Ernährung

Der Tanz Deiner Hormone-Teil 3- Frühling im Zyklus

Hallo- schön, dass Du wieder da bis!

Nach dem Winter folgt das Frühjahr- wie draußen in der Natur wandelt Dein Zyklus nach der Menstruation nun durch den Frühling- voller Kraft und guter Laune kommt nun die Follikelphase.

Der Frühling im Zyklus- Du blühst auf 🙂

Deine Hormone- besonders das Östrogen und FSH/ansteigend- sorgen nun dafür, dass sich die Schleimhaut des Uterus neu aufbaut; aber auch Dein Stoffwechsel profitiert- leicht gedäpfter Appetit und der Drang nach Bewegung sorgen dafür, dass Du ggf. weniger Kalorien zuführst. Dieser Umstand bedeutet aber nicht, dass Du hungern sollst, denn das würde Deine Hormone unter Stress setzen… wie schon geschrieben.

Bewegung ist jetzt das A und O

Durch den höheren Östrogenspiegel bist Du viel aktiver; nun sind alle fordernden Sportarten, aber auch Projekte und Pläne viel leichter zu bewältigen bzw. durchzuführen.

Unterstütze diese Phase und besonders den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wieder durch eine vollwertige Ernährung und eine erhöhte Zufuhr von leicht verdaulichem Eiweiß:

  • bevorzugtes tierisches Eiweiß sind Eier und wertvolles Fleisch wie bspw. Wasserbüffelfleisch oder auch leicht bekömmlicher Fisch;
  • Du ernährst Dich vegetarisch oder vegan, dann greife auf Amaranth, Tempeh, Hülsenfrüchte(auch als Pasta), Hanfsamen und Bio-Soja zurück

Die Balance Deiner Hormone erreichst Du durch folgende Nahrungsmittel:

  • Grapefruit, Zitronen, Granatapfel, Kirschen, Pflaumen und die nicht sehr bekannte Litschi
  • Artischocke, Avocado, Brokkoli, Karotte, Kimchi oder anderes fermentiertes Gemüse, Rhabarber, Sauerkraut, Zucchini, Petersilie und andere frische grüne Kräuter,
frische Kräuter
  • Hafer, Roggen, Weizen, Gerste- Mittelkorn oder Vollkorn; kein raffiniertes Getreide; solltest Du eher zu Wärme neigen, bevorzuge Gerste und Weizen
  • Augenbohnen, Limabohnen, alle Sorten Linsen, Schälerbsen, Mungobohnen,
  • Cashewkerne und Paranüsse, Leinsamen, Kürbiskerne
  • saure Gurken oder sauer Eingelegtes maßvoll, Essig, Honig, Zimt, Eier

Meine weiteren Empfehlungen für eine ausgeglichene Hormonbalance in der „Frühlingsphase“ Deines Zyklus:

  • …teile Dir Deine Energie ein- nicht gleich zum Anfang- also ab Tag 5-7- Dein Pulver verschießen 😉
  • …sei kreativ, nimm schwierige Aufgaben in Angriff, bewältige alles, was während der Menstruationszeit nicht möglich war
  • …nutze im Sport und im Yoga kraftvoll- fordernde Übungen- Muskeltraining ist jetzt sinnvoll
  • …wähle für Deine Mahlzeiten sanfte Kochmethoden zum Erhalt der Nährstoffe; nimm leichte Speisen zu Dir, damit der Körper die Energie für den Aufbau deutlich besser nutzen kann
leichte Speisen
  • Da jetzt auch Deine Körpertemperatur ansteigt, kann es sein, dass Du deutlich mehr Wärme verspürst oder Dich „hitzig“ fühlst- daher sei sorgsam und zurückhaltend mit erhitzenden Nahrungsmitteln und Nahrung, die Feuchtigkeit produziert(alle denaturierten Nahrungsmittel, zuviel Brot- und Käsemahlzeiten, Industriezucker, Joghurt)- ansonsten entsteht feuchte Hitze; dies merkst Du an Schwere, Ausfluss, Akne, fettiger Haut…
  • Akupunktur unterstützt den Aufbau und den Ausgleich der Hormone- hier gilt es die Nieren als Urkraft zu stärken und Dein Blut aufzubauen; Du kannst auch selbst bspw. Moxa auf die Punkte TaiBai-Milz 3 und QuQuan Le 8 setzen- lass Dich dazu beraten 🙂

An alle Frauen in den Wechseljahren oder in der Menopause… Du spürst diesen Frühling wahrscheinlich nicht mehr so stark- aber er ist da… achte und empfinde Deinen Zyklus- dann kannst auch Du die verschiedenen Phasen noch für Dich nutzen 🙂

Morgen dann wandern wir gemeinsam in den Sommer- das Feuerelement- sei gespannt… hab einen guten Start in den Tag und wenn Du gerade im Frühling bis…dann viel Freude beim Aufblühen- alles Liebe

Kira

Der Tanz Deiner Hormone… Teil 2- Zyklus, Ernährung, Hormone

Herzlich Willkommen auf meinem Blog- ich freue mich über DEIN Interesse!

Dieser Beitrag ist für Frauen und Männer gleichermaßen geschrieben- für FRAU, damit sie sich und ihren Körper besser versteht- für MANN, damit er seine Partnerin besser unterstützen u n d verstehen kann 🙂

Deine Hormone unterliegen während des Zyklus Schwankung- mal mehr, mal weniger.

Hormone und die endokrinen Drüsen:

  • der Hypothalamus: GnRH (Gonadotropine Releasing Hormone)
  • die Hirnanhangdrüse: FSH (Follitropin, Follikel stimulierendes Hormon) sowie LH (Luteotropin, Luteinisierendes Hormon) – zusammen als Gonadotropine bezeichnet – und…
  • die Eierstöcke: Östrogene und Gelbkörperhormon (Progesteron)…
  • Schilddrüse/Nebenschilddrüse/Nebennierenrinde(NNR): Steuerung der Hormone TSH, Adrenalin, Noradrenalin(NNR-Mark), Aldosteron, Cortisol und DHEA(NNR)- auch wenn sie keine spezifische Funktion während des Zyklus haben, nehmen sie starken Einfluss- zum Beispiel bei Stress.

Zyklus und Hormone:

aus: Unterlagen Hormon-Yoga/ YogalehrerInnen-Ausbildung Paracelsusschule 2018

Das Zusammenspiel dieser Hormone bewirkt, dass ihre Konzentration im Blut ähnlich einer Welle in einem monatlichen Rhythmus zu- und abnehmen. Die im Blut zirkulierende Östrogene bewirken, dass die Ausschüttung von FSH und LH unterdrückt wird. Ist die Konzentration von Östrogenen niedrig, wie beispielsweise zu Beginn eines Zyklus, werden vermehrt FSH und LH gebildet.

FSH und LH stimulieren das Wachstum des Follikel; dieser produziert mit zunehmendem Wachstum immer mehr Östrogen. Nach dem Eisprung wird aus dem Follikel der Gelbkörper, der das Gelbkörperhormon bildet. Durch das Östrogen ist die Schleimhaut der Uterus-Höhle angewachsen, das nun verstärkt produzierte Progesteron bewirkt jetzt eine gute Vorbereitung der Uterus-Schleimhaut auf die Einnistung des befruchteten Eies. Bleibt diese Verankerung aus, bildet sich der Gelbkörper zurück und stellt die Hormonproduktion ein… die Menstruation tritt in einem Zyklus von 26-32 Tagen bei Nichtbefruchtung/Nicht-Einnistung ein.

Die Phase der Menstruation wird in der chinesischen Medizin mit dem tiefsten Yin- dem Winter gleichgesetzt; der Rhythmus kann zwischen 26-32 Tagen liegen; alle Abweichungen davon sollten beobachtet und ggf. mit Kräutermedizin reguliert werden- hierbei sollte die Ursache sowohl aus schulmedizinischer als auch Sicht der chinesischen Medizin genau geklärt werden.

Aus dem I Ging: …die Blutung der Frau sei wie ein warmer Sommerregen, ohne Schmerzen, angenehm als Reinigung empfunden…

Eine typgerechte und passende Ernährung während der gesamten Zykluszeit ist „echte“ Nahrung:

  • naturbelassen
  • abwechslungsreich und bunt
  • saisonal
  • biologisch hochwertig
  • zu 80 % hochwertig pflanzliche, 20% hochwertige tierische Produkte
  • naturbelassene Süßmittel wie Trockenfrüchte… sehr maßvoll
  • gesunde Fette
  • essentielle Aminosäuren

Ernährung in der Phase des Winters – des Yin- der Blutung:

  • Die Körpertemperatur ist in dieser Phase am niedrigsten; ein Zeichen für einen latenten Qi- und Blut-Mangel und einer besonderen Anfälligkeit- daher sollte die Nahrung wärmend und nährend sein- zu bevorzugen sind Suppen, Eintöpfe, Kraftsuppen und auch leicht wärmende Gewürze, die Kälte vertreiben, allerdings auch Feuchtigkeit ausleiten bspw. Zimt, Kurkuma, Ingwer…
  • grünes Gemüse wie Spinat oder Grünkohl; Salate(leicht anrösten), um dem Eisenmangel vorzubeugen; schließlich verlierst Du während der Blutung ca. 15-30 mg Eisen- Du erkennst es an Müdigkeit, Erschöpfung und auch Schmerzen;
  • Eisen findest Du aber auch- neben anderen wichtigen Inhaltsstoffen- in Hirse, Quinoa, Vollkorn, getrockneten Aprikosen, Feigen-frisch oder getrocknet; in der Saison auch in Pfirsichen, in Basilikum, rote Bete, Amaranth und Hafer/Dinkel-Flocken
  • ungesättigte Fette wirken entspannend und nährend: Olivenöl als einfach gesättigte Fettsäuren; mehrfach gesättigte sind noch wesentlich wichtiger- wie bspw. Nussöle, Leinöl und Leinsamen, Nüsse generell, Avocado(Bio) und auch Chia-Samen
Mörensüppchen mit Perlgraupen während der Blutungszeit spendet Wärme und Vitamin A
  • Vitamin A als Schmerzstiller und Leber-Beruhiger: alle roten Gemüsesorten… besonders Möhren, Kürbis, Süßkartoffel- sie sorgen besonders dafür, dass der Hormonabbau in der Leber gut funktioniert; die Leber aber auch ihrer Funktion für Qi und Blut Xue nachkommen kann
  • Vitamin C damit das Eisen auch aus der Nahrung verstoffwechselt werden kann- d.h. immer Vitamin C-haltige Nahrung oder einen frisch gepressten Saft nach der Hauptmahlzeit bspw. mit Zitrone würzen oder einen Zitronen-Ingwer-Möhren-Shot nach der Fleischmahlzeit
Vitamin C ist auch in Mandarinen zu finden
  • Magnesium als Spurenelement lindert nicht nur Krämpfe; es sorgt auch dafür, dass die Hormone Dir nicht die Laune verderben 😉 … Magnesium findest Du unter anderem auch im wärmenden Kakao… nimm einfach Backkakao; koche ihn mit Pflanzen“milch“ auf und gib etwas Dattelsüße dazu- ich liebe meinen Mandeldrink-Kakao mit etwas Pistazie, Zimt und Vanille 🙂
dunkle Schokolade mit mindestens 80% Kakao enthält viel Magnesium
  • Vitamin B6 ist ebenfalls ein Hormonregler- es wird von grünem Gemüse, Nüssen, Hülsenfrüchten, Bananen, Lachs, Taube, Ente und Straußenfleisch geliefert
Banane und Nüsse für Deine Hormone 🙂
  • Hilfreich zum Ausgleich sind Kamillen-, Ingwer- und Kräutertees mit Frauenmantel, Melisse und Rosenblüten( ggf. Safran).

Weitere Lebensmittel, die DEINE Hormone gut regulieren, sind:

  • rote Bete, dunkles grünes Gemüse, Algen, Pilze
  • Ente und Schweinefleisch(Bio) und maximal 300 Gramm/Woche
  • saisonales Obst wie Beeren(Heidel- und Brombeeren), Trauben, Cranberrys, Wassermelone- beachte hier wirklich die Saison… im Winter greife auf Trockenobst dieser Art zurück
  • Wels, Krabben, Hummer, Sardinen, Muscheln- aber nur, wenn Du keine extreme Kälte spürst!
  • Adzukibohnen, dunkle Bohnen, Augenbohnen oder auch Kidney-Bohnen
  • Esskastanien, Kürbiskerne, Leinsaat
  • Buchweizen und Wildreis
  • grüner Tee, Miso-Brühe, maßvoll Steinsalz oder Meersalz

Noch Allgemeines:

  • nimm gegarte Nahrung zu Dir
  • lass es langsamer Angehen- so wie im Winter üblich, sorge für ausreichenden Schlaf;
  • praktiziere regenerierende Sportarten- siehe mein Artikel hier; auch im Yoga praktiziere eher Yin-Yoga oder Meditation, gepaart mit entspannenden und modifizierten Asanas
ausgleichender Schlaf- senkt Stress und sorgt für Erholung
  • achte auf warme Füße, einen warmen Rücken und warmen Bauch- Kälte kann aus Sicht der chinesischen Medizin- Meridianverlauf und Luo-über die Füße oder den Rücken in den Uterus eindringen und dort für Verkrampfungen sorgen
  • Bewege Dich maßvoll und an der frischen Luft- Sauerstoff wirkt auf eine gute Eisenbindung im Blut 🙂

Ich könnte hier noch viel mehr zu dieser Phase Deines Zyklus schreiben… 🙂 ..ich denke aber, dass es für’s Erste reicht!

