Ernährung

…mit winterlich gefülltem Kohlrabi…

…nicht nur basisch, sondern auch gemäß der chinesischen Ernährungslehre sehr zu empfehlen, oberlecker und schmackhaft 🙂

Gestöbert und im alten Rezeptbuch als Rezept meiner Oma gefunden- sie war Wolgadeutsche, hat aber einen großen Teil ihres Lebens in Ostpreußen/Masuren zugebracht und dort natürlich auch die typischen Rezepte gekocht. Immer wieder faszinierend, wie gesund die Küche auch war- saisonal, regional und durchaus vegetarisch geprägt 😉 – viele kennen oft nur Königsberger Klopse oder Tafelspitz, eventuell noch die Masurischen Quarkplinsen- jedoch die unter der Woche und von der Landbevölkeung gegessenen Speisen bestanden in erste Linie aus Gemüse in verschiedenen Zubereitungsformen- wie eben das folgende Rezept:

Gefüllter Kohlrabi nach masurischer Art:

  • zwei mittelgroße Kohlrabi- säubern, waschen, aushöhlen, das Innere klein hacken, Kohlabi in 0,5- 0,75 Liter Gemüsebrühe ca. 15-20 Minuten sieden lassen
  • Karotte, Zwiebel, Wurzelgemüse und Kohlrabifleisch- Gemüse putzen, klein schneiden in etwas Olivenöl/Sonnenblumenkernöl andünsten, Gemüsebrühe vom Kohlrabi dazu geben, nach gusto mit Pfeffer, Kräutersalz, Hildegardgewürzen(meine Abwandlung) würzen- das Gemüse in die ausgehöhlten Kolrabi geben und noch einmal in die Pfanne setzen und im Rest der Brühe weitere 10 Minuten dünsten;
  • frische Kräuter hacken und dann vor dem Servieren über die Kohlrabi geben; dazu passen Pellkartoffeln, Rotkohl oder eine Salat aus rote Bete und einem herben Apfel mit Walnüssen
Topping- geröstete Walnüsse- sehr pikant und das gewisse Etwas

Voila- fertig ist eine vollwertige und basische Mahlzeit für das Mittag oder den Abend!

Wirkung gemäß Ernährungslehre der CM: Die Wirkung nach dem Temperaturverhalten des Kohlrabi ist neutral, Geschmack scharf, süss, bitter mit Wirkung auf die Funktionskreise Leber, Magen und Milz; positive Wirkung auf das Qi und Blut, bewegt Qi und Blut, leitet Nässe-Hitze aus, transformiert Schleim/Feuchtigkeit, leitet Toxine aus und unterdrückt inneren Wind- besonders die oberen, feinen Blätter.

Was meinen Sie/ meint Ihr- So kann das neue Jahr doch- lecker- starten- alles Liebe!

Kira

Basische Kürbissuppe…

Oh ja; die Weihnachtstage sind gegangen- der Jahreswechsel steht an und jeder fragt sich- und das jedes Jahr 😉 – warum denn immer so eine Fülle um diese Zeit entsteht. Na ja, wer weiß das schon so genau- vielleicht ist es die Ruhe, vielleicht das viele Sitzen oder die Plätzchen…

Dagegen sind mehrere „Kräutlein“ gewachsen 😉 – neben Bewegung ist es eine eher basisch- lastige Ernährung- auch zu Feiertagen; denn die Rezepte sind super lecker, sehr einfach und schnell zuzubereiten und für Jedermann geeignet. Beginnen wir doch einfach mit folgendem Plan- Tag 1:

  1. Frühstück- Bananenporridge mit Mandelmilch, Erdmandelflocken, Banane, Datteln, Walnüssen, Kaki und Apfel- etwas Honig darf sein

2. Mittagessen oder Abendessen- Kürbissuppe mit Kürbis, Zwiebel, Karotten, Petersilienwurzel, Pastinake, rote Linsen, Gemüsebrühe, Kurkuma, Galgant, Bertram und Liebstöckel- Gemüse putzen, grob schneiden, Zwiebel in Olivenöl andünsten, das Gemüse dazu geben, mit Gemüsebrühe ablöschen- 30 Minuten köcheln, pürrieren und dann nach gusto mit den Gewürzen abschmecken- easy und lecker

Viel Freude beim Kochen und Genießen- alles Liebe und bis zur nächsten Woche- einen guten Rutsch in’s neue Jahr- Kira

Werde nicht sauer- Teil 2…

…- und hier- wie versprochen- der „saure“ Teil dieser kleinen Reihe:

Relativ unabhängig vom Säuregehalt werden alle Lebensmittel sauer oder basisch verstoffwechselt. Dauerhaft zu viele Säuregeber allerdings können unseren Körper richtig „sauer“ werden lassen- die Leber und Nieren schaffen den Abtransport nicht mehr und die bekannten Beschwerdebilder wie:

  • chronische Müdigkeit
  • diffuse Schmerzen
  • Erschöpfung
  • Immunschwäche…
starke Faltenbildung- negative Folge einer säuregeprägten Ernährung

können sich mit der Zeit einstellen. Das heißt nicht, dass diese Lebensmittel automatisch ungesund sind- wie immer macht die Dosis das Gift 😉 – Und hier kommen jetzt die stärksten Säuregeber der Nahrungsmittel:

  • Milchprodukte wie Quark, Käse, Butter und Ghee, Joghurt- vor allem auch stark verarbeitet 🙁
  • Süßigkeiten mit raffiniertem Zucker- Vollmilchschokolade, Gummibärchen und Co.
  • Eier und Produkte aus Eiern
  • Wurst und Aufschnitt
  • Fleisch und Fettgeflügel
  • Fisch und Meeresfrüchte
  • Brot aus Auszugsmehlen und stark verarbeites Brot und Gebäck
  • Fertignahrung, Konserven
  • Essigprodukte außer Apfelessig
  • Erdnüsse
  • Chips, Pommes und Co.
  • weißer Reis
  • Früchtetees
  • Softdrinks
  • Alkohol
  • Kaffee aus der Kaffeebohne, Getreidekaffee
Hier stimmt das Verhältnis zwischen Basischem und sauer Wirkendem

Für jeden von uns ist sicher klar, dass einige dieser Nahrungsmittel/Genussmittel generell nur selten bis gar nicht konsumiert werden sollten. Bei den anderen- wie Eier und Milchprodukte- gehören dann einfach zwei Drittel basisch wirkende Nahrungsmittel dazu z.B. Pellkartoffeln mit Kräuterquark oder Gemüse mit Kräuterquark 😉

Ab der nächsten Woche stelle ich einige Rezepte vor, die sehr lecker sind und zudem noch eher eine basische Grundlage haben und vielleicht den einen oder anderen/ die eine oder andere dazu inspirieren, öfter mal basisch zu essen 😉

Eine schöne Weihnachtszeit- vielleicht auch eher basisch geprägt 😉 und alles Liebe wünscht Ihnen/ Euch Kira!

Weihnachtswunder von Ch. Falke
Durch den Flockenfall
klingt süßer Glockenschall,
ist in der Winternacht
ein süßer Mund erwacht.

Herz, was zitterst du
den süßen Glocken zu?
Was rührt den tiefen Grund
dir auf der süße Mund?

Was verloren war,
du meintest, immerdar,
das kehrt nun all zurück,
ein selig Kinderglück.

O du Nacht des Herrn
mit deinem Liebesstern,
aus deinem reinen Schoß
ringt sich ein Wunder los.

Werde nicht sauer…

…wer kennt diesen Spruch nicht. Für unseren Stoffwechsel, die Leber- sauer ist der Leber zugeordnet- und unsere Ausgeglichenheit ist es wichtig, dass das Verhältnis zwischen basischen Lebensmitteln , guten und schlechten Säuregebern stimmig ist. Unser Körper besitzt zwar eine Selbstregulation, jedoch ist es unabdingbar, dass wie ernährungstechnisch eine basisch geprägte Ernährung praktizieren- besonders bei bereits vorhandenen Beschwerden wie bspw.:

  • chronischen Schmerzen
  • chronischen Entzündungen
  • chronischer Müdigkeit
  • Stress und viel Arbeit
  • Immunschwäche
  • chronischen Krankheiten…

Die Basenwertigkeit eines Lebensmittels hängt von:

  • Erntezeitpunkt
  • Verarbeitung
  • Klassifizierung
  • Zusammensetzung

und weiteren Faktoren ab.

Die wichtigsten basischen Lebensmittel sind- am besten immer regional/saisonal:

  • frische Kräuter- alle Sorten
  • Salate mit einem hohen Anteil an Bitterstoffen
  • roher(Achtung bei schwachem Milz-Qi und Magen-Kälte) und gedünsteter Staudensellerie
  • Kohlrabi
  • Karotten
  • Spinat
  • Fenchel
  • Bohnen- grün
  • Knollen-Sellerie
  • Tomaten
  • Lauch
  • Gurke/Zucchini
  • Pilze
  • Linsen- gegart
  • Zwiebeln
  • Banane- reif
  • Kartoffeln als Pellkartoffeln
  • getrocknee Datteln, Rosinen, Feigen, Pflaumen und Beerenfrüchte
  • Mandarine, Zitrone
  • Beerenfrüchte- frisch

Der Tisch kann mit basischen Lebensmitteln sehr reichhaltig gedeckt sein. Zu empfehlen ist, dass an jedem Tag zwei Drittel der Nahrung aus basischen Lebensmitteln bestehen sollte.

Um die Balance zu halten, können zusätzliche Maßnahmen wie:

  • Körperbürstungen- trocken
  • basische Fußbäder(Natron oder basischen Mischungen)
  • Kneipp-Anwendungen und milde Saunagänge
  • ausreichendes Trinken von abgekochtem, lauwarmen Wasser und basisch wirkenden Teemischungen
  • Bewegung
  • Yoga und Meditation…

den Basen-Säure-Haushalt in eine gute Balance bringen.

Im Frühjahr und Herbst empfiehlt sich eine Basenkur von einer- drei Wochen, um dem Körper eine aktive Erholung zu bieten.

