Kräuterheilkunde

Self-Care mit Suppenglück

Es dürfte mittlerweile ein offenes Geheimnis sein, dass ich Suppen liebe und eine Suppe auch gerne als einfache, leicht zuzubereitende und verfügbare, gesunde Mahlzeit empfehle.

Der Herbst ist die Fürsorgezeit- Zeit, in der man sich besonders auch um sich selbst kümmern sollte- Zeit für die Stärkung des Immunsystems, Zeit für Ruhe und Entspannung, Zeit um zu reflektieren…und mehr…

Ein sehr einfaches, schmackvolles und gesundes Rezept ist eine KITCHARI:

  • Kokosöl zum Anrösten, Zwiebel, Kurkuma, Ingwer, Kreuzkümmel, Koriander, Fenchel, Gewürznelken, Kardamom- alles frisch oder als Samen(leicht anmörsern), Zimtrinde, Lorbeerblatt als Gewürze- jeweils 2 Gramm oder eine Msp, Saft einer halben Zitrone und frischer Koriander für das Topping…
  • eingeweichte Mungobohnen(24 Stunden- MungDhal), BasmatiReis, Möhren, Kürbis(Hokkaido)- jeweils eine Innenhand voll…
  • Wasser…

Die Gewürze werden im Kokosöl angeröstet, bis sie duften; dann kommen Reis und MungDhal dazu- alles zusammen kurz weiterrösten und dann mit Wasser aufgießen, bis es gut bedeckt ist und im offenen Topf köcheln lassen; gewürfelte Möhren und Kürbis kommen hinzu und das Kitschari gart dann mit wenig Hitze weiter; gar ist es, wenn sich die Mungobohnen auflösen und die Möhren nur noch eine leichte Festigkeit aufweisen. Das Wasser muss ggf. immer etwas nachgefüllt werden, auch das zwischenzeitliche Umrühren verhindert ein Ansetzen.

Zum Abschluss werden Zimtrinde und das Lorbeerblatt entfernt; mit Salz, Zitronensaft und Koriander abgeschmeckt und dann lasst das SOUL-FOOD wirken 🙂

Wem noch etwas Frische fehlt, der gibt etwas süße Sahne dazu- nur maximal einen Esslöffel; das nährt das Yin etwas stärker 🙂

Wärmend, umhüllend, weich und ein Seelenschmeichler; wird von allen Energietypen sehr gut vertragen, da die Gewürze fein aufeinander abgestimmt sind. Gleichzeitig sorgen die heilenden Aspekte von Mungo, den Gemüsesorten und Gewürzen dafür, dass eine Reinigung und Stärkung eintritt.

Kochen und das Essen dieses Kitschari wirken wie eine reinigende und stärkende Meditation- die Affirmation „Ich werde mir bewusst, wie ich mit Lebensmitteln umgehe und diese dann zu mir nehme“- lasst Euch diese Erfahrung nicht entgehen!

Alles Liebe und guten Appetit wünscht Euch

Kira

…rote, gelbe, grüne, braune…

Tomate im Garten 🙂

…sie sind mir alle willkommen. Ab dem Spätsommer sind diese Nachtschattengewächse voll mit den süss- sauren „Früchten“, die gemäß der chinesischen Ernährungslehre zu den kalt- frischen Nahrungsmitteln zählen. Was ist nun so faszinierend an diesem Gemüse?

  • Der Geschmack ist einfach fantastisch- armomatisch, leicht süss bis säuerlich, manchmal- je nach Sorte- auch mit einer leichten Schärfe versehen schmecken die reifen Tomaten einfach nach Sonne und Sommer.
  • Durch ihre zahlreichen Inhaltsstoffe- Vitamine und Spurenelemente, Flavonoide, Salicylsäure, Karotinoide, Lycopin, Lutein, Cumarine und noch viel mehr wirken sie als natürlicher Entzündungshemmer, besonders, wenn sie leicht in einem gesunden Fett angeschwenkt werden- die Wirkstoffe entfalten sich mit einem gesunden Fett und der zugeführten Wärme einfach intensiver und besser.
  • Die Wirkung umfasst zahlreiche Bereiche, zum Beispiel wirken Tomaten antioxidativ, herzschützend und sie regenerieren oxidiertes Vitamin C und E.
  • Gemäß der chinesischen Medizin leiten alle Tomaten gezielt Hitze und Toxine, feuchte Hitze und Nässe/Schleim aus- daher ihre positve Wirkung bei Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Stoffwechselstörungen im Allgemeinen, aber auch bei Verstopfung und Trockenheit sind sie ein Hilfsmittel( hier täglich zwei-drei Tomaten roh essen). Weiterhin wirken sie positiv bei Yin-Mangel, tonisieren das Blut und können in Kombination mit Olivenöl und weiteren Nahrungsmitteln eine positive Wirkung auf die Augengesundheit haben.
  • Als Therpeutikum lassen sich Tomaten auch bei Magen- und Leber-Yin-Mangel(Zunge ist rot, schmal, kurz mit roten Rändern und belaglos- oft Schwitzen oder Hitze zur Nacht), Rheuma und anderen Autoaggressionserkrankungen einsetzen.
  • Tomaten sind eine Prophylaxe-Mittel bei der Krebsvorsorge und auch bei einer Krebserkrankung sollten sie in Bio-Qualität in der Saison täglich auf dem Speiseplan stehen- gerade auch während der Strahlentherapie.
  • Achtung! Menschen mit einer ausgeprägten Milz-Qi-Schwäche(schwache Verdauung mit Durchfall oder dünnem Stuhl, Appetitlosigkeit) und/oder viel Kälte sollten Tomaten nur selten, in Kombination mit wärmender Nahrung und gegart konsumieren- das trifft auch für Menschen mit einer Histaminunverträglichkeit zu.

Hildegard von Bingen hat die Nachtschattengewächse als Küchengifte eingestuft- das lag sicher daran, dass man zu dieser Zeit keine Ahnung von der Zubereitung hatte und bspw. die meisten Nachtschatten-Gemüse roh ungenießbar bzw. in keiner Weise schmackhaft sind. Außerdem sind sie reich an Histaminen- durch Garen wird dies gemildert!

Tomaten sollten- außer bei starker Hitze und Trockenheit- leicht gegart(dünsten oder leicht anschwenken) werden- sie sind dann bekömmlicher und die Wirkstoffe entfalten sich deutlich stärker; auch „kaltes Kochen“- also Einlegen- ist geeignet.

Ich bereite mir in der Tomatensaison- im Sommer und Frühherbst- gerne eine Pellkartoffelpfanne mit Tomaten zu:

  • Pellkartoffeln in etwas Ghee und Gewürzen scharf anbraten, dann die Hitze herunterstellen und weiter leicht braten; etwa nach zwei-drei Minuten die halbierten/geviertelten Tomaten dazu geben und noch etwa zwei Minuten leicht mitgaren, immer wieder schwenken; dann auf einen Teller geben und ein gekochtes Ei dazu aufschneiden- natürlich ist auch ein Spiegelei möglich oder gewürfeltes Fleisch oder was man auch immer dazu essen mag- lecker und gesund…

Tomaten können auch auf dem Balkon oder der Fensterbank gezogen werden- eigene Ernte 😉 wie spannend.

Ich liebe diese „Paradiesäpfel“- wie sie auch genannt werden- sie sind nicht nur schmackhaft- auch gut für die Figur, eine Vitminspender und eine Bereicherung des Speiseplan’s!

Bowl mit Tomate, Salat, Edame, Lauchzwiebeln, Ei und Bratkartoffeln 🙂

Alles Liebe und gute Gesundheit wünscht Euch

Kira

Goji- Tee…

…ist ungewöhnlich und nicht wirklich bekannt in unseren Regionen.

Dieser Tee ist ein perfekter Begleiter durch den Alltag, während der Arbeit oder auch einfach so 🙂

  • Die Goji- oder Wolfsbeere wirkt antioxidativ, blutzuckersenkend, immunstimulierend und stärkend durch die Inhaltsstoffe Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, B-Vitamine, Eisen, Spurenelemente, Lutein, Zeaxanthin, Polysaccharide und Sesquiterpene.
  • Der gemeine Bocksdorn- so eine weitere Bezeichnung- lässt sich als Beere- die von August bis Oktober geerntet wird und auch in unseren Breiten als Strauch sehr gut wächst- als Nahrungs- und Heilmittel einsetzen; ich gebe die Beeren gerne in das Porridge…
  • …und trinke die Beeren als Tee aufgegossen über den Tag…
  • …sie wirken positiv auf die Meridiane Lunge, Herz, Nieren, Leber und Milz- bauen Jing, Yin, Qi und Blut auf und finden unter anderem ihren Einsatz bei Abwehrschwäche, Bluthochdruck und Augenerkrankungen;
  • …sie stimulieren ebenfalls das Wei-Qi in allen seinen Facetten.

Der Tee ist ganz einfach zuzubereiten- nimm etwa 5-8 Beeren und brühe diese mit sprudelnd-heißem Wasser auf- die Beeren kannst du im Glas belassen und nach dem Trinken aufessen 🙂 – du solltest über den Tag nicht mehr als 18 Gramm, das sind etwa 20 Beeren, zu dir nehmen- auch wenn sie als Superfood bezeichnet werden; die roten süß-sauren Früchtchen sind Medizin!

Lasst Euch den Tee schmecken- alles Liebe wünscht Euch

Kira

Haut- und Seelengeflüster…

…oder die Haut als Spiegel der Seele; und die Ringelblume ist ein Seelen- und Haut-Kräutlein:

  • Calendula officinalis wirkt frisch-kühl, hat einen leicht bitteren Geschmack und wirkt auf die Funktionskreise Magen, Gedärm, Lunge, Uterus, Leber, Herz und Milz.
  • Durch die Inhaltsstoffe Faradiol und Taraxasterol; Triterpensaponine (Oleanolsäureglykoside), ätherische Öel mit Cadinol als Hauptbestandteil, Carotinoide, Flavonoide und Polysaccharide wirkt diese gelb- orange, vom Mai bis in den November blühende Gartenblume entgiftend, menstruationsfördernd, entzündungshemmend, wundheilend, galletreibend, geschlechtstriebhemmend, Prolaktin hemmend, Hypothlamus-Hypophysen-Korpus luteum wirksam, Progesteron anregend und auch Östrogen anregend.
  • In der Chinesischen Medizin wird die umfassende Wirkung auf Körper und Seele sehr geschätzt- die wichtigste ist Hitze und Toxine ausleitend- besonders bei Hauterkrankungen und bei der Wundheilung- Ringelblumendekokte, Urtinktur, Tinkturen in Kombination mit anderen Kräutern, Salben und Cremes werden bei allen Hautproblemen, Schleimhautentzündungen äußerlich und innerlich und auch bei Pilz- oder Warzenerkrankungen eingesetzt;
  • Desweiteren wirkt die Ringelblumenblüte Qi- und Blut bewegend, Nässe/Hitze ausleitend und auch aufbauend auf Blut und Qi- gerade in der Frauenheilkunde ist die Ringelblume sehr beliebt und findet einen breiten Einsatz!
  • Blüten wirken ja auch besonders gut im Bereich des oberen Erwärmers; Ringelblumenblüten finden daher auch Einsatz bei Erschöpfung, Energiemangel, Konzentrationsstörungen…eben für das seelische Gleichgewicht 🙂 🙂

In der heimatlichen Naturheilkunde und auch der Klostermedizin kennen wir die Goldblume oder Warzenblume ob ihrer:

  • abschwellenden, adstringierenden, antibakteriellen, anregenden entzündungshemmenden, krampflösenden, pilztötenden, reinigenden und schweisstreibenden Wirkung bei
  • Juckreiz im Bereich der Haut und des Analbereiches, Angstzuständen, Ekzemen, Furunkeln, Warzen, allen entzündlichen Hauterkrankungen, Menstruationsbeschwerden und -unregelmäßigkeiten, Leberbeschwerden und -schwäche, Übersäuerung und Ausleitungsschwäche, Geschwüren, Warzen, Hautkrebs, Windeldermatitis, wunden Brustwarzen(Stillen)… und noch zahlreichen anderen Beschwerden.