Genieße die Zeit des „Himmlichen Wassers“ – so der chinesische Begriff für die Blutung- als „DEINE-Zeit“ und achte gut auf Dich… alles Liebe

Kira

Kraftfutter mit viel Magnesium und Vitaminen -Hormonausgleich 🙂

Porree-Möhren-Suppe…Teil 5 der Serie „Basisch (fastend) in das Frühjahr“

Porree ist auch so ein Gemüse, an dem sich die Geister scheiden 😉

In diesem leckeren Süppchen muss man ihn mögen und er kann seine „Superkräfte“ entfalten:

  • Im Winter sehr gut wärmend(Temperatur), vom Geschmack ist er in rohem Zustand scharf, im gekochten süß- leicht scharf und tritt in die Funktionskreise Niere, Lunge, Milz und Leber ein;
  • Die grün- weißen Stengel wirken vitalisierend, alkalisierend, entgiftend und antibakteriell- das haben wir den Inhaltsstoffen zu verdanken- es sind unter anderem Vitamin C, B1, B2, B6, E, Calcium, Magnesium, Eisen, Folsäure (vor allem in den grünen Pflanzenteilen), Senfölglykoside und auch Inulin.
  • Gemäß der chinesischen Ernährungslehre wirkt Porree tonisierend auf das Yang; regulierend auf das Qi, bewegend und tonisierend auf das Blut Xue, gegen Schleim, Kälte und Nässe- das zu den Lauchgewächsen gehörende Gemüse ist bspw. perfekt bei allen Störungen in der Lungen-Nieren-Kommunikation auf Grund einer Yang-Schwäche und bei Kältezuständen; kann aber auch bei erhöhten Harnsäurewerten Abhilfe schaffen.

Die Suppe ist nicht nur Soulfood und basisch; sie hat auch einen therapeutischen Wert vor allem bei Energiemangel, Schwäche, Kraftlosigkeit, Schmerzen im unteren Rücken, Eisenmangel, bei echten Kälte-Erkrankungen, bei Bronchitis oder Schnupfen mit klarem Sekret…:

  • ein bis zwei Stangen Porree reinigen, den Strunk entfernen und grob zerkleiner, in etwas Ghee anschwitzen( möglich ist auch Kokosöl oder Rapsöl), dann die in Scheiben geschnittenen und gut gereinigten Möhren dazu geben… mit anschwitzen und mit 300ml Gemüsebrühe ablöschen/aufgießen- das ist eine yangige Zubereitung und unterstützt die Yang-Wirkung des Porree’s.
  • Jetzt kommen die Gewürze: ein Teelöffel Majoran, Liebstöckel, Bockshornkleepulver, ein halber Teelöffel Beifuss, zwei-drei Teelöffel Bio-Hefeflocken…
  • … und ganz zum Schluss ein- bis zwei Esslöffel rote Linsen dazu geben- das sorgt für eine Sämigkeit; allerdings zählen Linsen nicht zu den basischen Lebensmitteln sondern nur zu den guten Säurebildnern- ich gebe daher noch ein paar Spritzer frisch gepressten Zitronensaft nach dem Garen dazu…
  • … jetzt das ganze einmal aufkochen lassen und dann bei niedriger Temperatur garen; das Gemüse sollte weich, aber nicht zerkocht sein.
  • Vor dem Servieren mit Petersilie anreichern- frisch oder aus dem Frost.

Ich liebe diese Suppe- nicht nur auf Grund ihrer Wirkung auf das Immunsystem, Qi und Blut; sondern sie ist perfekt für alle zwei bis drei Mahlzeiten und man spürt die Wirkung direkt nach dem Essen- Wärme, Wohlbefinden, Kraft – Nase und Kopf fühlen sich wunderbar frei an, auch wenn keine Erkältung vorliegt 🙂 und der Körper regeneriert sich wunderbar.

Viel Freude beim Kochen und „löffeln“- alles Liebe

Kira

Nach den Festtagen…

…kommt manchmal der Katzenjammer- Dein Bauch fühlt sich an wie eine Trommel?? Du hast das Gefühl, dass all das gute Essen einfach zuviel war?

Dann probiere dies:

  • Generell- während der Feiertage oder anderer Festivitäten- behalte Deine Bewegungsroutine bei; gehe stramm spazieren; praktiziere Yoga in einem stetigen, aber moderaten Tempo; motiviere Dich zum HIIT-Training oder tanze 30-45 Minuten nach Deiner Lieblingsmusik durch die Wohnung oder das Haus 🙂
  • Höre auf Deinen Körper- intuitives Essen macht Sinn… bspw. meldet sich Dein Magen, wenn er bereits im Workoholic-Modus ist mit einem kleinen Aufstoßer… dann höre auf zu essen- das ist das Zeichen, dass Dein Körper genug hat 😉
  • Gönne Dir eine Bauchmassage mit warmem Öl, dem Du drei Tropfen Fenchel- und Minz-Öl zusetzt- immer schön im Uhrzeigersinn und vom Sternum aus abwärts; Du kannst auch eine Kräuter-Körperkerze oder ein Moxa-Kegelchen auf den Bauchnabel aufsetzen- lege eine dünne Scheibe Ingwer darunter; das intensiviert die Wirkung.
  • Trinke das nachfolgend aufgeführte Dekokt; ganz langsam und genussvoll; Du kannst mit der Flüssigkeit zusätzlich auch einen Bauchwickel anlegen 😉
Kräutermischung für eine gute Verdauung

Teerezept:

  • 8 Gramm Löwenzahnkraut
  • 6 Gramm trocken angerösteten Kümmel
  • 6 Gramm getrocknete Zitrusschale
  • 5 Gramm Rosmarin
  • 3 Gramm Kardamomkapseln
  • 2 Gramm Süßholzwurzel- geschreddert
  • 2 Gramm Nelken
  • … die groben Bestandteile mörsern; 2 Esslöffel der Mischung mit 350 ml Wasser 8 Minuten sieden lassen; abseihen; dann nochmals mit 250 ml Wasser den Prozess wiederholen und beide Flüssigkeiten zusammengießen- über den Tag trinken 🙂

Die Kräuter können als Kompresse auf den Bauchnabel aufgelegt werden; Wärmflasche darüber und 20 Minuten wirken lassen 🙂

topless person standing near white petaled flowers

Hab nun eine gesunde und schöne Zeit… gerade zwischen den Jahren kannst Du neue Kraft schöpfen- bleib in Deiner Mitte; das wünscht Dir von Herzen

Kira

Willkommen zur Weihnachtswoche und meiner Empfehlung für das Frühstück

Nichts passt mehr in die Weihnachtszeit als Zimt, Vanille und Mandeln- und warum dann nicht schon damit in den Tag starten?

Du tust Deinem Gaumen und Deiner Mitte etwas Gutes, denn dieses Porridge wärmt, hält den Blutzuckerspiegel in Schacht und schmeckt so lecker:

  • Feine Haferflocken- etwa 4 Esslöffel mit ca. 200ml Wasser aufkochen und dann bei kleinster Hitze weiter für 15 Minuten quellen lassen- dazu gibst Du…
  • …einen Esslöffel weißes Mandelmus, 5ganze blanchierte Mandeln, einen Teelöffel Zimt und zwei Messerspitzen Vanille;
  • … etwa 8 Minuten vor dem Servieren zwei bis drei Hand voll Cranberrys unter das Porridge rühren.
  • Vor dem Essen lass einen Teelöffel Ahornsirup auf dem Porridge zerlaufen; Du kannst selbstverständlich auch Honig nehmen.
  • Haferflocken wirken wärmend; neigst Du eher zu Hitze im Inneren dann nimm feine Gersten- oder Hirseflocken; auch Buchweizenflocken sind möglich 🙂
  • Vanille und Zimt sind neutral-leicht warme Gewürze mit einer harmonischen Wärme- sie erzeugen keine Hitze- im Gegenteil- bei Schleim-Hitze wie bspw. bei einem Diabetis Mellitus Typ 2 oder bei einer Pankreatitis(Bauchspeicheldrüsenentzündung) wirken diese Gewürze-maßvoll eingesetzt- durchaus positiv auf den Verlauf der Erkrankung bzw. auf die Symptome.
  • Vanille allein ist in der chinesischen Therapie in der Ernährung und Kräutermedizin ein kleiner Joker auch bei schwereren Krankheitsbildern- sie ist süß-scharf-leicht bitter im Geschmack; neutral im Temperaturverhalten, wirkt positiv auf die Organe Herz, Lunge, Milz, Magen, Leber und Niere und somit kann Vanille die Sinne öffnen, die Brust weiten, Blutungen beenden, Husten lindern, Schmerzen beseitigen und sogar Parasiten aus Magen und Darm, Lunge und Leber vertreiben! Übrigens- die Tahiti-Vanille hat eine stärkere Wirkung in Bezug auf Körper und Geschmack.
Tahiti-Vanille als Blüte
  • Cranberrys- sie sind ein Super-Food mit Mehrwert 🙂 ; die roten Beeren sind vom Temperaturverhalten her frisch-kühl, haben einen süss- säuerlichen Geschmack und wirken adstringierend(zusammenziehend); auf Grund ihrer Inhaltsstoffe ist ihre Wirkung auf die Funktionskreise, Blase und Niere besonders wertvoll… sie stärken das Qi der Blase, was bspw. bei einer Reizblase oder Enuresis sehr wertvoll ist.
frische Cranberrys
  • Die zweite Hautwirkung der Cranberrys ist die ausleitende Wirkung- und zwar von Hitze und Hitze-Toxinen bei Viruserkrankungen, Zystitis und bspw. beim Rotavirus vom Typ SA-11.
  • Die dritte Wirkung zielt auf den unteren Erwärmer im allgemeinen- zum Beispiel bei Blasenkrämpfen, Durchfall, Pyelitis, Pyelonephritis und auch bei Nierenbeckenentzündungen unterstützen Cranberrys in den Mahlzeiten oder als Saft(erwärmt) die Heilung 🙂

Nun lass es Dir schmecken- genieße diese morgendliche Mahlzeit mit Muße und spüre die Energie 🙂 … übrigens; über eine längere Zeit ein Porridge zum Frühstück bringt Deine Blutwerte in Form und ist eine indirekte Unterstützung beim Training- schließlich hat eine Portion immerhin ca. 23% Eiweiß 🙂

Alles Liebe und eine schöne Zeit so kurz vor Weihnachten-

Kira

Advent von R.M. Rilke

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird.
Und lauscht hinaus: den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

Herzlich Willkommen zur neuen Woche und der Frage: Was bedeutet DOJO-Zeit in der Chinesischen Medizin?

Die Elementelehre und die Jahreszeiten gemäß der chinesischen Medizin orientiert sich an den Mondzeiten und Mondläufen. Nach diesen Berechnungen dauern die einzelnen Elemente-Zeiten/ Jahreszeiten 72 Tage; in den Übergängen bleiben daher 18 Tage, die generell dem Erdelement zugeordnet werden. Die Dojo’s entstanden, so wie der gesamte Elementezyklus, aus den Beobachtungen in der Natur 🙂 Es ist die sanfte, teilweise sehr harmonisierende Zeit zwischen den Elementen, die uns Raum lassen, sich auf das neue Element einzustellen.

Vom Metall- zum Wasserelement

Zur Zeit wandelt sich die Natur vom Herbst- dem Metallelement mit den Funktionskreisen Lunge und Dickdarm- zum Wasserelement, dem Winter mit den Funktionskreisen Blase und Niere.

Diese Tage kündigen einerseits einen Wandel im Außen an, andererseits entsteht eine ausgleichende Kraft, die in die eigene Tiefe führt. Diese Zyklen jeweils zwischen Winter-Frühjahr; Frühjahr-Sommer u.s.w. entspricht vielleicht auch gerade wegen ihrer harmonisierenden Aufgabe unserer Mutter Erde 🙂

Dojo’s sind dazu gedacht, uns in die natürliche Ordnung zurückfinden zulassen, um einen Kreislauf abzuschließen und sich vorzubereiten auf das, was im nächsten Zyklus kommen mag. Das Einpendeln in die MITTE steht im Focus, so dass jeder wieder vollkommen bei sich selbst landen kann. Gerade für Frauen und Mädchen ist diese Zeitspanne so wertvoll; denn in der eigenen Mitte Focus und eigenen Raum einzunehmen ist eine sehr yingige und ursprünglich weibliche Qualität. Natürlich findet auch MANN in dieser Zeit einen Rhythmus zurück zum eigenen ICH- wenn ER sich darauf einlässt- Reflektion, Besinnung und Stärkung stehen für beide Geschlechter im Mittelpunkt.

Wenn die Dojo-Zeiten mit der Phase des abnehmenden Mondes eine Symbiose bildet- so wie jetzt im Oktober/November, verstärkt sich die Energie noch mehr. Es lohnt sich wirklich diese Zeitqualität bewusst zu nutzen. Es ist sinnvoll, die DOJO-Zeiten im Kalender anzumerken, um sich gezielt darauf einzustellen und bspw. die Ernährungstherapie in der Zeit und auch die Akupunktur und/ oder Kräutertherapie zu planen.

Ernährungshinweise:

Reiscongee mit Gemüse und dazu ein Kochei
  • Ernähre Dich in dieser Zeit bewußt mit neutralen Lebensmitteln; diese wirken auf alle Organe ausgleichend. Besonders Vollwertgetreidesorten bilden die Quelle, aus der der Körper das Qi (Lebensenergie) aufbaut. Neutrale Lebensmittel sind aber auch bspw. Karotten, Hülsenfrüchte, alle Kohlsorten, Kartoffeln, Nüsse, Kalb- und Rindfleisch, Eier, Butter, Milch und Weintrauben.
  • Wer zu Schleim oder Feuchtigkeit neigt, sollte auf Milch und Milchprodukte in den DOJO’s komplett verzichten oder nur selten konsumieren.
  • Dünsten, leichtes Backen sollten die bevorzugten Zubereitungsarten sein; Gewürze nur sehr sparsam verwenden, damit der Körper eine Entlastung erfährt.
  • In der Dojo-Zeit sollten Fertiggerichte, Süßes, Weißmehl u.s.w. gar nicht gegessen werden.
  • Hervorragend geeignet ist das Reiscongee- Artikel hier auf meinem Blog…http://spiritandbalance.de/?s=congee….; dieses kann nach DEINEN Bedürfnissen abgewandelt werden. Reiscongee lässt sich süß mit Datteln und Nüssen oder herzhaft mit Gemüse zubereiten.

