Meditation und Bewegungstherapie

Baumgeister- die Energie unserer heimischen Bäume Teil X

Hallo an Dich- in dieser Woche- in dieser kurzen Zeit vor der Frühlings- Tag-und Nachtgleiche. Während ich diese Zeilen schreibe, steht die Sonne tief über dem Tollensesee. Der Horizont leuchtet orange-rot, der Himmel hat ein subtiles BLAU und die Vögel zwitschern leiser im Wald und in den Hecken. Und wieder stelle ich fest, dass sie diesen großen Rhythmus des Lebens doch so viel besser kennen als wir… den Rhythmus von Vergehen und Neubeginn… von Rückzug und Aufbruch.

Dieses Wochenende war wiede mal ein großes Geschenk an Zeit… ein paar Tage innehalten.. dem Körper zuhören… und manchmal erkennen, welche „Züge“ im eigenen Leben gerade sinnvoll und wichtig sind… einer wahr dieser wunderbare Workshop zum 8.März- dem Weltfrauentag- nicht laut mit Sekt und Singen, sondern angefüllt mit tatsächlich nährenden Begegnungen für Körper, Geist und Seele.

UND… mit der bewußten Entscheidung, Dich einzuladen- einzuladen, dieser jetzt letzten Reise durch die Baumgeister zu folgen und zwar zum WACHOLDER:

Natürlich ist der Wacholder nicht ein typischer Baum, eher so ein DAZWISCHEN, so wertvoll, dass Du die „Knie beugen“ darfst…

Mein kleiner Wacholder 🙂

Der Wacholder (Juniperus communis) gehört zu den ältesten Heil‑ und Ritualpflanzen Europas. In schamanischen Traditionen kennen wir ihn als starken Schutz- und Reinigungsbaum, während er in der Traditionellen Europäischen Medizin (TEM)und der Klassischen Chinesischen Medizin (CM) vor allem mit Verdauungskraft, Wärme und der Bewegung stagnierender Energie verbunden wird. Sein aromatischer Duft, seine Beeren und sein Rauch werden seit Jahrtausenden genutzt, um Körper, Geist und Räume zu klären.

Der Baumgeist des Wacholders im Schamanismus

Der Wacholder wird als Hüter der Schwelle und Reiniger der Energiefelder betrachtet.

  • Sein Rauch wurde traditionell zum Ausräuchern von Häusern, Ställen und Heilräumen verwendet.
  • In schamanischen Ritualen symbolisiert er Schutz, Klarheit und geistige Reinigung.
  • Der Baumgeist des Wacholders gilt als Wächter gegen fremde Energien und als Begleiter auf spirituellen Reisen.
  • Seine nadelige Struktur steht für Wachsamkeit und klare Grenzen.
Wacholder-Räuchern in der norddeutschen Heidelandschaft- mit KI bearbeitet

Runen und Wacholder

Energetisch wird der Wacholder häufig mit der Rune Algiz (ᛉ) verbunden.

Rune ᛉ – Algiz

  • Bedeutung: Schutz, Verbindung zum Höheren
  • Symbolik: Geweih oder erhobene Arme zum Himmel
  • Energie: Schutzschild, spirituelle Wachsamkeit

Algiz steht für Schutz des Energiefeldes und spirituelle Ausrichtung, ähnlich wie der Wacholder, der in vielen Kulturen als Schutzpflanze am Haus gepflanzt wurde.

Alles verwendbar- Holz, Nadeln, Beeren

Wirkung in der Traditionellen Europäischen Medizin

In der europäischen Kräuterheilkunde ist Wacholder eine klassische wärmende und reinigende Heilpflanze.

  • fördert Verdauung und Stoffwechsel
  • wirkt harntreibend und entschlackend
  • unterstützt Leber, Nieren und Blase
  • regt die Durchblutung an
  • wird traditionell bei Völlegefühl, Rheuma und Müdigkeit eingesetzt

Seine Beeren enthalten ätherische Öle, Bitterstoffe und Harze, die stark anregend auf die Verdauungsorgane wirken.

Wirkung im Kontext der CM

Energetisch lässt sich Wacholder gut in das System der CM integrieren…

Energetische Qualität

  • Temperatur: warm bis heiß
  • Geschmack: scharf, aromatisch, leicht bitter
  • Wirkrichtung: bewegend und trocknend

Zuordnung der Organe

  • Milz und Magen – stärkt die Verdauung und transformiert Feuchtigkeit
  • Niere und Blase – bewegt Wasser und unterstützt die Ausscheidung
  • Leber – löst stagnierendes Qi

Der Wacholder bewegt stagnierendes Qi und Feuchtigkeit, zwei häufige Ursachen für Schweregefühl, Müdigkeit, Verdauungsprobleme, rheumatische Beschwerden…

Norddeutsches Gesundheitsrezept: Wacholder‑Heide‑Trunk

Wacholder und Weihrauch- unschlagbar mit Honig

In unseren norddeutschen Regionen wurde Wacholder traditionell in Getränken und Speisen genutzt, besonders in den heimischen Heide‑ und Küstenlandschaften.

Zutaten

  • 1 Liter Wasser
  • 1 TL zerdrückte Wacholderbeeren
  • 1 kleines Stück frischer Ingwer
  • 1 TL Heidehonig
  • etwas Zitronenschale

Zubereitung

  • Wasser aufkochen.
  • Wacholderbeeren und Ingwer hinzufügen.
  • 10 Minuten sanft köcheln lassen.
  • Abseihen und mit Heidehonig und Zitronenschale verfeinern.

Dieses Getränk wird nach schweren Mahlzeiten oder im Frühjahr getrunken, um den Stoffwechsel anzuregen und den Körper zu klären. Bei Kälte in den Gelenken ist dieser Trank ebenfalls sinnvoll 🙂

Interpretation des Rezepts -CM

ZutatEnergetische Wirkung in der CM
Wacholderbewegt Qi, trocknet Feuchtigkeit
Ingwerwärmt Milz und Magen
Honigharmonisiert und stärkt Qi
Zitronebewegt Leber‑Qi

Die Kombination stärkt besonders die Mitte (Milz und Magen), fördert die Verdauung und bewegt stagnierende Energie. Dadurch kann sich der Shen, der Geist des Herzens, klarer entfalten.

Was bleibt- die Essenz für den Alltag

Der Wacholder verbindet Schutz, Reinigung und Vitalität. Schamanisch klärt er Energiefelder und schützt Räume, während TEM und CM seine wärmende und bewegende Kraft für Verdauung und Stoffwechsel schätzen. Als Ritualpflanze und Heilgewürz gibt er Dir die Erinnerung, dass echte Gesundheit erst beginnt, wenn Blockaden gelöst und Lebensenergie wieder in Bewegung gebracht werden.

Pflanze einen Wacholder- er bleibt in deinem Leben und selbst im Topf- klein bleibend- spürst Du seine Kraft, seine Energie, seine reinigende Wirkung- alles Liebe und am Freitag dann voller Freude in die letzte Woche vor der Frühlings-Tag-und Nacht-Gleiche!

Kira

Der Wacholder reinigt den Weg, damit Geist und Herz klar sehen können.“

Baumgeister- die Energie unserer heimischen Bäume Teil IX

Herzlich Willkommen im März- und welch sonniger Beginn.

Sonne im März am Strand von Trassenheide/Usedom

Vor knapp einer Woche noch Schnee und Eis und jetzt können wir schon sagen „…Vom Eise befreit…“

Und so zeigen sich, dank der schon ordentlich wärmenden Märzsonne, bereits die ersten kleinen Knospen an unseren heimischen Bäumen, die Schneeglöckchen und Märzbecher.

Ein ganz wunderbarer Baum findet sich recht häufig in unserer Heimat- die Kiefer:

Die Kiefer ist in der europäischen wie auch in der asiatischen Heiltradition ein kraftvoller Baumgeist, der für Reinigung, Standhaftigkeit und Regeneration steht. In der Verbindung von CM (Chinesischer Medizin)TEM (Traditioneller Europäischer Medizin)Runenmagie und schamanischer Pflanzenarbeit offenbart sie sich als Brücke zwischen Himmel und Erde – ein Symbol für Lebensenergie (Qi), Schutz und geistige Klarheit.

Die Kiefer – Baumgeist und Symbolik

Die Kiefer (Pinus sylvestris) gilt als Baum des Nordens, tief verwurzelt im Boden/häufig im Sand und doch aufstrebend zum Licht. Ihr Geist wird in der schamanischen Arbeit als Hüterin der Klarheit und Reinigung wahrgenommen. Sie hilft, alte Energien loszulassen, stärkt die Lungenkraft und öffnet den Geist für Inspiration.

Energetische Zuordnungen:

  • Element: Holz (nach CM) und Luft/Feuer (nach TEM)
  • Organe (CM): Lunge, Leber, Herz
  • Emotion: Trauer und Wut transformierend in Mut und Lebensfreude
  • Runische Entsprechung: Eihwaz (Verbindung zwischen Leben und Tod, Schutz, Transformation)

Wirkung aus Sicht verschiedener Heiltraditionen

TraditionWirkung der Kiefer
CMWärmend, Qi-bewegend, Schleim transformierend, öffnet die Lungen, löst Stagnationen, stärkt Abwehrenergie (Wei Qi)
TEMDesinfizierend, auswurffördernd, durchblutungssteigernd, reinigend für Atemwege und Haut
Schamanische SichtReinigend auf energetischer Ebene, bringt Klarheit, stärkt den inneren Schutzkreis, verbindet mit Ahnenkraft
Runische ArbeitMit Eihwaz oder Algizkombiniert: Schutzritual, Erdung, innere Stärke

Ein wunderbares norddeutsches Rezept: Kiefernnadel-Oxymel zur Gesunderhaltung

Ein traditionelles Hausmittel aus Norddeutschland, das die Kraft der Kiefer mit Honig und Apfelessig verbindet – ideal zur Stärkung der Lunge, des Immunsystems und zur Reinigung des Qi.

Zutaten:

  • 2 Handvoll frische junge Kiefernnadeln (im Frühjahr gesammelt)
  • 250 ml roher Honig
  • 250 ml naturtrüber Apfelessig

Zubereitung:

  1. Nadeln fein schneiden oder leicht anquetschen, um die ätherischen Öle freizusetzen.
  2. In ein Glas geben und mit Honig und Apfelessig übergießen.
  3. Gut verschließen und 3 Wochen an einem dunklen, warmen Ort ziehen lassen.
  4. Abseihen und in dunkle Flaschen füllen.

Anwendung:
Täglich 1–2 Teelöffel pur oder in warmem Wasser einnehmen, besonders in der kalten Jahreszeit oder bei beginnenden Erkältungen.

Kiefern rund um die Bornmühle

Interpretation des Rezept’s im Kontext CM

In der CM wirkt dieses Oxymel:

  • Lungen-Qi stärkend – durch die harzigen ätherischen Öle der Kiefer
  • Feuchtigkeit transformierend – Apfelessig bewegt stagnierendes Qi
  • Milde Yang-Tonisierung – Honig nährt das Yin, während die Kiefer Wärme und Bewegung bringt

Diese Kombination harmonisiert Yin und Yang, stärkt die Abwehrenergie (Wei Qi) und reinigt die Leitbahnen von Schleim und stagnierender Energie. Besonders geeignet bei FrühjahrsmüdigkeitAtemwegsbeschwerden und emotionaler Schwere.

Schamanische Anwendung

In der schamanischen Praxis kann man während der Zubereitung die Rune Eihwaz in das Glas ritzen oder visualisieren, um die transformierende Kraft der Kiefer zu aktivieren. Beim Einnehmen des Oxymels kann ein kurzer Atemzug mit der Intention:“ Ich atme Klarheit und Lebenskraft – der Geist der Kiefer reinigt mich.“ gesprochen werden.

Die Kiefer vereint in sich die Stärke des Nordens, die Weisheit der Erde und die Leichtigkeit des Atems. In der Verbindung von CM, TEM und schamanischer Arbeit wird sie zu einer tiefen Lehrerin für Reinigung, Schutz und innere Balance.

Vertiefende Bedeutung der Runen für die Arbeit mit der Kiefer

RuneNameBedeutungBezug zur Kiefer
EihwazAchse zwischen Leben und Tod, Schutz, TransformationEntspricht dem Stamm der Kiefer – aufrecht, tief verwurzelt, verbindet Himmel und Erde. Unterstützt beim Loslassen alter Energien und dem Aufbau innerer Stärke.
AlgizSchutz, Verbindung zu höheren Kräften, spirituelle FührungWie die Äste der Kiefer, die sich zum Himmel öffnen. Aktiviert Schutzfelder und stärkt das Wei Qi(Abwehrenergie) auf energetischer Ebene.
ThurisazReinigung, Abwehr, DurchbruchEntspricht der reinigenden, harzigen Kraft der Kiefer. Unterstützt bei der Auflösung stagnierender Energien und beim energetischen „Durchatmen“.
UruzUrkraft, Lebenskraft, körperliche StärkeSymbol für die vitale Energie, die durch die Kiefer fließt. Fördert Regeneration und Erdung.

Anwendung in der Praxis

1. Runenritual für Kiefer-Oxymel

  • Zeichne die Rune Eihwaz oder Algiz mit einem Holzstab oder Messer in das Glas oder auf ein Stück Rinde, das du daneben legst.
  • Sprich dabei eine Intention, z. B.:„Möge der Geist der Kiefer mich reinigen, schützen und stärken. Eihwaz – ich stehe fest zwischen Himmel und Erde.“
  • Lass die Rune während der Reifezeit des Oxymels am Gefäß, um die energetische Schwingung zu halten.

2. Räucherung und Meditation

  • Kiefernharz oder Nadeln räuchern, während du die Rune Thurisazvisualisierst, um Räume oder Energiefelder zu klären.
  • In Meditation kann Uruz als Symbol über dem Herzraum vorgestellt werden, um Lebensenergie und Mut zu aktivieren.

Verbindung zur Chinesischen Medizin

In der CM korrespondieren diese Runen mit bestimmten Funktionskreisen:

RuneCM-EntsprechungWirkung
EihwazLeber und NierenStabilisiert das Wurzel-Yang, fördert Entgiftung und Wandlungsprozesse
AlgizLungeStärkt das Wei Qi, schützt vor äußeren Pathogenen
ThurisazDickdarmUnterstützt die Ausleitung von Feuchtigkeit und Schleim
UruzMilzTonisiert Qi und Blut, stärkt körperliche Vitalität

Die Kombination von Kiefer und Runenarbeit vereint die Heilkräfte der Natur mit den archetypischen Energien der nordischen Weisheit. So entsteht eine tiefe, ganzheitliche Praxis, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringt – verwurzelt in der Erde, offen zum Himmel.

Und somit wünsche ich Dir für Diese Zeit Anfang März die Kraft der Kiefer- für die Klarheit in Lunge und Geist- alles Liebe…

Kira

Baumgeister- die Energie unserer heimischen Bäume Teil VIII

Was für eine Disablot-Zeit- der Übergang in’s Frühjahr und tatsächlich beginnt in einer Woche bereits der März… „Wenn im Märzen der Bauer die Rösslein…“ 🙂

Bei uns sind die Temeperaturunterschiede von tiefen minus 12 Grad bis mittlerweile plus 10 Grad innerhalb einer Woche so stark, dass wir für unser Immunsystem schon ein paar Hausmittel benötigen- vor allem dann, wenn Dein Körper mit Schmerzen auf diesen Wechsel reagiert.

Kannst Du es erkennen 🙂 ?

Der Baumgeist der Weide (Salix) ist der Baum der Mondkräfte, des Wassers und der inneren Wandlung; bringt uns bei diesen Herausforderungen weiter.

Als Heilpraktikerin und schamanisch Praktizierende begegne ich ihr achtsam als Hüterin zwischen Schmerz und Heilung, zwischen Loslassen und Neubeginn. Sie steht oft in der Nähe oder am Wasser, biegsam und doch tief verwurzelt – ein Sinnbild für Regeneration nach Belastung, für Trauerarbeit und für die Kühlung überschießender Hitze.

Der Baumgeist der Weide

Die Weide trägt eine weiblich‑lunare Qualität. Ihr Geist wirkt:

  • kühlend und schmerzlindernd
  • bewegend bei innerer Stagnation
  • reinigend auf emotionaler Ebene
  • lösend bei festgehaltenem Kummer
  • klärend bei innerer Hitze

Schamanisch steht sie für das Element Wasser, für das Fließen von Gefühlen und für die Fähigkeit, sich zu beugen ohne zu brechen. Ihre Rinde enthält Salicin – eine natürliche Vorstufe der Salicylsäure – wodurch sich ihre traditionelle Anwendung bei Schmerz und Fieber erklärt.

Passende Runen zur Weide

Die energetische Signatur der Weide korrespondiert besonders mit folgenden Runen:

RuneNameBedeutungBezug zur Weide
LaguzWasser, Intuition, FlussElement Wasser, emotionale Reinigung
BerkanaWeiblichkeit, NeubeginnRegeneration, Heilung nach Krankheit
IsaEis, KonzentrationKühlung von Fieber und Entzündung
KenazTransformierendes FeuerWandlung von Hitze in Bewusstsein

Ritualempfehlung: Laguz und Berkana gemeinsam zeichnen bei Themen wie fiebrige Infekte nach emotionaler Belastung.

Erkennst Du die Baumgeister dieser alten Weide? Alte Weide in Bornmühle -Nähe Tollensesee

UND da habe ich nachfolgend zwei Rezepte aus meinen persönlichen Aufzeichnungen, die ich sehr gerne mit Dir teile… 🙂

Kopfweide am Wanderweg zwischen Häschendorf und Mönchhagen

Kräutermischung mit Weide gegen zwei Fieberarten

In der naturheilkundlichen Betrachtung unterscheiden wir energetisch zwischen:

  • Heißem, entzündlichem Fieber mit Rötung, Durst, Unruhe
  • Wechsel- oder „Kältefieber“ mit Frösteln, Gliederschmerz, Kopf- und Nackenspannung

Die Mischungen sind jeweils als Tee gedacht.

