cholesterin

…rote, gelbe, grüne, braune…

Tomate im Garten 🙂

…sie sind mir alle willkommen. Ab dem Spätsommer sind diese Nachtschattengewächse voll mit den süss- sauren „Früchten“, die gemäß der chinesischen Ernährungslehre zu den kalt- frischen Nahrungsmitteln zählen. Was ist nun so faszinierend an diesem Gemüse?

  • Der Geschmack ist einfach fantastisch- armomatisch, leicht süss bis säuerlich, manchmal- je nach Sorte- auch mit einer leichten Schärfe versehen schmecken die reifen Tomaten einfach nach Sonne und Sommer.
  • Durch ihre zahlreichen Inhaltsstoffe- Vitamine und Spurenelemente, Flavonoide, Salicylsäure, Karotinoide, Lycopin, Lutein, Cumarine und noch viel mehr wirken sie als natürlicher Entzündungshemmer, besonders, wenn sie leicht in einem gesunden Fett angeschwenkt werden- die Wirkstoffe entfalten sich mit einem gesunden Fett und der zugeführten Wärme einfach intensiver und besser.
  • Die Wirkung umfasst zahlreiche Bereiche, zum Beispiel wirken Tomaten antioxidativ, herzschützend und sie regenerieren oxidiertes Vitamin C und E.
  • Gemäß der chinesischen Medizin leiten alle Tomaten gezielt Hitze und Toxine, feuchte Hitze und Nässe/Schleim aus- daher ihre positve Wirkung bei Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Stoffwechselstörungen im Allgemeinen, aber auch bei Verstopfung und Trockenheit sind sie ein Hilfsmittel( hier täglich zwei-drei Tomaten roh essen). Weiterhin wirken sie positiv bei Yin-Mangel, tonisieren das Blut und können in Kombination mit Olivenöl und weiteren Nahrungsmitteln eine positive Wirkung auf die Augengesundheit haben.
  • Als Therpeutikum lassen sich Tomaten auch bei Magen- und Leber-Yin-Mangel(Zunge ist rot, schmal, kurz mit roten Rändern und belaglos- oft Schwitzen oder Hitze zur Nacht), Rheuma und anderen Autoaggressionserkrankungen einsetzen.
  • Tomaten sind eine Prophylaxe-Mittel bei der Krebsvorsorge und auch bei einer Krebserkrankung sollten sie in Bio-Qualität in der Saison täglich auf dem Speiseplan stehen- gerade auch während der Strahlentherapie.
  • Achtung! Menschen mit einer ausgeprägten Milz-Qi-Schwäche(schwache Verdauung mit Durchfall oder dünnem Stuhl, Appetitlosigkeit) und/oder viel Kälte sollten Tomaten nur selten, in Kombination mit wärmender Nahrung und gegart konsumieren- das trifft auch für Menschen mit einer Histaminunverträglichkeit zu.

Hildegard von Bingen hat die Nachtschattengewächse als Küchengifte eingestuft- das lag sicher daran, dass man zu dieser Zeit keine Ahnung von der Zubereitung hatte und bspw. die meisten Nachtschatten-Gemüse roh ungenießbar bzw. in keiner Weise schmackhaft sind. Außerdem sind sie reich an Histaminen- durch Garen wird dies gemildert!

Tomaten sollten- außer bei starker Hitze und Trockenheit- leicht gegart(dünsten oder leicht anschwenken) werden- sie sind dann bekömmlicher und die Wirkstoffe entfalten sich deutlich stärker; auch „kaltes Kochen“- also Einlegen- ist geeignet.

