, aber aufrecht hin- Tadasana- die Berghaltung hilft dir dabei- atme mit zehn Atemzüge tief in den Bauchraum und aktiviere dein unteres Dantian…
  • …dann beginne aus den Füßen heraus- beginnend bei Niere 1(sprudelnde Quelle)- dem Punkt unterhalb des Großzehballens- zu schütteln…
  • …erst ganz wenig und kaum spürbar; dann immer stärker werdend, bis dein Körper komplett „schüttelt“; öffne dabei den Mund und lass Töne zu…
  • …dann e
  • werde wieder langsamer und kleiner in der Bewegung, bis kaum noch ein Impuls zu spüren ist;…
  • …verankere dich wieder bis zum Ausgleich- spüre nach…
  • … verbleibe im ausgleich für zehn Atemzüge und verschließe dann deine Energie im unteren Dantian 🙂

Spüre diesen Tag besonders; frag dich nie „War das schon alles“; sondern sei dankbar für das, was du erreicht hast- die Herausforderungen kommen wieder und werden dich fordern… heute allerdings genieße den Tag voller Freude und Stolz auf Gesundheit und Erreichtes- alles Liebe

Kira

Rauhnächte- das Fenster in’s Neue – Teil 9…

…lässt uns einen kleinen Blick auf die Zeit vom 24.8.-23.9. werfen- die Jungfrauen-Zeit…oder auch Gott/Göttinnen-Zeit; du hast immer das Gefühl, dass bei allem noch „Raum nach oben“ bleibt- daher kann es sein, dass du dich sehr verzettelst und/oder überlastest- denke daran, dass ein Motor auch nicht ständig auf Hochtouren laufen kann… mit 80% deiner Energie erreichst du genau das, was für den Alltag wichtig ist- denn du genügst und bist gut, so wie du bist 🙂 :

Mudra für Energie, Stabilität und Sicherheit
  • Bodenständig und rational kann jeder sich auf dich verlassen; du liebst Ordnung und alles, was dich gesund sein lässt- leider oft bis zur Perfektion; diese steht dir öfter mal im Weg- siehe oben…
  • Stärken- Intelligenz und immer auch Neues lernen; praktisch, logisch und realistisch sein- das sind deine großen Stärken- dazu kommen die große Rücksicht/Sicht für/auf Details und die dafür nötige Konzentrationsfähigkeit…
  • Schwächen- … die allerdings zu einer gewissen Pedanterie führen können; unter Umständen verharrst du dann in starker Kritik bis zur Starrköpfigkeit und dem „immer Recht haben“…
  • Eigenarten- extreme Sauberkeit und ein manchmal nervender Ordnungssinn sind nicht für jederman nachvollziehbar, ebenso wie der Hang zur Kritik/Selbstkritik, die bis zum anstrengenden Perfektionismus führt- das macht unzufrieden und bringt schlechte Laune; daher…

… lebe dein Leben und verzettel dich nicht zu sehr- das Unperfekte ist das Spannende am Leben 🙂 DEIN Yoga ist eher das der Yoga-Philosophie und der Mantra’s und Mudra’s… lerne zu unterscheiden, wann absolute Genauigkeit und wann eine Leichtigkeit mit gewissem Laisses-faire für dich sinnvoll sind:

  • Praktiziere ein freies Yoga- ohne feste Abfolgen; lass dich von deinem Atem und deinem Geist in die Asana’s führen- improvisiere und modifiziere, damit du freier in deinem Leben wirst 🙂
  • Deine Meditation darf sich gerne mit dem Thema „Frei“ beschäftigen- Atme dich frei in deiner Meditation- lass dabei deinem Atem und deinen Gedanken freien Lauf; meditiere in einer „weiten“ Umgebung- auf einer Wiese, am Meer oder auf einem Hügel/Berg- da wo du freie Sicht hast 🙂

Eine wunderbare Folge und Asana ist die der Göttin- Utkata Konasana … 🙂

  • Lass es locker angehen- wärme deine Muskeln vorher gut auf- zum bsp. mit lockeren Asana’s, die vor allem deine Beine bereit für diese Folge machen…
  • …dann taste dich locker und langsam heran- erst wenn du das Gefühl hast, tatsächlich bereit zum Halten zu sein, dann halte die Endpositionen jeweils für 5-10 Atemzüge und konzenztriere dich dabei gut auf deine Atmung…