1. Mischung bei „heißem“ Fieber (entzündlich, trocken)

Ziel: Hitze klären, Entzündung senken, Flüssigkeiten bewahren

Rezeptur (Teemischung)

  • 30 g Weidenrinde
  • 25 g Mädesüß
  • 20 g Holunderblüten
  • 15 g Lindenblüten
  • 10 g Pfefferminze

Zubereitung

  • 1 EL Mischung mit 250 ml heißem Wasser übergießen
  • 10–15 Minuten ziehen lassen
  • 3–4 Tassen täglich

Wirkprinzip

  • Weide und Mädesüß: salicylathaltig, antipyretisch
  • Holunder und Linde: schweißtreibend
  • Pfefferminze: kühlend, klärend

2. Mischung bei „Kältefieber“ (Frösteln, Gliederschmerz)

Ziel: Oberfläche öffnen, Wärme mobilisieren, Schmerz lindern

Rezeptur (Teemischung)

  • 25 g Weidenrinde
  • 25 g Ingwerwurzel
  • 20 g Holunderblüten
  • 15 g Schafgarbe
  • 15 g Thymian

Zubereitung

  • 1 EL Mischung 5 Minuten sanft köcheln
  • Danach 10 Minuten ziehen lassen
  • 2–3 Tassen täglich heiß trinken

Wirkprinzip

  • Weide: schmerzlindernd
  • Ingwer: wärmend, zirkulationsfördernd
  • Holunder: schweißtreibend
  • Schafgarbe: regulierend
  • Thymian: antimikrobiell
Dekokt mit Weidenrinde bei rheumatischen Beschwerden

Wirkungsweise gemäß Klassischer Chinesischer Medizin (CM)

In der chinesischen Medizin entspricht die Weide energetisch dem Geschmack bitter und kühl. Sie wirkt vor allem auf:

  • Leber-Meridian
  • Herz-Meridian
  • teilweise Blasen-Meridian

Bei heißem Fieber- Pathogen: Wind-Hitze

Wirkung:

  • Klärt Hitze
  • Kühlt das Blut
  • Senkt aufsteigendes Leber-Yang
  • Lindert Schmerz durch Entspannung stagnierender Qi-Hitze

Energetisch: Ableitung von überschüssigem Yang.

Bei Kältefieber- Pathogen: Wind-Kälte mit nachfolgender Stagnation

Hier dient Weide nicht primär zur Kühlung, sondern zur Schmerzlinderung bei blockiertem Qi, während wärmende Kräuter das Yang mobilisieren.

Energetisch:

  • Bewegt blockiertes Qi
  • Löst Meridianspannung
  • Unterstützt die Öffnung der Oberfläche

Spirituell‑energetische Essenz

Diese Weide ist für mich eine große Inspiration 🙂

Die Weide wirkt auf drei Ebenen:

  • Körper: Schmerz und Fieber regulierend
  • Seele: Trauer lösend
  • Geist: Flexibilität und Anpassung stärkend

Sie erinnert daran, dass Heilung nicht im Widerstand entsteht, sondern im bewussten Mitfließen.

Die Weide ist damit ein Brückenbaum – zwischen Hitze und Kühle, zwischen Schmerz und Erkenntnis, zwischen Festhalten und Loslassen. In der Verbindung von Pflanzenheilkunde, Runenarbeit und energetischem Verständnis entsteht ein ganzheitlicher Zugang, der Körper und Seele gleichermaßen einbezieht.

Die Weide nimmt die Hitze des Körpers auf wie das Ufer das Hochwasser – und gibt dem System Ruhe zurück.“

In diesem Sinn wünsche ich Dir einen wunderbaren, gesunden und kraftvollen Übergang in den März.

Alles Liebe- Kira

Baumgeister- die Energie unserer heimischen Bäume VII

Herzlich Willkommen zum Tag so kurz vor Neumond und dem Übergang in das Yang-Feuer-Pferd-Jahr am 17.2.2026. Zu solch einer energetisch kraftvollen Zeit liegt es nahe, sich mit einem unserer stärksten heimischen Bäume zu beschäftigen- der Eiche:

Die Eiche ist nicht zart oder still- sie ist mächtig, kraftvoll und sehr präsent. Sie ist eine kraftvolle Hüterin- eine, die bleibt, wenn Stürme kommen. In der schamanischen Wahrnehmung trägt sie die Frequenz von Standhaftigkeit, Schutz und besonders geerdeter Energie. Mehr noch- wer sich mit der Eiche verbindet, tritt in ein Feld von Kraft, Klarheit, innerer Autorität und uralter Weisheit.

Eiche-Symbol von Kraft und Energie(Foto mit KI bearbeitet)

Die spirituelle Signatur der Eiche

Die Eiche steht für:

  • Erdung und Verwurzelung
  • Schutz und Abgrenzung
  • Integrität und innere Stärke
  • Verbindung zwischen Himmel und Erde
  • Ahnenkraft

Ihr mächtiger Stamm symbolisiert Stabilität, ihre tiefen Wurzeln reichen in das Unsichtbare, ihre Krone öffnet sich dem Licht. In vielen europäischen Traditionen galt sie als heiliger Baum – ein Ort der Orakel, der Schwüre und der Kraftübertragung.

Eiche im Winter am Tollensesee- Foto mit KI bearbeitet

Energetisch wirkt sie auf das Wurzelchakra und stärkt die Fähigkeit, im eigenen Feld zu bleiben.

Die Eiche und die Runen

In der nordischen Symbolik wird die Eiche besonders mit folgenden Runen verbunden:

RuneBedeutungVerbindung zur Eiche
UruzUrkraft, LebensenergieVerkörpert rohe, natürliche Stärke und körperliche Vitalität
ThurisazSchutz, Abwehr, GrenzsetzungEntspricht der schützenden, wehrhaften Qualität der Eiche
AlgizSchutz, höhere FührungWie die Krone der Eiche: Verbindung zwischen Erde und Himmel
EihwazWeltenachse, TransformationSymbolisiert den Baum als Brücke zwischen den Ebenen

Für eine schamanische Praxis kannst du eine dieser Runen auf ein kleines Stück Eichenholz ritzen und es als Schutzamulett tragen.

Die Runen sind nicht nur abstrakte Symbole – sie sind lebendige Kraftzeichen. Wenn du mit der Eiche arbeitest, kannst du bestimmte Runenzeichen bewusst einsetzen, um ihre Qualität zu verstärken. Hier findest du die passenden Zeichen in ihrer klassischen Form (Älteres Futhark).

Uruz ᚢ- Urkraft – unbearbeitete Lebensenergie

ᚢ Diese Rune steht für ursprüngliche Stärke, körperliche Vitalität und natürliche Autorität.
In Verbindung mit der Eiche verkörpert sie den kraftvollen Stamm – standfest, unbeirrbar, lebendig.

Thurisaz ᚦ- Schutz – Abwehr – klare Grenze

ᚦ Thurisaz ist die Rune der wehrhaften Kraft. Sie schützt dein energetisches Feld und hilft dir, klare Grenzen zu setzen.
Wie die raue Rinde der Eiche wirkt sie abschirmend und stabilisierend.

Algiz ᛉ- Schutz – Anbindung an höhere Führung

ᛉ Algiz erinnert in ihrer Form an ein Geweih oder einen Baum mit ausgebreiteter Krone.
Sie verbindet dich mit dem Schutz aus der geistigen Welt – wie die Eiche, die Himmel und Erde verbindet.

Eihwaz ᛇ- Weltenachse – Transformation – innere Stabilität

ᛇ Eihwaz symbolisiert den Weltenbaum, die Achse zwischen den Ebenen.
Sie steht für tiefe spirituelle Kraft, Übergänge und innere Unerschütterlichkeit.

Anwendungsmöglichkeiten für deine Praxis

  • Zeichne eine Rune auf ein Stück Eichenholz
  • Male sie mit Naturfarbe oder ritze sie achtsam ein
  • Lege sie während der Meditation auf dein Wurzelchakra
  • Nutze sie im Räucherritual als Kraftanker

Runen wirken durch Bewusstsein, Wiederholung und Intention- die Eiche gibt ihnen Substanz.

Die Eiche in der westlichen Heilkunde

In der europäischen Pflanzenheilkunde wird vor allem die Eichenrinde verwendet. Sie enthält viele Gerbstoffe, die stark zusammenziehend wirken.

Traditionelle Anwendungen:

  • Unterstützung bei Hautirritationen
  • Stärkende Sitzbäder
  • Gurgellösungen für Mund und Rachen
  • Kräftigung bei feuchter, entzündlicher Symptomatik
Es gibt mehrere Eichenarten- hier eine Stileiche

Energetisch entspricht die zusammenziehende Wirkung dem Prinzip der Sammlung: Energie wird gebündelt, Zerstreuung gestoppt.

Die Eiche wirkt strukturierend – körperlich wie seelisch.

Die Eiche in der Chinesischen Medizin

In der Chinesischen Medizin lässt sich die Eiche dem Element Holz zuordnen. Dieses Element steht für:

  • Wachstum
  • Entschlossenheit
  • Vision
  • Leber- und Gallenblasenenergie

Wenn das Holz‑Element geschwächt ist, zeigen sich:

  • Reizbarkeit
  • Frustration
  • Energetische Stagnation

Die Eichenkraft wirkt hier wie ein aufrechter Stamm: Sie fördert Standhaftigkeit ohne Härte und unterstützt eine klare Ausrichtung. Symbolisch stärkt sie das aufrechte Qi – die Fähigkeit, den eigenen Weg entschlossen zu gehen.

Räucherpraxis mit Eiche

Das Räuchern mit Eiche – meist mit kleinen Rindenstücken oder getrocknetem Holz – ist eine kraftvolle Schutz‑ und Erdungszeremonie.

Wirkung des Eichenrauchs:

  • Raumklärung
  • Stärkung des persönlichen Feldes
  • Unterstützung bei Übergangsritualen
  • Verbindung zu Ahnen

Schamanisches Räucherritual

Du brauchst:

  • Getrocknete Eichenrinde oder kleine Holzstücke
  • Räucherkohle oder Stövchen
  • Eine feuerfeste Schale
  • Optional: Beifuß oder Wacholder zur Ergänzung

Ablauf:

  • Entzünde die Kohle und lege etwas Eichenrinde darauf.
  • Stelle dich bewusst aufrecht hin.
  • Führe den Rauch von den Füßen über deinen Körper bis zur Krone.
  • Visualisiere starke Wurzeln, die tief in die Erde wachsen.
  • Sprich innerlich: „Ich stehe in meiner Kraft.“

Der Rauch der Eiche ist herb, klar und direkt- genau darin liegt seine Medizin.

Die Botschaft der Eiche

Die Eiche lehrt nicht Flexibilität um jeden Preis. Sie lehrt Verwurzelung. Sie zeigt, dass wahre Stärke aus Tiefe entsteht – nicht aus schreiender Präsenz.

Wenn du dich verloren fühlst, lehne dich an eine Eiche. Wenn du Klarheit brauchst, setze dich unter ihre Krone. Wenn du Schutz suchst, arbeite mit ihrem Holz.

Die Eiche lehrt- Stärke ist nicht immer nur Kampf- Stärke besticht durch Standhaftigkeit, zu gegebener Zeit Flexibilität und Wurzeln in die Tiefe.

Da der Winter die Zeit der Rinden ist, nutze doch ein wenig Eichenrinde, um morgen in das Jahr des Yang-Feuer-Pferdes zu starten.

Eiche- der „Baum“ im Yoga

Alles Liebe und eine kraftvolle Woche wünscht Dir

Kira

Baumgeister- die Energie unserer heimischen Bäume Teil VI

Oh- wie ich diese Disting-Tied liebe- so ein bisschen noch heimilig bei Kerzenlicht und doch schon die leise Ahnung vom Frühjahr UND das neue Jahr des Yang-Feuer-Pferdes sendet schon ein bisschen seine Energie.

Was liegt da näher, sich auch in dieser Woche wieder mit den Baumgeistern, die jetzt noch schlafen, aber bald Ihre sprudelnde Kraft zeigen, zu beschäftigen- diesmal betrachten wir den GEIST des AHORN:

Der Ahorn trägt eine sanfte, ordnende Kraft in sich. Als Baumgeist steht er für Ausgleich, innere Klarheit und das harmonische Fließen von Lebensenergie. In schamanischer wie auch in der Chinesischen Medizin wirkt Ahorn subtil, sehr tief und ordnend– besonders im Frühling, wenn Knospen und aufsteigende Kräfte den Neubeginn verkörpern.

Der Baumgeist des Ahorns

Der Ahorngeist wird als vermittelnd und ausgleichend wahrgenommen. Er hilft dabei, innere Gegensätze zu versöhnen und Entscheidungen aus dem Herzen heraus zu treffen. In schamanischer Arbeit unterstützt Ahorn bei geistiger Überforderung, innerer Zerrissenheit und in- so wie jetzt-Übergangsphasen:

  • Verbindung zu Herz und Geist
  • Förderung von Klarheit, Milde- besonders zu sich selbst- und innerer Ordnung
  • Begleiter bei Neubeginn, Richtungswechsel und seelischer Reinigung

Heilwirkung aus naturheilkundlicher Sicht/CM:

In der CM werden junge Ahornteile den Holz‑Element‑Qualitäten zugeordnet und wirken besonders auf Leber und Gallenblase.

  • Geschmack: mild, leicht süß
  • Thermik: kühlend bis neutral
  • Wirkung: Qi bewegend, leicht entgiftend, harmonisierend

Ahornknospen unterstützen das freie Fließen des Leber‑Qi, lindern innere Hitze aus Stagnation und wirken sanft klärend auf Emotionen wie Ärger oder innere Unruhe. Energetisch helfen sie, alte Spannungen loszulassen und neue Lebenskraft aufzunehmen. Im frühen Frühjahr sind die kleinen Knospen besonders wertvoll, nicht nur für ein Mazerat sond auch als Frischkost- nebenbei egsagt mit ganz viel Eiweiß. UND so habe ich dieses Rezept für Dich…

Salat aus frischen Ahornknospen

Frühlingsrezept mit Leber‑Qi‑harmonisierender Wirkung

Wirkung gemäß CM:

  • bewegt Leber‑Qi
  • klärt aufgestaute Hitze
  • stärkt die Frühlingsenergie des Holz‑Elements

Zutaten

  • 1 Handvoll frische, junge Ahornknospen
  • 1 kleine Handvoll Feldsalat oder junge Löwenzahnblätter
  • 1-2 frische Pellkartoffeln- ohne Schale, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 TL kaltgepresstes Sesam‑ oder Hanföl
  • 1 TL Apfelessig oder milder Reisessig
  • 1 Prise Salz
  • optional: einige Blüten (Gänseblümchen, Löwenzahn…)
Ahornknospen geben Energie und enthalten viel Eiweiß

Zubereitung

  • Ahornknospen frisch sammeln, nur von unbelasteten Bäumen, und kurz mit kaltem Wasser abspülen.
  • Knospen vorsichtig öffnen oder ganz belassen und mit dem Grün mischen; gepellte Kartoffeln in Scheiben dazu geben…
  • Öl, Essig und Salz verrühren und behutsam unterheben.
  • mit den gezupften Blüten garnieren und bewusst, langsam genießen.

Iss diesen Salat idealerweise im Frühling oder bei Neumond. Vor dem Essen einen Moment innehalten und innerlich um Klarheit, Leichtigkeit und Erneuerung bitten. Der Ahorngeist wirkt besonders, wenn du ihm Aufmerksamkeit schenkst.

Zum Abschluss…der Ahorn ist ein stiller Heiler: Er bringt Ordnung ins Innere, löst Stagnation und unterstützt dich dabei, mit klarem Herzen und ruhigem Geist in neue Zyklen zu gehen.

Mein Tipp: Bevor Du die Knospen oder auch andere Baumteile nimmst, lege eine Hand an den Stamm, danke ich Gedanken und nimm nur wenig- hier ist weniger MEHR 🙂

Alles Liebe und eine gute Woche wünscht Dir

Kira

Baumgeister- die Energie unserer heimischen Bäume Teil V…

UND schon sind wir im Februar; der Tag nach Vollmond und heute habe ich Dir die BUCHE „mitgebracht“- der Baum, der in meiner jetzigen Heimatregion eine große Rolle spielt- die Buchenwälder um Seran sind nicht nur Weltkulturerbe; die meisten Buchen hier sind uralt und so beeindruckend- jede für sich ein besonderer Kraftort mit einer unglaublichen Präsenz und Aura.

So widme ich der Buche und ihrem Geist diese Worte…

Als Heilpraktikerin und Schamanin begegne ich der Buche in einer ganz ruhigen und bedachten Weise; diese wirkt als weiser Hüterin des Gleichgewichts, einer stillen Lehrmeisterin zwischen Himmel und Erde. Ihr Geist wirkt ordnend, klärend und stärkend – im Körper wie im Geist. In diesem Beitrag verbinde ich schamanisches Wissen mit europäischer Heiltradition und der Sichtweise der CM, lade zu einer kurzen Begegnung mit dem Baumgeist ein und teile ein einfaches Teerezept für eine sanfte medizinische Anwendung.

Vollmond im winterlichen Buchenwald in Bornmühle

Der Baumgeist der Buche – sein Wesen und die Botschaft

Die Buche steht für Klarheit, innere Ordnung und geistige Sammlung. In schamanischer Wahrnehmung wirkt ihr Geist kühlend, ausgleichend und Struktur gebend. Sie unterstützt dabei, zerstreute Gedanken zu bündeln, emotionale Überlastung zu beruhigen und den eigenen inneren Standpunkt wiederzufinden.

Energetisch wirkt die Buche wie ein stiller Spiegel: Sie zeigt, was wesentlich ist, und hilft, Überflüssiges loszulassen. Ihr Geist wird oft als ruhig, wach und sehr präsent wahrgenommen. Lege Deine linke Hand an die Buche, steh ganz still und Du spürst, was ich meine 🙂

Heilmedizinische Bedeutung der Buche

In der traditionellen und schamanischen europäischen Volksheilkunde wurde die Buche vor allem indirekt genutzt, etwa über Buchenrinde, Knospen oder Holzkohle.

In der energetischen Zuordnung wirkt sie:

  • klärend und zusammenziehend– Rinde
  • unterstützend für Nerven und Geist– Bucheckern
  • regulierend bei innerer Hitze und Unruhe-Blätter

Schamanisch gesehen wirkt die Buche besonders auf das Nervensystem und auf Zustände von mentaler Erschöpfung, Reizüberflutung und innerem Chaos.

Die Buche in der Klassischen Chinesischen Medizin

Aus Sicht der CM lässt sich die Buche dem Metall-Element zuordnen, mit Bezug zu Lunge und Dickdarm. Dieses Element steht für Ordnung, Abgrenzung und das Loslassen.

Entsprechend dem Verständnis in der CM wirkt sie:

  • Unterstützend auf Shen (Geist) durch Beruhigung und Klarheit
  • Kühlend bei aufsteigendem Leber-Qi
  • Fördernd auf die innerer Struktur bei Qi-Zerstreuung

Die Buche hilft, wenn Gedanken kreisen, Grenzen verschwimmen oder innere Spannung sich im Atem oder im Kopf zeigt.

