Fermentieren…

…wo es doch alles fertig zu kaufen gibt??? Sicher- denn gekauftes Fermentgemüse ist häufig pasteurisiert und verfügt nicht mehr über die wirklich guten Eigenschaften eines fermentierten Gemüses:

  • …ist einfach zu lagern und in den kalten Jahreszeiten eine echte Alternative zu TK-Ware und Konserven, da es…
  • … Vitamine behält und durch das Fermentieren Probiotika entstehen(Milchsäurebakterien), welche für unsere Darmgesundheit äußerst wichtig sind.
  • Das Fermentieren ist denkbar einfach: Gemüse wird geschnitten oder gehobelt(damit die Bakterien auch ihre Arbeit leisten können), es wird erst ordentlich in einer Schüssel ausgedrückt(Stößel, teilweises aufstoßen der Fasern und „Lake“ bilden) und dann in einen Fermenttopf oder ein Glas gegeben, es geht auch eine Schale… dann wird Wasser darauf gegeben und etwa ein bis zwei Teelöffel Salz, man kann auch Gewürze und Kräuter dazu geben…dann wird das Ganze fest eingedrückt, das Gemüse beschwert(Schüssel oder Deckel mit Steinen bzw. ein spezieller Deckel im Fermenttopf) und bei Zimmertemperatur stehen gelassen- für mindestens 5 Tage, besser eine Woche,
  • Die Fermentation beginnt sofort- jedoch prägt sich der gute Geschmack erst nach einer Wartezeit von 5- 7 Tagen aus,
  • Kontrollieren Sie zwischendurch und schöpfen Unreinheiten ab, dem Gemüse passiert nichts 😉 es bleibt genießbar…
  • Ist das Gemüse fertig fermentiert, dann füllen Sie es um oder verbrauchen es sofort- die Lagerung erfolgt dann im Kühlschrank- so bleibt es über Tage bis Wochen/Monate haltbar- vielleicht erinnert sich noch jemand an Oma’s Speisekammer oder „Witwe Boltes“ Kohlfass- Fermentieren war früher wichtig, um im Winter Gemüse als Vitaminspender zu haben.
  • Aus Sicht der asiatischen Ernährung stärkt Fermentiertes unser WeiQi, das Qi der Gedärme und hat positive Wirkungen auf das Blut- z.B. gibt es die Umeboshi- Ume-Pflaume bzw. eine Aprikosenart, die fermentiert wird und besonders hohe Mengen an alkalisierenden Mineralien wie Eisen, Calcium, Mangan, Kalium… und verschiedene Säuren enthält, welche die Aufnahme der Mineralstoffe untersützen- besonders wertvoll für die Gesundheit ist die Umeboshi für Frauen– sie reinigt, entsäuert und stärkt (hoher Eisengehalt) das Leber-Blut. Der intensiv sauer, salzige Geschmack wirkt auf das Wasser- und Holzelement(Leber- Uterus und Nieren)- somit ist ein direkter und positiver Einfluss auf Menstruations- und Hormonstörungen gegebenwirkt aber auch indirekt auf Milz und Magen(Verdauungsstörungen).
    Eine Schwangerschaft „übersäuert“ das Blut- die Symptome Morgenübelkeit, Erbrechen, Sodbrennen und Müdigkeit können als Folgen dieser Umstellung auftreten. Mit der Umeboshi kann hier ausgleichend eingegriffen werden, das Wohlbefinden der Schwangeren wird direkt beeinflusst und direkt nach der Geburt entfaltet die Umeboshi durch ihren hohen Mineralstoffgehalt ihren blutstärkenden Charakter- sie gilt als starker Eisenspender!! Dosierung: eine Frucht am Tag- nicht mehr!!!

Es ist einfach und schnell getan- außerdem schmeckt es hervorragend- gutes Gelingen!

marinierte Rote Bete(Backofen) mit fermentiertem Rotkraut und Vollkornsandwich(Hähnchenfilet+eine Scheibe Biokäse- mit dem Kontaktgrill gebacken)

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