Eiweiß

SUSHI- eine gesunde Wahl…

für die Ernährung, wenn Einiges beachtet wird- dazu gleich mehr.

Ich liebe Sushi- es ist für mich Liebe auf den ersten Biss 😉 gewesen, als ich diese aus Japan stammende Variante einer Mahlzeit das erste Mal in einem Japanischen Restaurant in Berlin gegessen habe. Fasziniert hat mich diese Frische der Zutaten, die Art der Zubereitung und auch die Varianten der Saucen, der typischen Meerrettichcreme und dem eingelegten Ingwer. Auch heute noch greife ich einmal in der Woche- meistens am Freitag- zum Sushi- frisch zubereitet, mit guten, frischen Zutaten und in vielen Varianten mit:

  • natürlich gutem Sushi-Reis,
  • frischem Lachs
  • Avocado
  • Gurke
  • frischem Thunfisch
  • den typischen Algenblättern

Die Saucen und die Meerrettichcreme habe ich zu Hause, ebenso den eingelegten Ingwer. Ich weiß, dass das Sushi-Restaurant, in dem ich bestelle, nur frische und zertifizierte Zutaten verwendet- das ist mir sehr wichtig- nur dann kann Sushi auch als gesund betrachtet werden:

  • …wie eben geschrieben, achtet auf frische und zertifizierte Zutaten; der Reis muss nicht zwingend aus Japan stammen, er sollte allerdings aus einer Bio-Produktion kommen;
  • …die Saucen und auch die Meerretichpaste sollten ebenfalls ein Bio-Zertifikat haben; noch besser aus der hauseigenen Herstellung stammen;

Was macht Sushi zur gesunden Mahlzeit?