Zum Einsatz kommen:

  • Dekokte
  • Salben
  • Tinkturen
  • Bäder
  • Dampfbäder
  • Auszüge

Alle Zubereitungen können leicht selbst hergestellt werden; es gibt sie allerdings auch in Drogerien oder/und Apotheken von zahlreichen Herstellern zu kaufen.

Fussbad

Die Ringelblume ist einfach zu ziehen und „wohnt“ schon seit dem 12. Jahrhundert in den Bauern- und Klostergärten. Sie vermehrt sich über die zahlreichen Samen und erfreut das Auge mit gelb bis orangen Blüten.

Tee aus Blüten

Bekannt ist das Verwenden der Blüten; aber auch die Blätter können zu einem Frischpresssaft verarbeitet werden- dieser kann auf die Haut aufgetragen werden oder Smoothies zugesetzt werden.

So gewöhnlich- und so vielfältig und heilend- die Ringelblume.

Gute Gesundheit und eine gute Woche wünscht Euch

Kira

Ringelblumen in meinem Garten

…ist erholsam für die Gestressten…

…gerade nach dem Sport oder auch bei starker Schweißbildung oder einfach nur zur Erholung- speziell jetzt im Sommer- am Abend:

Blüten lassen das Fußbad milder werden
  • Sie/Ihr kochen/kocht einen Sud aus zerstoßenem Kümmel, Walnusschalen und Eichenrinde- je eine Hand voll für etwa 30 Minuten in zwei Litern Wasser.
  • Diesen Sud (vorher abseihen) gießen Sie dann in Ihr Badewasser und setzen diesem Bad noch einen viertel Liter Sahne, einen Esslöffel Olivenöl und 10 Tropfen Lavendelöl zu.
  • Das Bad sollte jedoch nur maximal 10 Minuten betragen.

Eine zweite Variante besteht aus Kräutern und Blüten, die Sie vor dem Haus oder beim Spaziergang finden:

Auch mit Zitrone und Grapefruit hat ein Fussbad eine schöne Wirkung 😉
  • Sie geben die gesammelten Kräuter und Blüten in eine Schüssel, geben heißes Wasser(60 Grad) darüber; dann kommen mit 2 Esslöffeln Backnatron, süße Sahne und Olivenöl, 2 Esslöffeln Himalayasalz und 10 Tropfen Rosmarinöl dazu, auf eine angenehme Temperatur abkühlen lassen; Füße darin für 10 Minuten baden, dann auf einem Igelball die Fußsohlen kreisen lassen(je Fuss 1 Minute), danach noch einmal gut frottieren, mit Schüssler Salbe Nummer 11 einbalsamieren und die Füße für 5 Minuten hoch legen.

So bekommen die Füße die Aufmerksamkeit, die sie benötigen, um uns durch unseren Alltag zu tragen 🙂

Eine schöne Woche und alles Liebe wünscht Ihnen/Euch

Kira

Wunderbar- Essbare Blüten

Während ich diesen Beitrag schreibe, denke ich an letzten Samstag- unser Kräuterworkshop und welche Themen so zur Sprache kamen- und so ist mir die Idee zum Beitrag mit den essbaren Blüten gekommen. Wir hatten an dem Tag einen köstlichen Salat, der von zahlreichen essbaren Blüten gekrönt war.

Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Sommerblüten essbar- ich beschränke mich auf die absolut essbaren, damit es nicht zur Verwirrung kommt. Bitte belasst es ebenfalls dabei; es könnte ansonsten zu Vergiftungen kommen!

Essbar sind die Blüten von Bärlauch, Borretsch, Buchweizen, Gänseblümchen, Holunder, Jasmin, Kapuzinerkresse, Kornblume, Lavendel, Löwenzahn, Pimpernelle, Ringelblume, Rose, Rucola, Schafgarbe, Schnittlauch, Schnittknoblauch, Thymian, Veilchen, wildes Stiefmütterchen und Zucchini.

Wir streifen also blütentechnisch durch den Garten und die Feldraine und entdecken unter vielen anderen:

  • Gänseblümchen- die Körbchen wären auch ein hervorragender Kaperersatz und das Blütenköpfchen lässt sich wunderbar in Öl und Kräuter einlegen;
  • Bärlauch leider nicht mehr- die Blüten sind wunderbar in Butter, Salat und für eine Kräutermischung zum Trocknen- der Bärlauchgeschmack ist sehr mild; die Blüten können auch als Tee bei Erkältung mit Schnupfen und Halsschmerzen gute Dienste leisten;
  • Borretsch- das Gurkenkräutlein- blüht gerade jetzt mit so zartblauen Blüten, die leicht säuerlich und frisch schmecken;
  • Buchweizenblüten- zart, fein und von der Wirkung auf die feinsten Kapillaren zielend;
  • Holunderblüten verfeinern jede Süßspeise, machen sich hervorragend im Weisswein oder Sekt und geben jedem frischen Salat die natürliche Süße zur Verstärkung der anderen Aromen;
  • Kapuzinerkresse- mit einer milden Schärfe wunderbar in Salat und auch Brot; gut für die Atemwege und die Haut;
auch Feldblumenblütenblätter sind essbar
  • Kornblume- der blaue Farbtupfer in Salat und Tee- zur Wirkung lest gerne unter- http://spiritandbalance.de/?s=kornblume -mehr;
  • Lavendel in zartem Violett/Lila und dieser Duft; essbar und mit besonderer Wirkung auf den Geist und die Lungen- Lavendelblütenhonig oder Lavendelblütensirup ergänzen die feine Küche;
  • sonnengelber Löwenzahn- essbar, zu einem wunderbaren Sirup zu verarbeiten oder für Blütentee’s zum Trocknen- sehr vielfältig und mit einer hervorragenden Wirkung auf den Körper;
  • Ringelblume gibt die Farbtupfer in gelb und orange- sie sind mit vielen Bitterstoffen gesegnet und damit sind sie für Tee, Salat und auch zum Einlegen prima geeignet- sie wirken vor allem frisch, absenkend, reinigend und positiv auf Galle, Leber, Lunge und Haut;
  • Ruccola- wie das Kraut mit leicht scharfem Geschmack und etwas nussig- sehr lecker;
  • Rosenblüten- wunderbar für Sirup, Öle, Salate, Süßspeisen, als Tee für „Frau“ und prima für natürliche Kosmetik geeignet- mehr ist zu lesen unter – http://spiritandbalance.de/sommerliches/ -;
  • Blüten der Lauchpflanzen- leicht scharf mit einem milden Lauchgeschmack verfeinern sie Salate einfach milder als die Zwiebeln oder das Lauch an sich; auch in der Vase, in der Kräuterbutter oder einem Kräuterquark sind sie gut aufgehoben…

Ich könnte noch deutlich mehr zu den einzelnen Blüten schreiben- ach, vielleicht nehme ich sie mir noch mal alle einzeln vor 😉 … aber nun zur allgemeinen Wirkung, die generell für Blüten zutreffen:

  • Blüten haben alle Inhaltsstoffe, die auch in den Kräutern/Pflanzen selbst enthalten sind- nur deutlich feiner und milder;
  • Blütenwirkstoffe zielen vor allem auf den oberne Teil unseres Körpers- Kopf, Gehirn, Augen, Mund-Schleimhäute, Lunge und Bronchien;
  • Blüten und ihre Inhaltsstoffe sind flüchtig- niemals mit kochendem Wasser aufgießen oder mitkochen- es reicht, wenn das Wasser aufgekocht wurde und mit 70 Grad über die Blüten gegeben wird- dann 4-10 Minuten ziehen lassen und den Sud genießen 🙂
  • Blüten können in Bäder gegeben werden und eignen sich besonders gut für Fussbäder;
  • Blüten und Aromakissen- eine wunderbare Liason, um den Sommer noch ein bisschen festzuhalten und bspw. Motten und Ungeziefer aus dem Haus/ der Wohnung fernzuhalten; aber auch für Schlafkissen(Lavendel und Rose) sind die Blüten prima geeignet.
  • Blüten enthalten alle Bitterstoffe der natürlichen Art- somit sind sie besonders wertvoll für unsere Ernährung. die Bitterstoffe sind aus dem Gemüse teilweise rausgezüchtet worden- also nuten wir die Blüten!

In der Praxis verwende ich für die Kräutermedizin auch immer Blüten; nutze sie aber auch für Kompressen und bspw. eine Rosenmaske als Vorbereitung für die kosmetische Konstitutionsakupunktur. Bachblüten sind eine gute Essenz zur Behandlung von Kindern; Blütentinkturen sind besonders für sehr sensible Patienten/Patientinnen geeignet.

Hier noch ein kleiner Tipp:

  • Sammelt die Blüten und Kräuter, die besonders in und um Euren Lebensbereich wachsen, die benötigt Ihr besonders 😉 ; davon dann ein Fußbad ansetzen und vielleicht noch einen Tee daraus herstellen- trocknen und für den Herbst und Winter verwenden- so kommt Ihr in den Genuss der wertvollen Inhaltsstoffe und erlebt ein sinnliches Vergnügen mit „Euren“ Kräutern und Blüten. Zum Fussbad kommen dann noch ein Päckchen Backnatron/1 Liter Wasser, je ein Esslöffel Olivenöl und süße Sahne- damit pflegt es zusätzlich und wirkt basisch.
Blüten- und Kräuterfussbad

Das war er- der kleine Exkurs in das Reich der Blüten. Wenn Ihr mehr wissen wollt, dann besucht gerne einen meiner Kräuterworkshop’s- Näheres dazu findet Ihr immer auf spiritandbalance.de/aktuelles/ausbildung mit mir

Blüten bereichern unser Leben- nutzt sie- alles Liebe!

Kira

Mir träumte von duftenden Blüten

Mir träumte von duftenden Blüten,
die mir der Frühling gebracht,-
mir träumte von sonnigem Lande,
das mich gesund gemacht.

Und als ich am Morgen erwachte,
brannte mein Fieber heiß,
und zierlich blühte am Fenster
in hundert Blumen das Eis.

Mathilde von Bayern

Kräuter; Tinkturen und Elixiere…

…altes Wissen in neuem Format; oder Kräuter und Tinkturen für die Hausapotheke- altes Wissen neu entdeckt- so das Motto unseres Workshops am heutigen Samstag:

Wir, dass sind HPin Psych. Jeanette Runge von meinselbsterleben.com und ich-HPin Kira Schwarzrock und das hier ist mein BLOG 😉

Altes Wissen um Kräuter, die heute kaum noch jemand kennt bzw. deren Wirkungsumfang nicht bekannt sind, darum geht es heute und eines dieser Kräuter ist der

Hirschzungenfarn:

Bild aus „Das große Buch der Kräuter“
  • …der gehört zur Familie der Streifenfarngewächse; diese Farne enthalten immunstimulierende Polysaccharide (Vielfachzucker, wichtige Rolle beim Speichern der Nahrung), Schleim- und Gerbstoffe zum Schutz vor mikrobieller Zersetzung und Fäulnis sowie Bioflavonoide(Antioxidanz). Die Stoffe des Hirschzungenfarns sorgen für die Beseitigung der „Freien Radikalen“, eine Art von Molekülen die vor allem bei erhöhtem Stress entstehen, Krankheiten begünstigen und den Alterungsprozess beschleunigen.
  • Vorkommen: vorwiegend in gemäßigten Zonen im östlichen Nordamerika, Ostasien und Europa – hier in gemäßigten, atlantisch geprägten Zonen, in Deutschlands wächst der Hirschzungenfarn hauptsächlich im Südwesten und dort eher in Gebirgswäldern.
  • Die mehrjährige Pflanze hat einen ganzrandigem Blattwedel und ist dadurch leicht von allen anderen europäischen Farnen zu unterscheiden, steht unter Naturschutz; Hirschzungenfarn gilt als „besonders geschützt“ nach der Bundesartenschutzverordnung. Da uns die Erhaltung der Fauna und Flora als Naturheilkundler sehr wichtig ist, wird auch dieses Kräutlein zur Verwendung in der Kräutermedizin in Gärten kultiviert 🙂

Das Hirschzungenelixier enthält außerdem noch „Langen Pfeffer“ und Ceylon-Zimtstange- beides wärmende Kräuter/Gewürze, die eine besondere Wirkung auf zartes Gewebe haben- Lunge/Leber/Milz/Drüsen- also eher auf das Yin des Körpers wirken.