…viel Freude dabei und hab einen ispirierenden Tag- alles Liebe

Kira

Lass dich vom Räuchern inspirieren- Harze und Wacholder lassen dich SEIN

Rauhnächte- das Fenster in’s Neue- Teil 1

Und wieder sind sie da- die magischen Tage- heute am 21.12.2020 haben wir die längste Nacht des Jahres und den Thomastag(Zwillingstag, da Thomas als Zwilling von Jesus angesehen wurde)- wir verabschieden uns vom alten Jahr an diesem Tag; denn es ist Wintersonnenwende und nach alten Bräuchen das Ende des Alten!  Damit keine negative Energie ins neue Jahr übernommen wird, darf an diesem Abend alles gründlich mit Kräutern durchgeräuchert werden: Haus oder Wohnung, früher auch Ställe und Felder. Damit vertreibt man böse Geister, die sonst die nahende „heilige Zeit“ stören würden. ; ich begleite euch in den nächsten zwölf Tagen für die zwölf Monate des Jahres 2021 mit einem kleinen Blick nach vorne; wir dürfen uns auf die Ankunft freuen- Ankunft von Licht; Geburt des Neuen; Abschied vom Vergangenen:

  • Beginn der Rauhnächte- Beginn des Ausblick’s auf das neue Jahr- die Rauhnächte können Dir ein Fenster für das neue Jahr sein 🙂
  • Räuchere heute mit weißem Salbei und Weihrauch-
  • Praktiziere die Meditation- zu jedem Tag gibt es eine kleine Reihe- siehe unten…
  • Praktiziere an den Tagen- immer aufbauend- die Asanas, die dem jeweiligen Monatssternzeichen zugeordnet sind 🙂 – bleibe dabei aber bei Dir und Deinem SEIN- gehe nie in die Überforderung; praktiziere, wie es sich für Dich gut anfühlt…

Manches, was folgt, gilt mit einem Augenzwinkern 😉 manches sollte zum Nachdenken anregen…

Beginnen wir mit dem Januar- eigentlich mit dem 22.12.- denn der Steinbock steht vom 22.12.-20.1. am Himmel:

  • Deine Stärken: hohes Maß an Willensstärke, wollen das erreichen, was sie sich vorgenommen haben, sehr pflichtbewusst, glänzen durch Fleiß, möchten Traditionen bewahren und bleiben bodenständig;
  • Deine Schwächen: unter Umständen egoistisch und kleinlich, nicht sehr flexibel, Starrköpfigkeit, manchmal unnahbar, sind versucht, sehr stark zu kontrollieren und sind oft Einzelgänger;
  • Deine Auffälligkeiten: Steinböcke brauchen länger zum Handeln, da sie stets strategisch vorgehen und alles richtig machen möchten- Achtung- Perfektionimus droht 😉 – Du hast deinen eigenen Kopf und machst öfter auch Umwege, um ans Ziel zu kommen;

Deine Asana ist der Blitz- denn Du kannst wie ein Blitz sein, es kann dich der Blitz treffen, du besitzt die Energie eines Blitzes, aber auch die Kraft, damit andere zu treffen- im Positiven wie Negativen;

Du gehörst zu den Glückskindern dieses Jahres, denn der Saturn ist Dein Planet. Deine „Schwäche“ des Einzelgängertums belastet dich nicht- im Gegenteil…es gibt dir die Möglichkeit, dich ganz in Ruhe auf Projekte und Ziele zu konzentrieren. Deine Ausdauerfähigkeit sorgt dafür, dass du deine Ziele erreichst, nicht sofort, aber Schritt für Schritt und dafür nutzt du deine Fähigkeit zu Strategie und Durchhaltevermögen.

Nutze Deine Durchhaltefähigkeit für eine bewegte Yogapraxis mit Kraft und Esprit- deine Kreativität ist gefragt- spüre, was du benötigst und setze es aktiv um- lass es fließen- egal wie lange es braucht 🙂

Die Herzmeditation führt Dich(ich bleibe beim Du/Dich) durch diesen Tag:

  • Suche Dir einen Kraft- oder Ruheort in Deinem Zuhause oder in der Natur- richte ihn Dir ein, wie Du Dich wohlfühlst. Vielleicht zündest du eine Kerze an, nimmst Dinge oder Farben dazu, die den Bezug zu den Elementen herstellen- ein Stück Holz- braun oder grün- für das Holzelement, die Kerze für das Feuer- rot-, Salz oder einen Stein für die Erde- gelb, ein Stück Metall für das Metallelement-weiß und ein Schälchen mit Wasser für das tiefe Yin- das Wasserelement-blau oder schwarz…
  • Nimm eine bequeme Haltung ein- im Stehen, Sitzen oder Liegen- und nimm ggf. den Jaspis in die linke Hand- konzentriere Dich auf Deine Haltung “ Bequem und doch stabil“- schließe nun die Augen und atme ruhig und gelassen- nimm Deinen Atem und den Rhythmus wahr, lasse Dich ganz von Deinem Atem führen- er kommt und geht ohne Dein zutun- keine Gedanken stören diese Konzentration, alles fließt frei und ohne Gedanken…
  • Atme jetzt ganz bewusst zum Solarplexus(RenMai15, Herzalarmpunkt)- dem MANIPURAChakra; fühle, wie der Atem zu Deinem Kraftzentrum strömt- von dort kommt die Kraft, die Intuition; fühle, wie der Atem diese Kraft mehrt und den Brust- und Bauchraum weitet; atme weiter und weiter und dehne Dich vom Kraftzentrum aus…
  • Atme weiter und tiefer- zum unteren Dantian(RenMai 6,5,4;)- dem SWADHISTHANAChakra- Deinem Zentrum der Weiblichkeit/Männlichkeit und Kreativität- spüre, wie Dein gesamter Körper vom Atem erfasst wird und dich trägt, wärmt und ausweitet…
  • Dein Atem führt den Körper durch Wärme und Licht- er atmet den reinen Sauerstoff und Du fühlst grenzenlose Leichtigkeit, Weite und Ruhe- lass den Atem kommen und gehen- stell Dir vor wie alles in Deinem Inneren von Licht und Freude erfüllt wird…
  • Atme nun ganz bewußt wieder tiefer- lege die Hände auf das Dantian und vertiefe den Atem noch einmal stärker- stelle Dir vor, wie Du diese Weite und Wärme in Dir behältst- wann immer Du willst, kannst Du sie abrufen…
  • Beschließe diese Herzmeditation mit einem Räkeln und Strecken mit geschlossenen Augen- fange an zu blinzeln und erst, wenn Dein Blick klar wird öffne die Augen- spüre kurz nach und …
  • führe Deine Hände vor dem Herzen zu „NAMASTE“ zusammen- bedanke Dich, vielleicht singst oder hörst Du noch ein Mantra…
  • und bewahre dieses Gefühl- das ist Deine Aufgabe für die nächsten Tage- Atme und weite Dein Herz!

Freue Dich auf Deine Rauhnächte- bleib in DEINER Kraft

…mit lieben Grüßen… Kira

Die Natur-Apotheke des Winters Teil 1

Danke – Ihr seid hier auf meinem Blog und habt die Gelegenheit, diese kleine Beitragsserie zu verfolgen- es wird einen Mix aus heimischen und asiatischen Kräutern geben, die uns im Winter sehr gute Dienste für unsere Gesundheit leisten. In der jetzigen Zeit ist es besonders wichtig, die Kräfte der Natur zu nutzen.

A- wie Anis (Pimpinella anisum)… das ist heute mein erstes Kräutlein…

Anis ist seit vielen Jahrhunderten bei uns bekannt; dabei kommt dieses sternförmige Gewürz/Heilmittel aus dem asiatischen Raum. Geistliche haben im Rahmen der Missionsreisen im Mittelalter den Anis mitgebracht und hier heimisch werden lassen. Bereits Hildegard von Bingen schrieb zum Anis:“ Anis erfreut die Seele…wirkt erweichend und gegen schlechte Winde…“ Im Winter kennen wir Anis auch aus aromatischen Räuchermischungen und von der Adventsdekoration- aromatischer Duft zieht durch den Raum, wenn ein paar der Sternchen verteilt werden.

Jede Kultur kenntt den Anis als Würz- und Heilmittel, in Griechenland ist der Anisschnaps- Ouzo- sehr gelobt 😉 :