  • Reis-…in Bio-Qualität- generell besteht er aus komplexen Kohlenhydraten, nährt das Qi, leitet Hitze aus, baut Blut auf; er hat eine positive Wirkung auf die Meridiane Magen, Milz, Lunge und Dickdarm, ist neutral vom Temperaturverhalten und süß im Geschmack- hat indirekt auch auf die Leber einen positiven Einfluss, da er entgiftend wirkt.
  • Fisch-…in zertifizierter Qualität- generell ein hervorragender Eiweißlieferant mit besser verdaulichem Eiweiß als im Fleisch; Lachs bspw. ist vom Temperaturverhalten her neutral, süß im Geschmack, wirkt positiv auf die Meridiane Leber, Milz und Nieren; tonisiert Blut, Qi und Yang- aber auch das Yin der Nieren; entgiftet den Körper durch die Ausleitung von Hitze und Toxinen und transformiert Schleim/leitet Nässe aus- aus westlicher Sicht enthält er auf 100 Gramm 20 Gramm Eiweiß, alle B-Vitamine, Tryptophan, Arginin, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin K, Vitamin D, Linolsäure, alle Spurenelemente und Eisen; beim Thunfisch ist es ähnlich, auch in der Wirkung aus westlicher Sicht- neutral vom Temperaturverhalten, im Geschmack süss, auf die Funktionskreise Magen, Milz, Niere, Leber und Herz wirkend- ebenfalls ein hervorragendes Lebensmittel, wenn er aus dem Handfang stammt… Der Fisch und auch alle anderen Zutaten machen Sushi interessant für alle Sportler- es ist ein perfektes Essen nach dem Training, da gutes Sushi leicht verfügbares/verdauliches Eiweiß enthält!!
  • Algen-…in zertifizierter Qualität; sind kühl vom Temperaturverhalten und im Geschmack salzig; wirken positiv auf die Funktionskreise Gedärme, Leber, Lunge, Magen, Milz und Nieren- sie transformieren durch das Salzige wie kaum ein anderes Lebensmittel Schleim, tonisieren Blut Xue, Yin und Qi, leiten Hitze/Toxine und Nässe aus; auch aus westlicher Sicht sind Algen in der Ernährungsmedizin sehr angesehen als Lieferant von Jod und allen anderen Spurenelementen, Vitaminen und als Proteinquelle mit leicht verdaulichen Proteinen;
  • Gemüse-… in Bio-Qualität; sauer vergoren oder frisch macht es das Sushi zur vollkommenen Mahlzeit; Gemüse liefert Ballsatstoffe, Vitamine, Spurenelemente, komplexe Kohlenhydrate und ist die perfekte Ergänzung zu Fisch und Reis…zu den einzelnen Gemüsesorten findet Ihr hier auf meinem Blug bereits zahlreiche Artikel(Stichworte Avocado, Gurke…); die Varianten mit sauer vergorenem Gemüse wirken besonders gut zur Regeneration der Darmflora. Gemüse generell ist eher neutral bis frisch-kühl vom Temperaturverhalten; wirkt positiv auf alle Funktionskreise und stellt ein Tonikum für Qi, Blut und Jing(Yin-Yang) dar.
  • Wasabi oder Meerrettich-… ist heiss vom Temperaturverhalten und im Geschmack scharf, wirkt auf die Funktionskreise Lunge, Magen, Gedärme und Blase- im Sushi gleicht er der kühlenden Elemente aus, wärmt das Innere und sorgt so dafür, dass auch Menschen mit einer Qi-Schwäche Sushi in Maßen als bekömmlich empfinden bzw. vertragen- er ist ein wunderbares Nahrungsmittel, wenn es darum geht, Wärme in den Körper zu bekommen, Nässe auszuleiten, Schleim zum Beispiel aus den Bronchien zu eleminieren, Nässe aus dem unteren Jiao auszuleiten oder das Yang zu stützen. Die Paste kann man leicht selbst herstellen- das Rezept dazu findet Ihr weiter unten.
  • Ingwer-… zum Sushi heiß er GARI… Ingwer ist generell wärmend und wirkt auf die Meridiane Milz, Magen, Lungen, Herz, Uterus und Gedärm; zusätzlich zu den ähnlichen Wirkungen wie beim Meerrettich- nur nicht ganz so heiß- bewegt er das Qi- wichtig beim Sushi, um durch die rohen Zutaten keine Qi-Stase zu bekommen und gleichzeitig die stark entgiftende Funktionalität des Ingwers zu nutzen; Ingwer ist ein zuverlässiges Mittel, um Fischvergiftungen vorzubeugen- daher überall, wenn roher Fisch oder auch Meeresfrüchte konsumiert werden, Ingwer in frischer Form bzw. eingelegt dazu essen!!!
  • Sojasauce-…in Bio-Qualität zum Beispiel von ARCHE(unbezahlte Werbung) zu bekommen; Shoyou oder Tamari; neutral vom Temperaturverhalten und im Geschmack salzig wirken beide Sorten auf die Funktionskreise Milz, Magen, Gedärme, Nieren, Leber und Herz- tonisieren Yin, Qi und Blut, leiten sowohl toxische Hitze als auch Yin-Mangel-Hitze aus und lösen Schleim auf- immer maßvoll nehmen!!! Das Salzige bewirkt besonders in der Ernährungstherapie bei Geschwülsten jeglicher Art eine positive Wirkung- daher gehört Sojasauce in Maßen auch auf den Speiseplan bei Krebserkrankungen und zur Prophylaxe vor Rezidiven; aber auch zur Hypertonie-Prophylaxe(Schleim-Hypertonie).

Rezepte für Ingwer und Soyasauce…

Ingwer:

  • 400 g frischen Bio- Ingwer, 200 ml Reisessig (erhältst du im gut sortierten Supermarkt und im Asiamarkt), 4 EL Rohrohr-Zucker, 2 TL Salz(Bio-Steinsalz und ohne Zusatz von Jod!!)
  • Bio-Ingwer gut waschen(Gemüsebürste) und in dünne Streifen hobeln(Gemüsehobel); dann auf einem tiefen Teller ausbreiten und mit dem Salz bestreuen- eine Stunde ziehen lassen;
  • Reisessig und Zucker in einer Pfanne bei mittlerer Hitze, kurz aufkochen und dann ohne Hitze durchziehen lassen;
  • den Ingwer in etwas kochendem Wasser blanchieren, dann abtropfen lassen und in saubere Schraubgläser füllen…
  • das Reisessig-Zucker-Gemisch über den Ingwer füllen- dann die Gläser gut verschrauben(ich nehme immer ganz kleine Gläser, die ich bis zum Rand befüllen kan/ etwa 20-50 Gramm-Gläser) und etwa eine Woche an einem dunklen Ort gut durchziehen lassen; immer mal wieder aufschütteln…
  • …nach einer Woche ist der eingelegte Ingwer gut durchgezogen und entfaltet seine Wirkung 🙂 🙂 ; er ist verschlossen und dunkel gestellt etwa 4-6 Monate haltbar
  • Wer möchte, gibt auch noch Gewürze, etwas Zwiebel oder Knoblauch und Limone dazu- auch eine sehr leckere Variante…

