balance

ZEN- bALANCE- dYnamisch, kRaftvoll, gEschmeidig… Teil 5

Hallo Mai und HALLO an Dich- schön, dass Du hier bist.

Was hälst Du von BALANCE? Hälst Du sie im Alltag- fühlst Du Dich AUSBALANCIERT?

Ich möchte Dir heute- zum Abschluss der kleinen ZEN-bAlance-Serie- eine Balance-Übung vorstellen, die Du gerne zum Abschluss nach den anderen Übungen durchführen kannst; die aber auch allein für sich hervorragend ist:

  • Nimm einen Yoga-Sitz ein- richte Dich aus und ein – aktiviere das Schambein in Richtung Bauchnabel; richte die Wirbelsäule auf und aktiviere Deinen Scheitelpunkt BaiHui in Richtung Himmel; das Wurzel-Chakra aktiv in den Boden richten 🙂 …
  • … dann winkle die Arme, die rechte Hand schließe in den Fingern und lass sie nach vorne zeigen…
  • … nun lege den BO so auf die rechte Hand, dass die Enden ausbalanciert sind- die linke Hand stützt die rechte…
  • …halte die Position für 10 Atemzüge, focussiere dabei mit den Augen einen Punkt etwa 45 Grad vor Dir… n i c h t den BO.
  • Löse dann die Position auf und wechsle die Seite.
  • Diese Übung aktiviert den Beckenboden, kräftigt den Rücken, dehnt die Bein-Innenseiten, lehrt DICH Gelassenheit und Ruhe- gibt DIR Balance 🙂

Meine Empfehlung- solltest Du nicht im Yoga-Sitz sitzen können, übe im Stand… stell Dich hüftschmal in die Berg-Haltung und arbeite dann wie abgebildet und beschrieben mit den Armen/Händen und dem BO.

Nun wünsche ich Dir viel Erfolg und Freude beim Ausprobieren und Umsetzen der ZEN-bALANCE-Übungen. DU bist neugierig geworden? Dann buche doch eine Einzel-Stunde ganz für Dich im Sinn des ZEN bei mir in der Praxis. Im Juli wird es einen Workshop dazu geben- auch hier hast Du die Chance, ZEN-bALANCE kennenzuleren. Den Termin findest Du wie immer unter „Aktuelles…Ausbildung mit mir…“

Genieße die erste Mai-Woche! Alles Liebe…

Kira

ZEN- bALANCE- dYnamisch, kRaftvoll, gEschmeidig… Teil 4

Herzlich Willkommen- in der neuen Woche, auf meinem Blog und zum Teil 4 der ZEN-Balance… schön, dass DU hier bist!

view photo of cars in hole

Wie ist es bei Dir- bist Du focussiert? Kannst Du Dein Ziel immer gut anvisieren? Perfekt- dann ist die neue ZEN-Übung für Dich eine Verstärkung im Alltag… für alle anderen vielleicht eine Hilfe, das Ziel besser im Auge zu behalten 🙂

  • Beginne mit der Übung „Das Qi wecken“; dann schließen sich die anderen ZEN-Balance-Übungen an; alternativ führe die „Visier“-Übung nach Deinem Walking, Jogging oder anderem Training aus- Du benötigst aufgewärmte Muskeln, um sie durchzuführen 🙂
  • Gehe nun in eine hohe Schrittstellung; Dein linkes Bein führt, der BO befindet sich vor Deinem Körper- linke Hand oben…
  • …verlagere nun das Gleichgewicht mehr auf das hintere Bein, beuge es und strecke das vordere…
  • …den BO gleichzeitig nach hinten unter die Achsel des rechten Armes und parallel ziehen- er sollte tatsächlich parallel zum Boden verlaufen…
  • …stabiliesiere Dich aus und halte die Endposition für 5-8 Atemzüge…
  • …dann richte Dich langsam auf und komme zurück in die Ausgangsposition…
  • …nimm einen Ausfallschritt und wechsele so die Seite.
  • Die Bewegung soll flüssig, aber nicht zu schnell erfolgen- langsam ausgeführt kräftigt sie die Beine, dehnt die Beinmuskulatur, kräftigt das Gesäß und aktiviert sowohl die Yang- als auch Yin-Meridiane der Beine.
  • In der tiefen Position wird vor allem der Punkt Niere 1-sprudelnde Quelle- stark angesprochen; dies aktiviert den Nierenmeridian, fördert die Transformation von Nässe und verankert das Yang 🙂
  • Diese Übung hat eine besondere Wirkung auf den Leber- und Gallenblasen-Meridian… zu schnell und zu stark aufsteigendes Leber-Yang wird abgesenkt, durch eine starke Ausatmung minimierst Du ein Zuviel an Hitze und Du wirst eine andere Energie- eine bessere- für Deine Projekte spüren.

