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Mandeln… die Kraft im Kern oder doch nicht?

Hallo an Dich und liebe Grüße zum Ostermontag… gab es in Deinem Osternest auch die gesunden Kerne wie Mandeln und Cashew?

Für eine Vielzahl von uns Menschen sind diese Kerne tatsächlich gesund- maßvoll in die Ernährung integriert liefern sie wertvolle Fette, Eiweiß und eine Vielzahl von Mikronährstoffen.

ABER… was ist mit den Menschen, die darauf reagieren- und dazu kann ich Dir sowohl aus Sicht der modernen Dermatologie als auch der chinesischen Medizin folgendes berichten:

Mandeln gelten sowohl aus Sicht der Dermatologie (indirekt über Nährstoffe) als auch der Chinesischen Medizin (CM) als besonders wertvoll für die Haut. Ihre Wirkung entsteht durch eine Kombination aus entzündungshemmenden, nährenden und regulierenden Eigenschaften.

Mandeln- kleine Kraftpakete

Dermatologische Perspektive:

1. Essenzielle Fettsäuren für die Hautbarriere
Mandeln enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, insbesondere Omega‑9. Diese stärken die Lipidbarriere der Haut, was entscheidend ist bei:

  • trockener Haut
  • Neurodermitis
  • gestörter Hautschutzfunktion

Eine stabile Hautbarriere reduziert Feuchtigkeitsverlust und schützt vor Reizstoffen.

2. Vitamin E als Antioxidans
Mandeln sind reich an Vitamin E, das:

  • freie Radikale neutralisiert
  • Hautalterung verlangsamt
  • entzündliche Prozesse (z. B. bei Akne) abschwächen kann

3. Zink und Biotin für Regeneration
Diese Mikronährstoffe unterstützen:

  • Wundheilung
  • Zellneubildung
  • Talgregulation

Dieser Fakt ist besonders relevant bei unreiner Haut oder Akne.

4. Blutzuckerregulation
Mandeln stabilisieren den Blutzucker. Schwankungen im Insulinspiegel können Akne und entzündliche Hautprobleme verstärken – Mandeln wirken hier indirekt regulierend.

Mandeldrink/ Mandelöl

Perspektive CM

Gemäß der CM werden Mandeln (insbesondere süße Mandeln, Xing Ren) folgendermaßen eingeordnet:

1. Befeuchten die Lunge → nähren die Haut
In der CM gilt: Die Lunge kontrolliert die Haut.
Mandeln:

  • befeuchten die Lunge
  • lindern Trockenheit
  • verbessern trockene, schuppige Haut

2. Nähren Yin und Säfte
Bei Hautproblemen durch „Yin-Mangel“ (z. B. trockene, empfindliche Haut, frühzeitige Falten) wirken Mandeln:

  • aufbauend
  • kühlend
  • regenerierend

3. Reduzieren innere Trockenheit und Hitze
Bei Zuständen wie:

  • entzündlicher Akne
  • geröteter Haut
  • Hitzezeichen

…können Mandeln helfen, das Gleichgewicht wiederherzustellen.

4. Unterstützen den Darm (Feuchtigkeit und Stuhlgang)
Gemäß der komplexen Sichtweise in der CM besteht ein enger Zusammenhang zwischen Darm und Haut. Mandeln fördern:

  • sanfte Befeuchtung des Darms
  • bessere Ausscheidung

Das kann Hautunreinheiten positiv beeinflussen.

Mandeldrink und Beeren- Power für die Haut

Wann Mandeln besonders sinnvoll sind: bei…

  • trockener, schuppiger Haut
  • empfindlicher oder gereizter Haut
  • leichter bis moderater Akne (nicht entzündlich-exzessiv)
  • Hautalterung
  • Hautproblemen durch Stress oder Erschöpfung

Wann Vorsicht sinnvoll ist:

  • bei starker Akne mit viel „Hitze“ (entzündlich, eitrig) nur in Maßen
  • bei Nussallergien selbstverständlich vermeiden- hier spielt das Eiweiß eine besondere Rolle- mehr dazu weiter unten…
  • Bittermandeln sind nicht für den Verzehr geeignet, da sie einen hohen Anteil an Blausäure enthalten

Mandeln sind kein „Wundermittel“, aber eine der effektivsten natürlichen Ergänzungen für die Haut, weil sie gleichzeitig Barriere, Entzündungsregulation und Zellschutz unterstützen. Gemäß CM verstärken sie zusätzlich die Befeuchtung und das energetische Gleichgewicht beim Pathogen „Trockenheit“, was sie besonders bei trockenen und stressbedingten Hautproblemen wertvoll macht.

