Yoga

Rauhnächte- das Fenster in’s Neue – Teil 11…

…lässt uns heute- am Silvestertag des Jahres 2020- ein wenig in die Zeit vom 24.10.-22.11. blicken- Leben auf der Überholspur ist deins als Skorpion; deine Intensität im Leben lässt dich 2021 viele Glücksmomente erleben:

  • Du lässt Gefühle zu und somit kannst du im positiven wie auch negativen Sinn alles ausleben- grundsätzlich gut; allerdings achte darauf, dass du dich nicht allzusehr darin verlierst; gib nie anderen die Schuld daran, wenn etwas nicht so läuft, wie du es dir vorstellst.
  • Stärken– du bist geboren zum Beobachten, Analysieren, für’s Durchhalten und Kämpfen; du überlegst, bevor du dich zu Wort meldest und mit Argumenten, Logik und Schlagfertigkeit ist dein Gegenüber dann auch schnell überzeugt. Du benötigst anspruchsvolle Ziele und diese sind ein Ansporn für dich, deinen Kampfgeist auszuprobieren.
  • Schwächen– hast du auch- du bist ein „Himmelhoch jauchzend“- „zu Tode betrübt“- Mensch; deine Gefühle sind stets gewaltig- bei guter Laune überhäufest du deine Lieben und Freunde mit Aufmerksamkeit und Liebe- bei schlechter ziehst du dich komplett zurück und verschwindest für eine längere Zeit von der Bildfläche- ohne Erklärung; du machst viel mit dir selbst aus. Manchmal malst du die Welt dunkler als sie ist- dein gelegentlicher Pessimismus ist anstrengend…
  • Eigenarten– …so auch wie dein „ausgefahrener Stachel“- sprich deine „scharfe Zunge“- mit der diskutierst du andere in Grund und Boden, auch wenn du es nie böse meinst. Kritik an anderen -ja -; Kritik an dir- schwierig; es ist nicht deine Art klein beizugeben- Selbstreflektion tut dir ganz gut…

…daher darf deine Yogapraxis gerne ein Mix aus herausfordernden Asana’s, ruhiger Praxis und Meditation sein- alles in allem etwas, was dich fordert, dir aber auch Grenzen und Herausforderungen aufzeigt:

  • praktiziere Ankommen im Liegen- gerade Shavasana ist DEINE Asana(siehe unten) 🙂 und danach gerne die Möglichkeiten von Hand,- Kopf- und Unterarmstand wie dem…
  • …aber auch solche Folgen wie…
…um dich auf den Boden der Tatsachen zu holen 🙂

Meditation– Damit du deine starke Selbstkontrolle aufrecht erhalten kannst, brauchst du viel Energie und dabei können starke Spannungszustände entstehen. Um so wichtiger ist es für dich, die richtige Entspannungsmöglichkeit zu finden – diese sollte dir erlauben, voll und ganz loszulassen- dafür ist SHAVASANA sehr gut geeignet:

  • Strecke die Arme hoch über den Kopf und dehne den ganzen Körper. Nun legst du die Arme entspannt neben Deinen Körper mit den Handflächen nach oben. Deine Beine liegen etwas mehr als Hüftbreit auf der Matte, die Füsse nach aussen fallend.
Shavasana- komm zur Ruhe 🙂
  • Deine Aufmerksamkeit gilt jetzt nur noch deinem Atem. Beobachte die ruhigen Bewegungen des Ein- und Ausatmens.
  • Spüre, wie sich Dein Körper mit jedem Ausatmen etwas mehr in den Boden absenkt und entspannt. Vertrauensvoll darfst du loslassen 🙂 .
  • Bringe Deine Aufmerksamkeit nun zu den Füßen. Diese entspannen und werden immer schwerer, weiter geht es zu den Waden und Knien bis hoch zum Gesäß…Hüfte; Rücken; Schultern; Kopf; Arme; Hände…ganzer Körper…
  • Deine Gedanken wandern durch den ganzen Körper- dabei wird alles weich und ein Gefühl von wolliger Schwere und Ruhe verbreitet sich.
  • Verweile mit deiner Atmung an der Stirn- spüre wie diese breit und offen wird, entspanne die Gesichtszüge, den Kiefer und den Hals…
  • …gehe weiter zum Brustraum, dieser öffnet sich und entspannt sich zugleich…
  • … wandere in den Bauch- und in den Beckenraum…
  • … nun bist du an und in den Oberschenkeln angekommen, wo Du über die Knie und die Schienbeine wieder zurück in die Füsse schwebst…
  • …immer mehr wird dein Körper ganz weich, schwerlos und leicht…
  • … registriere und genieße dieses Gefühl noch einmal für ein bis zwei Runden…
  • …wenn Du das letzte Mal in deinen Füssen angekommen bist, kann es sein, dass Du überhaupt kein spürendes schweres Körpergefühl mehr hast- du hast dich mit SHEN- der universellen Energie- vereint- du hastvöllig losgelassen 🙂 .
  • Komme zurück in das Hier und Jetzt- bewege ganz leicht alle Spitzen von Händen und Zehen; den Kopf aus der Mitte nach links und rechts- lass deine Bewegungen langsam größer werden- räkel dich genüsslich und blinzle dann mit den Augen…
  • … bevor du dich komplett aus der Position löst, nimm deine ganze Aufmerksamkeit sowohl in den physischen Grenzen Deines Körpers als auch im Bauchraum wahr. Spüre wie Du Dich nun entspannt und geerdet zugleich fühlst.

Deine Affirmation– …ich erlaube mir, meinen Körper, meine Seele und meinen Geist voll und ganz loszulassen- indem ich loslasse, kann Neues in meinem Leben entstehen.

Suche gerne immer wieder Momente in Deinem Alltag, in denen du loslassen kannst. Alternativ kannst Du Shavasana auch morgens oder abends im Bett machen- fang doch heute- an diesem Rauhnacht-Tag an 🙂 Du wirst sehen, wie relaxed du dich einem ruhigen Silvester stellen kannst 🙂 😉

Alles Liebe und komm gut in das neue Jahr…

Kira

Rauhnächte- das Fenster in’s Neue – Teil 10…

führt uns zum Sternzeichen Waage- den Zeitraum vom 24.9.-23.10.- und wie anspruchsvoll wird diese Zeit; auch wenn es für dich an sich nicht schwer ist, in Balance zu bleiben. Du bist trotz aller Herausforderungen stabil in deiner Mitte, anders als andere um dich herum. Lass aber dadurch deine Sorgfalt nicht fallen; werde nicht zu übermütig:

  • Stärken– „Du und Ich“- ausgleichend und als Vermittler(in) stehst du fest da wie ein Fels in der Brandung; mit Anmut und Ehrlicheit gehst du durch dein Leben, bist diplomatisch, stellst gerne Kontakte her und bist ein insgesamt ausgeglichener Typus; allerdings…
  • Schwächen– …gehörst du zum Element Luft und das kann dich leichtsinnig werden lassen; flatterhaft oder zu sorglos; voller Risiko musst du lernen, nicht das auf’s Spiel zu setzen, was du erreicht hast; auch wirkst du manchmal arrogant, konflicktscheu und überangepasst…
  • Eigenarten– manchmal zu leichtgläubig, manchmal zu wankelmütig- sei dir bewusst, wer und was dir wirklich was bedeutet und dann nimm deine Fähigkeit zum Ausgleich und begib dich in eine dankbare Grundhaltung…

…welche sich auch in deinem Yoga wiederspiegeln darf- praktiziere ausgeglichene Folgen und freue dich über jede Praxis, die nicht alltäglich ist- bspw. Varianten im Krieger/ Waage:

…auch hier bleibst du in Balance mit Focus 🙂
…oder mit der typischen Waage 🙂

Deine Meditation ist eher etwas Bewegtes- die Schüttelmeditation aus dem QiGong sorgt dafür, dass du dich auf deine größte Fähigkeit immer wieder besinnst- den Ausgleich:

  • Stell dich bequem, aber aufrecht hin- Tadasana- die Berghaltung hilft dir dabei- atme mit zehn Atemzüge tief in den Bauchraum und aktiviere dein unteres Dantian…
  • …dann beginne aus den Füßen heraus- beginnend bei Niere 1(sprudelnde Quelle)- dem Punkt unterhalb des Großzehballens- zu schütteln…
  • …erst ganz wenig und kaum spürbar; dann immer stärker werdend, bis dein Körper komplett „schüttelt“; öffne dabei den Mund und lass Töne zu…
  • …dann e
  • werde wieder langsamer und kleiner in der Bewegung, bis kaum noch ein Impuls zu spüren ist;…
  • …verankere dich wieder bis zum Ausgleich- spüre nach…
  • … verbleibe im ausgleich für zehn Atemzüge und verschließe dann deine Energie im unteren Dantian 🙂

Spüre diesen Tag besonders; frag dich nie „War das schon alles“; sondern sei dankbar für das, was du erreicht hast- die Herausforderungen kommen wieder und werden dich fordern… heute allerdings genieße den Tag voller Freude und Stolz auf Gesundheit und Erreichtes- alles Liebe

Kira

Rauhnächte- das Fenster in’s Neue – Teil 9…

…lässt uns einen kleinen Blick auf die Zeit vom 24.8.-23.9. werfen- die Jungfrauen-Zeit…oder auch Gott/Göttinnen-Zeit; du hast immer das Gefühl, dass bei allem noch „Raum nach oben“ bleibt- daher kann es sein, dass du dich sehr verzettelst und/oder überlastest- denke daran, dass ein Motor auch nicht ständig auf Hochtouren laufen kann… mit 80% deiner Energie erreichst du genau das, was für den Alltag wichtig ist- denn du genügst und bist gut, so wie du bist 🙂 :

Mudra für Energie, Stabilität und Sicherheit
  • Bodenständig und rational kann jeder sich auf dich verlassen; du liebst Ordnung und alles, was dich gesund sein lässt- leider oft bis zur Perfektion; diese steht dir öfter mal im Weg- siehe oben…
  • Stärken- Intelligenz und immer auch Neues lernen; praktisch, logisch und realistisch sein- das sind deine großen Stärken- dazu kommen die große Rücksicht/Sicht für/auf Details und die dafür nötige Konzentrationsfähigkeit…
  • Schwächen- … die allerdings zu einer gewissen Pedanterie führen können; unter Umständen verharrst du dann in starker Kritik bis zur Starrköpfigkeit und dem „immer Recht haben“…
  • Eigenarten- extreme Sauberkeit und ein manchmal nervender Ordnungssinn sind nicht für jederman nachvollziehbar, ebenso wie der Hang zur Kritik/Selbstkritik, die bis zum anstrengenden Perfektionismus führt- das macht unzufrieden und bringt schlechte Laune; daher…

… lebe dein Leben und verzettel dich nicht zu sehr- das Unperfekte ist das Spannende am Leben 🙂 DEIN Yoga ist eher das der Yoga-Philosophie und der Mantra’s und Mudra’s… lerne zu unterscheiden, wann absolute Genauigkeit und wann eine Leichtigkeit mit gewissem Laisses-faire für dich sinnvoll sind:

  • Praktiziere ein freies Yoga- ohne feste Abfolgen; lass dich von deinem Atem und deinem Geist in die Asana’s führen- improvisiere und modifiziere, damit du freier in deinem Leben wirst 🙂
  • Deine Meditation darf sich gerne mit dem Thema „Frei“ beschäftigen- Atme dich frei in deiner Meditation- lass dabei deinem Atem und deinen Gedanken freien Lauf; meditiere in einer „weiten“ Umgebung- auf einer Wiese, am Meer oder auf einem Hügel/Berg- da wo du freie Sicht hast 🙂

Eine wunderbare Folge und Asana ist die der Göttin- Utkata Konasana … 🙂

  • Lass es locker angehen- wärme deine Muskeln vorher gut auf- zum bsp. mit lockeren Asana’s, die vor allem deine Beine bereit für diese Folge machen…
  • …dann taste dich locker und langsam heran- erst wenn du das Gefühl hast, tatsächlich bereit zum Halten zu sein, dann halte die Endpositionen jeweils für 5-10 Atemzüge und konzenztriere dich dabei gut auf deine Atmung…

…viel Freude dabei und hab einen ispirierenden Tag- alles Liebe

Kira

Lass dich vom Räuchern inspirieren- Harze und Wacholder lassen dich SEIN

Rauhnächte- das Fenster in’s Neue – Teil 8…

…führt uns mit einem Blick durch das Rauhnachtfenster der Zukunft in die Zeit des Löwen- 23.7-23.8.- mitten in die Hoch-Zeit des Sommer’s; aber doch schon in den zu ahnenden Übergang zum Herbst:

  • Selbstbewußt und voller Attraktivität kommt der Löwe/ die Löwin daher. Du verkörperst Überzeugung und Elan- 2021 wird allerdings auch für dich eine Herausforderung; du wirst lernen müssen, mit Widerständen umzugehen und diese anzunehmen, bevor du sie aus dem Weg räumen kannst. So kannst du ggf. zu schnell gefasste Entscheidungen revidieren und zu besseren greifen. Gleichzeitig bringt dich dieses Revidieren dazu, Arbeit zu delegieren und so eher ein „Teamplayer“ zu werden.
  • Stärken– Mut, Selbstbewußtsein, Frohsinn im Leben und Energie gehören zu Deinen Namen 😉 Voller Optimismus und Leidenschaft stürzt du dich ins Abenteuer Leben und gehst auch Risiken ein. Ehrgeiz für bestimmte Ziele, wie auch Führungsqualitäten und Kampfgeist können bis zu einem bestimmten Maß gut für dich sein, denn das ist dein Naturell…
  • Schwächen– …welches allerdings bis zur Arroganz führen kann- herrschsüchtig und manipulativ gehst du immer davon aus, dass andere nach deiner Musik tanzen… daher bist du wenig kritikfähig und bei eignen Fehlern fehlt dir oft die Einsicht.
  • Eigenarten– Luxus ist deins- Geld spielt da keine Rolle; du willst das Leben in vollen Zügen genießen- und du siehst dich selbst als König/Königin- überdenke, ob du damit nicht auch verletzt.

Schau, dass du deine positiven Seiten zum Nutzen für dich und andere einsetzt- lass deine Schwächen und Eigenarten nicht zur Gewohnheit werden- das schmälert deine Liebenswürdigkeit und übe dich ruhig in Flexibilität – daher darf dein Yoga ruhig eines sein, welches du bisher immer gut vermieden hast…du erhälst neue Impulse; denn schließlich stellst du dich gerne einem Abenteuer 😉

FaszienYoga kann dich an deine Grenzen führen und dich Demut lehren 🙂

Deine Mediation ist eher eine reinigende Atmung:

  • Setze dich aufrecht aber bequem hin- konzentriere dich auf deine Atmung für 10 tiefe Atemzüge ; dann…
  • … gehe über in eine tiefe Löwenatmung… mit dem Löwen als Asana…
  • … nimm den japanischen Diamantsitz ein, die Hände ruhen entspannt mit den Handflächen nach unten auf deinen Schenkeln;
  • spreize deine Finger und lasse  sie langsam nach vorn gleiten, bis die Fingerspitzen den Boden berühren.
  • beuge nun deinen Körper nach vorne, das Gesäß von den Fersen hoch, die Arme sind ausgestreckt; öffne deine Augen ganz weit aber entspannt…
  • strecke so weit wie möglich deine Zunge heraus-immer in Richtung Kinn- vielleicht kannst du das Kinn damit berühren- lass den Atem dabei laut heraus…
  • spanne alle Muskeln des Gesichts an…
  • halte das tiefe Ausatmen für 10 Sekunden oder auch länger…
  • Atme dann langsam ein und gehe wieder langsam zurück in die Ausgangsposition – entspanne dich…
  • wiederhole bis zu 7x- dann …
  • lege dich ruhig in SHAVASANA und führe (d)eine Atemübung durch

Diese Form lockert die Gesichtsmuskulatur, löst innere Anspannung auf, sorgt für gute Laune und zaubert für dich ein Lächeln- gerade wenn du mal wieder uneins mit dir bist, weil Kritik dich „geärgert“ hat 😉

Nutze Deine Stärken, arbeite an deinen Schwächen… alles Liebe und einen wundervollen Rauhnachttag wünscht Dir

Kira

Rauhnächte- das Fenster in’s Neue – Teil 7…

…lässt uns auf die Zeit vom 22.6.-22.7. schauen- schon sind wir im Feuerelement; das Herz als Meister führt uns durch die Zeit des Krebs- gerade in Zeiten von gesellschaftlichen Spannungen wichtig:

  • Als „Krebs“ hast du es nicht leicht- friedliebend wie du bist; gerade in diesen herausfordernden Zeiten bist du der Botschafter von Frieden und Liebe; sensibel und stark an Familie, Vergangenheit und an ihre Erinnerungen gebunden. Du bist eher scheu und zurückhaltend wenn du andere Menschen kennenlernst. In der Geborgenheit der Familie oder des Freundeskreises bist du oft guter Laune, entspannt, freundlich und hilfsbereit. Saturn unterstützt dich, um Spannungen und Disharmonie auszuhalten und abzubauen.
  • Stärken: Der oder die unter dem Krebs geborenen geben alles für ihre Familie. Auch allgemein in ihrer Interaktion mit anderen Personen sind diese Menschen mitfühlend und auch meistens uneigennützig- ihre „Ratschläge“ sind immer gerne als Hilfe da…
  • Schwächen: …allerdings sind Ratschläge unter Umständen Schläge mitten in’s Gesicht ; Krebs-Geborene sind oft launenhaft und übersensibel- wenn es um sie selbst geht.eine kleine- selbst konstruktiv geführte- Auseinandersetzung könnte sie stark verletzen. Die übertriebene Mütterlichkeit- siehe Ratschläge-, wirkt ggf. sehr bevormundend auf andere.
  • Eigenarten: Mit ihrer Liebe können „Krebse“ ersticken- vor allem bei Personen, die ihre Gefühle schwer bis gar nicht äußern, beispielsweise für den Unnahbaren unter ihnen.
  • Respekt erhält man durch Respekt… auch „NEIN“-Sagen gehört dazu und sich zurücknehmen…
Variante des Kamel’s für Selbstbewußtsein, Mut, Kraft

Dein Yoga sollte aus kraftvollen Asana’s bestehen; detailgerecht und vertiefend- das lässt dich deine Energie spüren, lässt dich erreichen, was du dir vornimmst und stärkt dein Selbstbewusstsein; dazu zählen Herzöffner und Rückbeugen- denn dafür benötigt „man(n)/frau“ ein starkes RÜCKGRAT:

Starke Rückbeuge in der Bergposition für Kraft und Selbstbewußtsein 🙂

Deine Meditation– …ist eine Meditation für Stärke und Selbstbewußtsein…

  • Nimm einen für dich ruhigen Platz im Sitzen oder Liegen ein- atme 10x tief in den Bauchraum und schließe dann die Augen.
  • Ziehe dich in deinen Herzraum zurück- spüre dein Herz und deinen Geist.
  • Stell dir nun vor, wie sich dein Herzraum immer weiter mit Kraft durch ruhiges Atmen füllt- er dehnt sich auf, wird warm und weit.
  • Kraft strömt von dort in deinen gesamten Körper und richtet dich innerlich auf- wie ein weißer Ball wandert diese Kraft durch dich, verankert sich etwa eine Handbreit unterhalb des Bauchnabels und in der Region der Nieren- bleib dort mit deiner Aufmerksamkeit und lass dieses Weiße und Kraftvolle pulsieren.
  • Du merkst selbst, wann es Zeit ist, den weißen Ball wieder kleiner werden zu lassen und im Herzraum zu verankern…
  • „Sei gewiss, dass du diese Kraft jederzeit abrufen kannst und damit schwere und spannungsgeladene Situationen meisterst“
  • Vertiefe deine Atmung und bleibe mit geschlossenen Augen für mindestens 10 AZ ruhig- öffne dann die Augen und spüre nach- bedanke dich bei dir für deine Kraft und Energie 🙂
Meditation im Sommer am Meer- Dein Kraftort

Deine Unerschütterlichhkeit in Liebe und Zuversicht trägt dich durch das Jahr- alle guten Wünsche sende ich dir und einen wundervollen Tag

Kira

Rauhnächte- das Fenster in’s Neue – Teil 6…

…bringt uns in die Zeit vom 22.5.-21.6.- Zwillingszeit, die uns voller Neugierde und Kreativität in den Sommer und bis zur Sommersonnenwende begleitet:

  • Stärken– Mit Lebhaftigkeit und Freundlichkeit gehst du durch dein Leben; begegnest anderen ohne Vorurteile und bist ständig auf der Suche nach Neuem- was dann ggf. zu Überforderung führen kann…
  • Schwächen– deine ständige Suche nach Neuem lässt dich unzuverlässig wirken und bringt dich ggf. in eine gewisse Stressanfälligkeit und Unruhe; du bist leichter zu beeinflussen- das könnte dich in eine ungewollte Distanz und Unzuverlässigkeit führen;
  • Eigenarten– du suchst das Neue; bist unter Umständen oberflächlich- zumindest was deine Beziehungen zu anderen betrifft; Geheimnisse sind nicht deins- daher wundere dich nicht, wenn andere dich nicht unbedingt in’s Vertrauen ziehen; gleichzeitig sind Gefühlschaos und das Hin und Her dieser Zeit für dich schrecklich- du sehnst dich nach Beständigkeit und dabei könnte dein Charisma dir helfen.

Auch das nächste Jahr und besonders DEINE Zeit stellt dich vor große Herausforderungen- stärke dein Positives; bleib bei einer Sache dran und sei kein Schmetterling- dann hast du die Chance, das Jahr 2021 zu einem für dich guten Jahr zu gestalten.

Dein Yoga sollte sich stark mit dem Atem verbinden- konzentriere dich auf eine focussierte Atmung in den einzelnen Asana’s und nutze vor allem ein tägliches Yoga:

Deine typischen und für dich gute Asana’s sind Baum und Tänzer- mit ihnen behältst du deine Balance- wie in der Natur wächst ein Baum öfter mit einem „Zwilling“ in den Himmel und beide stützen sich gegenseitig 🙂

Deine Meditation für heute 🙂 – Atembeobachtung steigert deine Konzentration, die Selbstwahrnehmung und du übst, die Gegenwart im Hier und Jetzt zu erfahren.