Sojasauce:

  • Vorab- für die Sojasauce in Eigenherstellung benötigt Ihr Zeit und Geduld- eine gute Variante zum Üben, gerade wenn Du eher der Schnell-Typ bist 😉
  • 4 Tassen Sojabohnen, 4 Tassen Weizenmehl
  • Koji-Starter(Bio-Laden oder über entsprechende Anbieter)
  • 3,8 Liter Wasser, 3,5 Tassen Salz

…und jetzt geht es an die Zubereitung…

  • Sojabohnen zuerst von der Schote entfernen und unter kaltem Wasser waschen, für 24 Stunden in 5 Liter Wasser einweichen; danach das Wasser abgießen und in etwa 3 Liter Wasser zum Kochen bringen und bei wenig Hitze etwa 5 Stunden köcheln- ggf. immer etwas Wasser dazu geben; danach die weichen Kochbohnen gut zerdrücken;
  •  Masse mit vier Tassen Weizenmehl zu einem Teig verrühren;
  • nach em Abkühlen Koji Starter dazu geben;
  • Der Teig wird in ein Fermentiergefäß gegeben- maximal 5 cm hoch;
  • 3,5 Tassen Salz in vier Litern Wasser auflösen und die Koji-Masse mit der Salzlösung mischen;
  • gleichmäßige Furchen in den Teig ziehen und dann zwei Tage an einem warmen Ort mit hoher Luftfeuchtigkeit ruhen lassen…
  • …der Fermentierungsprozess beginnt- Mischung einmal täglich umrühren- im Prozess der Fermentierung entsteht ein markanter Geruch- die Fermentierungsgefäße gut abdecken- mit einem beschwerten Teller bspw. oder gleich Fermentierungsgläser nutzen 😉
  • …später nur einmal pro Woche die Mischung umrühren und das für die nächsten sechs bis zwölf Monate- damit entwickelt sich das einzigartige Aroma der Sojasoße.
  • Die fertige Soße dann nur noch absieben und auf 80 Grad Celsius für etwa 20 Minuten in einem Topf erhitzen- die „Pasteurisierung“ verhindert unerwünschte Bakterien in dieser selbst hergestellten Sojasoße.

Wem das zu langwierig ist, der kann bei verschiedenen Anbietern auch Sojasauce in Bio-Qualität kaufen.

Vielleicht noch ein Hinweis: Sushi muss nicht zwingend im Restaurant gekauft werden, auch in Supermärkten gibt es Sushi in Bio-Qualität als Zertifikat für eine gute Qualität. Ich selbst kombiniere- bin halt eher der Hitze-Typ- Sushi auch gerne mit Ruccola oder einem Salat der Saison, trinke aber immer einen schwachen Ingwertee dazu.

Industriell hergestelltes Sushi aus dem Frost oder auch frisch sollte nicht konsumiert werden- es enthält Farb- und Konservierungsstoffe wie auch Geschmacksverstärker und Glutamat. Außerdem ist die Herkunft und Qualität der Zutaten fragwürdig.