Ich bereite mir in der Tomatensaison- im Sommer und Frühherbst- gerne eine Pellkartoffelpfanne mit Tomaten zu:

  • Pellkartoffeln in etwas Ghee und Gewürzen scharf anbraten, dann die Hitze herunterstellen und weiter leicht braten; etwa nach zwei-drei Minuten die halbierten/geviertelten Tomaten dazu geben und noch etwa zwei Minuten leicht mitgaren, immer wieder schwenken; dann auf einen Teller geben und ein gekochtes Ei dazu aufschneiden- natürlich ist auch ein Spiegelei möglich oder gewürfeltes Fleisch oder was man auch immer dazu essen mag- lecker und gesund…

Tomaten können auch auf dem Balkon oder der Fensterbank gezogen werden- eigene Ernte 😉 wie spannend.

Ich liebe diese „Paradiesäpfel“- wie sie auch genannt werden- sie sind nicht nur schmackhaft- auch gut für die Figur, eine Vitminspender und eine Bereicherung des Speiseplan’s!

Bowl mit Tomate, Salat, Edame, Lauchzwiebeln, Ei und Bratkartoffeln 🙂

Alles Liebe und gute Gesundheit wünscht Euch

Kira

Entspannte Leber; basisch lecker

Auch wenn wir uns noch im tiefsten Winter befinden- unser Körper benötigt bereits jetzt ab und an mal eine Entlastung für die Leber- schließlich ist die Nahrung im Winter etwas gehaltvoller und unser größtes Entgiftungsorgan soll nicht „versauern“. Was bietet sich da mehr an als das Gemüse mit dem stärksten Bezug zur Leber- die Artischocke:

  • …ist eine Gemüse aus dem Mittelmeerraum, mittlerweile seit einem Jahrhundert nicht mehr nur Luxus in der Ernährung, sondern auch Heilmittel mit goßem Potenzial.
  • Gemäß der chinesischen Ernährungslehre kühl vom Temperaturverhalten, vom Geschmack her bitter-süss, mit einer positiven Wirkung auf die Funktionskreise Leber, Gallenblase, Blase und Magen.
  • Wissenschaftlich nachgewiesen wurden cholesterinsenkende, entgiftende, Hepatozyten regenerierende, Leber regenerierende, galletreibende und choleretische Wirkungen- zusammengefasst wirkt sie antiphlogistisch, antioxidativ, appetitanregend und blutzuckersenkend.
  • Artischocken sind reich an Vitaminen B1 und C, dem Provitamin A, sowie Eisen, Calcium, Magnesium und auch Inulin(wichtig u.a. für Diabetiker).
  • Die Eigenschaften geben die Wirkungen vor- Hitze, feuchte Hitze und Toxine ausleitend, Nässe/Schleim ausleitend, Nässe/Hitze-Kälte bei Bi-Syndromen ausleitend(Rheuma), Qi regulieend und bewegend, Blut(Xue) aufbauend und auch Nahrungsstagnation auflösend- somit ein Tausendsassa für den Körper bei Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Bauchspeicheldrüsenschwäche, Blähungen, Cholesterinablagerungen lösend und Cholesterin senkend, Diabetes, Fettverdauung verbessernd, Gallenschwäche, Gallesteinen, Übelkeit, Leberschwäche, Leberzellen positiv stimulierend/wachsen lassend…

Die Zubereitung der Artischocke ist denkbar einfach- dafür ist sie frisch zubereitet eine Delikatesse:

  • Die frische Artischocke unter kaltem Wasser abwaschen und mit einem Handtuch abtrocknen. Den Stiel mit einem scharfen Messer kurz hinter dem Blütenansatz abschneiden. Die Schnittfläche mit Zitronensaft einreiben.  Der Zitronensaft hilft auch gegen die Verfärbung der Hände/ alternativ Einweghandschuhe anziehen 😉
  • Alle äußeren Blätter und alle Blätter, die beschädigt sind, mit den Fingern direkt am Ansatz abreißen, auch die Spitzen der restlichen Blätter abschneiden. Diese können stachelig sein und dem Genuss der Artischocke einen „stechenden“ Abbruch bescheren. Das obere Viertel des Gemüses mit einem Sägemesser abschneiden und die Artischocke anschließend sofort in die Schüssel mit Zitronenwasser legen- so bleibt die kräftig grüne Farbe erhalten. 
  • Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Eine Prise Zucker und den Rest Zitronensaft hinzugeben. Die vorbereiteten Artischocken vorsichtig hineinlegen und zusammen mit Zitronenhälften bei mittlerer Hitze 30-45 Minuten kochen. Die Artischocken sind fertig, wenn sich ein Blatt leicht herauszupfen lässt; gegarte Artischocken aus dem Topf heben und abtropfen lassen.
  • Dazu passen – natülich basisch verschiedene Gemüsesorten oder Wintersalate- aber auch Fleischgerichte; allein ist es eine wunderbare Vorspeise. Dazu passt dann ein Dip aus Avocado und Gewürzen oder auch mit Knoblauch- der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Frische Artischocken sind auch für den Tee oder zum Saft pressen geeignet

Anwendungen in der Naturheilkunde:

  • Urtinktur
  • Die Artischocke wird auch homöopathisch eingesetzt- Cynara Scolymus D2, D4, D6 Globuli- die Wirkung ist in dieser niedrigen Potenzierung die gleiche wir bei der Heilpflanze.
  • Tee
  • Saft

Artischocken-Tee: Man nimmt 1 Teelöffel getrockneter Artischocken-Blätter und übergießt diese mit 150 ml kochendem Wasser.
Abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen, anschließend durch ein Sieb gießen und bei Bedarf den bitteren Tee mit Honig süßen.
Zur Steigerung des Appetits eine halbe Stunde vor dem Essen eine Tasse trinken.
Für die gute Verdauung direkt nach der Mahlzeit eine Tasse trinken.
Artischocken-Saft: Den Saft presst man aus frischen Blättern oder kauft ihn als fertigen Frischpflanzenpresssaft; von dem Saft trinkt man etwa 25 ml- hilft gut bei Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen und steigert das Wohlbefinden.

Die Saison für dieses wunderbare Heilgemüse beginnt bald- leider gibt es sie nicht regional zu kaufen; allerdings rechtfertigt die positive Wirkung den Kauf aus einer Bio-Produktion und in den milden Regionen Deutschlands wird die Artischocke mittlerweile auch angebaut.

Bleiben Sie gesund- alles Liebe- Ihe Kira

Nordisches Gold …

 

Jetzt blüht er wieder- gelb und duftend steht der Raps in meiner Heimat auf den Feldern. Es ist schön anzusehen; leider habe ich Sorge, dass Raps zur Monokultur wird. Allerdings- in biologischer Anbauform kann aus Raps ein wertvolles und gesundes Öl gewonnen werden:

  • Rapsöl gehört in die „kalte“ Küche- kaltgepresst und in Bioqualität kann es für Salate oder kalte Speisen genutzt werden;
  • Gemäß der chinesischen Medizin und Ernährungslehre ist es neutral vom Temperaturverhalten und süß vom Geschmack- wirkt positiv auf die Meridiane Nieren und Gedärm.
  • Wie alle Pflanzenöle und Fette tonisiert Rapsöl das Yin- schützt hier vor Rachitis und Schleimhautschäden, befeuchtet bei Trockenheit und befeuchtet insbesondere den Darm bei Trockenheit dort(trockene Verstopfung).
  • Rapsöl kann eingesetzt werden bei: Auszehrung und Erschöpfung, Gewichtsverlust, trockenem Husten, trockener Haut und Verstopfung mit trockenem Stuhl
  • Auch wenn das Rapsöl nicht ein so optimales Verhältnis zwischen Omega3- und Omega6- Fettsäuren hat wie Leinöl ist seine Wirkung auf den Organismus positiv: cardioprotektiv, antioxidativ und die  Zellmembran vor oxydativem Stress schützend.
  • Rapsöl wirkt- wie oben bereits beschrieben- befeuchtend auf den Darm und macht den Stuhl gleitfähiger; allerdings transformiert es auch Hitze/Feuchtigkeit z.B. bei zu hohem Cholesterin und zu hohen Triglyzeriden, schützt vor Arteriosklerose und vorzeitiger Zellalterung; kann zur Thrombose-Prophylaxe eingesetzt werden und hat hier eine ähnliche Wirkung wie die Avocado.
  • Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Wind-Kälte/Hitze-Nässe – Ausleitung (Rheuma/Bi-Syndrom) z.B. bei rheumatischen Schmerzen, Rheuma, Gelenkschmerzen und Arthritis.