Einsatz des Elixiers- Achtung! KEIN Heilversprechen- aus der Erfahrung:

  • Zitat der Meisterin Herselfe- Hildegard von Bingen: „Die Hirschzunge hilft der Leber, der Lunge und bei schmerhaften Eingeweideleiden. (…) Das Hirschzungen-Elixier hilft der Leber, reinigt die Lunge und heilt die schmerzenden Eingeweideleiden, beseitigt innere Eiterungen und Verschleimung. (…) Trinke davon oft vor und nach dem Essen.“
  • … effektiv bei Bronchitis und Diabetes, kann aber auch als Lebermittel (bei chronischem Leber-Lungen-Husten) eingesetzt werden; Unterstützunge für sämtliche Hormondrüsen (Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse), entgiftet den Magen-Darm-Trakt und kann wirksam vor/beiBurn-out-Syndrom und dem Chronic-Fatigue-Syndrom, bei Hormonmangel, Schlaflosigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Erschöpfung durch Stress schützen. Weiterhin ist es ein traditionelle Mittel bei Eileiter-, Eierstock-, Hoden-, Prostata- und Samenleiterentzündungen, sowie Blasen-, Gallenblasen und Adnexentzündung, ist erprobt bei bei Ausfluss und Kinderwunsch.

Das Hirschzungenelixier gibt es bei verschiedenen Anbietern fertig zu kauf; wer es selbst herstellen möchte benötigt:

  • Hirschzungenpulver, Langer Pfeffer, Ceylonzimtrinde- gibt es Fertigpulver zu kaufen ;); dazu 2 Liter Weißwein(Bio) und 200 Gramm Bio-Honig oder Honig vom Imker des Vertrauens;
  • …das Hirschzungenfarnkrautpulver-60 Gramm- in 2 Liter Wein 5 Minuten köcheln, 200 Gramm (10 Esslöffel) Bienenhonig zufügen und aufschäumen, anschließend abfiltern und heiß in -sterile-Flaschen abfüllen.

Dosierung:

  • erste Woche: 3 x täglich 1 Likörglas (25 ml) nach dem Essen einnehmen, danach vor und nach jedem Essen 1 Likörglas bis eine Besserung eintritt.
  • Empfehlenswert ist eine Kur über 6 Wochen.
  • Vor der Hirschzungen-Kur bietet sich eine Entgiftung des Körpers an- zum Bsp. mit einer Bärwurz-Birnen-Honig Kur(hier auf meiner Seite nachzulesen unter http://spiritandbalance.de/baerwurz-birnen-honig/).
Elixiere wurden und werden generell mit Wein hergestellt

Wenn ich das Interesse geweckt habe, besuche doch ab und zu meine Seite- dort erfährts Du immer unter „Aktuelles“ wann es wieder Workshops zu Kräutern und Tinkturen gibt- aber auch alle anderen Themen können interessant sein 🙂 und dann würde ich mich- wir uns- natürlich sehr freuen, DICH begrüßen zu dürfen.

Nun bleibt nur noch danke zu sagen an alle Teilnehmerinnen und danke an unsere Natur, die so viel Wertvolles für uns bereit hält!

Alles Liebe- Kira!

Zusatz: Alle Informationen zu diesem Thema beruhen ausschließlich auf Überlieferung und langjährigen Erfahrung. Sie vermitteln somit nur einen allgemeinen Überblick mit Hinweisen auf traditionelle Anwendungsmöglichkeiten und können keinesfalls eine Beratung durch Arzt/Ärztin oder Heilpraktiker/-in ersetzen. Es werden ausdrücklich k e i n e Heilversprechen gegeben!

Beerenfrüchte- heimisches Powerfood

Die Zeit der Beerenfrüchte ist da- und was liegt da näher, als einen kleinen Beitrag zu diesem absoluten Superfood zu schreiben. Als Kind durfte ich meiner Oma Liesbeth und Oma Alwine beim Pflücken der zahlreichen Beeren im Garten helfen- auch wenn zahlreiche Johannis-, Stachel- und Himbeeren – n a t ü r l i c h – in meinem Mund gelandet sind; und die Finger waren eingefärbt vom Saft 😉 Beide Oma’s hatten so ihre „Geheimrezepte“ für Saft, Wein und Gelee und… für diesen Beerenhonig:

  • Johannisbeeren- schwarz und rot- dazu eine Handvoll Himm- oder Blaubeeren geben; etwa insgesamt 400-600 Gramm- gut spülen und die Rispen entfernen; Saft einer Zitrone; 500 Gramm flüssigen Honig vom Imker des Vertrauens oder in Bio-Qualität aus dem Laden; dann entweder eine Msp. Vanillepulver und/oder – das ist jetzt meine Geheimwaffe und Favorit- eine Msp. Tonkabohnenabrieb;
  • Zum Zubereiten nutze ich den AndSoy(unbezahlte Werbung)- ein Küchengerät mit Multifunktion- das Programm 4 hat eine Pürier- und Temperaturfunktion mit 45 Grad…
  • alle Zutaten in den Behälter geben, kurz durchrühren, verschließen und mit dem Programm 4 die Zubereitung einfach geschehen lassen 🙂
  • Im Topf ist es etwas aufwendiger- die Beeren mit einem Teil des Honigs und den Gewürzen pürieren und auf maximal 40 Grad erhitzen; dann den Rest des Honigs dazu geben und auf kleinster Hitze für 30 Minuten unter ständigem Rühren „verbinden“ lassen.
  • Nach dem Ablauf des Zubereitungsvorganges den Beerenhonig in sterile Schraubgläser füllen, gut verschließen und auf den Kopf stellen- die Haltbarkeit ist begrenzt(nicht gekocht)- ich stelle die Gläser kalt in die Kammer bei maximal 15 Grad oder in das Gemüsefach des Kühlschranks; noch besser sind natürlich Keller oder Vorratskammer mit maximal 12 Grad/ Haltbarkeit bisher getestet-3 Monate;
  • Verwendung: Immer daran denken- es ist eine Süßigkeit 😉 – ich nutze den Beerenhonig für Dressing’s, als Topping bei Porridge und Co., nehme gerne mal einen Teelöffel davon in den schwarzen Tee oder gebe etwas davon in eine Quarkspeise, den Quarkkuchen; aber auch für eine Marinade zum guten Fleisch, auch als Grundlage für einen Fruchtsenf mit lieblicher Note ist der Beerenhonig geeignet… der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
  • Der Gegensatz zwischen den herben Beeren und dem Honig, unterstrichen von Vanille und/oder Tonkabohne, ist einfach himmlich und gibt Vielem eine individuelle Note.

Wirkung der Beeren gemäß der chinesischen Ernährungslehre:

  • Johannisbeeren-rot– Temperaturverhalten ist eher frisch-kühl, der Geschmack süß-sauer; positiv wirkend auf die Funktionskreise Niere, Leber und Dickdarm; sie wirken adstringierend z.B. bei Durchfall; bauen Yin auf, leiten Nässe;Hitze und Toxine aus, transformieren Schleim, tonisieren das Wei-Qi und das der Milz; der Saft kann gegen Reizungen des Zahnfleisches und der Zunge eingesetzt werden(einmassieren);
  • Johannisbeeren-schwarz- Temperaturverhalten ebenfalls frisch-kühl, vom Geschmack süß-sauer bis bitter, wirkt positiv auf die Funktionskreise Lunge, Niere und Leber; die Wirkung auf den Körper ist sehr umfangreich- Qi, Yin und Blut-aufbauend/ tonisierend, Hitze und Toxine eliminierend, leitet Nässe-Kälte/Nässe-Hitze(Bi-Syndrome) aus, eliminiert Wind-Hitze… wirkt durch die Inhaltsstoffe entzündungshemmend, schmerzstillend(Salicylsäure), nährend, lindernd bei Schleimhautreizungen, diuretisch, regt die Testosteron- und Androgenbildung.
  • Honig ist ein Blut- und Qi-Tonikum; die Gewürze wirken wärmend und Shen beruhigend.

Gelee, Saft und Wein kann jeder- dieser Beerenhonig ist nicht nur kulinarisch etwas Besonderes- auch als Hausmittel gegen Beschwerden wie Husten, Schwäche, Durchfall, Erschöpfung, Müdigkeit, mentaler Schwäche, Schmerzen, Schlaflosigkeit…gut geeignet- bitte sprecht mich an, wenn Ihr dazu etwas wissen möchtet- die Dosierung als Gesundheitsprodukt: 1-3x täglich ein halber Teelöffel vor den Mahlzeiten oder in Flüssigkeit einnehmen.

Bleibt gesund- alles Liebe und eine gute Zeit wünscht Euch

Kira

Sommerkräuter für die Gesundheit

Er ist da- der Sommer; gefühlt seit 6 Wochen 🙂 – auch wenn es am Wochenende – endlich – geregnet hat.

Wir werden uns an veränderte klimatische Bedingungen gewöhnen müssen; besonders an starke Schwankungen im Bereich der Temperaturen und Wettereinflüsse.

Das bedeutet auch, dass sich die äußeren Pathogene ändern können; ich selbst war bspw. nie wetterfühlig; seit etwa 4-5 Jahren spüre ich allerdings zwei bis drei Tage vor einem Wetterumschwung, kommenden Sturm, starkem Temperaturwechsel… einen Druck im Kopf und bin recht unruhig. Die Empfindungen können bei jedem anders sein.

Zur Hilfe können wir bspw. an heißen Tagen oder generell im Sommer die entsprechenden Kräuter nehmen:

Für die Frostbeulen unter uns 😉 :

  • Rosmarin– ein Kraut aus dem Mittelmeerraum, welches sich seit Jahren aber auch in unseren Gärten immer heimischer fühlt; bei mir wächst der Rosmarin mittlerweile zu einem beächtlichen Strauch heran und gibt jedes Jahr von Mai bis Oktober ein wunderbar warmes Aroma und im Winter Wärmendes z.B. für ein Fußbad oder einen Tee. Wirkung- stimulierend, auflösend, adstringierend/zusammenziehend, aufbauend, cholagog /galletreibend, choleretisch /lebergallefördernd, Östrogenbildung anregend (Östriol, Östrol, Östradiol, in den Ovarien gebildet- Achtung!!! Kein oder nur sehr vorsichtiger Einsatz(äußerlich) bei hormonindiziertem Krebs bei Frauen!!! Wirkt durch die Inhaltsstoffe Cineol, Campher und Borneol; Verbenon als Geruchsträger; bitter schmeckende Diterpene wie Carnosolsäure, Rosmadial; Triterpensäuren, Lamiaceen-Gerbstoffe wie Rosmarinsäure; Flavonoid…dadurch ergibt sich das Einsatzgebiet- Überanstrengung, Schwächezustände des Kreislaufes, niedriger Blutdruck, nervöse Herzbeschwerden, Rheumatische Beschwerden, Gicht, Anämie, stockende Periode, Weißfluß, kalte Füße durch echte Kälte, Migräne, Nervenentzündungen, Verdauungsschwäche – steigert Magensaftsekretion und Appetit, Oberbauchbeschwerden bei Kälte….Wirkung TCM– warm, Geschmack- aromatisch, bitter, scharf; auf die Funktionskreise Herz, Leber, Milz, Magen, Niere und Gedärme; Yang und Qi tonisierend, Qi bewegend, tonisiert das Nieren-Qi und das Qi des Mittleren Erwärmers, tonisiert das Yang, vertreibt Kälte, löst Qi-Stagnationen im Mittleren Erwärmer auf, nährt das Herz-Blut und Milz-Qi im Falle eines Mangels, nährt das Herz- und Lungen-Qi im Falle eines Mangels, regt die Gallenabsonderung an, wirkt Gallensteinen entgegen, Blut bewegend, Schleim auflösende und transformierend… Rosmarin ist ein Tausendsassa bei echter Kälte und Yang-Mangel 🙂

Für die Warmblüter unter uns 😉 :

