Yoga

Was tun bei Orangenhaut?

Guten Morgen und einen guten Start in die neue Woche wünsche ich Dir!

Hast Du heute vor dem Spiegel gestanden und Dich über die Dellen an den Oberschenkeln geärgert? Gräme Dich nicht- Orangenhaut oder Cellulite betrifft etwa 95 % aller Europäerinnen.

Egal ob sehr schlank oder eher stärker gebaut- Frauen haben nun einmal eine andere Struktur in der Haut und im Bindegewebe- selbst bei jungen Mädchen kann es schon ab der Pubertät zur den unschönen Dellen kommen.

Es gibt verschiedene Gründe, die zur Entstehung der Hautdellen führen:

  • genetische Veranlagung, schwaches Bindegewebe
  • Hypermobilität
  • zu wenig Muskulatur
  • Ernährungsfehler
  • zu wenig oder auch zu viel an Bewegung bzw. nicht adäquater Bewegung
  • Übergewicht
  • Hormonschwankungen oder hormonelles Ungleichgewicht
  • Medikamente
  • zuviel Kaffee (Bohnenkaffee)
  • Alkohol
  • ….

Was sagt die chinesische Medizin zum Thema Orangenhaut?

  • Sie ist immer ein Zeichen von Qi-Stase in Kombination mit Feuchtigkeit und Schleim… relativ einfach gesagt…
  • … oft steckt eine Schwäche der Milz-, aber auch der Lungen- und Nieren-Funktionskreise dahinter.
Wassertreten trainiert die Beine und aktiviert den Lymphfluss

Was kannst Du tun?

  • Egal wodurch Deine Cellulite entstanden ist- fang an, Dich zu bewegen- Bewegung sorgt für ein fließendes Qi- moderates Ausdauertraining; Yoga und moderates Krafttraining lassen die Dellen kleiner werden… je nach dem, welche Veranlagung Du hast, können sie auch so klein werden, dass sie kaum noch auffallen.
Stand-Asanas sind besonders wirkungsvoll bei Orangenhaut
  • Vermeide Alkohol und Kaffee- diese schädigen die oben genannten Funktionskreise und verstärken die Einlagerungen.
  • Nutze die Möglichkeiten der individuellen Ernährungsberatung in der chinesischen Medizin- wenn Du weißt, was für Dich nicht verträglich ist, dann kannst Du mit DEINER Ernährung viel erreichen.
  • Nutze das Trockenbürsten und die Klopfmassage- diese ggf. mit einem speziellen Kräutergel- dieses kannst Du bei mir erfragen und dann über die Spezialapotheken beziehen. Darin sind Kräuter enthalten, die für einen besseren Abtransport der Feuchtigkeit aus dem Zwischenzellraum sorgen und Schleim transformieren- ausgeschieden wird dann alles über den Urin.
  • Wechselduschen und Wassertherapie- beides aktiviert den Lymphfluss und regt so den Stoffwechsel ebenfalls an- das mögen die kleinen Dellen gar nicht 🙂
Unterschiedliche Temperaturreize für ein besseres Hautbild 🙂
  • Reguliere Dein Gewicht- es geht nicht darum, schlank wie ein Reh zu werden- aber ein zuviel an Körpergewicht ist nicht nur bzgl. der Cellulite ungesund- messe dazu Deine Taille und Hüfte und setze diese in Relation- ein gesunder TH-Quotient ist bei Frauen gleich oder kleiner als 0,8- diesen kannst Du einfach errechnen- dividiere Deinen Taillenumfang durch Deinen Hüftumfang; bei Männern sollte er die 0,9 nicht übersteigen.
  • Nutze die Kraft der Kräuter- da es vorzugsweise Feuchtigkeit und Schleim gemäß der chinesischen Medizin sind, die die Orangenhaut hervorrufen, können auch entsprechende Kräuter diese von innen „auflösen“- natürlich nur, wenn alles andere auch im Reinen ist- das Rezept für ein wunderbares Dekokt findest Du im Anschluss.
  • Achte auf adäquates Schuhwerk- auch falsches Schuhwerk- zu eng oder zu klein- lässt Qi stagnieren; am Fuß besitzen wir Reflexzonen für die Lymphe und der tiefste Punkt des Nierenmeridians befindet sich unterhalb der Großzehe- sind diese Bereiche blockiert, kann dies Deine Cellulite verstärken.
  • Vermeide hochverarbeitete Lebensmittel wie Weißmehl, raffinierten Industriezucker und Transfette und natürlich deren Produkte- es gibt viele Alternativen, die ohne diese Zutaten auskommen.
  • Nutze die Kraft der Gwürze und Kräuter beim Kochen- spare damit an Salz… reduziere Deinen Salzkonsum erst einmal um 50%- bedenke, dass in Wurst und Käse sehr viel Salz enthalten ist.
  • Vermeide Kuhmilchprodukte- Milch ist in der chinesischen Medizin ein „Medikament“ bei starker Trockenheit, denn sie baut Yin auf… bei Cellulite hast Du aber keinen Yin-Mangel sondern Feuchtigkeit, Schleim und Qi-Stase- ergo sind Milchprodukte kontraproduktiv.
  • Einen positiven Einfluss haben Walking, AquaFit und Krafttraining- nach bereits 4 Wochen zeigen sich deutliche Verbesserungen im Hautbild.
  • Lymphdrainage, EMS und Ultraschall sind neben Akupunktur und Kräutermedizin ebenfalls gute Methoden zur Unterstützung.
Ab und zu mal ein Smoothie aus Gurke, Spinat, Staudensellerie und Kiwi leitet Feuchtigkeit aus

Teerezept- Achtung! NICHT in der Schwangerschaft und bei Nierenschäden trinken!!

  • je 25 Gramm Birken-, Himbeer-, Johannisbeer- und Brombeerblätter mischen- 2-3 Esslöffel der Mischung mit einem Liter kochendem Wasser aufgießen, 5 Minuten ziehen lassen und über den Tag trinken… dazu immer ein kleines Glas abgekochtes, lauwarmes Wasser trinken.
  • Diese Mischung aktiviert Dein Milz-Qi, regt die Zirkulation von Blut an, wirkt basisch und ausleitend, aktiviert die Funktion der Leber 🙂
  • Solltest Du bekannterweise eine beginnende Fettleber haben, dann setze der Mischung noch 25 Gramm Berberitzenfrüchte und Wermut zu- diese beiden Zutaten lösen Nahrungsstagnation und transformieren Schleim 🙂 … dies kannst Du auch nutzen, wenn Du eher der Bauchtyp „Apfel“ bist- sich also Dein Bauchfett oberhalb und um den Nabel sammelt.

Du kannst natürlich zusätzlich auch noch Oolong- oder Grüntee trinken- aber nicht mehr als drei Tassen/Tag.

Vielleicht helfen Dir diese allgemeinen Tipps ein wenig- wenn es Dir nicht reicht, dann kontaktiere mich gerne- auch zu einem Telefontermin- schreib mir einfach über das Kontaktformular.

Hab einen guten Wochenstart! Alles Liebe wünscht Dir

Kira

Am Abend mancher Tage…

…fehlt Dir manchmal „die Luft zum Atmen“- das kann gut sein; denn dann ist die „Metallenergie“ in Deinem Körper zu schwach. Der Abend des Tages ist die Zeit, in der wir uns- DU und ich- um unsere Metall- Energie gut kümmern sollten.

Der Morgen ist Holz; der Mittag Feuer; der Nachmittag Erde- da ist das Qi sehr aktiv- teilweise sehr stark lodernd- gerade auch beim Frühaufsteher und somit beginnt es sich natürlicherweise zum Abend zurückzuziehen und zu beruhigen. Das kleine Yin- so wie jetzt im Herbst, so zum Abend des Tages- steht für Ruhe und Erholung, für Rückzug und weniger starkem Strom des Qi.

So wie Tag und Nacht im stetigen Wechsel sind; so muss auch das Yang-Sympatikus, eher sauer,viel Druck- sich jeden Tag mit dem Yin- Parasympatikus, eher basisch und weniger Druck- abwechseln.

Bleibt der Körper im Yang mit zuviel an Fülle oder auch im Yin mit zuviel an „Leere“ dann zeigt dies eine starke Disharmonie an und es entstehen Krankheiten.

Einige Faktoren, die positiv auf das Metallelement und für ein gutes Yin in der Nacht sorgen:

  • Eine kurze Ruhephase nach der Arbeit, gerne auch mit einer ruhigen, aktiven Erholung(zu Fuß gehen, kurzer Spaziergang, Atmen im Freien…) bringen das Yang nach unten.
  • Zeige Dir selbst ZU-FRIEDEN-HEIT- nur wenn Du mit dem, was Du am Tag erreichst hast, zufrieden bist, kannst Du zur Ruhe kommen.
  • Sport am Abend mit sehr intensiven Einheiten(nach 19 Uhr) kann zu einer stärkeren Aktivierung des Yang führen- die Folge sind zu wenig Yin, schlechter Schlaf oder starke Unruhe… sicher gibt es Ausnahmen und für den Spätmenschen verschieben sich die Zeiten… allerdings nur um ein bis zwei Stunden.
  • Entspanntes, nur mäßiges Gehen oder Laufen; Yin-Yoga oder QiGong lassen das Yin wachsen; auch ruhige Musik und Atemübungen tragen zu eine gesunden Ruhe bei.
  • Genußvolle, ruhige Mahlzeiten mit leicht verdaulichen Speisen nähren ebenfalls das Yin und Metallelement in uns…
  • … gehe in den Abend ohne Hektik, Ärger, Dis-Stress, ohne Grübeln, Sorgen, Streit.
  • Tägliche Ruhe- bringende Rituale nähren das gesunde Yin… und wenn es „nur“ die Tasse Tee oder Kakao zum Abend ist…das t ä g l i c h e Praktizieren bringt den Effekt.
  • Nutze auch die entsprechenden Jahreszeiten- hier der Herbst- oder die Zeit Deines Lebens- der Abschnitt ab etwa 55. Lebensjahr- das sind die Zeiten des Metallelementes- für eine Stärke im Yin. Die Natur sieht auch in diesen Zeiten das kleine Yin vor- den Rückzug vom starken Yang des Jahres und Lebens. Die wachsende Kraft der Erde ist nach innen gerichtet; das Wasser zieht sich aus der Peripherie zurück; die Früchte der Erde oder des Lebens sind „eingebracht“; die Natur wird frischer, kälter- es wird Zeit, sich auf Wesentliches zu konzentrieren, eventuell ist ein leichter Rückzug ins Innere- zu sich selbst- sinnvoll; Belastendes zu klären und abzuwerfen; das Erreichte zu genießen.

Wie sieht eigentlich der Mensch vom Typ Metall aus- was charekterisiert den „Metall-Typ“:

  • lang, oft schlank bis sehr schlank mit schmalem Oberkörper; vielleicht etwas schlaksig mit der Liebe zu Ruhe und Ordnung; ein wahres Multitalent für Organisation und Ordnung, aber auch Sammler, eher mit sich selbst genug(Einzelgänger, Sonderling). Der Typ „Metall“ wirkt melancholisch, traurig und neigt zur Deperession…
  • … daher kannst Du davon ausgehen, dass der „Herbst-Blues“ eine Schwäche im Metallelement darstellt und Du daher eine Stärkung benötigst.