  • Setze oder lege dich in einer entspannten Position- bleib im Sitzen aufrecht, aber locker…
  • Schließe die Augen oder senke den Blick –richte deine Aufmerksamkeit nun ganz auf deinen Atmen…
  • Atme ein und atme aus und nimm diesen Vorgang des Atmens bewusst wahr…Ein-Aus… Spüre nur deinen Atmen ohne ihn zu beeinflussen…
  • Begleite den Atemfluss mit Deiner Aufmerksamkeit …
  • Lass deinen Atem kommen und gehen- spüre wie die Luft durch die Nase eintritt und wie sie wieder ausströmt; wie sich der Brustkorb im Einatmen immer weiter öffnet und sich im Ausatmen entspannt; wie sich der Bauchraum im Einatmen hebt und im Ausatmen wieder senkt;
  • Folge so dem Fluss deines Atem’s und beobachte ihn, bleibe dabei wach und konzentriert- lass deine Gedanken kommen und gehen- kehre immer wieder voller Konzentration zum Atem zurück und spüre deinem Atemfluss nach.
  • Bleib nach der dir möglichen Zeit noch eine kurze Weile mit geschlossenen Augen sitzen oder liegen- dann beginn dich zu räkeln, blinzle und öffne erst die Augen, wenn das Licht wieder angenehm für dich ist- spüre in der Position nach und…
  • „Sei gewiss, dass der Atem immer für dich da ist“- er ist dein Freund, dein Begleiter durch dein Leben und lässt dich auch in schwierigen Situationen nicht im Stich!

Gönne dir an jedem Tag diesen Kraftquell- und… CarpeDiem- alles Liebe

Kira

Auszeiten…

…können sehr vielfältig sein- freiwillig oder aufgezwungen; als Urlaub oder Bildungs-Auszeit; zur Rekonvaleszenz oder durch Umstände…

Immer aber sind Auszeiten, Zeiten in denen wir von der Autobahn des Lebens abgefahren sind, um zu pausieren, eine „Baustelle“ zu umgehen oder um eine „Umleitung“ zu nehmen.

Warum ich diesen Beitrag schreibe… an sich war für diese Woche ein lang ersehnter Urlaub geplant; Pläne für eine erholsame Zeit zu zweit mit weiter, ruhiger Insellandschaft; Meer und Sturm, Fischbrötchen und Seelenbalsam, ein wenig Yoga am Strand und Jogging auf dem Dünenkamm; Schwimmen am Morgen und Frühstück im gemütlichen Raum eines wunderbaren Hotels- tja und dann kam es anders…

Ich habe in dieser Woche eine Auszeit…anders als geplant, aber trotzdem Zeit für mich, für meinen Liebsten, meine Familie, einige Online-Weiterbildungen, Zeit für Dekoration ;), für Besinnlichkeit- schließlich beginnt der Advent- meinen Sport- einfach mein Leben jenseits von Praxis, Akupunktur und mehr 😉 (auch wenn ich diese meine Arbeit sehr gerne praktizieren 🙂

Auszeit- aus der Zeit sein, Zeit, die ein Aus des Alltags mit sich bringt… wie wir es auch betrachten- es ist ein Sein außerhalb des Alltäglichen.

Für manch einen- Erkrankten oder Betroffenen des LockDown- eine ungewollte; trotzdem eine „Aus“Zeit zum Besinnen und vielleicht Nachdenken; für mich ist es eine erarbeitete Zeit, die ich ganz bewußt nutzen werde…

  • Zeit für Ruhe- eindeutig zu kurz gekommen in den letzten Monaten
  • Zeit mit meinem Liebsten- einfach diese entspannte Zweisamkeit, die man nur im Urlaub hat 😉
  • Zeit zum Nachdenken über kleine und große Projekte- die Praxis muss auf Grund der allgemeinen Lage auch anders struktuiert werden…
  • …daraus folgernd- ich werde mich ausgiebig mit Zoom und Skype beschäftigen- schließlich soll die Yogatherapie weiter gehen; auch die Ernährungsberatung kann dann virtuell erfolgen…
  • Zeit zum Lesen- es warten zwei spannende Fachbücher auf mich, für die ich Ruhe benötige- dafür bleibt oft keine während des Alltags
  • Zeit für Bildung(online)- den Horizont erweitert, Altbekanntes auffrischen und Neues erfahren
  • Zeit für Yoga und Sport- Neues ausprobieren und die tägliche Routine forcieren; da freue ich mich besonders drauf
  • Zeit, um bewusst auf SocialMedia und viel Außenkommunikation zu verzichten

…eben Zeit um ganz bewusst „aus der Zeit zu kommen“- in sich zu gehen und das Außen außen zu lassen… deshalb 🙂

In diesem Sinn- bleibt munter und gesund- wir sehen oder lesen uns in einer Woche wieder- alles Liebe!

Kira

Friedrich Schiller…“Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit“

Yoga und das Immunsystem

Wie sind mitten im Herbst, der Zeit des Metallelementes mit den Meridianen Dickdarm und Lunge. Diese haben einen direkten Bezug zum Immunsystem und bedürfen der besonderen Aufmerksamkeit. Sind beide Meridiane ausgeglichen und in guter Funktion, dann stärkt das unser Immunsystem.

Dazu kann Yoga beitragen- Atemtechniken und Asanas sorgen für den freien Flus des Qi in den Meridianen.

Welche Techniken dienen dazu?

  1. Kapalabhati– die Reinigungsatmung/Stoßatmung- dabei werden die oberen Luftwege sehr stark aktiviert und somit erfolgt ein effektiver Austausch von Sauerstoff/ Kohlendioxid/ Giftstoffen; der Raum sollte möglichst alleine genutzt werden und sehr gut be- und entlüftet werden(Fenster öffnen).

Anleitung: Setze dich aufrecht hin; ein bequemer Sitz sollte mühelos 15 Minuten zu halten sein- nutze ein Kissen oder eine Decke 🙂 ; Atme gelassen tief ein- dann atme stoßweise 10-15 x aus; dabei ziehe die Bauchdecke und den Bauchnabel immer weiter nach innen; dann wiederhole den Prozeß- 3x sind ausreichend; steigere dich langsam. Nach dem Beenden dieser Atemtechnik praktiziere im Sitz die Abfolge Katze/ gerader Rücken und absolviere dann noch einmal 3x 15 Ausatemstöße. Danach absolviere die unten aufgeführten Asanas oder begebe dich zum Yoga-Nidra in Rückenlage.

2. ParivrttaJanu-Shirshasana- das sitzende Dreieck– mit dieser Asana wird die Zwischenrippenmuskulatur aufgedehnt, die Meridiane Lunge, Dickdarm und Gallenblase „geöffnet“; somit wird die Atemhilfsmuskulatur, das Gewebe von Bronchien und Lunge besser durchblutet, die Sauerstoffbindung erhöht- die Scjleimhäute können besser arbeiten 🙂

Ausführung: Nimm mit gegrätschten Beinen auf deiner Matte oder dem Teppich platz- winkle das linke Bein an; bereite die Übung vor, indem du erst mehrfach(5x-Einatmung) den linken Arm über die Seite anhebst und mit „Sonnenfingern“(Daumen zeigt nach hinten) nach oben in Richtung Decke streckst- Ausatmen- und wieder über die Seite absenken; Mitte Einatmung; dann beginne- den Arm anzuheben, im Ellenbeugen zu beugen und dehne den Rumpf nach rechts- der rechte Arm streckt sich nach links auf Bauchhöhe(lange Ausatmung)- praktiziere dann auf der rechten Seite mit Beinwechsel; Wiederhole auf jeder Seite 7/8x- halte dabei langsam steigernd von 3 Atemzügen bis 10 Atemzüge.

3. Trikonasana– das stehende Dreieck- diese Asana weitet den gesamten Brustkorb, vitalisiert und dehnt die BWS und das Zwerchfell- damit werden die Bronchien und das Lungegewebe „durchlüftet“. Das Zwerchfell ist als Atemhilfsmuskel oft blockiert- Computerarbeit, sitzende Tätigkeiten, einseitige Belastungen und auch einseitiges Training tragen dazu bei- dher ist TRIKONASANA eine sehr wertvolle Übung.

Ausführung: Stelle dich in eine etwas weitere Grätsche; rechter Fuß 90 Grad und linker Fuß 45 Grad nach rechts drehen; Bauchnabel und Becken gegen diese Richtung halten- Körpermitte halten(Tiefe Einatmung); den Oberkörper nach rechts neigen( lange Ausatmung)- dabei geht der rechte Arm lottreu nach unten, die rechte Hand stützt auf einen Block oder Boden; der linke Arm öffnet sich nach oben(Sonnenfinger), so dass Schulter über Schulter steht; der Kopf/ Gesicht bleibt im Lot mit dem Bauchnabel; verweile beginnend mit 5 Atemzügen und steigere dann bis zu 15 Atemzüge; wiederhole zur anderen Seite. Die Asana wird 5x zu beiden Seiten geübt.

Nach dieser Yogapraxis streiche den gesamten Körper von Kopf bis Fuß beidseitig aus- erst außen hinunter, dann innen wieder hinauf- atme dabei kräftig ein und aus.

Danach gönne Dir einen Kräutertee aus Eisenkraut(Verbene) und etwas frischem Ingwer. Auch Zistrosenkraut oder griechischer Bergtee wirken präventiv. Vielleicht legst Du Dir auch einen Leberwickel an; dieser entgiftet zusätzlich und sorgt für eine Tiefenentspannung.

Tipp: Nimm in der Erkältungszeit Schüssler Salz Nummer 3- Ferrum phosphoricum D12- mit 20 Pastillen über den Tag verteilt. Damit wird die Sauerstoffbindung im Blut gestärkt- du wirst deutlich widerstandsfähiger 🙂

Gute Gesundheit und eine schöne Woche- Eure Kira

Unsere Hände…

…lassen uns nicht nur seit der Kindheit die Welt „BEGREIFEN“- sie stehen uns zur Seite, um den Sinn „Tasten“ voll zu entfalten, Gegenstände einfach in die Hand zu nehmen… und im Yoga?? Ja- da sind sie dazu da, uns mit „Sonnenfingern“ durch die Asanas zu führen; uns ggf. direkt mit den Chakren zu verbinden. Aber das ist noch längst nicht alles:

  • …mit ihnen haben wir Vieles im Griff
  • …mit ihnen erfassen wir Vieles
  • …wir entwickeln Fingerspitzengefühl
  • …mit ihnen sind wir Handlungsfähig
  • …..

Unsere Hände bestehen aus Handwurzel, Mittelhand und Fingern- in der Handwurzel sorgen 8 kleine Knöchelchen für Ordnung und Funktion; 5 röhrenförmige Knöchel bilden die Mittelhand an denen die Finger mit je 3 Knochenabschnitten befestigt sind; der Daumen bildet die Ausnahme mit 2 Knöchelchen und seinem Sattelgrundgelenk; dazu kommen Gelenke(Kugelgelenk), Gelenkkapseln, Muskeln, Sehnen und Bänder- ein komplexes System mit gut durchdachter Funktionalität, aber auch Anfälligkeit und Verletzungspotential wenn, ja wenn wir diesen unseren Greifwerkzeugen keine Aufmerksamkeit schenken.