UND jetzt schauen wir uns den Aspekt Eiweißverbindung- Allergie- negative Aspekte näher an:

Botanisch sind Mandeln zwar Samen (Kerne einer Steinfrucht), aber für das Immunsystem zählt nicht die botanische Kategorie, sondern die Eiweißstruktur:

Warum Mandeln trotzdem Allergien auslösen können?

Dinkel-Mandeldrink ganz einfach selbst hergestellt

1. Allergien sind Reaktionen auf Protein-Strukturen, nicht auf „Nuss vs. Kern“
Das Immunsystem erkennt bestimmte Eiweiße als „fremd“. Mandeln enthalten eigene Allergene (z. B. Speicherproteine), die:

  • direkt eine Mandelallergie auslösen können
  • strukturelle Ähnlichkeiten zu anderen „Baumnüssen“ haben

2. „Baumnussallergie“ ist ein Sammelbegriff
In der Medizin werden Mandeln oft mit „Nüssen“ gruppiert, obwohl sie botanisch keine sind. Dazu zählen u. a.:

  • Haselnuss
  • Walnuss
  • Cashew
  • Mandel

Das liegt daran, dass sie ähnliche allergene Proteine besitzen.

3. Kreuzreaktionen sind möglich
Wer z. B. auf:

  • Birkenpollen
  • Haselnuss

reagiert, kann auch auf Mandeln reagieren (oft als ein mildes orales Allergiesyndrom wie Juckreiz im Mund…)

Einordnung aus Praxis-Sicht

  • Manche Menschen mit Nussallergie vertragen Mandeln problemlos
  • …andere reagieren gezielt auf Mandeln– nicht unbedingt bei zwei bis drei; aber dann kann die vierte schon zuviel sein…
  • wieder andere reagieren auf mehrere „Nuss“-Proteine gleichzeitig– also bspw. bei Nuss- und Kern-Mischungen

Man kann also nicht pauschal sagen, dass Mandeln „keine Nussallergie auslösen“; Mandeln sind zwar botanisch Kerne, aber allergologisch relevant wie Nüsse, weil die Immunreaktion von den enthaltenen Proteinen abhängt – nicht von der botanischen Einordnung… und genau 😉 darauf kommt’s an. Das Immunsystem „sieht“ keine Kategorien wie Kern oder Nuss, sondern nur bestimmte Proteinstrukturen. Wenn diese Strukturen denen aus klassischen Nüssen ähneln, kann es zu ähnlichen Reaktionen kommen.

Für die Praxis heißt das ganz simpel:

  • Verträglichkeit ist individuell, nicht logisch aus der Pflanzenklasse ableitbar
  • Testen (oder Allergietest) ist verlässlicher als Einordnungen
  • Viele Menschen vertragen Mandeln gut – aber eben nicht alle UND bei bestimmten Symptomen wie „Brennen auf der Zunge“, rote Zungen nach Genuss… MUSS genau hingeschaut werden!

Jetzt wird es noch einmal spannend…Wann Mandeln die Haut verbessern- hier überschneiden sich moderne Dermatologie und CM teilweise, wichten aber unterschiedlich:

Trockene, schuppige Haut (Dermatologie + CM deckungsgleich)
Mandeln wirken stark aufbauend und befeuchtend:

  • stärken die Hautbarriere (Fettsäuren)
  • reduzieren Spannungsgefühl und Rauigkeit
  • in der TCM: nähren Yin und Körpersäfte

Typische Symptom-Bilder:

  • Neurodermitis (nicht akut entzündet)
  • trockene Winterhaut
  • fahle, „ausgelaugte“ Haut

Empfindliche, reaktive Haut

  • Vitamin E wirkt beruhigend
  • weniger oxidative Reizung
  • TCM: harmonisieren Lunge → stabilere Hautoberfläche