Focus oder „Im Visier haben“- wichtig für DEIN Leben mit allen Schattierungen und Deine Gesundheit- viel Freude beim Ausprobieren… Zhu ni yizhou yukai- shenti jiankang – eine gute Woche und viel Gesundheit … herzlichst

Kira

pink flower in tilt shift lens

ZEN- bALANCE- dYnamisch, kRaftvoll, gEschmeidig… Teil 3…

Guten Morgen an diesem sonnigen Oster-Montag!

sakura tree in bloom

Auch heute darf ich Dich mit einer ZEN- bALANCE- Übung begleiten- wir werden gemeinsam schwebend in die kraftvolle Balance eines Baumes kommen 🙂 :

  • Zunächst „Wecke das Qi“ – diese Übung kennst Du bereits; hast sie vielleicht täglich morgens absolviert, um energiegeladen in den Tag zu starten?
  • Danach praktiziere „Kreise ziehen“ – diese sorgt erst einmal für eine kraftvolle, dennoch geschmeidige Mitte.
  • Jetzt stabilisiere Dich in einer weiten Grätsche- etwa doppelte Hüftbreite-, der BO ruht mit gestrecktem Handgelenk auf dem Boden stehend in der rechten Hand neben dem rechten Fuß- beide Arme sind seitlich ausgestreckt; dehne/strecke den Oberkörper zur rechten Seite aus und komme in die Position „In der Schwebe“– Standbein ist rechts; das linke Bein hebt sich seitlich nach links an- Fuß wie bei einer Ballerina/ einem Tänzer gestreckt bis in die Zehenspitzen… diese Phase der Übung stärkt die Beinmuskulatur, stärkt das Gleichgewicht, die Koordination, Konzentration und dehnt den Gallenblasenmerisian, aktiviert den Punkt Niere 1-Sprudelnde Quelle- und damit auch den Nierenmeridian 🙂
  • Aus „In der Schwebe“ komme zurück in die Mitte; setze den linken Fuß aber nicht ab, sondern drehe DEINE HÜFTE nach links auf, führe den linken Fuß dann entweder an den rechten Innenoberschenkel oder an die Innenseite Deiner rechten Wade/ oder stelle ihn leicht auf den rechten Fuß; den BO dabei mit beiden Händen gefasst mit den Armen über den Kopf heben- rechter gestreckt in Verlängerung der Körperachse- linker gestreckt mehr nach links geneigt, so wie auch der Oberkörper sich leicht nach links in der Taille abwinkelt- halte die Balance- so kommst Du in den „Starke Wurzeln- Starker Baum“– diese Übung dient ebenfals der Kraft… sowohl in den Beinen als auch im Rücken, dehnt den Körper komplett auf und schult DEIN Gleichgewicht. Gleichzeitig wird Deine Hüfte aufgedehnt und Dein Beckenboden gestärkt; dieser übrigens auch bei allen anderen ZENbalance-Übungen!
  • Wiederhole nun alles mit der anderen Seite.
  • Auch diese beiden kannst DU gerne als Einzelübung absolvieren- 12x jede Seite und halte immer in der entsprechenden Position für 3 Atemzüge- langsam und konzentriert führen sie zu einem Mehrwert an Kraft, Balance und Focus.