Welche Säuregeber wir haben, erfahren Sie/erfahrt Ihr in der nächsten Woche 😉

Alles Liebe und eine gesunde und gute Woche- Ihre Kira

Der Apfel- ebenfalls gut füe das Basen-Säure-Verhältnis

Easy peasy und lecker…

Brot und Brötchen sind gemäß der chinesischen Ernährungslehre eher maßvoll zu genießen- das trifft auch für diese leckeren Dinkel-Quark-Brötchen zu, denn schließlich macht die Dosis das Gift 😉 Allerdings sind sie besonders gut in der Wirkung auf:

  • Blut Xue
  • Säfte Jin
  • Yin
  • und gegen Trockenheit

Das Rezept ist so einfach, sie gelingen immer, sind in 20 Minuten auf dem Tisch und schmecken frisch einfach lecker:

  • 125 Gramm Dinkelmehl und 125 Gramm Haferkleie
  • 250 Gramm Quark
  • ein Vollei
  • Weinsteinbackpulver 1-1,5 Teelöffel
  • Salz- einen viertel Teelöffel, Galgant, Quendel, Kardamom, Bertram je eine Msp.
  • Sonnenblumenkerne, möglich sind aber auch alle anderen Kerne oder Saaten
  • Alle Zutaten zügig verkneten, mit angefeuchteten Händen zu Brötchenkugeln formen und auf dem Backpapier plazieren- ich lege es vorher auf den Backofenrost; dann im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen innerhalb von 20 Minuten golden abbacken. Stellt eine Schale mit Wasser in den Backofen, dann trocknen die Brötchen nicht aus.

Dazu passt natürlich- ganz TCM-like eine morgendliche Gemüsesuppe, aber auch Rührei und… die Brötchen lassen sich zum Mittag oder Abend auch aufbacken und können natürlich auch zu Gemüse gegessen werden. Marmelade, Aufschnitt und Käse sind- selbstverständlich – auch geeignet- allerdings empfehle ich diese Nahrungsmittel nicht so gerne- zu süß, zuviel Konservierungsstoffe und nicht immer weiß man, was drin ist 😉 .

Viel Freude beim Backen und Ausprobieren- alles Liebe und einen schönen Advent-Sonntag Nummer 3 wünscht Kira.

Der unterschätzte Wirkstoff in der Medizin…

…ist das Vitamin C. Es ist seit langem bekannt und ein Vitalstoff von enormer Wirksamkeit. Ohne dieses Vitamin können wir als Menschen nicht leben; ein Mangel führt zu schwersten Krankheiten- am bekanntesten dürfte der Skorbut sein. Diese „Seefahrerkrankheit“ machte bereits zu Zeiten von da Gama und Kolumbus von sich Reden und das war im 13.Jahrhundert. Seeleute waren es auch, genauer ein schottischer Schiffsarzt(J.Lind), die heraus fanden, dass frischer Zitronensaft die Beschwerden des Skorbut lindert- angefangen von Blutungen, bis hin zu Muskelschwund und tödlichen Herzmuskelerkrankungen; Zahnausfall und Gelenkproblemen; Siechtum und Tod. Nachdem dann James Cook im 16. JH. den Handel mit Zitrusfrüchten betrieb, seine Besatzungen diese aßen und nicht mehr erkrankten, war klar, dass es eine Bewandnis mit diesen Früchten haben muss und ab den 1920er Jahren wurden Lebensmitteln auf die „Ascorbinsäure“(Säure gegen Skorbut) untersucht- somit wissen wir heute, dass bsp. Paprika und Hagebutte, Sanddorn und auch Kohl … entsprechende Mengen an Vitamin C enthalten.

Kühlende Früchte mit Ingwer- so wird es bekömmlicher und das Vitamin C vereint sich mit der Krft des Ingwers

Wir als Menschen sind leider nicht mehr in der Lage- anders als zahlreiche Tiere- das Vitamin C selbst herzustellen- uns fehlt dazu ein entscheidendes Enzym. Daher sind wir auch mit am anfälligsten für Infektionskrankheiten- ahhhh …

Holunder- Zitronen-Getränk im Winter

Nun wird auch heute noch eine hochdosierte Vitamin C-Therapie von einigen Medizinern belächelt oder sogar als Unnötigkeit abgetan.

Allerdings belegen zahlreiche Studien, unter anderem von Dr. F.Klenner, dass eine hochdosierte Therapie mit Vitamin C Infektionen lindert oder auch zur Ausheilung bringt. In Deutschland ist diese Hochdosistherapie mit dem C-Vitamin unter anderem durch Dr. Krebs aus München erforscht worden: “ …ist der meistunterschätzte Wirkstoff der Medizin…; kein anderer Stoff verfügt über eine derart große Bandbereite an verschiedenen positiven Wirkungen auf den menschlichen Organismus…“(Dr. Krbes- Leitfaden Vitamin C-Hochdosistherapie).

Cranberrys

Was macht Vitamin C so besonders? Ein paar Fakten:

  • Entzündungshemmer und Viren- und Bakterien-Killer- hochdosiert, ggf. über Infusionen
  • Immunbooster und Helfer bei Erschöpfung(stille Entzündung)- besonders bei Fatique und EBV-Belastung(Eppstein-Barr-Infektion)
  • wichtigstes wasserlösliches Antioxdans
  • Aufbaumittel für Kollagen- wichtig bei Arthrose, Zahnfleischentzündungen, schlecht heilenden Wunden…
  • Schutzmittel für die Gefäße; besonders Arterien;
  • Vitamin C ist ein Fettstoffwechselbooster- erhöht das gute HDL-Cholesterin, senkt den Homocystein-Spiegel, senkt die schädlichen Blutfettwerte;
  • Neutralisator für Gifte, bei Schwermetallbelastungen und toxischen Belastungen;
  • Minimiert den Stresshormon-Spiegel, wirkt gegen Erschöpfung, Reizbarkeit, Schmerzempfindlichkeit und Erschöpfung der Nebenniere
  • Prävention von Krankheiten und stark unterstützende Wirkung in der Krebstherapie….

Wo finden wir Vitamin C und in welcher Form?

  • Ascorbinsäure-Pulver- nicht zu empfehlen, da es den Magen reizt und keine gute Bio-Verfügbarkeit hat
  • Natriumascorbat- Salz der Ascorbinsäure, deutlich verträglicher, aber auch künstlich und keine gute Bio-Verfügbarkeit
  • Infusionen mit hochdosiertem Vitamin C intravenös oder auch intramuskulär umgehen den Verdauungstrakt, somit ist hier eine gute Verfügbarkeit gegeben
  • Liposomales Vitamin C- hat durch seinen Aufbau eine sehr starke Bio-Verfügbarkeit und ist eine absolute Innovation im Einsatz des Vitamin C- 1 Gramm entspricht in etwa der Bio-Verfügbarkeit 4 Gramm normalem Vitamin C

Soweit die „Chemie“ 😉 ; die natürlichen Vorkommen für eine sinnvolle Nahrungsaufnahme des Vitamin C kommen jetzt:

  • Hagebutten
  • Sanddorn
  • Schwarze Johannisbeere
  • Petersilie
  • rote Paprika
  • Kiwi
  • Zitrusfrüchte, heimische Beeren
  • Moosbeeren
  • Holunderbeeren
  • Kohl…
  • exotische Frucht Camu-Camu und Acerolakirsche

Was ist noch wichtig?

  • Vitamin C ist wasserlöslich; daher kommt es zu einem schnellen Abbau und einer relativ zügigen Ausscheidung über den Urin- also wohldosiert und über den Tag verteilt aufnehmen bzw. ein Depot-Präparat verwenden
  • Die individuell benötigte Menge ist schwer festzulegen- allgemein gilt eine tägliche Dosiermenge zwischen 2 und 18 Gramm für Erwachsene- erst dann ist eine gute Wirksamkeit gegeben; die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hinkt da ganz schön hinterher- mit gerade einmal 95 mg/Frauen und 110mg/Männer mag zwar der Grundbedarf gedeckt sein; allerdings reicht das für einen Aspekt im Sinne der Prävention und Therapie nicht aus.
  • Für Sportler, Menschen mit schwachem Immunsystem, älteren Menschen sollten mindestens 2 Gramm täglich ein Muss sein.
  • Entscheidend für eine orale Einnahme oder Infusion sollte die entsprechende Ausgangssituation des Betroffenen sein.
  • Personen, bei den bereits Oxalsteine(Blasen/Nierensteine) oder ein Enzymdefekt im Oxalsäurestoffwechsel vorhanden sind, sollten mit der Zufuhr von Vitamin C in höheren Dosen vorsichtig sein; das trifft auch für Personen zu, die Blutgerinnungshemmer nehmen.
  • Achtung! Nicht geeignet ist eine VitaminC-Therapie oder die hochdosierte Zufuhr über die Nahrung bei Menschen mit der Hämochromatose(Eisenspeicherkrankheit_) oder Personen mit Netzhautblutungen.
  • Als Nebenwirkungen können auftreten: leicher Durchfall, Blähungen, bei Infusioen Anstieg der Körpertemperatur, eventuell Schüttelfrost, Kältegefühl und Schwindel.
Rosenkohl und heimischen Gemüse- geballte Viamin-Power

Wirkung aus Sicht der chinesischen Medizin:

  • Zitrusfrüchte wirken- da in warmen Regionen wachsend- eher kühlend auf den Körper und können das Milz-Qi schwächen; allerdings bauen sie Yin auf, eleminieren Hitze und sind somit bei Hitze-Infekten und Hitze-Erkrankungen(Bakterien) ein gutes unterstützendes Mittel
  • Heimische Vitamin C- Träger sind besser wirksam auf den Körper; obwohl alle Vitamin-C-Träger eher frisch/kühl wirken und nur im Zusammenhang mit wärmenden Gewürzen oder Nahrungsmitteln genommen werden sollten. Da Vitamin C bei der Zubereitung mit großer Hitze verloren geht, sollte auf eine schonende Garmethode zurück gegriffen werden bzw. die Lebensmittel nach einer wärmenden Suppe ehr bissfest/roh gegesssen/getrunken werden.

Die „heiße Zitrone“ ist ein Mythos- aber die Zitrone, der Sanddornsaft, Holundersaft… in etwa 35 Grad warmem Wasser sind durchaus gut für die Gesundheit. Die warme Suppe bildet eine gute Grundlage für das Vitamin C aus rohen Nahrungsmitteln und ist aus Sicht der chinesischen Medizin dann auch gut verträglich. Menschen mit einem schwachen Milz-Qi(Durchfälle, Schwäche, Gedunsenheit, Appetitlosigkeit) sollten eher auf Infusionen oder Spritzenkuren zurück greifen.