Du schaffst ein gesundes Milleu für das METALL in Dir mit:

  • trockener, mäßigen Wärme und ausreichend Frische
  • weißem Gemüse, weiße, lange und „schlanke“ Nahrungsmittel wie Pastinaken, Rettich, Schwarzwurzeln….
  • Stimultion des Parasympatikus
  • Atemübungen
  • Trockenbürsten
Basische Bäder oder Fußbäder regenerieren
  • basische Fußbäder
  • Stimulation des WeiQi durch Akupunktur und Kräutermedizin… bspw. ist es sinnvoll, bereits im Herbst mit der Prävention von Allergien zu beginnen
  • Schüssler Salze Nummer 5-Hauptmittel bei Yin- und Nervenschwäche und für den Parasympatikus, 8- Hauptmittel für ein gesundes Yin und Blut; dämpft zu viel Para- und erhöht zu wenig Sympatikus und 11- als zweites Hauptmittel für das Yin, dämpft zuviel an Parasympatikus im Bindegewebe- helfem Deinem kleinen Yin auf die Sprünge
  • Nutze die Kraft der Aromatherapie mit einer Komposition aus zarten Düften…Rosengeranie, Ravintsara und Teebaum für das Immunsystem; Orange, Mandarine, Rosenholz, Zimt oder Anis für das Wohlfühlen und die Geborgenheit…
  • Inhalationen
  • Rollkuren zur Entlastung von Magen und Darm
  • Ausleitung durch geeignetes Fasten oder einen Hildegardschen Aderlass
  • Ordnung schaffen, „Ausmisten“,
  • Seitneigen immer mal wieder in die Yoga- oder QiGong-Sequenzen einbauen
  • Atemübungen eher im Sitzen oder Liegen(Rückenlage) durchführen

Für die Fachleute unter Euche:

  • Akupunktur ggf. mit Moxa an RenMai 12; Magen 40; Di4 und Leber 3; aber auch an DM14- harmonisierend- und Ma37- stimulierend bei Verdauungsschwäche ansonsten harmonisierend und natürlich an Lunge 7 und 9- harmonisierend sorgen für eine Harmonie im Metallelement
Akupunktur mit Moxa zur Stimulation der Ausscheidung bei zuviel Kälte
  • Aktivierung des WeiQi bei Neigung zu Allegien durch die präventive Gabe von Sambucus nigra Urtinktur oder Urtica-Sambucus-comp.(Fa.Ceres) bzw. Einsatz des Jade-Windschutz-Pulvers mit täglicher, einmaliger Einnahme zum Abend.

Ich hoffe sehr, dass Du für Dich in diesem Beitrag Einiges gefunden hast und ich wünsche Dir eine gute erste Woche im beginnenden Herbst- herzlichst…

Kira

Energie aus der Natur

Guten Morgen… wie bist DU in den Tag gestartet?

Bist Du ein Energiebündel- raus aus dem Bett und ab in den Tag? Oder… fehlt Dir die Energie, den Tag kraftvoll zu starten und Dein Pensum zu schaffen?

Dann probiere diese Energiegeber aus der Natur:

  1. Morgens anstelle des Bohnenkaffee’s Rosmarin-Tee- Rosmarin wärmt und aktiviert den Kreislauf; einfach zwei Zweiglein Rosmarin frisch mit kochendem Wasser überbrühen; 6 Minuten ziehen lassen und trinken… dieser Aufguss ist für alle geeignet, die morgens einen zu niedrigen Blutdruck haben und daher keine Energie verspüren.

2. Vermeide morgens als erstes Getränk Bohnen-Kaffee- er ist bitter und wirkt absenkend und im Endeffekt kühl- damit raubt er Dir letztendlich mehr Energie, als er im ersten Moment zuführt und irgendwann benötigst Du immer mehr Koffein. Solltest Du gerne das Röstaroma morgens genießen, dann trinke Dinkel- oder Lupinen-Kaffee- diese wärmen und geben ebenfalls Energie 🙂

3. Engelswurz und Tragantwurzel- das sind zwei Bausteine für einen langfristigen Stärkungstee: Engelswurz stärkt Xue- das Blut; bewegt und nährt es; Tragantwurzel lässt das Qi aufsteigen; vermehrt und stärkt es und aktiviert die Energie der Mitte- beide sind die Kräuter, die bei Müdigkeit, Energie- und Antriebslosigkeit, aber auch Blutmangel, Infektanfälligkeit, Trockenheit der Augen, Haut und Haare helfen können.

Dekokt:

  • Zerkleinerte 5 Teile Tragantwurzel(Astragalus)+1Teil Engelwurz(Angelica) 10 Minuten mit etwa einem Liter Wasser 10 Minuten sanft köcheln lassen; abseihen und die Flüssigkeit in eine Thermoskanne füllen- über den Tag trinken; die Kräuter können noch ein zweites Mal für ein Dekokt verwendet werden- dabei dann 15 Minuten köcheln.
pink flower in green grass field during daytime
Tragant in der Blüte
Tragant-Wurzel
Engelwurz in Blüte

Die Zutaten bekommst Du in jeder Apotheke oder in gut sortierten Kräutershop’s- achte dabei auf Bio-Qualität, damit Du gesunde Ware erhälst.

Weitere Empfehlungen:

  • Trockenbürsten
  • Wechselwarme Güsse
high-angle photography of woman bathing below waterfalls during daytime
…im Sommer auch gerne mal im Freien 😉
  • Schüssler Salze Nummer 5- morgens; 3-mittags und 7- abends- jeweils 2-3 Pastillen unter der Zunge zergehen lassen.
  • Yoga- Rückwärtsbeugen oder die Krieger-Varianten geben Energie für den Tag; auch 7 Sonnegrüße- für Yoga-Geübte- bzw. 8 für die Männer sorgen für mehr Energie
woman stretching wearing black bra and pants
Stehende Kobra als Rückbeuger gibt sehr viel Energie
  • Sauerstoff-„Dusche“ am Morgen- ein straffer Spaziergang von 10-15 Minuten mit bewußtem, tiefen Atmen sorgt für einen aktiven Kreislauf
  • Selbstverständlich kann eine regelmäßige Akupunktur bzw. Moxa-Behandlung ebenfalls dazu beitragen, dass sich DEIN Energielevel dauerhaft steigert bzw. erhalten bleibt; für die Fachleute unter Euch: tonisierende Akupunktur an RenMai 4 und 6; DuMai4 und 14; Niere 7… als eine Möglichkeit- für mehr Fachwissen buche gerne eine Konsultation von 90 Minuten in meiner Praxis oder per Video-Call.
  • Konsumiere gegarte und/oder warme Mahlzeiten mit leicht verdaulichen Lebensmitteln und trinke täglich etwa 250ml Kraftbrühe zu den Mahlzeiten.
  • Energiekekse nach Hildegard von Bingen- konsumiere 4-5 dieser Kekse täglich; sie wärmen Dein Yang und stärken Dich mental und körperlich 🙂 ; den Beitrag dazu findest Du hier auf meinem Blog.
Energiekekse nach Hildegard von Bingen- Kraft durch Genuss 🙂

Probiere die Hinweise aus- solltest Du mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein oder Deine Beschwerden halten an, dann lass uns gemeinsam analysieren, welche Ursachen Deiner Energielosigkeit zu Grunde liegen- individuell und unkomliziert!

Hab einen guten Start in die neue Woche- mit Kraft und viel Freude- alles Liebe…

Kira

Gegarte Mahlzeiten für Energie und Kraft- bspw. ein Chili mit verschiedenen Bohnen und wer mag auch Fleisch

Der (Voll)-Mond ist aufgegangen…

…und zwar der SCHNEE-Mond; der zweite Vollmond des neuen Jahres in diesem gar nicht so kalten Februar 😉

Der Name Schneemond stammt tatsächlich aus den Breiten Nordamerikas un Sibiriens- dort gaben die Ureinwohner dem Vollmond diesen Namen, da sie sich durch den Schnee wahrhaftig kämpfen mussten, um zueinander oder zur Jagd zu kommen.

Allerdings haben auch unsere Vorfahren Namen gefunden… Sturmmond für die ersten Stürme des Jahres; gerade an den Küsten ist diese Bezeichnung sehr weit verbreitet- schließlich können alle Küstenbewohner ein Lied von Sturmfluten zum Februarvollmond singen… aber auch Hornung-Mond ist bekannt- denn im Februar streifen die Rothirsche ihren Horn-Bast ab.

Wie der Vollmond generell offenbart auch dieser im Februar eine besondere Energie- der eine/ die eine merkt es durch besondere Müdigkeit- er kann Kraft kosten; der anere/die andere merkt es an einer unglaublichen produktiven Energie, die selbst eine Nacht zum Tag machen kann. Bist Du weiblich, dann hängt bei – FRAU – es auch damit zusammen in welcher Zykluszeit Du Dich gerade befindest.

Allerdings… Schneemond bedeutet im Sinne des Namens auch Ruhe, Stille, ganz bei sich sein; innere Einkehr, spirituelle Offenbarungen und neue Erkenntnisse.

Einkehr, Stille, Meditation oder Focus

Unser leuchtender Himmelstrabant führt dazu, dass sich die Menschen gerne mehr mit sich selbst beschäftigen dürfen. Vergangene Entscheidungen werden bewertet, bestehende Konflikte überwunden und neue Ziele gesetzt:

  1. Analysiere für Dich; reflektiere und bade nicht im Selbstmitleid- Fehler sind Lehrmeister!
  2. Selbstfürsorge- Erkenne, was DU willst; beende toxische Beziehungen; setze die DEINEN Focus.
  3. Gib ruhig Deiner Intuition und Spontanität mehr Raum- manchmal ist auch die Bauchentscheidung die richtige 😉 und… Du kannst nicht alles kontrollieren. Zuviel an Kontrolle schadet der Intuition und dem Urvertraen in die eigenen Fähigkeiten!
  4. Aufschieberitis ist ab sofort fehl am Platz- selbst MacherINNEN haben diese Anwandlungen des Aufschiebens- nutze nun die Kraft des Schneemondes, Deine unterbewußte oder diffuse Unzufriedenheit wieder in produktive Kraft zu wandeln. Aufschieben macht unzufrieden und stört das Selbstbewußtsein- also Schluss damit und mit Schneemod-Kraft ran an die Aufgaben 🙂

UND damit DU DEINE Schneemondenergie entdecken kannst- hier noch eine Variante des Mondes für Dich… auch wenn es der Halbmond- Ardha Candrasna- ist… Du wirst merken, wie er Dich in der Energie des Schneemondes unterstützt 🙂 :

  • Die Variante der gebundenen Haltung vereint die Enrgei und Kraft des Standbeines mit einem stimulierenden, aber auch entgiftenden Twist- gleichzeitig mit einer Rückbeuge un Dehnung der Oberschenkel- Kraftspender per se und nicht für den Abend geeignet!
  • Geistig füödert diese Asana Klarheit, Ausdauer und Willenskraft- eine Konzentration auf das Wesentliche. Nutze den Gurt und ggf. einen Block- wie auf der Abbildung- zur Unterstützung- denn wie im echten Leben ist Hilfe keine Schande 😉
  • Beobachte Deine innere Ausrichtung, nutze die Chance, Deinen Focus zu erweitern!
  • Atme ruhig, lächle bei Deiner Yoga-Arbeit so wie auch bei Deiner anderen Arbeit- bleibe gelassen, auch wenn es nicht gleich klappt- mach weiter und beweise Weitsicht und Durchhaltevermögen; vielleicht auch Einfallsreichtum mit den Hilfestellungen- praktiziere bspw. an einer Wand.
  • Beginne im hohen Ausfallschritt… beginne dann auf halber Höhe vielleicht an einem Stuhl, der Wand… setze die Hände auf, strecke das Bein vorne, hebe das hintere Bein- schaffe Dir Platz im Becken; noch zeigt es nach unten.
  • Einatmen hebe jetzt den Arm der Seite des vorderen Beines über die Brust über die jeweilige Schulter; die andere Seite- Arm- drückt auf das Hilfsmittel oder in den Boden; komme behutsam in die Aufdrehung im Becken un schaue nach oben- atme ruhig weiter un strecke Dich immer weiter; drehe Dich im Oberköroer immer weiter auf.
Du kannst auch erst einmal im Tänzer bleiben 🙂
  • … und nun versuche mit dem Gurt oder nur mit der Hand- Hand und Fuß miteinander zu verbinden 🙂 … rolle dazu die Schulter des oberen Armes gut zurück- öffne Dich nach oben hinten und drücke den Fuß gegen die Handinnenfläche und nimm den Gurt in das entsprechende Fassen.
  • Halte möglichst drei bis fünf Atemzüge und bleibe in der Ujjayi- Atmung- dann langsam zurück wie gekommen und lockere Dich in stehender Katze-Kuh bevor Du auf die andere Seite wechselst.

Viel Vergnügen beim Ausprobieren und einen wunderbaren Vollmod-Tag wünscht Dir

Kira

Fasten und Bewegung…

gehören zusammen, allerdings sind grundsätzliche Empfehlungen zu beachten.