Von Natur aus können wir unsere Hände/Finger sehr gut bewegen- die Vitalität und Frische der Jugend manifestiert sich darin- es sind MARMAS; Vitalitätszentren im Körper, die eine besonderen Aufmerksamkeit bekommen sollten; denn dort stagniert die Energie gerne bzw. sie sind Hauptorte, an denen Qi oder Prana besonders gut fließt. Marmas haben oft eine starke Verbindung zu anderen Körperbereichen; bspw. Handgelenk-Nase; Kleinfinger-Herz; Daumen-Bronchien… usw.

Besonders anfällig sind unsere Hände/Finger für Kälte- oder Hitze-Bi- rheumatische Erkrankungen nterschiedlicher Genese- um ganzheitlich zu arbeiten, stellt sich dann die Frage:

Gesund-Krank?

“ Warum entzünde ich immer wieder innerlich; was stellt den Reiz dar?“

„Der Schmerz ereilt mich immer wieder- welches Thema schleicht sich immer wieder in mein Leben?“

Es gibt viele Erkrankungen, die zur „Hand“-lungseinschränkung führen- vor allem der Stoffwechsel spielt dabei eine große Rolle- unsere Hände sind immer so gesund, wie wir uns ernähren, bewegen, leben- Gicht, Sehnenentzündungen, Karpaltunnelsyndrom, Durchblutungsstörungen… viele Erkrankungen manifestieren sich bei einer entsprechenden Disposition in den Händen.

In der Chinesischen Medizin arbeiten wir mit den Jing-Points der Finger; im Yoga haben die Hände und Finger den besonderen Bezug zum 2. Chakra- dem Svadhisthana/ Sakral- oder Sexual-Chakra- hier wohnt unser SELBST mit Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Sexualität, Intuition, Kreativität, Selbstakzeptanz- es wird vom Unterbewusstsein gesteuert/beeinflusst.

Wir kennen alle solche Redewendungen „Es gleitet mir aus den Händen“ oder „Ich bekomme es/dies/… nicht in den Griff“ , „Es rinnt mir durch die Finger“…- ein Defizit im Sakral-Chakra, im Dantian zeigt sich in mangelndem Selbstbewusstsein und in der Endkosequenz in Angst- wir können auch noch die Klassiker der alten Chinesischen zu Rate ziehen: die Nierenenrgie manifestiert sich in gesunder Fülle in Mut- im Mangel in der Angst. Ist die Angst sehr stark- schwächelt das Svadhisthana- dann erfolgen Rückzug, der Verlust der Lebensqualität- das Leben „rinnt durch die Hände“.

Wie können Sakralchakra und Hände gestärkt werden:

  • Mani Bandha Shakti Vikasaka
  • Asanas wie Krähe, herabschauender Hund, Hahn, einfacher Pfau(Mayurasana), die einfache Schlange(Sarpasana) oder auch die Berghaltung(Tadasana) mit verschiedenen Handhaltungen; die Handhaltungen im QiGong-Ball oder „Himmel stemmen und die Erde drücken“ führen zu Flexibilität und Hand/Finger-Vitalität
  • Mula-Bandha stärkt das Sakralchakra-
  • Anjali-Mudra
  • Sambodhini-Mudra
  • Meditation und Affirmation von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen
Krieger III mit AnjaliMudra

Alle Varianten sollten immer durch eine(n) QiGong- oder Yoga-Lehrer/*in angeleitet werden; später darf gerne alleine geübt werden.

Viel Erfolg und gutes Gelingen beim“Händeln“der neuen Woche- alles Liebe wünsche ich Euch🕉

Kira

Emotion Angst in diesen Zeiten

In diesen Zeiten begegnet mir in der Praxis im Umgang mit meinen Patienten/Patientinnen immer wieder eine Emotion- die Angst.

Angst engt ein; Angst schwächt das Immunsystem; Angst schaltet den realen Verstand aus. Es gibt in unserer Gegenwart Quellen für Ängste, die im Bereich alte und neue Medien immer wieder genährt werden- daraus ergeben sich dann vielfältige Symptombilder, die sich im Körper festsetzen:

Angst ist ein wichtiger Überlebensmechanismus und von Natur in uns gespeichert. Sie hat die Aufgabe, kurzfristig viel Energie zur Verfügung zu stellen, so dass wir entweder kämpfen oder flüchten können. Die Alternative- nicht wirklich- wäre der Schock “ Starr sein vor Angst“…

Diese und jede Energie können und sollten wir positiv- egal bei welcher Angst- und in vollem Umfang nutzen:

  • Bewegung– um aus dem blockierten Zustand heraus zu kommen; Bewegung löst stagnierendes Qi und Blut; es hilft schon wenig- tanzen, gehen, lachen und sich gegenseitig umarmen(Familie 😉 )- alles und viel mehr bewegt Qi;
  • Aufmerksamkeit/Meditation– auf den Moment; Atme und lass ganz bewusst die Schultern locker; den Atem bewusst spüren- spüren wie die reine Luft einströmt und wie das Verbrauchte- in allen Facetten-ausströmt- so entsteht deine Meditation. Deine Konzentration auf deinen Atem ist sehr heilsam und erweitert sich zur Meditation- das hilft dir, innerlich frei zu bleiben oder zu werden 🙂
  • Bewusstsein– nimm die Position des Betrachters oder Beobachters ein- dir selbst aber auch deiner Außenwelt gegenüber; ziehe die Möglichkeit in Betracht, dass du und alle gerade mitten in einem Wandlungsprozesses sind- zur Wandlung gehört das jeder darin ist und nicht weiß wohin diese führt. Das ist Transformation- der Ausgang ist nicht vorhersehbar und offen- vieles kommt in das BEWUSSTSEIN- vieles bleibt außen vor- spannend und natürlich auch voller Skepsis und ggf. Angst
  • Energetische Unterstützung- Akupunktur für Herz und Nieren, für Leber und Lunge- und Kräutermedizin mit nierenstärkenden Kräuteren kann dich vor übertriebener, diffuser Angst bewahren/ befreien- stärke die Nieren zum Beispiel auch durch Yoga oder QiGong- Angst ist die Emotion der Nieren.
  • Statistik für deinen geschärften Blick- informiere dich breit gefächert; nutze nie- egal zu welchem Thema- nur ein und dieselbe Quelle; nutze auch deine Lebenserfahrung und deine gesunde Intuition
  • Mut– sei mutig; lass dich nicht wie ein Lemming mitziehen- mein Papa hat immer gesagt:“ Wenn alle in den Brunnen springen, musst du das nicht auch machen“- es kann sein, dass du erst einmal allein bist; bald aber nicht mehr- MUT wird immer belohnt; schätze aber richtig ein, wo es sich lohnt, mutig zu sein- Mut sollte immer dir, deiner Familie, deiner Gesundheit und deiner Energetik dienen- es bringt Nichts, auf Teufel komm raus, mutig zu sein- manchmal ist es mutiger wegzulaufen 😉
  • Trost– lass dich trösten und nimm Trost an- das ist kein Zeichen von Schwäche; zieh dich zurück, wenn es dich tröstet; iss ein Stück Schokolade, wenn es dich tröstet; gehe in die Natur, wenn es dich tröstet; tausche dich aus, wenn es dich tröstet… Trost ist eine universelle Kraft!!!
  • YangShen– Lebenshygiene in allen Bereichen; alles im Mangel oder Übermaß schwächt dich- stärkt aber negative Emotionen, also auch die Angst. Für dich bedeutet es: ernähre dich deinem Typ entsprechend; achte auf ausreichende Ruhe/ Schlaf; bewege dich maßvoll aber regelmäßig; halte dich warm- nicht kalt oder heiß; nutze deine spirituelle Kraft- nutze die Liebe mit allen Facetten für dich! Liebe ist eine Kraft, die selbst stärkste Ängste vertreiben kann!
Stärke über gute Nahrung deine Nieren

Es gibt sicher noch Vieles- für den einen oder anderen auch einen ganz anderen Weg.

Wichtig ist nur- bleibt in eurer Mitte, bleibt gesund und geht euren Weg durch diese Zeit!

Alles Liebe und gute Gesundheit wünscht euch Kira

“ Möge dein Tag durch viele kleine und schöne Dinge groß werden“

aus Irland

Einfach „Faszien“- tastisch

Einen Beitrag zu Faszien habe ich ja schon einmal geschrieben; heute geht es ganz speziell um die seitlichen Faszienbänder, die im Verlauf des Gallenblasenmeridian zu finden sind. Der Gallenblasenmeridian als Yang-Meridian ist der Meister für Sehnen und Bänder- daher ist ein Aufdehnen besonders wichtig; nicht nur für Sportler 😉

Ich habe heute eine kleine Serie für Sie/Euch, die eine Variante des Halbmondes- Ardha Chandrasana – erarbeitet; eine kleine, abe feine Übung, die das Gehen verbessert, eine positive Wirkung auf die Lunge ausübt; die seitlichen Faszienstränge aufdehnt; den Gallenblasenmeridian entspannt; Schmerzen in Hüfte und Knie’n lindert; die Wirbelsäule mobilisiert; das Herz als Sitz des Geistes und den Herzraum öffnet und für eine äußere und innere Balance sorgt:

  • Beginne mit einer leichten Aufwärmung im Stand; führe etwa 4-6 kleine Sonnengrüße durch- siehe unten
Variante-kleiner Sonnengruß
  • Gehe dann in die Stuhl-Position und aus dieser in eine ganze oder halbe Vorbeuge; Du kannst variieren- bspw. neige den Oberkörper nur leicht und stütze die Hände auf die Oberschenkel…
  • …setze dann das rechte/linke Bein- beginne ruhig mit deiner Schokoladenseite- über Kreuz hinter dein Standbein- strecke es lang zur anderen Seite; den Fuß dabei auf die Außenkante aufsetzen und die Zehen in Richtung Standbein ziehen…
  • …hebe dann den Oberkörper; ziehe das Becken dabei bewusst „zwischen die Beine- BeBo aktiv“- der Oberkörper und auch die Arme strecken sich aktiv mittig nach oben…
  • …nun ziehe mit der Hand auf der Seite des Standbeines am Handgelenk des Armes auf der Seite vom hinten gekreuzten Beines sanft in Richtung Standbein-Seite- damit erreichst du eine sanfte, aber wirkungsvolle Dehnung der Seite(Step4)…
  • …nimm ganz zum Schluss den Kopf mit- Kinn zur Brust gezogen, der Hinterkopf schiebt nach hinten- damit erreichst du eine deutlich stärkere Dehnung zu der jeweiligen Seite.

Diese Übung ist eine wirkungsvolle Asana- Variante, um Verkürzungen vorzubeugen; es geht besonders um das IT-Band(siehe Artikel hier). Für Sportler in den Sportarten Laufen, Ballsport, Kampfsport, Kraftsport… ist diese Variante daher besonders interessant, da sie effektiv gegen Verkürzungen im Hüftbereich angeht aber auch übertrainierte Bänder aufdehnt. Diese locker- verspielte Variante beugt Schmerzen an den Knien vor; lindert diese auch- gleichzeitig hält sie beide Körperhälften in Balance. Ein weiterer Effekt ist eine bessere Lungenfunktion; da durch die Amhaltung der Brustraum und auch die Meridiane Herz und Lunge aufgedehnt werden- noch genauer – die Haltung hat einen positiven Effekt auf das Zwerchfell und die Zwischenrippenmuskulatur- diese wird ebenfalls sanft aufgedehnt und kann damit zu einer effektiveren Atmung führen.