Ich wünsche Dir viel Freude und gutes Gelingen- vielleicht probst Du heute gleich in der freien Natur- diese lockt nach draußen.

Genieße den zweiten Osterfeiertag und diesen Start in die neue Woche- alles Liebe…

Kira

low angle photo of cherry blossoms tree

ZEN- bALANCE- dYnamisch, kRaftvoll, gEschmeidig… Teil 2…

Hej- schön, dass Du wieder hier bist! Wie haben Dir die ersten Übungen des ZEN-bALANCE gefallen?

Widmen wir uns heute dem inneren Drachen 😉 – den hat jeder von uns…

  • Beginne wieder mit der Übung „Das Qi wecken“- siehe Teil 1- praktiziere diese voller Konzentration; Du kannst gerne auch die ersten ZEN-Übungen danach praktizieren- um so geschmeidiger wird Dir die „Drachen-Übung“ gelingen 🙂
  • Gehe in den Stand- die Knie leicht gebeugt; Schultern tief- aufrecht wie ein Berg 🙂 … den BO halte mit beiden Händen so, dass die Ellenbogen nur leicht gebeugt sind und er den Boden berührt…
  • … dann hebe den BO schräg in Richtung Kopf an; gleichzeitig hebe das linke Bein im Knie gebeugt an- stabilisiere Dich…
  • … setze dann ruhig und konzentriert das linke Bein nach vorne und hebe die rechte Ferse, so dass sich das rechte Bein streckt- Dein Oberkörper ist leicht nach vorne gebeugt, der BO berührt wieder den Boden…
  • … praktiziere im Gehen oder im Stand- das überlasse ich Dir… im Gehen wird es ein meditatives Gehen- noch anspruchsvoller in der Koordination und Kondition;
  • … wenn Du im Stand übst, dann setze „wie gekommen zurück“ und wechsele die Seite.
  • Wiederhole jede Seite mindestens 8x- lass Deinen Atem die Übung tragen 🙂
  • Die Drachenübung stärkt in erster Linie Deine Beinmuskulatur; die Taille; Deine Balance und wirkt durch die langsame Ausführung auf den gesamten Körper!

Ich wünsche Dir viel Freude mit DEINEM Drachen 😉 – hab einen guten Wochenstart und … bleib in Balance!

Kira

Dein Gefühl nach der Übung 🙂

Rauhnächte- das Fenster in’s Neue – Teil 7…

…lässt uns auf die Zeit vom 22.6.-22.7. schauen- schon sind wir im Feuerelement; das Herz als Meister führt uns durch die Zeit des Krebs- gerade in Zeiten von gesellschaftlichen Spannungen wichtig:

  • Als „Krebs“ hast du es nicht leicht- friedliebend wie du bist; gerade in diesen herausfordernden Zeiten bist du der Botschafter von Frieden und Liebe; sensibel und stark an Familie, Vergangenheit und an ihre Erinnerungen gebunden. Du bist eher scheu und zurückhaltend wenn du andere Menschen kennenlernst. In der Geborgenheit der Familie oder des Freundeskreises bist du oft guter Laune, entspannt, freundlich und hilfsbereit. Saturn unterstützt dich, um Spannungen und Disharmonie auszuhalten und abzubauen.
  • Stärken: Der oder die unter dem Krebs geborenen geben alles für ihre Familie. Auch allgemein in ihrer Interaktion mit anderen Personen sind diese Menschen mitfühlend und auch meistens uneigennützig- ihre „Ratschläge“ sind immer gerne als Hilfe da…
  • Schwächen: …allerdings sind Ratschläge unter Umständen Schläge mitten in’s Gesicht ; Krebs-Geborene sind oft launenhaft und übersensibel- wenn es um sie selbst geht.eine kleine- selbst konstruktiv geführte- Auseinandersetzung könnte sie stark verletzen. Die übertriebene Mütterlichkeit- siehe Ratschläge-, wirkt ggf. sehr bevormundend auf andere.
  • Eigenarten: Mit ihrer Liebe können „Krebse“ ersticken- vor allem bei Personen, die ihre Gefühle schwer bis gar nicht äußern, beispielsweise für den Unnahbaren unter ihnen.
  • Respekt erhält man durch Respekt… auch „NEIN“-Sagen gehört dazu und sich zurücknehmen…
Variante des Kamel’s für Selbstbewußtsein, Mut, Kraft