Akupunktur in den DOJO’s:

Moxa und Akupunktur an Dickdarm 4 zur Behandlung von Nässe
  • Zur Stärkung des WeiQi, Milz-Qi und Blut Xue setze ich generell tonisierende Techniken an den entsprechenden Punkten oder auch Moxa ein; bevorzugt sind es Punkte die das Nieren und Lungen-Qi stärken wie Niere 3 oder Lunge 7; aber auch Blut stärkende Punkte wie Leber 5 oder die Punkte auf dem RenMai/DuMai, die eine besonere Verbindung zur Erde und DEINER Ursprungsenergie haben :)- die Punkteauswhl ist immer individuell und richtet sich nach Deiner energetischen Konstitution.
  • Die Akupunktur in den DOJO’S ist immer besonders wirkungsvoll, da sie generell stärkend auf das in der Mitte ruhende Erdelement gerichtet ist.

Kräutermedizin:

Auch ein Tee aus Mutterkrautblüten hilft, die ERde zu stärken und die Leber zu besänftigen 🙂
  • Trinke in der Zeit ein Dekokt aus Fenchel, Kardamom und Anis- dies stärkt die Mitte; einfach die Kräuter zu gleichen Teilen mischen(je ein Teelöffel) und mörsern, dann mit 1,5 Liter Wasser aufkochen, 10 Minuten sieden lassen, abseihen und die Kräuter erneut mit 0,5 Liter Wasser 10 Minuten köcheln, erneut abseihen.
  • Beide Flüssigkeiten mischen und über dne Tag trinken- günstig ist die Zeit von 5 Uhr morgens bis ca. 15 Uhr am Nachmittag.
  • Dazu trinke generell nur warmes Wasser.
  • Du kannst auch morgens einen Trank aus YiYiRen und ChenPi zu Dir nehmen- die Kräuter bekommst Du in der TCM-Apotheke.
  • In der Zeit von 11 bis 17 Uhr ist ein Trank aus JiaoGuLan zu empfehlen.
  • Grüner Tee ist zu kalt für diese Jahreszeit; Du kannst ihn aber vor dem Mittag mit einer Tasse und sehr dünn genießen.
  • Alle nderen Rezepturen sollten individuell angefertigt werden- wende Dich an Deine Therapeutin/ Deinen Therapeuten.

Yoga/ QiGong oder TaiChiChuan:

Meditiere und praktiziere Deine Körperübungen in den Morgenstunden. Die Schwellenzeit zwischen den Jahreszeiten eignet sich auf allen Ebenen zum Loslassen und Abschließen. Hier gilt es ganz achtsam zu sein und zu spüren: Was darf wirklich gehen? Hier braucht es ganz viel Reflektion hin zu den eigenen Themen. Oft neigen wir Frauen dazu, zu schnell aufzugeben oder „die Flinte in’s Korn zu werfen“- Frage Dich ruhig,wo du heute stehst und wie du dich in deinem Leben fühlst:

  • Wo darf mehr Leichtigkeit und Unbeschwertheit in mein Leben treten?
  • Wo in meinem Leben brauche ich Veränderung?
  • Wofür möchte ich meine Kraft einsetzen?
  • Stehe ich ttsächlich in Resonanz mit meinen Ressourcen, meinen Gaben und meiner inneren Fülle?
  • Befinde ich mich noch auf meinem Weg oder gehe ich in eine nicht zu mir passende Richtung?

Diese Fragen kannst Du nur Dir selbst beantworten; das knn lein Therpeut/ keine Therapeutin der Welt für Dich leisten!

Räuchern in den DOJO’S:

  • Nutze zum Räuchern eine reinigende und gleichzeitig aufbauende Mischung.
  • Kräuter sind bspw.: zu gleichen Teilen Eisenkraut,Rosmarin, Salbei, Mistel, Thymian, Opoponx-Harz und Palo-Santo-Holz- alles bis auf das Holz gut im Mörser zerkleinern; die Räucherkohle im Räuchergefäß auf dem Sand entzünden, durchglühen lassen und die Kräuter darauf geben, ganz zum Schluss das heilige Holz PaloSanto darauf legen… Hast Du keine dieser Kräuter zur Verfügung nutze Salbei und Rosmarin oder ein Bund weißen Salbei.

Nimm die Räucherschale und beginne mit dem Raum in dem Du Dich befindest. Dann beginne im Osten, nschließend im Süden, Westen und schließe den Kreis im Norden. Während Du die Schale von Raum zu Raum bewegst, sende Segen oder das alles heilende Mantra „OM“ durch die Räume. Atme die heilende Kraft der Räucherkräuter und focussiere Dich- das Räucherritual kannst Du zu beginn und/oder zum Ende dieser Übergangstage durchführen.

Weißer Salbei, Palo Santo, Rosenblüten und Bergkristall(nicht zum Räuchern aber zum Reinigen)

Spüre die positive Energie und lass Dich von ihr durch DEINE DOJO-Zeit tragen- es sind wundervolle Tage, die Dich energetisch aufbauen und vielleicht zu „neuen Ufern“ führen 🙂

Alles Liebe sendet Dir

Kira

Willkommen zur neuen Woche und dieser kleinen Fragerunde… Männergesundheit…

…wie sieht die chinesische Medizin den Mann im Wandel der Jahre, die männlichen Wechseljahre und was kann m a n (n) tun, um gesund und vital zu bleiben?

In der Praxis treffe ich in der Mehrzahl auf Männer um die 45+, die sich mit unterschiedlichen Beschwerden an mich wenden- männerspezifisch sind da die Gesundheit rund um die Prostata,Krebserkrankungen, aber auch Fragen zu Vitalität, Kraft und Sexualität.

Erst einmal Grundsätzliches:

  • …während Frauen im 7-er Rhythmus schwingen, geschieht dies bei den Männern im 8-er Rhythmus- alle 8 Jahre ändern sich im Leben eines Mannes mehr oder weniger wichtige Dinge… mit 16 bringt „Mann“ seine Pubertät zum Ende, zwischen 24 und 32 wird vielleicht das erste Kind gezeugt; bis zum 48. Lebensjahr lebt mAN(N) im Überfluss des YANG.
  • Ab dem 48. Lebensjahr schwindet die Yang-Kraft; d.h. dass die Männer eher „kälter“ werden; die Frauen wechseln eher in das innere Yang- werden „heißer“… die „kühle“ Schönheit wandelt sich in eine hitzige 😉
  • Die Yang-Kraft wird durch viele Einflüsse begründet- Ernährung, Bewegung, Arbeit, körperliche Belastung, geistige Forderungen, Sexualität und Veranlagung… während Mann sich bis zum 48./56. Lebensjahr eher zurückhaltend bzw. maßvoll von yangigen Lebensmitteln ernähren sollte, ist dies ab dem „Wechsel“ umgekehrt. Nun dürfen Yang-Tonics öfter auf dem Speise- oder Genuss-Plan stehen.
  • Wenn Mann nicht will, dass er vom kraftvollen „Tiger“ zum handzahmen „Kater“ motiert, dann darf eine ausgewogene, gut zubereitete Nahrung nicht fehlen; maßvoll in der Arbeit sein, nicht mit dem Sport übertreiben- alles mit Maß und Ziel.
  • Kräutermedizin ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, um die Gesundheit und Vitalität zu erhalten- hier kommen maßvoll Yang-tonisierende Kräuter zum Einsatz.
  • Ein gezieltes Ausdauer- und Krafttraining, Yoga oder QiGong oder auch moderates Kampfsporttraining bauen die Muskulatur auf und/oder sorgen für ein gesundes Herz-Kreislauf-System; außerdem wirkt sich Sport positiv auf die Funktionalität der Prostata und der männlichen Geschlechtsorgane aus- durch eine erhöhte Sauerstoffbindung im Blut ist Vitalität in und mit allen Facetten garantiert.
  • Empfehlung zu den Nahrungsmittel: schwarzer Sesam, dunkle Hülsenfrüchte wie schwarze und rote Bohnen, Kerne und Nüsse, mild gegartes Gemüse(grünes) und Wurzelgemüse, maßvoll- d.h. ein- bis zweimal/Woche- Wildfleisch und Fisch, ab und an eine Kraftsuppe, Ei, wärmende Getränke und gerne auch mal ein Rotwein oder ein milder Whiskey 😉 – Alkohol in Maßen oder beim Kochen verwendet bewegt Qi und wirkt tonisierend.
Schwarze Bohnen, Pistazien und Sesam für das Yang
  • Genußmittel zum Tonisieren: Rotwein, Sake, milder, reiner Whiskey oder ein guter Gin- maßvoll und nur in geringen Mengen tonisiert ein Genussmittel das Yang… oder es wird ein guter Sherry zum Kochen verwendet- siehe Rezept unten; Zigaretten gehören nicht dazu- im Gegenteil, sie wirken wie Öl im Feuer und lassen den Körper „austrocknen“.
Sauberer, reiner Rotwein ist ein gutes Yang-Tonic
  • Kräuter zum Tonisieren: sollten nur nach Rücksprache mit einem Therapeuten/ einer Therapeutin eingesetzt werden- eine wichtige Rezeptur ist bspw. Jin Gui Shen Qi Wan, auch Pille der Nieren aus dem goldenen Kabinett genannt; Einzelkräuter sind u.a. ShengDiHuang, ShanZuYu, ShanYao, GuiZhi aber auch Fu Ling und Fu Zi… bei den westlichen Kräutern sind es bsp. Fenchel, Rosmarin, Kardamom, Galgant, Zimt, Paprikapulver…

Rezept für ein Yang-Tonicum:

  • Es werden Mandeln, Sesam, schwarze Bohnen und eine Handvoll gewürfeltes Hirschfleisch in Ghee angebraten, mit etwas Sherry und Gemüsefond abgelöscht und dann mit kleiner, gleichmäßiger Hitze gegart- würze mit einem guten Salz, geröstetem Paprika und etwas Rosmarin…. mhhh wärmend und tonisierend, besonders, wenn Du Dich schwach und müde fühlst.

Wie äußert sich ein Mangel an Yang: unter anderem in…

  • Schmerzen im unteren Rückenbereich
  • Schwäche in den unteren Extremitäten
  • Kältegefühl im Unterkörper, Schwäche in der Muskulatur,
  • gespanntes Abdomen
  • erleichterte Atmung im Liegen
  • Miktionsstörungen, heller Urin
  • übermäßige Miktion
  • Inkontinenz, Libidoverlust, Erektionsstörungen,
  • Ödeme
  • Zunge- Zungenkörper:  blass, geschwollen, Zungenbelag:  dünn, weiß, Zunge kann nicht weit ohne Anstrengung herausgestreckt werden,
  • Pulse: tief,leer, zart, langsam

Was kann MAN(N) noch tun:

  • regelmäßige Akupunktur zum Tonisieren und Ausgleichen- wichtige Akupunkturpunkte sind dabei bspw. Niere 7- „Wiederkehr des Flusses“; RenMai 4- „Tor des Yuan-Qi“- dabei kann die Akupunktur mit Moxa kombiniert werden;
  • Qi Gong zur Stärkung des Ursprungs-Qi und Yang
  • Yoga bzw. Stretching für flexible Muskulatur
  • Meditation zur Stärkung und „Kraft in der Ruhe“ finden 🙂
  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen inklusive Blutbild- und Stuhluntersuchungen; Belastungs-EKG

… und MAN(N) darf gerne erkennen, dass er sich Ruhe, Gelassenheit und eine gehörige Portion Selbstbewusstsein gegen Perfektionismus leisten darf!

Dieses Thema ließe sich noch beliebig fortführen… und sicher wird es in absehbarer Zeit einen Workshop „Was MAN(N) für seine Gesundheit tun kann“ geben 🙂

Bleiben Sie gesund und einen guten Start in die neue Woche!

Kira

„Man kann nicht immer ein Held sein, aber man kann immer ein Mann sein“– J.W.v.Goethe

…bedeutet einheizen; und zwar von innen…

Das Pathogen Kälte- HAN- zeichnet sich durch vielfältige Symptome aus- dazu gehören bspw. kalte Gliedmaßen und harte Verspannungen/Anspannungen/Knoten in den Muskeln, Dauerfrösteln, inneres Frieren, aber auch echte Erkältung und Durchfall(nicht riechend, wie Wasser). Kälte kannst Du Dir wie einen kalten Motor vorstellen, der langem Frost ausgesetzt war- erst das langsame Erwärmen bringt ihn wieder zum Laufen; auch darf er nicht gleich „gejagt“ werden, sonst bringt er Dich nicht weit. Oft geht Kälte mit Wind einher, denn dieser bringt die Kälte in den Körper- immer bessert Wärme die Beschwerden und so auch eine wärmende, typgerechte Ernährung. Ein wunderbares Rezept, gerade in der Winterzeit, ist das folgende vegetarische/vegane Gulasch:

  • Zutaten- 2 Innenhände voll rote Linsen, 3-5 geschrubbte Bio-Möhren, eine rote Zwiebel, zwei Innenhände voll Cashewkerne; ein Esslöffel Kokosöl oder Ghee(mein Favorit), 250-350 ml Gemüsebrühe; sich omnivor ernährende LeserInnen können natürlich Fleischbrühe nehmen(wärmt noch stärker); je ein Esslöffel Tomatenmark und Senf(Bio), so vorhanden ein Teelöffel ungarische Paprikacreme oder SambalOlek
  • wärmendes Gewürzpulver- natürlich selbstgemacht 🙂 – mische je ein Gramm gemahlene und getrocknete Kräuter edelsüßer Paprika oder Rosenpaprika, Knoblauch, Chili, Bertram, Galgant, Kubebenpfeffer, Kümmel, Majoran, Zitronenschale, Lorbeerblatt und
  • …gib nun Senf und Paprika mit dem Fett zusammen in eine gewärmte Pfanne- lass es leicht anrösten, bis es duftet; dann gib die fein gewürfelte rote Zwiebel, grob gehackte Cashew’s, die roten Linsen und die in Scheiben geschnittenen Möhren dazu- unter Rühren weiter anrösten- das bringt zusätzlich Wärme in’s Gericht…
  • …lösche alles mit der jeweils gewählten Brühe ab und lass es ca. 20-40 Minuten(Möhren sollten nicht verkochen) vor sich hin köcheln.
  • Natürlich kann das Gulasch auch traditionell mit Fleisch zubereitet werden; oder versuche es mal mit Kartoffeln und/oder Süßkartoffeln; mit Fleisch wärmt es noch stärker; mit dem Gemüse entfaltet es eine milde Wärme, die längere Zeit anhält und nicht zu stark aufheizt.
  • Solltest Du eher der Hitzetyp sein, dann kannst Du dieses Gulasch selbstverständlich auch genießen…nimm nur die Hälfte der Menge an Gewürzen und lass das Anbraten weg- bereite es eher im Reiskocher oder Slowkocher zu.
  • Alle getrockneten Gewürze bringen generell Wärme in den Körper; die Linsen geben das Eiweiß, Möhren die Kohlenhydrate und mit den Cashewkernen hast du gute Fette und hervorragendes Eiweiß.