Vitmain C kann in richtiger Anwendung ein Supervitamin sein- entgegen aller Unkerei: Allerdings wird kein Pharmakonzern ein Interesse daran haben, Studien durchzuführen- dazu ist Vitamin C zu günstig herzustellen und bietet keine Basis für großen Profit- Ausnahmen bestätigen hier die Regel 😉

Heimisches Vitamin-C-Kraftpaket

Für Ihre persönlich beste Variante zur Anwendung vereinbaren Sie gerne einen Termin- gemeinsam finden wir den für Sie passenden Einsatz.

Alles Liebe und bleiben Sie gesund- Ihre Kira Schwarzrock

In der Adventszeit oder als Kraftkekse sind…

…ganz wunderbar- einfach zuzubereiten und in Maßen sogar ein Heilmittel.

Sie gehören einfach in die Weihnachtszeit; wie habe ich es als Kind geliebt, mit meiner Oma diese Kekse zu backen. Zu Hause, mit meiner Mama, wurde Spritzgebäck- noch richtig mit Aufsatz für den Fleischwolf- gebacken, bei Oma Mürbegebäck und eben Spekulatius.

Dieses Rezept habe ich ein bisschen TCM-like abgewandelt und damit haben diese weihnachtlichen Gebäckstücke folgende positive Wirkung:

  • Dank Butter, Gewürzen und Mandeln bauen sie Qi und Blut auf, tonisieren das Yang und wärmen Magen und Milz.
  • Bei schwachem Nervenkostüm und stressigen Zeiten beruhigen sie Shen und geben das nötige Durchhaltevermögen- dank der enthaltenen Gewürze.

Hier nun das Rezept:

  • 150 Gramm weiche Butter, ein großes Ei, 50 Gramm Rohrohrzucker, 1 Teelöffel Pfefferkuchengewürz oder Keksgewürz nach Hildegard von Bingen, den Abrieb einer halben Bio-Orange und Bio-Zitrone und einen halben Teelöffel Vanillepulver schaumig schlagen;
  • dazu dann 100 Gramm Dinkelmehl(650), einen halben Teelöffel Weinsteinbackpulver, 150 Gramm gemahlene Mandeln und 20 Gramm gehackte Mandeln dazu geben und alle Zutaten gut verkneten;
  • den Teig für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen, in der Zeit dann den Teig ausrollen und mit Formen oder einer Motivrolle ausstechen;
  • die Teilchen auf einem Blech mit Backpapier auslegen und mit Mandeln oder Walnüssen verzieren;
  • die Spekulatius für 10-15 Minuten goldbraun abbacken.
  • Das Verzieren kann mit Kakao oder dunkler Schokokuvertüre erfolgen.

Als Heilmittel eingesetzt:

  • können bei starker Belastung fünf dieser Kekse täglich gegessen werden;
  • können bei vorherrschender Kälte und einer Milz-Qi-Schwäche ebenfalls über den Tag mehrere dieser Spekulatius genossen werden.

Achtung! Bei Bluthochdruck sollte diese weihnachtliche Köstlichkeit nur maßvoll(3-4) und vor 17 Uhr genossen werden.

Viel Freude und Spaß beim Backen und einen schönen ersten Advent!

Es ist Advent von Friedrich Wilhelm Kritzinger

Die Blumen sind verblüht im Tal,
Die Vöglein heimgezogen;
Der Himmel schwebt so grau und fahl,
Es brausen kalt die Wogen.
Und doch nicht Leid im Herzen brennt:
Es ist Advent!

Es zieht ein Hoffen durch die Welt,
Ein starkes, frohes Hoffen;
Das schließet auf der Armen Zelt
Und macht Paläste offen;
Das kleinste Kind die Ursach kennt:
Es ist Advent!

Advent, Advent, du Lerchensang
Von Weihnachtsfrühlingstunde!
Advent, Advent, du Glockenklang
Vom neuem Gnadenbunde!
Du Morgenstrahl von Gott gesendt!
Es ist Advent.

Fühle Dich wie ein Frühlingsmorgen

Gerade in der dunklen Jahreszeit fühlen sich viele Menschen in unseren Breiten morgens schlapp und ohne Energie- unkonzentriert und ausgelaugt.

Das passiert voe allem in sehr anstrengenden Phasen unseres Alltags; eigentlich ist Rückzug und Besinnung angesagt, doch die Zeit ab November sieht bei den meisten von uns ganz anders aus.

Auch kann ein gerade überstandener Infekt oder die Rekonvaleszenz nach einer schwere Erkrankung die Ursache dafür sein. Ebenso gestaltet sich der Wechsel zwischen Winter und Frühjahr nicht immer energiegeladen- der Serotoninspiegel ist nach der dunklen Jahreszeit häufig sehr stark abgesunken.

Abgesehen von einem Vitaminmangel an zum Beispiel D3/K2 und B12 können fehlende Mineralstoffe eine Ursache sein.

Einen Lösungsansatz bietet die Mineralstoffkur nach Dr. Schüssler:

  1. Morgens direkt nach dem Aufstehen 2-4 Tabletten der Nummer 3- Ferrum phosphoricum D12- in warmem Wasser auflösen und langsam trinken; danach ein belebendes Fußbad mit Rosmarin für 5 Minuten- dann Wechselduschen- allerdings nur die Beine bis zu den Knien kühl abbrausen. Nach dem Abtrocknen den Körper mit einer Körperbürste(Klosterbürste) gut bürsten- am Kopf beginnen und dann an den äüßeren Bereichen nach unten, den inneren Bereichen nach oben streichen.
  2. Mittags 2-4 Tabletten der Nummer 5- Kalium phosphoricum D6 oder D12-wie oben und eine kurze Luftdusche mit Atemübung.
  3. Abends 2-4 Pastillen der Nummer 7- Magnesium phosphoricum D6 oder D12 und zusätzlich nach einem kurzen Spaziergang ein beruhigendes Fußbad mit Fenchel oder einer basischen Salzlösung/Natron.

Die Kur sollte mindestens 3 bis längstens 6 Wochen durchgeführt werden; ist auch in der Schwangerschaft geeignet; dazu empfehle ich:

gesundes Essen ist nicht langweilig
  • morgens einen Individual-Tee, den ich nach einer eingehenden Beratung zusammen stelle;
  • morgendliche Gymnastik oder Yoga für 10 Minuten
  • Bewegung an der Luft- egal bei welchem Wetter
  • Überprüfung des Vitaminstatus, um eine Unterversorgung zu erkennen und ggf. entgegen zuwirken.
  • Ernährung gemäß der Saison und nach den Richtlinien der CM, Ayurveda oder Vollwertkost
  • Ruhepausen, so dass sich Belastung und Ruhe im Gleichgewicht befinden
  • Schlafenszeiten, die vor 23 Uhr beginnen und morgens immer zur selben Zeit aufhören- für Schichtarbeiter gilt- während der Nachtschicht nicht essen; Essenzeiten wie am Tag einhalten und möglichst vor dem Schlafen eine kurze Meditation einlegen 🙂

Ein allgemeines Kräuterrezept gegen den Energiemangel ist folgendes:

  • ein Teelöffel Rosmarin-frisch oder gerebelt- mit einem halben Teelöffel Ural-Süssholzwurzel und Galgantwurzel mischen- etwa 5 Minuten mit 250 ml Wasser sieden lassen und morgens trinken- das harmonisisert, gibt Energie, regt den Appetit an und sorgt für einen gesunden Blutdruck(wirkt gegen niedrigen Blutdruck).
  • Achtung! Während der Schwangerschaft und bei Bluthochdruck ist diese Kräutermischung nicht geeignet!

Ich wünsche gute Energie und alles Liebe- bleiben Sie gesund- Ihre Kira

Haferkleie…

…kennt manch einer nur als Pferdefutter oder als Schonkost- völlig zu Unrecht 😉

Haferkleie ist ein Multifunktionstalent und hat dabei noch zahlreiche gesundheitliche Aspekte- aber dazu später.

Jetzt beginnt ja für Viele die Zeit des Backens und der Plätzchen- diese Cookies sind eine Homage an Naschen und Gesundheit:

  • 125 g weiche Butter, 75 g braunen Zucker oder alternativ 4 Dattel klein gehäckselt, 1 großes Ei- trennen-, 100 g gemahlene Mandeln, 100 g Haferkleie, 1 TL Weinsteinbackpulver, Abrieb einer Zitrone, 1 Prise Zimt, Vanille, Kardamom, Sternanis, Prise Salz für das Eiweiß, 50 g gehackte Mandeln, 2-4 EL Mandeldrink
  • Die Butter aufschlagen, dann diese und die festen Zutaten und das Eigelb miteinander vermischen und gut durchkneten; dann erst die Mandelmilch dazugeben- der Teig sollte geschmeidig, nicht zu dünn werden…
  • …dann das Eiweiß mit einer Prise Salz aufschlagen und langsam unter die Cookiemasse heben…
  • …den Backofen auf 180 Grad-Umluft- vorheizen; die Cookiemasse in Häufchen teilen und diese Häufchen etwas platt drücken; auf Backpapier/Backblech verteilen und wenn gewünscht mit Zartbitter-Schokodrops(zum Backen) belegen…
  • … die Cookies 10-15 Minuten backen, bis sie eine gold-braune Farbe bekommen, dann auskühlen lassen
  • Für die Weihnachtszeit können die Cookies auch in Zartbitter-Schokolade getaucht werden oder ein Häubchen aus Zimt-Sahne bekommen.

Nun das gesundheitliche:

  • Butter und Ei bauen das Blut auf; der braune Zucker/ die Datteln sind gut für die Schleimhäute, die Mandeln und Gewürze bauen das Milz-Qi auf…
  • … und die Haferkleie ? Die strotzt nur so von hervorragenden Inhaltsstoffen- auf 100 Gramm kommen 15 Gramm Ballaststoffe, welche hervorragend auf die Darmgesundheit wirken. Dazu hält die Kleie den Insulinspiegel niedrig- somit gehören Heisshungerattacken der Vergangenheit an. Das enthaltene Beta-Glucan senkt das gefährliche LDL-Cholesterin und damit wirkt Haferkleie wie ein Putzteufel in den Gefäßen. Weiterhin sind enthalten- Vitamine B1,2,5, Folsäure, Magnesium, Eisen, Zink, Mangan und Selen. Aus Sicht der chinesischen Medizin ist Haferkleie gut für das Darm-Qi, liefert einen Beitrag zum Blutaufbau und stärkt das Qi in Milz und Magen; gleichzeitig kann sie pathogene Hitze aus Magen und Darm ausleiten, bindet feuchte Hitze und leitet diese über den Stuhl aus.
  • Übrigens- nicht nur zum Backen ist Haferkleie geeignet; sie kann gerne in das Porridge oder das Müsli gegeben werden;
  • Einfach nur in Wasser gerührt ist sie ein Heilmittel gegen Sodbrennen, bindet Giftstoffe(zum Beispiel bei Durchfall) und hilft bei stockendem Stuhl.
  • Ein Hinweis: trinken Sie ausreichend Wasser, wenn Sie Haferkleie konsumieren- die Ballaststoffe müssen ausreichend Flüssigkeit zum Quellen haben.