Fasten gemäß der Ziele in der chinesischen Medizin wird nur bedingt empfohlen, denn Fasten kann das Qi erschöpfen… siehe mein Beitrag hier: http://spiritandbalance.de/fasten-zeit-der-einkehr/ .

Allerdings leben wir hier in Deutschland tatsächlich im Überfluss und Überangebot an Nahrung; besonders nicht unbedingt wertvoller Nahrung.

So ist es sinnvoll, in bestimmten Zeiten im Jahr auf sinnvolles Fasten bspw. nach der chinesischen Medizin oder Klosterheilkunde, dem basischen Fasten oder unter Aufsicht und Anleitung auch auf das bekannte Heilfasten zurückzugreifen.

Basenfasten ist- bis auf wenige Ausnahmen- für jeden geeignet

Bewegung während Deiner Fastenzeit ist grundsätzlich gesund, da es Deinen Stoffwechsel bzw. Deine Verdauung und Dein Herz-Kreislauf-System positiv beeinflusst. Letzteres kann auch die Begleiterscheinungen des Fastens, wie Schwindel und Frösteln, vorbeugen. Bewegung sorgt für gute Laune und wirkt belebend auf Deinen Körper. Gleichzeitig wirkst Du aktiv dem Abbau Deiner Muskelmasse entgegenwirken. Höchstleistungen und extreme Belastungen solltest Du während Deiner Fastenkur nicht von Dir verlangen, denn… Dein Qi und besonders Dein Wei-Qi ist nun einmal während der Fastenpause etwas schwächer und macht Dich anfälliger.

Ski-Langlauf, Schneeschuhwandern, NordicWalking… sind hervorragende Bewegungsformen in der Fastenzeit

Für Deine Fastenzeit empfehlen sich:

  • straffe Spaziergänge
  • Nordic Walking oder Walking in einem Pulsbereich von 124-134 Schlägen/Minute (gesund, keine Vorerkrankungen)
  • moderates Schwimmen oder Aqua-Fitness
  • moderates Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht
  • Low-Impact-Aerobic oder tänzerische Fitness
  • Yoga; hier vor allem Yin-Yoga oder auch sanfte Vinyasa-Flows
Detox-Yoga unterstützt das Fasten im körperlichen und hgeistigen Loslassen 🙂

Beachte Folgendes:

Getränke nach der Bewegung und während des Fastens- besonders Tee und Wasser sind geeignet

Keiner kennt Dich so gut wie Du Dich selbst, daher achte auf die Signale Deines Körpers! Wenn Du merkst, dass Du Dich sehr angestrengt fühlst und Dein Kreislauf nicht stabil ist, dann pausiere. Da Dein Körper im Fastenzustand aufgrund der geringeren Energiezufuhr keine Extremleistungen erbringen kann, solltest Du Dich nicht überfordern. Dein Blutzuckerspiegel sinkt während des Fastens; daher ist die Erwärmung vor Deiner Bewegungseinheit sehr wichtig und sollte länger erfolgen.

Kräutermedizin unterstützt Dein Fasten und die Bewegung in der Zeit

So bereitest Du Deinen Körper bestens auf die kommenden Übungen vor. Wichtige Signale eines Zuviel können Schwindel und Zittern sein; dann ist die Bewegungseinheit sofot zu unterbrechen! Trinke dann eine Saftschorle im Verhältnis 1:5(Saft:Wasser) und gehe in eine aktive Entspannung wie bspw. Yin-Yoga oder Stretching.

Deine Bewegung und Dein Fasten unterstützt Du bspw. mit einem Fasten-Tee- siehe Beitrag hier oder auch mit basischen (Fuß-) Bädern 🙂 .

Kräuter- und Basenbäder nach der Bewegung

Du möchtest Fasten und bist unschlüssig oder weißt nicht, welche Form für Dich geeignet ist? Melde Dich gerne bei mir über das Kontaktformular meiner Webseite oder per Telefon- gemeinsam finden wir Deine Fasten- und Bewegungsform 🙂

Alles Liebe!

Kira

Suppen stabilisieren Deinen Kreislauf nach der Bewegung

 

 

Willkommen zur vierten Advent-Woche …

und damit in der Zeit, in der wir mit großen Schritten in Richtung Wintersonnenwende und Rauhnächte stiefeln 🙂 Auf diese Woche und das nächste Wochenende freue ich mich sehr- am Wochenende findet der Workshop „Räuchern für die Gesundheit und den Neubeginn zu den Rauhnächten“ statt… ich gehe damit in einen absoluten Neubeginn und verabschiede mich mit dem Workshop in eine Arbeitspause auf Zeit.

Ich habe heute für Dich eine spezielle Räuchermischung, die nicht nur reinigend wirkt sondern auch heilsam für Seele und Körper:

Die in dieser Räuchermischung verwendeten Kräuter haben alle eines gemeinsam- die Stärkung des Immunsystems.

Sie darf bei andauerndem Stress oder einer nahenden Erkältung zum Einsatz kommen; auch bei Unruhe oder unruhigem Schlaf kann sie hilfreich sein:

  • Cistrose, Thymian, Wacholder und weißen Salbei zu gleichen Teilen mischen…
  • …dazu gehören noch Weihrauch- und Bernstein-Granulat

Lass die Räucherkohle in Deinem Räuchergefäß gut durchglühen; gib dann von dem Weihrauch- und Bernsteingranulat etwas darauf- erst wenn die Harze gut durchgeglüht sind gib die Kräuter dazu 🙂 Spüre nun Kraft und Wärme!

Auch beim Shiatsu oder einer Energiearbeit ist die Räuchermischung hilfreich

Dazu kannst Du gerne ein Mantra für die Heilung rezitieren, summen, singen oder abspielen(108x) : Om Shri Dhanvantre Namaha – Energie geben, reinigen, loslassen und „heilwerden“

Genieße diese besondere Zeit- alles Liebe

Kira

OM namah shivaya

Herzlich Willkommen zur neuen Woche und der Frage: Was bedeutet DOJO-Zeit in der Chinesischen Medizin?

Die Elementelehre und die Jahreszeiten gemäß der chinesischen Medizin orientiert sich an den Mondzeiten und Mondläufen. Nach diesen Berechnungen dauern die einzelnen Elemente-Zeiten/ Jahreszeiten 72 Tage; in den Übergängen bleiben daher 18 Tage, die generell dem Erdelement zugeordnet werden. Die Dojo’s entstanden, so wie der gesamte Elementezyklus, aus den Beobachtungen in der Natur 🙂 Es ist die sanfte, teilweise sehr harmonisierende Zeit zwischen den Elementen, die uns Raum lassen, sich auf das neue Element einzustellen.

Vom Metall- zum Wasserelement

Zur Zeit wandelt sich die Natur vom Herbst- dem Metallelement mit den Funktionskreisen Lunge und Dickdarm- zum Wasserelement, dem Winter mit den Funktionskreisen Blase und Niere.

Diese Tage kündigen einerseits einen Wandel im Außen an, andererseits entsteht eine ausgleichende Kraft, die in die eigene Tiefe führt. Diese Zyklen jeweils zwischen Winter-Frühjahr; Frühjahr-Sommer u.s.w. entspricht vielleicht auch gerade wegen ihrer harmonisierenden Aufgabe unserer Mutter Erde 🙂

Dojo’s sind dazu gedacht, uns in die natürliche Ordnung zurückfinden zulassen, um einen Kreislauf abzuschließen und sich vorzubereiten auf das, was im nächsten Zyklus kommen mag. Das Einpendeln in die MITTE steht im Focus, so dass jeder wieder vollkommen bei sich selbst landen kann. Gerade für Frauen und Mädchen ist diese Zeitspanne so wertvoll; denn in der eigenen Mitte Focus und eigenen Raum einzunehmen ist eine sehr yingige und ursprünglich weibliche Qualität. Natürlich findet auch MANN in dieser Zeit einen Rhythmus zurück zum eigenen ICH- wenn ER sich darauf einlässt- Reflektion, Besinnung und Stärkung stehen für beide Geschlechter im Mittelpunkt.

Wenn die Dojo-Zeiten mit der Phase des abnehmenden Mondes eine Symbiose bildet- so wie jetzt im Oktober/November, verstärkt sich die Energie noch mehr. Es lohnt sich wirklich diese Zeitqualität bewusst zu nutzen. Es ist sinnvoll, die DOJO-Zeiten im Kalender anzumerken, um sich gezielt darauf einzustellen und bspw. die Ernährungstherapie in der Zeit und auch die Akupunktur und/ oder Kräutertherapie zu planen.

Ernährungshinweise:

Reiscongee mit Gemüse und dazu ein Kochei
  • Ernähre Dich in dieser Zeit bewußt mit neutralen Lebensmitteln; diese wirken auf alle Organe ausgleichend. Besonders Vollwertgetreidesorten bilden die Quelle, aus der der Körper das Qi (Lebensenergie) aufbaut. Neutrale Lebensmittel sind aber auch bspw. Karotten, Hülsenfrüchte, alle Kohlsorten, Kartoffeln, Nüsse, Kalb- und Rindfleisch, Eier, Butter, Milch und Weintrauben.
  • Wer zu Schleim oder Feuchtigkeit neigt, sollte auf Milch und Milchprodukte in den DOJO’s komplett verzichten oder nur selten konsumieren.
  • Dünsten, leichtes Backen sollten die bevorzugten Zubereitungsarten sein; Gewürze nur sehr sparsam verwenden, damit der Körper eine Entlastung erfährt.
  • In der Dojo-Zeit sollten Fertiggerichte, Süßes, Weißmehl u.s.w. gar nicht gegessen werden.
  • Hervorragend geeignet ist das Reiscongee- Artikel hier auf meinem Blog…http://spiritandbalance.de/?s=congee….; dieses kann nach DEINEN Bedürfnissen abgewandelt werden. Reiscongee lässt sich süß mit Datteln und Nüssen oder herzhaft mit Gemüse zubereiten.

Akupunktur in den DOJO’s:

Moxa und Akupunktur an Dickdarm 4 zur Behandlung von Nässe
  • Zur Stärkung des WeiQi, Milz-Qi und Blut Xue setze ich generell tonisierende Techniken an den entsprechenden Punkten oder auch Moxa ein; bevorzugt sind es Punkte die das Nieren und Lungen-Qi stärken wie Niere 3 oder Lunge 7; aber auch Blut stärkende Punkte wie Leber 5 oder die Punkte auf dem RenMai/DuMai, die eine besonere Verbindung zur Erde und DEINER Ursprungsenergie haben :)- die Punkteauswhl ist immer individuell und richtet sich nach Deiner energetischen Konstitution.
  • Die Akupunktur in den DOJO’S ist immer besonders wirkungsvoll, da sie generell stärkend auf das in der Mitte ruhende Erdelement gerichtet ist.

Kräutermedizin:

Auch ein Tee aus Mutterkrautblüten hilft, die ERde zu stärken und die Leber zu besänftigen 🙂
  • Trinke in der Zeit ein Dekokt aus Fenchel, Kardamom und Anis- dies stärkt die Mitte; einfach die Kräuter zu gleichen Teilen mischen(je ein Teelöffel) und mörsern, dann mit 1,5 Liter Wasser aufkochen, 10 Minuten sieden lassen, abseihen und die Kräuter erneut mit 0,5 Liter Wasser 10 Minuten köcheln, erneut abseihen.
  • Beide Flüssigkeiten mischen und über dne Tag trinken- günstig ist die Zeit von 5 Uhr morgens bis ca. 15 Uhr am Nachmittag.
  • Dazu trinke generell nur warmes Wasser.
  • Du kannst auch morgens einen Trank aus YiYiRen und ChenPi zu Dir nehmen- die Kräuter bekommst Du in der TCM-Apotheke.
  • In der Zeit von 11 bis 17 Uhr ist ein Trank aus JiaoGuLan zu empfehlen.
  • Grüner Tee ist zu kalt für diese Jahreszeit; Du kannst ihn aber vor dem Mittag mit einer Tasse und sehr dünn genießen.
  • Alle nderen Rezepturen sollten individuell angefertigt werden- wende Dich an Deine Therapeutin/ Deinen Therapeuten.