Lieber maßvoll und seltener, aber dafür von guter Qualität- dann ist Sushi ein gesundes „FastFood“ und bekommt Körper und Seele- denn Sushi-Essen ist eine Form der Meditation 🙂

Alles Liebe- Eure Kira

Kakao…hmmm

Wer mag ihn/sie nicht- Kakao oder gute Schokolade? Eine kleine Sünde , die aber durchaus gesund sein kann:

  • Maßvoll und in der richtigen Zusammensetzung hat Schokolade positive Wirkungen auf den Körper. Das liegt an dem guten Kakao, der z.B. in einer Schokolade mit mehr als 70% Kakaoanteil enthalten ist. Diese Sorten haben sehr wenig Zucker in sich, dafür um so mehr von den guten Eigenschaften des Kakao(Bio).
  • In meiner Erinnerung war es immer ein Fest für die Sinne und den Gaumen, wenn meine Oma den guten Kakao aus dem Schrank nahm, diesen mit viel Vanille, etwas Zimt und Zucker, Sahne und Milch und v i e l Liebe Sonntags zur Nachmittagszeit für uns Kinder zubereitet hat. Heute koche ich ihn selbst:

Rezept für die Sinne und zum Wärmen:

  • 300 ml Mandeldrink oder Milch(Bio, Vollmilch) in einem Topf erhitzen, dann jeweils eine Messerspitze Zimt und Vanille, zwei Esslöffel guten Kakao(Bio) und einen Teelöffel Kakaonibs dazu geben und kurz aufkochen lassen, gut mit dem Schneebesen umrühren; etwas abkühlen lassen und vor dem Trinken mit etwas Rohrohrzucker oder Birkenzucker süßen; nehmt Ihr noch etwa einen Esslöffel Stärke verrührt in etwas kalter Milch oder Mandeldrink dazu und rührt es in den fertigen heißen Kakao, dann wird es ein leckerer Schokopudding(nur kurz aufkochen) 😉 und Ihr habt eine lecker- gesunde Nascherei

Kakao aus Sicht der TCM:

  • Kakao ist vom Temperaturverhalten eher warm, hat einen bitteren Geschmack und wirkt daher positiv auf die Funktionskreise Magen, Herz, Blase und Niere.
  • Dank seiner Inhaltsstoffe kann er zum Aufbau von Qi und Blut, zum Bewegen von Blut, zur Beruhigung von Shen(Geist- Herz) aber auch zum Ausleiten von Nässe/Feuchtigkeit in Verbindung mit Hitze genutzt werden.
  • Kakao senkt in Maßen Bluthochdruck und den LDL-Cholesterinspiegel, sorgt für eine bessere Wundheilung bei Nässe-Hitze; wirkt gegen Appetitlosigkeit und baut das Qi von Magen und Herz auf- er ist ein „Seelentröster“ im wahrsten Sinn des Wortes.

Was ist nun drin in diesen Samen eines zu den Malvengewächsen gehörenden Strauch’s? Was macht ihn zu einem natürlichen Therapeutikum bei Erschöpfung, Appetitlösigkeit, Melancholie…?

  • Kakao enthält ca. 54 % Kakaobutter, 11.5 % Eiweiß, 9 % Cellulose, 7.5 % Stärke und Pentosane, 6 % Gerbstoffe (z.B.: Tannin) und farbgebende Bestandteile, 5 % Wasser, 2.6 % Mineralstoffe und Salze, 2 % organische Säuren und Geschmackstoffe, 1.2 % Theobromin, 1 % verschiedene Zucker, 0.2 % Koffein und noch ca. weitere 300 aktive Substanzen wie Anandamid, Arginin, Dopamin (Neurotransmitter), Epicatechin (Antioxidantien), Histamin, Magnesium, Serotonin (Neurotransmitter), Tryptophan (dient dem Körper u.a. als Vorstufe für Serotonin), Phenylethylamin, Polyphenole (Antioxidanz), Tyramin und Salsolinol sowie Flavonoide( Quelle: therapeutika.ch)
  • Durch den Eiweißgehalt und die enthaltenen positiven Substanzen ist ein Kakao wie oben zubereitet ein natürliches Mittel zur Regeneration nach anstrengender Arbeit, bei Erschöpfung und auch nach dem Training. Der Körper erholt sich relativ schnell und durch die wärmende Wirkung des Kakao’s regenerieren die Muskeln deutlich schneller. Positiv ist auch, dass durch den Kakao der gewünschte „Nachbrenneffekt“ anhält und somit den Stoffwechsel positiv beeinflusst.
  • Gute Nachricht- in Maßen Kakao bremst den Heißhunger auf Süßes, denn die Bitterstoffe wirken positiv auf die Leber und somit hat „Süßhunger“ keine Chance 🙂