Also ran an diesen Slow-Half-Moon- so spielerisch und doch so effektiv- viel Freude und Spaß beim Ausprobieren!

Alles Liebe und gute Gesundheit wünscht Euch/Ihnen Kira

Eine klassische Halbmondvariante aus dem kleinen Krieger heraus

Gesund älter werden mit Hilfe der klassischen chinesischen Medizin

Das YangShen- die Lebensführung für ein gesundes und langes Leben ist mehr als eine Prävention von Krankheiten- es ist eine Einstellung zum Leben und zur Gesundheit- sie beginnt im Kindesalter und selbst das Gehen des letzten Weges ist davon bestimmt. Es ist so schade, dass in unserem Kulturkreis das alte Wissen dazu bei einem Großteil der Menschen wenig oder gar keine Resonanz findet. Nicht nur im asiatischen Kulturkreis gibt es diese tiefe Achtung, den Respekt vor dem Leben; auch bei uns kennen wir dies- bspw. in den überlieferten Lehren Hildegard von Bingens. Nach Studien der letzten Jahrzehnte ist mittlerweile erforscht, dass etwa 40 % der Krankheiten auf Veranlagungen und ererbte Konstitutionen zurückzuführen sind; 60% der Gesundheit beruhen jedoch auf Lebensführung und Einstellung zum Leben.

Sauer vom Geschmack+grün in der Farbe= positiv für die Leber und Gallenblase

Die Praktiken des YangShen oder auch nach den Lehren Hildegard von Bingens sind:

  • Kultivierung des Geistes und der Emotionen- zum Beispiel duch regelmäßige Meditation
  • Regulierung der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme- in Achtsamkeit wann, wie, wieviel, was…
  • Balance des Körpers in Ruhe und Bewegung/Belastung-Entlastung; regelmäßige Bewegung an j e d e m Tag des Lebens
moderates Krafttraining- „…in einem gesunder Körper wohnt ein gesunder Geist…“
  • ausreichender und guter/erholsamer Schlaf- variierend von Mensch zu Mensch…
  • Achtsamkeit und Liebe/Aufmerksamkeit zu sich selbst….
  • …und Liebe zu Natur, den Lebewesen, der Kultur(Musik, Tanz, Kunst)
  • eine erfüllende und erfüllte Sexualität

Die klassische chinesische Medizin bietet dem Nutzer eine Vielzahl an Möglichkeiten, denn unsere Dysbalancen gehen nicht auf einen Mangel, sondern auf einen Überfluss und eine Vernachlässigung des Notwendigen zurück:

  • Ernährungsmedizin- Typ entsprechend als eine lebenslange Möglichkeit für eine gesunde Ernährung
  • Konstituionsakupunktur zur Stärkung der Essenz/ des JING
  • Kräutermedizin entsprechend der Konstitution
  • TuiNa
  • TaiJiChuan und QiGong oder Yoga- mit den Möglichkeiten der Meditation und Körperübungen
  • Leben im Einklang mit den Tageszeiten/ Jahreszeiten
  • Nutzen der Moderne für die Gesundheit
  • Anerkennen, dass das Altern ein physiologischer Prozess ist, der zum Leben gehört- wir entstehen aus Yin und Yang und sofort altern wir- nach der Geburt im besten Fall erst innerhalb von 70-100 Jahren

Das Entscheidende ist das Maß halten- Ausleiten oder Zuführen, Wärme oder Kälte, Bewegung oder Ruhe… und das jeweils immer zu hinterfragen, welches Ausmaß die Handlung haben muss!

Altern- nicht schrecklich, sondern der Lauf der Zeit- wie allerdings, dass haben wir wieder selbst in der Hand 🙂 – und das ist eine sehr gute Nachricht!

Alles Liebe und Shenti JianKang(gute Gesundheit)- Ihre Kira Schwarzrock

Faszinierende Faszien

Sie sind mittlerweile in aller Munde- es gibt zahlreiche Gerätschaften für ihre „Behandlung“- dabei sind Faszien als Defaktum in der chinesischen Medizin schon lange bekannt. Eine Therapiemethode ist das GuaShaFa- dabei werden in erster Linie Faszien behandelt. Auch wenn die alten Ärzte den Begriff nicht kannten- bekannt war, dass sich Pathogene von außen nach innen und von innen nach außen bewegen können und GuaShaFa dient unter anderem dazu, Pathogene auszuleiten. Pathogene können auch mangelnde Bewegung, Fehlhaltung…sein.

GuaShaFa bei Schulterschmerzen

Was sind denn nun Faszien?

  • Faszien sind feine bindegewebige Häute , die Muskeln, Organe, Knochen und Nerven überziehen oder verbinden, ein zusammenhängendes Netz, dass sich durch den ganzen Körper zieht. Faszien sorgen für Gleitfähigkeit, Abgrenzung, Verbindung und Formgebung im gesamten Organismus. Es sind feine, zähe bindegewebige Häute, die bei jedem Säugetier- also auch beim Menschen- die Muskeln einhüllen und es erlauben, einzelne Muskeln voneinander abzugrenzen. Ähnliches findet sich in jeder Lebensform, nehmen wir bspw. nur eine Apfelsine(Orange) oder Pampelmuse(Grapefruit) mit ihren zahlreichen Häutchen.
  • Faszien erfüllen neben der Trennung der Muskeln voneinander weitere wichtige Aufgaben. Sie werden von Lymphbahnen durchzogen und stehen in Kontakt zum vegetativen Nervensystem, zwei Punkte, die erklären, warum Beschwerden entstehen , aber auch warum therapeutische Ansätze so tiefgreifend wirken. Verspannungen verursachen einen Lymphstau mit Fibrinbildung, dadurch verkleben die Faszien und verhärten im weiteren Verlauf, der Tonus wird erhöht, die Beweglichkeit immer mehr eingeschränkt, die Schmerzstände intensiver.
  • Die Lyphmflüssigkeit wird durch die Faszien abgeleitet. Diese Flüssigkeit transportiert sowohl Abbauprodukte aus unseren Zellen, als auch wichtige Aufbaustoffe zu den Zellen. Jede Muskelbewegung unterstützt dabei den Transport der Lymphe. Faszien können durch Verspannungen und den dadurch erfolgenden Lymphstau verkleben. Das Fibrinogen liegt in den Lymphen als gelöster Stoff vor, wird aber in Kombination mit bestimmten Substanzen zu nicht mehr löslichem Fibrin. Adenosintriphosphat und anderes werden bei Muskelanspannung freigesetzt. Durch die Fibringerinnung verkleben die Faszien intensiv miteinander- Schmerzen entstehen…
  • Die menschlichen Faszien umhüllen ausnahmslos jeden Muskel, jeden Knochen, unsere Organe und selbst die Nerven. Diese Gewebe haben im Körper- ähnlich wie das Netzt der Meridiane- keinen Anfang und kein Ende- sie sind als ein Geflecht von sich überlagernden, nahtlos ineinander übergehenden, festeren Häuten zu verstehen. Faszien können im Körper hauchdünn oder auch mehrere Millimeter stark sein, zahlreiche sympathischen Nervenendigungen durchsetzen sie. Über diese wirken die Faszien auf unser vegetatives Nervensystem- wie ein Grenzläufer unseres autonomen Nervensystems(selbsttätig, wir haben keinen Einfluss).
  • Auch die Faszienspannung wird vom autonomen Nervensystem beeinflusst. Eine innere Gelassenheit senkt unsere Körperspannung. Stress dagegen kann die Grundspannung unserer Faszien steigern. Umgekehrt- stehen unsere Faszien unter Spannung, fühlen wir uns gestresst und finden keine innere Ruhe. Diese Tonuserhöhung kann zu unserem Selbst- zum Dauerzustand- werden. Somit kann eine Spirale in Gang gesetzt werden, an deren Ende oft ein unbeweglicher, grobmotorischer, oft noch relativ junger Mensch stehen kann. In der chinesischen Medizin gehören die Faszien und ihr Wirken zum Wei-Qi, dem Abwehrsystem. Somit können- bei einem gestressten Zustand von Seele und Körper- einige heftige oder ungewohnte Bewegungen ausreichen, um Muskeln zu zerren, Sehnen und Bänder zu verletzen oder Gelenke zu stauchen.
TuiNa mit Tiefenwirkung auf die Faszien im Bereich Schulter/Nacken
  • Unsere Gesamtbeweglichkeit begründet sich durch die Faszien. Psychischer Stress, Operationen, Schonhaltungen sowie Bewegungsmangel, einseitige Belastungen verkürzen und verhärten Muskeln und Faszien- im Körper erfolgt ein negativer „Umbau“. Die gut dehnbaren Elastinanteile nehmen ab und werden innerhalb der Faszie durch das zähe, kaum dehnbare Kollagen ersetzt. Der Grundtonus erhöht sich um ein Vielfaches und alles wird starr und unbeweglich. Die Folge- die Gleitfähigkeit geht verloren und fataler Weise wird damit der Bewegungsspielraum unserer Muskulatur und unserer Gelenke dauerhaft und oft auch schmerzhaft eingegrenzt. Ein bekanntes Beispiel ist die Arthrose in den Gelenken, entstanden durch fehlerhafte Züge durch verkürzte Muskeln, Sehnen und Bänder…
Rückenfaszien
  • Auch die Krafterzeugung geht über die Faszien- sie erzeugen durch Dehnspannung Kräfte und leiten diese im Körper weiter. Muskeln verstärken die Kräfte um ein Vielfaches. Es konnte im Laufe der Forschungen bewiesen werden: Je elastischer die Faszien im Körper sind, umso mehr Kräfte werden erzeugt und übertragen. Daher ist zum Beispiel ein Mobilitätstraining für Kraftspotler sehr wichtig. Faszien dienen dabei bei diesen Vorgängen als Energiespeicher. So werden beispielsweise im Fuß die bindegewebigen Bänder und Faszien gedehnt, sobald wir mit dem kompletten Körpergewicht auf dem Fuß stehen. Sofern ein gut ausgebildetetes Fußgewölbe vorhanden ist, weichen der Ballen und Ferse durch das Gewicht leicht auseinander. Das Fußgewölbe senkt sich etwas. Die zähen und trotzdem elastischen Faszien werden gedehnt. Sie speichern diese Energie und befinden sich in einer mäßigen Vospannung. Sobald wir das Körpergewicht minimal verlagern, wird die Energie freigesetzt. Der Schritt beginnt und der Fuß kann in seine ursprüngliche Form zurückweichen, bis der Prozess wieder von vorn beginnt. Dieses Prinzip der Energiespeicherung über die Faszien findet im gesamten Körper statt.
Faszienverbindung im Schulterbereich
  • Was können sie noch…Faszien formen unseren Körper und sind maßgeblich für unser Erscheinungsbild verantwortlich; sie bilden eine veränderliche grundlegende Struktur. Diese passt sich ein Leben lang den unterschiedlichen Belastungen des Körpers an. Auch wenn alles aus einem Menschen entfernt werden würde, wäre immer noch die individuelle Gestalt erkennbar; zu sehen wäre eine weiße, milchige Hülle mit vielen Einbuchtungen und Taschen, in denen unser Inneres lag. Es sind zum größten Teil die Faszien, die uns aufrecht halten. Verändern wir nun durch manuelle Manipulation während einer Behandlung- zum Beispiel duch TuiNa oder Osteopathie- die Lage der Muskeln und die Gleitfähigkeit der Faszien, ändert sich oft spontan die Form des behandelten Körperteils und dessen Beweglichkeit, Schmerzfreiheit… nimmt unter Umständen enorm zu.
Faszienbehandlung manuell
  • Alle Faszien stehen untereinander in Verbindung und übertragen Spannungen und Unbeweglichkeiten in andere Körperteile. Deshalb kann eine verkürzte oder verklebte Fuß-Faszie über die Beine einen Zug auf unseren unteren Rücken oder sogar auf die Schulter ausüben und dort für Bewegungseinschränkungen, Schmerzen und Unwohlsein sorgen. Von diesem Fakt können wir profitieren- sowohl in der Behandlung als auch im Training 🙂
eine der größten Faszienverbindungen im Körper- verantwortlich für Rückenschmerzen, Hüftschmerzen…
  • Das Gute ist- Faszien lassen sich positiv manipulieren- eine spezielle Akupunktur an den Tendinomuskulären Meridianen, tiefgreifende manuelle Behandlungen wie bspw. TuiNa, Osteopathie…, aber auch GuaShaFa und individuelles Yoga können die Verklebungen lösen und somit positiv auf diese bindegewebigen Strukturen einwirken- voausgesetzt es erfolgt regelmäßig.
  • Die Tendinomuskulären Meridiane der einzelnen Funktionskreise haben einen direkten Bezug zu den Faszien- sie verlaufen eher oberflächlicher als die bekannten Hauptmeridiane. Viele Akupunkturpunkte helfen, Verklebungen und Fehlspannungen zu lösen- daher ist auch Akupunktur eine Möglichkeit der Behandlung von Faszien.