Yoga/ QiGong oder TaiChiChuan:

Meditiere und praktiziere Deine Körperübungen in den Morgenstunden. Die Schwellenzeit zwischen den Jahreszeiten eignet sich auf allen Ebenen zum Loslassen und Abschließen. Hier gilt es ganz achtsam zu sein und zu spüren: Was darf wirklich gehen? Hier braucht es ganz viel Reflektion hin zu den eigenen Themen. Oft neigen wir Frauen dazu, zu schnell aufzugeben oder „die Flinte in’s Korn zu werfen“- Frage Dich ruhig,wo du heute stehst und wie du dich in deinem Leben fühlst:

  • Wo darf mehr Leichtigkeit und Unbeschwertheit in mein Leben treten?
  • Wo in meinem Leben brauche ich Veränderung?
  • Wofür möchte ich meine Kraft einsetzen?
  • Stehe ich ttsächlich in Resonanz mit meinen Ressourcen, meinen Gaben und meiner inneren Fülle?
  • Befinde ich mich noch auf meinem Weg oder gehe ich in eine nicht zu mir passende Richtung?

Diese Fragen kannst Du nur Dir selbst beantworten; das knn lein Therpeut/ keine Therapeutin der Welt für Dich leisten!

Räuchern in den DOJO’S:

  • Nutze zum Räuchern eine reinigende und gleichzeitig aufbauende Mischung.
  • Kräuter sind bspw.: zu gleichen Teilen Eisenkraut,Rosmarin, Salbei, Mistel, Thymian, Opoponx-Harz und Palo-Santo-Holz- alles bis auf das Holz gut im Mörser zerkleinern; die Räucherkohle im Räuchergefäß auf dem Sand entzünden, durchglühen lassen und die Kräuter darauf geben, ganz zum Schluss das heilige Holz PaloSanto darauf legen… Hast Du keine dieser Kräuter zur Verfügung nutze Salbei und Rosmarin oder ein Bund weißen Salbei.

Nimm die Räucherschale und beginne mit dem Raum in dem Du Dich befindest. Dann beginne im Osten, nschließend im Süden, Westen und schließe den Kreis im Norden. Während Du die Schale von Raum zu Raum bewegst, sende Segen oder das alles heilende Mantra „OM“ durch die Räume. Atme die heilende Kraft der Räucherkräuter und focussiere Dich- das Räucherritual kannst Du zu beginn und/oder zum Ende dieser Übergangstage durchführen.

Weißer Salbei, Palo Santo, Rosenblüten und Bergkristall(nicht zum Räuchern aber zum Reinigen)

Spüre die positive Energie und lass Dich von ihr durch DEINE DOJO-Zeit tragen- es sind wundervolle Tage, die Dich energetisch aufbauen und vielleicht zu „neuen Ufern“ führen 🙂

Alles Liebe sendet Dir

Kira

Herzlich Willkommen zur neuen Woche und der kleinen Fragerunde… Wie wird eine posttraumatische Belastungsstörung in der chinesischen Medizin diskutiert?

Was für ein schweres Thema- Betroffene erwischt es oft nach sehr starken, mentalen Belastungen. Sie können nicht mehr fühlen, ihre Empfindungen sind wie eingefroren, da sind Flash-Back’s, sie fühlen sich erschöpft und trotzdem unruhig- da sind Bilder im Kopf, die sie ängstigen, die sie nicht schlafen lassen; sie fühlen sich gereizt und wissen nicht warum; alles was mal Freude gemacht hat verliert sich in Gleichgültigkeit- Familie, Freunde, ParterIn, Arbeit…Situationen werden gemieden; Tätigkeiten werden nicht mehr ausgeführt- alles, was an das Ereignis erinnert, möglichst vermieden.

Wo ist die Helligkeit/ Leichtigkeit des SEIN’s?

Diese SHEN-Störung- Shen- der Geist- tritt häufig nach Auslandseinsätzen in Kriegsregionen, nach schweren Erkrankungen, Unfällen, nach der Konfrontation mit dem Tod, nach starken mentalen Belastungen, Straftaten… auf- die Diagnose ist nicht immer leicht zu stellen- und wenn sie dann feststeht- was dann?

In der chinesischen Medizin werden die Symptome mit dem „Wind“ verglichen- eher ein Sturm, der den Körper heimsucht und aus dem Gleichgewicht bringt. Stellen Sie/ stellt Ihr Euch vor, dass sich aus heiterem Himmel eine Gewitterzelle und ein Sturm plötzlich direkt über Euch entlädt- Ihr könnt nirgendwo hin, seit dem schutzlos ausgeliefert- der Körper pumpt sich mit Adrenalin voll und trotzdem fühlt Ihr Euch machtlos, hilflos, voller Angst- und Ihr müsst da trotzdem durch… und da es kein HERAUS aus der Situation gibt, kommt es in der Endkonsequenz zu einer massiven Stagnation des Qi- die Lebensenergie kann nicht mehr frei fließen… dies ist neben innerem, aufsteigenden Wind und Yang das dritte Hauptsymptom.

Alle Emotionen werden mehr oder weniger unterdrückt bzw. gewinnen die Oberhand und irgendwann- oft sehr schleichend- stellt sich ein körperliches und mentales Ungleichgewicht ein- es sind vor allem die Emotionen Angst- Niere-Wasser; Freude-Herz-Feuer; Traurigkeit/Trauer-Lunge-Metall und Wurt/Zorn-Leber- Holz, die diesem Ungleichgewicht das Gesicht geben.

In der ganzheitlichen Medizin und hier der asiatischen Heilkunde/ chinesischen Medizin wissen wir, dass die konstitutionelle Prägung der Persönlichkeit eine wesentliche Rolle spielt. Beobachtungen und auch Studien haben ergeben, dass manche Menschen so etwas wie einen „Notfall-Besteck“ für das Verarbeiten traumatischer Erlebnisse bei sich tragen. Die Instrumente dieses wurden vordem, meist unbewusst, „parat gelegt“. Hierzu zählen: Meditation, Atemtechniken, Glaubensbekenntnisse und Gebet, Sinnfindung, mentale Stabilität durch Sicherheit in der Ausbildung, der Familie.

„Innerer Wind“ führt häufig zum unkontrollierten Aufsteigen von Leber-Yang oder Gallenblasen-Yang- es treten Schlafstörungen auf (Zeit 1-3 Uhr in der Nacht), Herzrasen; Magenschmerzen- Leber greift den Magen an/ Qi-Stagnation, unspezifische Ängste, unspezifische Schmerzen- Qi-Stagnation- im oberen Körper… und Vieles mehr.

Nicht-Aushalten

Die Trauma-Therapie in der asiatischen Heilkunde und chinesischen Medizin basiert auf einem Grundsatz von Albert Einstein: „Ein Problem kann nicht auf der Ebene gelöst werden, auf der es entstanden ist“- ergo… wir müssen zwingend die Wurzel mitbehandeln.

Ich arbeite mit den Betroffenen, indem ich mit dem „Herzen höre“, mit Methoden aus der Akupunktur – hier der speziellen SHEN-Akupunktur, mit individueller Kräutermedizin, dem Heilatmen, der Meditation, dem speziellen Yoga und/oder QiGong und … dank meiner Ausbildung in der Forensik und psychologischen Beratung auch mit Gesprächstherapie.

Kräutermedizin bei PTBS- individuell, Hilfe zur Selbstregulation

In der Akupunktur wähle ich bewußt die Ein-Nadel-Technik auf den Ebenen: Himmel- Mensch-Erde;

…ganz besonders werden Akupunkturpunkte genutzt, die einen direkten Bezug zur Seele, dem Herzen, dem Tor zum MENSCHEN haben:

Herz 3 – ShaoHai- lebe Dein Leben und genieße Freude
  • lässt die echte Emotion des Herzens – die Freude und Liebe – wieder erblühen. ShaoHai ist der Wasserpunkt des Herzens, aktiviert den Kontrollzyklus vom Wasser zum Herzen (Feuer), er wird nicht umsonst die „Vitalachse des Lebens“ genannt. Das Feuer wird somit auf eine gesunde „Flamme“ eingestellt, die lodernd genug ist, um mit Freude und Energie zu leben, aber keine „Hochschlgen“ durch Öl oder Benzin und damit Ängste und Schmerzen verursacht.
Gallenblase 15 – TouLinQi- Tränen-Treppe oder der Abstieg der Tränen
  • aktiviert sowohl den notwendigen Tränenfluss, aber stoppt auch den unaufhörlichen sichtbaren oder inneren Fluss der Tränen; wie immer in der Chinesischen Medizin geht es um ein gesundes Gleichgewicht, d. h. jedes Extrem (zu viel oder zu wenig Tränen) kann behandelt werden. Emotionen sollen gefühlt werden, dies ist beim Wegdrücken (keine Tränen) genauso wenig möglich, wie beim unaufhörlichen Weinen.
Lunge 10 -ShaoShang– Raum des SEINS/ WESENS
  • ergibt das (WIEDER)-Herstellen der eigenen Identität, das Finden seines authentischen Platzes, lässt den Betroffenen seinen Raum aus- und erfüllen.
RenMai 8 -ShenQue– das goldene Tor zum Palast des SEINS
  • ist unser emotionalster Punkt- der Bauchnabel; der aber nicht mit Nadeln behandelt wird, sondern mit Moxa oder Kräuterkompressen. Die Behandlung lässt häufig emotionale Ausbrüche entstehen, die eine reinigende und somit heilende Wirkung haben; es wird hier mit Salz-Moxa gearbeitet, um die überbordende Emotion Feuer durch die Stärkung der Nierenenergie in ein normales Maß zu bringen.
DuMai 11-ShenDao – Göttlicher Weg, Sinn, Richtung
  • liegend unter dem 5. Brustwirbelkörper; hat über die austretenden Nerven einen direkten Bezug zum Zwerchfell und dem Herzraum; hilft dabei, den eigenen Sinn des persönlichen Lebensweges zu erkennen; gibt dem Betroffenen/ der Betroffenen die Hoffnung und das Bewusstsein, dass alles seinen Sinn hat und macht.
Magen 36 -ZuSanLi– Gleichmut, Kretives des Göttlichen und der Weiler des Menschen

. ist der wahrscheinlich am häufigsten benutzte Punkt für das seelische Gleichgewicht; er gibt Entspannung und Gleichmütigkeit, besitzt dennoch viel Kraft als Oase des Qi; er aktiviert und bringt uns in unsere Mitte, zentriert und erdet- vor allem, wenn der Boden unter den Füßen weggerissen wurde.

Dazu werden die Shen-Punkte auf dem Blasen-Meridian am Rücken genadelt, gemoxt oder mit GuaShaFa behandelt; es sind Bereiche, die speziell unsere Seele ansprechen.

Alle Akupunktur-Punkte, die den „inneren Wind“ beruhigen, Ängste lösen, Unruhe abbauen ergänzen und vervollständigen die Rezepturen in der Behandlung.

…bei innerer Unruhe und Angst

Das Symptom-Bild der posttraumatischen Belastungsstörung ist sehr umfangreich- wichtig ist hier keine standardtisierte, sondern eine individuelle Behandlung- mit dem Ziel- Raus aus dem Teufelskreis...

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es bei der emotionalen Behandlung von Trauma-Patienten so wichtig ist, die Selbstliebe zu (re)-aktivieren. Dieses Recht ist für viele der Betroffenen nicht selbstverständlich. Der freie Fluss des Qi und eine Ruhe im Herzen sind dafür unabdingbar!

Auch die Wahrnehmung von Grenzen – sowohl auf körperlicher als auch emotionaler Ebene – ist wichtig. Nur wer die Grenzen wahrnehmen und akzeptieren lernt, kann sie auch beachten, seinen eigenen Raum ausfüllen und sich davor schützen, dass jemand anderes oder ein Ereignis in den eigenen Raum eindringt.

Erst wenn dieser Aspekt wieder vorhanden ist, wird es wieder einfacher und möglich, die Lebensfreude zu erlangen und zu steigern.

Begleiten- Auffangen und gemeinsam den Weg gehen, um bspw. an einem Kreuzweg wieder die richtige Richtung zu bekommen.

PTBS- ein ernstes Thema in dieser Zeit!