  • Durch seine Inhaltsstoffe Anethol, Isoanethol, Ansiketon, Anissäure, Acetaldehyd, Acetylcholin, Azulen, Bor, Kampfer, Carvon, Chamazulen, Eugenol, Kaffeesäure, Cumarine, Myristicin, Salicylate, Thymol, Umbelliferon, Xanthotoxin und auch Vitamin C wirkt Anis antibakteriell, entspannend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schmerzlindernd und tonisierend;
  • …er ist ein typisches Herbst- und Winter-Gewürz mit Heilwirkung und wird daher vor allem auch bei Symptomen und Krankheiten eingesetzt, die eher durch Kälte entstehen- Abgeschlagenheit, als Aphrodisiakum, Appetitlosigkeit, Asthma und andere Beschwerden der Luftwege, Beschwerden im Verdauungstrakt, Katarrhe des Halses, Kopfschmerzen, zur begleitenden Behandlung bei Pfeifferschen Drüsenfieber(EBV), Reizhusten und trockenem Husten, Schluckbeschwerden, Schlafstörungen und als Mittel zur Milchbildung nach der Entbindung.
Gewürze zum Kochen und Gesunden
  • Die Tagesdosis spielt eine wichtige Rolle, damit Anis keine ungewollten Reaktionen auslöst- 4-6 Gramm für Erwachsene, Kinder ab einem Jahr bis zu 4 Jahren maximal 1-2 Gramm; Kinder zwischen 4 und 12 Jahren maximal 3-4 Gramm!!
  • Gemäß der chinesischen Kräuterheilkunde ist Anis warm vom Temperaturverhalten, vom Geschmack her aromatisch, leicht süss- leicht scharf und wirkt auf die Funktionskreise Magen, Milz, Leber, Gallenblase, Lunge, Gedärme, Herz und Uterus- das Gewürzkräutlein bewegt, verteilt und tonisiert Qi, wärmt das Innere, beruhigt Shen und löst Kälte-Nässe auf.
  • Während der Geburt sollte kein Anistee getrunken werden, da Anis die Geburt verlangsamt!!!
  • Mittlerweile ist durch Studien belegt, dass Anis antiviral, antibakteriell und antiseptisch wirkt- selbst über das reine ätherische Öl ist dies nachgewiesen worden 🙂

Rezepte:

  • Anis-Fenchel-Öl: je 5 Gramm Anis- und Fenchelsamen- mörsern- werden mit 10 ml Bio- Pflanzenöl in ein dunkles Glas gegeben, gut aufschütteln und dann für 6 Wochen an einem mild- warmen Ort ruhen lassen; ab und zu mal schütteln- nach 6 Wochen die Kräuter über einem feinen Filter abseihen, das aromatische Öl in eine dunkle Flasche umfüllen und damit ist es dann für sanfte Bauchmassagen bei Blähungen oder Schmerzen einsatzbereit.
  • Anis-Fenchel- Elixier- je 5 Gramm der Samen mörsern, mit 500ml Bio-Weißwein aufkochen und etwa 15 Minuten weiter sieden lassen; dann die Temperatur herunterstellen, 2 Esslöffel Bio-Honig dazu geben und den Honig auflösen lassen; danach abseihen und in dunkle Flaschen füllen- das Elixier ist sofort einsatzbereit und hält sich ca. 3 Monate an einem kühlen Ort.
  • Bauchwohl-Tee: je 40 Gramm Anis und Fenchel werden gemörsert und mit 20 Gramm Kamillenblüten gemischt; ein Esslöffel der Mischung mit 250 ml Wasser für 8 Minuten sieden lassen; abseihen- die Kräuter als Kräuterkompresse nutzen- den Tee langsam trinken- Tagesdosis: 2-4 Tassen bis zur Besserung
  • Carmiativ-Tinktur gegen Blähungen: 5Gr. Fenchel, je 3 Gr. Anis, Kümmel, Angelikawurzel, Liebstöckelwurzel, 2 Gr. Pfefferminzblätter und 1 Gr. Kamillenblüten- die Kräuter bis auf die Blätter und Blüten mörsern; in ein dunkles Glas füllen und mit 120ml Doppelkorn 40% oder einem medizinischen Alkohol(70%) aufgießen, verschließen, gut schütteln und dann den Ansatz für 6 Wochen an einem warmen Ort ruhen lassen; danach abseihen, in eine dunkle Flasche umfüllen und die Tinktur ist für die Anwendung bei Blähungen und/oder Verdauungsbeschwerden auf Grund von Kälte einsatzbereit- bei Bedarf 25 bis 50 Tropfen in warmem Wasser einnehmen; auch päventiv vor dem Weihnachtsessen 😉 oder dem Plätzchenmarathon zu Weihnachten 😉 😉
  • Schlafmilch: ein asiatisches Rezept- wenn Du auf Grund eines Säftemangels und Kälte nachts nicht zur Ruhe kommst, dann erwärme 250 ml Milch oder Mandelmilch mit drei Prisen Anis- lass alles etwa 3 Minuten ziehen, verrühre einen Teelöffel Honig und genieße den Trunk etwa 30 Minuten vor dem Schlafen- Anis beruhigt genauso wie Honig die Nerven, baut die Säfte auf und wärmt 🙂

Der Einsatz in der Küche ist sehr vielfältig- bei asiatischen Gerichten, Suppen oder Süßspeisen darf Anis nicht fehlen; bei uns gehört er zur Weihnachtsbäckerei und auch in der Energiekeks-Mischung nach Hildegard von Bingen ist Anis enthalten.