Was meinen Sie- sind das nicht genug Argumente, der Haferkleie auch in Ihrer Küche eine Chance zu geben?

Alles Liebe und gute Gesundheit!

Ihre Kira

Heimtückisch, gefährlich…

sind die stillen Entzündungen. Sie wirken im Verborgenen, sind oft nicht zu spüren und fordern das Immunsystem ständig heraus. Diese Entzündungsherde haben das Yin des Körpers erreicht; sie wirken im Inneren und gehen häufig ohne typische Entzündungszeichen einher.

Die klassischen Entzündungszeichen sind:

  • Rubor- Rötungen,
  • Tumor- Schwellungen,
  • Dolor- Schmerzen,
  • Calor- Hitze/Überwärmung und
  • Functio laesa- eingeschränkte Funktion

Wie ein Schwelbrand breitet sich eine stille Entzündung im Körper aus. Dabei spielen bspw. Viren wie das Eppstein-Bar oder Varizella Zoster eine nicht unerhebliche Rolle; aber eben auch massives Bauchfett(auch bei äußerlich schlanken Menschen), oxidativer Stress, Zytokine, mangelnde Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente „füttern“ stille Entzündungen:

  • Schwäche, ständige Infektionen, Müdigkeit
  • schnelle Ermüdung
  • immer leicht erhöhte Entzündungswerte im Blut
  • wechselnde, dumpfe Schmerzen
  • Ödeme, Muskelschmerzen
  • Hormonschwankungen
  • Melancholie
  • Schlafstörungen
  • gestörtes Temperaturverhalten-mal kalt, mal heiß
  • ggf. zum Abend erhöhte Temperatur
  • Schwellungen…

Eine nicht unerhebliche Rolle kommt unserer Ernährung zu:

  • Stark verarbeitete Lebensmittel mit Konservierungsstoffen, Farbstoffen und Zusätzen befeuern Entzündungsherde- besonders im Darm und an den Schleimhäuten.
  • Weissmehl, denaturierte Nahrungsmittel, Zucker, rotes Fleisch und die Produkte daraus geben Öl auf das schwelende Feuer.
  • Mangelnde Bewegung, Dauersitzen, Genussmittel sind ebenfalls Brennstoff für die stillen Entzündungen.
  • Ein weiterer Faktor sind Umweltgifte, Strahlenbelastung, Belastungen durch Düngemittel, Insektizide und Pestizide, Antibiotika und Arzneimittelrückstände- leider viel zu oft heute auch im Trinkwasser, Grundwasser und als Rückstände in Gemüse und Obst zu finden.
  • Fehlende Spurenelemente wie Zink, Selen und Mangan; Vitamine wie A, C, E, D, B3,6,12… sind essentiell, um stille Entzündungen abzubauen.

Die Folge des exessiv ausgelebten modernen Lebensstils sind Zivilisationskrankheiten, die ihre Ursache in stillen Dauerentzündungen haben- Demenz, Parkinson, Tumore, Diabetes, Krankheiten des Herz- Kreislaufsystems u.s.w.

Eine vegetarisch betonte Ernährung; der sinnvolle Umgang und Konsum von tierischen Produkten, ausreichende Bewegung und ein maßvoller Konsum von Genussmitteln sind Schritte zum Abbau bzw. der Vermeidung von stillen Entzündungen. Dazu zählt auch der sinnvolle Einsatz von Nahrungsergänzung auf natürlicher Basis und nach entsprechend aufgenommenem Status(Blutunteruchung):

  • Substitution ist notwendig, wenn der Mittelwert der empfohlenen Referenzwerte unterschritten wird- das ist ein Zeichen dafür, dass der Körper bereits mehr konsumiert, als ihm zur Verfügung steht.

Wie nun handeln?

Weniger von: Weißmehl, Zucker und deren Produkte; Schweinefleisch/ rotem Fleisch und deren Produkte; Kuhmilch und Milchprodukte, gesättigte Fette/Fettsäuren, Alkohol/Nikotin, mangelnde Bewegung und natürlich dem Dauerstress

Mehr von: natürlich belassenen Lebensmitteln, Gemüse und Obst in bunter Vielfalt, Beerenfrüchte, Kräuter und Bitterstoffe, gesunde Fette und ungesättigte Fettsäuren, Mahlzeitenreduktion auf zwei bis drei/Tag; ggf. Intervallfasten oder Dinnercanselling

Nahrung kann ein heilendes Mittel sein- hier einige Beispiele:

  • Haferkleie- eleminiert das LDL-Cholesterin und baut Entzündungen ab
  • Beeren jeglicher Art außer Erdbeeren(Histamine)- reich an Antioxydantien, die den oxydativen Stress minimieren
  • Rote Bete bzw. alle Bete-Sorten- enthält Betain, dass das Homocystein senkt; weiterhin Anthocyane zum Schutz vor Krebs und gesunde Nitrate zur Senkung des Blutdruckes(Saft)
  • Staudensellerie- neben Vitaminen und Mineralstoffn ein absoluter Entzündungskiller- mehr dazu hier unter http://spiritandbalance.de/?s=staudensellerie

Ein Wort zum Sport- maßvoll, mit Ziel, individuell und mit Freude- dann wirkt Sport als Stresskiller; auch der tägliche flotte Spaziergang zählt zur Bewegung, die stille Entzündungen eindämmt. Allerdings sollte ein Zuviel an Sport vermieden werden- wenn die Lust an Bewegung eher zum Frust wird, dann entsteht wieder Stress und das führt wiederum zu einer Schwächung des Immunsystems.

Die Ernährung nach den Fünf- Elementen der chinesischen Medizin, nach ayurvedischen Maßstäben oder auch gemäß der Klosterheilkunde der Hildegard von Bingen; einer ausgeglichenen Vollwertkost, mit bestimmten Besonderheiten die vegetarische und vegane Ernährungsform können stille Entzündungen abmindern oder vermeiden- lassen Sie sich gerne individuell beraten- Ernährung muss immer zwingend individuell sein- denn Sie nehmen ja auch nicht einfach die Medikmente vom Nachbarn ein 😉

Alles Liebe und gute Gesundheit!

Ihre Kira

Impfungen…

…spalten die Nation- alles nur radikal- entweder ja oder nein. Ich selbst bin k e i n e Impfgegnerin, allerdings sehr ich mir das Thema mit gebotenem Abstand und der nötigen Kritik an.Was sagt eigentlich die Klassische Chinesische Medizin und Naturheilkunde zum Thema?

Hier ein paar Fakten:

  • Ja, Impfungen können Leben retten- siehe Pocken, Kinderlähmung, Tetanus u.s.w.- die Vakzinierung ist eine der größten Entdeckungen bereits im 18.Jahrhundert.
  • Ja, ich bin der Überzeugung, dass in der heutigen Zeit das Impfen auch oder gerade gegen Kinderkrankheiten wichtig ist; allerdings mit Maß und Ziel- Kinder sollten absolut gesund sein; das Immunsystem muss in Form sein und Einzelimpfungen wären zu favorisieren.
  • Ich bin allerdings auch der Überzeugung, dass bestimmte Impfungen nicht oder nur sehr ausgewählt mit Risikoabwägung stattfinden sollten- Grippeimpfungen, Impfungen gegen FSME, Mumps, Röteln… – hierzu führe ich eine unabhängige Beratung durch.
  • Als Veterinärin habe ich den Wert von Impfungen selbst erlebt- einmal musste ich eine Impfung gegen Rabies/Tollwut vornehmen lassen; die Umstände waren einfach zu gefährlich, um es abzutun und es war gut so.
  • Gemäß der chinesischen und naturheilkundlichen Medizin stellen Impfungen ein Einbringen von Pathogenen in den Körper dar;
  • Egal in welcher Form- der Impfstoff erzeugt Hitze, Toxine, inneren Wind und durchdringt Leber und Blut(JueYin). Dadurch können unmittelbar im Zusammenhang mit der Impfung Reaktionen auftreten(Fieber, Schmerzen, Übelkeit, Abgeschlagenheit…) oder auch Spätfolgen(Schwellungen, Ergüsse, Muskelschmerzen, Hautschäden, Hauterkrankungen … bis hin zu sehr schweren Impfschäden(seltener).