Dein Yoga sollte aus kraftvollen Asana’s bestehen; detailgerecht und vertiefend- das lässt dich deine Energie spüren, lässt dich erreichen, was du dir vornimmst und stärkt dein Selbstbewusstsein; dazu zählen Herzöffner und Rückbeugen- denn dafür benötigt „man(n)/frau“ ein starkes RÜCKGRAT:

Starke Rückbeuge in der Bergposition für Kraft und Selbstbewußtsein 🙂

Deine Meditation– …ist eine Meditation für Stärke und Selbstbewußtsein…

  • Nimm einen für dich ruhigen Platz im Sitzen oder Liegen ein- atme 10x tief in den Bauchraum und schließe dann die Augen.
  • Ziehe dich in deinen Herzraum zurück- spüre dein Herz und deinen Geist.
  • Stell dir nun vor, wie sich dein Herzraum immer weiter mit Kraft durch ruhiges Atmen füllt- er dehnt sich auf, wird warm und weit.
  • Kraft strömt von dort in deinen gesamten Körper und richtet dich innerlich auf- wie ein weißer Ball wandert diese Kraft durch dich, verankert sich etwa eine Handbreit unterhalb des Bauchnabels und in der Region der Nieren- bleib dort mit deiner Aufmerksamkeit und lass dieses Weiße und Kraftvolle pulsieren.
  • Du merkst selbst, wann es Zeit ist, den weißen Ball wieder kleiner werden zu lassen und im Herzraum zu verankern…
  • „Sei gewiss, dass du diese Kraft jederzeit abrufen kannst und damit schwere und spannungsgeladene Situationen meisterst“
  • Vertiefe deine Atmung und bleibe mit geschlossenen Augen für mindestens 10 AZ ruhig- öffne dann die Augen und spüre nach- bedanke dich bei dir für deine Kraft und Energie 🙂
Meditation im Sommer am Meer- Dein Kraftort

Deine Unerschütterlichhkeit in Liebe und Zuversicht trägt dich durch das Jahr- alle guten Wünsche sende ich dir und einen wundervollen Tag

Kira

Balance, Balance und jede Menge Spaß…

hatte ich beim Ausprobieren im Sommerurlaub- SUP…nein 😉 keine neue Suppe, sondern ein wunderbarer Wassersport- das StandUpPaddling oder Stehen auf einem Bord und dazu Paddeln- die perfekte Symbiose aus Balance, Kraft und Ausdauer.

Den Kurs haben mein Mann und ich im ruhigen Gewässer des Saaler Bodden- Schule Surfbus SUPREMESURF- bei uns um die Ecke gebucht- ich war schon ein bisschen aufgeregt.

Bei besten Wetter nahm mir die WassersportInstructerin Kathy die Aufregung und nach einem notwendigen Theorie-Block von 15-30 Minuten folgte dann sofort die Praxis:

  • Windrichtung beachten
  • Strömung beachten
  • Position auf dem Brett immer mittig am Haltegriff
  • Aufstieg am besten in der Hocke oder im Kniestand- 😉 😉 -den hab ich bisher immer beibehalten
  • Gleichgewicht halten und 😉 keine Angst vor dem Fallen in’s Wasser- Schwimmen können ist natürlich eine Voraussetzung
  • Das Paddel mit gestreckten Armen dicht am Bord entlang führen und dann…
  • …entspannt in der Nähe des Ufers paddeln und einfach die Natur genießen.
  • An den Tagen zwei und drei haben wir uns dann schon weiter auf den Bodden rausgetraut und tatsächlich 1 Stunde geschafft.