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal betonen, dass es dabei nur um das kaltgepresste und biologisch einwandfrei hergestellte Rapsöl geht- alle anderen, minderwertigen Rapsöle zum Braten enthalten Transfette und sind hier nicht gemeint!

Rapsöl enthält mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die für die humane Ernährung sehr wertvoll sind. Durch den Verzehr kann damit die Zusammensetzung des Rapsöls auf die menschliche Gesundheit einen positiven Einfluss nehmen(Studie Prof. Dr. Christian A. Barth).

Was ist noch wissenswert?

  • Rapsöl enthält ungesättigte Fettsäuren- insbesondere diese sind für den Körper von großer Bedeutung. Sie sorgen nämlich dafür, dass der LDL-Cholesterinspiegel im Blut gesenkt wird und beeinflussen das Herz-Kreislauf-System positiv. Sie können vom Körper nicht selbst produziert werden, sondern müssen z.B. mit gutem Rapsöl in der Nahrung zugeführt werden. Weiterhin sind im Rapsöl Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren enthalten, und zwar in einer perfekten Zusammensetzung. Hierbei ist das Verhältnis der beiden Fettsäuren entscheidend. Nimmt man zu viel Omega-6-Fettsäure auf, wirkt sich dies womöglich schlecht auf den Cholesterinspiegel aus. Daher sollte das Verhältnis 2:1 (Omega-6-/Omega-3-Fettsäuren), wie es im Rapsöl vorhanden ist, betragen. Mit einem Esslöffel Rapsöl kann so der Großteil des Omega-3-Fettsäuren Gehalts gedeckt werden. Diese Menge kann bspw. unter den Quark für die Pellkartoffeln oder den Salat gegeben werden. Rapsöl enthält auch Vitamin E sowie Karotinoiden – Vitamin E ist ein äußerst wichtiger Radikalfänger, der die Zellen des Körpers vor Schäden durch diesen oxydativen Stress schützt. Karotinoide sind wichtig, da diese die Hautalterung verlangsamen und sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken.
  • Einige Studien aus 2014 und 2015 belegen, dass der regelmäßige Konsum von qualitativ hochwertigem Rapsöl eine positive Wirkung auf die Leberwerte, Blutfettwerte und Entzündungswerte hat; ebenso als Prophylaxemittel gegen Krebs(Schutz vor oxydativem Stress) genutzt werden kann.

Unser heimisches Gold hat also durchaus positive Eigenschaften- wenn es entsprechend hergestellt und genutzt wird! Also- nicht nur den Blick über die quittegelben Felder genießen, sondern auch täglich etwas Rapsöl zu sich nehmen.

Keine Angst vor gesunden Fetten 😉

 

 

Immunbooster

Das Immunsystem- wie schon an dieser Stelle berichtet- wird gerade jetzt in der Übergangszeit Herbst besonders stark gefordert. Es ist an den Tagen noch relativ mild, nachts dagegen können schon Fröste für eine starke Abkühlung sorgen- dazu kommen noch die Herbstwinde bzw. Herbststürme- wie also gesund bleiben?