Kurze Meditation mit dem Geist der Buche:

„Stelle Dich an eine alte Buche. Ihr Stamm ist teilweise glatt, teilweise rau, in unterschiedlichen Farben und breit/sehr umfänglich.
Lege Deine Stirn an ihre Rinde. Atme ruhig ein und aus.
Spüre, wie mit jedem Ausatmen Unruhe, Überdenken und innere Hitze in den Stamm abfließen.
Mit jedem Einatmen steigt kühle Klarheit aus den Wurzeln der Buche in dich auf.
Verweile einige Atemzüge in dieser Verbindung.
Löse dich langsam, wenn Du das Gefühl des „Genug seins“ hast und danke dem Baumgeist still.“

Buche im Winter im Bornmühler Wald- KI bearbeitetes Foto

Medizinisch wirkendes Teerezept – Buchenknospen-Tee

Dieser Tee wirkt sanft beruhigend, kühlend und strukturierend und eignet sich bei mentaler Erschöpfung oder nervöser Unruhe (halte vorher aber Rücksprache mit der Kompetenzperson Deiner Wahl- kein Heilversprechen)

Zutaten

  • 1 Teelöffel getrocknete Buchenknospen oder junge Buchenblätter
  • 250 ml heißes Wasser

Zubereitung

  • Die Knospen oder Blätter mit heißem, nicht kochendem Wasser übergießen
  • Zugedeckt 8–10 Minuten ziehen lassen
  • Abseihen und in kleinen Schlucken trinken

Anwendung

  • 1 Tasse am Nachmittag oder frühen Abend
  • Kurweise über 5–7 Tage

Energetisch wirkt dieser Tee ordnend auf den Geist und unterstützt einen klaren, ruhigen Übergang in die Nacht.

Buchentee- tut einfach gut- Foto mit KI bearbeitet

Die Essenz

Die Buche lehrt innere Aufrichtigkeit und geistige Disziplin ohne Härte und Starrheit. Sie zeigt, dass wahre Stärke aus Klarheit entsteht und dass Ruhe eine aktive Kraft ist. Wer sich regelmäßig mit ihrem Geist verbindet, findet leichter zurück in die eigene Mitte und erkennt, was wirklich getragen werden will.

So bleibt mir ein letzter Satz- die Buche bleibt – still, wach und gegenwärtig – eine Verbündete für alle, die Ordnung im Inneren suchen und dem Geist wieder Raum zum Atmen geben möchten und sie ist und bleibt eine starke Verbindung zwischen Vergangenheit- Gegenwart- Zukunft.

Herzlichst mit Grüßen für eine kraftvolle Woche- Kira

köstliches Buchweizen-Bucheckern-Brot

Baumgeister- die Energie unserer heimischen Bäume Teil IV

Herzlich Willkommen zu meinem Beitrag an diesem Montag… schon wieder der letzte Montag des Januar… und immer stetig geht die Zeit- mal ruhig, mal stark, mal sehr inspirierend und mal sehr verhalten.

UND mit diesem Gedanken rückt die BIRKE in mein Blickfeld. Wir haben bei uns in Bornmühle in Richtung Tollensesee- übrigens eine wunderbare, eiszeitliche Region mit vielen Sagen- eine starke, hochgewachsene Birke auf einer Anhöhe stehen- direkt im Blickfeld unseres Häuschens und diese strahlt so eine Schönheit aus- Schönheit die so ganz selbstverständlich aus der Natur kommt.

Die Birke tritt eher mit Leichtigkeit und Ruhe in den Kreis, doch ihre Kraft ist klar und unmissverständlich. Im norddeutschen schamanischen Verständnis ist sie eine Hüterin, eine Begleiterin von Neubeginn, Reinigung und innerer Aufrichtung. Als Schamanin begegne ich dem Geist der Birke wie einer weisen Alten: sanft, wach und doch so liebevoll-kompromisslos und ehrlich.

Die Birke im norddeutschen Schamanismus

Die Birke ist einer der ersten Bäume, die nach Sturm, Brand oder Winter zurückkehren. In den alten Landschaften Norddeutschlands galt sie als Baum des Anfangs, als Wesen, das zwischen den unterschiedlichen Welten steht. Sie wächst an Übergängen: Waldrändern, Mooren, Lichtungen- immer genau dort, wo Wandel und Entwicklung geschieht.

In meiner schamanischen Arbeit rufe ich den Geist der Birke, wenn:

  • ein neuer (Lebens)-Abschnitt beginnt
  • alte energetische Anhaftungen gelöst werden sollen
  • Klarheit, Leichtigkeit und Schutz gebraucht werden

Ihr Geist wirkt nicht (auf-)drängend. Er klärt, indem er Vieles vereinfacht, die Dramatik nimmt.

Runenenergie der Birke

Die Birke ist eng verbunden mit der Rune Berkano.

Berkano – ᛒ :

  • Geburt, Erneuerung, nährende Weiblichkeit
  • im Element Erde mit aufsteigendem Wasser- Frühling/Frühsommer je nach Region
  • mit Kraft für Schutz, Heilung, Neubeginn

Berkano steht für den Schoß der Mutter Erde, für Regeneration nach Erschöpfung und für sanftes, nachhaltiges Wachstum. In der- so auch meiner- schamanischen Praxis wird diese Rune genutzt, um Prozesse nicht zu beschleunigen, sondern ganz natürlich- im eigenen Zeit-Rhythmus- reifen zu lassen.

Anwendung der Rune:

  • als Zeichen mit Kreide oder Kohle auf Birkenrinde malen
  • in der Meditation visualisieren, weiß-zart grün leuchtend
  • vor einem Neubeginn in den Boden ritzen und diesen wieder schließen

Die Rune wirkt, wenn sie mit Respekt gerufen wird, nicht mit Hast oder dem Willen der absoluten Kontrolle.

Teezubereitung aus Birken-Chaga- Pulver

Heilwirkung des Baumgeistes Birke

Die Birke heilt über Ausleitung und Glanz/Licht/Helligkeit und Leuchten. Sie zieht ab, was stagniert, und bringt Bewegung ins Feine/Tiefe.

Körperlich

  • Unterstützt Ausleitung über Haut und Nieren
  • Wirkt reinigend bei Frühjahrsmüdigkeit
  • Klärend bei schweren, trägen Zuständen

Energetisch

  • Löst fremde Energien aus dem Feld
  • Stärkt die Aura nach Umbruchphasen
  • Reinigt nach Konflikten oder Trauer

Seelisch

  • Fördert Mut für neue Wege
  • Unterstützt sanfte Abgrenzung
  • Bringt innere Aufrichtung nach Krisen

Im schamanischen Verständnis heilt nicht der Stoff allein, sondern die Begegnung mit dem Geist des Baumes.

Die rituelle Begegnung mit dem Birkengeist

Für eine bewusste Verbindung empfehle ich Dir:

  • Lege deine Hand an den Stamm
  • Atme ruhig – als Frau sieben; als Mann acht- Atemzüge
  • Sprich innerlich deinen Wunsch nach Klärung/Reinigung/Leichtigkeit
  • Lausche der Birke, Ihren Zweigen oder auch Blättern ohne Erwartung– vielleicht legst Du auch Dein linkes Ohr(Herzseite) an den Stamm und spürst/ hörst die Antwort im Rauschen 🙂

Die Birke antwortet oft eher über Körperempfindung, nicht immer über Bilder- manchmal flüstert sie mit dem Wind und manchmal rauscht es richtig.

Rezept: Schamanischer Birken‑Saunaaufguss

Dieser Aufguss dient der energetischen Reinigung und dem Gehen lassen nicht mehr Sinnvollem; aber auch der Aktivierung der frühen Jahresenergie

Zutaten

  • 1 Handvoll frische oder getrocknete Birkenblätter
  • 1 Liter heißes Wasser
  • 3 Tropfen ätherisches Birkenöl oder alternativ Fichte/Zitrone/Weißfichte/Kiefer
  • ein kleines Stück Birkenrinde oder zermahlenes Birkenholz und eine Prise zermahlener Bernstein

Zubereitung

  • Birkenblätter mit heißem Wasser übergießen
  • 10–15 Minuten ziehen lassen
  • Abseihen und ätherisches Öl, zermahlenes Holz/Rinde/Bernstein hinzufügen

Rituelle Aktivierung

  • Zeichne mit dem Finger die Rune Berkano ᛒ über das Gefäß
  • Sprich leise:
    „Was nicht mehr zu mir gehört, darf gehen- ich öffne mich dem Frischen, Neuen“

Anwendung

  • Kelleweise auf die heißen Steine geben
  • Während des Aufgusses bewusst ausatmen
  • danach halte Ruhe und trinke (Birken)-Wasser

Dieser Aufguss wirkt nicht anregend, sondern klärend und ordnend, erfrischt und weckt Deinen Geist.

Wenn Du keine Möglichkeit für das Saunieren hast, dann nimm ein Sitz- oder Kopf-Dampfbad mit dieser Mischung.

Die Birke als Lehrerin

Der Baumgeist der Birke erinnert uns daran, dass Reinheit, Frische, Neues nichts mit Härte/Unnachgiebigkeit zu tun hat. Sie zeigt, wie man loslässt, ohne zu kämpfen, und neu beginnt, ohne sich selbst zu verlieren. Interessant ist auch, dass sich bspw. der Heilpilz CHAGA – siehe Artikel hier: https://spiritandbalance.de/?s=dunkler+unbekannter – oft an einer Birke ansiedelt; neben dem Birkenporling natürlich 🙂

Kurtee bei Harnwegsinfekt- Hitze- Birke, Brennnessel, Goldrute

Im Kontext mit der Chinesischen Medizin wird die Birke (Betula) aufgrund ihrer kühlenden Eigenschaft und des bitter- aromatischen Geschmacks primär genutzt, um Feuchtigkeit (Nässe) auszuleiten und die Nieren- sowie Leberfunktion zu stärken. Sie wird der Wandlungsphase Holz zugeordnet und gilt als Mittel zur Entgiftung, Förderung des Harnflusses sowie zur Linderung von entzündlichen Haut- und Gelenkbeschwerden. 

Wirkungen der Birke gemäß CM:

  • Ausleitung von Feuchtigkeit: Birke ist bekannt dafür, Nässe-Hitze aus der Blase auszuleiten, was bspw. bei Harnwegsinfektionen hilfreich ist.
  • Stärkung von Leber und Niere: Die energetische Zuordnung betrifft Leber, Niere, Blase und Herz, wobei Qi-Stagnationen aufzulösen eine primäre Aufgabe ist.
  • Thermische Wirkung: Das Temperaturverhalten wird als frisch bis kühl eingestuft.
  • Indikationen: Typisch sind Anwendungen bei Hitze-Bi-Syndrom, Ödemen und entzündlichen Hautproblemen- alles eher durch Hitze verursacht.

Verwendete Teile und Anwendung:

  • Blätter- hauptsächlich als Tee zur Durchspülungstherapie- Einzeldroge oder in Kombination mit: Löwenzahn, Brennnessel, Goldrute, Stiefmütterchen…
  • Saft/Wasser der Birke- wird als Tonikum genutzt- nach Hitze-Erkrankungen oder nach starker körperlicher Belastung mit Hitze.
  • Rinde- enthält Betulin und wird in der Kräuterheilkunde, teils auch bei Hautleiden, verwendet; bspw. in Salben oder für Kompressen.

In der Phytotherapie der CM ist die Birke ein wertvolles Mittel zur Aktivierung der Autophagie (DETOX) und zur Unterstützung des Körpers, um Hitze-Nässe und Toxine über den Urin/ den Stuhl auszuleiten.

Birke bei uns in Bornmühle

Wenn Du mit der Birke gehst, lernst Du:
Leichtigkeit ist eine Entscheidung-Neubeginn beginnt im Inneren.

So spricht die Birke zu Dir- ruhig, weiß(se) und mit einer ruhigen Präsenz und liebevollen Kompromisslosigkeit.

Wenn Du möchtest komm mit mir auf eine schamanische „Baumwanderung“ rund um die Bornmühle- vereinbare dazu per Mail über das Kontaktformular einen Termin- alleine oder auch mit anderen Personen, als Geschenk an Dich selbst oder für Mutter, Vater, Familie, Freunde- unsere Baumgeister und ich- wir freuen uns auf Dich!

ODER- lass die beseelten bäume einfach in DEIN Leben- so wie DU es möchtest und empfindest- alles Liebe an Dich!

Kira

Ufer Tollensesee(KI-bearbeitet)

Baumgeister- die Energie unserer heimischen Bäume Teil III

Willkommen in der neuen Woche- so mitten im Januar. Gestern war bei uns das beste Winterwetter- Sonne, klare Luft und Frost… und trotzdem spürte ich eine leichte Wärme, als ich an unserem „Haus“-Haselbusch war. Unter der flachen Hand- aufgelegt auf dem Stamm- war es zu spüren- so ein leises Ahnen vom nahenden Frühjahr und da war auf einmal dieses Sprudeln da; meine Gedanken zum Haselstrauch und die Erinnerung, was mir zum Geist des Hasel vermittelt wurde.

Der Haselstrauch ist auch einer der heimischen, stillen Hüter alter Weisheiten. In der schamanischen Tradition Norddeutschlands gilt sein Baumgeist als Wächter der Schwelle zwischen den verschiedenen Welten – klärend, schützend und heilend. Seine Kraft wirkt sehr subtil, aber tief- besonders dort, wo innere Ordnung, Ausrichtung und Schutz gebraucht werden.

Der Baumgeist des Hasel – schamanische Bedeutung

Die Hasel steht für Erkenntnis, Intuition und energetische Klarheit. Dieser Geist hilft, Wahrheit zu erkennen, mentale Unruhe zu sammeln und die eigenen Grenzen zu stärken. Seit alten Zeiten wird Haselholz für Wünschelruten genutzt – als Zeichen ihrer Fähigkeit, Verborgenes sichtbar zu machen.

Heilwirkung und Räucherpraxis

Geräuchert wirkt Hasel ordnend und schützend; klärend für den Raum, stärkend auf das Energiefeld und öffnend für den Geist zur innere Führung. Verwendet werden getrocknete Zweige, Rinde oder Kätzchen, pur oder in Kombination mit Beifuß oder Wacholder- ideal vor der Meditation, einer schamanischer Reise, der Herstellung Deiner inneren Ordnung oder in Übergangsphasen.

Rufe und danke dem Geist des Hasel:

„Baumgeist des Hasel, danke, dass Du mich erhörst; Du Hüterin aller Schwellen webe einen Kreis des Schutzes um mich; steh mir bei mit Algiz und wahre meinen Raum; heile mit Berkano- erneuere und stärke mich; mit Laguz lass Heilung durch Körper, Herz und Seele fließen und mit Hilfe von Ansuz öffne mein inneres Hören und lass meine innere Weisheit klärend sein- ich rufe Dich in Achtung und empfange mit Dank Deine Kraft- so sei es für immer“

Die Runenzeichen der Hasel

  • ᛉ Algiz – Schutz
  • ᛒ Berkano – Heilung & Erneuerung
  • ᛚ Laguz – Fluss & Intuition
  • ᚨ Ansuz – Weisheit & Erkenntnis

Im norddeutschen Raum, in der ursprünglichen Kultur wird Hasel als Baum der Weisheit, der Wahrnehmung und der inneren Führung verstanden. Dieser Baum-Geist ist wach, subtil und durchdringend. Er hilft, Wahrheit von Täuschung zu unterscheiden und verborgene Zusammenhänge zu erkennen.

Die Hasel steht energetisch für:

  • Grenzen und Übergänge zwischen sichtbarer und unsichtbarer Welt
  • Schutz vor fremden Energien
  • Klärung des Geistes und Stärkung der Intuition
  • Ausrichtung auf den eigenen Seelenweg

Heilwirkung auf seelischer und energetischer Ebene

Wie oben beschrieben wirkt der Baumgeist Hasel ordnend und sammelnd. Er unterstützt Menschen, die zerstreut sind, innerlich schwanken oder sich energetisch ausgelaugt fühlen- erkennbar bspw. an der Allergie gegen Hasel.

Naturheilkundlich- mentale und schamanisch zugeschriebene Wirkungen:

  • Zentrierung bei mentaler Überforderung
  • Stärkung der eigenen energetischen Grenzen
  • Lösung von Verwirrung und innerem Nebel
  • Förderung von Klarheit bei Entscheidungen

Die Hasel hilft, den eigenen inneren Kompass neu auszurichten und die Stimme der Seele wieder hörbar zu machen.

nicht nur drei Haselnüsse für Aschenbrödel- Heilkraft im Mentalen und Körperlichen

Die zarten Haselkätzchen – pflanzliche Medizin unserer europäischen Heilkunde und die Sicht der Chinesischen Medizin darauf

In der europäischen Naturheilkunde werden Haselkätzchen seit Jahrhunderten als mildes Heilmittel eingesetzt, besonders im Übergang vom Winter zum Frühling. Sie stehen symbolisch für Bewegung, Erwachen und Entlastung.

Aus Sicht der CM lassen sich Haselkätzchen energetisch dem Holz-Element zuordnen, das eng mit Leber und Gallenblase verbunden ist. Diese Organe stehen für Fluss, Entscheidungskraft und emotionale Flexibilität.

Wirkung aus europäisch-naturheilkundlicher Sicht

Haselkätzchen wirken vor allem über ihre feinen Pflanzenstoffe wie Gerbstoffe und Flavonoide. Traditionell werden sie eingesetzt zur Unterstützung von:

  • Ausleitung und sanfter Entgiftung
  • Linderung von Heuschnupfen und allergischen Reaktionen
  • Stärkung von Schleimhäuten der Atemwege
  • Regulation des vegetativen Nervensystems
  • Unterstützung bei Frühjahrsmüdigkeit
Unterstützung der Kraft des Hasel mit Akupunktur- hier besonders an Lieque- Lunge 7, der die Funktionalität der Lunge unterstützt, aber auch Abgrenzung, Kraft und inneren Wandel

Energetische Wirkung gemäß der CM

Übertragen auf die CM-Prinzipien fördern Haselkätzchen:

  • Bewegung von Leber-Qi
  • Lösung von innerer Stagnation
  • Abbau von Wind und Feuchtigkeit
  • Harmonisierung bei Reizbarkeit, Kopfdruck und Spannungsgefühlen

Besonders geeignet sind sie bei Menschen, die im Frühling unter innerer Unruhe, allergischen Symptomen oder emotionaler Spannung leiden.

Teerezeptur mit Haselkätzchen

Zutaten

  • 1–2 Teelöffel getrocknete Haselkätzchen
  • 250 ml heißes, nicht kochendes Wasser

Zubereitung

  • Haselkätzchen mit heißem Wasser übergießen
  • Zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen
  • Abseihen und schluckweise trinken

Anwendung

  • 1 Tasse täglich über 2–3 Wochen
  • Ideal am Vormittag, um den energetischen Fluß des Tages zu unterstützen

Hinweis zur Anwendung

Haselkätzchen wirken mild, sollten jedoch nicht dauerhaft ohne Pause eingenommen werden. Bei bestehender Pollenallergie empfiehlt sich eine vorsichtige erste Anwendung in kleiner Menge nach Rücksprache mit der Kompetenzperson.

Zum Abschluss einige zusammenfassende Worte:

Haselkätzchen verbinden europäische Pflanzenheilkunde mit den Prinzipien der CM auf besondere Weise. Als Tee unterstützen sie Reinigung, Fluss und innere Balance und eignen sich ideal als sanfter Begleiter durch die Frühlingszeit. Sie erinnern daran, dass Heilung oft sehr klein, leise beginnt – mit Bewegung, Klarheit und frischer Energie.