Das Fazit:

  • Für mich ist SUP eine neue Bereicherung im Sommer und eine schöne Möglichkeit, vom Wasser aus die Natur zu genießen.
  • Es ist von Vorteil, ein gutes Balanceverhalten zu haben und nicht völlig unflexibel zu sein- auf jeden Fall ist ein Kurs anzuraten!!!
  • Ein Anfängerbord reicht aus- da gibt es eine Beratung im Fachhandel 🙂

Mal sehen, wie sich das Wetter entwickelt- ich bin auf jeden Fall bald wieder „on Bord“ und auf dem Wasser 🙂 🙂

Ich wünsche allen eine schöne Sommerwoche und bleibt gesund!

Alles Liebe- Kira

Warte nicht…

…bis das Leben unkompliziert wird- nimm es in seiner ganzen Komplexität- ich weiß leider nicht mehr genau, wo ich diese Aussage gelesen habe- ich hab nur gedacht- wie passend, dass ist genau deine eigene Lebensmaxime 🙂

Komplexität heisst nichts anderes, als dass alles dazu gehört- Sonne und Schatten, Gesundheit und Krankheit, Erfolg und Lehrzeit, Flaute und Wind, Lust und Frust… die Liste ließe sich noch beliebig fortführen.

Mond für das Yin aber ebenfalls hell und dunkel

Letztendlich sind es Yang und Yin- Licht und Dunkel, wodurch unser Leben geführt wird, aber… bestimmen, wie es läuft können wir in 99,9% selbst!

I c h bestimme, wie die Komplexität meines Lebens aussieht- i c h bestimme, wie Yangig oder Yin-ig ich durch das Leben gehe:

  • Besinne dich darauf, dass es immer nur dein Tempo gibt.
  • Besinne dich darauf, dass du für dich deine Gesundheit, deine Bewegung, deine Weiterentwicklung finden darfst- und das immer, egal wo du bist, wie alt du bist.
  • Besinne dich darauf, dass DU einzigartig bist, ein Wunder, dass es nur einmal auf dieser Welt gibt.
  • Besinne dich auf deine Träume, Ziele, Wünsche und schau, ob und wie du sie erreichen kannst- aber denke auch daran- NICHTS ist in Stein gemeißelt.
  • Besinne dich auf deine Flexibilität, um auf Unvorhergesehenes reagieren zu können.
  • Besinne dich auf Menschen, die DU in dein Leben lassen möchtest und trenne dich von denen, die dir Bauchschmerzen verursachen.
  • Besinne dich auf deine Liebe, für den Partner, die Partnerin, deine Familie und auf jeden Fall zu DIR!
  • Besinne dich auf deine Kraft, deine Ruhe, deine Energie und nähre dies jeden Tag!
Yang-Kraft und trotzdem Yin-Anmut

Sei einfach DU- und Du bist gut, so wie Du bist- bist Du unzufrieden, dann und nur dann ändere etwas für DICH!

Warum ich das schreibe? Ganz einfach- ich werde oft gefragt, wie Mann/Frau werden kann wie ??? Ich frage dann, warum derjenige so werden will und warum er nicht ER/Sie bleiben möchte? Und irgendwann, nach Tagen, Wochen und Monaten sind diese Menschen wieder sie selbst- liebenswert in der eigenen Art und Weise- eben EINZIG und nicht immer artig 😉 …sie sind wieder sie selbst!

Alles Liebe!

Kira

Die Kraft in der Erdung finden

Es ist immer wieder verblüffend, wie intensiv eine konzentrierte Yogapraxis, in der es „nur“ um eine oder zwei Asanas geht, nachwirken kann. Das ist es- Yoga ist ein Weg zur Wurzel, zu einem Fundament für den Alltag, für einen ruhevollen Geist trotz Anstrengung und Herausforderung.