Grippeschutzimpfung- ob Impfung oder nicht sollte jeder für sich entscheiden- ich entscheide mich bewußt dagegen. Aus Sicht der TCM führen Impfungen generell zusätzlich Pathogene in den Körper, die zu verschiedenen Beschwerden führen können und das Meridiansystem und WeiQi zusätzlich belasten. Es gibt aus meiner Sicht auch andere Methoden, um sich vor Grippe, grippalen Infekten, Erkältungen… gut zu schützen und das WeiQi zu stärken:

  • Ab September bis zum Februar führe ich eine Immunkur mit den Schüssler Salzen Nummer 3, 6, 7 und 21 durch- die Nummern 3,6 und 7 gebe ich morgens mit der Tagesdosis von je 6 Pastillen/Mittel in 500ml Wasser dazu kommen dann 3 Pastillen der Nummer 21- diese Lösung trinke ich über den Tag. Die Mineralsalze sorgen für eine gute Sauerstoffbindung, beugen Entzündungsprozessen vor, halten das Blut fließfähig und stabilisieren den Zellstoffwechsel.
  • Gemüse– Gemüse liefert nicht nur Vitamine, sondern versorgt den Körper mit Antioxidantien- wichtig, um die Abwehr zu stabilisieren und das WeiQi zu halten. Die wichtigsten Gemüsesorten sind Wurzeln, Knollen(RoteBete) und Winterkohl- und Kürbisgewächse.
  • Brühe– mit viel Wurzelgemüse, Wintergemüse(z.B. Rosenkohl), Ingwer oder Galgant und Hühnchenfleisch ist eines der besten Präventionsmittel gegen Erkältungen- einfach gesäubertes Kohl- und Wurzelgemüse, Ingwer oder Galgant, etwas Kurkuma und ein Suppenhuhn mit Wasser ansetzen und 3 Stunden köcheln lassen; dann die festen Stoffe abschöpfen und entsorgen, den Sud noch einmal mit etwas Wasser aufkochen und ggf. in Schraubgläser füllen(Vorrat) und dreimal/Woche so ein Glas trinken. In der Winterzeit können Menschen mit schwächerer Konstitution diese Brühe auch täglich(250ml) trinken.
  • Basische Fußbäder mit Natron- diese regen den Stoffwechsel an, bauen Säuren im Körper ab und wirken entgiftend- eine Schüssel mit angenhem warmen Wasser + eine Tüte Natron(Backnatron), abends die Füße darin für 10 Minuten baden(ggf. warmes Wasser nachgießen) und danach gut abrubbeln- der positive Nebeneffekt- die Haut der Füße wird angenehm zart und auch Pilzinfektionen oder Schweißfüße haben keine Chance mehr.
  • Immun-Säfte– rohe Säfte sind gemäß der TCM nicht in Massen zu konsumieren, sondern mit Maß einzusetzen- trinken Sie Säfte immer nach einer warmen Mahlzeit, dann wird das Milz-Qi nicht geschwächt und der Körper kann die positiv wirkenden Säfte besser aufnehmen. Das Rezept für meinen Immun-Saft sieht wie folgt aus: 150 ml rote Bete Saft(Bio, Frischsaft), dazu kommen 50ml Apfelsaft(Frischsaft), 10 ml Sanddorn- oder Holunderbeersaft, je eine Messerspitze Ingwer, Nelke , Muskat und Zimt, 4 Esslöffel Kokosmilch und ein Esslöffel Leinöl(Bio)- das Ganze gut durchmixen und im Winter mit etwas warmem Wasser(maximal 35 Grad) auffüllen- dieser Saft wirkt blutbildend, ist reich an den wichtigsten Vitaminen, stärkt das WeiQi; das Leinöl mit den Omega3-Fettsäuren sorgt für die Verwertbarkeit der fettlöslichen EDKA-Vitamine und macht das enthaltenen Eisen verfügbarer. Kokos und die Gewürze wirken antibakteriell und antifungizid, senken den Cholesterinspiegel; gleichzeitg bringt der Saft die Seele zum Leuchten 🙂

  • Aderlass nach Hildegard von Bingen– den lasse ich auch 2x/Jahr durchführen- immer im Februar/März und Oktober/November am 3.- 6.Tag nach dem Vollmond/ so wie es passt. Dieser hat eine gute Wirkung auf die Regeneration des Blutes und beugt Entzündungen vor.