  • Pfefferminze- ist ein kühlendes Kraut; hilft ruhiger und gelassener zu werden- und das als ein „Bastard“, der etwa um 16- hundert in Großbritannien bzw. auf den britischen Inseln aus der Krauseminze entstanden ist 🙂 – welch Glück für uns. Mittlerweile sind die vielen Arten gar nicht mehr aus den Gärten wegzudenken und alle Arten wirken mehr oder weniger kräftig mit Aroma und Inhaltsstoffen für unsere Gesundheit; Wirkung- antibakteriell, beruhigend, entzündungswidrig, keimtötend, galletreibend, krampflösend, schmerzstillend und tonisierend durch die Inhaltsstoffe ätherische Öle u.a. Menthol, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Enzyme und Valeriansäure. Daher ergeben sich zahlreiche Einsatzgebiete Appetitlosigkeit, Blähungen, Brechreiz, Durchfall, Hitze-Erkältung, Gallebeschwerden, Hitze-Grippe, Herzschwäche, Hexenschuss, Ischiasbeschwerden, Magenbeschwerden, Migräne und Kopfschmerzen, Mundgeruch, Nervenschmerzen, Nierenschwäche, Rheuma, Schlafstörungen, schlecht heilende Wunden, Dysmenorrhoe, Schnupfen, Übelkeit, Verdauungsschwäche, Wechseljahresbeschwerden… Wirkung TCM- kühl, aromatisch-scharf vom Geschmack; wirkt auf die Funktionskreise Leber, Gallenblase, Magen, Herz, Lunge, Blase, Uterus daher ist auch hier der Einsatz sehr breit gefächert; vertreibt Wind-Hitze, befreit blockiertes Leber-Qi, befreit den mittleren Erwärmer (wenn Holz die Erde attackiert), klärt den Kopf und die Augen; ist das Mittel zum Ausleiten und Eleminieren von Hitze und Hitze-Toxinen 🙂

Für die Frostbeulen- ein aromatischer Tee zum Wärmen:

  • eine Handvoll Rosmarinnadeln- gemörst + 5 Himbeeren+ einige Rosenblüten werden mit 250 ml kochendem Wasser aufgebrüht; 5-8 Minuten ziehen lassen; abseihen und trinken

Für die Warmblüter- ein aromatisches Getränk zum Klären des Kopfes:

  • eine Handvoll Pfefferminzblätter, einige Erdbeeren und zwei Schnitze Biozitrone mit Schale werden mit einem Liter abgekochten, lauwarmen Wasser in einem Getränkspender oder Krug übergossen; nach etwa einer Stunde ist ein erfrischend-klärendes Getränk fertig- auf neudeutsch heißt es Infusion-Water 😉

Ich wünsche gutes Gelingen und Genuss- alles Liebe- Kira

„Mögest du warme Worte an einem kalten Abend haben,
Vollmond in einer dunklen Nacht
und eine sanfte Straße auf dem Weg nach Hause.“

Irischer Segensspruch

Emotion Angst in diesen Zeiten

In diesen Zeiten begegnet mir in der Praxis im Umgang mit meinen Patienten/Patientinnen immer wieder eine Emotion- die Angst.

Angst engt ein; Angst schwächt das Immunsystem; Angst schaltet den realen Verstand aus. Es gibt in unserer Gegenwart Quellen für Ängste, die im Bereich alte und neue Medien immer wieder genährt werden- daraus ergeben sich dann vielfältige Symptombilder, die sich im Körper festsetzen:

Angst ist ein wichtiger Überlebensmechanismus und von Natur in uns gespeichert. Sie hat die Aufgabe, kurzfristig viel Energie zur Verfügung zu stellen, so dass wir entweder kämpfen oder flüchten können. Die Alternative- nicht wirklich- wäre der Schock “ Starr sein vor Angst“…

Diese und jede Energie können und sollten wir positiv- egal bei welcher Angst- und in vollem Umfang nutzen:

  • Bewegung– um aus dem blockierten Zustand heraus zu kommen; Bewegung löst stagnierendes Qi und Blut; es hilft schon wenig- tanzen, gehen, lachen und sich gegenseitig umarmen(Familie 😉 )- alles und viel mehr bewegt Qi;
  • Aufmerksamkeit/Meditation– auf den Moment; Atme und lass ganz bewusst die Schultern locker; den Atem bewusst spüren- spüren wie die reine Luft einströmt und wie das Verbrauchte- in allen Facetten-ausströmt- so entsteht deine Meditation. Deine Konzentration auf deinen Atem ist sehr heilsam und erweitert sich zur Meditation- das hilft dir, innerlich frei zu bleiben oder zu werden 🙂
  • Bewusstsein– nimm die Position des Betrachters oder Beobachters ein- dir selbst aber auch deiner Außenwelt gegenüber; ziehe die Möglichkeit in Betracht, dass du und alle gerade mitten in einem Wandlungsprozesses sind- zur Wandlung gehört das jeder darin ist und nicht weiß wohin diese führt. Das ist Transformation- der Ausgang ist nicht vorhersehbar und offen- vieles kommt in das BEWUSSTSEIN- vieles bleibt außen vor- spannend und natürlich auch voller Skepsis und ggf. Angst
  • Energetische Unterstützung- Akupunktur für Herz und Nieren, für Leber und Lunge- und Kräutermedizin mit nierenstärkenden Kräuteren kann dich vor übertriebener, diffuser Angst bewahren/ befreien- stärke die Nieren zum Beispiel auch durch Yoga oder QiGong- Angst ist die Emotion der Nieren.
  • Statistik für deinen geschärften Blick- informiere dich breit gefächert; nutze nie- egal zu welchem Thema- nur ein und dieselbe Quelle; nutze auch deine Lebenserfahrung und deine gesunde Intuition
  • Mut– sei mutig; lass dich nicht wie ein Lemming mitziehen- mein Papa hat immer gesagt:“ Wenn alle in den Brunnen springen, musst du das nicht auch machen“- es kann sein, dass du erst einmal allein bist; bald aber nicht mehr- MUT wird immer belohnt; schätze aber richtig ein, wo es sich lohnt, mutig zu sein- Mut sollte immer dir, deiner Familie, deiner Gesundheit und deiner Energetik dienen- es bringt Nichts, auf Teufel komm raus, mutig zu sein- manchmal ist es mutiger wegzulaufen 😉
  • Trost– lass dich trösten und nimm Trost an- das ist kein Zeichen von Schwäche; zieh dich zurück, wenn es dich tröstet; iss ein Stück Schokolade, wenn es dich tröstet; gehe in die Natur, wenn es dich tröstet; tausche dich aus, wenn es dich tröstet… Trost ist eine universelle Kraft!!!
  • YangShen– Lebenshygiene in allen Bereichen; alles im Mangel oder Übermaß schwächt dich- stärkt aber negative Emotionen, also auch die Angst. Für dich bedeutet es: ernähre dich deinem Typ entsprechend; achte auf ausreichende Ruhe/ Schlaf; bewege dich maßvoll aber regelmäßig; halte dich warm- nicht kalt oder heiß; nutze deine spirituelle Kraft- nutze die Liebe mit allen Facetten für dich! Liebe ist eine Kraft, die selbst stärkste Ängste vertreiben kann!
Stärke über gute Nahrung deine Nieren

Es gibt sicher noch Vieles- für den einen oder anderen auch einen ganz anderen Weg.

Wichtig ist nur- bleibt in eurer Mitte, bleibt gesund und geht euren Weg durch diese Zeit!

Alles Liebe und gute Gesundheit wünscht euch Kira

“ Möge dein Tag durch viele kleine und schöne Dinge groß werden“

aus Irland

Die Biegsamkeit des Bambus…

…ist schon überragend- in so mancher Zeit wünschen wir uns diese Flexibilität in verschieden Lebenslagen.

Für Frauen ist es besonders wünschenswert, in den Tagen vor den Tagen oder auch in den Wechseljahren eher biegsam wie ein Bambus, als starr und fest wie eine Eiche zu sein 😉 Der Bambus bewegt sich sanft und elastisch. Auf widrige Winde reagiert er mit Geschmeidigkeit, statt mit Starrheit, so wird er groß und knickt nicht ein. Bei vielen Frauen zeigen sich Blockaden in der zweiten Zyklushälfte. Stimmungsschwankungen, schmerzende und/oder geschwollene Brüste, Kopfschmerzen, Hitzewallungen, Wassereinlagerungen, Gewichtsschwankungen… es gibt derlei viele Symptome- und es gibt ein hervorragendes Hausrezept- die Rezeptur hilft, die eigenen Kräfte gezielt und flexibel einzusetzen und auf äußere Schwierigkeiten gelassen und strategisch zu reagieren:

  • 40 Gramm Radix(Wurzel) Bupleuri, 40 Gramm Radix Paeoniae lactiflorae, 40 Gramm Radix Angelicae sinensis, 40 Gramm Radix Atractylodis macrocephale, 40 Gramm Poria cocos, 5-20 Gramm Radix Glycyrrhizae praeparatae; zusätzlich eine 2 cm dicke Scheibe frischen Ingwer, einige Zweige frische Minze oder 15 Gramm getrocknete Minze…
  • …etwa 15 Tage -eine Woche vor der Blutung bzw. dem errechneten 1. Tag der Blutung(Wechseljahre!!!) alle Zutaten außer die Minze in zwei Liter Wasser 30 Minuten einweichen und dann gut 30-40 Minuten sieden lassen; das Dekokt abseihen…
  • …die Zutaten noch einmal in 1,5 Liter Wasser auskochen; zum Ende der Kochzeit die Minze dazu geben und weiter köcheln bis sich der Duft der Minze richtig entfaltet; dann erneut abseihen…
  • …beide Dekokte zusammen gießen, kühl aufbewahren und 3x täglich nach den Mahlzeiten als Tee mit 200ml trinken- jeweils erwärmen oder etwas heißes Wasser dazu geben.
  • Diese Mischung kann bei einem TCM-Therapeuten/-Therapeutin auch als Granulat oder als Tropfen über ein entsprechendes Rezept verordnet werden- die Kräuter selbst lassen sich bei gängigen Apotheken(Naturheilkunde) bestellen. Sie gehört in der chinesischen Kräutermedizin zu den harmonisierenden Mischungen und gehört in den asiatischen Ländern zur Hausapotheke für Mädchen und Frauen 🙂
  • Achtung!!! Sollten sich die Beschwerden nicht mildern, sind Sie unsicher, dann empfielt sich auf jeden Fall die Konsultation bei einem TCM-Therapeuten/- Therapeutin, HeilpraktikerIn oder Gynäkologe/-in!!!
Kräuterdekokt immer etwa 30 Minuten nach den Mahlzeiten trinken

Ein Tipp abseits von Kräutermedizin und Akupunktur 😉 – Bewegung jeglicher Art mildert zusätzlich:

Nutzen wir als Frauen diese besondere Zeit- sie ist voller Magie und Kraft!

Immer daran denken“ Wie kann Frau noch anders bezeichnet werden- G Ö T T I N“ – alles Liebe wünscht Kira

Anakreon- Ode an die Rose

Rose, Wunder aller Blumen, die blühen,
jedes Blatt ein Zeuge der Liebe im Frühling.
Selbst die himmlischen Mächte erfreuen sich ihrer.
Sie ist die junge Leidenschaft der Aphrodite,
sie ist der Liebling der Cythere,
die Schläfe mit Blumenblättern umkränzt
und mit ihrem süßen Parfüm
macht sie ihre Herren trunken.

Zimt gegen Schmerzen

Ein kluger Mensch hat einmal gesagt:“Nahrungsmittel sind Heilmittel; sie sind bevorzugt als erstes einzusetzen; erst wenn die Nahrungsmittel nicht mehr helfen, ist die Erkrankung zu weit fortgeschritten und es sollte auf Kräuter zurückgegriffen werden…“- so in etwa 🙂

Was also tun bei Kälte-Schmerz im Rücken während der Menstruation oder im Allgemeinen- d.h. wenn das Yang zu schwach ist, um Kälte aus dem unteren Erwärmer zu vertreiben?

