Schröpfen

Schröpfen… Tradition trifft auf Wissenschaft

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Schröpfen ist eine traditionelle Behandlungsform, die seit Jahrhunderten in verschiedenen Medizinsystemen verwendet wird – unter anderem in der Chinesischen Medizin, in der europäischen Naturheilkunde, in der Klostermedizin und in der arabisch-persischen Medizin. Dabei werden mit Hilfe von Schröpfgläsern Unterdruckreize auf der Haut erzeugt. Das Ziel ist, die lokale Durchblutung anzuregen, muskuläre Spannungen zu lösen und den Körper in seiner Regulationsfähigkeit zu unterstützen.

In der naturheilkundlichen Praxis wird Schröpfen häufig bei Verspannungen, myofaszialen Beschwerden, Rückenschmerzen und einem Gefühl von „Stau“ oder „Schwere“ eingesetzt. Aus Sicht der chinesischen Medizin kann es helfen, Stagnationen zu bewegen. Wissenschaftlich betrachtet lassen sich vor allem lokale Effekte auf Haut, Muskulatur, Mikrozirkulation und Schmerzverarbeitung diskutieren.

Was ist Schröpfen?

Beim Schröpfen werden spezielle Gläser oder Silikonkappen auf die Haut gesetzt. Durch Unterdruck wird die Haut leicht angehoben, wodurch eine intensive Reizung des darunterliegenden Gewebes entsteht. Es gibt verschiedene Formen:

Schröpfkopfmassage bei Schmerzen
  • Trockenes Schröpfen: Die Gläser werden ohne Hautverletzung aufgesetzt
  • Bewegtes Schröpfen: Die Haut wird mit Öl eingerieben und das Schröpfglas über das Gewebe bewegt- s.g. Schröpfkopf-Massage
  • Blutiges Schröpfen: Nach einem kleinen Hautanriss(Nadel oder Lanzette) wird geschröpft; diese Form ist deutlich invasiver und gehört in fachkundige Hände

In der Praxis ist das trockene und bewegte Schröpfen am häufigsten, insbesondere im naturheilkundlichen und physiotherapeutischen Umfeld.

Schröpfen in der CM

In der Chinesischen Medizin wird Schröpfen als Methode verstanden, Blockaden zu lösen und den Fluss von Qi und Blut anzuregen. Besonders relevant ist es bei Mustern wie:

  • Qi-Stagnation
  • Blut-Stagnation
  • Kälte-Disharmonie
  • Feuchte-Ansammlungen
  • muskelbedingter Spannung im Rücken- und Nackenbereich

Typische Ziele sind:

  • Entlastung von Stagnation
  • Auflösung von Spannung und „Druck“
  • Förderung der lokalen Zirkulation
  • Unterstützung bei Beschwerden, die mit Kälte oder muskulärer Verhärtung zusammenhängen

Schröpfen erfolgt häufig entlang der Blasen-Meridian’s am Rücken eingesetzt, weil diese Region als besonders zugänglich für eine regulierende Behandlung des Körpers gilt; aber auch das Setzen von kleineren schröpfköpfen an den großen Gelenken oder an den großen Muskelgruppen ist verbreitet.

Was sagt die Wissenschaft?

Die Studienlage zum Schröpfen ist recht „dünn“, aber es gibt Hinweise auf positive Effekte bei bestimmten Beschwerden, vor allem bei Schmerzen und muskulären Verspannungen. Diskutierte Wirkmechanismen sind:

  • Steigerung der lokalen Durchblutung
  • Beeinflussung der Schmerzrezeptoren
  • Reizsetzung auf Faszien und Muskelstrukturen
  • modulierende Effekte auf das Nervensystem
  • Veränderung der Gewebespannung

Viele Studien weisen jedoch methodische Schwächen auf, etwa kleine Teilnehmerzahlen, fehlende Verblindung oder unterschiedliche Behandlungsprotokolle. Deshalb gilt Schröpfen gemäß der modernen Medizin nicht als Ersatz für eine alleinige Therapiemethode, sondern als ergänzende Methode.

Wann kann Schröpfen sinnvoll sein?

Schröpfen wird in der Praxis häufig eingesetzt bei:

  • Nackenverspannungen
  • Schulter-Arm-Beschwerden
  • Rückenschmerzen
  • muskulären Verhärtungen
  • tension-related headaches
  • Erschöpfungszuständen mit Spannungsgefühl
  • Beschwerden nach körperlicher Überlastung

Besonders gut passt es oft dann, wenn Beschwerden als „ziehend“, „dumpf“, „druckvoll“ oder „blockiert“ erlebt werden.