Bleibt gesund und alles Liebe wünscht Euch

Kira

Rauhnächte- das Fenster in’s Neue – Teil 11…

…lässt uns heute- am Silvestertag des Jahres 2020- ein wenig in die Zeit vom 24.10.-22.11. blicken- Leben auf der Überholspur ist deins als Skorpion; deine Intensität im Leben lässt dich 2021 viele Glücksmomente erleben:

  • Du lässt Gefühle zu und somit kannst du im positiven wie auch negativen Sinn alles ausleben- grundsätzlich gut; allerdings achte darauf, dass du dich nicht allzusehr darin verlierst; gib nie anderen die Schuld daran, wenn etwas nicht so läuft, wie du es dir vorstellst.
  • Stärken– du bist geboren zum Beobachten, Analysieren, für’s Durchhalten und Kämpfen; du überlegst, bevor du dich zu Wort meldest und mit Argumenten, Logik und Schlagfertigkeit ist dein Gegenüber dann auch schnell überzeugt. Du benötigst anspruchsvolle Ziele und diese sind ein Ansporn für dich, deinen Kampfgeist auszuprobieren.
  • Schwächen– hast du auch- du bist ein „Himmelhoch jauchzend“- „zu Tode betrübt“- Mensch; deine Gefühle sind stets gewaltig- bei guter Laune überhäufest du deine Lieben und Freunde mit Aufmerksamkeit und Liebe- bei schlechter ziehst du dich komplett zurück und verschwindest für eine längere Zeit von der Bildfläche- ohne Erklärung; du machst viel mit dir selbst aus. Manchmal malst du die Welt dunkler als sie ist- dein gelegentlicher Pessimismus ist anstrengend…
  • Eigenarten– …so auch wie dein „ausgefahrener Stachel“- sprich deine „scharfe Zunge“- mit der diskutierst du andere in Grund und Boden, auch wenn du es nie böse meinst. Kritik an anderen -ja -; Kritik an dir- schwierig; es ist nicht deine Art klein beizugeben- Selbstreflektion tut dir ganz gut…

…daher darf deine Yogapraxis gerne ein Mix aus herausfordernden Asana’s, ruhiger Praxis und Meditation sein- alles in allem etwas, was dich fordert, dir aber auch Grenzen und Herausforderungen aufzeigt:

  • praktiziere Ankommen im Liegen- gerade Shavasana ist DEINE Asana(siehe unten) 🙂 und danach gerne die Möglichkeiten von Hand,- Kopf- und Unterarmstand wie dem…
  • …aber auch solche Folgen wie…
…um dich auf den Boden der Tatsachen zu holen 🙂

Meditation– Damit du deine starke Selbstkontrolle aufrecht erhalten kannst, brauchst du viel Energie und dabei können starke Spannungszustände entstehen. Um so wichtiger ist es für dich, die richtige Entspannungsmöglichkeit zu finden – diese sollte dir erlauben, voll und ganz loszulassen- dafür ist SHAVASANA sehr gut geeignet:

  • Strecke die Arme hoch über den Kopf und dehne den ganzen Körper. Nun legst du die Arme entspannt neben Deinen Körper mit den Handflächen nach oben. Deine Beine liegen etwas mehr als Hüftbreit auf der Matte, die Füsse nach aussen fallend.
Shavasana- komm zur Ruhe 🙂
  • Deine Aufmerksamkeit gilt jetzt nur noch deinem Atem. Beobachte die ruhigen Bewegungen des Ein- und Ausatmens.
  • Spüre, wie sich Dein Körper mit jedem Ausatmen etwas mehr in den Boden absenkt und entspannt. Vertrauensvoll darfst du loslassen 🙂 .
  • Bringe Deine Aufmerksamkeit nun zu den Füßen. Diese entspannen und werden immer schwerer, weiter geht es zu den Waden und Knien bis hoch zum Gesäß…Hüfte; Rücken; Schultern; Kopf; Arme; Hände…ganzer Körper…
  • Deine Gedanken wandern durch den ganzen Körper- dabei wird alles weich und ein Gefühl von wolliger Schwere und Ruhe verbreitet sich.
  • Verweile mit deiner Atmung an der Stirn- spüre wie diese breit und offen wird, entspanne die Gesichtszüge, den Kiefer und den Hals…
  • …gehe weiter zum Brustraum, dieser öffnet sich und entspannt sich zugleich…
  • … wandere in den Bauch- und in den Beckenraum…
  • … nun bist du an und in den Oberschenkeln angekommen, wo Du über die Knie und die Schienbeine wieder zurück in die Füsse schwebst…
  • …immer mehr wird dein Körper ganz weich, schwerlos und leicht…
  • … registriere und genieße dieses Gefühl noch einmal für ein bis zwei Runden…
  • …wenn Du das letzte Mal in deinen Füssen angekommen bist, kann es sein, dass Du überhaupt kein spürendes schweres Körpergefühl mehr hast- du hast dich mit SHEN- der universellen Energie- vereint- du hastvöllig losgelassen 🙂 .
  • Komme zurück in das Hier und Jetzt- bewege ganz leicht alle Spitzen von Händen und Zehen; den Kopf aus der Mitte nach links und rechts- lass deine Bewegungen langsam größer werden- räkel dich genüsslich und blinzle dann mit den Augen…
  • … bevor du dich komplett aus der Position löst, nimm deine ganze Aufmerksamkeit sowohl in den physischen Grenzen Deines Körpers als auch im Bauchraum wahr. Spüre wie Du Dich nun entspannt und geerdet zugleich fühlst.

Deine Affirmation– …ich erlaube mir, meinen Körper, meine Seele und meinen Geist voll und ganz loszulassen- indem ich loslasse, kann Neues in meinem Leben entstehen.

Suche gerne immer wieder Momente in Deinem Alltag, in denen du loslassen kannst. Alternativ kannst Du Shavasana auch morgens oder abends im Bett machen- fang doch heute- an diesem Rauhnacht-Tag an 🙂 Du wirst sehen, wie relaxed du dich einem ruhigen Silvester stellen kannst 🙂 😉

Alles Liebe und komm gut in das neue Jahr…

Kira

Rauhnächte- das Fenster in’s Neue – Teil 10…

führt uns zum Sternzeichen Waage- den Zeitraum vom 24.9.-23.10.- und wie anspruchsvoll wird diese Zeit; auch wenn es für dich an sich nicht schwer ist, in Balance zu bleiben. Du bist trotz aller Herausforderungen stabil in deiner Mitte, anders als andere um dich herum. Lass aber dadurch deine Sorgfalt nicht fallen; werde nicht zu übermütig:

  • Stärken– „Du und Ich“- ausgleichend und als Vermittler(in) stehst du fest da wie ein Fels in der Brandung; mit Anmut und Ehrlicheit gehst du durch dein Leben, bist diplomatisch, stellst gerne Kontakte her und bist ein insgesamt ausgeglichener Typus; allerdings…
  • Schwächen– …gehörst du zum Element Luft und das kann dich leichtsinnig werden lassen; flatterhaft oder zu sorglos; voller Risiko musst du lernen, nicht das auf’s Spiel zu setzen, was du erreicht hast; auch wirkst du manchmal arrogant, konflicktscheu und überangepasst…
  • Eigenarten– manchmal zu leichtgläubig, manchmal zu wankelmütig- sei dir bewusst, wer und was dir wirklich was bedeutet und dann nimm deine Fähigkeit zum Ausgleich und begib dich in eine dankbare Grundhaltung…

…welche sich auch in deinem Yoga wiederspiegeln darf- praktiziere ausgeglichene Folgen und freue dich über jede Praxis, die nicht alltäglich ist- bspw. Varianten im Krieger/ Waage:

…auch hier bleibst du in Balance mit Focus 🙂
…oder mit der typischen Waage 🙂

Deine Meditation ist eher etwas Bewegtes- die Schüttelmeditation aus dem QiGong sorgt dafür, dass du dich auf deine größte Fähigkeit immer wieder besinnst- den Ausgleich:

  • Stell dich bequem, aber aufrecht hin- Tadasana- die Berghaltung hilft dir dabei- atme mit zehn Atemzüge tief in den Bauchraum und aktiviere dein unteres Dantian…
  • …dann beginne aus den Füßen heraus- beginnend bei Niere 1(sprudelnde Quelle)- dem Punkt unterhalb des Großzehballens- zu schütteln…
  • …erst ganz wenig und kaum spürbar; dann immer stärker werdend, bis dein Körper komplett „schüttelt“; öffne dabei den Mund und lass Töne zu…
  • …dann e
  • werde wieder langsamer und kleiner in der Bewegung, bis kaum noch ein Impuls zu spüren ist;…
  • …verankere dich wieder bis zum Ausgleich- spüre nach…
  • … verbleibe im ausgleich für zehn Atemzüge und verschließe dann deine Energie im unteren Dantian 🙂

Spüre diesen Tag besonders; frag dich nie „War das schon alles“; sondern sei dankbar für das, was du erreicht hast- die Herausforderungen kommen wieder und werden dich fordern… heute allerdings genieße den Tag voller Freude und Stolz auf Gesundheit und Erreichtes- alles Liebe

Kira

Rauhnächte- das Fenster in’s Neue – Teil 9…

…lässt uns einen kleinen Blick auf die Zeit vom 24.8.-23.9. werfen- die Jungfrauen-Zeit…oder auch Gott/Göttinnen-Zeit; du hast immer das Gefühl, dass bei allem noch „Raum nach oben“ bleibt- daher kann es sein, dass du dich sehr verzettelst und/oder überlastest- denke daran, dass ein Motor auch nicht ständig auf Hochtouren laufen kann… mit 80% deiner Energie erreichst du genau das, was für den Alltag wichtig ist- denn du genügst und bist gut, so wie du bist 🙂 :

Mudra für Energie, Stabilität und Sicherheit
  • Bodenständig und rational kann jeder sich auf dich verlassen; du liebst Ordnung und alles, was dich gesund sein lässt- leider oft bis zur Perfektion; diese steht dir öfter mal im Weg- siehe oben…
  • Stärken- Intelligenz und immer auch Neues lernen; praktisch, logisch und realistisch sein- das sind deine großen Stärken- dazu kommen die große Rücksicht/Sicht für/auf Details und die dafür nötige Konzentrationsfähigkeit…
  • Schwächen- … die allerdings zu einer gewissen Pedanterie führen können; unter Umständen verharrst du dann in starker Kritik bis zur Starrköpfigkeit und dem „immer Recht haben“…
  • Eigenarten- extreme Sauberkeit und ein manchmal nervender Ordnungssinn sind nicht für jederman nachvollziehbar, ebenso wie der Hang zur Kritik/Selbstkritik, die bis zum anstrengenden Perfektionismus führt- das macht unzufrieden und bringt schlechte Laune; daher…

… lebe dein Leben und verzettel dich nicht zu sehr- das Unperfekte ist das Spannende am Leben 🙂 DEIN Yoga ist eher das der Yoga-Philosophie und der Mantra’s und Mudra’s… lerne zu unterscheiden, wann absolute Genauigkeit und wann eine Leichtigkeit mit gewissem Laisses-faire für dich sinnvoll sind:

  • Praktiziere ein freies Yoga- ohne feste Abfolgen; lass dich von deinem Atem und deinem Geist in die Asana’s führen- improvisiere und modifiziere, damit du freier in deinem Leben wirst 🙂
  • Deine Meditation darf sich gerne mit dem Thema „Frei“ beschäftigen- Atme dich frei in deiner Meditation- lass dabei deinem Atem und deinen Gedanken freien Lauf; meditiere in einer „weiten“ Umgebung- auf einer Wiese, am Meer oder auf einem Hügel/Berg- da wo du freie Sicht hast 🙂

Eine wunderbare Folge und Asana ist die der Göttin- Utkata Konasana … 🙂

  • Lass es locker angehen- wärme deine Muskeln vorher gut auf- zum bsp. mit lockeren Asana’s, die vor allem deine Beine bereit für diese Folge machen…
  • …dann taste dich locker und langsam heran- erst wenn du das Gefühl hast, tatsächlich bereit zum Halten zu sein, dann halte die Endpositionen jeweils für 5-10 Atemzüge und konzenztriere dich dabei gut auf deine Atmung…

…viel Freude dabei und hab einen ispirierenden Tag- alles Liebe

Kira

Lass dich vom Räuchern inspirieren- Harze und Wacholder lassen dich SEIN

Rauhnächte- das Fenster in’s Neue – Teil 8…

…führt uns mit einem Blick durch das Rauhnachtfenster der Zukunft in die Zeit des Löwen- 23.7-23.8.- mitten in die Hoch-Zeit des Sommer’s; aber doch schon in den zu ahnenden Übergang zum Herbst:

  • Selbstbewußt und voller Attraktivität kommt der Löwe/ die Löwin daher. Du verkörperst Überzeugung und Elan- 2021 wird allerdings auch für dich eine Herausforderung; du wirst lernen müssen, mit Widerständen umzugehen und diese anzunehmen, bevor du sie aus dem Weg räumen kannst. So kannst du ggf. zu schnell gefasste Entscheidungen revidieren und zu besseren greifen. Gleichzeitig bringt dich dieses Revidieren dazu, Arbeit zu delegieren und so eher ein „Teamplayer“ zu werden.
  • Stärken– Mut, Selbstbewußtsein, Frohsinn im Leben und Energie gehören zu Deinen Namen 😉 Voller Optimismus und Leidenschaft stürzt du dich ins Abenteuer Leben und gehst auch Risiken ein. Ehrgeiz für bestimmte Ziele, wie auch Führungsqualitäten und Kampfgeist können bis zu einem bestimmten Maß gut für dich sein, denn das ist dein Naturell…
  • Schwächen– …welches allerdings bis zur Arroganz führen kann- herrschsüchtig und manipulativ gehst du immer davon aus, dass andere nach deiner Musik tanzen… daher bist du wenig kritikfähig und bei eignen Fehlern fehlt dir oft die Einsicht.
  • Eigenarten– Luxus ist deins- Geld spielt da keine Rolle; du willst das Leben in vollen Zügen genießen- und du siehst dich selbst als König/Königin- überdenke, ob du damit nicht auch verletzt.