Mit diesen einfachen Methoden arbeite ich selbst schon seit 25 Jahren und bin immer gut durch die Erkältungszeit gekommen. Zusätzlich gehe auch ich regelmäßig zur Akupunktur und nehme ggf. rechtzeitig Kräuter ein, die eine Grippe oder Erkältung vermeiden.

Gute Gesundheit!

 

Warum es sich lohnt,…

3-5 Kilogramm Körperfett zu verlieren??? Sie wissen, ich vertrete die Auffassung, dass nur eine langfristige Umstellung zu einer vertretbaren und gesunden Gewichtsreduktion führt- es kann bis zu 5 Jahre dauern, bis das für den jeweils Betroffenen gesunde Wohlfühlgewicht erreicht wird. Aber richtig ist, dass bei Übergewicht manchmal schon 3 bis 5 Kilogramm Verlust von reinem Körperfett deutlich zu einer Verringerung von gesundheitsbedenklichen Symptomen führen:

  • Der Blutdruck- so denn erhöhrt- sinkt um mindestens fünf  bis zehn mmHg- sowohl in der Systole als auch in der Dyastole!
  • Die Lebensqualität steigt- Kurzatmigkeit, vermehrtes Schwitzen und eine gewisse Schwere verfliegen- vor allem, wenn zu der Ernährungsumstellung noch eine moderate, angepasste Bewegung im Ausdauerbereich dazu kommt.
  • Der Nüchternblutzucker- ein Indiz für Insulinresistenz und/oder Diabetes sinkt bis zu 20 Prozent.
  • Das HDL-„Hab Dich lieb“-Cholesterin stabilisert sich bzw. kann bis zu 10 Prozent steigen-Schutz für die Gefäße- im Gegenzug sinkt das LDL-low density lipoprotein als „schlechtes“Cholesterin, welches für die bedenklichen Gefäßveränderungen verantwortlich zeichnet.
  • Die Gelenküberlastung geht deutlich zurück, damit ist das Risiko der Überlastung beim Sport deutlich geringer.
  • Übergewichtige haben zu 80 Prozent leicht oder deutlich erhöhte Entzündungswerte- diese können durch eine Abnahme des reinen Körperfettes bis zu 40 Prozent gesenkt werden oder normalisieren sich- daher ist es so wichtig, das innere Fett(Bauchfett) zu reduzieren.
  • Das Risiko an einer der zahlreichen Wohlstandskrankheiten zu erkranken sinkt, auch das Risiko einer Krebserkrankung.
  • Herzlichen Glückwunsch zur wieder gewonnenen Leistungsfähigkeit, dem Laufen ohne Schnaufen oder eben auch einer neuen Hose in der nächst k l e i n e r e n Größe- 3-5 Kilogramm Gewichtsverlust(reines Körperfett) bedeuten nämlich auch eine Konfektionsgröße weniger- damit meine ich jetzt aber nicht Size Zero!!!
  • Im Übrigen- es geht nicht so sehr um den BMI- danach wären alle Bodybilder übergewichtig- entscheidet ist das Verhältnis Taille zu Hüfte(Taillenumfang dividiert durch Hüftumfang)- je größer der Quotient ist, um so mehr Fett sitzt am Bauch- gefährlich für die Gesundheit! Bei Frauen liegt eine bauchbetonte Adipositas ab 0,85 vor, bei Männern ab 1,0. Trotzdem sollte auch der BMI berücksichtigt werden- 25 ist der höchste Wert für das Normalgewicht, bis 29 besteht leichtes Übergewicht, darüber Adipositas(Ausnahme sind Sportler mit Focus Kraftsport, Schwerathletik…)
  • Keine Angst- Ernährungsumstellung heisst nicht „Hunger“- ein durchschnittlicher Mensch benötigt immer noch 1800 bis 2100 kcal/ Tag für ein gesundes Leben- weniger ist genauso schädlich wie mehr- aber was er benötigt ist Bewegung!