Übrigens- einige der Gewürze, wie bspw. Kubebenpfeffer, kannst Du auch gegen die echte Erkältung einsetzen- als Tee, Badezusatz oder in einer wärmenden Suppe ist er ein guter Gehilfe zum Gesunden.

Lass es Dir schmecken- und liebe Grüße zum Wochenende sendet Dir

Kira

…rote, gelbe, grüne, braune…

Tomate im Garten 🙂

…sie sind mir alle willkommen. Ab dem Spätsommer sind diese Nachtschattengewächse voll mit den süss- sauren „Früchten“, die gemäß der chinesischen Ernährungslehre zu den kalt- frischen Nahrungsmitteln zählen. Was ist nun so faszinierend an diesem Gemüse?

  • Der Geschmack ist einfach fantastisch- armomatisch, leicht süss bis säuerlich, manchmal- je nach Sorte- auch mit einer leichten Schärfe versehen schmecken die reifen Tomaten einfach nach Sonne und Sommer.
  • Durch ihre zahlreichen Inhaltsstoffe- Vitamine und Spurenelemente, Flavonoide, Salicylsäure, Karotinoide, Lycopin, Lutein, Cumarine und noch viel mehr wirken sie als natürlicher Entzündungshemmer, besonders, wenn sie leicht in einem gesunden Fett angeschwenkt werden- die Wirkstoffe entfalten sich mit einem gesunden Fett und der zugeführten Wärme einfach intensiver und besser.
  • Die Wirkung umfasst zahlreiche Bereiche, zum Beispiel wirken Tomaten antioxidativ, herzschützend und sie regenerieren oxidiertes Vitamin C und E.
  • Gemäß der chinesischen Medizin leiten alle Tomaten gezielt Hitze und Toxine, feuchte Hitze und Nässe/Schleim aus- daher ihre positve Wirkung bei Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Stoffwechselstörungen im Allgemeinen, aber auch bei Verstopfung und Trockenheit sind sie ein Hilfsmittel( hier täglich zwei-drei Tomaten roh essen). Weiterhin wirken sie positiv bei Yin-Mangel, tonisieren das Blut und können in Kombination mit Olivenöl und weiteren Nahrungsmitteln eine positive Wirkung auf die Augengesundheit haben.
  • Als Therpeutikum lassen sich Tomaten auch bei Magen- und Leber-Yin-Mangel(Zunge ist rot, schmal, kurz mit roten Rändern und belaglos- oft Schwitzen oder Hitze zur Nacht), Rheuma und anderen Autoaggressionserkrankungen einsetzen.
  • Tomaten sind eine Prophylaxe-Mittel bei der Krebsvorsorge und auch bei einer Krebserkrankung sollten sie in Bio-Qualität in der Saison täglich auf dem Speiseplan stehen- gerade auch während der Strahlentherapie.
  • Achtung! Menschen mit einer ausgeprägten Milz-Qi-Schwäche(schwache Verdauung mit Durchfall oder dünnem Stuhl, Appetitlosigkeit) und/oder viel Kälte sollten Tomaten nur selten, in Kombination mit wärmender Nahrung und gegart konsumieren- das trifft auch für Menschen mit einer Histaminunverträglichkeit zu.

Hildegard von Bingen hat die Nachtschattengewächse als Küchengifte eingestuft- das lag sicher daran, dass man zu dieser Zeit keine Ahnung von der Zubereitung hatte und bspw. die meisten Nachtschatten-Gemüse roh ungenießbar bzw. in keiner Weise schmackhaft sind. Außerdem sind sie reich an Histaminen- durch Garen wird dies gemildert!

Tomaten sollten- außer bei starker Hitze und Trockenheit- leicht gegart(dünsten oder leicht anschwenken) werden- sie sind dann bekömmlicher und die Wirkstoffe entfalten sich deutlich stärker; auch „kaltes Kochen“- also Einlegen- ist geeignet.

Ich bereite mir in der Tomatensaison- im Sommer und Frühherbst- gerne eine Pellkartoffelpfanne mit Tomaten zu:

  • Pellkartoffeln in etwas Ghee und Gewürzen scharf anbraten, dann die Hitze herunterstellen und weiter leicht braten; etwa nach zwei-drei Minuten die halbierten/geviertelten Tomaten dazu geben und noch etwa zwei Minuten leicht mitgaren, immer wieder schwenken; dann auf einen Teller geben und ein gekochtes Ei dazu aufschneiden- natürlich ist auch ein Spiegelei möglich oder gewürfeltes Fleisch oder was man auch immer dazu essen mag- lecker und gesund…

Tomaten können auch auf dem Balkon oder der Fensterbank gezogen werden- eigene Ernte 😉 wie spannend.

Ich liebe diese „Paradiesäpfel“- wie sie auch genannt werden- sie sind nicht nur schmackhaft- auch gut für die Figur, eine Vitminspender und eine Bereicherung des Speiseplan’s!

Bowl mit Tomate, Salat, Edame, Lauchzwiebeln, Ei und Bratkartoffeln 🙂

Alles Liebe und gute Gesundheit wünscht Euch

Kira

Typgerechtes Essen ist gelebte Selbstverantwortung

Du willst ein Frühstück abseits von Brötchen und Käse- Du willst mit guter Energie starten?

Dann hab ich dieses Pilaw für Euch:

  • Koche Buchweizen und Gerste/ oder Gerstengraupen wie Reis vor- so hast Du eine Basis für ein gutes Frühstück- einfach je drei Hände voll Buchweizen und Gerstengraupen mit ca- 3-5 Tassen Wasser aufkochen und dann für 15-20 Minuten garen(bis das Wasser verkocht ist, ggf. etwas nachgießen)- das Pseudogetreide/die Graupen sollten nicht matschig werden, sondern noch leicht knackig 🙂 bleiben
  • Dann nimm einen Teelöffel Kokosöl und gib dies in eine heiße Pfanne- schmelzen lassen; dazu zwei bis drei Esslöffel dieses Vorgekochten geben und kurz anrösten…
  • dazu kommen je eine Innenhand voll Datteln(geschnitten), Hanfsamen oder Sesam; gehackte Mandeln; Wal- oder Pekanüsse- jeweils mitrösten; dann die Temperatur reduzieren…
  • würze alles mit je einer Msp. Zimt, Kardamom im Winter noch Kreuzkümmel, etwas Ingwer…
  • …gib dann einen gewürfelten Apfel oder Birne dazu; im Sommer- so wie ich heute früh- nimm 200 Gramm Blaubeeren oder andere Beerenfrüchte- lass das Obst leicht mitgaren…
  • …ganz zum Schluss gib einen Esslöffel Ahornsirup dazu und wenn Du sehr schnell ermüdest noch zwei Esslöffel Hafersahne/ oder Schlagsahne(süße Sahne)
  • …wenn Du eher die herzhafte Variante favorisierst, nimm anstelle von Obst ganz fein gehacktes Gemüse und nutze eher herzhafte Gewürze und fünf Esslöffel Gemüsefond- so lässt sich das Pilaw auch als herzhafte Variante zum Mittag essen- Cashewkerne anstatt der Pekanüsse geben noch mehr Herzhaftigkeit in diese Mahlzeit 🙂

Die Wirkung gemäß der chinesischen Ernährungslehre:

  • Buchweizen und Perlgraupen sind eher frisch von der Energetik- durch das Rösten wirken sie dann neutraler- beide harmonisieren die Mitte, leiten Feuchtigkeit aus und stabilisieren das Leber-Blut;
  • Die Gewürze bringen Wärme für den Magen in’s Spiel; Kardamom machen das ganze für alle Typen prima verdaulich;
  • Die Früchte geben dem ganzen Frische und Süße- gut für die Milz

… im Ganzen nährt dieses Frühstück- egal ob süß oder herzhaft- besonders unsere YIN-ERDE – und das ist für jeden wichtig! Ich kann versichern, es ist ein absolutes Powerfrühstück; kann auch prima beim Intervallfasten gegessen werden; ist einfach zur Arbeit im Schraubglas mitzunehmen und… schmeckt abgekühlt und warm!

Mein Tipp: Wenn Du dieses Pilaw warm essen möchtest, fülle es in ein schlankes 300Gramm Schraubglas- dies lässt sich einfach in einen Wasserkocher stellen- gefüllt mit heißem Wasser- in 8 Minuten ist das Essen warm 😉

Viel Freude beim Nachkochen und guten Appetit- bleibt gesund- dies wünscht von Herzen

Kira

Gesund älter werden mit Hilfe der klassischen chinesischen Medizin

Das YangShen- die Lebensführung für ein gesundes und langes Leben ist mehr als eine Prävention von Krankheiten- es ist eine Einstellung zum Leben und zur Gesundheit- sie beginnt im Kindesalter und selbst das Gehen des letzten Weges ist davon bestimmt. Es ist so schade, dass in unserem Kulturkreis das alte Wissen dazu bei einem Großteil der Menschen wenig oder gar keine Resonanz findet. Nicht nur im asiatischen Kulturkreis gibt es diese tiefe Achtung, den Respekt vor dem Leben; auch bei uns kennen wir dies- bspw. in den überlieferten Lehren Hildegard von Bingens. Nach Studien der letzten Jahrzehnte ist mittlerweile erforscht, dass etwa 40 % der Krankheiten auf Veranlagungen und ererbte Konstitutionen zurückzuführen sind; 60% der Gesundheit beruhen jedoch auf Lebensführung und Einstellung zum Leben.

Sauer vom Geschmack+grün in der Farbe= positiv für die Leber und Gallenblase

Die Praktiken des YangShen oder auch nach den Lehren Hildegard von Bingens sind:

  • Kultivierung des Geistes und der Emotionen- zum Beispiel duch regelmäßige Meditation
  • Regulierung der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme- in Achtsamkeit wann, wie, wieviel, was…
  • Balance des Körpers in Ruhe und Bewegung/Belastung-Entlastung; regelmäßige Bewegung an j e d e m Tag des Lebens
moderates Krafttraining- „…in einem gesunder Körper wohnt ein gesunder Geist…“
  • ausreichender und guter/erholsamer Schlaf- variierend von Mensch zu Mensch…
  • Achtsamkeit und Liebe/Aufmerksamkeit zu sich selbst….
  • …und Liebe zu Natur, den Lebewesen, der Kultur(Musik, Tanz, Kunst)
  • eine erfüllende und erfüllte Sexualität

Die klassische chinesische Medizin bietet dem Nutzer eine Vielzahl an Möglichkeiten, denn unsere Dysbalancen gehen nicht auf einen Mangel, sondern auf einen Überfluss und eine Vernachlässigung des Notwendigen zurück:

  • Ernährungsmedizin- Typ entsprechend als eine lebenslange Möglichkeit für eine gesunde Ernährung
  • Konstituionsakupunktur zur Stärkung der Essenz/ des JING
  • Kräutermedizin entsprechend der Konstitution
  • TuiNa
  • TaiJiChuan und QiGong oder Yoga- mit den Möglichkeiten der Meditation und Körperübungen
  • Leben im Einklang mit den Tageszeiten/ Jahreszeiten
  • Nutzen der Moderne für die Gesundheit
  • Anerkennen, dass das Altern ein physiologischer Prozess ist, der zum Leben gehört- wir entstehen aus Yin und Yang und sofort altern wir- nach der Geburt im besten Fall erst innerhalb von 70-100 Jahren

Das Entscheidende ist das Maß halten- Ausleiten oder Zuführen, Wärme oder Kälte, Bewegung oder Ruhe… und das jeweils immer zu hinterfragen, welches Ausmaß die Handlung haben muss!

Altern- nicht schrecklich, sondern der Lauf der Zeit- wie allerdings, dass haben wir wieder selbst in der Hand 🙂 – und das ist eine sehr gute Nachricht!

Alles Liebe und Shenti JianKang(gute Gesundheit)- Ihre Kira Schwarzrock

Heimtückisch, gefährlich…

sind die stillen Entzündungen. Sie wirken im Verborgenen, sind oft nicht zu spüren und fordern das Immunsystem ständig heraus. Diese Entzündungsherde haben das Yin des Körpers erreicht; sie wirken im Inneren und gehen häufig ohne typische Entzündungszeichen einher.

Die klassischen Entzündungszeichen sind:

  • Rubor- Rötungen,
  • Tumor- Schwellungen,
  • Dolor- Schmerzen,
  • Calor- Hitze/Überwärmung und
  • Functio laesa- eingeschränkte Funktion

Wie ein Schwelbrand breitet sich eine stille Entzündung im Körper aus. Dabei spielen bspw. Viren wie das Eppstein-Bar oder Varizella Zoster eine nicht unerhebliche Rolle; aber eben auch massives Bauchfett(auch bei äußerlich schlanken Menschen), oxidativer Stress, Zytokine, mangelnde Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente „füttern“ stille Entzündungen:

  • Schwäche, ständige Infektionen, Müdigkeit
  • schnelle Ermüdung
  • immer leicht erhöhte Entzündungswerte im Blut
  • wechselnde, dumpfe Schmerzen
  • Ödeme, Muskelschmerzen
  • Hormonschwankungen
  • Melancholie
  • Schlafstörungen
  • gestörtes Temperaturverhalten-mal kalt, mal heiß
  • ggf. zum Abend erhöhte Temperatur
  • Schwellungen…

Eine nicht unerhebliche Rolle kommt unserer Ernährung zu:

  • Stark verarbeitete Lebensmittel mit Konservierungsstoffen, Farbstoffen und Zusätzen befeuern Entzündungsherde- besonders im Darm und an den Schleimhäuten.
  • Weissmehl, denaturierte Nahrungsmittel, Zucker, rotes Fleisch und die Produkte daraus geben Öl auf das schwelende Feuer.
  • Mangelnde Bewegung, Dauersitzen, Genussmittel sind ebenfalls Brennstoff für die stillen Entzündungen.
  • Ein weiterer Faktor sind Umweltgifte, Strahlenbelastung, Belastungen durch Düngemittel, Insektizide und Pestizide, Antibiotika und Arzneimittelrückstände- leider viel zu oft heute auch im Trinkwasser, Grundwasser und als Rückstände in Gemüse und Obst zu finden.
  • Fehlende Spurenelemente wie Zink, Selen und Mangan; Vitamine wie A, C, E, D, B3,6,12… sind essentiell, um stille Entzündungen abzubauen.