Die Hasel wirkt ohne laute Bühne, aber wahrhaftig und in der Tiefe. Wer ihm/ihr lauscht, findet Klarheit, Schutz und den Weg zurück zur eigenen Mitte. Der Haselstrauch ist kein Baum der großen Gesten, sondern der einfachen und stillen Erkenntnis. In der schamanischen und naturheilkundlichen Arbeit in unseren Regionen begleitet er jene, die bereit sind, nach innen zu lauschen, Wahrheit tatsächlich und ehrlich zu erkennen und ihren Weg mit klarem Geist zu gehen. Seine Medizin wirkt subtil aber tief – und genau darin liegt die Kraft.

Hab eine gute Woche- suche und spüre den Schutz des Hasel in Deiner Umgebung- alles Liebe

Kira

Anrufunf der Baumgeister

Baumgeister- die Energie unserer heimischen Bäume Teil II

Guten Morgen- Wie fühlst Du Dich zum Beginn dieser zweiten Woche im neuen Jahr? Bist Du schon angekommen? Brauchst Du noch Zeit? Egal wie- nimm Dir Zeit, denn es geht nicht um Schnelligkeit, sondern um ANKOMMEN… und dabei hilft Dir vielleicht dies zu lesen 🙂 – es geht um die Esche:

Die Esche gilt seit Jahrtausenden als Schwellenbaum zwischen den Welten und als Trägerin einer besonders klaren, aufrichtenden Kraft. In der Naturheilkunde, der Klassischen Chinesischen Medizin(CM) und im schamanischen Weltbild verkörpert ihr Baumgeist Heilung, Verbindung und innere Ordnung. Dieser Beitrag beleuchtet die Esche ganzheitlich – als Heilpflanze, energetisches Wesen und spirituelle Lehrerin.

Die Esche im mythologischen und schamanischen Verständnis

In vielen alten Kulturen wurde die Esche als Weltenbaum verehrt. Ihr Geist steht für die Verbindung von Unterwelt, Mittelwelt und Himmel. In schamanischer Wahrnehmung wirkt die Esche als Vermittlerin zwischen Bewusstseinsebenen und unterstützt Reisen in feinstoffliche Räume.

Der Baumgeist der Esche zeigt sich ruhig, klar und aufrecht. Er lehrt Standhaftigkeit ohne Starrheit und Beweglichkeit ohne Verlust der eigenen Mitte. Schamanisch arbeitende Menschen nutzen die Esche, um Orientierung zu finden, alte Gelübde zu lösen und die eigene Lebensachse neu auszurichten.

Botanische und energetische Signatur der Esche

Die Esche wächst hoch, mit einer lichten Krone und tief reichenden Wurzeln. Diese äußere Form spiegelt ihre energetische Signatur wider: Weite nach oben, Tiefe nach unten, Durchlässigkeit im Zentrum.

Energetisch lässt sich die Esche folgenden Qualitäten zuordnen:

  • Element: Luft mit starkem Erdbezug
  • Energiebewegung: aufsteigend und klärend
  • Grundqualität: Ordnung, Durchlässigkeit, Wahrhaftigkeit
  • Seelenwirkung: Stärkung der inneren Achse und der Entscheidungsfähigkeit

Die Esche in der europäischen Naturheilkunde

Erkennst Du den Geist der Esche?

In der traditionellen europäischen Pflanzenheilkunde werden Blätter, Rinde und Samen der Esche verwendet. Sie gilt als kühlend, entgiftend und bewegend.

Typische Anwendungen sind:

  • Unterstützung bei rheumatischen Beschwerden
  • Förderung der Ausleitung über Nieren und Schutz für die Gelenke
  • Begleitung bei Gicht und Stoffwechselträgheit
  • Klärung bei „innerer Hitze“ und Entzündungsneigung

Auf energetischer Ebene wirkt die Esche ordnend auf Prozesse, die aus dem Gleichgewicht geraten sind, besonders wenn Stagnation und Überladung zusammenkommen.

Die Esche in der Chinesischen Medizin

Obwohl die Esche kein klassisches chinesisches Arzneimittel ist, lässt sich ihre Wirkung gut in die Denkweise der CM übersetzen. Ihre Energie wirkt auf den Leber- und Nierenfunktionskreis.

Zuordnungen im Verständnis der CM:

  • Leber: Förderung des freien Qi-Flusses, Lösung von Stagnation
  • Niere: Stärkung der aufrichtenden Lebensachse und der Essenz
  • Wind-Hitze: ausleitend und klärend

Der Baumgeist der Esche unterstützt Prozesse, bei denen alte Spannungen gelöst werden sollen, ohne die innere Stabilität zu verlieren.

Ich setze die Esche immer dann als Einzelmittel im Verständnis der CM gleichzeitig zur Akupunktur- davor oder danach- ein:

Punkt Leber 3- aus Handbuch Akupunktur von Deadman, Al-Khafaji und Baker- bei autoagressiven Prozessen wie Hitze-Bi(Rheuma mit Hitze)

Der Baumgeist der Esche als spirituelle Lehrerin

Im schamanischen Kontakt zeigt sich der Geist der Esche als klare, manchmal strenge, aber wohlwollende Meisterin. Sie fordert Aufrichtigkeit gegenüber sich selbst und duldet keine Selbsttäuschung. Gleichzeitig schenkt sie Schutz und Führung, wenn Entscheidungen anstehen.

Der Eschengeist arbeitet besonders mit bzw. für Menschen, die:

  • zwischen mehreren Lebenswegen stehen
  • Verantwortung tragen oder übernehmen sollen
  • ihre innere Wahrheit klarer ausdrücken möchten
  • sich nach spiritueller Erdung sehnen

Rituale und bewusste Verbindung mit der Esche

Die Verbindung mit dem Baumgeist der Esche gelingt am besten in stiller Präsenz. Rituale dürfen schlicht sein, denn die Esche reagiert auf Klarheit, nicht auf äußeren Aufwand.

Geeignete Formen der Annäherung:

  • Anlehnen an den Stamm mit aufrechter Wirbelsäule
  • Meditative Atmung entlang der eigenen Körperachse
  • Stilles und klares Formulieren und „Sprechen“ einer inneren Frage
  • Dankgabe in Form von Wasser oder Atem

Die Esche antwortet oft nicht sofort in Bildern, sondern in einer neu gewonnenen inneren Ordnung, mit einem Rauschen; mit einem leisen Ächzen 🙂

Die Esche als Begleiterin in Zeiten des Wandels

Wenn alte Strukturen zerfallen und neue noch nicht sichtbar sind, wirkt der Baumgeist der Esche stabilisierend. Er begleitet Übergänge, ohne sie zu beschleunigen, und stärkt die Fähigkeit, Unsicherheit zu tragen.

In Wandlungsphasen schenkt die Esche:

  • innere Aufrichtung
  • Klarheit im Denken
  • Ruhe im Nervensystem
  • Vertrauen in den eigenen Weg

Die Esche verbindet Himmel und Erde im Menschen und erinnert daran, dass wahre Stärke aus Durchlässigkeit entsteht. Als Heilbaum, Lehrerin und geistige Verbündete lädt sie dazu ein, den eigenen Platz im großen Gefüge des Lebens bewusst einzunehmen.

Eingelegte Eschenrinde für einen Sud

Ein Eschensud gehört zu den klassischen, kraftvollen Zubereitungen der europäischen Naturheilkunde. Er wirkt vor allem klärend, ausleitend und ordnend auf körperlicher wie energetischer Ebene und wird traditionell bei Stagnation, innerer Hitze und Übergangsprozessen eingesetzt.

Eschensud – Klärender Heil- und Ritualsud

Der Sud kann sowohl körperlich angewendet als auch rituell genutzt werden. Verwendet werden bevorzugt Eschblätter oder junge Rinde, idealerweise aus achtsamer Wildsammlung.

Zutaten

  • 1 Esslöffel getrocknete Eschenblätter
    oder
  • 1 Teelöffel fein geschnittene Eschenrinde
  • 500 ml kaltes Wasser

Zubereitung

  • Die Pflanzenteile mit dem kalten Wasser ansetzen.
  • Langsam zum Kochen bringen.
  • Blätter: 10 Minuten sanft köcheln lassen.
  • Rinde: 15–20 Minuten sanft köcheln lassen.
  • Vom Herd nehmen und weitere 10 Minuten ziehen lassen.
  • Abseihen und warm oder handwarm verwenden.

Wirkung auf körperlicher Ebene

Der Eschensud wirkt:

  • ausleitend über Nieren, Gelenke und Haut
  • entzündungshemmend bei innerer Hitze
  • bewegend bei Stoffwechsel- und Qi-Stagnation
  • unterstützend bei rheumatischen Beschwerden und Gichtneigung

Er fördert das „In-Fluss-Kommen“ dort, wo Prozesse festgefahren sind.

Wirkung auf energetischer und schamanischer Ebene

Energetisch stärkt der Eschensud die innere Achse und klärt das Energiefeld. Er wird genutzt zur:

  • Lösung alter energetischer Spannungen
  • Erdung bei gleichzeitiger geistiger Klarheit
  • Unterstützung in Übergangs- und Entscheidungsphasen
  • Reinigung nach intensiver innerer Arbeit

Der Geist der Esche wirkt dabei ordnend und aufrichtend.

Anwendungsmöglichkeiten und Dosierung

  • Innerliche Anwendung: als Trinkkur; möglich ist auch eine Urtinktur- in Wasser gelöst
  • Äußerliche Anwendung: als Umschlag oder Waschung
  • Rituelle Anwendung: zum Reinigen von Händen, Füßen oder Gegenständen

Für rituelle Zwecke kann der Sud vor der Anwendung kurz bewusst angerufen oder mit einem klaren inneren Anliegen verbunden werden.

  • Innerlich:
    • 1 Tasse (150–200 ml)
    • 1–2 Mal täglich
    • Kurweise über 7–14 Tage
  • Äußerlich:
    • Umschläge 1 Mal täglich
    • Waschungen nach Bedarf
  • Rituell:
    • Kleine Menge genügt, achtsam und bewusst angewendet

Der Sud eignet sich besonders für Zeiten des inneren Aufräumens und der Neuordnung.

Hinweise aus naturheilkundlicher Sicht !!

  • Nicht anwenden bei bekannter Salicylat-Unverträglichkeit
  • Nicht während Schwangerschaft oder Stillzeit einsetzen
  • Pausen zwischen den Kuren einhalten

Der Eschensud verbindet pflanzliche Heilkraft mit spiritueller Klarheit. Er wirkt nicht polterig, aber tief und unterstützt Menschen dabei, körperliche und energetische Lasten loszulassen und sich neu auszurichten. In seiner Wirkung spiegelt sich der Baumgeist der Esche selbst: aufrecht, klärend und verbindend zwischen den Ebenen.

Räuchermischung „Atem der Esche“

Diese Räuchermischung ist dem norddeutschen schamanischen Verständnis verpflichtet, in dem die Esche als Schwellenbaum, Ahnenvermittlerin und Hüterin der inneren Achse wirkt. Die Mischung dient der Klärung, Aufrichtung und Verbindung mit dem Baumgeist der Esche und eignet sich besonders für Übergangszeiten, Rituale der Neuordnung und Ahnenarbeit.

Sie wirkt klar, herb und erdend mit einer lichten, luftigen Spitze- ist aber bewusst schlicht gehalten, da im norddeutschen Schamanismus die Kraft aus der Wesentlichkeit und nicht mit strebender Aufmerksamkeit entsteht.

Bestandteile und Mischungsverhältnis:

  • Eschenholz oder Eschenrinde – Basis und Träger des Baumgeistes
  • Beifuß – Schwellenkraut, öffnet die Wahrnehmung
  • Wacholderbeeren oder -holz – Schutz, Klärung, Nordkraft
  • Birkenrinde – Neubeginn, Reinigung, Übergang
  • Fichtennadeln oder -harz – Erdung und Stabilisierung
  • 3 Teile Esche
  • 2 Teile Beifuß
  • 2 Teile Wacholder
  • 1 Teil Birke
  • 1 Teil Fichte

Alle Bestandteile grob mörsern, nicht pulverisieren. Die Mischung soll atmen können.

Energetische Wirkung

Diese Räucherung wirkt:

  • klärend auf Räume und Energiefelder
  • aufrichtend auf die innere Haltung
  • schützend bei Übergängen und Entscheidungen
  • verbindend zwischen Ahnenlinie, Gegenwart und innerer Führung

Der Rauch trägt die Signatur der Esche: ruhig, ordnend, zeigend und echt.

Anwendung im norddeutschen schamanischen Kontext

  • Räuchern auf glühender Holzkohle oder im Eisengefäß
  • Langsam, ohne Eile, mit offenem Fenster oder Tür
  • Rauch bewusst mit der Hand oder einer Feder lenken

Typische Anwendungen:

  • Vor schamanischer Arbeit oder Visionssuche
  • Bei Haus- oder Hofreinigung
  • Zum Abschluss eines Lebensabschnitts
  • Zur Klärung nach emotionaler oder geistiger Überlastung

Rituelle Ausrichtung

Vor dem Räuchern kurz innehalten und innerlich ausrichten. Ein klarer, einfacher Satz genügt, zum Beispiel: „Geist der Esche, ich danke Dir für Dein SEIN- richte, was aus der Ordnung gefallen ist und gib mir Klarheit“

Der Rauch wird nicht „gemacht“, sondern entsteht frei und begleitet- Pausen sind Teil des Rituals.

Dosierung

  • Räume: 1 kleiner Teelöffel der Mischung
  • Personenräucherung: ½ Teelöffel
  • Gegenstände oder Plätze: wenige Krümel genügen

Weniger ist wirksamer- so, wie unsere norddeutsche Natur- manchmal karg, aber trotzdem so reich.

Diese Räuchermischung trägt die Handschrift des Nordens: klar, rau und still. Sie wirkt nicht über Intensität, sondern über Präsenz. In Verbindung mit dem Baumgeist der Esche unterstützt sie dabei, die eigene Mitte wiederzufinden und den nächsten Schritt auf festem innerem Grund zu setzen.

Nutze die Esche für Dich… die Urtinktur Fraxinus excelsior, wenn Du keine Möglichkeit des Findens dieses kraftvollen Baumes hast- ich wünsche Dir gute Erfahrungen und Gesundheit- alles Liebe

Kira

Ein Weltenbaum- die Esche

Wichtig: Dieser Artikel ist keine Aufforderung, alleine Krankheiten zu behandeln und beinhaltet kein Heilversprechen. Suche eine Kompetenzperson Deines Vertrauens auf, wenn Du die Esche als Medizin nutzen möchtest!

Einige Fotos sind mit Hilfe von KI optimiert/ erstellt.

Baumgeister- die Energie unserer heimischen Bäume Teil 1

Herzlich Willkommen in diesem kraftvollen Jahr 2026- auch wenn das Yang-Feuer-Pferd erst am 17.2. seine volle Energie entfaltet, ist diese schon sehr zu spüren- Gewitter im Winter, starke Emotionen und noch viel mehr lassen die Wildheit dieses Jahres erahnen.

Winterlandschaft Mecklenburger Seenplatte

Und ganz passend dazu gibt es von mir eine kleine Blog-Reihe zu unseren heimischen Bäumen- etwas mehr aus schamanisch- naturheilkundlicher Sicht.

Seit einigen Jahren schon gehe ich meinen schamanischen Weg und dieser lässt mich die Kraft der Natur und der daraus hervorgehenden Heilkunde noch viel besser verstehen und anwenden.

Lass Dich also mitnehmen auf diese kleine Reise 🙂

Baumgeister im norddeutschen Schamanismus sind leise Hüter zwischen den Welten, verwurzelt in Wind, Nebel und salziger Erde. Sie gelten als beseelte Wesen, die Erinnerung tragen, Schutz gewähren und den Rhythmus von Werden und Vergehen bewahren.

Schau Dir die Rinde an 🙂

In alten Überlieferungen der Küsten- und Moorlandschaften zeigen sie sich nicht laut, sondern durch Zeichen: knarrende Äste, kreisende Krähen, knorrige Rinden, die Gebilde oder Gesichter erkennen lassen, plötzliches Innehalten der Luft. Besonders Eichen, Eschen, Buchen und Erlen werden als Träger starker Geisterkraft gesehen – verbunden mit unseren Generationen von Ahnen, Heilwissen und Zeitenwandel.

Wenn ich ihnen begegne, geschieht dies mit Achtung. Ein stiller Gruß, ein Moment der Dankbarkeit, ein Lauschen ohne Forderung. Denn Baumgeister lehren nicht durch Worte, sondern durch Geduld, Standhaftigkeit und tiefe Verbundenheit mit dem Land.

Allgemeines– besonders zu unserer Mecklenburger Heimat:

Die Baumgeister des norddeutschen Schamanismus sind still, weit und wettergeprägt. Besonders in Mecklenburg und entlang der Ostseeküste tragen sie das Gedächtnis von Wind, Salz und alten Übergängen zwischen Land, Meer und Himmel in sich. Hier wirken keine lauten Waldwesen, sondern Hüter, die Geduld, Standhaftigkeit und innere Weite lehren.

Steilküsten-Baum

Baumgeister im norddeutschen Schamanismus

Im norddeutschen Raum gelten Bäume nicht als getrennte Wesen, sondern als Mittler zwischen den Elementen. Ihre Geister sind eng mit Ort, Boden und Klima verbunden.

  • Verbindung von Erde, Wasser, Wind und Licht
  • Schutz von Siedlungsräumen, Wegen und Küstenlinien
  • Träger von Ahnenwissen und Landschaftserinnerung

Der schamanische Zugang ist geprägt vom Lauschen, nicht von lauten Beschwörungen.

Mecklenburg-Vorpommern – ein Land der Übergänge

Erkennst Du den Geist des Baumes?

Unser Land ist durchzogen von Seen, Mooren, flüsternden Wäldern und alten Küstenlinien. Die Baumgeister hier gelten als Wächter von Schwellen und Wandel.

  • Erle: Hüterin von Mooren, Seenrändern und seelischen Übergängen
  • Birke: Lichtbringerin auf sandigen Böden, verbunden mit Neubeginn und Reinigung
  • Eiche: Trägerin von Beständigkeit, Recht und Ahnenkraft

Diese Bäume wurden traditionell an Dorfgrenzen, Quellen und alten Wegen gesetzt und voller Achtung und Wertschätzung betrachtet..

Die Baumgeister der Ostseeküste

An der Ostseeküste wirken Bäume unter ständigem Einfluss von Salz, Wind und wechselndem Licht. Ihre Geister gelten als klar, nüchtern und tief oder weit verwurzelt.

  • Kiefer: Schutzbaum der Dünen, steht für Ausdauer und klare Ausrichtung
  • Buche: Hüterin der Küstenwälder, besonders auf Kreide- und Lehmböden, verbunden mit innerer Ordnung
  • Weide: Begleiterin der Bodden und Haffe, wirkt auf Gefühle und Anpassungsfähigkeit
Erle am Tollensesee

Diese Baumgeister lehren, sich zu beugen, ohne zu brechen.