Schau, dass du deine positiven Seiten zum Nutzen für dich und andere einsetzt- lass deine Schwächen und Eigenarten nicht zur Gewohnheit werden- das schmälert deine Liebenswürdigkeit und übe dich ruhig in Flexibilität – daher darf dein Yoga ruhig eines sein, welches du bisher immer gut vermieden hast…du erhälst neue Impulse; denn schließlich stellst du dich gerne einem Abenteuer 😉

FaszienYoga kann dich an deine Grenzen führen und dich Demut lehren 🙂

Deine Mediation ist eher eine reinigende Atmung:

  • Setze dich aufrecht aber bequem hin- konzentriere dich auf deine Atmung für 10 tiefe Atemzüge ; dann…
  • … gehe über in eine tiefe Löwenatmung… mit dem Löwen als Asana…
  • … nimm den japanischen Diamantsitz ein, die Hände ruhen entspannt mit den Handflächen nach unten auf deinen Schenkeln;
  • spreize deine Finger und lasse  sie langsam nach vorn gleiten, bis die Fingerspitzen den Boden berühren.
  • beuge nun deinen Körper nach vorne, das Gesäß von den Fersen hoch, die Arme sind ausgestreckt; öffne deine Augen ganz weit aber entspannt…
  • strecke so weit wie möglich deine Zunge heraus-immer in Richtung Kinn- vielleicht kannst du das Kinn damit berühren- lass den Atem dabei laut heraus…
  • spanne alle Muskeln des Gesichts an…
  • halte das tiefe Ausatmen für 10 Sekunden oder auch länger…
  • Atme dann langsam ein und gehe wieder langsam zurück in die Ausgangsposition – entspanne dich…
  • wiederhole bis zu 7x- dann …
  • lege dich ruhig in SHAVASANA und führe (d)eine Atemübung durch

Diese Form lockert die Gesichtsmuskulatur, löst innere Anspannung auf, sorgt für gute Laune und zaubert für dich ein Lächeln- gerade wenn du mal wieder uneins mit dir bist, weil Kritik dich „geärgert“ hat 😉

Nutze Deine Stärken, arbeite an deinen Schwächen… alles Liebe und einen wundervollen Rauhnachttag wünscht Dir

Kira

Rauhnächte- das Fenster in’s Neue – Teil 7…

…lässt uns auf die Zeit vom 22.6.-22.7. schauen- schon sind wir im Feuerelement; das Herz als Meister führt uns durch die Zeit des Krebs- gerade in Zeiten von gesellschaftlichen Spannungen wichtig:

  • Als „Krebs“ hast du es nicht leicht- friedliebend wie du bist; gerade in diesen herausfordernden Zeiten bist du der Botschafter von Frieden und Liebe; sensibel und stark an Familie, Vergangenheit und an ihre Erinnerungen gebunden. Du bist eher scheu und zurückhaltend wenn du andere Menschen kennenlernst. In der Geborgenheit der Familie oder des Freundeskreises bist du oft guter Laune, entspannt, freundlich und hilfsbereit. Saturn unterstützt dich, um Spannungen und Disharmonie auszuhalten und abzubauen.
  • Stärken: Der oder die unter dem Krebs geborenen geben alles für ihre Familie. Auch allgemein in ihrer Interaktion mit anderen Personen sind diese Menschen mitfühlend und auch meistens uneigennützig- ihre „Ratschläge“ sind immer gerne als Hilfe da…
  • Schwächen: …allerdings sind Ratschläge unter Umständen Schläge mitten in’s Gesicht ; Krebs-Geborene sind oft launenhaft und übersensibel- wenn es um sie selbst geht.eine kleine- selbst konstruktiv geführte- Auseinandersetzung könnte sie stark verletzen. Die übertriebene Mütterlichkeit- siehe Ratschläge-, wirkt ggf. sehr bevormundend auf andere.
  • Eigenarten: Mit ihrer Liebe können „Krebse“ ersticken- vor allem bei Personen, die ihre Gefühle schwer bis gar nicht äußern, beispielsweise für den Unnahbaren unter ihnen.
  • Respekt erhält man durch Respekt… auch „NEIN“-Sagen gehört dazu und sich zurücknehmen…
Variante des Kamel’s für Selbstbewußtsein, Mut, Kraft

Dein Yoga sollte aus kraftvollen Asana’s bestehen; detailgerecht und vertiefend- das lässt dich deine Energie spüren, lässt dich erreichen, was du dir vornimmst und stärkt dein Selbstbewusstsein; dazu zählen Herzöffner und Rückbeugen- denn dafür benötigt „man(n)/frau“ ein starkes RÜCKGRAT:

Starke Rückbeuge in der Bergposition für Kraft und Selbstbewußtsein 🙂

Deine Meditation– …ist eine Meditation für Stärke und Selbstbewußtsein…

  • Nimm einen für dich ruhigen Platz im Sitzen oder Liegen ein- atme 10x tief in den Bauchraum und schließe dann die Augen.
  • Ziehe dich in deinen Herzraum zurück- spüre dein Herz und deinen Geist.
  • Stell dir nun vor, wie sich dein Herzraum immer weiter mit Kraft durch ruhiges Atmen füllt- er dehnt sich auf, wird warm und weit.
  • Kraft strömt von dort in deinen gesamten Körper und richtet dich innerlich auf- wie ein weißer Ball wandert diese Kraft durch dich, verankert sich etwa eine Handbreit unterhalb des Bauchnabels und in der Region der Nieren- bleib dort mit deiner Aufmerksamkeit und lass dieses Weiße und Kraftvolle pulsieren.
  • Du merkst selbst, wann es Zeit ist, den weißen Ball wieder kleiner werden zu lassen und im Herzraum zu verankern…
  • „Sei gewiss, dass du diese Kraft jederzeit abrufen kannst und damit schwere und spannungsgeladene Situationen meisterst“
  • Vertiefe deine Atmung und bleibe mit geschlossenen Augen für mindestens 10 AZ ruhig- öffne dann die Augen und spüre nach- bedanke dich bei dir für deine Kraft und Energie 🙂
Meditation im Sommer am Meer- Dein Kraftort

Deine Unerschütterlichhkeit in Liebe und Zuversicht trägt dich durch das Jahr- alle guten Wünsche sende ich dir und einen wundervollen Tag

Kira

Rauhnächte- das Fenster in’s Neue – Teil 6…

…bringt uns in die Zeit vom 22.5.-21.6.- Zwillingszeit, die uns voller Neugierde und Kreativität in den Sommer und bis zur Sommersonnenwende begleitet:

  • Stärken– Mit Lebhaftigkeit und Freundlichkeit gehst du durch dein Leben; begegnest anderen ohne Vorurteile und bist ständig auf der Suche nach Neuem- was dann ggf. zu Überforderung führen kann…
  • Schwächen– deine ständige Suche nach Neuem lässt dich unzuverlässig wirken und bringt dich ggf. in eine gewisse Stressanfälligkeit und Unruhe; du bist leichter zu beeinflussen- das könnte dich in eine ungewollte Distanz und Unzuverlässigkeit führen;
  • Eigenarten– du suchst das Neue; bist unter Umständen oberflächlich- zumindest was deine Beziehungen zu anderen betrifft; Geheimnisse sind nicht deins- daher wundere dich nicht, wenn andere dich nicht unbedingt in’s Vertrauen ziehen; gleichzeitig sind Gefühlschaos und das Hin und Her dieser Zeit für dich schrecklich- du sehnst dich nach Beständigkeit und dabei könnte dein Charisma dir helfen.

Auch das nächste Jahr und besonders DEINE Zeit stellt dich vor große Herausforderungen- stärke dein Positives; bleib bei einer Sache dran und sei kein Schmetterling- dann hast du die Chance, das Jahr 2021 zu einem für dich guten Jahr zu gestalten.

Dein Yoga sollte sich stark mit dem Atem verbinden- konzentriere dich auf eine focussierte Atmung in den einzelnen Asana’s und nutze vor allem ein tägliches Yoga:

Deine typischen und für dich gute Asana’s sind Baum und Tänzer- mit ihnen behältst du deine Balance- wie in der Natur wächst ein Baum öfter mit einem „Zwilling“ in den Himmel und beide stützen sich gegenseitig 🙂

Deine Meditation für heute 🙂 – Atembeobachtung steigert deine Konzentration, die Selbstwahrnehmung und du übst, die Gegenwart im Hier und Jetzt zu erfahren.

  • Setze oder lege dich in einer entspannten Position- bleib im Sitzen aufrecht, aber locker…
  • Schließe die Augen oder senke den Blick –richte deine Aufmerksamkeit nun ganz auf deinen Atmen…
  • Atme ein und atme aus und nimm diesen Vorgang des Atmens bewusst wahr…Ein-Aus… Spüre nur deinen Atmen ohne ihn zu beeinflussen…
  • Begleite den Atemfluss mit Deiner Aufmerksamkeit …
  • Lass deinen Atem kommen und gehen- spüre wie die Luft durch die Nase eintritt und wie sie wieder ausströmt; wie sich der Brustkorb im Einatmen immer weiter öffnet und sich im Ausatmen entspannt; wie sich der Bauchraum im Einatmen hebt und im Ausatmen wieder senkt;
  • Folge so dem Fluss deines Atem’s und beobachte ihn, bleibe dabei wach und konzentriert- lass deine Gedanken kommen und gehen- kehre immer wieder voller Konzentration zum Atem zurück und spüre deinem Atemfluss nach.
  • Bleib nach der dir möglichen Zeit noch eine kurze Weile mit geschlossenen Augen sitzen oder liegen- dann beginn dich zu räkeln, blinzle und öffne erst die Augen, wenn das Licht wieder angenehm für dich ist- spüre in der Position nach und…
  • „Sei gewiss, dass der Atem immer für dich da ist“- er ist dein Freund, dein Begleiter durch dein Leben und lässt dich auch in schwierigen Situationen nicht im Stich!

Gönne dir an jedem Tag diesen Kraftquell- und… CarpeDiem- alles Liebe

Kira

Auszeiten…

…können sehr vielfältig sein- freiwillig oder aufgezwungen; als Urlaub oder Bildungs-Auszeit; zur Rekonvaleszenz oder durch Umstände…

Immer aber sind Auszeiten, Zeiten in denen wir von der Autobahn des Lebens abgefahren sind, um zu pausieren, eine „Baustelle“ zu umgehen oder um eine „Umleitung“ zu nehmen.