Begleitung mit chinesischer Medizin und Naturheilkunde:

  • Ein Impfstoff wird in der Chinesischen Medizin als pathogener Faktor (pathogen = krankmachend) gesehen, der direkt in den Körper bis in tiefere Schichten gebracht wird. Dadurch wird das Qi (Lebensenergie) und Yin geschwächt.
  • Damit keine Komplikationen auftreten, sollte das Kind vor einer Impfung in einem guten Allgemeinzustand sein, d.h. es sollte keine laufende oder verstopfte Nase haben, keinen Husten, keine häufigen Infekte, keine Koliken, keinen weichen Stuhlgang oder Verstopfung haben; es sollte einen guten Appetit zeigen. Sollte eine Antibiose erfolgt sein, muss zwingend eine Darmsanierung erfolgen z.B. mit Bärwurzbirnenhonig oder geeigneten Präparaten( Beratung dazu erfolgt in der Sprechstunde)
  • Ist das Kind gesund und stark genug, kann der Körper sich selbst gegen den pathogenen Faktor wehren und Komplikationen durch die Impfung sind nicht zu befürchten- hier reicht eine allgemeine und einfache Impfbegleitung- siehe unten.
  • Bei Kleinkindern, schwächeren Kindern und Kindern, die vor der Impfung Beschwerden haben, können sich neue Symptome entwickeln oder alte Beschwerden verschlimmern bzw. chronisch werden.
  • Durch eine gute Vorbereitung sollten Impfschäden vermieden werden. Vor einer Impfung sollte zunächst der Gesundheitszustand überprüft und der Organismus gestärkt werden. Dieses kann mit der Akupunktur geschehen, die 2 – 3 mal durchgeführt wird. Zusätzlich werden für 3 Wochen Kräuter verordnet. Eine stärkende Ernährung unterstützt die Vorbereitung zusätzlich.
Immunsystem stärken mit natürlichen Mitteln/ Kräutermedizin
  • Für zwei Wochen wird nach einer Impfung behandelt-1 – 3 Tage nach der Impfung kann mit einer Akupunktur oder Shonishin begonnen werden- es erfolgt die Ausleitung des pathogenen Faktors und Stärkung des Körpers. Gleichzeitig wird eine Kräuterrezeptur verordnet, eine weitere Ausleitung der Nebenstoffe im Impfmittel erfolgt mit einem homöopatischen Komplexmittel.
  • Vor einer Masernimpfung sollte unbedingt eine Impfvorbereitung stattfinden, wenn die Geburt schwierig war, lange gedauert hat oder eine Saugglocke/Zange zu Hilfe genommen wurde. Bei der Impfvorbereitung werden mit der Akupunktur so weit wie möglich Blockaden gelöst, die durch das Geburtstrauma entstanden sind.
  • Vor einer Polioimpfung sollte die Wirbelsäule von Blockaden befreit werden und der Rücken sollte warm sein. Hierzu wird Akupunktur und evtl. Moxa angewendet.
  • Eine Vorbereitung auf die Keuchhustenimpfung ist wichtig, wenn die Lymphknoten im Hals-, Nacken- oder Leistenbereich geschwollen sind und/ oder das Kind zu Ekzemen neigt. Hierbei ist ggf. eine längere Impfvorbereitung nötig, je nach Schwere der Symptome und Krankheitsdauer.
  • Kinder sollten i m m e r ganz gesund sein; auch ein Schnupfen ist eine Kontraindikation für eine Impfung- bei Kindern ist das Immunsystem nocht nicht oder nur schwach entwickelt.
  • Kinder möglichst n u r mit Einzelkomponenten impfen.
  • Abwägen, welche Impfungen tatsächlich lebensnotwendig sind und welche nicht- Kinderkrankheiten verlaufen in heutiger Zeit deutlich aggressiver als noch vor 40/50 Jahren; das ist vor allem dem schwächeren Immunsystem geschuldet- warum, das würde hier zu weit führen; die Ursachen beginnen bei Dauergebrauch von Desinfektionsmitteln im häuslichen Umfeld und hören bei Miss- und Dauergebrauch von Medikamenten/ Antibiotika auf.
  • Zwei Wochen vor und zwei Wochen nach einer Impfung empfehle ich die Einnahme von Schüssler Salzen Nummer 2- abends;3- mittags;,4- morgens.
  • Bereits 12 Tage vor und nach einer Impfung ist eine spezielle chinesische Kräutermedizin empfohlen; diese ist sowohl für Schwangere, stillende Mütter als auch für Kinder geeignet und entspricht einer modernen, hochwirksamen Kräutermedizin.
  • Vor, während und nach Impfungen sollte auf folgende Nahrungsmittel verzichtet werden, da diese eine Unverträglichkeit forcieren können; Milchprodukte, Fleisch jeglicher Art, Wurst, Schinken, Gewürz- und Milchbildungstee, Fenchel, Steranis, Kümmel, alle anderen Gewürze minimieren.
  • Erste Hilfe: Ist Ihr Kind nach der Impfung unruhig, schreit es vermehrt und/oder hat es mäßiges Fieber (bis 38,5 °C), können folgende Schüßler-Salze helfen: zusätzlich- Dosis ggf. erhöhen-Kalium chloratum (Biochemie Nr. 4; wichtiges Entgiftungsmittel, wirkt gegen Entzündungen), Silicea (Biochemie Nr. 11; Nervenmittel, wirkt entgiftend und leitet Entzündungsprodukte aus), in der Potenzierung D6 jeweils 1- bis 2-stündlich 1 Tablette.
  • Ist die Impfstelle etwas gerötet, geschwollen und empfindlich, können Sie 3-mal täglich vorsichtig biochemische Salbe Nr. 3 (Ferrum phosphoricum) auftragen (auf keinen Fall einmassieren).

Erwachsene:

  • Abwägen, ob eine Auffrischung nötig ist oder nicht.
  • Vorbereitung- siehe oben in höherer Dosierung.
  • Ernährungsumstellung
  • Immunsystem überprüfen- ggf. Darmsanierung mit Bärwurzbirnenhonig
  • Ausleitung- siehe oben.

Impfen, Vor- und Nachbereitung sollten so individuell wie der Mensch selbst sein.

Die Diskussion wird immer kontrovers geführt werden; ich denke aber, dass Radikalität niemandem nützt. Es gibt n i e schwarz oder weiß und eine Gewähr gibt es nie- Niemand kann voraussehen, wie eine Impfung und das Danach abläuft. Deshalb aber komplett gegen Impfungen zu sprechen ist ebenfalls blauäugig(meine persönliche Meinung).

Bleiben Sie gesund und immer eine gute und differenzierte Sicht auf das Thema!

Ihre Kira

Sonnenfrüchte Trauben

In dieser sonnendurchfluteten Zeit reifen die Trauben heran und bescheren uns eine wunderbare Ergänzung in der Ernährung. Reif, voller Kraft des Sommers und mit noch mehr positiven Inhaltsstoffen prall gefüllt, sind Weintrauben ein saisonales Obst für eine kurze Zeit:

  • Trauben bestehen zu einem hohen Prozentsatz aus Wasser, liefern daher einen guten Anteil der nötigen Flüssigkeit für uns pro Tag.
  • Sie punkten mit guten Kohlenhydraten(Fruchtzucker), immerhin 3 Prozent Eiweiss(Proteine) und 9% positver Fette(Kerne).
  • Die Traube selbst ist ein Mulitalent in Bezug auf sekundäre Pflanzenstoffe und Radikalfänger- enthält zum Beispiel Resveratrole, Procyanidine, Catechine, Quercetin, Flavonoide, Pflanzensäuren und ihre Salze, unter anderem die Vitamine B1,2,5,6, C und E; in ausgewogenem Maße die Mineralstoffe Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor.
  • Resveratrol ist eine Unterstützung gegen Tumorerkrankungen, wirkt gegen degenerative Hirnerkrankungen; Catechine sind Arterienputzer.
  • Gemäß der chinesischen Medizin und in der Ernährungslehre gehören die Trauben zu den neutralen Lebensmittel- sind also für jeden Typ geeignet. Vom Geschmack her süss- sauer wirken sie auf die Funktionskreise Leber, Milz, Lunge und Niere.
  • Trauben sind ein absolutes Yin- Tonicum; bauen Qi und Blut auf, bewegen Xue(z.B. bei Arteriosklerose, Angina pectoris…), leiten Feuchtigkeit aus, können positiv auf Kälte-Feuchtigkeits-Bi(Kälte-Rheuma) wirken.
frischer Traubensaft mit Honig

Rezept bei extrem dunklem Urin- Typ Hitze:

  • frische, blaue Trauben auspressen, so dass 500 ml Frischsaft entstehen; diesen dickflüssig einkochen; dann etwa einen Esslöffel Honig der Flüssigkeit zusetzen- gut umrühren und nochmals kurz aufschäumen- abfüllen- 3x täglich einen Esslöffel mit gut warmem(so heiß, wie es vertragen wird) Wasser einnehmen.

Die Traubenkur aus alter Zeit- auch Hildegard von Bingen schwörte darauf- ist eine gute Möglichkeit, den Körper auf den Herbst vorzubereiten und das Immunsystem zu stärken- ich habe sie für mich „chinesisch und TCM- like“ abgewandelt 😉 :

  • Zu jeder Mahlzeit wird ein Teller Reiscongee gegessen; dieses wird mit etwas Kurkuma und Zimt gewürzt;
  • Für diese Kur verwendet man dunkle Trauben und natürlich mit Kernen wegen des OPC- die dunklen Sorten enthalten mehr von den wertvollen Inhaltsstoffen und als einzige Anthocyane und Proanthocyanidine.
  • Nach dem wärmenden Reiscongee gibt es dann zum Frühstück und Mittag jeweils 750 Gramm Trauben; zum Abendessen 500 Gramm; über den Tag werden zusätzlich 1 Liter ungesüsster, möglichst frischer , mit Wasser verdünnter Traubensaft getrunken.
  • Die Kur sollte mindestens zwei, maximal 14 Tage durchgeführt werden- darüber entscheidet der Zungenbefund und der Typ des Durchführenden.
  • Die gesundheitfördernden Ergebnisse sind: Reduktion der Säuren und besonders Harnsäuren, Senkung der Rheumawerte, Stärkung von Leber und Galle, Aufbau der Eisenspeicher, Reinigung aller Organe und des Blutes, Normalisierung der Darmtätigkeit durch den hohen Anteil an Ballaststoffen, Erholung der Gefäße und Stärkung des Herzens.
  • Achtung!!! Kaufen und nutzen Sie nur reife Trauben; diese reifen nämlich nicht nach. Nutzen Sie Bio- Trauben und reinigen Sie diese bspw. mit einer Lösung aus einem Teil Essig und neun Teilen Wasser- die Trauben darin für 15 Minuten einlegen und dann abspülen.
  • Diabetiker können ebenfalls profitieren- halbieren Sie die Menge der Trauben, nehmen mehr Reiscongee und nutzen nur dunkle, saure Früchte.
Trauben in Mecklenburg-Vorpommern

Viel Freude beim Naschen oder Kuren- alles Liebe und gute Gesundheit- Ihre Kira.

Eine Frühstücksidee

Gemäß der chinesischen Ernährungslehre empfiehlt sich ein warmes bzw. gegartes Frühstück- immer nur Porridge oder Reis-Congee ist vielleicht auf die Dauer etwas eintönig- allerdings auch nicht langweiliger als jeden Morgen Brot/Brötchen und Aufschnitt oder Käse 😉 Eine gute Alternative sind Pfannkuchen:

  • Diese sind einfach zuzubereiten; auch in der Variante Low Carb- wie im Rezept.
  • Sie sind gut mitzunehmen und schmecken auch kalt.
  • Pfannkuchen können herzhaft oder lieblich zubereitet werden- ganz nach Vorliebe und Mahlzeit.