Wenn ich in der Yogapraxis meinen Focus auf die Bewegungsrichtung der Asana lenke, werde ich feststellen, dass dies deutlich mehr Einfühlungsvermögen, Verständnis für meinen Körper, Tiefgründigkeit, Genauigkeit für eine unvorstellbare Tiefe erfordert.

Ganz besonders eindrucksvoll passierte es mir am Wochenende bei meiner Yogapraxis. Nach einem wundervoll inspirierenden Workshop im iYoga-Rostock wollte ich für mich noch ein bisschen in den Eindrücken verweilen und habe mir „Vrkshasana- den Baum“ vorgenommen- zugegeben eine meiner verbesserungswürdigen Asanas  😉 . Da ich in beiden Sprunggelenken verletzte Bänder habe, ist es eine Herausforderung, diese auf den ersten Blick sehr statische Asana zu bewerkstelligen:

  • Mit Focus und extrem langsamer, konzentrierter Ausführung kommt die Bewegungsrichtung der Übung zum Vorschein- ein Bewegung sowohl nach unten- in die Tiefe; aber auch nach oben- in die Aufrichtung.
  • Alle stehenden Gleichgewichtsübungen geben eine besondere Herausforderung an die körperliche und mentale Balance, sie kräftigen Muskeln und Bänder; in energetischer Sicht fördern sie die Fähigkeit, sich konzentriert, zielorientiert aber auch selbstbestimmt durch das Leben zu „bewegen“.
  • Stehende Asanas mit Focus auf das Gleichgewicht unterstützen uns dabei, das Wechselspiel des Lebens mit einer gewissen Leichtigkeit und doch vorhandenen Stabilität zu meistern
  • Bei diesen Asanas ist es hilfreich sich vor dem inneren Auge Pfähle oder Wurzeln vorzustellen, alles was geeignet ist, sich im Boden zu verankern- gib dem Standbein Zeit, sich eine Position zu suchen, in der es stabil aber leicht und flexibel reagieren, stehen und sich verankern kann. Es soll ruhig spüren, dass es allein für DEIN Gleichgewicht verantwortlich ist.
  • Gehe beim „Baum“ vielleicht nicht sofort und vor allem nicht mit Schwung in die Endposition- stelle dir vor, wie ein Baum anfängt zu wachsen- ganz langsam bilden sich Wurzeln, die kräftiger werden, um dann irgendwann einen großen Baum zu tragen; ganz langsam entfalten sich Äste und Blätter(eingewinkeltes Bein, die Arme und Hände).
  • Erkenne, was eine stehende Gelichgewichtsstellung wirklich ist- deren Stabilität ist ein ständiges Spannungsfeld zwischen Fundament(Wurzel) und Aufrichtung(Verbindung zum Himmel).
  • Konzentriere dich nicht auf das Standbein, konzentriere dich auf den Bereich zwischen Wurzel/Erde und Aufrichtung/Himmel- lass dem Standfuß in Gedanken Wurzeln wachsen- lass den Schultern eine Aufrichtung aus der Mitte und dem Brustbein zuteil werden und lass dieses Spannungsfeld zwischen Erde und Himmel zu- dann gewinnst Du für Dich DEINE Stabilität.
  • Eine weitere Asana für diese Stabilität im Leben ist Krieger 3(Virabhadrasana 3- letzte Übung auf dem Bild)- hier geht es zwar nicht um die Ausrichtung nach oben; es geht aber um Stabilität im Fundament und im ganzen Körper – die Integration der Gliedmaßen zu einem balancierten Ganzen- Krieger 3 ist förderlich für Stärke, Stabilität und Konzentration , für die Verbesserung von Balance und Gedächtnis.

Erkenne für Dich, dass eine konzentrierte und langsame Ausführung in Verbindung mit Pranayama Dich weiter bringen kann, als schnell und unkonzentriert ausgeführte- zum Teil akrobatische- Übungen.

Nächste Woche geht es um Aus- und Aufrichtung- seid gespannt und danke für Euer Interesse- Namaste!

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