Tapen

Das kinesiologische Tapen oder Meridian-Taping/ energetische Tapen kommt aus Japan- wieder eine Behandlungsmethode aus dem asiatischen Raum.

Tape bei Verletzung der Wade

Dr. Kenzo Kase erkannte während seiner Arbeit die Möglichkeit, verschiedene Krankheitsbilder durch das Setzen von „Klebebändern“ zu behandeln. Sein Ziel- Schmerzen ohne Medikamente zu lindern. Der Gedanke beim Einsatz der Tapes ist es, Muskeln, Sehnen, Bänder, Nerven und Gelenke über die Haut positiv zu beeinflussen. Für dieses Ziel mussten die Muskeln ihre Aktivität beibehalten ebenso wie den Lymphfluss und die Zirkulation des Blutes. Es stellte sich häufig die Frage, wie bei Patienten immer wieder auftretende negative Reaktionen bezüglich chiropraktischer oder manueller Behandlungsmethoden zu vermeiden sind. So suchte er nach Möglichkeiten, unerwünschte Wirkungen zu unterbinden und die Muskulatur sowie das Lymphsystem in die Behandlung mit einzubeziehen. Nach zahlreichen praktischen Versuchen und noch mehr Forschungsarbeit entwickelte Dr. Kase seine eigene Methode, das „Kinesio-Taping“. Damit war das moderne elastische Taping geboren und unterschied sich von den bisherigen Methoden gravierend. Bei dieser wunderbaren, stark energetischen und modernen Methode trägt die Bewegung in den Gelenken und die Aktivität in den Muskeln positiv zur Heilung bei. Zunächst gab es nur hautfarbene Tapes; die Versuchspersonen waren die verletzungsanfälligen Sumo-Ringer. Bereits in den 90-ern setzte sich die neue Behandlungsmethode in den USA und Europa – zunächst nur- im Leistungssport durch. Heutzutage haben sich Tapes- mittlerweile enrgetisch durch verschiedene Farben erkennbar- nicht nur als Behandlungsmethode fest etabliert, die Wirkung ist wissenschaftlich basiert und immer weiter entwickelt worden- mittlerweile fließen 12 Jahre eigene Erfahrungen und Beobachtungen auch mit ein.

In meiner Praxis unterstütze ich die Behandlung vor allem im Bereich Sportmedizin und Orthopädie mit den „farbigen“ Klebebändern- die Farben spielen dabei energetisch sehr wohl eine Rolle:

  • blau- kühlend und eher bei akuten Verletzungen und für ein Tapen der Lymphbahnen, beruhigend,
  • rot- wärmend und bei allen chronischen Zuständen, anregend,
  • hautfarben- neutral wirkend und zur Unterstützung von Haltungskorrekturen…

Mittlerweile gibt es auch Tapes in Form kleiner oder größerer Gitter, die direkt auf Areale oder Akupunktur- und Triggerpunkte gesetzt werden, dort für eine Stoffwechselaktivierung- und Schmerzlinderung sorgen.

Kinesio-Tapes haben Eigenschaften, die sie von starren Verbänden deutlich unterscheiden. Sie sind hochelastisch, atmungsaktiv und hautfreundlich(auch hypoallergen). Aufgrund dieser Beschaffenheit machen sie jede Bewegung mit. Kinesio-Tapes dehnen sich in alle Richtungen und ziehen sich wieder zusammen- diese Eigenschaft schätze ich besonders. Auch wenn sie eine stabilisierende Funktion auf die gewünschte Körperpartie ausüben, schränken sie die Bewegungsfreiheit nicht ein. Für die heute verwendeten Kinesio-Tapes und ihre Eigenschaften war die menschliche Haut das Vorbild- sowohl für die Dehnbarkeit als auch bezüglich der Dicke und des Gewichtes der Tapes. Diese Ähnlichkeit bewirkt eine als angenehm empfundene Behandlungsmethode.  Das verwendete Material ist ein dehnbarer Baumwollstoff- bestehend aus hochwertigen und elastischen Faser; diese sind miteinander verwoben. Die Klebeschicht von Tapes ist hypoallergen. Durch die Körperwärme entfaltet sich die Klebefähigkeit und Wirkung. Werden Tapes korrekt gesetzt, hält dies bis zu sieben Tage; auch Duschen ist damit möglich. Nach Berührung mit Wasser sollte jedes Tape gut getrocknet werden(Haartrockner). Es ist die Beschaffenheit der Tapes sowie die korrekte Art des Setzens auf die Haut, die die ausgewählten Körperbereiche positiv beeinflussen. Die Haut kann atmen, die Muskeln arbeiten und damit kommt es zu keiner Dystrophie.

Taping war neben der Akupunktur eine meiner ersten Behandlungsschwerpunkte- auch heute geht kaum noch ein Patient mit Verletzungen, Haltungsbeschwerden oder Schmerzen ohne Tape aus der Praxis.

Tapen bei:

  • orthopädischen Beschwerden
  • Sportverletzungen
  • gynäkologischen Beschwerden
  • Asthma
  • zur Stimulation des Immunsystems
  • bei Lymphabflussstörungen
  • in der Schwangerschaft
  • ….

Sie interessieren sich für diese Methode? Sie möchten die Grundlagen-Tapes erlernen, um zu Hause erste Hilfte leisten zu können? Dann kontaktieren Sie mich für einen Workshop „Taping in der Hausapotheke“.


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