Die Antwort lautet ZIMTSCHNAPS 😉 :

  • 50 Gramm Cortex Cinnamomi(Zimtrinde) oder 9 Stangen Zimt; die gleiche Menge gemahlener Zimt ist auch möglich; Kandiszucker etwa eine Innenhand voll und 750ml guten Weinbrand oder Cognac
  • Zimt und Kandis in eine Flasche geben; mit dem Alkohol übergießen, bis alles bedeckt ist; mindestens zwei Wochen an einem dunklen Ort ziehen lassen- danach ist diese Kräutermedizin einsatzbereit…
  • Anwendung: bei Rückenschmerzen mit Kältegefühl/Krämpfen immer teelöffelweise einnehmen- die Wirkung tritt recht schnell ein
  • Die besondere Wirkung des Yang-Mittels Zimt besteht darin, dass sie nicht nur Kälte im Bauchraum vertreibt, sondern generell bei Kälte-Schmerzen im unteren Erwärmer hilfreich ist und zusätzlich die Stimmung ausgleicht!!!
  • Der Alkohol- in Maßen- bewegt das Qi; die Stagnation von Qi tritt häufig parallel zu Kälte oder Yang-Mangel auf; gerade auch während der Menstruation.

Ich wünsche gute Gesundheit und einen erholsamen Pfingstmontag- bleibt gesund!!!

Alles Liebe- Kira

Buchweizen – Altes neu entdeckt

Ich nutze Buchweizen schon einige Jahre zur gesunden Ernährung. Das nussige Korn gehört zu den Knöterichgewächsen und hat mit Getreide oder gar Weizen gar nichts zu tun. Demzufolge fehlt ihm Gluten- daher ist Buchweizen oder Heidekorn eine gute Variante für Menschen mit Zöliakie bzw. einer Glutenunverträglichkeit. Das Fehlen des nicht unbedingt gesunden Glutens ist nicht das Einzige, was Buchweizen zu einem wertvollen Nahrungsmittel macht- er enthält eine gute Portion Eiweiß mit allen acht essentiellen Aminosäuren in einem günstigeren Aminosäureprofil als Getreide, somit kann er sehr viel besser als dieses zur Deckung des Eiweissbedarfes dienen. Daneben enthält das nussig schmeckende Korn unter anderm das Bioflafonoid Rutin (stärkt die Kapillaren und Blutgefässe), Kupfer, Lysin, Lecithin und ungesättigte Fettsäuren.

Die Merkmale gemäß der chinesischen Ernährungslehre sind:

  • thermisch neutral, Geschmack süß- bitter; Wirkung auf die Meridiane Milz, Magen, Gedärm und Herz…
  • …der geröstete Buchweizen wirkt energetisch wärmer, intensiver Darm reinigend und die Gedärme stärkend…
  • …gegart oder auch gemahlen als Mehl tonisiert, reguliert und bewegt Buchweizen das Qi; er löst und transformiert Nässe und Schleim; leitet diese aus- ebenso wie Hitze und Toxine; besonders auf Schleim wirkt Buchweizen sehr stark transformierend…

und diese Wirkungen machen ihn für die Behandlung folgender Krankheiten besonders interessant:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen(Hypertonie, Arteriosklerose), zu hohe Cholesterin- und Blutfettwerte, Entzündungen im Körper;
  • Verdauungsstörungen jeglicher Art, Duchfallerkrankungen,
  • Übelkeit; Magenerkrankungen;
  • Übergewicht, Störungen des Lymphsystems(Lip- und Lymphödeme)
  • Diabetes und Metabolisches Syndrom
  • Durchblutungsstörungen, Krampfadern…
Tee aus Buchweizenkraut

Buchweizen wirkt:

  • antihämorrhagisch,
  • antioxidativ,
  • blutzuckersenkend,
  • durchblutungsfördernd,
  • entzündungshemmend,
  • gefäßstärkend,
  • gefäßverbessernd,
  • ödemprotektiv,
  • schleimlösend,

Buchweizen lässt sich vielfältig einsetzen:

  • in der Küche als Nahrungsmittel für ein Buchweizen-Porridge; gekocht als Eiersatz auf Grund seiner hohen Bindefähigkeit, in Suppen oder in Form von Buchweizen-Mehl zum Backen;
  • als Dekokt- 2,5 Gramm Droge werden mit 250 ml kochendem Wasser übergossen und 3 Minuten am Kochen gehalten; dann lässt man noch 10 Minuten ziehen und seiht ab; diese Art der Zubereitung sollte den größten Teil an Rutosid (90%) im Tee gewährleisten. Bei einem Gehalt von 6,5% Rutin würde damit die Dosis von 150 mg Rutin pro Teezubereitung erreicht werden/ wichtig für die Wirkung auf die Gefäße – die Trinkkur etwa bis 8 Wochen durchführen; diese ist hilfreich bei Gefäßerkrankungen und das Dekokt kann auch für Umschläge gegen Krampfadern genutzt werden…
gerebeltes Kraut des Buchweizen für ein Dekokt

Doch nun zu einer Variante, die die gesunde Ernährung bei oben genannten Krankheiten unterstützt:

Buchweizenwaffeln- lieblich oder herb

  • 250 Gramm Buchweizenmehl
  • zwei Eier oder 4 EL. Apfelmus
  • ein- zwei TL. Weinsteinbackpulver
  • je ein EL. Joghurt und weiche Butter
  • eine kleine Tasse Buttermilch
  • für die liebliche Variante 30 Gramm Rohrohrzucker; für die herzhafte Variante ein Esslöffel Bio-Granulatbrühe ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe
  • für die liebliche Variante kommen noch Vanille, Zimt und Ysop mit je einer Msp. dazu; für die herzhafte Variante Galgant, Bertram und Kardamom mit je einer Msp.
  • für beide Varianten benutze ich den Abrieb von einer halben Bio-Zitrone

Eier und die weichen Zutaten gut aufschlagen, die Gewürze dazu geben und kräftig unterrühren; dann kommen Mehl und Backpulver dazu- alles gut miteinander vermischen; der Teig darf nicht zu zäh oder zu flüssig werden; ggf. etwas Buttermilch nachschenken oder etwas Mehl dazu geben.

Die lieblichen Waffeln werden dann im Waffeleisen abgebacken- dazu nehmen wir gerne ein Apfel-Birnen-Mus oder auch ein Holundergelee bzw. frische Früchte der Saison mit etwas Kokossahne; für die herzhafte Variante gebe ich noch frische, gehackte Kräuter und gehackten Blattspinat oder Ruccola dazu- dann wie gehabt im Waffeleisen abbacken- dazu passt Gemüse aus dem Backofen oder Pfannengemüse; die herzhaften Waffeln sind auch lecker als Frühstück mit Rührei oder Suppe 🙂

Buchweizen- als blühendes Kraut eine tolle Bienenweide- geerntet eine tolle Bereicherung als Heilkraut und Nahrungsmittel.

Alles Liebe und viel Freude beim Ausprobieren wünscht Kira

Blüten, Blätter…

…Stiele/Stengel und Wurzeln- die gesamte Pflanze spielt in der Kräutermedizin eine Rolle.

Blüten:

Die Blüten sind oft sehr fein; natürlicherweise oberirdisch und verweisen häufig durch ihre Farbe, Beschaffenheit und Struktur auf ihre Wirkweise. Die Kraft der Blüten wirkt eher im oberen Teil des Körpers- Kopf, Augen, Gehirn, Stirn, Nase… so zum Beispiel wirkt die Blüte des Mutterkrautes besonders gut gegen akute Kopfschmerzen; die Löwenzahnblüte- aufrecht und unverkrampft auf ihrem Stengel stehend und mit gelbem Stahlen wie ein Lächeln- kann helfen, Spannungen aufzulösen und Gefühle zu äußern(mentale Wirkung)…

Blatt/Stiele/Stengel:

…in ihnen konzentrieren sich häufig deutlich stärker die heilenden Inhaltsstoffe; voller Saft und Kraft; mit zahlreichen Verzweigungen im Inneren(Blattgerüst; Aufbau des Stiel’s…) wirken sie bis in die kleinste Zelle des Körpers, besonders gut bspw. in den Luo und feinen Navi(kleinsten Gefäßen) des Körpers. Die Wirkung breitet sich besonders gut in der Mitte des Körpers aus- bspw. die Blätter der Weide zeigen ein auffälliges Gerüst- so wirkt die enthaltene Salyzilsäure bei zahlreichen Schmerzzuständen in allen Körperbereichen; die Blätter des Spitzwegerich wirken besonders gut im verzweigten Atemtrakt, den Bronchien und der Lunge…

Wurzeln: …sie wachsen- natürlich- bei den meisten Heilpflanzen unterirdisch- wirken daher in erster Linie sehr tief im Inneren(in den Organen, im Knochenmark…) und im unteren Bereich(Ausscheidung, Organe des kleinen Beckens…) des Körpers; bspw. die Löwenzahnwurzel besonders aktiv auf den Stoffwechsel/Stuhlgang; Entgiftung der Leber; die Klettenwurzel wirkt blutreinigend; die Kardenwurzel wird bei tief sitzenden Krankheiten(Borrelien) eingesetzt…

Interessant ist auch, dass Blüten einen eher milderen, aufsteigenden Wirkmechanismus haben; die Wurzeln häufig den stärksten Wirkkreis mit mehr ausbreitendem und absenkenden Mechanismus; Blüten sind eher bei Kindern einzusetzen- dementspechend Wurzeln und Blätter/Stiele…eher bei Erwachsenen.

Neben den Blüten finden bspw. in der chinesischen Kräutermedizin auch die Knospen(Rosenknospen) ihren Einsatz; selbst die Hülle der Knospen(Magnolien) oder sogar feine Häutchen der Früchte(weiße Schalen der Zitrusfrüchte). Auch Kerne werden gerne zu Kräutermischungen genutzt(CM)- bspw. die Aprikosenkerne(Inneres).

Die meisten Wirkstoffe sind in allen Pflanzenteilen vorhanden; jedoch in unterschiedlichen Konzentrationen.

In der westlichen Naturheilkunde werden Blüten häufig für Heilweine genutzt; auch für Heilsirup- so bspw. der Blütensirup des Löwenzahn oder des Flieders. Auch lassen sich aus den zierenden Blüten der Heilpflanzen Essenzen herstellen(Bachblüten…):

Beispiel- Löwenzahnblütenessenz:

  • Im positiven Löwenzahnblüten-Zustand stehen wir mit beiden Beinen/Füßen fest im Leben, sind „bodenständig“; können den Herausforderungen des Lebens begegnen, ohne nachhaltig zu verkrampfen; Gefühle und Emotionen können gelebt werden, ohne, dass sie sich als Spannungen in den Muskeln festsetzen- wir sind beweglich und fühlen uns wohl in unserem Körper- lebendig, stahlend und dem Leben zugewandt.
  • Eine Essenz aus Löwenzahn-Blüten kann helfen, Muskelspannungen loszulassen, die durch aufgestaute Gefühle entstanden sind; gleichzeitig fördert diese die körperliche, emotionale und geistige Beweglichkeit.

Die Essenz aus den strahlend- goldenen Blüten kann Menschen helfen:…

  • die durch festgehaltene Gefühle Muskelverspannungen bekommen haben;
  • die immer wieder durch Verkrampftheit unter steifem Nacken leiden;
  • die sich nicht trauen, ihre Meinung zu sagen;
  • die ständig unter Stress leiden/ schlecht abschalten können;
  • die nicht loslassen können- denen ständig „eine Laus über die Leber läuft“;
  • die eine stabilere Erdung benötigen;
  • die einfach zu starr geworden sind und mehr Flexibilität benötigen.

Die Herstellung einer Essenz ist ein harmonischer Vorgang- mit ganz viel Spiritualität und Balance im Inneren:

  • Die Blüten der Heilpflanze werden sensibel und vorsichtig mit der gebotenen Achtsamkeit gepflückt und in eine Kristallschale gelegt; dann werden die Blüten mit frischem, gefiltertem, klaren Wasser übergossen, bis die ganze Oberfläche bedeckt ist.
  • Die Schale sollte dann für etwa drei Stunden an einen guten Platz mit viel Sonne gestellt werden; das Äußere sollte liebevoll und passend hergerichtet sein. In die Schale gehören noch Bergkristall und Rosenquarz; ggf. roter Jaspis für die Ruhe des Herzens.
  • Nach etwa drei Stunden wird die Flüssigkeit vorsichtig abgefiltert und umgefüllt. Das Filtrieren ist wichtig, denn Schwebstoffe verringern die Haltbarkeit(Bio-Teefilter).
  • Um die Haltbarkeit zu sichern, kommt in die fertigen Blütenessenzen etwas hochprozentiger Alkohol- es sollte eine knapp 20 Vol% Mischung entstehen(medizinischer Alkohol, Alkohol mit mindestens 70%). Danach wird die Essenz in entspechende Apothekerfläschchen abgefüllt; mit einer Pipette lässt sich die Dosierung einfacher gestalten- gibt man ggf. ein gutes ätherisches Öl dazu und nimmt einen Sprühaufsatz, dann kann die Essenz als Spray eingesetzt werden.