Noch etwas Spiritualität: Anis ist eine Göttergabe oder gehört in das Räucherwerk zu dieser Zeit; wenn man Anis verräuchert, dann soll das für einen guten Schlaf mit sanften Träumen sorgen; das Anis-Räucherwerk bringt uns zu Mutter Erde zurück; zeigt uns gefühlvoll was wirklich wichtig ist im Leben und hält uns unseren materiellen Zustand vor Augen. Als Räuchergewürz soll Anis beschützend, austreibend, beschwörend, herbeirufend und reinigend wirken- Anis im Mörser zerkleinern und dann mit Weihrauch, Lorbeer, Zimt und Kardamom mischen- fertig ist eine balsamische Räuchermischung, die nicht nur zur Winterzeit Ruhe und Gelassenheit, einen freien Kopf und Geist bringt.

Genießen wir Anis- göttliches und heilendes Gewürz in herausvordernder Zeit- Sonne auf Euren Wegen!

Kira

Das Räuchern zu den Rauhnächten…

wurde von unseren Ahnen richtig zelebriert- geräuchert wurde nicht nur im Haus, sondern auch im Stall, in den Vorratskellern, auf dem Gelände- die bösen Geister, der Teufel oder einfach nur das Schlechte sollten keine Chance haben, gleichzeitig war es ein Aussöhnen mit dem Vergangenen und Fürbitte für das Kommende:

Es ist wichtig, die richtigen Kräuter zu nehmen:

  • Salbei – hat eine starke Reinigungskraft,
  • Kampfer – löscht alte Informationen im Haus,
  • Angelikawurzel – erhellt die Raumschwingung,
  • Weihrauch – bringt Segen, erhöht die Energie,
  • Wacholder – vertreibt negative Einflüsse,
  • Myrrhe – desinfiziert, klärt, reinigt und schenkt Ruhe,
  • Myrthe – sorgt für Klarheit, Reinheit und bringt Frieden,
  • Thymian – reinigt und stärkt die Energie,
  • Styrax – gibt Wärme und Geborgenheit, öffnet für die Liebe,

…nehmen Sie eine Räuchermischung, damit werden alle Vorhaben abgedeckt, ich persönliche beginne mit einem Wacholder- und Salbeizweig und nehme dann eine Mischung aus Weihrauch, Kampfer, Myrthe, Thymian und Styrax.

Für die einzelnen Meditationen und Übungen an den Rauhnächten nehme ich Angelikawurzel und Myrrhe.

Das Räuchern ist einfach- es bringt Ruhe und Frieden:

  • Ein Räucherschälchen oder Gefäß mit den Kräutern füllen, vorher etwas Sand hineingeben und dann die Kräuter auf einem Räucherkohlestückchen anzünden- das Flämmchen ausblasen und mit den Kräutern … schaut Euch das Video an(siehe am Ende des Beitrages)
  • …jede Nacht(Nachmittag, Abend) durch alle Zimmer gehen, blasen Sie den Rauch in alle Ecken und stellen Sie sich vor, dass sich alles Negative der Vergangenheit in ihm auflöst und daraus Positives entsteht. Sie können dazu Gebete sprechen oder Ihre Wünsche und Hoffnungen in eigenen Worten formulieren. Widmen Sie sich in den ersten sechs Nächten dem alten Jahr, in den anderen sechs dem neuen. Passen Sie die Kräuter dem Wunsch an, nehmen aber immer Reinigungskräuter mit dazu.
  • Neben dem reinigenden Räucherwerk legen Sie kleine gerollte Zettelchen(siehe Beitrag 1) auf die Kohle, auf die Sie alles aufgeschrieben haben, was Sie belastet und von dem Sie sich befreien wollen: schlechte Eigenschaften, traurige Ereignisse oder unerfreuliche Begegnungen. Während die Zettelchen verbrennen, lösen Sie sich vom Negativen und geben schönen Gedanken, dem Verzeihen und dem Neubeginn Raum.
  • Entzünden Sie jeden Tag eine Kerze mit der Absicht, „ein Licht“ ins Haus(Herz)  zu bringen.

Probieren geht über Studieren- ich wünsche Freude und Inspiration und gutes Gelingen!

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