Kontraindikationen…

Schröpfen ist nicht für jede Person geeignet. Vorsicht oder ein Verzicht ist sinnvoll bei:

  • akuten Hauterkrankungen
  • offenen Wunden
  • Gerinnungsstörungen
  • Einnahme stark blutverdünnender Medikamente
  • Fieber oder akuten Infekten
  • ausgeprägten Gefäßerkrankungen
  • während der Schwangerschaft im Bauch- und Lendenbereich; aber auch in der Region von wehenauslösenden Akupunkturpunkten
  • stark geschwächter Konstitution

Nach dem Schröpfen bleiben oft runde, teils dunkle Hautverfärbungen. Diese „Petechien“ sind eine gewünschte Reaktion, harmlos und verschwinden in einigen Tagen bis Wochen. Sie zeigen die Reizintensität und die Wirkung an. Gleichzeitig „eröffnen“ sich die Poren und die „Oberfläche“ in der region- daher Zugluft und Kälteeinwirkung vermeiden!!

Ablauf einer Schröpfbehandlung…

Eine typische Behandlung beginnt in meiner Praxis immer mit einem Anamnese-Gespräch über Beschwerden, Konstitution und Kontraindikationen. Danach wird die Haut vorbereitet, häufig mit etwas Öl oder einer kurzen manuellen Vorbehandlung. Anschließend werden die Schröpfgläser gesetzt oder bewegt.

Viele Menschen empfinden die Behandlung als:

  • angenehm durchwärmend
  • entlastend
  • lockernd
  • tief entspannend

Die Intensität sollte immer individuell angepasst werden. Gerade bei sensibler Haut, schwacher Konstitution oder älteren Personen gilt: weniger ist oft mehr.

Petechien nach einer Schröpfkopfmassage bei starker Stagnation

Schröpfen im ganzheitlichen Behandlungskonzept

Schröpfen entfaltet seine Stärke besonders dann, wenn es in ein Gesamtkonzept eingebettet ist. Dazu können gehören:

  • Bewegung und Dehnung
  • Wärmeanwendungen
  • Atemübungen
  • Ernährungstherapie
  • Akupressur oder Akupunktur
  • manuelle Therapie
  • Stressregulation

In der Naturheilkunde und CM ist das Ziel nie nur die lokale Symptomlinderung, sondern immer auch die Betrachtung des Gesamtbildes: Was bringt das System in Stagnation? Was braucht es, um wieder in Fluss zu kommen?

Ein kleines Fazit…

Schröpfen ist eine traditionsreiche Methode mit klarer physiologischer Reizwirkung und einem festen Platz in der naturheilkundlichen und CM-orientierten Praxis. Das Setzen von Schröpfköpfen kann bei muskulären Spannungen, Schmerzen und Stagnationszuständen eine wertvolle Unterstützung sein. Wissenschaftlich ist die Datenlage noch nicht in allen Punkten eindeutig, zeigt aber interessante Hinweise auf schmerzlindernde und durchblutungsfördernde Effekte…leider wird die Forschung dazu mnicht oder nur zögerlich voran getrieben… etwas ketzerisch gesagt: „es lässt sich damit kaum Geld verdienen 😉 „

Als Heilpraktikerin und Fachtherapeutin für CM/TEM sehe ich Schröpfen als ein kraftvolles, aber differenziert einzusetzendes Verfahren: nicht als Allheilmittel, sondern als gezielten Impuls für Entlastung, Bewegung und Regulation.

Ich finde den folgenden Ausspruch sehr treffend:

„Schröpfen wirkt nicht „gegen den Körper“, sondern mit einem gezielten Reiz auf seine Selbstregulation.“

Ich danke Dir für Dein Interesse, wünsche Dir eine angenehme Woche und würde mich freuen, wenn Du sowohl meinen Blog/ meine Website als auch meinen Instagram-Account als wertvoll weiterempfiehlst- DANKE.

Herzlichst- Kira

Die kleine Reihe zur Klassischen Chinesischen Medizin Teil III…

befasst sich mit Hitze und Kälte- zwei der Pathogene, die eine Reihe von Krankheiten/Symptomen mit sich bringen.