Eine Essenz kann auch aus Blättern, Früchten(Zitrone, Mandarine…)… hergestellt werden.

Durch das Einträufeln in kochend heißes Wasser verfliegt der Alkohol, so kann die Essenz auch für Kinder eingesetzt werden.

Neben der Löwenzahnblüte mit der Wirkung zu Flexibilität und unverkrampftem Leben gibt es bspw.:

  • Johanniskraut schützt und stärkt die Nerven, es ist das Sonnenkraut; bringt Licht ins Dunkel, gibt innere Sicherheit und erhellt die Seele.
  • Baldrian fördert die Liebe zu sich selbst, gibt Selbstvertrauen und die Kraft sich auf sein Bauchgefühl zu verlassen; hilft gegen ein Gefühl von Einsamkeit.
  • Schafgarbe ist die liebevolle Beschützerin, die uns wie ein warmer antel umhüllt; sie schützt vor negativen Einflüssen aus allen äußeren und inneren Richtungen.
  • Lavendel hilft Anspannungen des Geistes zu lösen, mindert Stress und Gedankenandrang, er beruhigt strapazierte und überreizte Nerven; lässt Ruhe und Zentriertheit entstehen 🙂

Probieren Sie sich aus- es macht Freude, sich mit den Heilpflanzen zu beschäftigen und ggf. die eine oder andere Essenz oder Tinktur schnell in eigener Herstellung dann zur Hand zu haben 🙂 – alles Liebe und Freude wünscht Ihnen/Euch- Kira –

Der Brummkreisel im Kopf…

sind Schwindelattacken oder auch mehrfach auftretender Schwindel über einen längeren Zeitraum. Schwindel kann sich sehr unterschiedlich äußern- Lagerungsschwindel; Dreh- oder Schwankschwindel; Schwindel-Migräne-Attacken; Morbus Meniere; Schwindel durch ein geschädigtes Innenohr und,und, und…

So ein Schwindel kann ganz schön verunsichern und die Ursachen sind sehr vielfältig- hier ein Auszug:

  • Schwindel im Rahmen von Erkrankungen zum Beispiel durch erhöhten oder zu niedrigen Blutdruck;
  • Schwindel durch Fehlstellungen der Halswirbelsäule;
  • Schwindel durch Schädigungen im Innenohr- dem Sitz des Gleichgewichtsorgans unseres Körpers;
  • Schwindel bei Durchblutungsstörungen;
  • Schwindel im Rahmen einer TIAS; eines Apoplex(Schlaganfalls); einer KHK…
  • Schwindel nach oder während einer aktiven Infektion mit dem Herpes- Zoster;
  • Schwindel durch Augenerkrankungen;
  • Schwindel durch geschädigte Nerven;
  • Schwindel durch Stress oder andere psychosomatische Belastungen;
  • Schwindel durch chronische (Alters-) Erkrankungen wie bspw. Diabetes Typ2 und 3; MS; Arteriosklerose…
  • Schwindel durch falsche; zu hohe oder zu niedrige Medikation
  • Altersschwindel…

Nicht selten stellen sich Patienten und Patientinnen nach einer längeren Reise durch zahlreiche Arztpraxen vor- Behandlungen haben oft nur kurze Zeit Linderung gebracht; allerdings hat die Naturheilkunde auch nicht immer den Stein der Weisen für das Phänomen Schwindel- aber einen ganzheitlichen Ansatz. Gemäß der chinesischen Medizinlehre ist Schwindel ein Symptom für inneren Wind, der durch verschiedene Faktoren hervorgerufen werden kann- diese sind Schleim und aufsteigendes Leber-Feuer; Qi- und Blut(Xue)-Mangel; Yin-Mangel; unkontrolliert aufsteigendes Leber-Yang…

Schwindel und seine Ursachen lassen sich sehr differenziert ergründen:

Qi- und Blut-Mangel können zu Schwindel führen– die Symptome sind:

  • oft leichterer Schwindel- „mir ist etwas düsig“
  • oft ausgelöst durch Aufstehen
  • bessert sich durch Ruhe/ Schlaf; Bewegung und Anstrengung verschlimmern den Schwindel
  • mögliche durch Unterzuckerung/Hunger/Auslassen von Mahlzeiten
  • oft von niedrigem Blutdruck begleitet
  • nach Anstrengung/ Krankheit- durch Erschöpfung
  • Betroffene sind eher blass/blasses Gesicht, blasse Lippen
  • bei Blutmangel erscheinen zusätzlich trockene Augen, brüchige Nägel, innere Unruhe, Eisenmangel (Anämie)
  • Qi-Mangel äußert sich eher durch Erschöpfung, Infektanfälligkeit, Verdauungsprobleme, schwaches Bindegewebe
  • Ursachen sind oft Ernährungsfehler: zu wenig essen, Mahlzeiten auslassen, Diäten, minderwertiges Essen (Fertigprodukte), zu viel kaltes und rohes Essen, zu viel Zucker, zu viel Kaffee, zu wenig Eiweiß, außerdem zu viele und zu scharfe Gewürze und Gewürztees, Krankheiten, Alter, viele/schwere oder zu rasch hintereinander folgende Geburten, dauerhafte Überanstrengung – auch Sport/Leistungssport…
Schwindel bei Höhe

Yin-Mangel in den Funktionskreisen Niere(öffnet sich über die Ohren) und/oder Leber(öffnet sich über die Augen) führen zu Schwindel mit den Symptomen:

  • leichter bis mittelstarker Schwindel- oft verchronifiziert
  • oft ab 50+
  • trockener Stuhl und/oder Verstopfung
  • trockene Haut und Schleimhäute
  • Hitzewallungen, Nachtschweiß- Hitze an den fünf Herzen(Handinnenflächen, Fußsohlen und Brustbereich)
  • ggf. Bluthochdruck
  • ggf. Osteoporose
  • innere Unruhe, Nervosität- schwache Nerven/Neurastenie
  • Schlafstörungen
  • Sehstörungen/ verchwommene Sicht
  • Ursachen können sein: Ernährungsfehler (wie bei Qi- und Blutmangel),  Folge eines länger bestehenden Blut-Mangels, starke Menstruationsblutungen, zu häufiges Blutspenden, zu häufige Fastenkuren und Diäten, Burnout, chronische Krankheiten…

Trüber Schleim blockiert den Kopf und führt zu diesen Symptomen:

  • starker Schwindel mit oder ohne Benommenheit
  • Schweregefühl im Kopf
  • Konzentrationsstörungen/Merkstörungen
  • Völlegefühl- ggf.Übelkeit und Erbrechen
  • Neigung zu breiigem Stuhl oder Durchfall mit stärkerem Geruch
  • Gelenkbeschwerden/rheumatische Beschwerden
  • Schwellungen an Gleidmaßen; Gelenken; aufgequollenes Gewebe/ Abdomen
  • Ursachen können sein: Ernährungsfehler wie bspw. fortwährend üppiges Essen und/oder Überessen, zu viel fettiges Essen mit viel Öl/Oliven…, häufiger Fleischkonsum, Dauerkonsum von Schokolade, Kakao, Kuhmilch und deren Produkte- dazu noch die Kombination von Brot/Weißbrot; Joghurt, Smoothies, zu viel Rohkost und kalte Getränke, Fruchtsäfte, geröstete Nüsse, Chips und Knabbereien…;

Leber-Hitze, aufsteigendes Leber-Yang und Leber/innerer Wind weisen folgende Symptome auf:

Da alle Symptome den starken Bezug zur Leber haben, eins das andere bedingt und sie fließend ineinander übergehen fasse ich die Symptome zusammen…

  • starker bis sehr starker Schwindel
  • Drehschwindel/ Morbus Menière
  • plötzlich einsetzend – oft nach scharfen/ erhitzenden Speisen oder Getränken- aber auch bei Stress; Sturm; starkem Wind im Äußeren…
  • … oft einher gehend mit plötzlichen, starken Kopfschmerzen/Migräne
  • Schwindel in der Höhe- beim Hinabsehen oder auch in die Ferne sehen- im Gebirge, in hohen Etagen…
  • Bluthochdruck/ hoher Augendruck
  • rotes Gesicht/ rote Flecken im Gesicht
  • Hitzegefühle im Kopf
  • große Unruhe, Rastlosigkeit
  • gerötete, entzündete Augen, erhöhter Innendruck
  • Neigung zu Verstopfung mit hartem Stuhl oder sehr stinkendem Stuhl
  • Neigung zu trockener Haut und trockenen Schleimhäuten
  • Schlafstörungen, begleitet von Albträumen oder heftigem Träumen, Aufwachen besonders zwischen 1 und 3 Uhr- gemäß Organuhr die Zeit von Gallenblase und Leber
  • Hörsturz/ ggf. plötzlicher Tinnitus-das Ohrgeräusch ist oft ein lautes, wie Motorengeräusch
  • Neigung zu Gefühlsausbrüchen/ Hysterie, Cholerik
  • Sehstörungen
  • Zittern von Händen und Füßen, Krämpfe und taube Gliedmaßen/ Krampfanfälle- dies ist besonders typisch bei Leber-Wind, der aus großer Hitze oder starkem Blutmangel, aber auch durch starke Reaktionen auf den wetterbedingten Sturm/Fön …
  • Ursachen sind unter anderem: Ernährungsfehler wie zuviel Fleisch, Wurst, erhitzende Gewürze wie Pfeffer, Chili, Knoblauch, Zwiebel, Kaffee, Alkohol und Genussmittel/Rauschmittel, Kakao, Schokolade, Fertigprodukte, Fast Food, Überessen, Wachstum und Hormone in der Pubertät/Schwangerschaft/Wechseljahre/ Schilddrüsen- und Nebennierenrinden-Entgleisung, Yang-Überschuss bei (jungen) Männern, Leistungsdruck und Stress, hitzige Emotionen wie Wut und Zorn, die unter Umständen auch lange Zeit unterdrückt worden sind…Wetterwechsel; Wetterkapriolen; Dauerstress auf Arbeit…

Behandlung von Schwindel mit chinesischer Medizin:

  • Ursachen- und Symptomklärung anhand einer ausfühlichen Anamnese, Zungen- und Pulsdiagnostik, körperliche Untersuchung(Wirbelsäule…) und neurologischen Tests; Blutdruckmessungen;
  • Akupunktur; ggf. GuaShaFa und/oder Aderlass
Aderlass
  • TuiNa- manuelle Behandlungen ggf. auch sanfte chiropraktische
TuiNa
  • Schröpfen oder Pulsationstherapie
  • Kräutermedizin
Kräutermedizin ist sehr umfangreich und absolut individuell
  • Ernährungstherapie/ Ernährungsumstellung
  • Entspannungsverfahren aus dem QiGong/Yoga
Meditation
  • Atemtherapie
  • Bewegungstherapie

Die Naturheilkunde im Allgemeinen bietet auch aus den Bereichen Spagyrik und Homöopthie zahlreiche Lösungsmöglichkeiten.

Egal welcher Weg gewählt wird; die Therapie sollte immer individuell abgestimmt sein und kann nur in Zusammenarbeit zwischen Betroffenem/Betroffener und dem/der Therapeuten/Therapeutin Früchte tragen.

Bei Fragen stehe ich gerne per Mail oder Telefon zur Verfügung!

Bleiben Sie gesund- alles Liebe wünscht Kira

Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein – Voltaire

Nur keine Angst…

…vor der jetzigen Herausforderung- denn Herausforderungen gab und gibt es immer im Leben. Ich weiß, dass es einige von Euch momentan nicht einfach haben. Mir geht es ähnlich- die Praxis ist nur noch halb ausgefüllt; die Yogatherapie-Stunden und Workshops sind abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben… Miete und Verpflichtungen müssen weiter bedient werden (: . Meine Bitte und Aufmunterung- lasst Euch nicht von Eurer Angst beherrschen- stellt Euch Euren Ängsten und geht aktiv damit um.

