chinesische Medizin

Die Fünf „Müdigkeiten“…

… beschreiben Faktoren, die gemäß der chinesischen und tibetanischen Medizin unser Körpergefühl, das Wohlbefinden und die Gesundheit negativ beeinflussen:

  • zu viel Sitzen– schwächt die Milz, damit die Bereitstellung und Transformation des Nahrungs-Qi und schädigt auf lange Sicht das Gewebe im Körper und dessen Funktionsweise; dabei sind das Bindegewebe, das Gewebe der Organe und auch die Funktionsweise der Organe gemeint;
  • zu viel Liegen– schwächt die Lunge und damit die Funktionsweisen von Haut und Schleimhäuten; daher sollten auch Kranke möglichst oft aufstehen oder zumindest zum Sitzen kommen( denken wir an Lungenentzündungen u.s.w….);
  • zu viel Stehen– schwächt und schädigt die Funktionsweise der Nieren und damit das gesamte Skelettsystem/ Zähne und Haarstruktur; die Nieren mit ihrem Nieren-Yang sind bspw. für einen schmerzfreien unteren Rücken zuständig- zu viel an Stehen schwächt dieses…;
  • zu viel Laufen– schwächt und schädigt die Funktionsweise der Leber und deren zugeordnete Strukturen wie Sehnen/Bänder/Muskeln und Faszien; Beispiel siehe unten;
  • zu viel an „Augenarbeit“/ Lesen/Denkarbeit- schädigt sowohl das Herz als Sitz des Geistes und Kaiser des Körpers, als auch die Augen und unser Gehirn auf lange Sicht; das Herz hat im Rahmen der Meridianstruktur eine direkte Verbindung zu den Augen, daher diese besondere Funktionskette;

Das Fazit dieser Empfehlungen- alles sollte im Gleichmaß und mit Maß und Ziel erfolgen- ein Beispiel:

  • Das Training eines Leistungssportlers… ohne Regeneration in Form eines guten und ausreichenden Schlaf’s und ohne Ausgleichtraining drohen Verletzungen und/oder die Leistung kann nicht punktgenau abgerufen werden

Ein weiteres Beispiel ist das Symptombild der Erschöpfung bzw. des BurnOut:

  • zu viel an Arbeit schädigt sowohl den Geist/ das Herz als auch das Blut…
  • zu wenig an Struktur und zu viel an „Verzetteln“; Perfektionismus… führen zur Erschöpfung- ein Automotor kann auch nicht 1000 km bis zum Anschlag gefahren werden…

Wir benötigen alles- Bewegung, Ruhe, geistige und körperliche Herausforderungen, gute Ziele und Meditation- dann bleiben Körper und Geist im Gleichgewicht und Gesundheit steht nicht’s im Weg.

Unterstützung in der Naturheilkunde geben bspw. :

  • Akupunktur, Tuina, Moxa, GuaShaFa, BaGuanFa,
  • Ernährungstherapie
  • Kräutermedizin
  • QiGong und Yoga
Tuina zur Stärkung der Nierenenergie
Meditatives Gehen aus dem QiGong- wirkt Geist beruhigend und bewegt Qi

Einen guten Start in die Woche und genießt den Frühling- alles Liebe

Kira

Tee im Sommer?

 

Genau! Sie haben richtig gelesen! Im Sommer gibt es nichts Besseres als Tee, um der momentanen Hitze zu begegnen.

Natürlich nicht irgendeinen Tee- schwarzer Tee wäre kontraproduktiv und würde noch mehr Yang in den Körper bringen.

Wunderbar ist der japanische Matcha- ein grüner Tee, der mit einem Bambusbesen aufgeschlagen wird und trotz der erfrischenden Wirkung Energie gibt- aber sanft und nicht aufputschend.

Für die heißen Tage empfehle ich grünen Tee oder Kräutertee:

Farbe oder SorteBeispieleGeschmackKoffeinWirkung
Weißer TeeSow Meesehr mildkeineserfrischend
Grüner TeeJasminblumig- mildsehr wenigerfrischend - kühlend
Lung chingzartwenigerfrischend
KräuterteeMeishan der Firma DMCmild - blumigsehr wenigerfrischend - entgiftend
Orangenminzeblumig- frischkeineserfrischend- verdauungsfördernd
Chrysanthemenblumig- mildkeineserfrischend- Hitze kühlend und ausleitend
Maishaareerdig- mildkeinesHitze ausleitend
Himbeerblätter/ Brombeerblätter mit Rosenblütenblumig- fruchtigkeinesleicht kühlend
Grünen Tee mit frischem Wasser- noch leicht sprudelnd – aufgießen, 2-4 Minuten ziehen lassen,
Blütentees mit ca. 60 Grad- 70 Grad heißem Wasser ansetzen, 5 Minuten ziehen lassen und
Kräutertees mit kochendem Wasser überbrühen- 10-15 Minuten – ziehen lassen, abseihen und dann….
genießen- hhmm… die Hitze hat dann nur noch wenig Chancen Ihr Gleichgewicht zu stören.
Trinken Sie ruhig bis zu einen Liter Tee am Tag. Übrigens…Sie dürfen die Portion Tee ruhig öfter aufgießen, um so mehr können Sie die Radikalfänger und positiven Wirkstoffe aufnehmen.

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