Hitze:

  • Hitze-Muster sind in der CM durch ein Überwiegen des Yang im Verhältnis zu Yin definiert. Es kommt zu pathologischer Wärme und Trockenheit, die Körpertemperatur ist aber nicht zwingend erhöht. Wichtige Hitze-Muster sind: Fieber- oder toxische Hitze, Blut-Hitze, Leber-Qi-Stagnation, Leere-Hitze sowie Herz- und Nieren-Yin-Leere-Hitze.
  • Hitze-Erkrankungen in der CM sind nicht zwingend mit einem Anstieg der Körpertemperatur verbunden – Ursache ist ein Ungleichgewicht von Yin und Yang, das mit pathologischer Wärme und Trockenheit einhergeht
  • Der Begriff Hitze bezieht sich, wie auch der Begriff Kälte, in der Klassischen Chinesischen Medizin (KCM) auf die Relation von Yin und Yang im Körper. Yang steht für folgende Eigenschaften: Antriebskraft für Aktivitäten, Wärme, Rötung, Trockenheit; Yin steht für Kraft zur Ruhe, Kälte, Blässe, Feuchtigkeit. Überwiegt Yang im Verhältnis zu Yin, resultiert daraus ein Hitze-Muster mit pathologischer Wärme und Trockenheit.
  • In der CM kennt man unterschiedliche Arten von Hitze-Krankheiten. Das Sich-heiß-fühlen ist ein wichtiges Symptom, welches aber nicht zwingend mit erhöhter Körpertemperatur bzw. Fieber einhergeht; so kann bspw. das Symptom „heiße, brennende Füße“ oder „heißer, roter Kopf“ ein Hitzezeichen sein, ebenso „roter Kopf mit Fieber“- aber auch Beschwerden, wie man sie nach zu langer Hitze- so wie im Sommer in der Sonne- entwickeln würde, gehören in der CM zu Hitze-Zeichen, z. B. Rötung der Haut, brennendes Gefühl, schneller Puls, dunkler Urin, Durst, heißer Kopf, Schwitzen, Unruhe usw.
  • Aber es gibt auch die Hitze auf Grund eines Mangels an Yin- an Säften. Durch Trockenheit entsteht ein Hitzegefühl, dass mit einem leeren Kochtopf auf einer heißen Herdplatte zu vergleichen ist. Der Körper glüht von innen aus- die Säfte sind geschädigt und der Körper erschöpft.

Kälte:

  • Kälte in der CM ist genau das Gegenteil…
  • Frieren, Erschöpfung, kalte Gliedmaßen, ein gesamt kalter Körper…
  • Energiemangel, Blässe, ggf. Untertemperatur, langsamer Puls…
  • Die Kälte entsteht in erster Linie durch einen Mangel an Yang, aber auch Mangel an Blut.
  • Die Kälte zeigt sich blass- weiß, oft auch mit Appetitmangel, Kältegefühl im Bauch, ggf. nicht riechendem Durchfall oder spärlichem Stuhl, ganz klarem Urin und Kraftlosigkeit im Rücken…

Das Erstaunliche- Kälte kann im Körper zu Hitze führen…da Kälte bspw. auch durch Blutmangel entsteht, führt dies irgendwann zu einem Yin-Mangel mit Leere-Hitze.

Daher ist es wichtig, beide Pathogene gut zu unterscheiden und aus dem Körper auszuleiten:

  • Kälte: weißer Belag auf der Zunge, diese ist eher blass, ggf. kurz, dünn oder auch geschwollen- wenn Feuchtigkeit dazu kommt;
  • Hitze: die Zunge ist ggf. belaglos, rot bis dunkelrot oder nur die Ränder sind rot; kommt Feuchtigkeit dazu, dann erscheint ein gelber Zungenbelag(manchmal auch schmutzig weiß bis gelb).
Moxa bei Kälte

Therapie:

  • Akupunktur
  • Diätetik
Diätetik bei Hitze
  • Kräutermedizin
Berberitzentinktur bei Erschöpfung durch Kälteund Yang-Mangel
  • Moxa bei Kälte
  • Schröpfen bei Hitze
  • GuaSha bei oberflächlichen Symptomen zu Beginn bei Kälte und Hitze
Schröpfen

Sollten Sie, solltest Du Symptome dieser Art feststellen, lohnt sich eine Präventivkonsultation in der Praxis mit Zungen- und Pulsdiagnose- so könne SIE/ kannst DU wertvolle Hinweise für deine Gesundheit erhalten.