Warum ich diesen Beitrag schreibe… an sich war für diese Woche ein lang ersehnter Urlaub geplant; Pläne für eine erholsame Zeit zu zweit mit weiter, ruhiger Insellandschaft; Meer und Sturm, Fischbrötchen und Seelenbalsam, ein wenig Yoga am Strand und Jogging auf dem Dünenkamm; Schwimmen am Morgen und Frühstück im gemütlichen Raum eines wunderbaren Hotels- tja und dann kam es anders…

Ich habe in dieser Woche eine Auszeit…anders als geplant, aber trotzdem Zeit für mich, für meinen Liebsten, meine Familie, einige Online-Weiterbildungen, Zeit für Dekoration ;), für Besinnlichkeit- schließlich beginnt der Advent- meinen Sport- einfach mein Leben jenseits von Praxis, Akupunktur und mehr 😉 (auch wenn ich diese meine Arbeit sehr gerne praktizieren 🙂

Auszeit- aus der Zeit sein, Zeit, die ein Aus des Alltags mit sich bringt… wie wir es auch betrachten- es ist ein Sein außerhalb des Alltäglichen.

Für manch einen- Erkrankten oder Betroffenen des LockDown- eine ungewollte; trotzdem eine „Aus“Zeit zum Besinnen und vielleicht Nachdenken; für mich ist es eine erarbeitete Zeit, die ich ganz bewußt nutzen werde…

  • Zeit für Ruhe- eindeutig zu kurz gekommen in den letzten Monaten
  • Zeit mit meinem Liebsten- einfach diese entspannte Zweisamkeit, die man nur im Urlaub hat 😉
  • Zeit zum Nachdenken über kleine und große Projekte- die Praxis muss auf Grund der allgemeinen Lage auch anders struktuiert werden…
  • …daraus folgernd- ich werde mich ausgiebig mit Zoom und Skype beschäftigen- schließlich soll die Yogatherapie weiter gehen; auch die Ernährungsberatung kann dann virtuell erfolgen…
  • Zeit zum Lesen- es warten zwei spannende Fachbücher auf mich, für die ich Ruhe benötige- dafür bleibt oft keine während des Alltags
  • Zeit für Bildung(online)- den Horizont erweitert, Altbekanntes auffrischen und Neues erfahren
  • Zeit für Yoga und Sport- Neues ausprobieren und die tägliche Routine forcieren; da freue ich mich besonders drauf
  • Zeit, um bewusst auf SocialMedia und viel Außenkommunikation zu verzichten

…eben Zeit um ganz bewusst „aus der Zeit zu kommen“- in sich zu gehen und das Außen außen zu lassen… deshalb 🙂

In diesem Sinn- bleibt munter und gesund- wir sehen oder lesen uns in einer Woche wieder- alles Liebe!

Kira

Friedrich Schiller…“Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit“

Yoga und das Immunsystem

Wie sind mitten im Herbst, der Zeit des Metallelementes mit den Meridianen Dickdarm und Lunge. Diese haben einen direkten Bezug zum Immunsystem und bedürfen der besonderen Aufmerksamkeit. Sind beide Meridiane ausgeglichen und in guter Funktion, dann stärkt das unser Immunsystem.

Dazu kann Yoga beitragen- Atemtechniken und Asanas sorgen für den freien Flus des Qi in den Meridianen.

Welche Techniken dienen dazu?

  1. Kapalabhati– die Reinigungsatmung/Stoßatmung- dabei werden die oberen Luftwege sehr stark aktiviert und somit erfolgt ein effektiver Austausch von Sauerstoff/ Kohlendioxid/ Giftstoffen; der Raum sollte möglichst alleine genutzt werden und sehr gut be- und entlüftet werden(Fenster öffnen).

Anleitung: Setze dich aufrecht hin; ein bequemer Sitz sollte mühelos 15 Minuten zu halten sein- nutze ein Kissen oder eine Decke 🙂 ; Atme gelassen tief ein- dann atme stoßweise 10-15 x aus; dabei ziehe die Bauchdecke und den Bauchnabel immer weiter nach innen; dann wiederhole den Prozeß- 3x sind ausreichend; steigere dich langsam. Nach dem Beenden dieser Atemtechnik praktiziere im Sitz die Abfolge Katze/ gerader Rücken und absolviere dann noch einmal 3x 15 Ausatemstöße. Danach absolviere die unten aufgeführten Asanas oder begebe dich zum Yoga-Nidra in Rückenlage.

2. ParivrttaJanu-Shirshasana- das sitzende Dreieck– mit dieser Asana wird die Zwischenrippenmuskulatur aufgedehnt, die Meridiane Lunge, Dickdarm und Gallenblase „geöffnet“; somit wird die Atemhilfsmuskulatur, das Gewebe von Bronchien und Lunge besser durchblutet, die Sauerstoffbindung erhöht- die Scjleimhäute können besser arbeiten 🙂

Ausführung: Nimm mit gegrätschten Beinen auf deiner Matte oder dem Teppich platz- winkle das linke Bein an; bereite die Übung vor, indem du erst mehrfach(5x-Einatmung) den linken Arm über die Seite anhebst und mit „Sonnenfingern“(Daumen zeigt nach hinten) nach oben in Richtung Decke streckst- Ausatmen- und wieder über die Seite absenken; Mitte Einatmung; dann beginne- den Arm anzuheben, im Ellenbeugen zu beugen und dehne den Rumpf nach rechts- der rechte Arm streckt sich nach links auf Bauchhöhe(lange Ausatmung)- praktiziere dann auf der rechten Seite mit Beinwechsel; Wiederhole auf jeder Seite 7/8x- halte dabei langsam steigernd von 3 Atemzügen bis 10 Atemzüge.

3. Trikonasana– das stehende Dreieck- diese Asana weitet den gesamten Brustkorb, vitalisiert und dehnt die BWS und das Zwerchfell- damit werden die Bronchien und das Lungegewebe „durchlüftet“. Das Zwerchfell ist als Atemhilfsmuskel oft blockiert- Computerarbeit, sitzende Tätigkeiten, einseitige Belastungen und auch einseitiges Training tragen dazu bei- dher ist TRIKONASANA eine sehr wertvolle Übung.

Ausführung: Stelle dich in eine etwas weitere Grätsche; rechter Fuß 90 Grad und linker Fuß 45 Grad nach rechts drehen; Bauchnabel und Becken gegen diese Richtung halten- Körpermitte halten(Tiefe Einatmung); den Oberkörper nach rechts neigen( lange Ausatmung)- dabei geht der rechte Arm lottreu nach unten, die rechte Hand stützt auf einen Block oder Boden; der linke Arm öffnet sich nach oben(Sonnenfinger), so dass Schulter über Schulter steht; der Kopf/ Gesicht bleibt im Lot mit dem Bauchnabel; verweile beginnend mit 5 Atemzügen und steigere dann bis zu 15 Atemzüge; wiederhole zur anderen Seite. Die Asana wird 5x zu beiden Seiten geübt.

Nach dieser Yogapraxis streiche den gesamten Körper von Kopf bis Fuß beidseitig aus- erst außen hinunter, dann innen wieder hinauf- atme dabei kräftig ein und aus.

Danach gönne Dir einen Kräutertee aus Eisenkraut(Verbene) und etwas frischem Ingwer. Auch Zistrosenkraut oder griechischer Bergtee wirken präventiv. Vielleicht legst Du Dir auch einen Leberwickel an; dieser entgiftet zusätzlich und sorgt für eine Tiefenentspannung.

Tipp: Nimm in der Erkältungszeit Schüssler Salz Nummer 3- Ferrum phosphoricum D12- mit 20 Pastillen über den Tag verteilt. Damit wird die Sauerstoffbindung im Blut gestärkt- du wirst deutlich widerstandsfähiger 🙂

Gute Gesundheit und eine schöne Woche- Eure Kira

Unsere Hände…

…lassen uns nicht nur seit der Kindheit die Welt „BEGREIFEN“- sie stehen uns zur Seite, um den Sinn „Tasten“ voll zu entfalten, Gegenstände einfach in die Hand zu nehmen… und im Yoga?? Ja- da sind sie dazu da, uns mit „Sonnenfingern“ durch die Asanas zu führen; uns ggf. direkt mit den Chakren zu verbinden. Aber das ist noch längst nicht alles:

  • …mit ihnen haben wir Vieles im Griff
  • …mit ihnen erfassen wir Vieles
  • …wir entwickeln Fingerspitzengefühl
  • …mit ihnen sind wir Handlungsfähig
  • …..

Unsere Hände bestehen aus Handwurzel, Mittelhand und Fingern- in der Handwurzel sorgen 8 kleine Knöchelchen für Ordnung und Funktion; 5 röhrenförmige Knöchel bilden die Mittelhand an denen die Finger mit je 3 Knochenabschnitten befestigt sind; der Daumen bildet die Ausnahme mit 2 Knöchelchen und seinem Sattelgrundgelenk; dazu kommen Gelenke(Kugelgelenk), Gelenkkapseln, Muskeln, Sehnen und Bänder- ein komplexes System mit gut durchdachter Funktionalität, aber auch Anfälligkeit und Verletzungspotential wenn, ja wenn wir diesen unseren Greifwerkzeugen keine Aufmerksamkeit schenken.

Von Natur aus können wir unsere Hände/Finger sehr gut bewegen- die Vitalität und Frische der Jugend manifestiert sich darin- es sind MARMAS; Vitalitätszentren im Körper, die eine besonderen Aufmerksamkeit bekommen sollten; denn dort stagniert die Energie gerne bzw. sie sind Hauptorte, an denen Qi oder Prana besonders gut fließt. Marmas haben oft eine starke Verbindung zu anderen Körperbereichen; bspw. Handgelenk-Nase; Kleinfinger-Herz; Daumen-Bronchien… usw.

Besonders anfällig sind unsere Hände/Finger für Kälte- oder Hitze-Bi- rheumatische Erkrankungen nterschiedlicher Genese- um ganzheitlich zu arbeiten, stellt sich dann die Frage:

Gesund-Krank?

“ Warum entzünde ich immer wieder innerlich; was stellt den Reiz dar?“

„Der Schmerz ereilt mich immer wieder- welches Thema schleicht sich immer wieder in mein Leben?“

Es gibt viele Erkrankungen, die zur „Hand“-lungseinschränkung führen- vor allem der Stoffwechsel spielt dabei eine große Rolle- unsere Hände sind immer so gesund, wie wir uns ernähren, bewegen, leben- Gicht, Sehnenentzündungen, Karpaltunnelsyndrom, Durchblutungsstörungen… viele Erkrankungen manifestieren sich bei einer entsprechenden Disposition in den Händen.

In der Chinesischen Medizin arbeiten wir mit den Jing-Points der Finger; im Yoga haben die Hände und Finger den besonderen Bezug zum 2. Chakra- dem Svadhisthana/ Sakral- oder Sexual-Chakra- hier wohnt unser SELBST mit Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Sexualität, Intuition, Kreativität, Selbstakzeptanz- es wird vom Unterbewusstsein gesteuert/beeinflusst.

Wir kennen alle solche Redewendungen „Es gleitet mir aus den Händen“ oder „Ich bekomme es/dies/… nicht in den Griff“ , „Es rinnt mir durch die Finger“…- ein Defizit im Sakral-Chakra, im Dantian zeigt sich in mangelndem Selbstbewusstsein und in der Endkosequenz in Angst- wir können auch noch die Klassiker der alten Chinesischen zu Rate ziehen: die Nierenenrgie manifestiert sich in gesunder Fülle in Mut- im Mangel in der Angst. Ist die Angst sehr stark- schwächelt das Svadhisthana- dann erfolgen Rückzug, der Verlust der Lebensqualität- das Leben „rinnt durch die Hände“.

Wie können Sakralchakra und Hände gestärkt werden:

  • Mani Bandha Shakti Vikasaka
  • Asanas wie Krähe, herabschauender Hund, Hahn, einfacher Pfau(Mayurasana), die einfache Schlange(Sarpasana) oder auch die Berghaltung(Tadasana) mit verschiedenen Handhaltungen; die Handhaltungen im QiGong-Ball oder „Himmel stemmen und die Erde drücken“ führen zu Flexibilität und Hand/Finger-Vitalität
  • Mula-Bandha stärkt das Sakralchakra-
  • Anjali-Mudra
  • Sambodhini-Mudra
  • Meditation und Affirmation von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen
Krieger III mit AnjaliMudra

Alle Varianten sollten immer durch eine(n) QiGong- oder Yoga-Lehrer/*in angeleitet werden; später darf gerne alleine geübt werden.