Ich habe heute mal eine liebliche Variante in LowCarb:

ProteinPfannkuchen mit karamellisierten Pfirsichen/Nektarinen
  • Wir benötigen ein Vollei und drei Eiklar- diese werden mit einer Prise Vanille und einem Esslöffel Erythrit aufgeschlagen, dann kommen 4-6 Esslöffel Mandelmehl(je nach gewünschter Konsistenz), ein Teelöffel Weinsteinbackpulver und eine Prise Salz dazu- gut aufschlagen. Ganz zum Schluss kommen noch 20-30 Gramm WheyProtein dazu- ebenfalls gut unterrühren. Für die süße Variante nehme ich gerne Vanille-Whey; für die herzhafte Variante ersetze ich Erythrit und Vanille-Whey durch einen Teelöffel Granulat-Brühe(Bio und ohne Zusatzstoffe) und neutrales WheyProtein.
  • Die Masse wird in einer beschichteten Pfanne in einem Teelöffel Ghee goldgelb zu 4-6 Pfannkuchen abgebacken- es geht sehr schnell; also Achtung!
  • Ich liebe karamellisiertes Obst dazu- nach dem Abbacken der Pfannkuchen kommt das Obst der Wahl in die heiße Pfanne(Herd abstellen), darüber gebe ich ein- zwei Esslöffel Ahornsirup und lass das Obst damit leicht karamellisieren- dann über der Küchlein geben und fertig ist ein schmackhaftes, sättigendes und leckeres Frühstück.
  • Für die Mittags- oder Abend-Variante nehme ich Gemüsereste oder eine sehr sämige Suppe- ebenfalls einfach in der Pfanne erwärmen und die herzhaften Pfannkuchen damit toppen bzw. das Gemüse schon in den Teig geben.
Proteinpfannkuchen mit karamellisierten Himbeeren

Ich wünsche gutes Gelingen und guten Appetit! So ist Ernährungs-umstellung relativ einfach und macht auch noch Spaß!

Schlafen Sie schon oder wachen Sie noch?

Ein gesunder Schlaf- für jeden natürlich individuell- ist nicht nur für einen Tag voller Kraft und Ausdauer notwendig. Viele Stoffwechselvorgänge, unsere Laune, unsere Belastbarkeit und noch viel mehr hängt von einem guten, erholsamen und ausreichenden Schlaf ab.

Frühes Erwachen?

Gemäß der chinesischen Medizin ist Schlaf dem Yin zugeordnet; es ist die höchste Zeit im Yin- die Nacht- die uns zur Ruhe kommen lässt. In diesen Zeiten erholen sich bspw. die Organe/Meridiane Leber, Gallenblase, Lunge und Dickdarm; arbeiten aber trotzdem auf Hochtouren an der Erholung des gesamten Körpers. Wacht man bspw. immer zwischen 1 und 4 Uhr auf sind diese Meridiane energetisch nicht ausgeglichen(siehe Beiträge hier auf dieser Seite zur Meridianuhr).

Es gibt zahlreiche Ursachen für einen gestörten Schlaf:

  • Unpassender Wach-Schlaf-Rhythmus
  • Elektronische Geräte, die exzessiv auch am Abend genutzt werden
  • Hormonschwankungen
  • Elektronische Geräte im Schlafraum
  • spätes und zu schweres Essen am Abend
  • Schlafapnoe
  • Schichtarbeit
  • Sorgen, Nöte, psychische Beschwerden
  • Schmerzen
  • ein zu warmer Schlafraum
  • eine unpassende Matratze
  • ….

Schlafstörungen zeigen sich bspw. durch:

  • Einschlafstörungen
  • Durchschlafstörungen
  • frühes Erwachen
  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • Tagesschläfrigkeit
  • leichter Schlaf
  • mehrfaches Erwachen in der Nacht

Unser Immunsystem mit allen seinen Facetten ist der größte Nutznießer eines ungestörten, erholsamen Schlafs- bereits zwei bis drei Stunden zu wenig Schlaf erhöhen das Infektrisiko; wer generell zu wenig schläft hat ein erhöhtes Risiko für schwere Erkrankungen wie KHK, Krebs, Stoffwechselstörungen…

Zum Glück bietet die Natur gesunde Helfer und auch wir können selbst etwas für einen guten Schlaf tun:

  • Nicht zu spät am Abend essen- 16-19 Uhr ist eine optimale Zeit für die letzte Mahlzeit des Tages; es kommt darauf an, ob wir früher Vogel oder eher der Nachtschwärmer sind;
  • Schlafzeit immer gleich wählen; für Schichtarbeiter ist es wichtig, dass sie auch nur drei Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen und in der Nacht n i c h t essen;
  • Keine schweren Gerichte- leicht gekochte Suppen, Gemüse, ein wenig Quark, etwas Fisch oder Eierspeisen können unser Magen/Darm besser verdauen; Fleisch ist sehr schwer verdaulich, ebenso Rohkost und Salat in Massen;
  • Ein wenig Sport oder ein Spaziergang zum Abend sind förderlich; zu viel Sport jedoch kann auch zuviel Yang erzeugen- das ist Typabhängig- und dann kann man schlecht schlafen;
  • Keine Computerarbeit nach 20 Uhr; möglichst auch nicht immer bis zum Schlafen am Fernseher sitzen und auch nicht davor einschlafen- blaues Licht fördert das Wachsein;
  • …den Schlafraum gut durchlüften und die Betten aufschütteln- es schläft sich leichter
  • Probleme nicht mit in’s Bett nehmen- diese lösen oder aufschreiben- dann den Zettel zerreißen; das hilft nicht immer, aber wäre eine Möglichkeit
  • Emotionen klären
  • Kräutermedizin nutzen

Ein wunderbares Rezept bei nervös bedingten Schlafstörungen/ auch bei stressigem Alltag gebe ich hier gerne mit auf den Weg:

  • je 20 Gramm Passionsblumenkraut und Hopfenzapfen; je 15 Gramm Orangenblüten und Melissenblätter miteinander mischen;
  • 2-3 Teelöffel der Mischung werden mit 250 ml kochendem Wasser übergossen; 10 Minuten ziehen lassen(zugedeckt) und dann abseihen;
  • die Kräuter können Sie für einen Leberwickel nutzen
  • eine Tasse zum Abend und eine etwa 30 Minuten vor dem Schlafengehen trinken

Manchmal hilft Tee trinken, manchmal benötigt man anderweitig Unterstützung:

  • Akpunktur unterstützt die Normalisierung des Wach-Schlaf-Rhythmus, reguliert Ihre Emotionen, löst Stagnationen
  • TuiNa entspannt die Muskulatur und kann so den gesunden Schlaf unterstützen
  • Schröpfen löst Verspannungen und sorgt für einen entspannten Schlaf
  • Yoga, QiGong, TaijiJuan, Entspannungsverfahren sind förderlich für die notwendige Entspannung für einen gesunden Schlaf
  • Kräutermedizin- individuell abgestimmt auf jeden persönlich- reguliert das Yang-Yin-Verhältnis im Körper, reguliert das Qi und besänftigt Shen

Sie haben Schlafprobleme? Dann vereinbaren Sie gerne einen Termin – wir finden gemeinsam Lösungsansätze- damit „Gute Nacht“ nicht nur ein Wunsch bleibt!

Alles Liebe- Ihre Kira Schwarzrock

Es gibt keine Verbote…

…es gibt nur individuell geeignete oder nicht so gut geeignete Lebensmittel. Das trifft auch für die Süßigkeiten zu- in Maßen und vielleicht selbst zubereitet sind sie gar nicht so schlimm. So wie diese schnell und einfach zuzubereitenden Muffins aus folgenden Bio-Zutaten:

220 Gramm Mandelmehl, 170 Gramm Schafsjoghurt(möglich ist auch ein anderer Joghurt), 2 Eier, 100ml Kokosöl, 110 Gramm Rohrohrzucker, frischer Zitronensaft nach Geschmack(1-3 Esslöffel), 2 Teelöffel Weinsteinbackpulver, Zitronenschalenabrieb von einer Zitrone, frische Minzblätter, Mandelplättchen als Topping

Zubereitung: Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen…

Mische Eier, Zucker und Zitronensaft und schlage alles schaumig auf; dann gib das Kokosöl dazu und schlage alles so lange, bis es eine sämige Masse ergibt; dazu gib dann den Zitronenschalenabrieb, das Mehl und Backpulver- noch einmal alle Zutaten gut vermengen und ganz zum Schluss hebe den Joghurt und die fein gehackte frische Minze darunter- sanft durchrühren. Fülle die Menge jeweils in ein Muffinförmchen, setzte diese auf ein Blech oder in eine Muffinform; schlage die Muffinform etwas von unten mit der Hand auf, damit der Teig sich gut verteilt; gebe auf jeden Teighügel ein paar Mandelplättchen und dann gib das Ganze für ca. 20-25 Minuten- je nach Herd- in den Backofen.

Die Stäbchenprobe zeigt Dir, ob die Muffins durchgebacken sind.

Dieses Backwerk schmeckt groß und klein- und es ist trotz des Zuckers gesund und verträglich nach der Fünf-Elemente-Lehre der Chinesischen Medizin:

  • Der mild- saure Geschmack ist dem Holzelemet zugeordnet- diese Muffins bauen das Blut Xue auf und aktivieren die Säfte; außerdem werden Xue und Qi bewegt- das hilft gegen die Stagnationen, die bspw. durch Stress oder andere Widrigkeiten entstehen(Eier, Joghurt, Zitrone)
  • Kokosöl, Zucker und Mandelmehl nähren die Energie der Milz mit ihrem süßen Geschmack- der ist dem Erdelement zugeordnet.
  • Leber- Holz/sauer- und Milz-Erde/süß- können ohne einander gar nicht- die Milz bereitet die Nahrungs-Energie für die Leber vor und diese baut damit das Blut auf.

Gutes Gelingen, guten Appetit und immer daran denken- wenn man weiß, was wo und wieviel drin ist, ist Naschen auch gesund!

Dojo-Zeit- Vom Sommer zum Herbst

Ganz subtil und fein schleicht er sich heran- der Herbst. In den asiatischen Zeitrechnungen haben wir bereits den Herbst- immer ab Anfang August beginnt der Herbst des Inneren- die Natur ist bereit für die Ernte ihrer Früchte.