Gute Gesundheit und einen schönen Wochenstart wünscht Euch/Ihnen

Kira

Hypertonie- Hyperto-Manchmal

Ich melde mich heute mit einem kleinen Augenzwinkern- auch wenn Hypertonie als Symptom- bereits hier auf meinem Blog(http://spiritandbalance.de/?s=hypertonie) zur Genüge erläutert- ernst zu nehmen ist.

Heute geht es eher um das Phänomen des schwankenden Blutdrucks und was die Naturheilkunde dafür bereit hält:

Kräutermedizin- in der chinesischen Medizin gibt es acht Hauptrezepturen bei Hypertonie
  • Ein abgestimmtes und ineinander greifendes System aus Hormonen, Gefäß- und Nervenaktionen steuert unseren Blutdruck und passt ihn den Gegebenheiten an. Bei Stress oder auch bspw. körperlicher Anstrengung setzt der Sympathikus als Teil des vegetativen Nervensystems ein und lässt den Blutdruck in die Höhe schnellen, in Ruhephasen übernimmt der Parasympathikus- das Herz schlägt ruhiger, die Gefäße weiten sich, der Blutdruck sinkt wieder.

Ursachen für schwankenden Blutdruck:

  • Hormonschwankungen in den Wechseljahren und der Menopause
  • Hormonschwankungen durch Schilddrüsenstörungen
  • Versteckte Alterserkrankungen– zu prüfen sind auf jeden Fall, ob ggf. Demenzhinweise vorliegen, denn auch bei Altersdemenz oder Morbus Alzheimer kann es zu stark schwankenden Blutdruckwerten kommen;
  • Hormonelle Verhütung– Pille und Co. können zu Blutdruckschwankungen- auch im jungen Alter- führen!!! Daher ist es notwendig, diese Quelle in Betracht zu ziehen und entsprechend auszuschließen bzw. abzustellen. Es gibt andere- sehr gut wirkende- Alternativen zur hormonellen Verhütung!
  • Vegetativum– der Blutdruck ist gut eingestellt- entweder besteht sonst normaler Blutdruck oder es werden bereits Medikamente genommen- durch Stress, Alkohol, Nikotin, Lakritze oder Schmerzmittel kommt es aber immer wieder/ab und zu zu Entgleisungen;
  • Non-Compliance– unzuverlässige Einnahme der Medikamente, ähnlich wirken auch schlechte Einstellung des Blutdrucks oder unzureichende Basismaßnahmen wie Ernährung, Bewegung, Stressregulation;
  • Sekundärer Bluthochdruck– Ursachen wie Schlafapnoe, hormonbildende Tumoren, Nierenerkrankungen oder Hyperaldosteronismus wurden übersehen und nicht behandelt und führen immer wieder zu Blutdruckschwankungen bis hin zu hypertonen Krisen;

Im Alltag und am Tag ist eine moderate Blutdruckschwankung normal- schließlich sorgt der Druck dafür, dass unser Herz den Ansprüchen des Alltags angepasst arbeitet. Ein dauerhaft stark schwankender Blutdruck ist jedoch in etwa so gefährlich wie dauerhafte Hypertonie- die Gefäße werden zu stark belastet, das Herz kann ermüden, das Herz-Kreislaufsystem ist extrem belastet und eine Gefahr für kardio-vaskuläre Folgeerkrankungen- auch mit letalen Folgen- besteht.

Was tun?