Fazit:

  • Hier und da ein paar Verspannungen verlangen nach Selbsthilfe, also ab in den nächsten Yogakurs. Auch die Behandlung mit Tennisball oder Faszienrolle kann Linderung bringen- allerdings erst nach guter Einweisung.
  • Unklare Schmerzen, langanhaltende, immer wieder kehrende Schmerzen, auf organische Ursachen abgeklärt, sind ein Fall für Spezialisten.Mit Methoden wie Akupunktur, TuiNa, manuellen Techniken z.B. nach Bowen können Verhärtungen und Verklebungen gelöst werden. Oft sind bereits nach der ersten Behandlung eine Verbesserung des Zustandes zu verspüren, im weiteren Verlauf wird auch das Immunsystem aktiviert (der Lymphstau ist ja beseitigt) und die psychisch- emotionale Verfassung hat sich stabilisiert, die Nervenzellen können wieder ungehindert arbeiten. Die ungewöhnliche Manualtherapie aus TuiNa und Bowen-Technik wirkt minimal auf den Körper ein und aktiviert die Eigenregulation, kleinste Impulse reichen aus, um Körperareale zu entspannen, den Nervendruck und damit den Schmerz, zu reduzieren.

Faszien und Schüßler:

Folgende Schüßler Salze Kombination stärkt die Faszien- Calcium phosphoricum, Nr.1- sorgt für die Elastizität, Kalium chloratum Nr.4 hemmt die Fibrinbildung, Natrium phosphoricum Nr.9 hilft die Säurebelastung zu senken und Silicea Nr.11 stärkt das Bindegewebe und sorgt auch für einen besseren Lymphfluss.

Das Thema ist spannend und noch längst nicht allumfassend geklärt. Fakt ist aber- wir haben es in der Hand, wie unsere Faszien im Körper wirken 😉 – wie immer ist kein anderer dafür verantwortlich. Wer mehr erfahren möchte: Am 1.2.2020 findet von 10-14 Uhr(inklusive Mittagessen) in meiner Praxis ein Workshop zum Thema statt- Anmeldung gerne über mein Kontaktformular auf der Webseite oder per Mobiltelefon/WhatsApp- die TeilnehmerInnen-Anzahl ist auf 8 Personen begrenzt.

Dehnung des IT-Bandes- eine der größten Faszienansammlung im Körper

Hormone in Balance

Heute geht es ausnahmsweise mal „nur“ um die Frau ab 35+ . Ab diesem Alter- der 5. 7-er Rhythmus hat sich vollendet- ändert sich der Hormonhaushalt. Manche Frau merkt es eher an dünnerem Haar oder leichterem Schlaf, andere bemerken eine Veränderung in der Menstruation, wieder andere haben eher Veränderungen in den eigenen Gefühlen und Emotionen und manchmal treten auch Symptome wie Schilddrüsendysbalancen, Veränderungen im Essverhalten … auf. All das ist dem näher kommenden Wandel- den Wechseljahren- geschuldet. Aber keine Panik- gegen alles ist ein Kraut gewachsen bzw. Yoga kann auch hier Abhilfe schaffen. Allerdings- machen muss f r a u es schon selbst 😉

Wenn F r a u sich verändert gibt es eine neue Wahrnehmung- eine spannende Zeit; mit verfeinertem Körpergefühl, mehr Spürsinn für die eigenen Bedürfnisse und Neugier kann jedes weibliche Wesen gut durch die Wandeljahre kommen.

Da Körper und Geist untrennbar miteinander verbunden sind, gibt es nicht nur die körperlichen Veränderungen; eher sind es sogar die psychischen oder mentalen, die vielleicht Angst machen, vielleicht aber auch ein völlig neues Gefühl erzeugen. Fatal wäre s jetzt, wenn dies ignoriert werden würde und alles wie gehabt weiter läuft.

Nicht anzuraten ist der Griff zu künstlichen Hormonen, Schmerzmitteln, künstlichen Aufbaustoffen und/oder Psychopharmaka- allzuschnell wird zum Beispiel die Diagnose Depression bei Melancholie oder Hormonschwankungen gestellt und dann… Dabei gibt es- bei gebotener Achtsamkeit und Verantwortung sich selbst gegenüber- mit Körperarbeit, Atemübungen und Energielenkung im Yoga eine gute Möglichkeit, sich auszugleichen:

  • Asanas, die durch den Atem getragen werden, wärmen und stimulieren sanft die inneren Organe und besonders die Ovarien(Eierstöcke)
  • Das Endokrinum wird durch Energielenkung in Verbindung mit Farb- und Licht-Visualisierung vitalisiert und in der Funktion angeregt- es erfolgt ein Meridianausgleich
  • Das Vegetativum ist unsere starke Mitte- Zentrierungsübungen helfen uns, aus der starken Mitte heraus Erfahrungen bewusster zu erleben und zu realisieren
  • Mudras- spezielles Finger-Yoga- aktivieren gezielt bestimmte Bereiche im Körper
  • Veränderungsprozesse sollten immer bewusst, achtsam und mit Reflexion wahrgenommen werden- Bewusstseinsübungen helfen dabei

Wer sich bewusst auf Yoga und die Praktiken einlässt, kann deutliche Verbesserungen der Symptome erfahren- das gilt übrigens für jede Art von Beschwerden oder Symptomen.

Einige empfohlene Asanas:

  • Katze-Katzenbuckel-Pferderücken- im Stand oder auf der Matte im Vierfuss- Stand- die Atmung führt die Übungen und dabei wird der Atem bewusst verlängert- aktiviert die Wirbelsäule; die Energie kann freier fließen
  • Malasana- die Girlandenhaltung- sorgt unter anderem für mehr Beweglichkeit im Becken, das kleine Becken wird besser durchblutet, gerade bei Menstruationsbeschwerden während der Wechselsjahre oder bei starker Anspannung sehr zu empfehlen
  • Eka-Pada- Rajakapotasana- die Königstaubenhaltung mit gestrecktem Bein- sorgt für eine gute Dehnung der Bein- und Hüftmuskuatur; lindert Verkürzungen in den Muskeln, Sehnen und Bändern; aktiviert das kleine Becken und die darin befindlichen Organe; beidseitig üben mit kontrollierter Energielenkung und Bhastrika(Blasebalgatmung),
  • Sethubandha-Sarvanghasana- die Schulterbrücke- mit Bhastrika und bewusster Energielenkung zur Schilddrüse- es ist die Schilddrüsen-Asana schlechthin; auch bei allgemeinen Erkrankungen der Schilddrüse und der Nebennieren empfohlen,
  • Matsyasana- Fischhaltung einfach oder in Variationen- hier ist zu beachten, dass k e i n Druck auf die HWS(Halswirbelsäule) ausgeübt werden darf; Ujjayi-Atmung und Energielenkung zur Schilddrüse
  • Janu-Shirshasana- gedehnte seitliche Vorbeuge zur Vitalisierung der Ovarien- mit Bhastrika und der Energielenkung rechts/links zu den Ovarien- mit Seitenwechsel
  • Mudras: es gibt verschiedene Mudras, die die Hormone ausgleichen- in den Kursen gibt es die Anleitung dazu; ein Beispiel ist das Ushas-Mudra- es weckt unseren Geist für eine angenehme Klarheit und es hilft auch, unseren Hormonhaushalt in Balance zu bringen- Ushas ist die typische Handhaltung der Buddha-Statuen- wie eine Schale geformt; die Daumen übereinander,
Buddha mit Ushas-Mudra
  • Atmungen: Agni-Bhastrika-die Blasebalgatmung zur inneren Wärmung und Ujjaye für eine kontrollierte hörbare Atmung- zur Förderung der Konzentration, Vertiefung der Atmung und Massage der Schilddrüse
  • Techniken zur Energielenkung: Mulabandha und konzentrierte Energielenkung über die Wirbelsäule von DuMai 1 bis DuMai 28

Es ist sinnvoll, alle Techniken und Asanas in einem Workshop oder speziellen Hormon-Yoga-Kursen zu erlernen, damit sie zu Hause korrekt und regelmäßig praktiziert werden können.

Gegenanzeigen: Ein absolutes Verbot für Hormon-Yoga gilt bei Brustkrebs oder schwerer Endometriose bzw. bei Krebserkrankungen, die hormoninduziert (hormonell bedingten Ursprungs) sind. Während der Menstruation sollte nur sanft geübt werden.

Sie sind interessiert? Melden Sie sich gerne zur Yogatherapie an- lernen Sie in Kleinstgruppen, was Ihnen gut tut oder buchen Sie eine Einzelstunde.

KISCHWA-Yoga-Therapie- mit einem individuellen Programm durch Belastungszeiten und/oder Zeiten des Wandels.