Die Folge des exessiv ausgelebten modernen Lebensstils sind Zivilisationskrankheiten, die ihre Ursache in stillen Dauerentzündungen haben- Demenz, Parkinson, Tumore, Diabetes, Krankheiten des Herz- Kreislaufsystems u.s.w.

Eine vegetarisch betonte Ernährung; der sinnvolle Umgang und Konsum von tierischen Produkten, ausreichende Bewegung und ein maßvoller Konsum von Genussmitteln sind Schritte zum Abbau bzw. der Vermeidung von stillen Entzündungen. Dazu zählt auch der sinnvolle Einsatz von Nahrungsergänzung auf natürlicher Basis und nach entsprechend aufgenommenem Status(Blutunteruchung):

  • Substitution ist notwendig, wenn der Mittelwert der empfohlenen Referenzwerte unterschritten wird- das ist ein Zeichen dafür, dass der Körper bereits mehr konsumiert, als ihm zur Verfügung steht.

Wie nun handeln?

Weniger von: Weißmehl, Zucker und deren Produkte; Schweinefleisch/ rotem Fleisch und deren Produkte; Kuhmilch und Milchprodukte, gesättigte Fette/Fettsäuren, Alkohol/Nikotin, mangelnde Bewegung und natürlich dem Dauerstress

Mehr von: natürlich belassenen Lebensmitteln, Gemüse und Obst in bunter Vielfalt, Beerenfrüchte, Kräuter und Bitterstoffe, gesunde Fette und ungesättigte Fettsäuren, Mahlzeitenreduktion auf zwei bis drei/Tag; ggf. Intervallfasten oder Dinnercanselling

Nahrung kann ein heilendes Mittel sein- hier einige Beispiele:

  • Haferkleie- eleminiert das LDL-Cholesterin und baut Entzündungen ab
  • Beeren jeglicher Art außer Erdbeeren(Histamine)- reich an Antioxydantien, die den oxydativen Stress minimieren
  • Rote Bete bzw. alle Bete-Sorten- enthält Betain, dass das Homocystein senkt; weiterhin Anthocyane zum Schutz vor Krebs und gesunde Nitrate zur Senkung des Blutdruckes(Saft)
  • Staudensellerie- neben Vitaminen und Mineralstoffn ein absoluter Entzündungskiller- mehr dazu hier unter http://spiritandbalance.de/?s=staudensellerie

Ein Wort zum Sport- maßvoll, mit Ziel, individuell und mit Freude- dann wirkt Sport als Stresskiller; auch der tägliche flotte Spaziergang zählt zur Bewegung, die stille Entzündungen eindämmt. Allerdings sollte ein Zuviel an Sport vermieden werden- wenn die Lust an Bewegung eher zum Frust wird, dann entsteht wieder Stress und das führt wiederum zu einer Schwächung des Immunsystems.

Die Ernährung nach den Fünf- Elementen der chinesischen Medizin, nach ayurvedischen Maßstäben oder auch gemäß der Klosterheilkunde der Hildegard von Bingen; einer ausgeglichenen Vollwertkost, mit bestimmten Besonderheiten die vegetarische und vegane Ernährungsform können stille Entzündungen abmindern oder vermeiden- lassen Sie sich gerne individuell beraten- Ernährung muss immer zwingend individuell sein- denn Sie nehmen ja auch nicht einfach die Medikmente vom Nachbarn ein 😉

Alles Liebe und gute Gesundheit!

Ihre Kira

Übergangszeiten… Dojo- Zeiten

In der chinesischen Ernährungs- und Elementelehre gibt es zwischen den einzelnen Elementen und Jahreszeiten die Dojos- das sind die Übergangszeiten:

  • Sie beschreiben eine Zeit von 18- 20 Tage im jeweiligen Wechsel zwischen Winter- Frühjahr- Sommer- Spätsommer/Herbst…
  • Es  ist die chinesische Variante des Fastens. Da diese Zeit im Zeichen der Erde steht, werden vor allem die Funktionskreise der Mitte- Magen, Milz und Bauchspeicheldrüse- angesprochen.
  • In dieser Zeit sollte ganz bewußt gegessen werden- wenn wir uns also richtig und bewusst ernähren, stärkt das unsere „Mitte“, Yin und Yang kommen ins Gleichgewicht und neue Energie kann geschöpft werden- es sind die Zeiten für eine innere und äußere Reinigung.
  • Essen Sie am besten 3x täglich warm
  • Verzehren Sie nur eine Getreidesorte – am besten Reis oder die für Sie geeignete(erfahren Sie in meiner Sprechstunde)
  • Obst und Gemüse soll gedünstet werden, dann ist es besonders bekömmlich
  • Verzichten Sie auf Zucker, Alkohol und Tabak und jegliche Fertigprodukte.
  • Essen Sie weniger und trinken Sie ausreichend- günstig sind spezielle Tee’s dem Typ entsprechend(erfahren Sie in der Sprechstunde) und/oder einfach heißes, abgekochtes Wasser.
  • Verzichten Sie in dieser Zeit ganz bewußt auf Kosmetik und MakeUp- leichte Kompressen reinigen die Haut und als Creme empfehle ich eine Mineralstoffcreme(naturbelassen) und für den Körper ein entgiftendes Sesamöl(Naturprodukt, Bio, im Handel zu kaufen).

Anleitung für eine Fastenzeit– nur für Gesunde; bei Dysbalancen und Erkrankungen halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt(in)/Heilpraktiker(in):

Die im Folgenden beschriebenen Reiskuren entlasten den Organismus und geben einen Anreiz zum Entschlacken und Entgiften. Gleichzeitig unterstützen sie die natürlichen Ressourcen und festigen das innere Gleichgewicht. Wie alles in der TCM so sollte auch die gewählte Kur zur eigenen energetischen Verfassung passen: von A bis C werden drei verschiedene Varianten vorgestellt. Gerne bin ich Ihnen im Rahmen einer Ernährungsberatung dabei behilflich, die für Sie beste zu wählen oder zusammenzustellen.

Wurzelgemüse und neutrale Nahrungsmittel für die Dojo-Zeit

Im Allgemeinen sollten die Kuren über mindestens 3-4 Tage, bei Notwendigkeit auch bis 18 Tage eingehalten werden. Während dieser Tage sollte ganz auf Kaffee, alkoholische Getränke, tierische Nahrungsmittel und Süßigkeiten verzichtet werden. Außerhalb der drei Hauptmahlzeiten sollte nur getrunken werden, und zwar die jeweils angeführten warmen Getränke. Wählen Sie nach Möglichkeit Tage ohne zu viele berufliche und soziale Verpflichtungen, an denen sie ausreichend Schlaf und Bewegung an der frischen Luft haben. Die Kost während der Reiskur sollte möglichst eintönig und geschmacklich relativ fade sein, denn dadurch erhöht sich die gesundheitliche Wirkung. Zum Würzen und Abschmecken können die genannten Gewürze, sparsam verwendetes unraffiniertes Meersalz und etwas kaltgepresstes Olivenöl oder Sesamöl, zum Andünsten kann Ghee oder Kokosöl, verwendet werden.

1.Variante A (für hitzige Typen- rote Zunge, alles ist zu warm- T-Shirt im Winter draußen 😉 ): morgens und mittags Reis mit Mungbohnen (Rundkornreis – auch Vollkorn – und Mungbohnen 1:1 in der doppelten Menge Wasser 45 Minuten lang auf kleinster Flamme köcheln lassen und am Ende salzen), eventuell leicht mit Kurkuma oder Koriander gewürzt, dazu kleine Mengen leicht gedünstetes Gemüse. Abends gedämpftes Gemüse, eine Gemüsesuppe oder wiederum etwas Rohkost. Über den Tag verteilt ausreichend warmes Wasser, Grüntee, Brennnesseltee, Maishaartee oder Löwenzahntee trinken.

Variante B (für Menschen mit einer regulären Verdauung und einem ausreichenden Milz-Qi): morgens und mittags Reis mit Mungo- oder Adzukibohnen (Reis und Bohnen 1:1 in der doppelten Menge Wasser 45-60 Minuten lang auf kleinster Flamme köcheln lassen und am Ende salzen), eventuell leicht mit Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel oder Ingwer gewürzt, dazu gekochtes oder gedämpftes Gemüse. Abends gedämpftes Gemüse oder eine Gemüsesuppe. Über den Tag verteilt ausreichend abgekochtes Wasser, Brennnesseltee, 1-2 Tassen Löwenzahntee, Birkenblättertee oder Maishaartee trinken.

3.Variante C (für Menschen mit einem schwachen Milz-Qi, häufigen Blähungen und weichen Stühlen, Kälte, alles ist zu kalt, nur Verlangen nach Warmem): morgens und mittags gekochter Reis (Langkornreis wie Basmati oder Thai, besser nicht Vollkorn, ausreichend lange kochen- mindestens 2 Stunden- und am Ende salzen), leicht mit Kreuzkümmel, Thymian, Petersilie oder Ingwer gewürzt, dazu gekochtes oder gedämpftes Gemüse. Abends gedämpftes Gemüse oder eine Gemüsesuppe mit Ingwer. Über den Tag verteilt ausreichend abgekochtes Wasser, Kardamomtee oder Ingwertee trinken. Um den Eiweißanteil in dieser Variante zu erhöhen, kann in die Gemüsesuppe etwas gewürfelter Tofu gegeben werden.

Rezept: Gemüsesuppe mit Miso- für Sie nur für zwei Tage:

1 große Karotte
ein paar Stücke Broccoli oder einige halbierte Brüsseler Kohlsprossen
½ Lauch oder 1 Frühlingszwiebel,

½ Rettich oder ein paar Radieschen,

einige Zuckerschoten, von Fäden befreit und schräg halbiert
ein paar Zentimeter Wakame, in kleinere Stücke geschnitten, 15 Minuten in kaltem Wasser eingeweicht und unter fließendem Wasser abgespült (damit der fischige Geschmack etwas weggeht)
1 Liter Wasser
eventuell 2-3 cm frischer Ingwer in Scheiben geschnitten
2 EL Misopaste

Achtung: kein Salz verwenden, das Miso ist selbst salzig genug. Und: das Miso sollte nie mitkochen, weil dadurch seine wertvollen Enzyme zerstört werden.

Das Gemüse in nicht zu kleine Stücke schneiden und zusammen mit dem Ingwer ungefähr entsprechend der Kochzeit in das kochende Wasser geben (Zuckerschoten, Lauch und Wakame ganz zum Schluss, Frühlingszwiebel eventuell auch erst beim Servieren). Das Gemüse nach Geschmack weich oder al dente kochen, vom Feuer nehmen. Das Miso in einem feinen Sieb in die Suppe hängen und langsam auflösen. Die im Sieb verbliebenen Reste in die Suppe geben. Kurz ziehen lassen und noch warm löffeln. Vor dem Essen nochmals umrühren, da das Miso sich sehr schnell absetzt.

Kräuter und Tee#s zur Unterstützung der Dojo-Zeit

In diesen Tagen sollte man sich ausreichend Zeit genehmigen, mit den vergangenen Wochen abzuschließen und sich auf die kommenden vorzubereiten- es ist immer wieder eine Zeit des Loslassens und Aufbruchs- eine ganz besondere „Ich“-Zeit!

Gutes Gelingen und bleiben Sie gesund!

Hirse, Hirse, Hirse….

…. Was werden Sie jetzt sagen- ja… Hirse ist zur jetzigen Jahreszeit und im Winter das perfekte Frühstücks- Nahrungsmittel:

  • …sie ist süß- salzig, trocknend, wirkt antifungal, begünstigt den Wachstum von Haaren, wie auch die Kräftigung der Nägel und Zähne,
  • wirkt auf die Funktionskreise, Milz, Magen, Lunge und Niere und verstärkt die Kommunikation zwischen Leber, Milz und Nieren- ausgleichend und entspannend, wie wärmend(gesunde Wärme für die Mitte) und trotzdem entgiftend und ausleitend,
  • wirkt durch die Inhaltsstoffe Vitamin B, Fluor, Eisen, Magnesium, Kupfer, Mangan, Kieselsäure besonders wertvoll und ist glutenfrei- was den Unverträglichkeit- Geplagten freuen wird…

Gemäß der Ernährungslehre in der chinesischen Medizin hat Hirse folgende Wirkungen:

  • Qi tonisierend bei Bindegewebeschwäche, Muskelschwäche, Sehnenschwäche, Neurasthenie, Nervenschwäche, Appetitlosigkeit, tonisiert das Nieren-Qi und wirkt als Medizin bei Diabetes mellitus, Fehlgeburtneigung, Diarrhö, Durchfall (Hirse rösten und kochen), Zahnen der Kinder (Hirsekissen), Zahnzerfall, Zahnschmelzrückgang und Osteoporose
  • Nässe/Feuchtigkeit auflösend/transformierend bei Pilzerkrankungen besonders bei Befall mit Candida albicans(Heißhunger auf Süßes, schmieriger Stuhl, Blähungen…)
  • Blut tonisierend z. B. bei Milchbildungsmangel nach Entbindungen, brüchigen Nägeln, Haarausfall, und Augentrockenheit,
  • Qi regulierend und bewegend bei gegenläufiges Magen-Qi, Brechreiz, Erbrechen, Übelkeit am Morgen (Hirsesuppe oder Congee), PMS
  • Schleim auflösend/transformierend bei Husten oder Schnupfen mit viel Schleim, zur Arteriosklerose-Prophylaxe und auch zur Krebs-Prophylaxe
  • Hitze eliminierend und Toxine ausleitend z. B. bei Gastritis, Magenschleimhautentzündung, Darminfekten, Lebensmittelvergiftung, akuter Übelkeit(Hirsetee und Hirsekissen), Diarrhö,

Hirsebrei zum Frühstück- gekocht aus Hirse, Quinoa-Reis-Drink, gestifteten Mandeln und Blaubeeren

Geben Sie diesem „alten“ Lebensmittel eine Chance- Sie werden es nicht bereuen!