Also kein schlechtes Gewissen bei Kakao oder Schokolade mit viel Kakao- „… die Dosis macht das Gift“

 

Proteine zum Frühstück…

… sind wichtig- aber wie zuführen, wenn es nicht immer tierische Eiweiße oder die mit Zusatzstoffen und Zucker versetzten(verseuchten)Pülverchen aus der Dose sein sollen??

Die Lösung liegt wie immer sehr nah- man nehme Haferflocken und Mandelprotein(Bio, als Pulver von verschiedenen Anbietern in Bioqualität und rein zu bekommen).

Rezept:

  • zwei Eier(klein- ha 🙂 🙂 , doch ein bisschen tierisches Eiweiß, Sie können auch Mandelmus nehmen, dann 3 Esslöffel), Haferflocken(30-40 Gramm), Mandelproteinpulver(10 Gramm), echtes Vanillepulver, Zimt, etwas Galgant(eine Messerspitze) und einen halben Teelöffel Rohrohrzucker mit dem Pürierstab gut durchmixen, vorher das Ei und die Gewürze+Zucker mit dem Schneebesen schaumig schlagen, die beschichtete Pfanne ohne Fett etwas vorwärmen und dann die Masse in die Pfanne geben- Achtung! die Seite bräunt schnell- bei mittlerer Hitze von beiden Seiten abbacken(oder man nimmt das Waffeleisen 😉 ), dann den Puffer auf einen Teller geben und die gewürfelten Äpfel in der noch heißen Pfanne anschwenken(ohne Fett)- wenn sie leicht glasig werden über den Puffer geben, das Ganze mit Ahornsirup überträufeln(ein Esslöffel) und…hmmm genießen! Dazu passt ein milder Kaffee mit Kardamom und Mandeldrink oder ein guter Frühstückstee mit Fenchel, Süßholz und Gojibeeren.
  • Dieses Frühstück ist besonders auch für Sportler geeignet, da es etwa 28- 35 Gramm Eiweiß enthält, und so den Muskelaufbau und die Kraft fördert!

Wirkung gemäß TCM:

  • Haferflocken/Hafer generell… sind süß, leicht bitter und wirken auf die Meridiane Milz, Magen, indirekt auf Lunge, Herz, Niere und die Därme- sie tonisieren Qi, besonders auch das WeiQi(Abwehr-Qi, Immunsystem), leiten Feuchtigkeit aus und wirken aufbauend, kräftigend, stoppen mit Wasser gekocht Durchfall, aber können auch Verstopfung durch feuchte-Hitze lösen…
  • …wirken auf den Geist- beruhigend und schlaffördernd, wenn man sie abends als leichten Hafer-Wasser-Brei isst,
  • …tonisieren das Yin, leiten Toxine und Hitze aus der Blutschicht aus…
  • … sind eins der am stärksten Qi tonisierend wirkenden Nahrungsmittel,
  • über Äpfel, Mandeln, eier und die Gewürze habe ich hier auf meiner Seite schon mehrfach geschrieben- suchen Sie doch einmal Interessantes für Sie heraus!!!

Ich wünsche gutes Gelingen und dann ein kraftvolles Frühstück!!! Übrigens- ein warmes Frühstück mit Eiweissanteil verhindert Heißhungerattacken!

Wieviel Eiweiß braucht der Mensch?