Wo kommt denn diese Emotion Angst her?

  • Gemäß der chinesischen Medizin ist die Emotion Angst dem Nieren/Blasen-Funktionskreis zugeordnet.
  • Haben wir eine starke Nieren-Yin/Blasen-Yang- Energie gehen wir mutig an Herausforderungen heran; lassen uns von Ängsten nicht so leicht aus dem Konzept bringen.
  • Ein gutes Jing- ererbt von den Vorfahren; eine gute Stärke, die die Eltern unterstützt und gefördert haben, eine Ernährung zur Stärkung der Wurzelenergie und ein entsprechender Lebenswandel sorgen dafür, dass die Nierenenergie stark ist. Schwach wird sie durch Genussmittel, Raubbau an der Gesundheit, schlechte Nahrungsmittel, exzessiven Lebenswandel…
  • Ein gesundes Verhältnis zur Emotion Angst sichert Stabilität und Bewahrung des Lebens- in bestimmten Situationen kann Angst uns vor Fehlern bewahren; lässt uns Vorsicht walten, warnt uns vor Gefahr(en).

Angst, egal ob Existenz- oder Situationsangst, lähmt die Blasen- und Nierenfunktion (Wasser Element); schwächt unsere Lebenskraft. Auf der anderen Seite neigen Menschen mit schwachen Nieren zu Überängstlichkeit. Weitere Symptome, die eine Schwäche in der Niere – Nieren-Qi-Mangel, Nieren-Yang-Mangel, Nieren-Yin-Mangel – aufgrund von Angst fördern können, sind:

  • Lendenschwäche und Lendenschmerzen
  • Herzklopfen, Unruhe, unbestimmte Rastlosigkeit, Nachtschweiß
  • Stottern
  • Muskelkrämpfe
  • Inkontinenz
  • Neigung zu Durchfall
  • Schwache/zittrige Beine
  • Schwache Menstruation
  • Potenzschwäche

Das Wasser Element (Niere als Yin und Blase als Yang) lässt sich aber auch durch positive Emotionen und Energien stärken:

  • Liebevolle Beziehungen- Frieden schließen mit Personen, Situationen…,
  • Mut- Unvermeitliches annehmen und sich Neuem stellen,
  • Gelassenheit- nicht einfach, aber sinnvoll
  • Sanftheit- mit sich selbst und anderen nicht so hart in’s Geschirr gehen;
  • Stille- ein Maß an Ruhe und Erholung ist unabdingbar- auch ein Motor läuft nicht ewig unter Dauergebrauch 😉
  • Bescheidenheit/Zufreidenheit/Maß halten
Räucherritual mit Zimt, Fichtenharz, Sternanis, Orange und Nelke gegen Ängste

Um es klar zu sagen- es geht in diesem Beitrag nicht um eine psychische Erkrankung, die mit Angst und Panik einher geht. Es geht um diese diffuse Angst, die die momentane Situation im Rahmen der Pandemie bei dem einen oder anderen hervorruft.

Was kannst Du/ können Sie gegen Ängste tun:

  • Wie real ist die Angst wirklich? Schreibe auf, was Dich bedrückt und schätze es dann realistisch ein.
  • Lass Dich nicht verunsichern- nimm den gesunden Menschenverstand und setze das um, was Dir Sicherheit geben kann.
  • Analysiere- wo kommen Deine Ängste her- womit haben sie zu tun? Ist es ein altes Muster, etwas, was Du selbst schon einmal erlebt hast…?
  • Was kannst Du selbst tun, um die Situation zu ändern?
  • Vergegenwärtige Dir, dass es eine Situation ist, die sich ändert- in den folgenden Minuten, Stunden, Tagen eventuell auch erst in einem oder mehreren Monaten.
  • Werde aktiv- orientiere Dich neu oder um- „Führt nicht der direkte Weg aus der Angst, nimm einen anderen…“
  • Gib Deinem Tag eine Struktur; auch beim Homeoffice bspw. sorgsam zuecht machen wie für das Büro; zu gleichen Zeiten aufstehen, essen, Zeit für Sport und Freizeit einplanen, den Unterricht für die Kindern planen… Struktur und Routine ist eine sehr gute Maßnahme gegen diffuse Ängste.
  • Orientiere Dich, welche finanziellen Unterstützungen für Dich möglich sind und beantrage diese- egal ob beim Vermieter, dem Arbeitgeber, der ARGE…
  • Pflege Kontakte via Telefon, WhatsApp oder Post…aber…
  • …reduziere den Nachrichtenkonsum und Kanäle des SocialMedia
  • Nimm Dir Zeit für Dich- was kommt sonst zu kurz- Lesen, Musik, Filme, Aufräumen- Sortieren- vielleicht ist jetzt die Zeit, sich auch innerlich neu zu sortieren 😉
  • Achte auf Ruhe- und Schlafzeiten; frische Luft und Bewegung!
  • Meditation und Atmung, Akupunktur, Kräutermedizin…- such Dir Hilfe bei Fachleuten- diese können Dich unterstützen und Wege aufzeigen…

….gehen musst Du diese Wege allerdings selbst.

Urtinktur zur Unterstützung

Tee für Ruhe und Gelassenheit:

  • Mische Passionsblumenkraut, Melisse und Johanniskraut(nicht in die Sonne gehen) zu gleichen Teilen; nimm für 300ml Tee einen Esslöffel der Mischung + 300ml kochendes Wasser und lass den Sud zugedeckt etwa 5-8 Minuten ziehen; abseihen und langsam trinken- ein-drei Tassen täglich ab 13 Uhr.

Nahrungsmittel, die Shen beruhigen und die Nieren stärken, denn „…die Niere ist das kleine Herz…“:

  • Cashews, Chinakohl, Endiviensalat, Hafer, Honig, Honigmelone, Kichererbsen, Kopfsalat, Maulbeerfrüchte, Mungbohnen (und -sprossen), Rosenkohl, Rosinen, rote Beete (rote Rüben), Stangensellerie, Tomate, Vollkornreis, Weintrauben, Weizen – Grieß, Couscous, gekeimter Weizen- nimm die ganzen Körner- aber Vorsicht bei Glutenunverträglichkeit, Zitrone,

Wir gehen zur Zeit alle einen gemeinsamen Weg- einen momentan sehr engen, steinigen Weg- allerdings ist die Kreuzung schon zu sehen- der Weg wird breiter und lässt bald wieder mehr Raum- alles Liebe und gute Gesundheit!

“ Das Leben beginnt dort, wo die Furcht aufhört“- OSHO

Gesund älter werden mit Hilfe der klassischen chinesischen Medizin

Das YangShen- die Lebensführung für ein gesundes und langes Leben ist mehr als eine Prävention von Krankheiten- es ist eine Einstellung zum Leben und zur Gesundheit- sie beginnt im Kindesalter und selbst das Gehen des letzten Weges ist davon bestimmt. Es ist so schade, dass in unserem Kulturkreis das alte Wissen dazu bei einem Großteil der Menschen wenig oder gar keine Resonanz findet. Nicht nur im asiatischen Kulturkreis gibt es diese tiefe Achtung, den Respekt vor dem Leben; auch bei uns kennen wir dies- bspw. in den überlieferten Lehren Hildegard von Bingens. Nach Studien der letzten Jahrzehnte ist mittlerweile erforscht, dass etwa 40 % der Krankheiten auf Veranlagungen und ererbte Konstitutionen zurückzuführen sind; 60% der Gesundheit beruhen jedoch auf Lebensführung und Einstellung zum Leben.

Sauer vom Geschmack+grün in der Farbe= positiv für die Leber und Gallenblase

Die Praktiken des YangShen oder auch nach den Lehren Hildegard von Bingens sind:

  • Kultivierung des Geistes und der Emotionen- zum Beispiel duch regelmäßige Meditation
  • Regulierung der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme- in Achtsamkeit wann, wie, wieviel, was…
  • Balance des Körpers in Ruhe und Bewegung/Belastung-Entlastung; regelmäßige Bewegung an j e d e m Tag des Lebens
moderates Krafttraining- „…in einem gesunder Körper wohnt ein gesunder Geist…“
  • ausreichender und guter/erholsamer Schlaf- variierend von Mensch zu Mensch…
  • Achtsamkeit und Liebe/Aufmerksamkeit zu sich selbst….
  • …und Liebe zu Natur, den Lebewesen, der Kultur(Musik, Tanz, Kunst)
  • eine erfüllende und erfüllte Sexualität

Die klassische chinesische Medizin bietet dem Nutzer eine Vielzahl an Möglichkeiten, denn unsere Dysbalancen gehen nicht auf einen Mangel, sondern auf einen Überfluss und eine Vernachlässigung des Notwendigen zurück:

  • Ernährungsmedizin- Typ entsprechend als eine lebenslange Möglichkeit für eine gesunde Ernährung
  • Konstituionsakupunktur zur Stärkung der Essenz/ des JING
  • Kräutermedizin entsprechend der Konstitution
  • TuiNa
  • TaiJiChuan und QiGong oder Yoga- mit den Möglichkeiten der Meditation und Körperübungen
  • Leben im Einklang mit den Tageszeiten/ Jahreszeiten
  • Nutzen der Moderne für die Gesundheit
  • Anerkennen, dass das Altern ein physiologischer Prozess ist, der zum Leben gehört- wir entstehen aus Yin und Yang und sofort altern wir- nach der Geburt im besten Fall erst innerhalb von 70-100 Jahren

Das Entscheidende ist das Maß halten- Ausleiten oder Zuführen, Wärme oder Kälte, Bewegung oder Ruhe… und das jeweils immer zu hinterfragen, welches Ausmaß die Handlung haben muss!

Altern- nicht schrecklich, sondern der Lauf der Zeit- wie allerdings, dass haben wir wieder selbst in der Hand 🙂 – und das ist eine sehr gute Nachricht!

Alles Liebe und Shenti JianKang(gute Gesundheit)- Ihre Kira Schwarzrock

Alle Jahre wieder…

nur in diesem Jahr etwas intensiver- Virusinfekte- mit jedem Jahr stärker, ausufender und jetzt auch noch das Corvid-19.

Virus-Pandemien; Virus-Epidemien gibt es schon seit vielen Jahrhunderten; allerdings haben auch Viren die Möglichkeit, ihre „Stärke“ und ihr Wirken anzupassen. Es gibt einige allgemein gültige Verhaltensregeln, um Ansteckungen zu minimieren/ zu vermeiden:

  • Immunsystem stärken- Ernährung, Bewegung, frische Luft, Wechselduschen, Vitamine,
  • Hände waschen- mindestens alle Stunde; ggf. auch öfter- mit einer rückfettenden Seife und bei Notwendigkeit auch mit einer Antiviralen Lotion- danach ggf. Desinfektionslösungen benutzen
  • Bei Schnupfen und Husten- in die Armbeuge niesen/husten, sich wegdrehen von anderen Personen
  • Hände schütteln und Umarmungen einfach weglassen
  • Nicht in das Gesicht fassen- alle Keime, die an den Händen … „kleben“, gelangen sonst ganz schnell in den Körper
  • Trinken- lauwarmes, abgekochtes Wasser und zwar alle Stunde ein Glas; damit bleiben die Schleimhäute feucht, denn nur trockene bzw. ausgetrockene Schleimhäute werden „rissig“ und empfindlich
  • Veranstaltungen oder Menschenansammlungen meiden; ggf. Termine verschieben oder absagen
  • Stress meiden
  • Ausreichender Schlaf
  • Reisen absagen oder verschieben
  • Quarantäneanweisungen einhalten
  • keine Panik- keine Hyperchondrie- eine positive Einstellung zur eigenen Immunabwehr entwickeln

Was sagt die chinesische Medizin zu Corona?