Was soll man bloß immer kochen???

Diese Frage stellt sich mir auch immer wieder- jeden Tag, zu jeder Mahlzeit und ich gehe dabei einfach- schon seit einigen Jahren- neue Wege- bin zwar eine echte norddeutsche Pommernpflanze, aber nicht nach dem Motto lebend “ Wat de Buer nich kennt, dat fret hei nich“- also gab es am Sonntag zum Mittag:

  • Backschinken mit Pellkartoffel und im Backoffen gegarte Möhren und Pilze- ohne Sauce, nur mit etwas Kräuterbutter und laut meinen Männern “ total lecker“- den Schinken beim Schlachter kaufen und bei 100 Grad(500 Gramm) 4 Stunden langsam backen lassen, mit etwas Honig und Bier überträufeln, eine Stunde vor Ende dann die Möhren und Pilze( vorher eine Stunde mit Gewürzen nach Gusto und Olivenöl mariniert) auf ein kleines Blech + Backpapier geben und mitgaren lassen- bis sich deutliche Knusprigkeit zeigt, über die Pellkartoffeln muss ich- glaube ich- nichts schreiben 😉  😉

Das Schöne ist- ich koche ja noch nach alter Manier… Zitat meine Oma Lisbeth: “ Kind, koch immer so, dass Du von einer Mahlzeit dreinmal essen kannst“ Zitat Ende… na, ja… aber ich halte mich sehr oft daran und hier von gab es dann heute zum Mittag… Salat- nur die Reste klein geschnitten, Dinkelnudeln gekocht und Kirschtomaten geputze- alles gut durchmengt und gewürzt und fertig war eine zweite schnelle Mahlzeit ohne großen Aufwand

 

 

…übrigens beide Gerichte gesund und lecker und nach den Prinzipien der TCM sehr ausgewogen und stärkend für die Mitte!

Guten Appetit und viel Freude beim Nachkochen!

Warum fühlen wir uns schwer….

…oder bekommen ohne ersichtlichen Grund Stirn-Kopfschmerzen? Die Antwort könnte in der Diagnose „Feuchtigkeit“ gemäß der CM liegen.

Was bildet jetzt aber die Feuchtigkeit in unserem Körper? Verdauung, das ist gemäß der CM ein „Eintopf“- eine kräftigende Suppe aus allem, was wir zu uns nehmen.

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Die Suppe dampft- dieser Dampf ist Qi- unsere Lebensenergie- sie dampft aber nur, wenn die Suppe heiß oder warm ist…ist sie zu kalt oder aus kalten Zutaten zubereitet, dann kann „Ihre“ Suppe kein Qi mehr bilden, denn sie „dampft“ nicht mehr. Damit ist kein Qi für das Auf- oder Absteigen vorhanden und diese „Nahrungssuppe“ steht und gärt im Magen/ Darm- wird nicht mehr richtig verwertet. Jetzt muss aber dieser Nahrungsbrei irgendwie raus aus unserer „Mitte“- er sucht sich andere Wege:

  • Anlagerungen in Form von Bauchfett
  • Absinken zu den Gliedmaßen als Ödeme
  • Aufsteigen in die Lunge mit der Folge, dass die Nase ständigt rinnt oder ständig Schleim abgehustet wird…

Kalte Nahrung, somit auch dieser kalte Nahrungsbrei produziert und ist Feuchtigkeit!

Feuchtigkeit und Schleim als Pathogen entsteht durch:

  • kalte Getränke, Eiswasser, Eis, zuviel Milchprodukte
  • zu viel Rohkost (rohes Gemüse und Obst)
  • Joghurt
  • zuviel an Brot, vor allem, wenn Brot ständig morgens und abends gegessen wird,
  • direkt gekühlte Lebensmittel- also kalt aus dem Kühlschrank…
  • Südfrüchte im Winter, zuviel an Melone und Gurke(sind die kältesten Nahrungsmittel gemäß CM)

Wie vermeide ich Feuchtigkeit und/oder werde diese wieder los?

Folgende Nahrungsmittel wirken kühlend, kalt , feucht und verschleimend:

  • Kuhmilch und Käse
  • Orangensaft, Südfruchtsaft im Winter,
  • Zucker
  • Weizenmehl und dessen Produkte
  • Schweinefleisch
  • frittierte Speisen, Fertignahrung- also alles aus TK und Tüte/ Dose

Ein weiterer Grund für Feuchtigkeit/ Schleim ist das maßlose Essen- das Überessen…Ihr Mitte ist von dem Zuviel einfach überfordert, kann die Nahrung nicht richtig umwandeln und diese verbleibt dann ebenfalls im Magen…Feuchtigkeit entsteht wie oben beschrieben und Feuchtigkeit/ Schleim klebt…Sie werden diese nicht so schnell los und damit können folgende Symptome entstehen:

1. Feuchtigkeit erstickt das Qi.

Das Qi ist Lebensenergie und ist diese ist für unser Energielevel, für das Wei-Qi(Immunsystem) und die Blutbildung/ Sauerstoffbindung im Blut zuständig… je mehr Feuchtigkeit vorhanden ist, um so weniger Qi ist im Körper

2. Feuchtigkeit verbindet sich sehr gerne mit den anderen Pathogenen und ist für viele Zivilisationskrankheiten der Auslöser

Von Krebs über Multiple Sklerose bis zu Parkinson. Feuchtigkeit spielt bei der Entstehung dieser Krankheiten immer eine Rolle! Tumore bspw. haben eine wesentliche Ursache- Qi stagniert auf Grund von Feuchtigkeit, diese verklumpt zu Schleim und Schleim lagert sich an disponierten Stellen ab… Krebs oder Tumore(bspw. Lipome) entstehen.

Ein wenig Feuchtigkeit benötigen wir, ein Zuviel merken Sie selbst- Sie fühlen sich nicht mehr wohl, nehmen an Gewicht zu oder fühlen sich schlapp und müde- Feuchtigkeit erkennen Sie an foldenden Merkmalen:

  • Akne und/ oder Abszesse
  • Ausfluss, besonders im unteren Bereich, oft riechend- gelblich
  • Cellulite
  • Neurodermitis, Psoriasis
  • Furunkel und Ekzeme, Herpes
  • verschleimter Brustkorb, Rachen, Mund
  • häufiger Schnupfen oder rinnende Nase
  • rezidivierende Mittelohrentzündungen mit Sekret
  • rezidivierende Bronchitiden
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • erhöhter Cholesterinwert
  • erhöhte Blutfettwerte
  • rheumatische Erkrankungen, Gelenksschmerzen
  • Ödeme (Wasseransammlungen)
  • unklare Übelkeit, Völlegefühl, Blähungen und/oder aufgeblähter Bauch
  • Fettunverträglichkeit
  • Neigung zu breiigem Stuhl, Neigung zu Durchfall
  • Übergewicht
  • starke Erschöpfung, Lethargie mit einem Gefühl von Nebel im Kopf
  • übermäßige Speichelbildung
  • viel Ohrenschmalz, viel Augensekret, stark fettende Haare
  • trüber Urin und/ oder rezidivierende Blasenentzündungen
  • gelbliche Augen und gelbliche Haut
  • rezidivierendes Gerstenkorn
  • Hautpilz und/ oder Darmpilz (Candida)- auch nach AB-Therapie, denn AB machen Feuchtigkeit, Nagelpilz
  • dicke, geschwollene Zunge, dicker Zungenbelag
  • geschwollene Unterlippe
  • übermäßiges Schwitzen
  • fehlendes Durstgefühl
  • dumpfe Stirn- Kopfschmerzen
Feuchtigkeit wird durch Hitze und Eindickung/ Ansammlung zu Schleim:
  • Rauchen, Alkohol, Kaffee, Drogen, Süßigkeiten im Übermaß
  • Stress und zu wenig Pausen, schnelles Essen, Unruhe beim Essen…
  • erhitzende Ernährung (scharf essen, Fast Food, Fertignahrung)
Schleim kann sichtbar sein (z.B. Auswurf bei Husten, Lipomen, starkes Übergewicht) oder unsichtbar (z.B. Arteriosklerose, Bluthochdruck, zu hohs Körperfett- auch bei schlanken Menschen).

Folgende Nahrungsmittel sind günstig beim Ausleiten von Feuchtigkeit/ Schleim- immer leicht gedünstet oder gegart:

  • Apfel
  • Aprikose
  • Reis, Hirse und Roggen
  • Pilze, besonders Shitake und Champigon oder Austernpilz
  • Rosenkohl
  • Lauchzwiebel
  • Oliven
  • Rettich, Radieschen
  • Sardine, Makrele
  • Adzukibohne(kleine rote Bohnen, oder auch schwarze Bohnen)
  • Kidney-Bohnen

Essen Sie diese genannten Lebensmittel ruhig regelmäßig bis täglich, meiden Sie alles, was Feuchtigkeit produziert- s. oben- oder essen davon nur maßvoll- fordern Sie beim nächsten Termin ruhig noch einmal meine Abhandlung“ Harmonische Ernährung CM“an, lassen Sie sich beraten!

Akupunktur in Verbindung mit Moxa bei "Feuchtigkeitskopfschmerz"

Akupunktur in Verbindung mit Moxa bei „Feuchtigkeitskopfschmerz“

Während der Akupunktur setze ich Nadeln und Moxa gegen die Feuchtigkeit- es gibt viele verschiedene Akupunkturpunkte, die das Ausleiten von Feuchtigkeit begünstigen.

Haut und Seele

Heute möchte ich Ihnen einige Erfahrungen aus der Praxis bzgl. einer stark zunehmenden Hauterkrankung- gerade bei Kindern- näher bringen- die Neurodermitis oder auch atopisches Ekzem genannt. Unsere Haut ist immer ein Ausdruck unserer Seele- geht es uns mental gut, sind wir in Balance, dann ist auch unsere Haut im „Reinen“.  Kinder haben eine hochsensible Seele- reagieren deutlich empfindlicher auf Äußeres oder Belastungen und sind somit deutlich schneller von Störungen betroffen, als Erwachsene.

Sensible Seelen leben in sensiblen- oft noch nicht oder nur ungenügend reaktionsfähigen- Körpern. Diesen fällt es deutlich schwerer, sich ausreichend vor dem hektischen Alltag und dem vorherrschenden Zeit- und Anpassungsdruck zu schützen. Da dieser Körper die massiv auftretenden Reize nicht ausreichend verarbeiten kann, reagiert er mit Abwehr. Die Haut wird “ dünn „- unser großer äußerer Schutzwall wird durchlässig, für alles was krank macht und zeigt sich gerade bei Kindern gerötet, juckend, aufgerissen… Kindern fällt es weit aus schwerer, „Grenzüberschreitungen“ abzuwehren und deutliche Signale zu geben.

Jeder Mensch hat seinen eigenen Rhythmus, jeder hat seine eigenen Stärken und Schwächen- dieses auch im Alltag zu leben, ist schwer, besonders heute, wo alles „genormt“ sein muss, immer wieder auch teilweise gegen das eigene Selbst gelebt oder gearbeitet wird.

Darum geht es aber bei unserem größten Organ- Schutzorgan- die Haut dient unserem Körper und Geist, uns in der Gesamtheit von der Umwelt und deren negativen Einflüssen g e s u n d  abzugrenzen.

Eine verletzte Haut bedeutet, es hat eine Grenzüberschreitung stattgefunden!

Leider finden selbst heute moderne Ärzte bei der schulmedizinischen Betrachtung des atopischen Ekzems in keiner Weise, dass es in erster Linie äußere Faktoren sind, die das Auftreten bedingen:

  • Druck und Stressoren in und durch die Gesellschaft
  • Leistungsdruck und Anpassungsdruck in der Schule
  • Terminpläne für Kinder, die einem Manager gleichen
  • Ernährungsfehler und teilweise schlechte Nahrung durch Schulspeisung und das, was an „Lebensmitteln“ zur Verfügung steht

Der Geist- nicht nur bei hochsensiblen Kindern, kommt dadurch nicht zur Ruhe. Diese Unruhe- in der CM Hitze- kann sich bei Hauterkrankungen in so genannten Schüben, begleitet von starkem Juckreiz, nässenden Ekzemen, Hautinfektionen, Unverträglichkeiten und Allergien zeigen.

Und da aus Sicht der CM Haut, Darm und Lunge eine Einheit bilden, kommen zu diesem äußeren Bild nicht selten noch Verdauungsstörungen wie Durchfall, Verstopfung und Blähungen sowie Atemwegserkrankungen, vor allem Asthma, dazu.

Kindern, denen Mimosenhaftigkeit und/oder Introvertiertheit, Konzentrationsschwäche, Unaufmerksamkeit und/oder Hyperaktivität zugesprochen wird, sind nicht selten auch von Asthma und/oder Hauterkrankungen betroffen.

Tun kann man vieles, es muss aber ein ganzheitlicher Ansatz sein:

  • die eigene Veranlagung erkennen,
  • Umweltfaktoren und Störfaktoren im sozialen Umfeld erkennen und verändern
  • die eigene Familien- und Lebenshygiene überarbeiten

Das Bewusstsein für dieses Zusammenspiel erleichtert es, mit Dingen umzugehen, die nicht änderbar sind.

Bewusstes Leben heißt, bewusst und achtsam mit sich und seinem Körper umzugehen, wahrzunehmen, was ihm gut tut, wo die eigene Grenze liegt und wo Grenzen zu setzen sind.