In der Ernährungslehre der CM wird nicht nach den bekannten Makronährstoffen unterschieden, sondern nach dem Temperaturverhalten und der Zuordnung zum Geschmack und den Meridianen. Allerdings ist es mir Heilpraktikerin und ganzheitliche Ernährungsberaterin wichtig, dass meine Patienten in puncto Ernährung auf der Höhe sind und auch über die Makronährstoffe informiert werden- daher heute mal einige Informationen zum Eiweiß:

  • Vergessen Sie irgendwelche Diäten- Ernährungsumstellung ist das Zauberwort und Eiweiße sind dabei besonders wichtig. Sicher kennen einige von Ihnen die Sendung des NDR „die Ernährungs-Docs“- Ernährungsmediziner mit einer gesunden Einstellung zur Ernährungstherapie holen diese aus der verstaubten Ecke und verordnen- ähnlich wie bei einer Behandlung in der CM- den Patienten Ernährungsumstellungen zur Genesung.
  • Gerade in den letzten 5 Jahren hat die Forschung auf dem Gebiet der Ernährungsmedizin zahlreiche neue Erkenntnisse untermauert. Wir benötigen Eiweiß, um gesund und auch einigermaßen schlank zu bleiben- als Faustformel gilt 1 Gramm Eiweiß/ Kilogramm Körpergewicht(Normalgewicht) oder man rechnet Körpergröße(der Person) hoch 2(also Körpergrößex Körpergröße) x 25(der höchste vertretbare normale BMI) und hat den  konkreten Eiweißbedarf für sich errechnet, bspw.: (1,65 x 1,65)x 25= 68,06 Gramm Eiweiß / Tag
  • Dabei ist aber zu beachten, dass das Ergebnis so aufgeteilt werden muss, das maximal 35 Gramm Eiweiß/ Mahlzeit aufgenommen werden. Alles was darüber liegt kann der Körper nicht vernünftig verwerten und ist teuer erkauftes Hüftgold 😉 – also, das T-Bone-Steak schmeckt zwar, hat aber bei einer Ernährungsumstellung nichts zu suchen
  • Eiweiß ist nicht gleich Eiweiß- der Mix aus tierischen und pflanzlichen Proteinen macht es- also nicht nur Fleisch sondern in erster Linie Mandel- und/ oder Hanfprotein, Kerne(Mandeln…), Linsen, Erbsen, Bohnen und Vollkorngetreide versorgen uns mit hochwertigem Protein und… wer gesund ist und nur ein- bis zweimal Fleisch/ Woche isst, der darf auch ruhig mal ein Ei mehr nehmen. Eier werden zu unrecht als Cholesterinbomben verschrien. Ist der Fettstoffechsel in Ordnung, dann nehmen Sie ruhig ein Ei mehr. Neu entdeckt- weil in Maßen auch aus Sicht der CM gesund- habe ich Skyr pur. Der ist gerade abends oder jetzt im Sommer herrlich erfrischend und mit Blaubeeren oder selbst gekochter Roter Grütze ein echer Genuss- dazu fettarm und richtig voll mit verwertbarem Protein.
  • Wichtig auch zu wissen- nur Eiweiß ist auch nicht gut- da haben unsere Nieren ganz schön dran zu knabbern- also der Tagesbedarf an Eiweiß sollte nicht dauerhaft überschritten werden, sonst können die Nieren geschädigt werden.

Hier noch eines meiner Lieblings- Frühstücksrezepte- Apfel/ oder Birnen- Zimt-Softies:

  • Sie benötigen einen Apfel oder eine Birne- es können auch Beerenfrüchte genommen werden, die sollten aber nicht zu saftig sein, 1 Ei, 25 Gramm Magerquark, 1 Messerspitze Backpulver(Weinstein), nach Geschmack Zimt, Piment und Vanille, Birkenzucker oder Honig(1 Teelöffel)- das Eiweiß aufschlagen, bis es richtig gut fest ist, dann zur Seite stellen, die restlichen Zutaten gut zusammen rühren, ganz zum Schluss die Früchte(Beeren ganz, Apfel oder Birne würfeln)  und das feste Eiweiß langsam unter rühren- das Eigelb sollte auch schön cremig geschlagen werden… dann ein Backblech mit Backpapier auslegen, von der Ei-Früchte-Masse mit einem großen Löffel „Häufchen“ auf das Backpapier geben und leicht auseinander streichen(kleine Fladen), die Backzeit bei vorgeheiztem Ofen(170 Grad) beträgt ca. 10 bis 15 Minuten— in der Zeit kann man sich fertig machen— und dann …richtig genießen:

Ich „schmore“ die Äpfel/ Birnen noch leicht in einer beschichteten Pfanne ohne Fett an- dann passt es auch gut zum Aufbau der Mitte.

