Bohnen

Ungarischer Bohnentopf…

…ist eine gute Wahl, um lecker zu essen und etwas für Deine Gesundheit zu tun:

  • Je 250 Gramm Bohnen Deiner Wahl- vorgegart- werden mit 250 Gramm Tomaten, 300 Gramm Rindersalami, fein geraspeltem Suppengrün, drei Stangen Frühlingszwiebeln, 3-4 Esslöffeln rotem Reis, 3 Gramm Roasted Paprika, 3 Gramm gemahlenem Galgant und 450 ml Gemüsebrühe kurz aufgekocht und dann bei niedriger Temperatur für 30 Minuten gegart.
  • Die Rindersalami ersetzt das Salz- die ist salzig genug 😉
  • Nach dem Garen wird frischer Bärlauch-zerkleinert- nach gusto unter den Bohnentopf geben.
  • Chili und Knoblauch sind zu hitzig in der Wirkung; sie würden- ähnlich wie Brennspiritus im Lagerfeuer- das Yang zwar stärker anheizen, aber das „Feuer“ würde zu hoch schlagen- die anderen Gewürze wirken zwar langsamer aber anhaltender 🙂
  • Zur Männergesundheit habe ich bereits einen Beitrag geschrieben… bitte hier: http://spiritandbalance.de/?s=m%C3%A4nner – nachlesen.
  • Das Besondere an diesem Bohnentopf ist die Abstimmung der Gewürze und das Zusammenspiel der Zutaten; besonders die verschiedenen Bohnen haben eine besondere Wirkung auf das Nieren-Yang und dienen der Bewahrung der Essenz 🙂
  • Noch eine Besonderheit ist erwähnenswert- der rote Reis 🙂
  • Roter Reis ist sehr wertvoll- es ist ein fermentierter Reis, der laut Studien die Herzgesundheit unterstützt und den Cholesterinspiegel, Entzündungen und Risikofaktoren für das metabolische Syndrom senkt.
  • Er ist eine der wenigen Lebensmittel, der Wirkstoffe enthält, die praktisch mit denen in verschreibungspflichtigen Medikamenten gegen LDL- Cholesterin identisch sind. Mehr als 21 Studien belegen die Wirksamkeit der Wirkstoffe im roten Reis gegen den erhöhten Gesamt- und „schlechten“ LDL-Cholesterinspiegel sowie erhöhte Triglyceride und Blutdruck.
  • Da roter Reis durch Fermentation mit Schimmelpilzen entsteht, sollte er während der Schwangerschaft und von Allergikern nicht regelmäßig konsumiert werden; das trifft auch für die Präparate aus rotem Reis zu.
  • Die Wirkstoffe aus rotem Reis werden mittlerweile auch schon komprimiert angeboten.
  • Roter Reis ist gesund, da er mit 350 Kalorien auf 100 Gramm kalorientechnisch ein Leisetreter ist. Zudem enthält der Reis mit acht Gramm besonders viel pflanzliches Eiweiß. Das wenige Fett – etwa 3 Gramm im Schnitt – besteht hauptsächlich aus den ‚guten‘ Fetten, den ungesättigten Fettsäuren. Diese gelten als zellschützend und positiv für das Herz-Kreislauf-System.
  • Roter Reis ist zudem reich an Mineral- und Ballaststoffen sowie Vitaminen. Enthalten sind die Vitamine A, B, D und E, zu den enthaltenen Mineralstoffen im roten Camargue-Reis zählen Zink, Magnesium und Eisen. Da das Korn nicht poliert wird, wird seine äussere Haut, das Silberhäutchen auch nicht entfernt. Zusammen mit der sanften Kochmethode, gehen so die gesunden Inhaltsstoffe des Camargue-Reis nicht verloren.
  • Achtung! Es gibt zwei Sorten von roten Reis- der fermentierte(enthält die oben beschriebenen Wirkstoffe und wird auch in der Chinesischen Medizin eingesetzt) und dann noch den französischen Carmargue-Reis(erhält die Farbe durch den lehmhaltigen Mineralboden der Anbaugebiete und enthält ebenfalls die oben beschriebenen Nährwerte).

Auch wenn dieser Ungarische Bohnentopf explizit für das Yang des Mannes ab dem 50. Lebensjahr beschrieben wurde 😉 – er ist für Jeden/Jede geeignet, die/der etwas für sein Yang erreichen möchte:

  • Yang-Mangel erkennst Du an zunehmender Erschöpfung, Müdigkeit, kalten Händen und Füßen, hellem Urin, Schmerzen im unteren Rücken oder wiederkehrender Erkrankungen. Auch ein zunehmendes Kältegefühl in und um die Knie, der Lendenwirbelsäule, nachlassendem Libido, Fertilitätsstörungen und auch Erektionsprobleme sind Merkmale eines Yang-Mangels.

Für den leckeren Bohnentopf verwende möglichst nur Bio-Zutaten; besonders die Salami sollte aus Bio-Fleisch hergestellt sein!