Reifende Äpfel

Auch wir Menschen sollten uns jetzt wieder auf die Vorbereitung zur Sammlung und Gesunderhaltung besinnen- in der chinesischen Medizin behandelt man im Sommer präventiv die möglichen Widrigkeiten des Herbst und Winter; im Winter die des Frühjahr’s u.s.w.

Es ist Zeit für das DOJO- die Ernährung mit den Nahrungsmitteln des neutralen Temperaturverhaltens und des Erdelementes(siehe Beitrag hier zu DOJO).

Damit können wir Erkrankungen des Herbst und Winters vorbeugen- ständig wiederkehrenden Gelenkbeschwerden bspw. oder auch einer Unbeweglichkeit im Nacken-Schulterbereich … Erkältungen, Blasenreizungen…

Hier ein Auszug der typischen- geeigneten- Nahrungsmittel:

Süßreis(Mochi), Hirse/Sorghumhirse, Gerstengries, Mais, Quinoa, Amarant, Hiobstränen, Erbsen, Kichererbsen, Adzukibohnen, süß schmeckende Gemüsearten wie Kürbis und Möhren, süße Äpfel, Birnen, Pflaumen, Kartoffeln und Süßkartoffeln, maßvoll Milch und Sahne(wenn man kein Schleimproblem hat), maßvoll Bio-Öle, Vanille, Honig, Rosinen, Mandeln, maßvoll Tofu, Nüsse und Kerne, Sesam, Honig, Gerstenmalz, Butter

Mandelmehlpancake mit Apfel und Tapiokasirup

Das Erdelement ist durch den süßen Geschmack gekennzeichnet- sowohl im Gesunden als auch im Pathologischen- es handelt sich jedoch um keine Süßigkeiten, Kuchen oder Coca-Cola – hier geht es um die natürliche Süße des Obsts, des Gemüses und der passenden Getreidepflanzen. Diese Nahrungsmittel sollten den überwiegenden und großen Teil der üblichen Alltagsernährung darstellen. Nach der CM verteilt die Erde die Nahrungsenergie im Organismus, sie sichert die Elastizität der Gewebe und Muskeln ab, befeuchtet und bringt die Sättigung in alle Sinne. Der Magen Wei, die Milz Pi inklusive Pankreas sind die Präsens-Organe der Erde. Die Hauptaufgabe ist die Verdauung und das Verteilen des Nahrungs-Qi- die Gewinnung der Energie für den gesamten Körper und Geist. Das Energiegleichgewicht des Magens und der Milz wird durch schnelles und unkontrolliertes Essen, durch Fast-Food, zu vielen Süßigkeiten, von Fertignahrung, hoch verarbeiteten Nahrungsmitteln und auch von durch lange Transporte minderwertig-geschwächte Lebensmittel gestört. Ein mit Sorgfalt zubereitetes, mit Genuss und in Ruhe verspeistes Essen hingegen wirkt sich positiv aus. Die geeignetste Speisezubereitung ist das kurze Garen (bis 10 Minuten).

Frühstück in der Dojo-Zeit- alles leicht angedünstet und als Grundlage etwas Reiscongee(siehe Beitrag hier)

Soweit dazu- schauen Sie ruhig ab und zu einmal bei Instagram für ein paar Inspirationen vorbei- zu finden bin ich unter spirit.and.balance; sollten Sie eine Beratung benötigen, dann vereinbaren Sie per Mail oder telefonisch einen Termin.

Übrigens- das richtige Essen in den Dojo-Zeiten lässt häufig Verdauungsbeschwerden oder Unverträglichkeiten alt aussehen 😉

Gute Gesundheit und alles Liebe!

Nicht nur drei Haselnüsse für Aschenbrödel- wir dürfen auch- leicht im Ofen gebacken, werden sie bekömmlicher

Betriebliche Gesundheitsprävention…

erzeugt zufriedene, motivierte und gesunde Mitarbeiter – unabdingbar und wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Mit betrieblicher Gesundheitsförderung können Unternehmen dazu beitragen, dass ihre Mitarbeiter langfristig leistungsfähig und gesund bleiben.

Steuerfreie Arbeitgeberleistung:

Die Arbeitgeber können pro Mitarbeiter und Jahr bis zu 500 Euro für Maßnahmen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands sowie zur betrieblichen Gesundheitsförderung steuerfrei ausgeben(https://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/krankenversicherung_1/praevention__selbsthilfe__beratung/praevention/bgf/2015)

Was steckt dahinter?

Die Bewegungs- und Ernährungssituation vieler Berufstätiger ist nicht optimal. Sie essen zu unregelmäßig, zu ungesund und die Bewegung als Ausgleich bleibt auf der Strecke. Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Zufriedenheit werden auf Dauer eingeschränkt bzw. abgebaut.

Der Wille zum Gesundheitsbewußtsein ist ja da, oft fehlt es aber an praktikablen Angeboten.

Meine Angebote im Rahmen der Prävention für Arbeitnehmer und Arbeitgeber:

• Seminare zu Stressabbau, Ernährung und „bewegtes Leben ®“(Bewegungsprogramm für Berufstätige)

• Gesundheitsmanagment für Führungskräfte(Zeitmanagment, Stressprävention, Gesundheitsprävention)

• Fasten und Entspannung für Berufstätige

• Einzeltermine(auch mit Akupunktur wenn gewünscht) und Seminare zum Thema Immunstimulanz, Stressabbau,  persönliche Trainingspläne(Personaltraining)

• Yoga(auch als Yogatherapie), Qigong und Taiji- Einzel- oder Gruppenstunden, Atemmeditation und „Die Hausapotheke für Berufstätige ®“

Sprechen Sie mich an, ich besuche Sie in Ihrer Firma und unterbreite Ihnen entsprechende Angebote.

Fasten- Zeit der Einkehr

Hallo liebe Gäste in nah und fern… am Aschermittwoch ist alles vorbei- nein keine Angst, ich werde jetzt keinen Beitrag über die Vermeidung des Karneval- Katers bringen- es geht um eine der wichtigsten Heilmethoden unserer Breiten- das Fasten. Das Fasten ist in allen Religionen vertreten- Fasten wie aus dem Gotischen von „fastan“- (fest)halten, bewachen bzw. beobachten. Aus dieser Geschichte heraus gibt es die Fastenzeit- Einkehr, sich selbst beobachten, sich selbst „bewachen“- seine Gesundheit bewachen. Natürlich haben die Fastenzeiten der Religionen etwas mit dem Glauben zu tun. In meinem Beitrag geht es in erster Linie um das Bewahren der Gesundheit bzw. das begleitende Behandeln von bestimmten Erkrankungen. Auf keinen Fall sollte für eine Gewichtsreduktion gefastet werden, das hilft nur sehr kurzfristig und schadet eher, als das es nützt!

Beim Fasten wird ganz bewusst auf bestimmte Nahrungsmittel, Genussmittel, Gewohnheiten oder Verhaltensweisen verzichtet. Bei bestimmten Erkrankungen wird gefastet, um den Körper nicht mit der Verdauungstätigkeit zu belasten. Was bringt der Verzicht für den Körper und den Geist?

  • Entgiftung
  • Entlastung
  • innere Reinigung
  • Regeneration
  • Besinnung auf das Wesentliche und bewußter Verzicht auf Belastendes
  • Einkehr
  • Ruhe für Körper und Seele
  • Rückkehr zu einfachen Freuden
  • Einstieg in eine ausgewogene und individuell geeignete, gesunde Ernährung…

Methoden des Fasten sind:

  • Fasten nach Buchinger mit Fastentee, Wasser, Fastenbrühe und ggf. etwas verdünntem Gemüsesaft- eine der strengsten Fastenmethoden und nicht für jeden geeignet,
  • Fasten nach Mayer mit trockenen, harten Brötchen und Milch- ebenfalls eine sehr strenge Fastenmethode, nicht für jeden geeignet,
  • Fasten mit ausschließlich basischen Lebensmitteln- eine moderate Fastenmethode, die alltagstauglich und für jeden Menschen geeignet ist,
  • Fasten gemäß den Richtlinien der chinesischen Medizin – sehr individuell abgestimmt auf den Einzelnen und seine Bedürfnisse, mit dem Verzicht auf tierische Lebensmittel,
  • Fasten nach Hildegard von Bingen, bei diesen Methoden spielt Dinkel eine Hauptrolle und sie ist ebenfalls für jeden Menschen geeignet…

Für das Fasten sind folgende Aspekte zu beachten:

  • Check up beim Heilpraktiker/ der Heilpraktikerin oder bei einem speziell ausgebildeten Facharzt(Internist mit Zusatzqualifikation Naturheilkunde),
  • Fasten bedeutet auch Zeit- die berufliche Belastung sollte in dieser Zeit nicht sehr stark sein bzw. auf ein minimales Maß beschränkt werden,
  • Fastenpläne erstellen lassen- bei mir bekommen Sie den maßgeschneiderten Fastenplan mit der Beratung und ggf. unterstützende Rezepturen an Tee, Schüssler- Kombinationen oder speziellen Kräutern,
  • Machen Sie sich mit der Methode des Klistiers vertraut- ohne Reinigung des Enddarmes bringt Fasten nicht den gewünschten Effekt!
  • Kaufen Sie alles, was Sie benötigen vor dem Beginn des Fastens ein bzw. entsorgen Sie alles, was Sie nicht mehr benötigen.
  • Sinnvoll sind eine Hautbürste, ein Klistierball oder Klistierbehälter mit Rohr, ein Körnerkissen bzw. Steinkleekissen, Fencheltee, Mundöl nach Hildegard von Bingen und basische Zusätze für Fuß- oder Ganzkörperbäder.
  • Lassen Sie sich beim Fasten begleiten, d.h. vereinbaren Sie im Vorfeld Termine beim Heilpraktiker oder Arzt, um Sie ggf. „aufzufangen“, denn Fasten kann für den Körper sehr anstrengend sein.
  • Planen Sie bewußt Zeiten für Spaziergänge, Sauna oder Bewegung im Wasser ein- Bewegung muss zwangsläufig beim Fasten dazu gehören, um bspw. das Leber- Qi zu entspannen und die Entgiftung des Körpers zu unterstützen.
  • Üben Sie die Meditation… diese hilft Ihnen, Fastenkrisen zu meistern und ist ein guter Einstieg in die tägliche geistige Reinigung.
  • Trinken Sie ausreichend- mehr als sonst und mindestens 2 Liter abgekochtes, lauwarmes Wasser oder dünnen Fastentee- die Fastenschlacken müssen ausgeschieden werden.
  • Achten Sie auf eine regelmäßige Darmentleerung- täglich- und wenden Sie ggf. alle zwei bis drei Tage einen Klistier an. Vorsicht! Bitte nehmen Sie keine Abführmittel, die reizen zu stark den Magen und Darm. Ebenso sollten Sie Gemüsesäfte wie Sauerkrautsaft oder Mischsäfte nur verdünnt trinken und dann immer lauwarm.