 

Tipps für das Ausdauertraining

Über die Notwendigkeit der Bewegung für Gesundheit und Gewichtsoptimierung habe ich ja schon mehrfach den einen oder anderen Beitrag gebracht- hier kommen nun einige nützliche Hinweise:

  • Trinken- aber richtig- Sport lässt den Schweiß fließen, auch wenn man es selbst gar nicht so empfindet. Deshalb erhöht sich der Flüssigkeitsbedarf von 2 Liter täglich auf ca. 3 Liter täglich. Sportdrinks sind für den Freizeitsportler und auch ambitionierten Ausdauersportler dabei völlig unnötig- es reicht eine Saftschorle im Mischungsverhältniss von einem Teil Saft zu drei Teilen Wasser. Währed des Trainings sollte stilles Wasser getrunken werden, besser noch abgekochtes, lauwarmes Wasser mit etwas Ingwer.
  • Die Zeit ist rum- Sind Ihre Laufschuhe, Walkingschuhe oder speziellen Sportschuhe noch o.k. Trainingsschuhe sollten je nach Körpergewicht und Belastung durch den Untergrund etwa nach 700 bis 800 Kilometern gewechselt werden. Dabei zählt auch das Gehen zur Arbeit, wenn Sie dazu Walking- oder Laufschuhe tragen. Allerhöchste Zeit zum Wechsel wird es, wenn der Abrieb an der Sohle deutlich zuspüren ist oder das Gefühlt für einen sicheren Halt verloren geht.
  • Nur mit- … Pulsmesser. Brauch ich nicht sagen jetzt einige. Sicher, man kann den Puls auch herkömmlich messen, aber für ein optimales Training bietet dieses mittlerweile schon recht günstige Gerät eine vernünftige Übersicht zum Trainingspuls, den Trainingszeiten und für manchen nicht unerheblich- die verbrauchten Joule/ Kalorien. Für Trainierende mit gesundheitlichen Einschränkungen- Hypertonie, Herzerkrankungen, starkem Übergewicht. ist ein Pulsmesser ein notwendiges Zubehör. Generell lassen sich mit diesem Gerät Überlastungen vermeiden, natürlich nur, wenn die optimalen Trainingspulse eingegeben und gespeichert werden. Wer jetzt keinen Pulsmesser kaufen möchte- die Faustformel für Männer lautet 220- Lebensalter und davon 80%, für Frauen 226- Lebensalter und davon 80%- aber das gilt nur für Gesunde und Freizeitsportler. Also besser „mit“!
  • Was macht Dein Bauch? Ja, richtig, die Bauchmuskeln spielen beim Ausdauertraining eine wesentliche Rolle. Ein gut trainierter Bauch, aber auch gute Rückenmuskeln entlasten beim Training die Wirbelsäule. Mit trainierten Bauchmuskeln lassen sich die Beine deutlich höher anheben, damit werden dann auch die Schritte größer und die Lauf- bzw. Walkingleistung lässt sich steigern. Es muss ja nicht gleich ein „Waschbrett“ werden. Trainieren Sie nach dem Ausdauertraining oder als Trainingseinlage ruhig den Bauch: Liegestütze oder Klimmzüge aus dem Schräghang für draußen, ein „kleines“ Bauchworkout im Raum mit Crunches, Liegestützen oder einer statischen Übung(Armstütz) sorgen für fitte Bauch- und Rückenmuskeln.
  • Vor oder nach dem Essen? Ja, da streiten sich die Geister. Fakt ist, mit vollem Bauch sollte nie trainiert werden, egal ob Ausdauer oder Kraft. Aus meiner Erfahrung ist ein Ausdauertraining vor dem Frühstück sehr effektiv wirksam auf den Fettstoffwechsel. Dabei sollte die Trainingseinheit maximal zwischen 30 und 40 Minuten liegen. Allerdings kann vor der Ausdauer- bzw. Sporteinheit- ca. 30- 45 Minuten- eine leichte, kleine Mahlzeit genommen werden- eine kleine Banane und etwas Saftschorle(siehe oben) sind o.k.
