Was ein scharfes Duo…

sind Birne und Ingwer 😉 – gemeinsam zur Stärkung des Lungen-Yin:

  • 4-5 Birnen, vierteln oder würfeln
  • 1/2 – 1 TL Anis- gemörsert
  • soviel Wasser, dass die Birnen im Topf knapp bedeckt sind
  • Saft einer halben Bio-Zitrone
  • 2 Scheiben(etwa 1 cm dick) geschälten, frischen Ingwer
  • Schale von ¼ Bio-Zitrone als Abrieb
  • bei trockenem Husten noch 2 Zweige frischen Thymian dazu geben

Die Zutaten- außer den Zitronensaft- einmal aufkochen lassen und dann bei kleiner Flamme ca 3 Minuten ziehen lassen- bei längerer Kochzeit ergibt alles ein wunderbares Mus für das Frühstück oder mit dem Thymian eine prima Medizin für das Lungen-Yin bei trockenen Schleimhäuten und/oder trockenem Husten

Birnen bauen Säfte auf, befeuchten, stärken das Yin, vor allem das Lungen-Yin bei trockenem Husten mit Hitze, Halsentzündungen und Stimmverlust. Sie wirken kühlend, eliminieren Leere-Hitze bei Yin-Mangel- dass heisst sie können auch bei Unruhe, Schlaflosigkeit, Nervosität und Fieber wirken.

Frischer Ingwer harmonisiert die Frische der Birnen als wärmendes Gewürz/Heilkraut, tonisiert das Qi, eliminiert Kälte und Schleim- wichtig auch oder gerade bei viralen Infekten und Husten.

Anis wärmt, stabilisiert die Mitte, löst Schleim, eliminiert Kälte und beruhigt den Geist…

Zitrone ist zwar kühlend; eliminiert aber bspw. toxische Hitze, leitet Toxine aus und unterstützt das Tonisieren der Lunge…

Die Birnen können natürlich auch entsaftet werden- dann mit den Zutaten- außer dem Zitronensaft- kurz aufkochen und 5 Minuten ziehen lassen; nach dem Abkühlen den Zitronensaft dazu geben und ggf. etwas Honig(ebenfalls ein Yin- und Qi-Tonikum…) dazu geben- die Wirkung ist ähnlich dem Kompott.

Die beiden Rezepte sind sehr gut, um die Lungenfunktion zu unterstützen- gerade in Zeiten von Virusinfektionen sehr wichtig.

Bleiben Sie gesund; nutzen Sie diese Zeiten zur Einkehr- alles Liebe!

Ihre/Eure Kira Schwarzrock

„In Zeiten politischer Krisen ist es für einen ehrenhaften Menschen nicht am schwersten, seine Pflicht zu tun, sondern sie überhaupt zu kennen“- Louis-Gabriel-Ambroise de Bonald

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