Ach ja… ohne Schweiß kein Preis- das heißt, wer nur durch die Ernährungsumstellung oder gar eine Diät versucht Gewicht zu verlieren, verliert Muskelmasse- der Jojo ist vorprogrammiert. Bitte aufmerken- es funktioniert nur mit Sport! Für ein Kilogramm reines Körperfett müssen nun einmal ca. 6500 kcal verbraucht werden! Das bedeutet auch, dass die ganzen Versprechen von “ Verlieren Sie 5 kg in einer Woche“ immer leere Versprechen sind! Nehmen Sie sich Zeit- siehe Bericht bereits auf meiner Seite- der Körper benötigt unter Umständen bis zu 4 Jahre, um auf ein gesundes Gewicht zu kommen- Sie haben sich das Übergewicht ja auch nicht in 5 Tagen angefuttert 😉

Erzähle mir und ich vergesse.
Zeige mir und ich erinnere.
Lass mich tun und ich verstehe.
Konfuzius

Süßkartoffeln…

…sind Knollen, die wie unsere Kartoffeln im Boden wachsen, aber nicht zu den Kartoffeln zählen. Mit ihnen haben Sie nur die Herkunft gemeinsam, die Süßkartoffeln oder Bataten kommen auch aus Südamerika. Sie sind wahre Kraftpakete und bereichern seit einigen Jahren unseren Speiseplan, wenn nicht, dann wird es höchste Zeit!

In der Süßkartoffel steckt der Stoff Caiapo- Studien zeigten, dass Personen, die an Diabetes mellitus Typ II leiden, eine Senkung ihres Nüchternblutzuckerspiegels erlebten. Außerdem sanken die Cholesterinwerte(LDL) und das Blutbild veränderte sich positiv. Auch der Allgemeinzustand und die allgemeine Gesundheit der Teilnehmenden verbesserte sich.

Süsskartoffeln sind eine gute Quelle für Mineralstoffe und Vitamine. Mangan, Folat(für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch), Kupfer, Kalium, Magnesium und Eisen sind reichlich in der tollen Knolle enthalten. Dazu die Vitamine C, B2, B6 und E sowie Biotin (Vitamin H), dann nicht zu vergessen Beta-Carotin und Anthocyane( Antioxydanz). Hochwertige Ballststoffe, Proteine und langkettige Kohlenhydrate runden den Inhalt ab und machen die Batate zu einem sehr hochwertigen Lebensmittel.

Die Süßkartoffel findet in der Ernährungstherapie Einsatz bei:

  • Diabetes Typ II
  • zu hohem Cholesterinspiegel
  • Probleme des Herz- Kreislaufsystems
  • Krebs
  • Arthritis
  • Alzheimer und andere Demenzerkrankungen
  • Asthma
  • Verdauungsprobleme

Die Zubereitungsformen reichen vom Rohkostsalat bis zum schmackhaften Puffer. Ein tolles Rezept finden Sie unter folgendem Link: http://knusperstuebchen.net/2016/10/18/suesskartoffel-puffer-mit-creme-und-raeucherlachs-werbung/.

Süßkartoffel- Möhren-"Spaghettie" mit Lachsschinkelwürfeln

Süßkartoffel- Möhren-„Spaghettie“ mit Lachsschinkelwürfeln

Trauen Sie sich, dieses noch recht exotische Gemüse zuzubereiten- Sie werden sich über die Bereicherung freuen!