  • Zwiebelprinzip- was im Winter oder bei schlechtem Wetter gilt, sollte auch beim Ausdauertraining beachtet werden. Wichtig ist Funktionswäsche- das gute , alte Baumwollshirt lässt den Schweiß auf der Haut und damt kühlt man zu schnell aus.Zu dick muss man sich aber auch nicht anziehen, zu Beginn ist ein wenig frösteln o.k., beim Training wird es schon warm. Kopfbedeckung ist aber generell nötig, im Winter verhindert diese das Auskühlen über den Kopf , natürlich auch im Sommer- da schützt sie aber auch vor zu viel Sonne und verhindert, dass Schweiß in die Augen läuft.
  • Laufschule- ja, die gute alte Laufschule aus dem Schulunterricht gehört wenigstens einmal/ Trainingswoche mit in den Ablauf-rückwärts, Knie heben, Trippeln, Kreuzlauf… alle diese Bewegungen effektivieren das Training und beim Walking absolviert man die Übungen eben im Gehen, das trifft auch für übergewichtige Sportler zu.
  • Intervalle- ja gerne- das Intervalltraining bringt Abwechslung und so ganz nebenbei steigern sich Leistung und wenn gewollt auch der Kalorienverbrauch. Für Anfänger reichen drei Intervalle/ Einheit, Fortgeschrittene dürfen dann bis auf acht steigern. Die Intervalle liegen zwischen 30 Sekunden und dann ggf. auch bei drei Minuten/ Trainingszustand.
  • Ernährung- Mythos Kohlenhydrate hält sich ja hartnäckig. Für eine optimale Ernährung im Ausdauertraining ist kein erhöhter Kohlenhydratbedarf nötig, optimal sind 15-30% Kohlenhydrate, 20 bis 40% Eiweiß und der Rest sollte aus Gemüse bestehen. Also nix mit Nudelpartys. Übrigens Fisch ist einfach optimal für Sportler generell aber besonders auch für Ausdauersportler. Omega- 3- Fettsäuren können, wenn diese regelmäßig konsumiert werden(Fisch, Sonnenblumenkerne, Nüsse und Kerne), das Lungenvolumen positiv beeinflussen und die Lungenfunktion bis zu ca. 60% steigern(Studie Indiana University USA). Das optimale Ernährungsprogramm können Sie in meiner Praxis erfragen- ich erstelle Ihnen gerne Ihren Plan. Nahrungsmittel wie Dinkel, grünes und weißes Gemüse, in Maßen rotes, oranges Gemüse, in Maßen Obst, 2x in der Woche Fleisch und Fisch, Eier in Maßen,  Kerne, Nüsse und Mandeln sorgen für eine gute Versorgung. Verzichten Sie auf Weißmehl/ Weißmehlprodukte, Weißzucker und Fertignahrung, dann können Sie selbst über die Nahrung Ihr Training optimieren. Ach ja, Eiweiß ist wichtig, aber bitte naturell und nicht mit Shakes…, damit verdienen nur die Hersteller und Studios.
  • Strecke wechsel dich! Trainieren Sie Ihre Ausdauer in unterschiedlichem Gelände, probieren Sie auch immer mal wieder andere Strecken aus oder wechseln Sie zwischenzeitlich mal ins Schwimmen/ Radfahren- das puscht zusätzlich, setzt andere Reize und das Training wird nie langweilig.
  • Last but not liest- das Dehnen- modern Stretching- gehört zum Abschluss des Ausdauertraings dazu. In der Praxis erlebe ich es täglich, dass Sportler mit Verletzungen oder einem schmerzenden Rücken zur Behandlung kommen. Bei der Untersuchung stellt sich dann heraus, dass die Muskeln der Beine verkürzt sind. Die Dehnübungen sind wichtig, um die Muskeln und Bänder elastisch zu halten. Übungen können Sie im Internet abrufen oder Sie sprechen mich für ein gezieltes Dehnen bei der nächsten Konsultation an.

Viel Spass und Erfolg beim Training!

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