Frühe Hautalterung / feine Linien

  • antioxidativer Schutz
  • leichte Unterstützung der Regeneration
  • CM: Substanzaufbau/Yin/Blut Xue statt „Austrocknung von innen“

Wann Mandeln neutral bis vorsichtig einzusetzen sind:

Mittelschwere bis schwere Akne; aber auch bei Mischhaut
Hier kommt es auf die Menge an:

  • kleine Mengen → stabilisieren Blutzucker, können helfen
  • große Mengen → können „zu reich“ sein

CM-Sicht:

  • leicht befeuchtend → ok, solange keine ausgeprägte „Hitze“ da ist- das sind entzündliche, rote, gelbe Akne-Pusteln…

Wann Mandeln die Haut verschlechtern:

Entzündliche Akne (rote, eitrige schmerzhafte Pickel)
Dermatologisch:

  • sehr fettreiche Ernährung verstärkt Akne verstärken

Gemäß CM:

  • Mandeln sind befeuchtend + leicht wärmend
  • bei „Hitze + Feuchtigkeit“ (typisch bei schwerer Akne) kann dies zusätzlich verstärken

Typische Zeichen:

  • große, entzündete Pickel
  • fettige Haut + Rötung
  • ggf. Verdauung träge, Völlegefühl

Seborrhoische Haut / „Ölige“ Hauttypen

  • zu viele Mandeln → können das „Schwere/Feuchte“ verstärken
  • Haut wirkt dann eher glänzend statt klar

Unklare Unreinheiten + Verdauungsthema/immer beachten:

  • Blähungen
  • weicher Stuhl
  • Müdigkeit nach dem Essen

→ Mandeln reduzieren, weil sie die „Feuchtigkeit“ im System verstärken können

Empfehlung aus der Praxis:

Gut verträglich / hilfreich:

  • 5–10 Mandeln täglich
  • ideal: einweichen, mitkochen, lange kauen
  • kombiniert mit „leichteren“ Lebensmitteln

Mandeln sind ideal bei Trockenheit, Sensibilität und Substanzmangel.
Bei entzündlicher, hitziger, fettiger oder „gestauter“ Haut sind sie – vor allem in größeren Mengen – eher kontraproduktiv.

Der Schlüssel ist weniger ob, sondern für wen und wie viel.

Mandeln- mit gegart sind sie verträglicher 🙂

Du bist Dir unsicher, ob Kerne und Nüsse für Dich geeignet sind? Vereinbare einen Beratungstermin in meiner Praxis- dann analysieren wir gemeinsam Deine Möglichkeiten 🙂 ! Solche Termine sind auch als Video-Call möglich, wenn Du weiter weg wohnst oder keine andere Möglichkeit hast.

Ich hoffe sehr, dass dieser Exkurs für Dich hilfreich war und wünsche Dir ALLES LIEBE-

Kira

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Herzlich Willkommen zur kleinen Fragerunde… Wie werden Öle in der chinesischen Ernährungslehre und Medizin diskutiert?

Es ist Sommer… es ist Zeit für die leichte Küche oder das Grillen 🙂 …und dazu gehört auch Öl. Da kam doch die Frage auf, wie Öl in der chinesischen Ernährungsmedizin einzuordnen ist:

  • Öl ist nur dann wirklich gesund und unbedenklich- natürlich in Maßen- wenn es sauber hergestellt wird und nur natürliche Zutaten enthalten sind; genutzt werden die Kerne bzw. Ölfrüchte; daher stellt Öl immer ein JING-Tonic dar. Es ist die Essenz aus den Samen und daher sehr wertvoll für unsere Ernährung… wenn es biologisch- natives Öl ist.
  • Das wertvollste Öl in der CM ist das Sesamöl aus schwarzem Sesam– schwarzer Sesam ist das beste Tonicum für das Nieren-Jing; auch in der täglichen Ernährung sollte schwarzer Sesam als Kern immer integriert werden. Sesamöl entgiftet und ist sehr wertvoll- es ist frisch/kühl im Temperaturverhalten, süß im Geschmack und wirkt positiv auf die Meridiane Leber, Niere, Milz, Dickdarm und Dünndarm; es befeuchtet die Trockenheit und wirkt leicht abführend. Anwendung findet es u.a. bei vorzeitig ergrautem Haar oder zur Prävention gegen vorzeitiges Ergrauen, Kraftlosigkeit aufgrund Qi-Leere in Niere, Leber und Milz; bei Verstopfung, trockenem Stuhl (auch aufgrund von Askariden/Würmern); zur äußeren Anwendung bei Geschwüren, rissiger Haut, Ekzemen und anderen Hautproblemen; es wirkt schützend auf das Herz und die Cholesterinwerte regulierend.