Knackig kommen sie daher…

die ersten Äpfel, die den Herbst und damit das Erdelement ankündigen. Schon im Spätsommer reifen Sorten wie Gravensteiner und kündigen damit das Ende des Feuerelemtes an… „One apple a day keeps the doctor away“- ja, natürlich beleuchte ich den Apfel heute nicht nur als Obst, sondern auch aus Sicht der medizinischen Wirkungen.

Was steckt denn nun im Apfel…?

  • …organische Fruchtsäuren, Natrium, Magnesium, Eisen, Phosphor, Schwefel, Kalium, Gerbstoffe, Kieselsäure, Kohlenhydrate in Form von Fruchtzucker(ein Apfel am Tag ist ausreichend), Vitamine A, B1,2 und 6, C und E und natürlich jede Menge Geschmack- ein Apfel/ Tag deckt etwa zwei Drittel des Bedarfs an den genannten Inhaltsstoffen.
  • Äpfel wirken basisch oder Basen bildend im Körper- nicht ganz unerheblich beim heuten Säureüberschuss in der täglichen Ernährung.
  • Pektine des Apfel sorgen für einen gesunden Darm und das isolierte Apfelpektin ist die gesunde Marmeladen-Hilfe zu Zucker und Gelierzucker. Außerdem schützt das Apfelpektin unsere Zellen und Blutgefäße- senkt sogar das LDL-Cholesterin und sorgt für ein gesundes Maß an HDL-Cholesterin.
  • Äpfel können als Kompott, natürlich roh oder in Form von frisch gepresstem Saft b. z. w. als Apfelessig heilend eingesetzt werden.
  • Äpfel roh: „putzen“ den Darm und sorgen für ein ausgewogenes Darmmillieu…
  • …als Saft mit Wasser verdünnt + Honig in Form einer Saftkur genossen(maximal ein Tag) zur Entsäuerung, als Hilfe bei Stoffwechselerkrankungen, Rheuma und Gicht und zur Darmentgiftung…
  • …als Leberentlastungskur mit Apfelsaft oder Apfelessig + Wasser und Olivenöl…
  • Apfelessig + Wasser und Propolis gegen Nierenfunktionskreisstörungen wie Ödeme, Wassereinlagerungen im Körper(Cellulite), Fettstoffwechselstörungen, Verdauungsstörungen, Zahnfleischerkrankungen, Muskelschmerzen, Übergewicht- durch Stabilisierung des Blutzuckerspiegels-, Allergien und Unverträglichkeiten und Müdigkeit/ gegen allgemeine Abgeschlagenheit.
  • Fußpilz- auch ein leidiges Thema- Apfelessigbäder b. z. w. Abreibungen stabilisieren den Schutzmechanismus der Haut und lassen die Pilzinfektion verschwinden( übrigens auch im Darm nach Antibiose und bei Candida-Infektionen).
  • Ein Wort zu den Allergikern- Kreuzallegiker: Meiden Sie alle neuen Apfelsorten…diese haben besonders viel Histamin und sehr viel Fruchtzucker. Gut verträglich sind die alten Apfelsorten- Freiherr von Berlepsch, Gravensteiner, Jonathan, Boskop….-diese sind nicht überzüchtet und haben noch das natürlich Verhältnis von Säure und Zucker. Für Diabetiker gilt: abgelagerte und alte Apfelsorten bevorzugen, da dabei der Fruchtzuckergehalt geringer ist.
  • Äpfel und die Produkte in Verbindung zum Beispiel mit Ingwer, Fenchel und Honig  wirken aus Sicht der CM auf die Funktionskreise Milz/Magen, Leber/ Gallenblase, Niere/Blase und Lunge/Dickdarm- sie können als Tonicum(Wein), als auch als Entgiftungsmittel- roh und als Essig- eingesetzt werden.

Beißen Sie mit Wonne mal wieder in einen knackigen Apfel- genießen Sie den „Indian Summer“!

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