Schamanische Praxis an der Küste, an den Seen und im Hinterland

Norddeutscher Schamanismus kennt keine Trennung zwischen Alltag und Ritual. Die Begegnung mit Baumgeistern geschieht im Gehen, Sitzen, Schweigen.

  • Verweilen bei Wind und wechselndem Wetter
  • Wahrnehmen von Geräuschen, Salzluft und Bodenfeuchte
  • Dank und Achtsamkeit statt Forderung

Der Baumgeist zeigt sich nicht als Vision, sondern als innere Haltung.

Baumwurzel in Bornmühle

Fazit

Die Baumgeister Mecklenburgs und der Ostseeküste sind Lehrer der Stille. Sie wirken nicht durch Dramatik, sondern durch Beständigkeit. Wer ihnen begegnet, lernt, in offenen Landschaften verwurzelt zu bleiben und im Wandel der Jahreszeiten und auch des Meeres den eigenen inneren Rhythmus zu finden.

Es gibt eine kurze Legende zum Baumgeist der Erle, voller Ruhe und Dankbarkeit erzählt und tief mit Wasser, Erde und Erinnerung verwobendie Legende vom Erlengeist:

Dort, wo Moorwasser still schwingt und Nebel die Grenzen verwischt, steht die Erle mit nassen Füßen in der Welt. Man sagt, in ihrem Stamm wohnt ein Geist, älter als Wege und Namen.

Als die Menschen immer mehr vergaßen, wie man den Sümpfen zuhört, trat der Erlengeist hervor. Nicht als Gestalt, sondern als Rauschen im Blattwerk und als rotes Leuchten im frisch geschnittenen Holz. Er erinnerte daran, dass alles Leben aus Übergängen entsteht – aus Wasser zu Land, aus Schatten zu Licht.

Wer in der Dämmerung an der Erle verweilt, nichts fordert und mit dem Herzen hört, dem hütet der Erlen-Geist die Seele vor dem Versinken. Er schenkt Stand im Weichen, Schutz im Wandel und die Gabe, zwischen den Welten zu gehen, ohne sich zu verlieren.

Darum gilt die Erle bis heute als Baum der Schwelle, und ihr Geist wacht schweigend über alle, die den Mut haben, auch mal im Ungewissen zu verweilen und den Weg daraus selbst zu finden.

Aus schamanischer Sicht und aus der Erfahrungsheilkunde gesprochen, wirkt die Erle nicht gleichförmig über das Jahr hinweg. Sie wandelt ihre Kraft mit dem Rhythmus der Jahreszeiten und begleitet den Menschen dabei auf körperlicher, seelischer und energetischer Ebene.

Frühling – Reinigung und Neubeginn

Im Frühling erwacht die Erle früh und kraftvoll aus der Winterruhe. Ihre Energie wirkt klärend und lösend.

  • Unterstützung bei innerer und äußerer Reinigung
  • Förderung von Erneuerung nach Erschöpfung oder langen Übergangsphasen
  • Stärkung der Fähigkeit, alte Lasten loszulassen

In der Naturheilkunde wird diese Zeit der Erle traditionell mit Entgiftung, Ausleitung und dem Wiederfinden des eigenen Flusses verbunden- die Urtinktur unterstützt dabei die Gefäße und Organe wie Leber und Nieren.

Sommer – Stabilität im Wandel

Im Sommer steht die Erle fest im Wasser und trotzt Hitze wie Feuchtigkeit. Ihre Wirkung ist ausgleichend und schützend.

  • Erdung bei emotionaler Unruhe
  • Stärkung der inneren Stabilität in bewegten Zeiten
  • Unterstützung bei Grenzthemen und Abgrenzung

Schamanisch gesehen lehrt der Sommerzustand der Erle, im Wandel standhaft zu bleiben, ohne zu verhärten. Hier kann die Urtinktur oder auch eine Erlen-Salbe zu viel Starre in Flexibilität umwandeln.

Herbst – Übergang und Ahnenkraft

Im Herbst vertieft sich die spirituelle Kraft der Erle. Sie wird zum Baum der Schwelle zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem.

  • Begleitung bei Abschieden und innerem Rückzug
  • Verbindung zu Ahnenwissen und Erinnerung
  • Förderung von Intuition und Traumwahrnehmung

In dieser Zeit wird die Erle häufig für Rituale des Loslassens und der inneren Einkehr genutzt- Rinde und Früchte im Räucherwerk unterstützen dies.

Winter – Schutz und tiefe Heilruhe

Im Winter wirkt die Erle still, aber wachsam. Ihre Energie ist schützend und bewahrend.

  • Stärkung der seelischen Widerstandskraft
  • Schutz in Zeiten von Dunkelheit und Erschöpfung
  • Förderung von Regeneration und innerer Sammlung

Als schamanische Begleiterin gilt der Winterzustand der Erle als Hüterin der Seele, die durch die Dunkelzeit trägt, ohne zu drängen- nutze hier Salbe, Urtinktur oder Räucherwerk zur Unterstützung.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Erle über das Jahr hinweg eine Lehrerin des Übergangs ist. Sie heilt nicht durch und mit Eile, sondern durch Anpassung, Tiefe und die Erinnerung daran, dass selbst im weichen Boden fester Halt gefunden werden kann.

Erlenrinden‑Salbe bei rheumatischen Beschwerden

Diese Salbe wird äußerlich angewendet und verbindet die entzündungsberuhigende Volksheilkunde der Erle mit wärmenden Pflanzenkräften.

Zutaten

  • 2 Esslöffel frische oder getrocknete Erlenrinde, fein geschnitten oder ein Teelöffel Esche-Urtinktur
  • 200 ml hochwertiges Olivenöl
  • 20 g Bienenwachs
  • 5 Tropfen ätherisches Wacholderöl
  • 5 Tropfen ätherisches Fichtennadelöl

Zubereitung

  1. Erlenrinde und Olivenöl in ein hitzefestes Glas geben.
  2. Das Glas im Wasserbad bei niedriger Hitze etwa 60 Minuten ziehen lassen, ohne zu kochen.
  3. Den Ölauszug durch ein feines Tuch abseihen.
  4. Den warmen Auszug erneut ins Wasserbad stellen und das Bienenwachs darin schmelzen.
  5. Vom Herd nehmen, ätherische Öle einrühren und gut vermengen.
  6. In saubere Gläser füllen und vollständig abkühlen lassen.
Erlensalbe (Foto mit KI bearbeitet)

Anwendung

  • Die Salbe 1–2‑mal täglich sanft in die betroffenen Gelenke einmassieren
  • Besonders wohltuend nach Wärmebehandlungen oder vor dem Schlafengehen
  • Begleitend ruhig atmen und die wärmende, erdende Kraft der Erle bewusst wahrnehmen
  • Massiere mit der Salbe den Nacken, die Schultern oder auch ganz leicht die Fußsohlen ein- Starrheit und Festgefahrenes wird sich lösen

Naturheilkundliche und schamanische Einordnung

Die Erle wirkt hier als Grenzgängerin zwischen Wasser und Erde. Sie hilft, gestaute Prozesse zu lösen, ohne den Körper zu überfordern. In der Arbeit mit Rheuma oder verhärteten Zuständen steht sie für Nachgiebigkeit, Durchlässigkeit und das Wiederfinden des inneren Flusses.

Es lässt sich sagen, dass diese Rezeptur nicht nur den Körper anspricht, sondern auch eine Einladung ist, dem eigenen Rhythmus wieder Raum zu geben. Die Erle heilt leise, stetig und mit der Weisheit des Übergangs.

Entdeckst Du den kleinen Baumgeist am Stamm?

Und nun wünsche ich Dir eine inspirierende und wunderbare Woche … schau Dir mal die Bäume in Deiner Umgebung näher an- vielleicht erkennst Du den Geist darin und die Weisheit…

Alles Liebe-Kira

Baumwurzeln sind so beseelt- in dieser findest Du gleich mehrere Wesen 🙂

Das neue Jahr blinzelt schon

Guten Morgen in der letzten Woche des Jahres 2025- in dieser stillen Zeit der Raunächte.

Ich bin intuitiv viel in der Natur und nutze gerade jetzt zum Räuchern natürliche Materialien wie Fichte, aber auch Gewürze. Gewürze haben gerade jetzt- zum Jahreswechsel- eine so unglaublich kraftvolle Wirkung für Körper und Seele.

UND- ich teile heute mit Dir meine liebste Räuchermischung für den Übergang ins Jahr 2026; erzähle Dir etwas zur Wirkung gemäß der traditionellen europäischen und der klassischen chinesischen Medizin.

Der Jahreswechsel ist aus Sicht der Naturheilkunde ein besonders kraftvoller Übergang. Eine selbst hergestellte Gewürzräuchermischung verbindet Ritual, Duft und energetische Ausrichtung und unterstützt dabei, das alte Jahr bewusst abzuschließen und das neue Jahr 2026 klar, gestärkt und zentriert zu beginnen.

Bedeutung des Räucherns zu Silvester und Neujahr in der Naturheilkunde

Der Jahreswechsel markiert eine Phase zwischen altem Yin und neuem Yang, zwischen Ruhe und Aufbruch. Räuchern wirkt dabei wie eine energetische Reinigung und Ausrichtung.

  • Löst stagnierendes Qi, das sich im Laufe des Jahres angesammelt hat
  • Vertreibt Kälte und Feuchtigkeit, typische pathogene Faktoren des Winters
  • Stärkt das Wei-Qi, die schützende Energie des Körpers
  • Beruhigt den Shen, den Geist und die emotionale Ebene

Für 2026 liegt der Fokus besonders auf Wärme, Klarheit und innerer Stabilität; auch wichtig für Übergangszeiten, da diese energetisch als bewegter/herausfordernder empfunden werden.

Grundprinzip der Gewürzräuchermischung

Eine ausgewogene Räuchermischung folgt in der Naturheilkunde/chinesichen Medizin dem Prinzip der fünf Wandlungsphasen.

  • Holz: Bewegung, Neubeginn
  • Feuer: Freude, Herzöffnung
  • Erde: Stabilität, Zentrierung
  • Metall/Luft: Loslassen, Klarheit
  • Wasser: Ruhe, Tiefe, Regeneration

Die ausgewählten Gewürze wirken wärmend, bewegend und klärend, ohne das Yin zu erschöpfen.

Zutaten für die Silvester- und Neujahrsräucherung 2026

Alle Zutaten sollten möglichst bio, naturbelassen und ungemahlen sein.

  • Zimtstangen, 2 Stück
  • Sternanis, 3 Stück
  • Nelken, 1 Teelöffel
  • Kardamomkapseln, 1 Teelöffel
  • Getrocknete Orangenschalen, 2 Esslöffel
  • Weihrauchharz, 1 Esslöffel
  • Myrrhe, 1 Teelöffel

Wirkung der einzelnen Gewürze

GewürzThermik & GeschmackCM-Wirkung
Zimtheiß, süß-scharfErwärmt Nieren-Yang, bewegt Blut und Qi
Sternaniswarm, süß-scharfLöst Kälte, stärkt Mitte und Verdauung
Nelkenheiß, scharfVertreibt Kälte, klärt Geist
Kardamomwarm, aromatischTransformiert Feuchtigkeit, klärt Kopf
Orangenschalewarm, bitter-süßBewegt Leber-Qi, löst emotionale Stagnation
Weihrauchwarm, bitterKlärt Räume, beruhigt Shen
Myrrhewarm, bitterUnterstützt Loslassen, erdend

Herstellung der Räuchermischung

Vorbereitung

  • Zimtstangen grob zerbrechen
  • Kardamomkapseln leicht andrücken
  • Orangenschalen in kleine Stücke schneiden

Mischen

  • Alle Zutaten in einer Schale gut vermengen
  • Mischung in einem dunklen Glas mindestens 3 Tage ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden

Anwendung

  • Eine feuerfeste Schale mit Räuchersand füllen oder ein Stövchen vorbereiten
  • Räucherkohle entzünden/ ein Teelicht platzieren
  • ein Blatt Lorbeer unterlegen und dann darauf ½ bis 1 Teelöffel der Mischung auflegen
  • Fenster öffnen-lüften, dann Räume mit dem Räucherutensil langsam durchgehen, Fenster anschließend noch einmal kurz öffnen

Ritualempfehlung für Silvester und Neujahr

Für Silvester eignet sich das Räuchern zwischen 23:30 und 00:30 Uhr, um den Übergang bewusst zu markieren. Für Neujahr empfehle ich ein zweites, sanfteres Räuchern am Morgen des 1. Januars.

  • Vor dem Räuchern drei ruhige Atemzüge nehmen
  • Innerlich das Alte verabschieden
  • Eine klare Ausrichtung für 2026 formulieren

Für wen diese Mischung besonders geeignet ist

  • Menschen mit Kältegefühl, innerer Unruhe oder mentaler Erschöpfung
  • Bei emotionalem Ballast und dem Wunsch nach Neubeginn
  • Zur Stärkung in der dunklen Jahreszeit

Diese Gewürzräuchermischung wirkt nicht nur auf der sinnlichen Ebene, sondern tief im energetischen System. Sie verbindet Wärme, Klarheit und Stabilität und schafft einen kraftvollen Übergang in das Jahr 2026 – getragen von Bewusstsein, sanftem Duft, Ruhe und innerer Ausrichtung.

Ich wünsche Dir von Herzen einen guten Übergang in das Jahr 2026 und sende Dir liebe Grüße

Kira

Grün trifft Grün…

So ganz abweichend im Rhythmus sende ich Dir heute- zum 24.12.2025- herzliche Grüße für einen gesegneten Tag und Abend.

Jetzt- in dieser Jul-Tied- habe ich mir die Frage gestellt, ob es immer nur das GRÜN der traditionellen Tanne oder auch das GRÜN des Eukalyptus sein darf- ich habe mich zu Hause für beides entschieden- denn manchmal darf es gerne BEIDES sein.

Eukalyptus anstelle von Tanne im Advent und zu Weihnachten verändert die Atmosphäre deutlich – energetisch, emotional und symbolisch. Während die Tanne für Erdung und Beständigkeit steht, bringt Eukalyptus eine leichtere, klärende und bewusstseinsöffnende Qualität in diese Zeit.

Spirituelle Wirkung von Eukalyptus

65-jährige traditionelle Pyramide und frischer Eukalyptus-Kranz- ich liebe es sehr

Eukalyptus wird spirituell mit Reinigung, Klarheit und Schutz verbunden. Sein frischer, durchdringender Duft wirkt wie ein energetischer Schnitt durch Altes und Stagnierendes.

  • Energetische Klärung: Eukalyptus gilt als Pflanze, die mentale und emotionale „Nebel“ löst.
  • Schutzsymbolik: In vielen Traditionen wird er genutzt, um negative Einflüsse fernzuhalten.
  • Bewusstseinsöffnung: Unterstützt innere Wachheit, Wahrheitssuche und klare Entscheidungen.
  • Atem & Lebensenergie: Spirituell dem Atem gleichgesetzt – Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele.

Unterschied zur Tanne im Advent

Die Wirkung von Eukalyptus unterscheidet sich deutlich von klassischen Nadelgehölzen.

AspektTanneEukalyptus
GrundenergieErdend, stabilisierendKlärend, erhebend
SymbolikBeständigkeit, Schutz, TraditionNeubeginn, Wahrheit, Loslassen
Emotionale WirkungGeborgenheit, RuheFrische, innere Freiheit
Spiritueller FokusVerwurzelung im Hier & JetztBewusste Ausrichtung nach innen

Spirituelle Bedeutung im Advent

Der Advent ist energetisch eine Zeit des Innehaltens, Reinigens und Vorbereitens. Eukalyptus unterstützt diesen inneren Prozess besonders gut.

  • Fördert Loslassen alter Themen vor dem Jahreswechsel.
  • Unterstützt innere Ordnung und klare Ausrichtung.
  • Hilft, die Adventszeit bewusster und weniger reizüberflutet zu erleben.
  • Ideal für Menschen, die Weihnachten eher als stille, reflektierende Zeit gestalten möchten.

Eukalyptus zu Weihnachten

Zu Weihnachten steht Eukalyptus für ein Fest der Klarheit und Wahrhaftigkeit statt reiner Tradition.

  • Symbolisiert ehrliche Verbindung statt äußerlicher Rituale.
  • Unterstützt bewusste Gespräche und authentisches Zusammensein.
  • Wirkt ausgleichend bei emotionaler Überforderung oder familiären Spannungen.
  • Besonders passend für moderne, minimalistische oder naturspirituelle Weihnachtskonzepte.

Praktische spirituelle Anwendungen

  • Eukalyptuszweige im Raum: Für energetische Frische und Schutz.
  • Eukalyptuskranz: Symbol für Reinigung und Neubeginn.
  • Räucherung oder ätherisches Öl: Zur Meditation, Atemarbeit oder abendlichen Reflexion.
  • Ritual im Advent: Beim Anzünden einer Kerze bewusst ein Thema loslassen.

Ein kleines Fazit

Eukalyptus anstelle von Tanne bringt im Advent und zu Weihnachten eine klare, luftige und transformierende Energie. Er unterstützt innere Reinigung, bewusste Ausrichtung und einen spirituellen Neubeginn.

Für Menschen, die Weihnachten weniger im klassischen Traditionellen, aber ein wenig mehr als Zeit der Wahrheit, Stille und inneren Klarheit erleben möchten, ist Eukalyptus eine kraftvolle und stimmige Wahl.

Eine kurze naturheilkundliche Betrachtung…

Die Tanne – Ruhe, Erdung und Herzqualität

Die Tanne gilt in der Naturheilkunde als wärmend, stärkend und stabilisierend. Ihr harzig-frischer Duft wirkt ausgleichend auf das vegetative Nervensystem und wird mit innerer Ruhe und Zentrierung verbunden.

  • Wirkung auf die Atemwege: Mild schleimlösend und vertiefend für die Atmung
  • Psychische Wirkung: Fördert Geborgenheit, Erdung und emotionale Stabilität
  • Weihnachtlicher Bezug: Symbol für Beständigkeit, Schutz und Herzenswärme
  • Geeignet für: Erschöpfung, innere Unruhe, winterliche Schwere

Naturheilkundlich passt die Tanne besonders gut zur traditionellen, stillen, nach innen gerichteten Zeit um Weihnachten.

Eukalyptus – Klarheit, Frische und Aktivierung

Eukalyptus wirkt deutlich frischer, klärend und anregend. Sein intensives ätherisches Öl wird traditionell zur Befreiung der Atemwege eingesetzt und fördert geistige Wachheit/ Klarheit.

  • Wirkung auf die Atemwege: Stark schleimlösend und keimreduzierend
  • Psychische Wirkung: Klärt Gedanken, fördert Fokus und Abgrenzung
  • Weihnachtlicher Bezug: Weniger traditionell, eher funktional für einen klaren Geist
  • Geeignet für: Erkältungen, geistige Müdigkeit, „dicke Luft“

Im naturheilkundlichen Sinne steht Eukalyptus mehr für Aktivität als für Besinnlichkeit- aber auch für Frische im Denken.