Anwendung Sesamöl:

  • Zum Anbraten oder gar Frittieren ist Sesamöl zu wertvoll und bei guter Herstellung gar nicht geeignet. Es ist als Würzmittel bestens verwertbar und wird auf fertige Gerichte (z.B. Nudeln) oder auf frische Speisen- zum Beispiel Gemüse, Salate, Fisch, Fleisch gegeben. Zu äußeren Anwendung wird Sesamöl direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen.
  • Sesamöl eignet sich übrigens hervorragend für die kosmetische Behandlung mittels GuaSha 🙂 , da es extrem pflegend für die Haut ist.
Wertvoll- schwarzer Sesam
Sesamöl für die Haut 🙂
  • Der zweite Favorit in der CM ist Olivenöl– kaltgepresst und biologisch ohne „Panscherei“ ist echtes und gutes Olivenöl am Duft und an einer grünlich-bräunlichen Farbe erkennbar.
  • Im besten Fall enthält echtes, gutes natives Olivenöl zwischen 55 – und 83% einfach ungesättigte Fettsäuren, die als „Omega 9“ Fettsäuren bezeichnet werden. Diese wirken entzündungshemmend, immunstimulierend und positiv auf das Gesamtcholesterin (Schutz vor Herz- Kreislauferkrankungen). In geringerem Maße enthält Olivenöl auch ungesättigte Fettsäuren, in Form von „Omega 6“ und „Omega 3“ Fettsäuren; auch diese sind im optimalen Verhältnis wichtig zur Senkung des Cholesterinspiegels.
Olivenöl lässt sich gut für Kräuteröle nutzen 🙂
  • Olivenöle der höchsten Qualitätsstufe und in Bio- Qualität enthalten unter anderem Vitamin E, Chlorophyll, Carotinide, Vitamin A und Polyphenole- wichtigstes Mittel gegen oxidative Prozesse und für die antioxidative und krebshemmende Wirkung. Übrigens verantworten sie das fruchtige Aroma und den Geschmack des Olivenöls.
  • Olivenöl ist vom Temperaturverhalten her neutral und gehört zum Erdelement- wir übrigens alle Kernöle 🙂 ; es nährt Yin und Blut, befeuchtet das Gedärm. Außerdem wirkt gutes Olivenöl gegen Trockenheit der Haut und der Schleimhäute(Stichwort Ölziehen) und beruhigt Leber Feuer/ Leber-Wind.

Der dritte Favorit ist das Kernöl aus Sonnenblumen und Walnüssen:

  • Die Wirkung der Öle ist immer ähnlich; daher können auch diese Kernöle sehr gut in der Gesundheits-Küche der chinesischen Ernährungslehre eingesetzt werden.Auch bei diesen beiden Ölen haben wir ein hervorragendes Tonicum für die Yin-Organe und das Jing(Qi, Blut Xue und JinYe).
Sonnenblumenkerne für das hervorragende Öl

Öle in der Küche:

Natürlich haben alle Öle ganz unterschiedliche Siedepunkte/Rauchpunkte- von 120 Grad bis 220 Grad- ich empfehle allerdings, diese wertvollen Öle

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zum Braten oder Frittieren zu nutzen- damit gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren und außerdem kann „verbranntes“ Öl Krankheiten verursachen…

Nutzt das Öl zur Geschmacksexplosion als Würzmittel; immer erst auf die fertigen Speisen geben oder zum marinieren nutzen- das gibt Würze und erhält die Speisen saftig.

Eine gute Methode ist folgende:

  • Gib etwas Wasser in die Pfanne- lass es aufkochen; dann füge erst die Gewürze dazu- lass alles etwas einreduzieren und dann kommt erst der Schuss Öl dazu- dann gare wie gewohnt weiter und nimm nur mittlere Hitze.