Die Bewusstheit fängt bei den Eltern an und muss an die Kinder weiter gegeben werden:

  • Achten Sie auf bewusste, dem Typ gemäß der Diagnose nach der CM und auf das Hautbild abgestimmte Ernährung.
  • Wichtig ist eine stressreduzierte und geordnete Umgebung für die Familie und besonders für das Kind. Laut CM ist die Haut dem Element Metall zugeordnet. Metall steht für Struktur und Klarheit- jegliche Struktur im Alltag sorgt in der Endkonsequenz für den Wohlfühlaspekt.
  • Hauterkrankungen werden gebessert, wenn ausreichend Sauerstoff zur Verfügung steht- achten Sie auf frische Luft in den Zimmern und immer mal wieder auf die bewußte Atmung – Atemtraining heißt die einfache Übung- leiten Sie Ihr Kind an, die Hände auf den Bauch zu legen und dann mit Konzentration (ev. mit geschlossenen Augen) gegen die Hände zu atmen, frische Energie in den Bauchraum zu schicken, von wo sie sich im ganzen Körper verteilt. Lassen Sie das Kind und sich selbst regelmäßig nach draußen ;)- eine Luftdusche ist gerade für gereizte Haus eine Wohltat.
  • Stressreduktion und Freiräume schaffen- eine der große Herausforderungen, vor allem bei schulpflichtigen Kindern- aber mal ehrlich, muss ein Kind mit 4 Jahren schon zum Chinesisch-Kurs- ganz ketzerisch gesprochen, oder macht es nicht mehr Sinn, dass Kind als Persönlichkeit zu akzeptieren und es nach seinen Bedürfnissen und Neigungen zu fragen und diese dann auch umzusetzen??
  • Streicheleinheiten- liebevoller Umgang mit dem Betroffenen–  geade Betroffene von Hauterkrankungen „spüren2 eine Linderung, wenn leichte Berührungen stattfinden- ein Zeichen, das Vertrauen herrscht und Kinder das GEfühl von Geborgenheit vermittelt. Oft helfen auch regelmäßige, sanfte Körperbehandlungen wie beispielsweise Shiatsu, damit die Kinder lernen in ihrem Körper zur Ruhe zu kommen und sich zu entspannen.
  • K e i n  D r u c k – Druck überschreitet die Hautbarriere- das fängt mit der Bekleidung an und hört mit irgendwelchen unsinnigen- durch die Gesellschaft suggerierten- Vorgaben auf.

Noch ein Wort zur Ernährung:

  • Zu meiden sind alle Extreme- zu süß, zu salzig, zu scharf, zu heiß- die Wahl sollte auf leichte, milde und eher neutrale Lebensmittel fallen.
  • Zucker, Weißmehl, Schweinefleisch, zu viel Fleisch, Mikrowellen- und Großküchenessen, Milch und Milchprodukte und scharfe Gewürze gehören nicht auf den Plan bei Hauterkrankungen, ebenfalls Aufschnitt und Fertignahrung. Angefangen von Geschmacksverstärkern über Rückstände von Medikamenten bis hin zu starker Erhitzung(Mikrowelle) taugen diese Mittel nicht zu einer „Haut“- gesunden Ernährung.
  • Lassen Sie gemäß der CM den Typ bestimmen- danach kann die Individualernährung zusammen gestellt werden- es hilft dem Betroffenen/ Kind nicht weiter, wenn die Eltern/ die Familie sagt “ Och, das ist aber schwer, teuer, kompliziert…“- nur, weil man Lebensmittel bewußter auswählt, kann es dem Betroffenen besser gehen(siehe auch Beitrag des NDR „Die Ernährungsdoc’s“).

Mein Schlusswort- Menschen und besonders Kinder- mit „dünner“ Haut nehmen sehr vieles aus der Umwelt wahr, was anderen oft verborgen bleibt – das kann auch eine große Begabung sein und fordert einfach die Unterstützung, damit diese Begabung im Alltag kein Handicap sondern Bereicherung wird.

 

November- jetzt nur nicht sauer werden

 

Gesundheitstipp 70

Gesundheitstipp 68

Sauer macht krank- harmonisieren Sie Ihren Säure-Basen-Haushalt!
Falsche Ernährung, zu wenig Bewegung oder Stress sind Gründe dafür, dass das Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers und damit die Voraussetzung für Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude gestört ist. Übersäuerung kann für die unterschiedlichsten Beschwerden verantwortlich sein. Die richtige Ernährung ist die erste und wichtigste Maßnahme, um einen gestörten Säure-Basen-Haushalt wieder ins Lot zu bringen. Darüber hinaus trägt ausreichend Bewegung dazu bei, Säureschlacken im Bindegewebe zu mobilisieren und wieder auszuscheiden. Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, nicht „sauer“ zu werden! Damit können Sie auch dem Novemberblues den Kampf ansagen.

Umweltgifte und Schlacken unseres eigenen Körpers lassen den Stoffwechsel und die Entgiftungsorgane auf Hochtouren laufen… und das täglich! Sind diese überlastet oder stehen zu wenige Mineralstoffe (basische) zur Verfügung, kommt es zur Ablagerung der Schlacken im Bindegewebe- die Faszien verkleben. Das „Erlebnis“ Krankheit ist oft eine Reaktion des Körpers, diese sauren Stoffe wieder los zuwerden. Ist der Körper voll mit Schlacken und kann er diese nicht mehr abbauen, dann kommt es zur Schädigung in den tieferen Schichten, chronische Erkrankungen sind das Fazit.
Übersäuerung als Krankheitsursache?  Heilpraktiker und ganzheitlich arbeitende Ärzte wurden oft nur belächelt, im schlimmsten Fall verhöhnt, wenn diese Diagnose gestellt wurde. In den letzten 5 Jahren haben aber messbare Ergebnisse und Studien zu mehr Akzeptanz geführt, auch in Reportagen- bspw. im NDR(„Die Ernährungs- Doc’s“) wurde über dieses Thema diskutiert.  Die Beschwerden reichen von diffusen Befindlichkeitsstörungen, über Allergien bis hin zu schweren Erkrankungen wie Infarkten, Apoplex und Krebs. Eine der Ursachen ist der moderne Lebensstil mit Fertigprodukten, stark verarbeiteten Lebensmitteln- Chemielabor statt Bio-, mangelnde Bewegung und Stressoren.  Damit wird der Organismus mit Säuren geradezu überschwemmt . Unser Körper hat aber nur begrenzte Ressourcen, um die Säuren wieder abzubauen.
Der Mensch ist von Natur aus basisch. Der  pH-Wert des Blutes liegt zwischen 7,35 und 7,45 – schon geringe Abweichungen davon führen zu Störungen , bei stärkeren Abweichungen zu schweren Erkrankungen und sogar zum Tod. Die Körperstrukturen und dessen Flüssigkeiten haben einen bestimmten pH-Wert, was für ein gesundes Gleichgewicht untereinander sorgt. Dieses wird durch die Ernährung, Bewegung, Stress, Medikamente… beeinflusst. Kommt es auf lange Sicht zu einer Überforderung dieses Komplexes, dann sind Erkrankungen vorprogrammiert.Erste Anzeichen einer Übersäuerung sind bspw.:  Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel, Leistungsschwäche, Schlafstörungen oder auch Hypertonie.

Wie ist es nun mit der mentalen Belastung?
„Schlägt uns etwas auf den Magen“ oder müssen wir „etwas erst verdauen“, dann ist immer der Betroffene unser größter Immunkomplex- der Verdauungstrakt. Alle Emotionen, Stress jeglicher Art fordern dieses komplexe System. Dann kommt dazu, dass die Mahlzeiten häufig nur noch „Nebensache“ sind- in Ruhe essen oder achtsam essen ist für viele Menschen ein Fremdwort geworden. Natürliche Nahrung- frisch zubereitet mit allen wichtigen Bestandteilen- ist für viele aktuelle oder zukünftige Patienten mit einem großen Fragezeichen verbunden. Ganz häufig höre ich in der Sprechstunde: “ Das dauert zu lange, ist zu teuer oder gar „Ich kann nicht kochen“??? Auch ständiger Stress und negative Emotionen gehören zu typischen Gründen für eine Störung des Säure-Basen-Haushaltes.

4x basische Nahrung und 1x saure Nahrung- da ist nichts dagegen einzuwenden. Dieses Verhältnis entspricht in etwa dem Säure-Basen-Verhältnis in einem gesunden Körper. Man muss also gar nicht so streng mit sich sein, um wieder in den basischen Bereich zu kommen und seinen Körper zu erholen.

Säuren im Körper werden durch Fleisch, Fastfood, Weißmehl, Zucker, Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke, Süßigkeiten, stark verarbeitetes Brot und Genußmittel (Alkohol, Nikotin)gebildet.

Basen erreichen wir mit: Gemüse, Obst, bestimmte Fleischsorten, bestimmte Öle, bestimmte Getreide(Aufstellung bekommen Sie bei mir in der Praxis), Salaten…

Gesunde Ernährung hat gar nichts mit Verzicht, nur Rohkost oder „Ökonahrung“ zu tun. Es geht um ein Wiederentdecken von gesunden Gewohnheiten und natürlichen Lebensmitteln- „Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein Bürger und abends wie ein Bettler“

Auf in die basische Ernährung:

  • Verzichten Sie auf Fertigprodukte und lesen Sie die Zutatenliste der Lebensmittel, die fertig gekauft werden. Alles was an erster und zweiter Stelle steht, ist am meisten enthalten, das sind oft schlechte Fette und Zucker.
  • Weniger Süßigkeiten: Süßigkeiten bestehen aus Zucker und Fetten. Schoki & Co. bauen sich direkt in Fettdepots um und fluten den Körper förmlich mit Säure. Trinken Sie lieber einen selbstgekochten Kakao mit Kardamom oder naschen selbst hergestellte Sesam-Honig-Riegel.
  • Mäßigen Sie sich im Wurst und Fleischkonsum. Bei meinen Großeltern und auch noch lange Zeit zu Hause gab es nur am Sonntag Fleisch. In unserer Familie setzen wir dieses Prinzip fort, es gibt nur an den Sonntagen, wenn gewünscht Fleischgerichte, ansonsten greifen wir im Alltag auf Gemüse und Fisch zurück.
  • Essen Sie drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag- eine Portion entspricht Ihrer Innenhand . Die Inhaltsstoffe in Gemüse und Obst sind besonders wertvoll, weil basisch, fettfrei und mit lebenswichtigen Vitalstoffen für Stoffwechsel und Verdauung.
  • Wenn denn Getreide oder Brot gegessen wird, dann in der Vollkornvariante und Bio! Nur im vollen Korn ist alles enthalten, was den Körper basisch werden lässt, auch wenn Getreide direkt nicht basisch wirkt, sondern als „Guter Säurebilder“ eingestuft wird. Besonders wertvoll ist der Ur- Dinkel bzw. Dinkel nach Dr. Hertzka, dieser ist unverändert und ursprünglich und auch für Menschen mit Unverträglichkeiten geeignet.
  • Trinken Sie ausreichend- der Körper benötigt zwischen 1,5 und 2 Liter Flüssigkeit/ Tag, um ein gesundes Milleu zu erreichen. Ist es heiß, treiben Sie Sport oder absolvieren eine Entgiftung, dann sollten es 2,5 bis 4 Liter/ je nach Belastung sein. Der Durst ist ein schlechter Ratgeber, sind wir durstig, ist die Zelle schon sauer 🙁 Ach ja, das beste Getränk ist einfaches Wasser ohne Schnickschnack- lauwarm, so wird es von den Zellen am besten verstoffwechselt. Einfach zu merken ist die Menge 6- 8 Gläser Wasser/ Tag  😉

Und wie sieht die Chinesische Medizin das Thema “ Sauer“? Na ganz einfach, Schlacken sind Toxine, die unseren Körper vergiften, Schleim erzeugen und damit das wichtige Zirkulieren- das TONG- der Energie blockieren- die Symptome wie oben sind gleich, werden aber oft viel eher richtig eingeordnet, dann Zunge und Puls täuschen einen guten TCM-Therapeuten nicht. Die Behandlung wird entsprechend abgestimmt nur dann… muss der Patient auch Einiges selbst machen. Ach ja, die Kräuterrezepturen leiten Toxine aus- Symptome, dass die „Bösewichte“ unseren Körper verlassen sind möglicherweise provoziertes Schwitzen, starkes Urinieren auch mit verändertem Geruch, stärkerer Stuhlgang mit verändertem Geruch bis hin zu mgl. Durchfällen- die aber unter Kontrolle bleiben. Aber die Rezepturen werden immer wieder angepasst und somit besteht nicht die Gefahr des Energieverlustes.

Werden Sie nicht sauer!