Viel Freude beim Nachkochen und „Guten Appetit“ wünscht Dir

Kira

…als Nahrung für unsere Nierenenergie…

…das liefert diese Bohnensuppe aus:

  • einer gewürfelte Zwiebel, einem Esslöffel Olivenöl, je eine Handvoll Bohnen(grün, weiß, rot, schwarz), einer großen Kartoffel- gewürfelt, einem Bund Suppengrünputzt und geschnitten, 250 ml Gemüsebrühe, Bohnenkraut, Majoran, Pfeffer, Galgant, Bertram und Quendel- die Gewürze werden nach gusto dosiert; Salz kommt erst nach dem Kochen an die Suppe, da sonst die Bohnen nicht gut garen und zuviel unverdauliche Fasern erhalten bleiben.
  • Die Zwiebeln werden im Olivenöl angeschwitzt und dann kommen alle anderen Zutaten dazu- diese werden mit der Gemüsebrühe abgelöscht, danach kommen die Gewürze und Kräuter dazu- alles bei mittlerer Hitze weich köcheln; mit dem Schnellkochtopf geht es schneller 😉
  • Die getrockneten Bohnen sollten mindestens 24 Stunden einweichen; das Wasser muss weggegossen werden; die grünen Bohnen sollten entweder frisch- Saison- oder aus dem Frost sein; aus der Konserve sind oft keine Nährstoffe mehr enthalten.
  • Bohnen sind ein absolutes Superfood für unsere Nierenenergie- sowohl Yin als auch Yang und erhalten das Jing.
  • Bohnen- gemäß der chinesischen Medizin sind sie neutral vom Temperaturverhalten, süß vom Geschmack und wirken beondes positiv auf die Funktionskreise Niere, Milz, Leber und Gedärme.
  • Ihre Wirkweise ist antioxidativ, krebsprotektiv, nährend und harntreibend; sie tonisieren Yin, Blut Xue und Qi, transformieren und leiten Feuchtigkeit aus, wirken positiv bei Stuhlproblemen.
  • Bohnen sind als Nahrungsmittel eines der ältesten Heilmittel- wenn sie richtig zubereitet werden und nicht in Fett ertrinken oder mit tierischem Eiweiß im Übermaß gegessen werden. Sie sind nicht nur bei erhöhten Cholesterinwerten, Diabetes oder Stoffwechselstörungen anderer Art ein hervorragendes Lebensmittel.
  • Sportler profitieren vom hohen Eiweissanteil, der allerdings von Sorte zu Sorte schwankt; besonderen Wert haben die dunklen Bohnensorten wie Azuki oder schwarze Bohnen.
  • Sollten die Eisenwerte nicht zufriedenstellend sein, dann ist der Konsum von Bohnen und Bohnenprodukten dem Betroffenen anzuraten.

Bohnen- nicht nur als Eintopf, sondern auch als Salat oder als Beilage zu anderem Gemüse basisch und wertvoll.

Linsen, Bohnen & Co.

Sie führen oft ein tristes Dasein im Küchenschrank oder werden komplett vernachlässigt- die Hülsenfrüchte.

Dabei sollten Sie in unserer Ernährung einen hohen Stellenwert einnehmen. Linsen, Erbsen und Bohnen liefern bis zu 34 % pflanzliches Eiweiß und stellen eine sehr gute, gesunde und fettarme Alternative zu Fleisch- und Milchprodukten dar. In der chinesischen Ernährungstherapie und Ernährung generell werden die Hülsenfrüchte dem Erdelement und den neutral wirkenden Lebensmitteln zugeordnet. Das bedeutet eine große Einsatzvielfalt, gerade für die Therapie bestimmter Dysbalancen. Hülsenfrüchte haben reichlich Ballaststoffe, damit halten Sie den Darm gesund. Sie sättigen lange, enthalten jede Menge Vitamine des B- Komplexes, Magnesium und Lecithin- wichtig für Leistung und Konzentration. Die Bitterstoffe senken das LDL- Cholesterin, Linsen bspw. senken den Blutzucker und können auch blutdrucksenkend wirken(Sorten). Weiterhin besteht ein positiver Einfluss auf das Immunsystem und die Versorgung unseres Körpers mit dem Spurenelement Eisen.

Kombinieren wir Hülsenfrüchte mit Vollkornreis oder Sesam, erhöht sich die Eiweißverwertbarkeit und die Kombination mit bestimmten Gemüsesorten(Vitamin C haltige) sorgt für eine bessere Eisen- Verwertbarkeit.