Egal für welche Fastenmethode Sie sich entscheiden, Sie starten damit immer in eine Wandlungsphase- der Blick wird geschärft, Körper und Seele „entmüllt“- viel Erfolg!

089-20.06.2008-von Hünfeld nach Nazza

Bitterstoffe

Bitterstoffe dienen dem Organismus zur Gesunderhaltung, ohne diese würde unser Stoffwechsel nicht richtig funktionieren. In vergangenen Zeiten waren viele Gemüsesorten noch reich an Bitterstoffen. Diese wurden aber oft zugunsten des Geschmacks für unsere verwöhnten Gaumen „herausgezüchtet“. Dadurch gibt es in unserer Zeit nur noch wenig reine Gemüsesorten, Getreide oder Kräuter, die reich an Bitterstoffen sind.

Bitterstoffe gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen, die ähnlich wie primäre Nahrungsstoffe(Eiweiße, Kohlenhydrate…) wichtige bioaktive Funktionen erfüllen. Der Verlust von Bitterstoffen in der Nahrung hat einen großen Nachteil für unseren Organismus- Galle und Leber sprechen nicht mehr so gut an und die „natürliche Essbremse“ der Bitterstoffe funktioniert nicht mehr, wenn es kaum Bitterstoffe in der Nahrung gibt. Der eher süße Geschmack der Nahrung lässt vermehrt Insulin ausschütten, dadurch wird der Teufelskreis des ständigen Appetites/ vermeintlichen Hungers in Gang gesetzt. Das Stoffwechselgefüge und unser Geschmacksempfinden haben durch zu süße Nahrung, durch ein Zuviel an raffinierten Zucker und künstliche Geschmacks- und Aromastoffe kein Gleichgewicht mehr. Damit lassen sich die Zunahme an Zivilisationskrankheiten und auch von Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit begründen.

Die wesentlichesten Gründe für Bitterstoffe sind:

  • Bitterstoffe verbessern das Blutbild,
  • … stärken die Immunabwehr,
  • … helfen gegen Sodbrennen,
  • …sind natürliche Gewichtsregulatoren,
  • …aktivieren die Leber- und Galletätigkeit,
  • … regen die Verdauungstätigkeit an,
  • … helfen gegen Blähungen, Verstopfungen und Völle,
  • … regenerieren den Darm,
  • … entsäuern und entschlacken,
  • … erhöhen die Verwertung der Nährstoffe,
  • … sind eine Hilfe zur Senkung der Blutfettwerte auf Normalität,
  • … unterstützen bei Stoffwechselerkrankungen( Gicht, Rheuma, Diabetes…).

So wirken zahlreiche Bitterkräuter:

  • Angelikawurzel– wirkt antibakteriell, wirkt gegen Pilze, steigert die Immunabwehr, reinigt das Blut, reguliert bei Blähungen, wirkt gegen Erschöpfung, Depressionen/ Melancholie, stabilisiert im Klimakterium, reguliert den Kreislauf,
  • Artischocke– ein sehr gut schmeckendes Gemüse-, wichtige Arzneipflanze zur Regulierung der Galle und Leber, der Blutfettwerte, der Verdauung und ist ein wichtiges Leberschutzmittel,

    Artischocke(aus Heilpflanzenpraxis Heute)

    Artischocke(aus Heilpflanzenpraxis Heute)

  • Blutwurz- bei Blutarmut, Durchfall, Entzündungen, im Mund/ Rachen/ Darm, Zahnfleischbluten, Rachenentzündungen, zum Stillen von Blutungen, Linderung von Verbrennungen und auch bei Zahnschmerzen, als Bitterstoff kräftigt er die Schleimhaut von Magen und Darm,
  • Enzianwurzel– enthält sehr viele Bitterstoffe, Magentonikum, bei allen Beschwerden des Verdauungstraktes, der Leber und Galle, hilft bei Nervenschwäche, Ohnmacht und Übelkeit,
  • Galgant- ein wunderbares Gewürz und Heilmittel aus der Hildegardmedizin/ Klosterküche, wird wie Ingwer genommen, die Wurzel muss älter als sieben Jahre sein, dann kann diese verwendet werden, wirkt bei Appetitlosigkeit, mangelnder Fermentproduktion und Magensaftsekretion, Verdauungsbeschwerden, entzündungshemmend, krampflösend und antibakteriell,
  • Ingwer– wirkt wie der Galgant, zusätzlich auch bei Reisebeschwerden, entgiftend, hustenstillend, bei Schwangerschaftsübelkeit und sein Enzym Zingibain fördert die Nährstoffaufnahme aus dem Darm, wirkt auch bei Blutdruckproblemen und wird in der chinesischen Medizin in vielen Rezepturen zur Stärkung des Qi eingesetzt,
  • Kardamom- wirkt entblähend und verdauungsfördernd, senkt die Pepsin- und Säureproduktion im Magen, steigert die Gallesekretion, wirkt antibakteriell, gegen Pilze(antimykotisch) und virustatisch, gegen Erbrechen und Durchfall, bei übermäßigem Harndrang,
  • Kurkuma– ist eine sehr wirksame Heilpflanze zur Behandlung von Erkrankungen der Haut, des Verdauungstraktes, der Atemwege und bei Blutungen, Curcumin wirkt krebshemmend und entzündungshemmend, dementsprechend Vielfältig ist das Einsatzgebiet,
  • Mariendistel– ebenfals eine Heilpflanze aus der Hildegardmedizin, wirkt bei Lebererkrankungen durch den Inhaltsstoff Silymarin, wirkt regenerierend auf die Leberzellen, wirkt bei Trigenimusneuralgien, Gallebeschwerden, Migräne, Pfortaderstörungen und generell bei Störungen des Verdauungstraktes,
  • Zimtrinde– verwendet wird die Ceylon- Zimtrinde, wirkt antibakteriell, fungistatisch und motilitätsfördernd, wird in zahlreichen Rezepturen der chinesischen Medizin z. B. bei Kälteerkrankungen eingesetzt und finder seine Verwendung bei Beschwerden im Magen- Darm- Trakt, bei Völle und Blähungen,
  • Löwenzahn– findet seinen Einsatz als Heil- und Küchenkraut, wirkt im Frühjahr wunderbar entschlackend, leberreinigend, wird als Heilkraut bei Lebererkrankungen eingesetzt, leitet Hitze aus und sorgt für eine Harmonisierung im Verdauungstrakt, wirkt bei rheumatischen Erkrankungen und wird auch zur Unterstützung der Ausscheidung/ Entgiftung über die Leber und Nieren eingesetzt,

Es gibt noch viele Pflanzen, die Bitterstoffe enthalten, die Aufzählung beiinhaltet die wichtigsten. Nutzen Sie die Pflanzen in der Küche und Sie werden sehr schnell bemerken, dass leichte Beschwerden der Verdauung verschwinden oder trinken Sie einmal/ Woche über den Tag verteilt eine Mischung aus:

je ein Teelöffel Löwenzahnkraut, Brennnesselkraut, Mariendistelkraut – mit 1000 ml Wasser 5 Minuten leicht köcheln lassen, abseihen und legen dazu einen „veganen“ Tag mit Gemüse, Bittersalaten und Reis ein, das entlastet und sorgt für eine wunderbare Regeneration. Im Frühjahr hilft dieser Entlastungstag gegen „Frühjahrsmüdigkeit“.

Bleiben Sie gesund!

Ein gesundes Jahr 2015

Jahreswechsel

Wir haben heute den 29.12.2014- das Jahr neigt sich dem Ende zu.

Am 19.Februar 2015 beginnt auch das „asiatische“ Neujahr- 2015 wird das Jahr des Schafes(Ziege). Wenn in China Neujahr gefeiert wird, dann werden die zukünftigen Träume beschworen, Fenster und Türen werden geöffnet, um das Glück hinein zu lassen. Das chinesische Neujahr richtet sich nach dem chinesischen traditionellen Bauernkalender und liegt zwischen dem 20. Januar und dem 21. Februar eines Jahres. Es beginnt mit dem neuen Mond des ersten Monats des neuen Jahres. Obwohl in China inzwischen offiziell auch der gregorianische Kalender gilt, wird das Neujahrsfest immer noch nach dem Mondkalender und als ein sehr traditionelles Fest begangen.

Noch ein paar Tipps gegen den Neujahrskater:

  • Alkohol meiden;) und nicht zuviel essen:)…
  • Nux vomica D12- nach einer durchgefeierten Nacht mit Sekt, Racelett, Berlinern und Co. nehmen Sie 3x täglich 5 Globulie, dann sollte der 1.1.2015 kein „Kopfschmerztag“ werden,
  • Neujahrsspaziergänge an der frischen Luft und dazu dreimal am 1.1.2015 den Trunk „Heiße 7“- 12 Pastillen vom Schüssler Salz Nr. 7 in heißem Wasser auflösen und langsam trinken,
  • leichte Speisen mit Gemüse und Fisch,
  • ein Tee aus Fenchel, Kümmel, Anis und Melisse- jeweils zu gleichen Teilen- sollte den „Kater“ vertreiben und für einen aufgeräumten Magen sorgen,
  • den Tag über mindestens 2 Liter abgekochtes, lauwarmes Wasser trinken, mit etwas Ingwer hilft es gegen eventuelle Übelkeit

    Tee, Ingwer, Obst und Kräuter helfen gegen den Neujahrskater

    Tee, Ingwer, Obst und Kräuter helfen gegen den Neujahrskater

Nun bleiben mir folgende Wünsche für Ihren Weg ins Jahr 2015:

Ein neues Jahr heißt neue Hoffnung, neues Licht, neue Gedanken und neue Wege …mögen Sie alle in Gesundheit, Freude und Zufriedenheit durch das Jahr 2015 gehen!

 

 

 

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