Naturheilkundlicher Vergleich

AspektTanneEukalyptus
TemperaturwirkungWärmendKühlend
NervensystemBeruhigendAnregend
AtemwegeSanft öffnendStark befreiend
Emotionale QualitätGeborgenheitKlarheit
WeihnachtsstimmungSehr stimmigWeniger traditionell

Aus naturheilkundlicher Sicht harmoniert die Tanne traditionell stärker mit der Weihnachtszeit: Sie unterstützt Rückzug, Wärme und innere Sammlung. Eukalyptus ist wirksam und hilfreich, passt jedoch eher in Phasen der Aktivierung oder bei akuten Beschwerden. Für eine ausgewogene Atmosphäre kann Eukalyptus punktuell genutzt werden, während die Tanne den seelischen Grundton der Weihnacht trägt.

Zusammengefasst steht die Tanne für das leise, nährende Element der Weihnachtszeit, während Eukalyptus Klarheit und funktionale Frische einbringt.

Letztendlich entscheidet Dein Gefühl… lass Dich inspirieren und verlebe einen wunderbaren 24.Dezember und erholsame Weihnachtstage

“ Frohe Weihnachten“

Herzlichst-Kira!

Yoga für die Wintersonnenwende

Guten Morgen zur vierten Adventswoche. Auch wenn der Winter bei uns erst so richtig „Fahrt“ aufnimmt, ist es gut, sich mit den Möglichkeiten der Gesundheitspflege gerade für solche Übergangszeiten, aber auch DOJO-Zeiten, zu beschäftigen.

Am 21.12.2025- dem vierten Advent- ist der Tag der Wintersonnenwende- das Sonnenkind wird wiedergeboren und da habe ich eine wunderbare Yoga-Praxis für Dich:

Diese 60‑minütige Detox‑Yogaeinheit ist darauf ausgerichtet, den Körper beim Übergang sanft zu aktivieren, das Hormonsystem zu harmonisieren und den Stoffwechsel anzuregen. Der Fokus liegt auf Leber‑ und Nierenenergie, Drehhaltungen, sanften Rückbeugen und bewusster Atmung, um stagnierte Winterenergie in fließende Kraft zu verwandeln- „DETOX“ in diesem Kontext bedeutet, die Autophagie der Zellen und insbesondere der Leber zu aktivieren 🙂


Detox-Yoga für Hormonbalance

Thema: Erneuerung, Reinigung & hormonelle Balance
Level: Mittelstufe (mit sanften Varianten für alle Level)
Hilfsmittel: Yogamatte, Block, Gurt, Decke


1. Ankommen & Atembewusstsein (10 Minuten)

Ziel: Nervensystem beruhigen, innere Reinigung einleiten

  • Sitz in Sukhasana (einfacher Schneidersitz) – Hände auf den Unterbauch legen, 5 Minuten lang tief in den Bauch atmen.
    Fokus: Verbindung zur Atmung und Wahrnehmung des hormonellen Zentrums (Solarplexus, Sakralchakra).
  • Kapalabhati (Feueratem) – 3 Runden à 30 Atemstöße, mit Pausen dazwischen.
    Wirkung: Aktiviert Stoffwechsel, reinigt die Atemwege, stimuliert Schilddrüse und Nebennieren.

2. Aufwärmen & Energiefluss (10 Minuten)

Ziel: Muskulatur aktivieren, Kreislauf anregen

  • Katzen-Kuh-Bewegung (Marjaryasana–Bitilasana) – 1–2 Minuten fließend im Atemrhythmus.
  • Dynamische Kindhaltung zu herabschauendem Hund – mehrere Male wechseln, um den Rücken zu mobilisieren.
  • Sonnengruß A (Surya Namaskar A) – 3 Runden in ruhigem, bewussten Tempo- oder „Windmühle im Ausfallschritt- rechts und links“ 50x; alternativ „Kleiner Sonnengruß“ 5 Runden in einem aktivierenden Tempo 🙂
    Fokus: Reinigung über Schweiß und Atem, Aktivierung der Drüsen.

3. Detox & Hormonbalance – Hauptsequenz (25 Minuten)

Ziel: Leber, Nieren und Schilddrüse stimulieren, hormonelle Balance fördern

  1. Drehhaltungen für Leber & Verdauung:
    • Parivrtta Utkatasana (gedrehter Stuhl) – 5 Atemzüge pro Seite
    • Parivrtta Trikonasana (gedrehtes Dreieck) – 5 Atemzüge pro Seite
  1. Herzöffner & Schilddrüsenaktivierung:
    • Bhujangasana (Kobra) – 3 Runden
    • Setu Bandhasana (Schulterbrücke) – 5–8 Atemzüge
    • Matsyasana (Fisch) – 5 Atemzüge
      Wirkung: Aktiviert Schilddrüse, Thymusdrüse und Herzchakra.
  2. Beckenbalance & Nebennierenstärkung:
    • Baddha Konasana (Schmetterling) – sanftes Vorbeugen
    • Malasana (Yogahocke) – 5 Atemzüge
    • Ustrasana (Kamel) – öffnet Herz und stimuliert Nebennieren
  3. Twist & Ausleitung:
    • Ardha Matsyendrasana (halber Drehsitz) – 5 Atemzüge pro Seite
    • Apanasana (Knie-zur-Brust-Pose) – zur inneren Reinigung

4. Entspannung & Integration (10 Minuten)

Ziel: Hormonelle Balance stabilisieren, Entgiftungsimpulse integrieren

  • Viparita Karani (Beine an der Wand) – 5 Minuten
    Wirkung: Entlastet Nebennieren, beruhigt das Nervensystem.
  • Savasana (Endentspannung) – 5 Minuten
    Fokus: Visualisiere, wie Frühlingsenergie durch deinen Körper fließt und jede Zelle erneuert.

5. Abschluss & Meditation (5 Minuten)

Meditation auf Erneuerung:
Sitze aufrecht, lege eine Hand auf Herz, eine auf den Unterbauch.
Atme bewusst in beide Zentren – spüre, wie Licht und Wärme in dir wachsen.
Wiederhole innerlich:

„Ich lasse Altes los und öffne mich für neue Lebenskraft.“


Wirkung der Praxis

  • Physisch: Anregung von Leber, Nieren und Verdauung; Aktivierung der Schilddrüse, Aktivierung der Autophagie
  • Energetisch: Reinigung stagnierter Winterenergie, Öffnung für das freie Fließen der neuen Energie,
  • Hormonal: Harmonisierung von Stress‑, Schilddrüsen‑ und Sexualhormonen durch bewusste Atmung, Drehungen und Rückbeugen

Diese Detox-Yogastunde unterstützt dich, Körper und Geist zu klären, hormonelle Balance zu fördern und mit Leichtigkeit in die neue (Jahres)-Zeit zu starten.

Räuchermischung „Nordlicht“ für die Wintersonnenwende und diese Woche:

Zur Wintersonnenwende, wenn die Dunkelheit ihren tiefsten Punkt erreicht und das neue Licht geboren wird, trägt eine nordische Räuchermischung die Kraft von Erneuerung, Schutz und innerem Feuer. Diese Mischung verbindet Harze, Kräuter und Wurzeln aus dem Norden, um den Übergang zwischen den Welten zu ehren und das Licht in der Seele zu entzünden.

Thema: Wiedergeburt des Lichts, Schutz, Erdung und Klarheit
Element: Feuer und Erde
Räucherart: Auf Kohle oder im Räuchergefäß mit Sand

Zutaten und Bedeutung

ZutatMengeBedeutung
Fichtenharz (Burgunderharz)2 TeileReinigend, klärt schwere Energien, öffnet den Weg zum Licht
Wacholderbeeren1 TeilSchutz, Abwehr dunkler Kräfte, stärkt Mut und Lebensgeist
Birkenrinde1 TeilSymbol für Neubeginn, Lichtbringerin des Nordens
Beifuß (Artemisia vulgaris)1 TeilÜbergangskraut, öffnet das Tor zu den Ahnen und zur inneren Schau
Mistelkraut½ TeilHeiliges Sonnenkraut, spendet Balance zwischen Licht und Schatten
Engelwurz (Angelica archangelica)½ TeilErdet und stärkt die Lebensenergie, ruft Schutzgeister
Rosmarin½ TeilKlärt den Geist, stärkt das innere Feuer
Tannennadeln (getrocknet)1 TeilDuft des Winters, reinigt und belebt den Raum

Zubereitung

  1. Zerstoße Harze und Kräuter sanft im Mörser, bis sie grob vermischt sind.
  2. Mische sie im Uhrzeigersinn, während du den Atem ruhig führst.
  3. Sprich dabei innerlich:„Aus Dunkel wird Licht, aus Nacht wird Tag.
    Ich ehre den Kreis, der sich neu entfacht.“
  4. Bewahre die Mischung in einem dunklen Glas oder Leinenbeutel auf.

Anwendung zur Wintersonnenwende

  • Zünde die Mischung in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember an.
  • Beginne im Norden deines Raumes oder Kreises und gehe im Sonnenlauf (im Uhrzeigersinn).
  • Lass den Rauch durch alle Räume ziehen, während du dich auf Dankbarkeit und Neubeginn konzentrierst.
  • Danach setze dich in Stille und spüre, wie das neue Licht in deinem Inneren erwacht.

Schamanische Bedeutung:
Diese Räucherung ruft die Geister des Nordens, die Hüter der Erde und des Winters. Sie stärkt die Verbindung zu den Ahnen, reinigt das Haus von alter Energie und öffnet das Herz für das kommende Lichtjahr.

Ich wünsche Dir eine wunderbare Woche, inspirierende Stunden zur Wintersonnenwende- alles Liebe

Kira


„Wenn die Sonne ruht, ruht auch die Erde – und im stillen Rauch erwacht das neue Licht.“

Gesundheitstipp

Bald wechseln wieder die Jahre- ein Rück- und Ausblick

In dieser dritten Advents-Woche widme ich mich einem Rück- und Ausblick- komm- ich nehme Dich mit!

Kräutermischung für ein Räucherritual vorbereiten- Lorbeerblatt, Rosmarin, Wacholder, Fichtennadeln und Fichtenharz 🙂

Im schamanischen und energetischen Verständnis werden die Jahre nicht nur nach Kalenderdaten, sondern nach kosmischen Qualitäten, Elementen und archetypischen Kräften betrachtet. Das Jahr 2025 (Yin-Holz-Schlange) und 2026 (Yang-Feuer-Pferd) stehen dabei für sehr unterschiedliche Schwingungen – das eine tief, intuitiv und transformativ, das andere expansiv, dynamisch und freiheitsliebend.


Überblick der Energien

JahrTierkreiszeichenPolaritätHauptelementSchamanische QualitätGrundthema
2025Yin-SchlangeYin (empfangend, innerlich)Feuer (verfeinert, spirituell)Wandlung, Intuition, HeilungInnere Transformation und Erkenntnis
2026PferdYang (aktiv, ausdehnend)Feuer (dynamisch, kreativ)Bewegung, Freiheit, AusdruckUmsetzung, Expansion, Selbstverwirklichung

Schamanische Deutung 2025 – Jahr der Yin-Schlange

Das Jahr 2025 wird als Zeit der inneren Alchemie gesehen. Die Schlange ist im Schamanismus ein Symbol der Häutung, Heilung und spirituellen Erneuerung.

Energiequalität:

  • Tiefgehende Prozesse, Rückzug und Introspektion
  • Loslassen alter Häute (alte Identitäten, Glaubensmuster, Beziehungen)
  • Erhöhte Intuition, Traumarbeit, Visionen
  • Spirituelle Heilung durch Schattenarbeit und Körperbewusstsein

Schamanische Empfehlung:

  • Rituale der Reinigung (z. B. Räucherungen, Schwitzhütten, Wasserzeremonien)
  • Arbeit mit Schlangenenergie: Transformation durch Akzeptanz und Hingabe
  • Zeit für Meditation, Rückzug, Heilpflanzenarbeit und Seelenrückholung

Ziel:
Innere Klarheit und energetische Erneuerung, bevor ein neuer Zyklus der äußeren Aktivität beginnt.


Schamanische Deutung 2026 – Jahr des Pferdes

Nach der introspektiven Phase der Schlange folgt 2026 das Jahr des Pferdes, das im schamanischen Sinn die Kraft des Aufbruchs, der Freiheit und der Bewegung bringt.

Energiequalität:

  • Expansion, Reisen, kreative Projekte
  • Ausdruck der eigenen Wahrheit und Lebensfreude
  • Mut, Selbstvertrauen und Durchsetzungskraft
  • Gefahr von Überhitzung oder Überforderung, wenn die Energie nicht geerdet wird

Schamanische Empfehlung:

  • Erdungsrituale (Trommelreisen, Tanz, Naturverbindung)
  • Arbeit mit Pferdegeistern oder Krafttieren zur Stärkung der Willenskraft
  • Projekte, die im Schlangenjahr vorbereitet wurden, kannst Du nun aktiv umsetzen.

Ziel:
Selbstbestimmtes Handeln, Bewegung in Beruf, Beziehungen und spirituellem Wachstum.


Vergleich der Schwingungen

Aspekt2025 – Yin-Schlange2026 – Pferd
Richtung der EnergieNach innen (Reflexion, Heilung)Nach außen (Aktion, Expansion)
ElementVerfeinertes Feuer (spirituell)Brennendes Feuer (kreativ, aktiv)
Schamanische ArbeitInnere Transformation, SchattenarbeitManifestation, Ausdruck, Bewegung
Körperlicher FokusNervensystem, Haut, Kundalini-EnergieHerz, Kreislauf, Vitalität
Spirituelles ThemaHäutung, Loslassen, WeisheitFreiheit, Mut, Selbstverwirklichung
„Folge dem Ruf des Raben, reite das Feuer des neuen Jahres- das Yang-Feuer-Pferd trägt Dich mit Mut, Klarheit und kraftvoll-feuriger Lebenskraft“

Zusammenfassung

Das Jahr 2025 (Yin-Schlange) ist ein spirituell-introspektives Jahr, das zur Heilung, Transformation und inneren Klarheit führt. Es verlangt Geduld, Achtsamkeit und Vertrauen in den Prozess der Wandlung.

Das Jahr 2026 (Pferd) bringt dann die äußere Entfaltung: Energie, Bewegung und Umsetzung der im Vorjahr gewonnenen Erkenntnisse. Es ist ein Jahr der Selbstbefreiung, Kreativität und Tatkraft.

Gemeinsam bilden sie einen Zyklus von innerer Alchemie (2025) und äußerer Manifestation (2026) – ein Übergang von der Tiefe zur Weite, vom Stillstand in die Bewegung.

Gemäß der Chinesischen Medizin und dem chinesischen Kalenderzyklus ist das Jahr 2026 das Jahr des Yang-Feuer-Pferdes (丙午, Bǐng Wǔ).


Einordnung im chinesischen 60-Jahres-Zyklus

In der chinesischen Zeitrechnung wird jedes Jahr durch die Kombination aus

  • einem der zehn Himmelsstämme(Yin/Yang + Element) und
  • einem der zwölf Erdzweige(Tierkreiszeichen)
    bestimmt.

Diese Kombination wiederholt sich alle 60 Jahre.

JahrHimmelsstammPolarität & ElementTierkreiszeichenGesamteinfluss
2025Yǐ Sì (乙巳)Yin-HolzSchlangeYin-Holz-Schlange
2026Bǐng Wǔ (丙午)Yang-FeuerPferdYang-Feuer-Pferd
Mach 2026 zu Deinem Jahr!

Bedeutung des Yang-Feuer-Pferdes (2026)

Das Yang-Feuer-Pferd steht für leidenschaftliche, expansive und dynamische Energie.
In der CM wird Feuer mit Herz, Kreislauf, Geist (Shen) und Freude assoziiert.

Energetische Qualitäten 2026:

  • Yang: aktiv, nach außen gerichtet, kraftvoll
  • Feuer: Begeisterung, Inspiration, Ausdruck, aber auch Gefahr von Überhitzung
  • Pferd: Bewegung, Freiheit, Unabhängigkeit

Deutung CM:

  • Stärkung des Herz-Feuers → gute Zeit für Herzensprojekte, Kreativität und soziale Verbindungen
  • Achte auf Balance: Übermäßiges Feuer kann Unruhe, Schlafstörungen oder Herz-Qi-Stagnation verursachen
  • frisch- leicht kühlende Ernährung, Meditation und Yin-Ausgleich sind hilfreich

Zusammenfassung

  • 2026 = Jahr des Yang-Feuer-Pferdes (丙午)
  • Polarität: Yang
  • Element: Feuer
  • CM-Thema: Herzenergie, Freude, Bewegung, Ausdruck
  • Herausforderung: Balance zwischen Begeisterung und Überhitzung

Das Jahr 2026 bringt also eine kraftvolle, expansive Yang-Feuer-Schwingung, die nach außen strebt – ideal für Wachstum, mutige Schritte und leidenschaftliche Projekte, aber mit der Notwendigkeit, das innere Gleichgewicht zu bewahren… und bedenke- die Energie des vorangegangenen Jahres wirkt immer noch mindestens bis Ende Februar nach- und das ist gut so 🙂

Zelebriere die dritte Advent-Woche mit Zeit für Dich; vielleicht bereitest Du die Raunächte vor oder beginnst mit Plätzchen-Backen und Geschenke-Verpacken 🙂 – ich wünsche Dir eine wunderbare Zeit-

herzlichst- Kira

Es ist die Woche von Samhain

Guten Morgen zu dieser magischen Woche im Oktober, so kurz nach Neumond. Egal, ob Du Samhain oder Allerheiligen im Kalender stehen hast- es ist die Zeit, in der sich der Jahreskreis so langsam dem Ende bzw. dem neuen Anfang nähert 🙂

Der goldene Oktober bringt uns noch einmal eine Ernte der letzten Wildfrüchte, aber auch der späten Äpfel, des letztenSommer- und Herbst- Gemüses und natürlich SAMHAIN:

Samhain ist eines der ältesten keltischen Feste (übrigens auch unsere Vorfahren; die Waldvölker in Europa)und markiert den Übergang vom Sommer zum Winter. Es gilt als Ursprung vieler Bräuche, die heute mit Halloween verbunden sind. Die Legenden rund um Samhain erzählen von der dünnen Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der der Toten, die in dieser Nacht durchlässig wird.

Ursprung und Bedeutung

Samhain (ausgesprochen „Sow-in“) wurde von den alten Kelten um den 31. Oktober gefeiert. Es war das Ende des Erntejahres und der Beginn der dunklen Jahreszeit. In dieser Nacht glaubte man, dass die Geister der Ahnen zur Erde zurückkehren, um ihre Familien zu besuchen oder auch Schabernack/Unheil anzurichten.

Mythische Gestalten und Legenden

1. Die Anderswelt (Tír na nÓg)
In der keltischen Mythologie öffnet sich an Samhain das Tor zur Anderswelt – dem Reich der Feen, Geister und Götter. Menschen konnten in dieser Nacht in das Feenreich gelangen, liefen jedoch Gefahr, nie wieder zurückzukehren.