Die Zubereitung und was es sonst noch zu wissen gilt:

  • Hülsenfrüchte nie roh essen! Sie enthalten Purine und im rohen Zustand auch Lektine, welche für den Darm gesundheitsschädlich sind. Diese Giftstoffe werden auch beim „Keimen“ vernichtet- Sprossen aus Hülsenfrüchten sind noch eiweißhaltiger, sollten vor dem Essen nur kurz blanchiert werden.
  • „Keimen“- ist mit unbehandelten und ungeschälten Kichererbsen, Mungo- und Sojabohnen möglich. Diese werden nur kurz gewaschen und ca. 12 Stunden in lauwarmen Wasser eingeweicht. Danach kann man sie in einem Weckglas oder einem anderen Behälter auf der Fensterbank/ im Wintergarten für 4 Tage keimen lassen. Dabei sollte das Keimgut täglich zweimal mit lauwarmen Wasser gespült/ abgetropft werden, um Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Getrocknete Hülsenfrüchte immer aus der Packung nehmen und in einem luftdichten Behälter gut verschlossen dunkel aufbewahren. Sie sind so maximal zwei Jahre haltbar.
  • Die getrockneten Erbsen, Bohnen u.s.w. sollten immer ca. 8- 12 Stunden in Wasser eingeweicht werden. Hat sich die Menge verdoppelt, dann kann das Wasser abgegossen werden- dieses Wasser nie zum Garen verwenden!
  • Die Garzeiten liegen bei 45- 120 Minuten, sollten sie einen Schnellkochtopf verwenden, dann geht es deutlich schneller.
  • Gewürze und Salz immer erst nach dem Kochen dazu geben, sonst werden die Hülsenfrüchte beim Kochen nicht weich!
  • Frische Bohnen und Erbsen sind deutlich schneller gegart- da reichen schon 10 Minuten.
  • Hülsenfrüchte und Blähungen- „Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen, jede Erbse einen Knall“- 😉 – das muss nicht sein. Geben Sie etwas Fenchel, Kümmel und Anis zu Ihren Hülsenfrüchten dazu oder lassen diese ca. 2 Stunden ohne Hitze nachquellen, dann können die enthaltenen Oligosaccharide nicht mehr so stark für eine Gasbildung im Dickdarm sorgen.
  • Linsen sind generell leichter und schneller zuzubereiten- rote Linsen sind nach ca. 30 Minuten gar und alle Linsensorten kommen ohne langes Einweichen aus. von neutral bis nussig liegen die Geschmacksrichtungen und Linsen lassen sich sehr gut als Salatzutaten nutzen.
  • Zuckerschote- oh… süße… Kindheit- ab in Omas Garten und Zuckerschoten frisch vom Strauch- da bestand und besteht auch heute noch keine Gefahr- die Zuckerschoten sind eine tolle Beigabe zu Wok- Gerichten, sie sind auch roh bekömmlich, da Ihnen die ungenießbare Pergamentschicht an der Innenseite der Hülse fehlt.
  • Bohnen- Sojabohnen sind auch nach dem Garen noch knackig und sind gut für Frauen, welche den Hormonschwankungen in den Wechseljahren vorbeugen möchten. Weiße Bohnen sind sehr schmackhaft im Zusammenspiel mit Suppengrün und Majoran, Bohnenkraut& Co. als Eintopf. Freie Radikale haben mit dunklen Bohnen(Adzuki, Kidney) wenig Chancen- je dunkler die Bohne, desto besser dabei!
  • Kombinieren Sie Hülsenfrüchte mit allem, was es an Gemüse gibt, immer gut würzen und Sie erhalten wunderbare Suppen, Salate und Beilagen, die ganz einfach auch mit zur Arbeit genommen werden können(Thermoskanne).

Rezept- schwarz- weißer- Kokos-Linsen-Reis:

  • 100 Gramm Wildreis, je 20 Gramm Kokoschips und Ingwer, 2 Teelöffel Ghee(geklärte Butter), 200ml Kokosmilch, 3 Limettenblätter, 300ml Gemüsefond/ Gemüsebrühe, 1 Bund Koriandergrün, 200 Gramm weiße Linsen, 2 Teelöffel Limettensaft und Salz/Pfeffer
  • Wildreis kurz abspülen und dann ca. 55 Minuten sanft garen(200ml Wasser),
  • Nach der Hälfte der Kochzeit beginnt die „Restarbeit“, Ingwer schälen und im Ghee andünsten, mit der Brühe ablöschen, Kokosmilch dazu geben und kurz aufkochen lassen, Limettenblätter einschneiden und dazu geben,
  • Linsen mit dieser Mixtur 20 Minuten köcheln, den Reis abgießen und mit den Linsen mischen, alles mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken, mit dem gehackten Koriander und den Kokoschips anrichten…. sehr, sehr lecker und… gibt Kraft und harmonisiert bei zuviel an Stress!!

 

verschiedene Linsen, Bohnen und Erbsen, Gewürze

verschiedene Linsen, Bohnen und Erbsen, Gewürze

 

Also, keine Angst vor Hülsenfrüchten- nutzen Sie die Chance, sich damit gesund und eventuell auch fleischreduziert zu ernähren!

 

 

 

 

 

 

 

 

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