Alles Liebe- Ihre Kira

Von der Suche nach Weisheit und Wahrheit…

Im Yoga beschäftigen wir uns nicht nur mit Asanas oder Atmung; auch Überlieferungen, Philosphie und Lebenserfahrungen gehören dazu- so auch diese „Geschichte“:

Ein junger Mann war auf der Suche nach d e r Wahrheit und Weisheit für sein Leben- er wanderte schon lange Zeit durch die Lande und hörte endlich von einem Weisen, der dem Hörensagen nach der Weiseste der Weisen sein sollte. So begab sich der junge Mann zu dessen Haus, klopfte an und als der Weise vor ihm stand formulierte er seinen Wunsch: “ Oh Weisester der Weisen- ich bin schon sehr lange auf der Suche nach der absoluten Wahr- und Weisheit; man sagte mir, Du könntest mir helfen, dies zu finden“. Der Weise schaute ihn nachdenklich an und bat ihn herein:“Lass uns eine Tasse Tee trinken; dann wollen wir sehen“. Der junge Mann- etwas ungeduldig nach der Zeit schauend, dachte:“ Tee? Mmhh… was hat Tee mit Wahr- und Weisheit zu tun? Laut sagte er“: Nun gut, für eine Tasse Tee mag Zeit sein, wenn ich danach von Dir die absolute Wahr- und Weisheit erfahre“. Der Weise lächelte still, zelebrierte seine Teezeremonie und begann dann, dem ungeduldig auf seinem Kissen hin- und herrutschenden jungen Mann den Tee einzugießen- eine viertel Tasse- der junge Mann dankte und wollte schon trinken; der Weise goß jedoch weiter…die halbe Tasse, wieder dankte der Jüngere, doch der Weise goss weiter und weiter, bis die Tasse immer mehr überfloss… „Nun ist es aber genug“, brauste der junge Mann auf,“ schau, die Tasse läuft über und wir wollten doch nur eine Tasse trinken und danach sollte ich von Dir die absolte… Der Weise gebot Einhalt und meinte:“ Was soll ich Dir noch beibringen? Dein Kopf ist bereits so voll von Wahrheit und Weisheit, dass er überläuft und gar kein Platz mehr wäre für ein Mehr an Wissen, Wahrheit und Weisheit“. Nachdenklich stand der Jüngere auf, bedankte und verneigte sich vor dem Weisen und ging seiner Wege- ob weiser oder einfach nur nachdenklich, wurde nie überliefert.

Wie ist es mit Dir? Wie ist es mit Deinen Emotionen, Deinem Wollen, Deinem Drang nach Mehr? Bist auch Du ständig auf der Suche?

Diese Geschichte war Bestandteil unserer Weiterbildung am Wochenende- dabei ging es unter anderem um die Emotionen Wut und Zorn, aber auch dem Drang nach Erfüllung… und wie man dies mit Atmung und Körperarbeit annehmen, zulassen und beherrschen lernt.

Yoga ist eine Möglichkeit zu lernen…

Habt eine gute Woche- alles Liebe! Eure Kira

Yoga ist nicht der Handstand…

…Yoga ist tägliche harte Arbeit an den Feinheiten der Körperübungen- Asana genannt.

Viele Menschen denken entweder “ Yoga ist nur Atmung“; andere „Yoga ist Akrobatik“- in Wirklichkeit gibt es ganz viele Arten von Yoga. Egal ob schlank oder korpulent, egal ob Alt oder Jung, ob Mann oder Frau- Yoga ist Körperarbeit für Jeden.

Yoga- ist ein ganzheitliches System von geistiger, körperlicher und seelischer Übung für Gesundheit und Wohlbefinden. Yoga ist Bewegung, Entspannung und Meditation.

Yoga ist ähnlich dem Sanskrit entstammenden Wort „Yuj“ und bedeutet übersetzt so viel wie im Joch sein bzw. in Verbindung kommen. Ähnlich alt wie die klassische chinesische Medizin hat Yoga sowohl einen körperlichen als auch seelisch- spirituellen Bezug- die älteste und allererste Asana ist der Lotossitz in Meditation.

Zur Zeit bin ich im Yoga dabei, mein Wissen um diese alte und absolut befriedigende Körper- und Seelen-Arbeit zu vertiefen- es gibt zusätzlich zur bereits absolvierten und bestandenen Lehrerinnen/Therapeutinnen-Ausbildung/Prüfung regelmäßige Weiterbildungen, die sich mit den Feinheiten der bekannten Asanas beschäftigen- Yoga ist kein Handstand oder die Vorbeuge- Yoga ist der Weg dorthin.

Untenstehend seht Ihr/ sehen Sie mal die einfachste Form des Sonnengruß- SuryaNamaskar. Diese verschiedenen Formen des „Sonnengruß“ sind anspruchsvolle Asanas, die in einer bestimmten Folge absolviert werden- dabei werden beide Körperseiten gleichmäßig trainiert. In vielen Kursen in der westlichen Welt wird der Sonnengruß als „Aufwärmung“ praktiziert- ungewöhnlich; da die Asanas oft sehr anspruchsvoll in der Ausführung sind und eher das langsame Dahin-Führen im Vordergrund stehen sollte. Es bringt gar nichts, wenn die Folgen schnell und unkorrekt ausgeführt werden. Ist Frau/Man(n) nicht in der Lage, korrekte Haltungen einzunehmen, dann sind Verletzungen oder Schäden vorprogrammiert.

Sind Sie also Einsteiger oder haben mit Beschwerden zu kämpfen, dann gehen Sie nicht in ein Fitnessstudio zum Yogakurs, sondern suchen sich einen Yogalehrer/eine Yogalehrerin, die/der in kleinen Gruppen unterrichtet oder sogar berechtigt für die Yogatherapie ist.

Probieren Sie Yoga- probieren Sie die verschiedenen Stilrichtungen und dann können Sie ja entscheiden, ob Yoga nur Atmung ist 😉 oder für Sie eine echte Alternative zur körperlichen und seelischen Ertüchtigung.

Der einfache Sonnengruß:

Wer hat an der Uhr gedreht…

…alle Jahre wieder- die Zeitumstellung. Sommerzeit- Winterzeit- Sommerzeit- einige sind genervt, andere freut es. Ich bin zwar mehr der Typ Sommerzeit 😉 , allerdings habe auch ich einen kleinen Jetlag- wie so viele von uns.

Mal ein paar Fakten- nachzulesen in diversen Studien:

  • Der Biorhythmus steuert alle physiologischen Vorgänge, den Stoffwechsel, den Hormonhaushalt, den Schlaf- und Wach-Rhythmus…
  • Fehlt uns jetzt eine Stunde oder gewinnen wir eine Stunde, muss sich der Körper daran erst gewöhnen- wie nach einem Flug… bei dem einen geht es schneller, ein anderer braucht eine Woche, wieder andere gewöhnen sich gar nicht um und…
  • … es können sich unbestimmte Dysbalancen einstellen- Aufmerksamkeitsstörungen, Schlafstörungen, Verdauungsbeschwerden…
  • Erwiesen ist gemäß einiger bekannter Studien aus Finnland, Amerika und Frankreich, dass sowohl das Risiko für Herzinfarkte als auch Schlaganfälle nach Zeitumstellungen steigt; auch die Rate für Verkehrsunfälle nimmt nach den Zeitumstellungen für eine kurze Zeit zu.

Was also tun? Es gibt leider kein Patentrezept, allerdings können einige der nachfolgenden Hinweise helfen:

  • Bewegung an frischer Luft- Walking, Jogging, Spaziergänge, Outdoorsport wirken sich positiv auf den Stoffwechsel und den Schlaf- Wach-Rhythmus aus. Der Körper ist dankbar für einen Spaziergang am Abend- er kommt schneller zur Ruhe und dankbar für Bewegung am Morgen- er wird schneller wach.
  • Yoga und Meditation- einige Asanas sorgen für einen erholsamen und tieferen Schlaf; damit ist das morgendliche Aufstehen dann auch einfacher.
  • Langsame Anpassung- jeden Tag 10 Minuten den neuen Tagesrhythmus anpassen; dass kann helfen.
  • Den Tag entrümpeln- gerade nach Zeitumstellungen haben wir oft das Gefühl, nicht mehr alles zu schaffen… entrümpeln wir den Tag; unwichtige Aufgaben und Termine einfach um ein paar Tage verschieben und schon können wir uns besser um uns kümmern.
  • Wirf den vor Tagen gefassten Plan über Bord und kümmere Dich um Dich und die Familie- Vorkochen, Vorbereiten, Umstellen…alles macht die Zeitumstellung einfacher 😉 ; Was spricht dagegen, das Frühstück am Abend vorzubereiten, die Abendmahlzeiten vorzukochen und die Ernährung auf leichte Kost umzustellen…
  • … leichte Kost ist ein weiterer Helfer- Suppen am Abend, gedünstetes Gemüse und nicht zu spätes Essen helfen ebenfalls bei der Eingewöhnung.
  • Eine kleine Hilfe aus der Naturheilkunde sind Schüssler Salze: Die Nummer 3 Ferrum phosphoricum sorgt für eine bessere Sauerstoffbindung und holt abends das Yang zum Anker zurück(5 Pastillen abends vor dem Schlafen); die Nummer 7 Magnesium phosphoricum sorgt morgens mit 10 Pastillen in heißem Wasser für einen munteren Start und die Nummer 5 Kalium phosphoricum für den Ausgleich mit 3x 2 Pastillen.

Für einen guten Schlaf, der ein erholtes und munteres Aufstehen ermöglicht, wäre dieser Yofgaflow geeignet:

 

Spruch des Konfuzius- von Friedrich Schiller
Dreifach ist des Raumes Maß:
Rastlos fort ohn Unterlaß
Strebt die Länge, fort ins Weite
Endlos gießet sich die Breite,
Grundlos senkt die Tiefe sich.
Dir ein Bild sind sie gegeben:
Rastlos vorwärts mußt du streben,
Nie ermüdet stille stehn,
Willst du die Vollendung sehn;
Mußt ins Breite dich entfalten,
Soll sich dir die Welt gestalten;
In die Tiefe mußt du steigen,
Soll sich dir das Wesen zeigen.
Nur Beharrung führt zum Ziel,
Nur die Fülle führt zur Klarheit,
Und im Abgrund wohnt die Wahrheit.

…nimm Ihnen die Dramatik

Krisen gehören zum Leben dazu- mal stärker, mal schwächer. Die Kunst ist es, Ihnen die absolute Dramatik zu nehmen. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch- Krankheiten, die das Leben bedrohen, sind keine Krise… das sind Ausnahmesituationen. Krisen sind die alltäglichen Herausforderungen- Trennungen, der Verlust des Arbeitsplatzes, kleine Unfälle ohne bleibende Schäden, die lästernden Kollegen und Kolleginnen… und noch viel mehr- das ist Leben und niemand sagt uns, dass es einfach ist.

Annehmen- Fokussieren- Bewältigen- Stärker werden und manchmal- ja auch aufgeben.