“ Deine Nahrung sei Deine Medizin“….-  frei nach Hippokrates

Gesundheitstipp Nr. 9

Tipps für das Ausdauertraining

Über die Notwendigkeit der Bewegung für Gesundheit und Gewichtsoptimierung habe ich ja schon mehrfach den einen oder anderen Beitrag gebracht- hier kommen nun einige nützliche Hinweise:

  • Trinken- aber richtig- Sport lässt den Schweiß fließen, auch wenn man es selbst gar nicht so empfindet. Deshalb erhöht sich der Flüssigkeitsbedarf von 2 Liter täglich auf ca. 3 Liter täglich. Sportdrinks sind für den Freizeitsportler und auch ambitionierten Ausdauersportler dabei völlig unnötig- es reicht eine Saftschorle im Mischungsverhältniss von einem Teil Saft zu drei Teilen Wasser. Währed des Trainings sollte stilles Wasser getrunken werden, besser noch abgekochtes, lauwarmes Wasser mit etwas Ingwer.
  • Die Zeit ist rum- Sind Ihre Laufschuhe, Walkingschuhe oder speziellen Sportschuhe noch o.k. Trainingsschuhe sollten je nach Körpergewicht und Belastung durch den Untergrund etwa nach 700 bis 800 Kilometern gewechselt werden. Dabei zählt auch das Gehen zur Arbeit, wenn Sie dazu Walking- oder Laufschuhe tragen. Allerhöchste Zeit zum Wechsel wird es, wenn der Abrieb an der Sohle deutlich zuspüren ist oder das Gefühlt für einen sicheren Halt verloren geht.
  • Nur mit- … Pulsmesser. Brauch ich nicht sagen jetzt einige. Sicher, man kann den Puls auch herkömmlich messen, aber für ein optimales Training bietet dieses mittlerweile schon recht günstige Gerät eine vernünftige Übersicht zum Trainingspuls, den Trainingszeiten und für manchen nicht unerheblich- die verbrauchten Joule/ Kalorien. Für Trainierende mit gesundheitlichen Einschränkungen- Hypertonie, Herzerkrankungen, starkem Übergewicht. ist ein Pulsmesser ein notwendiges Zubehör. Generell lassen sich mit diesem Gerät Überlastungen vermeiden, natürlich nur, wenn die optimalen Trainingspulse eingegeben und gespeichert werden. Wer jetzt keinen Pulsmesser kaufen möchte- die Faustformel für Männer lautet 220- Lebensalter und davon 80%, für Frauen 226- Lebensalter und davon 80%- aber das gilt nur für Gesunde und Freizeitsportler. Also besser „mit“!
  • Was macht Dein Bauch? Ja, richtig, die Bauchmuskeln spielen beim Ausdauertraining eine wesentliche Rolle. Ein gut trainierter Bauch, aber auch gute Rückenmuskeln entlasten beim Training die Wirbelsäule. Mit trainierten Bauchmuskeln lassen sich die Beine deutlich höher anheben, damit werden dann auch die Schritte größer und die Lauf- bzw. Walkingleistung lässt sich steigern. Es muss ja nicht gleich ein „Waschbrett“ werden. Trainieren Sie nach dem Ausdauertraining oder als Trainingseinlage ruhig den Bauch: Liegestütze oder Klimmzüge aus dem Schräghang für draußen, ein „kleines“ Bauchworkout im Raum mit Crunches, Liegestützen oder einer statischen Übung(Armstütz) sorgen für fitte Bauch- und Rückenmuskeln.
  • Vor oder nach dem Essen? Ja, da streiten sich die Geister. Fakt ist, mit vollem Bauch sollte nie trainiert werden, egal ob Ausdauer oder Kraft. Aus meiner Erfahrung ist ein Ausdauertraining vor dem Frühstück sehr effektiv wirksam auf den Fettstoffwechsel. Dabei sollte die Trainingseinheit maximal zwischen 30 und 40 Minuten liegen. Allerdings kann vor der Ausdauer- bzw. Sporteinheit- ca. 30- 45 Minuten- eine leichte, kleine Mahlzeit genommen werden- eine kleine Banane und etwas Saftschorle(siehe oben) sind o.k.
  • Zwiebelprinzip- was im Winter oder bei schlechtem Wetter gilt, sollte auch beim Ausdauertraining beachtet werden. Wichtig ist Funktionswäsche- das gute , alte Baumwollshirt lässt den Schweiß auf der Haut und damt kühlt man zu schnell aus.Zu dick muss man sich aber auch nicht anziehen, zu Beginn ist ein wenig frösteln o.k., beim Training wird es schon warm. Kopfbedeckung ist aber generell nötig, im Winter verhindert diese das Auskühlen über den Kopf , natürlich auch im Sommer- da schützt sie aber auch vor zu viel Sonne und verhindert, dass Schweiß in die Augen läuft.
  • Laufschule- ja, die gute alte Laufschule aus dem Schulunterricht gehört wenigstens einmal/ Trainingswoche mit in den Ablauf-rückwärts, Knie heben, Trippeln, Kreuzlauf… alle diese Bewegungen effektivieren das Training und beim Walking absolviert man die Übungen eben im Gehen, das trifft auch für übergewichtige Sportler zu.
  • Intervalle- ja gerne- das Intervalltraining bringt Abwechslung und so ganz nebenbei steigern sich Leistung und wenn gewollt auch der Kalorienverbrauch. Für Anfänger reichen drei Intervalle/ Einheit, Fortgeschrittene dürfen dann bis auf acht steigern. Die Intervalle liegen zwischen 30 Sekunden und dann ggf. auch bei drei Minuten/ Trainingszustand.
  • Ernährung- Mythos Kohlenhydrate hält sich ja hartnäckig. Für eine optimale Ernährung im Ausdauertraining ist kein erhöhter Kohlenhydratbedarf nötig, optimal sind 15-30% Kohlenhydrate, 20 bis 40% Eiweiß und der Rest sollte aus Gemüse bestehen. Also nix mit Nudelpartys. Übrigens Fisch ist einfach optimal für Sportler generell aber besonders auch für Ausdauersportler. Omega- 3- Fettsäuren können, wenn diese regelmäßig konsumiert werden(Fisch, Sonnenblumenkerne, Nüsse und Kerne), das Lungenvolumen positiv beeinflussen und die Lungenfunktion bis zu ca. 60% steigern(Studie Indiana University USA). Das optimale Ernährungsprogramm können Sie in meiner Praxis erfragen- ich erstelle Ihnen gerne Ihren Plan. Nahrungsmittel wie Dinkel, grünes und weißes Gemüse, in Maßen rotes, oranges Gemüse, in Maßen Obst, 2x in der Woche Fleisch und Fisch, Eier in Maßen,  Kerne, Nüsse und Mandeln sorgen für eine gute Versorgung. Verzichten Sie auf Weißmehl/ Weißmehlprodukte, Weißzucker und Fertignahrung, dann können Sie selbst über die Nahrung Ihr Training optimieren. Ach ja, Eiweiß ist wichtig, aber bitte naturell und nicht mit Shakes…, damit verdienen nur die Hersteller und Studios.
  • Strecke wechsel dich! Trainieren Sie Ihre Ausdauer in unterschiedlichem Gelände, probieren Sie auch immer mal wieder andere Strecken aus oder wechseln Sie zwischenzeitlich mal ins Schwimmen/ Radfahren- das puscht zusätzlich, setzt andere Reize und das Training wird nie langweilig.
  • Last but not liest- das Dehnen- modern Stretching- gehört zum Abschluss des Ausdauertraings dazu. In der Praxis erlebe ich es täglich, dass Sportler mit Verletzungen oder einem schmerzenden Rücken zur Behandlung kommen. Bei der Untersuchung stellt sich dann heraus, dass die Muskeln der Beine verkürzt sind. Die Dehnübungen sind wichtig, um die Muskeln und Bänder elastisch zu halten. Übungen können Sie im Internet abrufen oder Sie sprechen mich für ein gezieltes Dehnen bei der nächsten Konsultation an.

Viel Spass und Erfolg beim Training!

Alles Veggie oder was?

In der Chinesischen Medizin gibt es keine Empfehlungen für eine rein vegetarische oder vegane Lebensweise. Die Ernährung muss immer für eine Gesundheit ausgewogen sein und für den jeweiligen Typ besonders wichtige Nahrungsmittel enthalten, eben auch Fleisch, Fisch und andere tierische Nahrung. Aber… die Ernährungsweise sollte eher zur vegetarischen Ernährung tendieren, d.h. einmal in der Woche Fleisch oder Fleischwaren entsprechend des Typs und mindestens zweimal, besser dreimal/ Woche Fisch, Eier in Maßen, Milchprodukte in Maßen entsprechend des Typs, Wurst und Wurstwaren eher gar nicht, Schinken in Maßen. Und… einmal/ Woche empfehle ich einen rein veganen Ernährungstag, oder zweimal/ Monat, eine Woche alle drei Monate… etwa in dieser Sequenz. Vegan bezieht sich hierbei nur auf die Ernährung, eine vegane Lebensweise muss jeder für sich entscheiden. Die Tage entgiften den Körper, entlasten die inneren Organe, reinigen den Körper sanft von innen.

Für die Ernährung nach den Prinzipien der Chinesischen Medizin bzw. für eine vegetraische/ vegane Ernährung sind einige Informationen wichtig, die Beschäftigung mit bisher unbekannten Nahrungsmitteln zwingend notwendig:

  1. GetreideAmarant ist eine bereits sehr alte Getreidesorte, sehr ursprünglich und enthält wichtiges Eiweiß, eine gesunde Portion an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, einen deutlich höheren Anteil an Faserstoffen und Mineralien als die bekannten Getreidesorten. Man kann es gepoppt als Frühstückszutat verwenden oder wie Reis gekocht zu herzhaften Speisen verarbeiten. Quinoa kommt wie Amarant aus Südamerika(Anden) und hat ähnliche Eigenschaften. Als Beilage zu Gemüsegerichten, in Suppen oder gegart zu Salaten entfaltet es seine Kraft mit Eiweiß, Spurenelementen und Vitaminen. Beide Getreide sind glutenfrei und somit auch für Zöliakie- Betroffene geeignet.
  2. Mandeln und Co.- Mandelmus, Cashewmus, Erdnussmus... sind leckere und gesunde Alternativen zu herkömmlichen Brotaufstrichen und ergänzen die süße Küche als lieblicher Ersatz zu Zucker. Mandelmus kann als Eiersatz, zum Überbacken, für den Frühstücksbrei und für Süßspeisen verwendet werden, die Nussvarianten eignen sich ebenfalls zum Backen und Kochen. Die Kerne und Nüsse enthalten besonders viele Vitaminverbindungen und gute Öle, die der Körper sehr gut verwerten kann. Mandelmus als Eiersatz schont die Cholesterinbilanz, besonders wichtig für Menschen mit einer Fettstoffwechselstörung.
  3. Vitamin B12– Vitamin B12 wird von Mikroorganismen gebildet. Entscheidet sich jemand bewußt für eine vegane und vegetarische Ernährung, sollte der Vitamin B12- Haushalt stimmen. Diese Vitaminverbindung spielt eine wichtige Rolle für die Zellteilung, die Blutbildung und die Funktion des Nervensystems. Typisches Symptom des Vitamin-B12-Mangels ist eine spezielle Form der Blutarmut, bei der die roten Blutkörperchen sehr stark vergrößert sind (megaloblastäre Anämie). Typische Anzeichen sind blasse Haut und Schleimhäute, Rückbildungen der Mund-, Zungen- und Darmschleimhäute mit nachfolgender Beeinträchtigung der Nährstoffaufnahme sowie unspezifische Symptome wie allgemeine Schwäche, Ermüdbarkeit und Schwindel. Wesentlich schwerwiegender als die gestörte Blutbildung ist die zweite Symptomgruppe des Cobalaminmangels. Hier kommt es zu Schädigungen des zentralen Nervensystems, was sich in Sensibilitätsstörungen (z. B. „Ameisenkribbeln“ an Händen, Füßen und anderen Körperteilen), Appetitmangel, Schwäche von Reflexen und Bewegung, Störungen der Bewegungskoordination sowie psychiatrischen Störungen, wie Verwirrung, Halluzinationen, Gedächtnisstörungen bis hin zu Psychosen, äußern kann. Diese Symptome aus den beiden Krankheitsbildern können getrennt voneinander auftreten. Wichtig ist also, dass auf eine ausreichende Vitamin B12- Versorgung geachtet wird. Aber keine Sorge, es gibt mittlerweile gute Vitamin B12- Präparate, die beste Alternative sind aber in Maßen genossene und aus biologischer Produktion stammende Fleisch- und Milchprodukte, ein Frühstücksei frisch aus dem Hühnerstall (sinnbildlich) und der Fisch direkt beim Fische gekauft.
  4. Joghurt– ist nicht neu, aber als Naturjoghurt oder die Alternative aus gutem Soja, aufgepeppt mit frischen Kräutern, geraspeltem und leicht angedünstetem Gemüse, gepopptem Amaranth, frischen Früchten eine gesunde alternative für ein leichtes Abendbrot, vor allem bei Menschen, die zum Nachmittag und Abend Hitze verspüren. Joghurt wirkt leicht kühlend, baut aber trotzdem Blut und Yin auf. Aus Sicht der Ernährungstherapie sollte er bei Verdauungsstörungen aber immer nach einer leichten Brühe oder Suppe(kein Eintopf) gegessen werden, damit das Kühlende nicht die Mitte schwächt.
  5. Alterantiven zu Kuhmilch/ Ziegenmilch– Unsere Verdauungsfähigkeit von Laktose nimmt mit dem zunehmenden alter ab, logisch, Milch ist ja in erster Linie für Säuglinge und den tierischen Nachwuchs der Säugetiere gedacht. Milch wirkt leicht kühl, baut Blut und Yin auf, aber verschleimt auch sehr schnell den Körper. Die Laktoseintoleranz ist keine Krankheit, sondern ein Symptom für eine schwache Mitte, aber die logische Konsequenz und an sich physiologisch. Die Alternativen sind wunderbar- bekannt sind ja Drinks aus Soja und Reis, aber deutlich schmackhafter und nährstofflastiger sind Drinks aus Hafer, Dinkel und Mandel. Sie können wie Milch eingesetzt werden. Wunderbar ist auch Kokosmilch, die hervorragend zu asiatischen Gerichten passt und in Smoothies oder Sommerspeisen einen guten Geschmack bringt.
  6. Tofu- ist nicht jedermans Geschmack, aber eine gute Alternative zum Hack oder Ei. Tofu sollte mariniert und gut gewürzt werden, dann schmecken Bolognese und Rührei wie dei Originale. Tofu bitte aber auch nur in Maßen essen, da es Phytohormone(Östrogen) enthält! Tofu und Co. sind hervorragend für Frauen vor und in den Wechseljahren- aber eben nur in Maßen!
    Tofu ist geronnene Sojamilch. Er ist eine gute Quelle für pflanzliches Eisen und liefert Vitamin B6, Kalzium und Folsäure. Das körnige Tempeh besteht aus mit einem Edelpilz fermentierten Sojabohnen. Am besten wird es scheibchenweise angebraten oder zum Beispiel als Tempeh-Spieß verspeist.Ein drittes Sojaprodukt ist Sojagranulat mit fleischähnlicher Faserstruktur. Alle diese Alternativen liefern eine sehr gute Proteinqualität und alle für den menschlichen Körper essentiellen Aminosäuren in einem optimalen Verhältnis.
  7. Hülsenfrüchte– sind der perfekte Proteinliferant. Näheres dazu finden Sie im Beitrag „Hülsenfrüchte“. Nur soviel… Linsen, Erbsen und Bohnen ergänzen die vegetarische oder vegane Küche optimal und schmecken sehr lecker. Selbst “ eingefleischte“ Nichtvegetarier mögen die farbenfrohen Ballaststoffe.

Das soll nur ein kleiner Einblick in die Welt der Veggie- Ernährung sein. Es gibt in jeder Ernährungsform gute und weniger gute Merkmale, wichtig ist das Finden der Balance. Alles Extreme schwächt auf Dauer den Körper.

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