  • Generell werden Infektionen nach Wind-Kälte-Schleim oder Wind-Hitze-Schleim eingeordnet; beim Corona-Virus bestehen zwei wesentliche Aspekte, wenn die Symptome auftreten: Hitze und Schleim; Corona gehört zu den WenBing-Erkrankungen(Hitze, Toxische Hitze).
  • Die Inkubationszeit liegt bei 14 bis 21 Tagen und die Symptome sind einer Grippe sehr ähnlich- der Erreger befindet sich bei Erscheinen der Symptome bereits in den tiefen Schichten des Körpers und kann nicht durch Schwitzen ausgeleitet werden- die Ausleitung muss zwingend über den Stuhlgang oder den Urin erfolgen.
  • Es gibt keine Standardrezepturen zur Behandlung, sondern die Rezepturen müssen zwingend auf den speziellen Patienten, seine Symptome, sein Alter und die klimatischen Bedingungen abgestimmt werden.
  • Bekannt ist, dass oft zuerst Symptome im Hals/Rachen-Bereich erscheinen und dann direkt die oberen Luftwege und die Lunge befallen werden- hier geht es darum, die toxische Hitze auszuleiten/ zu eleminieren und ggf. den Schleim zu transformieren und auszuleiten- dazu gibt es einige, sehr unterschiedliche Rezepturen- diese lassen sich nach der Differenzaldiagnose gut festlegen- als erste Maßnahme können hochdosiert Schüssler Salz Nummer 3- alle viertel Stunde zwei und Schüssler Salz Nummer 4- ebenso genommen werden; auch Gurgeln mit Salbei und das Trinken von Lindenblütentee sind angezeigt.
  • Die Prävention– siehe oben- und Stärkung des Immunsystems sind bei dieser Epidemie/Pandemie sehr wichtig: täglich Schüssler Salz Nummer 3- 20 Pastillen über den Tag verteilt im Mund zergehen lassen; dazu der Verzicht auf kalte und denaturierte Speisen; FastFood und Zitrusfrüchte. Es gibt eine Kräutermischung, die präventiv eingesetzt werden kann: YuPingFengSan- das JadeWindschutzPulver- dieses kann Ihnen jeder TCM-Therapuet verordnen! Allerdings ist dies keine 100%-Garantie!!! Eine weiter Möglichkeit ist der Einsatz von GlechomaHederacea Urtinktur; diese stärkt ebenfalls das Immunsystem und kann sogar während der Infektion genommen werden- bitte fragen Sie auch hier Ihren jeweiligen Therapeuten/ die Therapeutin.
  • Präventiv kann Akupunktur eingesetzt werden, zzgl. Moxa als Hausaufgabe: Akupunktur an ZuSanLi, ZhongWan und QiHai; Moxa an den gleichen Punkten für jeweils 5-10 Minuten oder mit Klebemoxa- zweimal täglich/ ZuSanLi beidseitig- allerdings muss auch gesagt werden, dass es keinen 100%en Schutz gibt.
Akupunktur an GB20- FengChi, um Wind auszuleiten
  • Nasenduschen- eine allgemeine Präventionsmaßnahme- auch für harmlose Infekte

Die Corona-Pandemie ist eine ernste Sache- allerdings helfen Panik und/oder Verharmlosung nicht; was wir brauchen ist ein gesunder Menschenverstand und ein friedliches- solidarisches Miteinander!

Bleiben Sie gesund und alle guten Wünsche- Ihre Kira Schwarzrock

Hypertonie- Hyperto-Manchmal

Ich melde mich heute mit einem kleinen Augenzwinkern- auch wenn Hypertonie als Symptom- bereits hier auf meinem Blog(http://spiritandbalance.de/?s=hypertonie) zur Genüge erläutert- ernst zu nehmen ist.

Heute geht es eher um das Phänomen des schwankenden Blutdrucks und was die Naturheilkunde dafür bereit hält:

Kräutermedizin- in der chinesischen Medizin gibt es acht Hauptrezepturen bei Hypertonie
  • Ein abgestimmtes und ineinander greifendes System aus Hormonen, Gefäß- und Nervenaktionen steuert unseren Blutdruck und passt ihn den Gegebenheiten an. Bei Stress oder auch bspw. körperlicher Anstrengung setzt der Sympathikus als Teil des vegetativen Nervensystems ein und lässt den Blutdruck in die Höhe schnellen, in Ruhephasen übernimmt der Parasympathikus- das Herz schlägt ruhiger, die Gefäße weiten sich, der Blutdruck sinkt wieder.

Ursachen für schwankenden Blutdruck:

  • Hormonschwankungen in den Wechseljahren und der Menopause
  • Hormonschwankungen durch Schilddrüsenstörungen
  • Versteckte Alterserkrankungen– zu prüfen sind auf jeden Fall, ob ggf. Demenzhinweise vorliegen, denn auch bei Altersdemenz oder Morbus Alzheimer kann es zu stark schwankenden Blutdruckwerten kommen;
  • Hormonelle Verhütung– Pille und Co. können zu Blutdruckschwankungen- auch im jungen Alter- führen!!! Daher ist es notwendig, diese Quelle in Betracht zu ziehen und entsprechend auszuschließen bzw. abzustellen. Es gibt andere- sehr gut wirkende- Alternativen zur hormonellen Verhütung!
  • Vegetativum– der Blutdruck ist gut eingestellt- entweder besteht sonst normaler Blutdruck oder es werden bereits Medikamente genommen- durch Stress, Alkohol, Nikotin, Lakritze oder Schmerzmittel kommt es aber immer wieder/ab und zu zu Entgleisungen;
  • Non-Compliance– unzuverlässige Einnahme der Medikamente, ähnlich wirken auch schlechte Einstellung des Blutdrucks oder unzureichende Basismaßnahmen wie Ernährung, Bewegung, Stressregulation;
  • Sekundärer Bluthochdruck– Ursachen wie Schlafapnoe, hormonbildende Tumoren, Nierenerkrankungen oder Hyperaldosteronismus wurden übersehen und nicht behandelt und führen immer wieder zu Blutdruckschwankungen bis hin zu hypertonen Krisen;

Im Alltag und am Tag ist eine moderate Blutdruckschwankung normal- schließlich sorgt der Druck dafür, dass unser Herz den Ansprüchen des Alltags angepasst arbeitet. Ein dauerhaft stark schwankender Blutdruck ist jedoch in etwa so gefährlich wie dauerhafte Hypertonie- die Gefäße werden zu stark belastet, das Herz kann ermüden, das Herz-Kreislaufsystem ist extrem belastet und eine Gefahr für kardio-vaskuläre Folgeerkrankungen- auch mit letalen Folgen- besteht.

Was tun?

  • Lebensumstände e h r l i c h prüfen! Auch wenn es schwer fällt und man vielleicht einige Fakten nicht anerkennen kann/möchte- das Aufdecken und Erkennen von Stressmechanismen, schlechter/unpassender Ernährung, Bewegungsmangel… ist unter Umständen lebensnotwendig.
  • Lebensumstände umstellen- moderat und Step by Step…
  • Bewegung- besonders Ausdauertraining- regelmäßig- d.h. täglich- in den Alltag integrieren; das sind auch regelmäßige Spaziergänge, moderates Schwimmen, Walking… aber immer mit Pulskontrolle und mindestens 30- 60 Minuten/ Tag; auch gesplittet;
  • Ernährungsumstellung – immer dem Typ entsprechend; dabei helfen bspw. Stoffwechselanalysen/Gentests (auf Nachfrage auch bei mir in der Praxis möglich); die Umstellung gemäß der Diagnostik der chinesischen Medizin(Zunge,Puls, Hara);
  • Moderates Krafttraining in den Alltag integrieren- entweder mit dem eigenen Körpergewicht oder im Studio- das Herz ist ein Muskel- Muskeln müssen trainiert werden und lt. aktueller Studien(bereits seit den 80er Jahren) wirkt sich ein angepasstes Krafttraining mit 65-75% der Maximalkraft positiv auf das Herz/ Herz-Kreislauf-System aus.
Sumosquat
  • Gewichtsmanagment- Übergewicht oder stark schwankendes Körpergewicht haben sehr wohl eine Auswirkung auf den Blutdruck und kann zu Blutdruckschwankungen führen- siehe Punkte vorher.
  • Kräutermedizin entsprechend der Ursache- es gibt aber einige Kräuter, die man auch ohne Typanalyse nehmen kann: bin ich ein Hitzetyp(immer warm, oft schwitzend, T-Shirt im Winter…) regelmäßig Melissen-,Maishaar- und Löwenzahntee trinken; bin ich eher blass und ein Kältetyp dann Johanniskraut- und Passionsblumentee- aber bitte beachten- es sind Kräuter, diese haben einen Medikamentencharakter und ich empfehle immer einen genaue Diagnostik!!!
  • Akupunktur, BaGuanFa(Schröpfen), GuaChaFa und Aderlass nach Hildegard von Bingen- alles hat eine positive Wirkung auf das Vegetativum; der zu hohe oder schwankende Blutdruck wird bei regelmäßiger Anwendung reguliert und normalisiert; beim GuaShaFa wird der Muskeltonus positiv beeinflusst und dadurch indirekt eine positive Wirkung auf den Blutdruck ausgeübt;
  • Sind Medikamente notwendig, dann sollte regelmäßig- d.h. alle 4 Wochen- die Medikationsnotwendigkeit überprüft werden- ändert sich der Alltag, stellt der Betroffene sein Leben um, kann eine Reduktion der Medikamente möglich sein.

Achten wir also durchaus regelmäßig auf unseren Blutdruck- und immer daran denken- wir haben es immer selbst in der Hand!!!

Gute Gesundheit und alles Liebe- Kira Schwarzrock

Basisches Grünkohlgemüse

Grünkohl ist ja eher deftig bekannt- mit Schweinebauch und Wurst verschiedenster Art. Ich habe heute für Euch ein basisches Rezept, vegan und ein Superfood für den Winter:

  • 250 g Grünkohl – putzen und grob in Streifen schneiden
  • ein bis zwei Möhren, eine Hand voll Sellerie, eine Petersilienwurzel- säubern und würfeln
  • ein Bund frische grüne Kräuter- waschen und grob hacken
  • 2 Zwiebeln – fein hacken
  • 2 Knoblauchzehen – fein hacken
  • 3 Esslöffel Buchweizen
  • 300 ml Gemüsebrühe- selbst gekocht oder Bio
  • 2 EL Ghee
  • Pfeffer, Galgant, Bertram nach Geschmack
  • Kristallsalz
  • Pfeffer

Das Kokosöl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Den Buchweizen und das Wurzelgemüse dazugeben und ca. 2 Minuten mitdünsten; mit der Gemüsebrühe ablöschen, etwas salzen und zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen- ggf. etwas mehr Gemüsebrühe nachgießen. Den Grünkohl in den Topf geben, weitere 10 Minuten ziehen lassen(wichtig! nicht mehr kochen!). Anschließend mit Salz, Pfeffer und den anderen Gewürzen kräftig abschmecken, die gehackten frischen Kräuter ohne Kochen dazu geben und servieren.

Hauptwirkung gemäß der chinesischen Ernährungslehre:

  • Neben der absolut basischen Wirkung ist der Hauptbestandteil Grünkohl ein leicht wämendes Gemüse, süß-bitter und leicht scharf wirkt er auf die Meridiane Lunge, Leber, Magen und Gedärm.
  • Grünkohl tonisiert das Qi und Blut, bewegt Qi, transformiert Nässe/Schleim, leitet Hitze und Toxine aus dem Körper.
  • Durch die Qi- bewegende Eigenschaft ist dieses Gericht sehr gut bei Verdauungsbeschwerden(Stuhlverhalt, Verstopfung, unregelmäßiger Verdauung).
  • Nicht nur aus Sicht der chinesischen Medizin ist Grünkohl ein Supefood- er liefert viel Calcium, Eisen, Vitamin K und Vitamin C plus eine Menge antioxidativ wirksamer Pflanzenstoffe. Sein hochwertiges Protein sorgt ferner dafür, dass er immer wieder als Alternative zu tierischem Eiweiss empfohlen wird- also Sportler- ran an den grünen Kohl 😉 😉

„“Warum also in die Ferne schweifen- sieh- das Gute liegt so nah““- wir haben in unseren Landen so gute Nahrungsmittel- nutzen wir sie!

Viel Freude und Genuss beim Nachkochen- alles Liebe und gute Gesundheit- Eure

Kira Schwarzrock

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