säfte

Leckerer Quarkkuchen zum Sonntag…

…der auch noch zum Fühstück am nächsten Morgen genutzt werden kann- vielleicht mit einem Apfel-Nuss-Kompott.

Aber der Reihe nach; gestern habe ich überlegt, dass gerade nach Sport, Bewegung oder Arbeit gerne auch mal etwas Süsses gegessen wird- warum auch nicht? In Maßen ist ja bekanntlich alles erlaubt. Ich wollte trotzdem eine lecker- gesunde Alternative und habe ein altes Quarkkuchenrezept meiner Oma Liesbeth mal wieder abgewandelt:

  • zwei Eigelb, 50 Gramm weiche Süßmolkebutter mit 30 Gramm Rohrohrzucker, einem halben Teelöffel Vanillepulver und dem Abrieb einer Bio-Zitrone schaumig schlagen;
  • dann werden 250 Gramm Quark, 150 Gramm Edmandelmehl und ein Päckchen Weinsteinbackpulver dazu gegeben, gut verrührt und der Saft der Biozitrone ebenfalls untergerührt; den Teig zur Seite stellen;
  • die beiden Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und dann mit einem Back- oder Esslöffel vorsichtig unter den Teig heben;
  • eine Backfom- ich habe meine Lieblingsauflaufform genommen 🙂 – mit Butter einfetten, den Teig hineinfüllen und mit gehackten Mandeln bestreuen;
  • die gefüllte Form in den auf 180 Grad Umluft vorgeheizten Backofen stellen und den Kuchen in 30-45 Minuten goldgelb backen lassen- ich decke nach 15 Minuten immer Backpapier darüber, damit die Mandeln nicht zu dunkel werden.
  • Tipp: ich rühre diesen Kuchen nicht mit der Maschine sondern mit dem Schneebesen; nur das Eiweiss schlage ich mit der Maschine auf- somit bleibt das Eiweiss dann fluffig, wenn ich es mit dem Schneebesen unterhebe.

Wirkung gemäß chinesischer Ernährungslehre:

  • Quark wirkt befeuchtend und frisch, baut Säfte auf und wirkt auf die Meridiane Lunge, Gedärme, Milz und Magen – massvoll gegessen ist er gut für das Yin(falsche Hitze und Trockenheit), tonisiert das Qi und eleminiert Hitze; allerdings sollte er nicht zu oft und nicht in großen Mengen genommen werden, da Kuhmilchquark auch schlechte Feuchtigkeit aufbauen kann- besonders bei Menschen, die eine Neigung dazu haben(Schleimerkrankungen, starkes Übergewicht, geschwollene Gelenke…).

Erdmandelmehl verdient eine noch genauere Betrachtung:

  • es wirkt mit süss-scharfem Geschmack und neutralem Temperaturverhalten positiv auf die Mitte(Erdelement); reguliert das Qi der Därme, es ist glutenfrei und für Weizen- und Nuss-Allergiker geeignet;
  • …der hoher Ballaststoffanteil unterstützt das Verdauungssystem, verhilft zu einem gesunden Darm  und beugt Verstopfung vor
  • Obwohl sie süß schmecken, halten sie durch ihren hohen Ballaststoffanteil die Insulinausschüttung im Zaum, deshalb sind sie auch für Diabetiker sehr gut geeignet. 
  • Ihr hoher Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren wirkt sich positiv auf unseren Cholesterinspiegel aus, die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und stärken das Herz.
  • Die enthaltenen Fette wirken sich positiv auf das Gehirn(Yin, Jing) aus; die Nerven und Konzentration werden gestärkt.
  • Der enthaltene Vitamin-E-Gehalt ist gleichzusetzen mit dem von Olivenöl- das Vit. E zählt zu den Antioxydantien: es verlangsamt Alterungsprozesse und beugt schweren Erkrankungen vor.

Alle anderen Zutaten habe ich hier auf meinem BLOG bereits erläutert- sie harmonisieren den gesamten Kuchen.

Viel Freude beim Nachbacken und Genießen! Ach ja… sollte etwas übrig bleiben, dann eignet sich der Kuchen mit einem Apfel-Nuss-Kompott auch als Frühstück 🙂

Alles Liebe wünscht Euch/Ihnen Kira!

Immunbooster

Das Immunsystem- wie schon an dieser Stelle berichtet- wird gerade jetzt in der Übergangszeit Herbst besonders stark gefordert. Es ist an den Tagen noch relativ mild, nachts dagegen können schon Fröste für eine starke Abkühlung sorgen- dazu kommen noch die Herbstwinde bzw. Herbststürme- wie also gesund bleiben?