2. Der Gott Dagda und die Morrígan
Eine bekannte Legende erzählt, dass der mächtige Gott Dagda an Samhain die Kriegsgöttin Morrígan traf. Ihr Bund symbolisierte den Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt – zentrale Themen des Festes.

3. Die Geisterlichter (Vorläufer der Kürbislaternen)
Um sich vor umherziehenden Geistern zu schützen, stellten die Menschen Lichter in ausgehöhlte Rüben vor ihre Häuser. Diese sollten böse Seelen abschrecken und gute Geister willkommen heißen. Diese Tradition entwickelte sich später zu den bekannten Kürbislaternen von Halloween.

Rituale und Bräuche

  • Feuerfeste: Große Feuer wurden entzündet, um die Sonne zu ehren und Schutz für den Winter zu erbitten.
  • Opfergaben: Speisen und Getränke wurden den Ahnen dargebracht, um sie zu ehren.
  • Orakel und Weissagungen: Samhain galt als ideale Zeit für Prophezeiungen, da die Grenzen zwischen den Welten verschwammen.

Einfluss auf Halloween

Mit der Christianisierung Europas wurde Samhain in „Allerheiligen“ (1. November) und „Allerseelen“ (2. November) umgewandelt. Der Vorabend, „All Hallows’ Eve“, wurde schließlich zu „Halloween“. Viele Bräuche – Verkleidungen, Lichter und das Gedenken an die Toten – stammen direkt aus den alten Samhain-Traditionen.

Samhain bleibt bis heute ein Symbol für Wandel, Erinnerung und den ewigen Kreislauf von Leben und Tod – ein Fest, das die Dunkelheit nicht fürchtet, sondern als Teil des Lebenszyklus ehrt.

Ich habe für Dich eine inspirierende Yogapraxis; ein kleines Ritual- das Apfel-Ritual zu Samhain und dazu lass ich folgende Räuchermischung ihre Wirkung entfalten:

Räuchermischung: Apfelblüte, Rosenblüte, weißer Salbei, Wacholder, Schafgarbe und Frauenmantel; dazu Harz von Fichte und Zeder

Yogapraxis zu Samhain:

Eine Yogapraxis zu Samhain verbindet Bewegung, Atem und Achtsamkeit mit der Energie des Übergangs, der Stille und des Loslassens. Diese Zeit – zwischen Ernte und Winter – lädt dazu ein, nach innen zu kehren, Altes zu verabschieden und Raum für Neues zu schaffen.

Intention der Praxis

Samhain steht für Transformation, Innenschau und Verbindung mit den Ahnen. Eine Yogapraxis zu diesem Fest sollte erdend, beruhigend und introspektiv sein. Der Fokus liegt weniger auf körperlicher Leistung, sondern auf Bewusstsein, Atem und innerer Stille.

1. Erdung und Ankommen

Ziel: Verbindung mit der Erde und dem eigenen Körper.

  • Beginne im Sukhasana (einfacher Sitz).
  • Lege die Hände auf das Herz oder auf die Erde.
  • Atme tief durch die Nase ein und aus, spüre den Boden unter dir.
  • Visualisiere, wie du mit jedem Atemzug Wurzeln in die Erde schlägst.

Atemübung: Nadi Shodhana(Wechselatmung) zur inneren Balance und Klärung.

2. Fluss des Loslassens

Ziel: Spannung lösen und den natürlichen Zyklus des Loslassens unterstützen.

  • Uttanasana (Vorwärtsbeuge im Stehen) – symbolisiert das Verneigen vor der Dunkelheit und das Abgeben von Ballast.
  • Malasana (Yogahocke) – öffnet die Hüften, Sitz der Emotionen und des Loslassens.
  • Balasana (Kindhaltung) – Rückzug, Hingabe und Geborgenheit.

Tipp: Bewege dich langsam und intuitiv, im Rhythmus deines Atems.

3. Herzöffnung und Ahnenverbindung

Ziel: Dankbarkeit und Verbindung mit der eigenen Herkunft.

  • Anahatasana (Herzöffner auf Knien) – öffnet den Brustraum und schafft Raum für Mitgefühl.
  • Setu Bandhasana (Schulterbrücke) – stärkt das Herz und symbolisiert die Brücke zwischen Welten.
  • Lege dich anschließend in Supta Baddha Konasana (liegende Schmetterlingshaltung) und stelle dir vor, du sendest Licht und Dankbarkeit an deine Ahnen.

4. Meditation und Reflexion

Ziel: Innere Einkehr und Bewusstwerdung.

  • Setze dich in Stille und richte den Fokus auf den Atem.
  • Stelle dir vor, du sitzt am Feuer – Symbol der Samhain-Nacht.
  • Frage dich: Was darf ich loslassen? Was darf neu entstehen?

Optional: Führe ein kurzes Journaling nach der Meditation durch.

5. Abschluss – Savasana

Ziel: Integration und Ruhe.

  • Lege dich in Savasana (Totenstellung).
  • Lass den Atem frei fließen.
  • Spüre die Dunkelheit als nährenden Raum der Erneuerung.

Zusätzliches zur Vertiefung

  • Kerzenritual: Zünde eine Kerze an für das, was du loslässt, und eine zweite für das, was du willkommen heißt.
  • Räucherung: Mit Beifuß, Salbei oder Myrrhe zur energetischen Reinigung.
  • Dankbarkeitsritual: Schreibe drei Dinge auf, die du aus dem vergangenen Jahr mit Dankbarkeit verabschiedest.

Deine Samhain-Yogapraxis ist eine Einladung, sich den natürlichen Rhythmen des Lebens hinzugeben – Dunkelheit nicht als Ende, sondern als fruchtbaren Boden für Neubeginn zu erfahren.

Apfel-Ritual der Dankbarkeit und Ehre:

Zeitpunkt:
Am besten bei Sonnenuntergang an einem klaren Herbsttag, wenn die Erntezeit zu Ende geht.

Du brauchst:

  • Einen schönen roten Apfel
  • Eine Kerze (am besten in Gold, Rot oder Grün)
  • Eine kleine Schale Wasser
  • Ein Messer oder Apfelschneider
  • Einen ruhigen Ort im Freien oder am Fenster

Ablauf

  • Ort vorbereiten
    Stelle die Kerze und die Schale mit Wasser vor dich. Atme ruhig und spüre den Herbst um dich herum – den Duft von Erde, Laub und Reife.
  • Den Apfel segnen
    Halte den Apfel in beiden Händen und sprich leise deinen Dank :„Ich danke für die Fülle dieses Jahres, für alles, was gewachsen und gereift ist.“
  • Apfel teilen
    Schneide den Apfel quer durch – so erscheint das fünfzackige Sternmuster in der Mitte, Symbol für Leben, Schutz und die fünf Elemente. Betrachte diesen Stern einen Moment lang.
  • Dank und Wunsch
    Iss eine Hälfte bewusst, als Zeichen der Dankbarkeit.
    Die andere Hälfte kannst du der Erde schenken – lege sie unter einen Baum oder ins Gras und sprich:„Was ich empfange, gebe ich zurück, damit der Kreislauf weitergeht.“
  • Abschluss
    Lösche die Kerze, gieße das Wasser an die Wurzeln eines Baumes und spüre, wie du Teil des natürlichen Kreislaufs bist.

Dieses Ritual symbolisiert Ernte, Gleichgewicht und Neubeginn – der Apfel steht hier für das Herz des Lebens, das sich im Jahreslauf immer wieder erneuert.

Mit diesen Inspirationen wünsche ich Dir eine wundervolle Woche- genieße diese letzte Oktoberwoche und den Übergang in die wunderbare Kerzenzeit/ mystische Zeit des November- alles Liebe

Kira

„Failte romhat go Samhain na n-ancestors“

15 Minuten- diese Zeit findest DU auch :)

Guten Morgen zur neuen Woche. Ich bin in dieser für einige Tage in der Urlaubs-Auszeit- für den einen oder anderen/ die eine oder andere ja auch gerne mal Pause von der täglichen Sport-Routine 😉 – ich nicht- egal wo, mein Training ist mir einfach wichtig- egal, ob viel oder wenig Zeit.

Ich teile heute hier mit DIR einen Trainingsplan der:

…ein professionell strukturierter 15‑minütiger Trainingsplan mit Fokus auf Kettlebell‑Deadliftsund Kurzhantel‑Schulterheben ist, ergänzt durch funktionelle Ganzkörperübungen. Der Plan ist für ein kurzes, intensives Krafttraining konzipiert und eignet sich für Fortgeschrittene und ambitionierte Einsteiger.

Zielsetzung

  • Dauer: 15 Minuten
  • Ziel: Ganzkörperkräftigung mit Fokus auf Rücken, Schultern, Core und Beinmuskulatur
  • Equipment: 1 Kettlebell (mittleres Gewicht), 2 Kurzhanteln (leicht bis mittel)
  • Struktur: 3 Phasen – Warm‑up, Hauptteil, Cool‑down

1. Warm-up (3 Minuten)

Aktiviert Muskeln und Gelenke, bereitet auf die Belastung vor.

  • 30 Sek. Jumping Jacks – Kreislauf aktivieren
  • 30 Sek. Air Squats – Beinmuskulatur aufwärmen
  • 30 Sek. Armkreisen (vor/zurück) – Schultergelenke mobilisieren
  • 30 Sek. Hüftkreisen – Mobilität der Hüfte
  • 1 Min. Kettlebell Deadlift (leichtes Gewicht) – Technik vorbereiten

2. Hauptteil (10 Minuten)

Zirkeltraining mit 5 Übungen. Jede Übung 40 Sekunden Belastung, 20 Sekunden Pause.
Nach einer Runde (5 Übungen) 1 Minute Pause, dann zweite Runde.

ÜbungEquipmentZielmuskelnBeschreibung
1. Kettlebell DeadliftKettlebellBeinbeuger, Rücken, CoreRücken gerade, Hüfte nach hinten, Kettlebell kontrolliert heben und senken
2. Kurzhantel Schulterheben (Shrugs)KurzhantelnTrapezmuskel, NackenArme gestreckt, Schultern nach oben ziehen, kurz halten, langsam absenken
3. Kettlebell SwingKettlebellGesäß, Core, SchulternHüftdominante Bewegung, Schwung aus der Hüfte, kein Armheben
4. Kurzhantel FronthebenKurzhantelnSchultern (vordere Deltas)Arme gestreckt vor den Körper anheben bis Schulterhöhe
5. Kettlebell Goblet SquatKettlebellBeine, CoreKettlebell vor der Brust halten, tief in die Kniebeuge gehen

Runden: 2
Gesamtdauer Hauptteil: 10 Minuten

😉 … Deadlift mit Kettlebell und Schuhdeko im Hintergrund

3. Cool-down (2 Minuten)

Fördert Regeneration und Beweglichkeit.

  • 30 Sek. Vorbeuge mit hängenden Armen – Dehnung Rücken/Beine
  • 30 Sek. Schulterdehnung (Arm quer vor Brust)
  • 30 Sek. Hüftbeuger‑Stretch (Ausfallschrittposition)
  • 30 Sek. tiefe Atmung im Stand

Tipps zur Ausführung

  • Atmung: Beim Heben ausatmen, beim Absenken einatmen.
  • Tempo: Kontrolliert, keine Schwungbewegungen bei Isolationsübungen.
  • Progression: Nach 2–3 Wochen Gewicht leicht steigern oder Belastungszeit auf 45 Sek. erhöhen.
  • Variation: In späteren Einheiten Kettlebell‑High‑Pull oder Kurzhantel‑Seitheben ergänzen.

Dieser 15‑minütige Plan kombiniert funktionelle KraftStabilität und Muskeldefinition und kann 3–4 × pro Woche als eigenständiges Workout oder als Teil eines Ganzkörpertrainings durchgeführt werden.

Übrigens: Du benötigst nicht unbedingt das Sport-Equitment; nutze 1,5 kg-Wasserflaschen; einen Kartoffelbeutel oder andere Haushaltgegenstände mit Gewicht, die sich gut für die Übungen händeln lassen 🙂

Zur Info- wie wirkt Krafttraining gemäß der CM:

Krafttraining hat aus Sicht der Chinesischen Medizin (CM) eine tiefgreifende Wirkung auf Körper, Geist und Energiehaushalt. Während die westliche Medizin vor allem auf Muskelaufbau, Stoffwechsel und hormonelle Anpassungen fokussiert, betrachtet die CM Krafttraining als eine Methode, um Qi (Lebensenergie)Blut (Xue) und die Essenz (Jing) zu stärken und zu harmonisieren.

Qi und Blut:
Krafttraining fördert die Zirkulation von Qi und Blut. Durch die körperliche Anstrengung wird stagnierendes Qi in Bewegung gebracht, was Spannungen und Blockaden löst. Gleichzeitig wird die Blutbildung angeregt, was die Versorgung der Muskeln, Sehnen und Organe verbessert.

Jing (Essenz):
Die Essenz, die in den Nieren gespeichert ist, gilt als Grundlage für Kraft, Ausdauer und Regeneration. Moderates, regelmäßiges Krafttraining stärkt Jing, während übermäßiges oder zu intensives Training Jing schwächen kann. Daher ist Balance entscheidend.

Yin und Yang:
Krafttraining wird als Yang-fördernde Aktivität betrachtet, da es Wärme, Dynamik und Aktivität erzeugt. Um ein Gleichgewicht zu wahren, sollte es mit Yin-fördernden Praktiken wie Qi Gong, Meditation oder ausreichend Ruhe kombiniert werden.

Wirkung auf die Organsysteme (Zang-Fu)

OrgansystemWirkung des KrafttrainingsCM-Erklärung
MilzStärkung der Muskelkraft und VerdauungsenergieDie Milz kontrolliert Muskeln und Umwandlung von Nahrung in Qi
LeberFörderung des freien Qi-FlussesTraining löst Qi-Stagnationen und verbessert emotionale Stabilität
NierenAufbau von Grundkraft und AusdauerDie Nieren speichern Jing und kontrollieren Knochen und Willenskraft (Zhi)
HerzVerbesserung der Durchblutung und psychischen StabilitätDas Herz regiert das Blut und beherbergt den Geist (Shen)

Trainingsprinzipien nach CM

  • Maß und Rhythmus: Übermäßiges Training führt zu Qi- und Blut-Mangel, während zu wenig Aktivität Qi-Stagnation begünstigt.
  • Atmung: Bewusste Atmung während des Trainings unterstützt den Qi-Fluss.
  • Ernährung: Nach dem Training sollte nährende Kost eingenommen werden, um Qi und Blut wieder aufzubauen (z. B. warme Mahlzeiten, Suppen, Hirse, Wurzelgemüse).
  • Regeneration: Ausreichender Schlaf und Ruhezeiten sind notwendig, um Jing zu bewahren.

Letztendlich…

Aus Sicht der CM stärkt Krafttraining den Körper, wenn es maßvoll, rhythmisch und bewusst ausgeführt wird. Es fördert den Fluss von Qi und Blut, kräftigt die Nieren-Essenz und harmonisiert Yin und Yang. Übermäßige Belastung hingegen kann Qi- und Jing-Mangel verursachen, was langfristig zu Erschöpfung und innerem Ungleichgewicht führt. Ein ausgewogenes Training, kombiniert mit Ruhe, Ernährung und Achtsamkeit, gilt daher als optimaler Weg zur ganzheitlichen Stärkung.

Viel Erfolg und Freude beim Training; eine wunderbare Woche und bis bald!

Kira

Die Zeit um und von Mabon

Wie schnell diese wunderbare Herbstzeit dahinfließt- wie der Bach bei uns am Tollensesee und schon sind wir im Jahreskreis angekommen- angekommen in der Zeit zu MABON

Mabon ist der Name bzw. die Bezeichnung für die HERBST-TAG- und Nacht-Gleiche und ein wichtiges traditionelles(keltisches) Jahreskreisfest. Es symbolisiert die Balance zwischen Licht und Dunkelheit, das Ende der Ernte und das endgültige Ende des Sommers; den Beginn des tiefen Herbst. An Mabon wird Dankbarkeit für die Fülle ausgedrückt und sich auf die kommende dunklere Jahreszeit vorbereitet, indem man inne hält und loslässt, was nicht mehr dient; was in Dankbarkeit gehen darf.

Erntefest: Mabon ist das zweite Haupt-Erntefest und wird als Dank für die Ernte des Jahres gefeiert, bei dem die letzte Getreide-Garbe nie geschnitten wird; bei der Honig, Milch und andere Gaben in den frisch gepflügten Acker eingebracht werden als Dankesgabe an Mutter Erde 🙂 und einige reife Früchte- bei uns Hagebutten- über die Schulter geworfen wurden/werden 🙂

Gleichgewicht: Als Herbst-Tagundnachtgleiche steht Mabon für den Zeitpunkt, an dem Tag und Nacht exakt gleich lang sind. 

Mythologie: Der Name Mabon leitet sich vom walisischen „Mabon ap Modron“ ab, was „großer Sohn“ oder „Sohn des Lichts“ bedeutet und sich auf eine mythische Figur bezieht. In unserer nördlicheren Tradition wird Mabon als Dankesfest an Mutter Erde gefeiert und diese geehrt.

Übergang: Das Fest markiert den feierlichen Abschied vom Sommer und bereitet auf die Stille und Einkehr des Winters vor.

Das Erntefest, hier bei uns gefeiert mit Lagerfeuer, darin gebackenen Kartoffeln, mit Räucherwerk und Geschichten aus alten Zeiten… als Kind habe ich mit roten Wangen den Erzählungen meiner Oma Alwine gelauscht- sie hat als Wolgedeutsche vom Tag Ihrer Geburt im Mai 1898 bis zu ihrer Heirat 1918 mit meinem Opa(geboren 1875) in der Wolgaregion gelebt- von der harten Ernte, den Kartoffelfeuern, dem Holz schlagen… all dies sind Erinnerungen, die mich sehr demütig vor diesem harten Leben und auch sehr dankbar werden ließen- über die Jahre und immer zur Zeit von Mabun erinnere ich mich… bspw. an dieses Räucherrezept:

Zutaten (für ca. 1 kleines Glas, 20–25 g):

  • 2 TL Sandelholz (gemahlen oder kleine Späne) – für eine warme, erdige Basis
  • 1 TL Weihrauch (Olibanum) – für Reinigung und spirituelle Öffnung
  • 1 TL Myrrhe – für Tiefe und Erdung
  • 1 TL Wacholderbeeren (zerstoßen) – für Schutz und klärende Energie
  • ½ TL Muskatblüte (Macis, fein zerkleinert) – für Würze, Wärme und Fülle
  • ½ TL Zimt (grob gemörst) – für Wärme und Fülle
  • ½ TL Orangenschale (getrocknet) – für Frische und festliche Note
  • ½ TL Apfelstücke (getrocknet) – symbolisch für Ernte und Fruchtbarkeit
Muskat-Blüte(KI)

Zubereitung

  • Alle Zutaten in einem Mörser grob zerkleinern, sodass sich die Aromen gut entfalten, aber die Mischung nicht zu fein wird;
  • …gut vermengen und in einem luftdichten Glas aufbewahren.
  • Zum Räuchern gib eine kleine Prise auf ein Stövchen oder Siebräuchergefäß und stelle die Höhe so ein, dass ein sanftes Räuchern geschieht.