  • Lebensumstände e h r l i c h prüfen! Auch wenn es schwer fällt und man vielleicht einige Fakten nicht anerkennen kann/möchte- das Aufdecken und Erkennen von Stressmechanismen, schlechter/unpassender Ernährung, Bewegungsmangel… ist unter Umständen lebensnotwendig.
  • Lebensumstände umstellen- moderat und Step by Step…
  • Bewegung- besonders Ausdauertraining- regelmäßig- d.h. täglich- in den Alltag integrieren; das sind auch regelmäßige Spaziergänge, moderates Schwimmen, Walking… aber immer mit Pulskontrolle und mindestens 30- 60 Minuten/ Tag; auch gesplittet;
  • Ernährungsumstellung – immer dem Typ entsprechend; dabei helfen bspw. Stoffwechselanalysen/Gentests (auf Nachfrage auch bei mir in der Praxis möglich); die Umstellung gemäß der Diagnostik der chinesischen Medizin(Zunge,Puls, Hara);
  • Moderates Krafttraining in den Alltag integrieren- entweder mit dem eigenen Körpergewicht oder im Studio- das Herz ist ein Muskel- Muskeln müssen trainiert werden und lt. aktueller Studien(bereits seit den 80er Jahren) wirkt sich ein angepasstes Krafttraining mit 65-75% der Maximalkraft positiv auf das Herz/ Herz-Kreislauf-System aus.
Sumosquat
  • Gewichtsmanagment- Übergewicht oder stark schwankendes Körpergewicht haben sehr wohl eine Auswirkung auf den Blutdruck und kann zu Blutdruckschwankungen führen- siehe Punkte vorher.
  • Kräutermedizin entsprechend der Ursache- es gibt aber einige Kräuter, die man auch ohne Typanalyse nehmen kann: bin ich ein Hitzetyp(immer warm, oft schwitzend, T-Shirt im Winter…) regelmäßig Melissen-,Maishaar- und Löwenzahntee trinken; bin ich eher blass und ein Kältetyp dann Johanniskraut- und Passionsblumentee- aber bitte beachten- es sind Kräuter, diese haben einen Medikamentencharakter und ich empfehle immer einen genaue Diagnostik!!!
  • Akupunktur, BaGuanFa(Schröpfen), GuaChaFa und Aderlass nach Hildegard von Bingen- alles hat eine positive Wirkung auf das Vegetativum; der zu hohe oder schwankende Blutdruck wird bei regelmäßiger Anwendung reguliert und normalisiert; beim GuaShaFa wird der Muskeltonus positiv beeinflusst und dadurch indirekt eine positive Wirkung auf den Blutdruck ausgeübt;
  • Sind Medikamente notwendig, dann sollte regelmäßig- d.h. alle 4 Wochen- die Medikationsnotwendigkeit überprüft werden- ändert sich der Alltag, stellt der Betroffene sein Leben um, kann eine Reduktion der Medikamente möglich sein.

Achten wir also durchaus regelmäßig auf unseren Blutdruck- und immer daran denken- wir haben es immer selbst in der Hand!!!

Gute Gesundheit und alles Liebe- Kira Schwarzrock

Schröpfen zur Stimulanz…

…des Immunsystems ist ein ganz altes Heilverfahren, welches in fast jedem Kulturkreis bekannt ist:

  • Klostermedizin- die Mönche schröpften mit Gläsern- das Feuerschröpfen war besonders beliebt, um „schwarze Galle“ auszuleiten, oft wurde es mit dem Aderlass verbunden,
  • TCM- Feuerschröpfen, Schröpfen mit Bambusbechern, trockenes und blutiges Schröpfen dienen der Ausleitung, Stimulierung des WeiQi, zur Schmerzbehandlung und wird bei vielen Krankheitsbildern eingesetzt,
  • Schröpfen in der morgen- und abendländischen Naturheilkunde- wurde in erster Linie zur Ausleitung und Behandlung von Lungenkrankheiten/ Krankheiten der Atemwege genutzt, hier haben eher die Blutegel die Anregung und Stimulanz übernommen, allerdings hat sich das in neuer Zeit(ab 1895) gewandelt,
  • Schröpfen stimuliert den Kreislauf, senkt richtig eingesetzt den Blutdruck, wirkt erleichternd bei Bronchitis und anderen Atemwegserkrankungen, kann gegen Hauterkrankungen(Neurodermitis…) und bei Beschwerden des Bewegungsapparates(Schulter, Knie, Hüfte) eingesetzt werden und…
  • …findet besondere Beachtung im Bereich eher kosmetischer Behandlungen gegen Orangenhaut(Cellulite), Altersfältchen, starke Faltenbildung und in Verbindung mit Ultraschallbehandlungen(bei mir in der Praxis im Rahmen des MedicalBalance-Programms möglich) Anwendung.
  • Schröpfen kann aber auch in Verbindung mit ätherischen Ölen- z.B. als Schröpfmassage oder mit Hilfe eines Pulsators als Schröpf- Pulsations- Therapie „nur“ zum Wohlfühlen angewandt werden.

Schröpfkopfmassage bei Rückenschmerzen

Probieren Sie es aus- Schröpfen ist nicht altbacken, sondern moderner denn je!

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