Für das hervorragende Olivenöl gibt es ein einfaches Rezept:

  • …nimm ein biologisch hochwertiges Stück Brot, röste dieses doppelt und lass dann einen Strahl des Olivenöl’s darauf träufeln- iss dazu Gemüse, vielleicht auch etwas Frischkäse wie auf dem Bild und trinke einen Schluck Wein- traumhafte Sommerküche ganz einfach und mild 🙂

Übrigens- auch alle wunderbar wertvollen Öle wirken positiv auf das Herz-Kreislauf-System und die Gefäße- sie helfen, dass positive HDL-Cholesterin zu stabilisieren und das schlechte LDL-Cholesterin zu senken!

Nutzt die Wirkung der Jing-Tonic in Form der guten Kernöle… wertvolle Natur zu unserem Nutzen 🙂

Alles Liebe und einen guten Start in die neue Woche wünscht Euch

Kira

Sonnenblumenkern-Öl als Würzmittel für eine Suppe 🙂

Die Kerne der Sonnenblume…

…lassen sich nicht nur wunderbar knabbern, sondern sind ein wertvolles Lebensmittel mit „heilendem“Charakter:

  • Gemäß der Ernährungslehre in der chinesischen Medizin sind diese kleinen Kerne vom Temperaturverhalten her neutral mit süßem Geschmack- positiv wirkend besonders auf die Meridiane Niere, Därme, Milz, Lunge und Herz.
  • Wie alle Kerne befeuchten sie den Darm und sorgen so für eine gute Darmpassage.
  • Was die wenigsten Menschen wissen, die Kerne der Sonnenblume wirken positiv auf die Gefäße- sie schützen die Gefäßwände und können somit präventiv gegen Gefäßverkalkung und Herz-Kreislauf-Erkrankungen genommen werden.
  • Ihre Inhaltsstoffe machen die Knabberkerne wertvoll- Proteine, Öl (mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren; besonders viel Linolsäure) Vitamine A, B1, B2, B6, B12, E, die Spurenelemente Kalzium, Fluor, Kalium, Kupfer, Kobalt, Mangan, Magnesium, Jod, Zink, Eisen, Cholin, Betain, aber auch Phytoöstrogene und Salicylsäure(besonders interessant, da schmerzlindernd)- also ein richtiges Kraftpaket, was wir da zur Verfügung haben.
  • Die Wirkung auf den Körper ist gemäß der CM dann auch Qi, Yin und Xue(Blut) tonisierend(gesunde Haut, Haare, Nägel…), den Darm bei zu viel Trockenheit befeuchtend, Wind-Hitze eleminierend, sie bewegen Xue(Gefäßwirkung) und die kleinen Tausendsassa machen Darmparasiten den Garaus(Madenwürmer).
  • Besonders wichtig- sie wirken Nässe/Feuchtigkeit auflösend/transformierend, damit können sie besonders auch bei  erhöhten Cholesterinwerten, generell bei erhöhten Blutfettwerten und zur Arteriosklerose-Prophylaxe verwendet werden.
  • Achtung! Wer zu Hitze im Magen neigt, sollte auch keinen Fall geröstete Kerne essen, da diese die Magenhitze verstärken!
  • Bei Wind- Hitze- das sind Hauterkrankungen mit Exanthem, Furunkel und Karbunkel und bei Fieber können die Kerne als Tee abgekocht werden- dieser Sud wirkt fiebersenkend und Toxine ausleitend- bitte unbedingt Rücksprache halten!
  • Bei Madenwurmbefall werden 250 Gramm Kerne vor dem Schlafen gegessen, so lange bzw. regelmäßig wiederholen, bis keine Würmer/Eier mehr nachgewiesen werden.

Auf dem Beitragsbild sehen Sie ein Frühstücksporridge aus Haferflocken(40 Gramm) und Quinoaflocken(20 Gramm)- aufgekocht in Reis-Quinoa-Drink(ohne Zucker und Zusatzstoffe)- mit Banane und zwei Esslöffeln Sonnenblumenkernen- das absolute Kraftpaket zum Start in den Tag, sehr gut geeignet auch für Sportler!

Am Tag ist eine Innenhand voll Kerne zu empfehlen- auch für Suppen und Salate sind sie ein tolles Topping!

Aufgemerkt- diese kleinen Kerne können mehr als nur zum Knabbern dienen-  ich wünsche gesundes Naschen!

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