Wirkung und Symbolik

  • Muskatblüte: Steht für Wärme, Schutz und die Kraft der inneren Sonne; aber auch für Visionen.
  • Sandelholz & Myrrhe: Erdend, verbinden mit der inneren Ruhe und dem Übergang in die dunklere Jahreszeit.
  • Weihrauch: Spirituelle Öffnung und Dankbarkeit.
  • Wacholder & Zimt: Schutz, Reinigung und Stärkung der Lebenskraft.
  • Orange & Apfel: Festliche, fruchtige Noten, die den Erntesegen symbolisieren.

Typische norddeutsche Rituale sind weiterhin:

  • Spaziergang in der Natur, Dankesfeuer, das Sammeln herbstlicher Gaben, das Gestalten eines Erntedank-Altars, das Zünden von Kerzen, das Räuchern, das Schreiben und Verbrennen von Dankbarkeitszetteln oder Wunsch-Zetteln; sowie das gemeinsame Teilen einer Mahlzeit.
Letzte Ernte bzw. Vorbereitung des Ackers bei uns in der Region zu dieser Zeit

Was jetzt noch so wichtig ist:

  • Achte – gerade jetzt im Übergang- auf warme Füße und einen geschützten Hals und Nacken; über diese „Schwachstellen“ dringen Wind, Kälte und Nässe besonders schnell in den Körper ein und bescheren Dir dann die typischen Herbstinfekte.
  • Beginne wieder vermehrt wärmend und gegart zu essen- Dein Körper benötigt dies für die Vorbereitung auf die dunkle Jahreszeit, für einen kraftvollen und gesunden Winter.
  • Kombiniere Salat immer mit einer Suppe im Vorfeld oder mit Warmem im Salat(bspw. Pellkartoffeln).
  • Bewege Dich maßvoll, aber ausreichend- Bewegung ist wichtig für Kreislauf, Stoffwechsel und Energie!
besonders lecker im Herbst- spicy Buchweizenwaffeln mit Obst-Nuss-Kompott

Ich wünsche Dir mit diesen Inspirationen ein wundervolles Erntefest/ Mabun- genieße diese Zeit des kleinen Yin und diese Woche- gesegtes MABUN und alles Liebe

Kira

Wenn Dir gefällt, was Du hier auf meinem Blog lesen darfst und für Dich findest, dann freue ich mich über Empfehlungen oder leite den Newsletter gerne weiter- DANKE!

Die Fünf Seelen in Dir

Guten Morgen und willkommen in der letzten Augustwoche- oh, wie wunderbar ist doch diese Spätsommerzeit mit der Fülle und Reife der Früchte. Selbst der Holunder nimmt seine reife- schwarz/rote Färbung schon an- ein sicheres Zeichen, dass wir bereits im Herbst ankommen und mit ihm im Metallelement 🙂 … aber was so interessant war- Eure Rückmeldungen zum letzten Blog-Beitrag und der immer wieder aufkeimenden Frage: „Wieso gibt es fünf Seelen“.

5 Seelen in der klassischen Darstellung(Foto:KI- bearbeitet)

In der Chinesischen Medizin sprechen wir von den „fünf Seelen“ oder den „Fünf Geistwesen; den fünf verschiedenen Aspekten von SHEN; die jeweils auch den fünf YIN-Aspekten der Elemente zugeordnet sind. Diese „Geistwesen“ sind nicht unabhängig voneinander, sondern stehen in enger Wechselbeziehung zueinander und beeinflussen sich gegenseitig.

bringt Dich in Ruhe

Die fünf Geistwesen und ihre Zuordnungen:

  • HUN Wanderseele: ist dem Element Holz zugeordnet, beheimatet in der Leber. Der Hun ist verantwortlich für Kreativität, Visionen, Pläne und die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen. 
  • SHEN als Geist/Bewusstsein: ist dem Element Feuer zugeordnet, beheimatet im Herzen. Der Shen ist der Sitz des Bewusstseins, der Intelligenz, der Emotionen und der Erinnerungen. 
  • YI-Intellekt/Denken: ist dem Element Erde zugeordnet, beheimatet in der Milz. Der Yi ist verantwortlich für Denken, Konzentration und das Erinnerungsvermögen. 
  • PO- Körperseele/Reflexe: ist dem Element Metall zugeordnet, beheimatet in der Lunge. Der Po ist zuständig für körperliche Reflexe, Instinkte und die Verbindung zum Körper. 
  • ZhiLebens-/Willenskraft: ist dem Element Wasser zugeordnet, beheimatet in der Niere. Der Zhi ist verantwortlich für den Willen, die Entschlossenheit und die Lebenskraft. 

Aus Sicht der CM, aber auch der Gedankenwelt des Buddhismus, betrachten wir die fünf Geistwesen als untrennbar mit dem Körper und der Gesundheit verbunden. Eine Disharmonie eines Geistwesens kann sich sowohl auf körperlicher als auch auf psychischer Ebene äußern. So kann z.B. eine Störung des Hun (Leber/Holzelement) zu Unruhe, Reizbarkeit oder Schlafstörungen führen, während eine Störung des Shen (Herz/Feuer) sich in Stimmungsschwankungen oder Angstzuständen zeigen kann. Die Behandlung von psychischen Problemen in der CM zielt darauf ab, die Harmonie zwischen den fünf Geistwesen wiederherzustellen und den freien Fluss der Energie zu gewährleisten- noch viel mehr aber, die Beziehungen des Betroffenen in Erkenntnis zu bringen.

Akupunktur an den Shen-Punkten des Rücken

Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Gespräche mit Focus auf behutsame Analyse der Beziehungen im Innen und Außen
  • Akupunktur und Kräutermedizin zur Harmonisiserung
  • Akupunktur und Kräuztermedizin zur Kräftigung der eignen Potentiale
  • Übungen zur Harmonisierung

Entscheidend ist für die Harmonisierung, dass DU selbst tatsächlich willst- wie immer; UND DAS IST IMMER „schmerzhaft“- weil es mit ERKENNEN, LOSLASSEN und noch so viel mehr einher geht.

Was ich Dir dazu anbieten kann und Dir meine begleitende und Raum gebende Hand reiche:

  • Gespräche auf Augenhöhe
  • Kräutermedizin
  • Beziehungsanalyse für Innen und Außen
  • Akupunktur bei akuten Störungen(Schlaf, Panik, Schmerzen…) und Gua Sha Fa
  • Akupunktur zur Harmonisisrung(SHEN-Akupunktur) und Gua Sha Fa
  • Bewegungstherapie
  • Chakren-Harmonisierung
  • Meditation
  • Zeremonien(Kakao-Z.; Räucher-Z….)
Auch ein guter Kakao kann helfen, Dich in Harmonie zu bringen

Ach und… es gibt zwar Workshop’s bei mir- zum Lernen und Raum geben; aber es wird ganz bewusst

KEINE Frauen- oder Männer-Kreise geben– nach meiner Ansicht/ aus meiner Erfahrung ist es wertvoller, den Menschen erst einmal alleine zu begleiten und JA- auch wenn sich DAS für Dich nicht gleicht erschließt- eine Kakao-Zeremonie für ein bestimmtes Ziel des Einzelnen bspw. benötigt RAUM für das Individuum, das DU nun einmal bist 🙂

Mit diesem kleinen Exkurs fällt es Dir vielleicht leichter, den Einstieg zu finden und selbst Einiges zu erkennen- ich wünsche Dir einen wunderbaren Übergang in den Herbst und damit in das Metall-Element- alles Liebe!

Kira

5 Seelen mit Bezug zu den 5 Elementen (Foto: KI bearbeitet)

Was Dein Rücken erzählt…höre genau hin

Guten Morgen- schön, dass Du hier bist!

Der August nimmt noch einmal richtig Fahrt auf- der Sommer ist zurück und mit ihm Wärme, Sonne, Baden, Wandern… und vermehrt PatientInnen in meiner Praxis, die über Rückenschmerzen klagen.

Das hat mich dazu inspiriert, den Rücken mal aus der emotionalen Ebene heraus zu betrachten.

Stark und Flexibel- ein gesunder Rücken- gesund in Körper und Geist 🙂

Natürlich helfen Akupunktur, Moxa und Kräuter- allerdings liegt die Ursache- neben muskulärer Dysbalance, Fehlstellung, Fehlhaltung…- oft in der emotionalen Belastung durch alte Muster und neue Blockaden.

Dein Rücken spiegelt das Yang Deines Körpers; er sollte Dich gut und stark durch Dein Leben begleiten.

Gleichzeitig weist der Rücken „emotionale Bereiche“ auf- es sind Akupunkturpunkte, die einen direkten Bezug zu den Emotionen Wut/Ärger, Zorn, Sorge, Freude, Trauer, Angst… haben und damit zu den „Seelen“ in der Chinesischen Medizin wie bspw. Hun, Po…

Genau in diesen Bereichen melden sich interessanterweise im Sommer die „Rückenschmerzen“, die tatsächlich eher „Seelenschmerzen“ sind… mal abgesehen vom akuten Hexenschuss 😉

Wo manifestiert sich jetzt was:

  • Halswirbelsäule– da sitzt die überspitzte Selbstkritik in Form des ständigen inneren Dialogs; Du fühlst DICH nie genug, egal, was Du tust und leistest;
  • oberer Rücken/ obere Brustwirbelsäule/Schulterblätter: Emotionale Instabilität; alte Muster; Dir fehlt die emotionale Sicherheit und Unterstützung; dort finden wir bspw. auch wichtige Akupunkturbereiche, die emotionale Stabilität födern 🙂
  • mittlerer Rücken/ unterhalb der Schulterblätter: Du fühlst Dich innerlich schuldig; lässt ständig Schuldgefühle zu und kannst Dinge/Situationen/ Erlebtes nur sehr schlecht loslassen;
  • unterer Rücken: Dir fehlt die Sicherheit und Unterstützung; es sind alte, diffuse, oft überlieferte Ängste, die sich hier manifestieren und die DU für Dich immer wieder aufleben lässt- z.B. durch ständiges Vergleichen; Du fühlst diffuse Unsicherheit und focussierst eine vermeintliche- auch materielle- Ungewissheit
  • ISG/Steiß/Hüften: Es sind Ängste, die Dich von wichtigen Entscheidungen fernhalten; Du siehst die Veränderung, die notwendig ist, entscheidest Dich aber immer wieder dagegen bzw. traust Dir diese Entscheidungen nicht zu;

Dies ist nur eine kleine Auswahl, die Dir aber durchaus zeigen kann, wo die Wurzeln Deiner „Schmerzen“ sitzen.

Was Du machen kannst:

  • Setze Dich aktiv und selbstbewusst mit Dir auseinander
  • Nutze die Hilfe und gehe die Wege, die Dir gezeigt werden; in Deinem Tempo und lass sie zu Deinen Wegen werden, indem Du mutig die Grundlagen an Dich anpasst
  • Nutze die Kraft der Atemlenkung und Meditation; die Energie von Yoga und QiGong, von Chakren-Arbeit, Ritualen, Zeremonien, Freundeskreisen…
Kakaozeremonie mit Freunden am Feuer- Stärke und Stabilität im emotionalen Bereich durch Freude
  • Akupunktur und Kräutermedizin von der Kompetenzperson; Moxa und Übungen für Dich als Hausaufgaben 😉

… vier ganz einfache Dinge, die Dir helfen können 🙂

QiGong für einen körperlich und seelisch starken Rücken- die Acht Brokate

Ich wünsche Dir eine angenehme Woche- vielleicht mit einem bewussten Hinhören, was Dein Rücken Dir zuflüstert und genieße das Sommer-Wetter- alles Liebe!

Kira

Eine kleine Bitte- Hat Dir mein Newsletter gefallen? JA… dann sende diesen doch gerne weiter oder empfehle das Abo- danke für Deine Unterstützung und Dein Interesse!

Spiritualität ist kein Hokuspokus

Guten Morgen zu und in dieser energetisch so wertvollen Zeit; noch immer bringt das Lion-Gate kraftvolle Energie(Sonne-Sirius- Erde stehen in einer Linie); die Perseiden-Ströme schwirren über den August-Nachthimmel und wir befinden uns nach dem kraftvollen Störmond(Vollmond im August) schon im Übergang zum Spätsommer/Herbst- die Elemente Erde und Metall wollen gepflegt und harmonisiert werden.

Spiritualität wird oft missverstanden oder mit Aberglaube und Hokuspokus gleichgesetzt; doch sie beruht auf tiefen menschlichen Erfahrungen und kulturellen Traditionen, die seit Jahrtausenden existieren. Sie beschäftigt sich mit Sinnfragen, innerer Entwicklung und dem Streben nach Verbundenheit, was weit über oberflächliche oder irrational erscheinende Praktiken hinausgeht:

  • Erfahrungsbasierte Praxis- Spiritualität basiert auf persönlichen Erfahrungen von Bewusstsein, Achtsamkeit, innerem Frieden und Verbundenheit, die viele Menschen unabhängig von kulturellem Hintergrund nachvollziehen können. Diese Erfahrungen sind oft transformierend und haben positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden.
  • Wissenschaftliche Untersuchungen- Zahlreiche Studien zeigen, dass spirituelle Praktiken wie Meditation, Gebet oder Achtsamkeit Stress reduzieren, das Immunsystem stärken und psychische Gesundheit fördern können. Diese Effekte sind messbar und reproduzierbar, was Spiritualität als wertvollen Bestandteil menschlichen Lebens wissenschaftlich untermauert.
  • Kulturelle und historische Verankerung- Spiritualität ist in fast allen Kulturen und Religionen tief verwurzelt und hat die Entwicklung von Ethik, Kunst, Philosophie und Gemeinschaft geprägt. Sie ist kein Zufallsprodukt, sondern Teil der menschlichen Suche nach Sinn und Orientierung.
  • Unterschied zu Aberglaube- Während Hokuspokus/Aberglaube oft auf irrationalen, unbelegten Behauptungen oder magischem Denken beruht, ist Spiritualität eine bewusste Praxis der Selbstreflexion und Sinnsuche. Sie fordert kritisches Denken und persönliche Verantwortung, anstatt blinde Glaubensannahmen.
  • Förderung von Empathie und Mitgefühl- Spirituelle Wege betonen häufig Werte wie Mitgefühl, Verbundenheit und Respekt gegenüber anderen Lebewesen, was gesellschaftlich positive Auswirkungen hat und das Zusammenleben fördert.

Spiritualität ist eine ernstzunehmende Dimension menschlicher Erfahrung, die weit über oberflächliche oder magische Vorstellungen hinausgeht. Sie verbindet persönliche Entwicklung mit kulturellem Erbe und wissenschaftlicher Erkenntnis und bietet einen Rahmen, um das Leben bewusster und sinnerfüllter zu gestalten.

Für Spiritualität in DEINEM Alltag- meine persönliche Empfehlung:

  • Versteinertes Holz mit getrockneten Kräutern für ein Räucherritual– Räucherrituale sind eine wunderbare Möglichkeit, um eine Verbindung zur Natur herzustellen, die eigene Umgebung zu reinigen oder einfach nur zu entspannen. Ein besonders faszinierendes Element, das in solchen Ritualen verwendet werden kann, ist versteinertes Holz, kombiniert mit getrockneten Kräutern. Diese Kombination bietet sowohl visuelle als auch aromatische Vorteile.
  • Versteinertes Holz entsteht, wenn Bäume über Millionen von Jahren hinweg durch einen Prozess, der als Silifizierung bekannt ist, mineralisiert werden. Dabei wird das organische Material des Baumes allmählich durch Mineralien, meist Siliziumdioxid, ersetzt, während die ursprüngliche Struktur des Holzes erhalten bleibt. Das Ergebnis ist ein fossiles Stück Holz, das die Schönheit und Textur des ursprünglichen Baumes bewahrt, jedoch hart wie Stein ist.

Was kann versteinertes Holz für Dich bedeuten:

  • Erdung und Stabilität: Versteinertes Holz wird oft mit Erdung und Stabilität in Verbindung gebracht. Es kann helfen, Ruhe und Ausgeglichenheit in einen Raum zu bringen, was besonders in meditativen Praktiken nützlich ist.
  • Optische Anziehungskraft: Die einzigartigen Muster und Farben des versteinerten Holzes verleihen jedem Altar oder Ritualbereich eine faszinierende Ästhetik.
  • Symbolik der Zeit: Da versteinertes Holz Millionen von Jahren alt ist, kann es in Ritualen als Symbol für Beständigkeit und die Zyklen der Natur dienen.
  • Salbei: bekannt für seine reinigenden Eigenschaften und die Fähigkeit, negative Energien zu vertreiben.
  • Lavendel: nutzt Dir, um Entspannung und Frieden zu fördern; duftet ganz wunderbar nach „innerem Frieden“
  • Rosmarin: fördert in Dir Klarheit und geistige Wachsamkeit.
  • Thymian: unterstützt Dich mit seinen reinigenden und heilenden Eigenschaften.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um Spiritualität zu zelebrieren; eine wäre eben ein Räucherritual:

  • Vorbereitung des Raumes: Sorge dafür, dass der Raum sauber und aufgeräumt ist. Öffnen die Fenster, um frische Luft hereinzulassen.
  • Altar oder Fläche einrichten: Platziere das versteinerte Holz in der Mitte Ihrer Fläche. Arrangiere die getrockneten Kräuter um das Holz herum oder in einem Räuchergefäß/Räucherstövchen.
  • Ritual beginnen: Zünde die Kerze unter den getrockneten Kräuter an/ Räucherkohle+Kräuter und lasse sie langsam vor sich hin glimmen; führe den Rauch mit einer Feder oder Deiner Hand zu den Ecken des Raumes, um die Umgebung zu reinigen.
  • Meditation oder Intention setzen: Nutze die Zeit, um zu meditieren oder eine bestimmte Intention zu setzen, sei es für Heilung, Schutz oder Dankbarkeit.

Die Kombination aus versteinertem Holz und getrockneten Kräutern kann DEIN Räucherritual bereichern und eine tiefe Verbindung zur Natur und zur eigenen Spiritualität schaffen.

Aus Sicht der Chinesischen Medizin stärken Rituale und die Pflege Deiner Spiritualität Dein Yin; die starke und kräftigende Urkraft.

Hast Du heute Inspiration beim Lesen gefunden? Das freut mich. Finde Deine Spiritualität in eigenen Ritualen, in Affirmationen, Deiner Praxis im Yoga oder QiGong;… in der Natur- ich wünsche Dir eine wunderbare, spirituelle Woche- alles Liebe!

Kira

(Für die Fotos nutze ich eigene, die teilweise mit KI/Canva bearbeitet sind)

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