Viel Erfolg und gutes Gelingen beim“Händeln“der neuen Woche- alles Liebe wünsche ich Euch🕉

Kira

Emotion Angst in diesen Zeiten

In diesen Zeiten begegnet mir in der Praxis im Umgang mit meinen Patienten/Patientinnen immer wieder eine Emotion- die Angst.

Angst engt ein; Angst schwächt das Immunsystem; Angst schaltet den realen Verstand aus. Es gibt in unserer Gegenwart Quellen für Ängste, die im Bereich alte und neue Medien immer wieder genährt werden- daraus ergeben sich dann vielfältige Symptombilder, die sich im Körper festsetzen:

Angst ist ein wichtiger Überlebensmechanismus und von Natur in uns gespeichert. Sie hat die Aufgabe, kurzfristig viel Energie zur Verfügung zu stellen, so dass wir entweder kämpfen oder flüchten können. Die Alternative- nicht wirklich- wäre der Schock “ Starr sein vor Angst“…

Diese und jede Energie können und sollten wir positiv- egal bei welcher Angst- und in vollem Umfang nutzen:

  • Bewegung– um aus dem blockierten Zustand heraus zu kommen; Bewegung löst stagnierendes Qi und Blut; es hilft schon wenig- tanzen, gehen, lachen und sich gegenseitig umarmen(Familie 😉 )- alles und viel mehr bewegt Qi;
  • Aufmerksamkeit/Meditation– auf den Moment; Atme und lass ganz bewusst die Schultern locker; den Atem bewusst spüren- spüren wie die reine Luft einströmt und wie das Verbrauchte- in allen Facetten-ausströmt- so entsteht deine Meditation. Deine Konzentration auf deinen Atem ist sehr heilsam und erweitert sich zur Meditation- das hilft dir, innerlich frei zu bleiben oder zu werden 🙂
  • Bewusstsein– nimm die Position des Betrachters oder Beobachters ein- dir selbst aber auch deiner Außenwelt gegenüber; ziehe die Möglichkeit in Betracht, dass du und alle gerade mitten in einem Wandlungsprozesses sind- zur Wandlung gehört das jeder darin ist und nicht weiß wohin diese führt. Das ist Transformation- der Ausgang ist nicht vorhersehbar und offen- vieles kommt in das BEWUSSTSEIN- vieles bleibt außen vor- spannend und natürlich auch voller Skepsis und ggf. Angst
  • Energetische Unterstützung- Akupunktur für Herz und Nieren, für Leber und Lunge- und Kräutermedizin mit nierenstärkenden Kräuteren kann dich vor übertriebener, diffuser Angst bewahren/ befreien- stärke die Nieren zum Beispiel auch durch Yoga oder QiGong- Angst ist die Emotion der Nieren.
  • Statistik für deinen geschärften Blick- informiere dich breit gefächert; nutze nie- egal zu welchem Thema- nur ein und dieselbe Quelle; nutze auch deine Lebenserfahrung und deine gesunde Intuition
  • Mut– sei mutig; lass dich nicht wie ein Lemming mitziehen- mein Papa hat immer gesagt:“ Wenn alle in den Brunnen springen, musst du das nicht auch machen“- es kann sein, dass du erst einmal allein bist; bald aber nicht mehr- MUT wird immer belohnt; schätze aber richtig ein, wo es sich lohnt, mutig zu sein- Mut sollte immer dir, deiner Familie, deiner Gesundheit und deiner Energetik dienen- es bringt Nichts, auf Teufel komm raus, mutig zu sein- manchmal ist es mutiger wegzulaufen 😉
  • Trost– lass dich trösten und nimm Trost an- das ist kein Zeichen von Schwäche; zieh dich zurück, wenn es dich tröstet; iss ein Stück Schokolade, wenn es dich tröstet; gehe in die Natur, wenn es dich tröstet; tausche dich aus, wenn es dich tröstet… Trost ist eine universelle Kraft!!!
  • YangShen– Lebenshygiene in allen Bereichen; alles im Mangel oder Übermaß schwächt dich- stärkt aber negative Emotionen, also auch die Angst. Für dich bedeutet es: ernähre dich deinem Typ entsprechend; achte auf ausreichende Ruhe/ Schlaf; bewege dich maßvoll aber regelmäßig; halte dich warm- nicht kalt oder heiß; nutze deine spirituelle Kraft- nutze die Liebe mit allen Facetten für dich! Liebe ist eine Kraft, die selbst stärkste Ängste vertreiben kann!
Stärke über gute Nahrung deine Nieren

Es gibt sicher noch Vieles- für den einen oder anderen auch einen ganz anderen Weg.

Wichtig ist nur- bleibt in eurer Mitte, bleibt gesund und geht euren Weg durch diese Zeit!

Alles Liebe und gute Gesundheit wünscht euch Kira

“ Möge dein Tag durch viele kleine und schöne Dinge groß werden“

aus Irland

Einfach „Faszien“- tastisch

Einen Beitrag zu Faszien habe ich ja schon einmal geschrieben; heute geht es ganz speziell um die seitlichen Faszienbänder, die im Verlauf des Gallenblasenmeridian zu finden sind. Der Gallenblasenmeridian als Yang-Meridian ist der Meister für Sehnen und Bänder- daher ist ein Aufdehnen besonders wichtig; nicht nur für Sportler 😉

Ich habe heute eine kleine Serie für Sie/Euch, die eine Variante des Halbmondes- Ardha Chandrasana – erarbeitet; eine kleine, abe feine Übung, die das Gehen verbessert, eine positive Wirkung auf die Lunge ausübt; die seitlichen Faszienstränge aufdehnt; den Gallenblasenmeridian entspannt; Schmerzen in Hüfte und Knie’n lindert; die Wirbelsäule mobilisiert; das Herz als Sitz des Geistes und den Herzraum öffnet und für eine äußere und innere Balance sorgt:

  • Beginne mit einer leichten Aufwärmung im Stand; führe etwa 4-6 kleine Sonnengrüße durch- siehe unten
Variante-kleiner Sonnengruß
  • Gehe dann in die Stuhl-Position und aus dieser in eine ganze oder halbe Vorbeuge; Du kannst variieren- bspw. neige den Oberkörper nur leicht und stütze die Hände auf die Oberschenkel…
  • …setze dann das rechte/linke Bein- beginne ruhig mit deiner Schokoladenseite- über Kreuz hinter dein Standbein- strecke es lang zur anderen Seite; den Fuß dabei auf die Außenkante aufsetzen und die Zehen in Richtung Standbein ziehen…
  • …hebe dann den Oberkörper; ziehe das Becken dabei bewusst „zwischen die Beine- BeBo aktiv“- der Oberkörper und auch die Arme strecken sich aktiv mittig nach oben…
  • …nun ziehe mit der Hand auf der Seite des Standbeines am Handgelenk des Armes auf der Seite vom hinten gekreuzten Beines sanft in Richtung Standbein-Seite- damit erreichst du eine sanfte, aber wirkungsvolle Dehnung der Seite(Step4)…
  • …nimm ganz zum Schluss den Kopf mit- Kinn zur Brust gezogen, der Hinterkopf schiebt nach hinten- damit erreichst du eine deutlich stärkere Dehnung zu der jeweiligen Seite.

Diese Übung ist eine wirkungsvolle Asana- Variante, um Verkürzungen vorzubeugen; es geht besonders um das IT-Band(siehe Artikel hier). Für Sportler in den Sportarten Laufen, Ballsport, Kampfsport, Kraftsport… ist diese Variante daher besonders interessant, da sie effektiv gegen Verkürzungen im Hüftbereich angeht aber auch übertrainierte Bänder aufdehnt. Diese locker- verspielte Variante beugt Schmerzen an den Knien vor; lindert diese auch- gleichzeitig hält sie beide Körperhälften in Balance. Ein weiterer Effekt ist eine bessere Lungenfunktion; da durch die Amhaltung der Brustraum und auch die Meridiane Herz und Lunge aufgedehnt werden- noch genauer – die Haltung hat einen positiven Effekt auf das Zwerchfell und die Zwischenrippenmuskulatur- diese wird ebenfalls sanft aufgedehnt und kann damit zu einer effektiveren Atmung führen.

Also ran an diesen Slow-Half-Moon- so spielerisch und doch so effektiv- viel Freude und Spaß beim Ausprobieren!

Alles Liebe und gute Gesundheit wünscht Euch/Ihnen Kira

Eine klassische Halbmondvariante aus dem kleinen Krieger heraus

Gesund älter werden mit Hilfe der klassischen chinesischen Medizin

Das YangShen- die Lebensführung für ein gesundes und langes Leben ist mehr als eine Prävention von Krankheiten- es ist eine Einstellung zum Leben und zur Gesundheit- sie beginnt im Kindesalter und selbst das Gehen des letzten Weges ist davon bestimmt. Es ist so schade, dass in unserem Kulturkreis das alte Wissen dazu bei einem Großteil der Menschen wenig oder gar keine Resonanz findet. Nicht nur im asiatischen Kulturkreis gibt es diese tiefe Achtung, den Respekt vor dem Leben; auch bei uns kennen wir dies- bspw. in den überlieferten Lehren Hildegard von Bingens. Nach Studien der letzten Jahrzehnte ist mittlerweile erforscht, dass etwa 40 % der Krankheiten auf Veranlagungen und ererbte Konstitutionen zurückzuführen sind; 60% der Gesundheit beruhen jedoch auf Lebensführung und Einstellung zum Leben.

Sauer vom Geschmack+grün in der Farbe= positiv für die Leber und Gallenblase

Die Praktiken des YangShen oder auch nach den Lehren Hildegard von Bingens sind:

  • Kultivierung des Geistes und der Emotionen- zum Beispiel duch regelmäßige Meditation
  • Regulierung der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme- in Achtsamkeit wann, wie, wieviel, was…
  • Balance des Körpers in Ruhe und Bewegung/Belastung-Entlastung; regelmäßige Bewegung an j e d e m Tag des Lebens
moderates Krafttraining- „…in einem gesunder Körper wohnt ein gesunder Geist…“
  • ausreichender und guter/erholsamer Schlaf- variierend von Mensch zu Mensch…
  • Achtsamkeit und Liebe/Aufmerksamkeit zu sich selbst….
  • …und Liebe zu Natur, den Lebewesen, der Kultur(Musik, Tanz, Kunst)
  • eine erfüllende und erfüllte Sexualität

Die klassische chinesische Medizin bietet dem Nutzer eine Vielzahl an Möglichkeiten, denn unsere Dysbalancen gehen nicht auf einen Mangel, sondern auf einen Überfluss und eine Vernachlässigung des Notwendigen zurück:

  • Ernährungsmedizin- Typ entsprechend als eine lebenslange Möglichkeit für eine gesunde Ernährung
  • Konstituionsakupunktur zur Stärkung der Essenz/ des JING
  • Kräutermedizin entsprechend der Konstitution
  • TuiNa
  • TaiJiChuan und QiGong oder Yoga- mit den Möglichkeiten der Meditation und Körperübungen
  • Leben im Einklang mit den Tageszeiten/ Jahreszeiten
  • Nutzen der Moderne für die Gesundheit
  • Anerkennen, dass das Altern ein physiologischer Prozess ist, der zum Leben gehört- wir entstehen aus Yin und Yang und sofort altern wir- nach der Geburt im besten Fall erst innerhalb von 70-100 Jahren

Das Entscheidende ist das Maß halten- Ausleiten oder Zuführen, Wärme oder Kälte, Bewegung oder Ruhe… und das jeweils immer zu hinterfragen, welches Ausmaß die Handlung haben muss!

Altern- nicht schrecklich, sondern der Lauf der Zeit- wie allerdings, dass haben wir wieder selbst in der Hand 🙂 – und das ist eine sehr gute Nachricht!

Alles Liebe und Shenti JianKang(gute Gesundheit)- Ihre Kira Schwarzrock

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