Meine persönliche große Krise hatte ich im Jahr 2003- nach einer verbalen und körperlichen Gewaltbelästigung- ich will es nicht Überfall nennen- war nichts mehr so wie es war- Ängste, Vermeidungstaktiken, Schlafstörungen, Verlustangst- all das fing an, mein Leben zu beherrschen. Auf BurnOut behandelt- völlig daneben- brachte eine REHA nur kurzzeitige Besserung; erst die Therapie/ das Auseinandersetzen mit zwei Therapeuten/-Inn, der/die “ ans Eingemachte gingen “ brachte mich wieder ein ganzes Stück zu mir selbst. Auf einmal begriff ich, dass diese Straftat nur das Ende einer Reihe von Krisen war- die zahlreichen schweren und mittelschweren Sportunfälle, daraus resultierend die Aufgabe des geliebten Kampfsports, die Unzufriedenheit in der Arbeit… all das gipfelte in Unachtsamkeit, Unaufmerksamkeit, Krise. Natürlich habe ich gehadert, mich gefragt warum? Ja warum eigentlich- die Antwort erhielt ich durch das Annehmen und Fokussieren- Weil das Leben nicht berechenbar ist! Ich hatte meine Flexibilität verloren- die Verbindungen zu meinem Holzelemt und zum Erdelement waren mir abhanden gekommen- und…ich wollte es unbedingt alleine schaffen…

Und dann kam das Bewältigen- die Auseinandersetzung mit mir selbst, was ich will, was ich mir vorstelle.

…bringt Dich zu Dir zurück

QiGong und Yoga- besonders Meditation und Pranayama- halfen mir, um die Flexibilät und gleichzeitige Stabilität wieder zurück zubekommen- nicht gleich, nicht mit einem Fingerschnipsen- aber Stück Stück, Monat für Monat und ich gelangte zu der Erkenntnis: „Krisen können Chancen sein, schmerzhaft zwar, aber sie bedeuten nicht das Ende“…

Und eins noch war für mich wichtig- die Erkenntnis, dass Aufgeben durch Einsicht keine Schande ist; Dinge zu akzeptieren, die nicht änderbar sind…

Wichtig wurde für mich das Lernen- jeder hat seine persönlichen Krisen und keine ist schwerer oder leichter… die Herausforderung anzunehmen, ist eine Chance für Veränderung und Neues, vielleicht Besseres.

Manchmal steht das Leben Kopf- es kann so sanft- leicht wie ein wärmender Sommerwind sein, es kann stürmen und uns den Orkan des Herbstes mitten in’s Gesicht pusten, es kann uns aus dem Gleichgewicht bringen:

  • …lerne atmen- die Atmung kann keine schwere Krankheit heilen, aber Pranayama bringt uns zurück zum Ausgleich;

  • …lerne reden- Vertraute, Partner, (echte)Freunde- sind sie gute Zuhörer, dann hast du/haben Sie Verbündete;
  • …Eingeständnis und Akzeptanz
  • …Lernen und Orientieren
  • …Loslassen und Neubeginn

Es sind keine Patentrezepte- diese gibt es nicht- … aber manchmal reicht es, ein Stichwort zu bekommen.

Alle guten Wünsche!!

Yoga und TABATA ?

Wie? Das beisst sich, werden jetzt sicher viele von Euch/ Ihnen denken. Ja- so habe ich auch gedacht, bis ich es probiert habe. Im Yoga gibt es ja auch viele moderne Richtungen, eine ist Power-Yoga, wo es auch ganz schön zur Sache geht… Ashtanga-Stil ist auch nicht ohne; so bin ich auf die Idee gekommen, das TABATA- Prinzip mit Yoga zu verbinden:

  • Generell ist es einfacher eine Sport- Routine für jeden Tag zu bekommen, wenn man bei dem Sport bleibt, den man mag, sehr gerne praktiziert und sehr korrekt ausführen kann- ich liebe Yoga, ich gehe zum Walking- erkennen Sie den Unterschied. Walking ist mehr Pflicht- Yoga die Kür für mich 😉
  • Was bedeutet TABATA? Diese Methode ist nach Professor Izumi Tabata benannt und stellt die Urform des HIIT dar- des Hight Intensive Intervall Training. Es ist eine sehr effektive Trainingsmethode- dabei wechseln sich 20 Sekunden hoher Belastung, gefolgt von 10 Sekunden Pause in acht Runden ab. Eine Einheit dauert somit vier Minuten. Das Training ist extrem intensiv, ersetzt aber in keiner Weise ein regelmäßiges Ausdauertraining- wir sind ja auch keine Profisportler, die, wie in den Studien von Prof. Tabata, extreme Schnelligkeit und Anstrengung bei den Übungen an den Tag gelegt haben.
  • Im Fitnessbereich lässt sich die TABATA/HIIT- Methode aber auch gut in der „leichteren“ Variante für bspw. 10, 15,…30 Minuten umsetzen, indem einige, sehr effektive und extrem korrekt ausgeführte Übungen in intensiven Intervallen(siehe oben) absolviert werden- ich habe es mit den Asanas Adho Mukha Svanasana(herabschauender Hund)- Chaturanga dandasana(Planke); Majariasana(Katze)- Bhujangasana(Kobra) und Majariasana(Katze)- Adho Mukha Svanasana(herabschauender Hund) durchgeführt.

……

  • Mein Tipp- suche Dir/ suchen Sie sich Asanas heraus, die Sie/Du korrekt ausführen können/kannst und verbinde diese zu einem „Flow“; nimm Dir/ nehmen Sie sich vorbereitete Musik(bei verschiedenen Anbietern unter HIIT/Tabata zu finden); wärmen Sie sich/ Du Dich vorher etwas auf(vereinfachter Sonnengruss, Trampolin, Laufen auf der Stelle, Seilspringen…) und dann beginnen Sie im Rhythmus der Musik- die Programme sind so zugeschnitten, dass das Tempo von etwas langsamer(120-128 bpm) bis auf sehr schnell(160-170bpm) gesteigert wird.
  • Wer Probleme mit den Armen, Schultern … hat, kann sich die Wand, einen Stuhl, Tisch, YogaStuhl… zur Hilfe nehmen und daran die Planke und auch die anderen Asanas ausüben.
  • Oberstes Gebot- Gesundheit geht vor; trainieren Sie/trainiere n i e im HIIT wenn Du/Sie nicht gesund sind oder so etwas noch nie gemacht haben/hast!!! Es ist nichts für Neulinge oder Einsteiger; geschweige denn für Menschen mit Grunderkrankungen!

Mein Fazit: Ich habe mich sehr wohlgefühlt, ausgepowert und war trotzdem nach dem Training unglaublich focussiert. Das Training habe ich als sehr intensiv und effektiv empfunden, auch wenn es letztendlich „nur“ 3 Asanas enthielt. Ich kenne das Training bereits mit Liegestütz, Kniebeuge und Seilspringen- mir gefällt es mit den Asanas besser. Für mich war feststellbar, dass ich trotz des hohen Tempos und der relativ hohen Herzfrequenz(mein Alter berücksichtigt lag ich bei 85% meiner maximalen Herzfrequenz), eine gut focussierte Atmung hatte, mein Kopf war frei und ich konnte heute deutlich besser und länger ohne Pause sehr konzentriert arbeiten (subjektive Empfindung). Für alle, die an der Figur basteln 😉 – in 30 Minuten sind locker ca. 300 kcal weg und Muckis bekommt man damit auch!

Es lohnt sich, gerade im täglichen Sport auch einmal andere Wege zu gehen- probieren Sie/ Du es aus!

Die Kraft in der Erdung finden

Es ist immer wieder verblüffend, wie intensiv eine konzentrierte Yogapraxis, in der es „nur“ um eine oder zwei Asanas geht, nachwirken kann. Das ist es- Yoga ist ein Weg zur Wurzel, zu einem Fundament für den Alltag, für einen ruhevollen Geist trotz Anstrengung und Herausforderung.

Wenn ich in der Yogapraxis meinen Focus auf die Bewegungsrichtung der Asana lenke, werde ich feststellen, dass dies deutlich mehr Einfühlungsvermögen, Verständnis für meinen Körper, Tiefgründigkeit, Genauigkeit für eine unvorstellbare Tiefe erfordert.

Ganz besonders eindrucksvoll passierte es mir am Wochenende bei meiner Yogapraxis. Nach einem wundervoll inspirierenden Workshop im iYoga-Rostock wollte ich für mich noch ein bisschen in den Eindrücken verweilen und habe mir „Vrkshasana- den Baum“ vorgenommen- zugegeben eine meiner verbesserungswürdigen Asanas  😉 . Da ich in beiden Sprunggelenken verletzte Bänder habe, ist es eine Herausforderung, diese auf den ersten Blick sehr statische Asana zu bewerkstelligen:

  • Mit Focus und extrem langsamer, konzentrierter Ausführung kommt die Bewegungsrichtung der Übung zum Vorschein- ein Bewegung sowohl nach unten- in die Tiefe; aber auch nach oben- in die Aufrichtung.
  • Alle stehenden Gleichgewichtsübungen geben eine besondere Herausforderung an die körperliche und mentale Balance, sie kräftigen Muskeln und Bänder; in energetischer Sicht fördern sie die Fähigkeit, sich konzentriert, zielorientiert aber auch selbstbestimmt durch das Leben zu „bewegen“.
  • Stehende Asanas mit Focus auf das Gleichgewicht unterstützen uns dabei, das Wechselspiel des Lebens mit einer gewissen Leichtigkeit und doch vorhandenen Stabilität zu meistern
  • Bei diesen Asanas ist es hilfreich sich vor dem inneren Auge Pfähle oder Wurzeln vorzustellen, alles was geeignet ist, sich im Boden zu verankern- gib dem Standbein Zeit, sich eine Position zu suchen, in der es stabil aber leicht und flexibel reagieren, stehen und sich verankern kann. Es soll ruhig spüren, dass es allein für DEIN Gleichgewicht verantwortlich ist.
  • Gehe beim „Baum“ vielleicht nicht sofort und vor allem nicht mit Schwung in die Endposition- stelle dir vor, wie ein Baum anfängt zu wachsen- ganz langsam bilden sich Wurzeln, die kräftiger werden, um dann irgendwann einen großen Baum zu tragen; ganz langsam entfalten sich Äste und Blätter(eingewinkeltes Bein, die Arme und Hände).
  • Erkenne, was eine stehende Gelichgewichtsstellung wirklich ist- deren Stabilität ist ein ständiges Spannungsfeld zwischen Fundament(Wurzel) und Aufrichtung(Verbindung zum Himmel).
  • Konzentriere dich nicht auf das Standbein, konzentriere dich auf den Bereich zwischen Wurzel/Erde und Aufrichtung/Himmel- lass dem Standfuß in Gedanken Wurzeln wachsen- lass den Schultern eine Aufrichtung aus der Mitte und dem Brustbein zuteil werden und lass dieses Spannungsfeld zwischen Erde und Himmel zu- dann gewinnst Du für Dich DEINE Stabilität.
  • Eine weitere Asana für diese Stabilität im Leben ist Krieger 3(Virabhadrasana 3- letzte Übung auf dem Bild)- hier geht es zwar nicht um die Ausrichtung nach oben; es geht aber um Stabilität im Fundament und im ganzen Körper – die Integration der Gliedmaßen zu einem balancierten Ganzen- Krieger 3 ist förderlich für Stärke, Stabilität und Konzentration , für die Verbesserung von Balance und Gedächtnis.

Erkenne für Dich, dass eine konzentrierte und langsame Ausführung in Verbindung mit Pranayama Dich weiter bringen kann, als schnell und unkonzentriert ausgeführte- zum Teil akrobatische- Übungen.

Nächste Woche geht es um Aus- und Aufrichtung- seid gespannt und danke für Euer Interesse- Namaste!

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