Grippeschutzimpfung- ob Impfung oder nicht sollte jeder für sich entscheiden- ich entscheide mich bewußt dagegen. Aus Sicht der TCM führen Impfungen generell zusätzlich Pathogene in den Körper, die zu verschiedenen Beschwerden führen können und das Meridiansystem und WeiQi zusätzlich belasten. Es gibt aus meiner Sicht auch andere Methoden, um sich vor Grippe, grippalen Infekten, Erkältungen… gut zu schützen und das WeiQi zu stärken:

  • Ab September bis zum Februar führe ich eine Immunkur mit den Schüssler Salzen Nummer 3, 6, 7 und 21 durch- die Nummern 3,6 und 7 gebe ich morgens mit der Tagesdosis von je 6 Pastillen/Mittel in 500ml Wasser dazu kommen dann 3 Pastillen der Nummer 21- diese Lösung trinke ich über den Tag. Die Mineralsalze sorgen für eine gute Sauerstoffbindung, beugen Entzündungsprozessen vor, halten das Blut fließfähig und stabilisieren den Zellstoffwechsel.
  • Gemüse– Gemüse liefert nicht nur Vitamine, sondern versorgt den Körper mit Antioxidantien- wichtig, um die Abwehr zu stabilisieren und das WeiQi zu halten. Die wichtigsten Gemüsesorten sind Wurzeln, Knollen(RoteBete) und Winterkohl- und Kürbisgewächse.
  • Brühe– mit viel Wurzelgemüse, Wintergemüse(z.B. Rosenkohl), Ingwer oder Galgant und Hühnchenfleisch ist eines der besten Präventionsmittel gegen Erkältungen- einfach gesäubertes Kohl- und Wurzelgemüse, Ingwer oder Galgant, etwas Kurkuma und ein Suppenhuhn mit Wasser ansetzen und 3 Stunden köcheln lassen; dann die festen Stoffe abschöpfen und entsorgen, den Sud noch einmal mit etwas Wasser aufkochen und ggf. in Schraubgläser füllen(Vorrat) und dreimal/Woche so ein Glas trinken. In der Winterzeit können Menschen mit schwächerer Konstitution diese Brühe auch täglich(250ml) trinken.
  • Basische Fußbäder mit Natron- diese regen den Stoffwechsel an, bauen Säuren im Körper ab und wirken entgiftend- eine Schüssel mit angenhem warmen Wasser + eine Tüte Natron(Backnatron), abends die Füße darin für 10 Minuten baden(ggf. warmes Wasser nachgießen) und danach gut abrubbeln- der positive Nebeneffekt- die Haut der Füße wird angenehm zart und auch Pilzinfektionen oder Schweißfüße haben keine Chance mehr.
  • Immun-Säfte– rohe Säfte sind gemäß der TCM nicht in Massen zu konsumieren, sondern mit Maß einzusetzen- trinken Sie Säfte immer nach einer warmen Mahlzeit, dann wird das Milz-Qi nicht geschwächt und der Körper kann die positiv wirkenden Säfte besser aufnehmen. Das Rezept für meinen Immun-Saft sieht wie folgt aus: 150 ml rote Bete Saft(Bio, Frischsaft), dazu kommen 50ml Apfelsaft(Frischsaft), 10 ml Sanddorn- oder Holunderbeersaft, je eine Messerspitze Ingwer, Nelke , Muskat und Zimt, 4 Esslöffel Kokosmilch und ein Esslöffel Leinöl(Bio)- das Ganze gut durchmixen und im Winter mit etwas warmem Wasser(maximal 35 Grad) auffüllen- dieser Saft wirkt blutbildend, ist reich an den wichtigsten Vitaminen, stärkt das WeiQi; das Leinöl mit den Omega3-Fettsäuren sorgt für die Verwertbarkeit der fettlöslichen EDKA-Vitamine und macht das enthaltenen Eisen verfügbarer. Kokos und die Gewürze wirken antibakteriell und antifungizid, senken den Cholesterinspiegel; gleichzeitg bringt der Saft die Seele zum Leuchten 🙂

  • Aderlass nach Hildegard von Bingen– den lasse ich auch 2x/Jahr durchführen- immer im Februar/März und Oktober/November am 3.- 6.Tag nach dem Vollmond/ so wie es passt. Dieser hat eine gute Wirkung auf die Regeneration des Blutes und beugt Entzündungen vor.

Mit diesen einfachen Methoden arbeite ich selbst schon seit 25 Jahren und bin immer gut durch die Erkältungszeit gekommen. Zusätzlich gehe auch ich regelmäßig zur Akupunktur und nehme ggf. rechtzeitig Kräuter ein, die eine Grippe oder Erkältung vermeiden.

Gute Gesundheit!

 

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