Gesundheitstipps

Rote Versuchung im Winter…

…sind die Kirschen, die ich im Sommer eingeweckt bzw. zu Kirschgrütze eingekocht habe. Es ist ein Highlight im trüben nordischen Winterwetter, mit einem roten Tupfer im Frühstück in den Tag zu starten. Außerdem sind Kirschen aus Sicht der chinesischen Medizin mit zahlreichen Segnungen für den Körper ausgestattet:

  • Die Kirsche wird vom Geschmack her süss bis leicht sauer- je nach Sorte- und vom Temperaturverhalten wärmend eingeordnet.
  • Aus dieser Einordnung ergibt sich die positive Wirkung auf die Funktionskreise Milz, Leber und Niere.

Das Wirkspektrum aller Kirschsorten ist sehr vielfältig:

  • Die Haupteigenschaft- die Kirschen tonisieren das Blut, besonders Leber-und Herz-Blut, somit kann der Einsatz von Kirschen in der Ernährungstherapie positiv bei Anämie, Taubheitsgefühl der Extremitäten, Schwindel, Schlaflosigkeit, Palpitationen, Herzklopfen, Mundtrockenheit, Zungentrockenheit und bei trockerner Haut sein.
  • Gegen trockene Haut bzw. generell bei Leber- und Herz-Blut-Mangel könnte das nachfolgende Rezept positiv wirken: 40 Gramm getrocknete Kirschen in 1 Liter Rotwein ansetzen- nach täglichem Schütteln ist nach einer Woche der Stärkungswein fertig- morgens täglich ein Likörglas einnehmen…
  • Kirschen transformieren Schleim und lösen Feuchtigkeit auf- leiten diese aus dem Körper aus- sie wirken einer Übersäuerung des Körpers entgegen, wirken Blut reinigend und können erhöhte Cholesterinwert senken;
  • Kirschen sind ein besonderes Therapeutikum bei Rheuma und Gicht- leiten also Wind-Kälte und Nässe-Hitze(Bi-Syndrom) aus: bei Gicht, Rheuma, Arthritis, Muskelschwäche, Sehnenschwäche, Knochenschwäche, Hüftschmerzen, Knieschmerzen, Gliederschwäche mit Bewegungseinschränkung, Taubheit, Paralyse und auch bei Lähmung der Extremitäten kann folgende Rezeptur Linderung verschaffen: 250 g Kirschen in 1 Liter klarem Branntwein 1-2 Wochen einlegen- täglich 1/2 Tasse auf 3 Portionen verteilt einnehmen;
  • Kirschen tonisieren das Qi- besondersLeber-, Milz- und Nieren-Qi- d.h. sie wirken bei Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Energiemangel, Erschöpfung und bei vorzeitiger Ejakulation;
  • Bei Harnwegsentzündung wirken eher die Stiele- ein Tee aus Kirschenstielen kennt man auch in der Klostermedizin/ Medizin nach Hildegard von Bingen, bei einem ständig kalten unterer Rücken hilft ein angewärmtes Kirschkernsäckchen 😉 und täglich ein wenig Kirschenkompott
  • Achtung! Frische Kirschen und kaltes Wasser können unter Umständen sehr starke Blähungen und Koliken auslösen!

Holen wir uns ein bisschen Wärme in das Grau- im Sommer also nicht nur Kirschen naschen, sondern auch fleißig einkochen- dann hat man länger was davon.

Xiao Huan Gong- das QiGong der kleinen Verjüngung…

 

…so nennt man die Übung “ Der schwimmende Drache“:

  • Das Qigong des schwimmenden Drachen erzeugt eine innere Leichtigkeit, Lebendigkeit und Vitalität. Xiao Huan Gong – das Qigong der kleinen Verjüngung – war zu alten Zeiten daoistisches Qigong für die Kaiser. Der Zellstoffwechsel wird angeregt- die Zellen „verjüngen“ sich, es entgiftet den Körper und die Nieren, stärkt die Sexualkraft und wirkt positiv auf den Stoffwechsel, die inneren Organe und kann bei der Gewichtsreduktion helfen. Besonders für Männer ist dieses Qigong ein echtes Highlight- da es so ganz anders als andere daoistische Übungen ist!
  • Das Besondere für Frauen- es wirkt sehr harmonisierend bei Unterleibs- und Menstruationsbeschwerden. Bei einem Kinderwunschwunsch wird dieses Qigong gerne gewählt, da die Übungen den Unterleib wärmen und harmonisieren.
  • Generell kann „Der schwimmende Drache“ aber auch bei Beschwerden im Verlauf aller Meridiane eingesetzt werden- die Übung hat eine tiefe Wirkung auf alle Funktionskreise und kann bei Schmerzen, in den Wechseljahren, bei Bewegungseinschränkungen… sehr gut helfen…
  • …regt die Hormonproduktion an(körpereigene Schmerz- und Sexualhormone), erzeugt eine innere Lebendigkeit und Vitalität, formt eine schöne Figur, baut Muskulatur auf, schafft Beweglichkeit – vor allem in der Wirbelsäule, stärkt die Sexualenergie und wärmt den Unterleib, baut eine leichte und subtile Yangenergie auf, ohne dass das Yang zu stark nach oben strebt.
  • Qigong des „Schwimmenden Drachen“ bringt nicht nur Schwung und Freude beim Training, sondern lockert und stärkt auch ganz sanft die Rückenmuskulatur. Die Wirbelsäule wird geschmeidig und in alle Richtungen beweglicher.
  • Die Übung wirkt sehr entspannend und gleichzeitig auch vitalisierend. Dieses Qigong ist eine weiche, schlängelnde Bewegung. Sie imitiert den sagenumwobenen chinesischen Drachen, Symbol für Macht, Stärke, Kaisertum und Vitalität. In der Bewegung wird der Drache imitiert, wie er durch das Meer schwimmt oder am Himmel mit einer Leichtigkeit fliegt. Er bewegt sich dabei in großzügigen und weichen Bwegungen und visualisiert eine Perle, die geschmeidig an seinem langen Körper entlang gleitet.
  • Der schwimmende Drache ist eine wichtige daoistischen Übung, die aus der Überlieferung heraus in Klöstern als erste Übung ausgeführt wurde, damit die Mönche von Anfang an gesund und fit wurden-…
  • …Qigong ist eine ganzheitliche Praxis der Körper- und Geistesübungen.Dabei wird die Funktion des Geistes als die höhere Instanz gesehen. Es istgenerell sehr wichtig, dass der Körper fit ist, bevor verstärkt auf der Ebene des Geistes gearbeitet wird. Daher sind Übungen zu Beginn zu bevorzugen, die den Körper in Ordnung bringen kann. Der schwimmende Drache ist solch eine Basisübung des Qigong, welche an unserer Achse- der Wirbelsäule- ansetzt. Neben der Wirbelsäule verlaufen die Blasenmeridiane mit den Zustimmungspunkten zu den ZangFu(den inneren Organen)- die Übung stimuliert durch schlängelnde Bewegung der Wirbelsäule diese Punkte und wirkt so ausgleichend auf den gesamten Körper- insbesondere bei Schmerz- und Entzündungszuständen(Migräne, Rückenschmerzen, Arthrotische Veränderungen…).

Die Bilder( Quelle: Bian Zhizong-Daoistische Übungen zur Gesundheitsvorsorge und Unterlagen QiGong-Ausbildung)zeigen die Reihenfolge der Schwingungen an:

Auch wenn die TCM weiß, dass es eine vollkommene Gesundheit nicht gibt- „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“ schrieb der Philosoph Artur Schopenhauer- mit dieser kleinen Übung können Sie Ihrer/ könnt Ihr Eurer ausgewogenen Gesundheit ein kleines Stückchen näher kommen.

 

Gesundheits- und Urlaubstagebuch Teil 7

Letzter regulärer Urlaubstag- und wieder so herrliches Wetter … da werde ich die Abschlussrunde heute ganz besonders genießen:

  • Bevor ich heute auf die Piste gehe ist ein bisschen Zeit für Kräftigung und Dehnung- das Yogatraining und die Übungen mit den Loopbändern oder Rubberbändern sind perfekt für alle, die Wintersport betreiben(möchten)- es ist auch schon im Vorfeld eine gute Vorbereitung:

 

Die Bänder gibt es in verschiedenen Stärken und von verschiedenen Anbietern, mittlerweile gibt es sogar schon Schlaufenbänder von 5 bis 20 kg in einem- damit sind die Muskeln gut in Trab zu bringen und einige Yoga-Asanas eignen sich hervorragend, um die Gelenke(besonders die Knie) gut vorzubereiten:

  • Schneeschuhwandern ist in unseren Breiten eine relativ moderne Art des Wintersports und kommt ganz ursprünglich von den Ureinwohnern Nordamerikas… sicherlich gab es bei den europäischen Bergbewohnern ähnliche Möglichkeiten.
  • Es ist eine wunderbare Art des Trainings, gelenkschonend und mit viel Blick für die Natur- noch etwas besser als beim Skilanglauf, da man mit den Schneeschuhen auch unwegsame Wanderwege abseits der gespurten Loipen erkunden kann- siehe auch mein Beitrag „Meditation im Schnee“.
  • Für alle, die jetzt denken, dass diese Art der Fortbewegung nur was für Alte ist, der sei eines besseren belehrt- Schneeschuhwandern trainiert alle großen Muskelgruppen, besonders die Beine. Das Wandern durch den Tiefschnee erfordert viel Kraft und trainiert gleichzeitig das Gleichgewicht.
  • In einer Stunde verbraucht man bei einem mittleren Tempo ca. 380 bis 450 kcal, was also durchaus mit einem Krafttraining oder anderen Sportarten vergleichbar ist.
  • Durch die gleichmäßigen Bewegungen und das Gehen an frischer Luft wird das Blut optimal mit Sauerstoff versorgt, das Herz arbeitet gleichmäßig, wird aber gut gefordert; bei Anstiegen kann der Trainingspuls auch schon mal bis 148-152 Schläge/Minute erreichen.
  • Schneeschuhwandern ist eine prima Alternative für alle, die auf Grund von Beschwerden im Bereich der Fußgelenke, andere Gelenke (Instabilität, alte Verletzungen…)oder auch im Bereich der koronaren Herzerkrankungen nicht mehr die Pisten runter jagen können oder auch die Loipen(weil verharscht, vereist) meiden müssen.
  • Ich kann es nur jedem empfehlen mal auszuprobieren, es ist herrlich, wenn man die Natur so ohne Hast erfahren darf und dabei für zwei oder drei Stunden problemlos trainiert.
  • Wichtig danach: Dehnen der Muskeln und Bänder, eine warme Dusche und ggf. eine Massage, Schüssler Salz Nummer 3 mit 5 Pastillen und Schüssler Salz Nummer 7 mit 10 Pastillen in heißem Wasser auflösen und langsm trinken- das sorgt für einen nachhaltigen Trainingseffekt.
  • Bekleidung: gute Wanderschuhe, die den Knöcheln Halt geben, Thermounterwäsche, ein leichter Fleecepulli oder ein Winterlaufshirt und dann ggf. nur eine Fleecejacke oder eine leichte Softshelljacke, bei der Hose reicht eine Lauftight oder Sporthose, die etwas gefüttert ist- für den Kopf die Mütze, Handschuhe müssen nicht unbedingt sein, wenn die Shirts oder Jacken über Stulpen verfügen. Bei den Schneeschuhen sollte auf eine gewisse Leichtigkeit, Schnellspannverschlüsse und „Krallen“ für die Steigungen und das Laufen auf vereisten/ verharschten Flächen geachtet werden. Für den besseren Halt kann man Nordic-Walking-Stöcker nutzen(Skistöcke sind nicht so gut geeignet, da sie entweder zu lang oder zu nachgiebig sind).

Meine ersten Schneeschuhe(aus 2003)

  • Ich wünsche gutes Gelingen- nur ran an das Neue… und hier noch ein paar Impressionen:

18 Uhr- Zeit für das Abendessen: Der letzte Abend bringt mir einen echten bayrischen Genuss- nach dem ganzen Sport in der Woche darf es ruhig mal ein Kaiserschmarrn sein- aber vorher Suppe und Salat 😉 …

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Gesundheits- und Urlaubstagebuch Teil 6

Sonne…und das vom Morgen an- heute geht es wieder auf die Piste- ich melde mich am Abend mit Bildern und dem Fitnesslevel…

  • Heute früh im Schwimmbad: 30 Minuten Schwimmen- mittleres Level mit Rücken,-Brust- und Kraul-Schwimmen- danach noch 20 Minuten Aquafit- aber mit diesem ganz besonderen Blick auf dieses Wandbild:

  • Nach dem Frühstück ging es dann bei strahlendem Sonnenschein und Nebelbänken zwischen den Bäumen auf die Wanderroute…

  • …vorbei an „benebelten“ Bäumen und Sträuchern, über sonnenbeschienene Hänge- die Sonne gewinnt merklich an Kraft, ein bisschen war schon ein Frühlingshauch zu spüren…. und dann bergauf- natürlich mit Schweißperlen, die ich gerne vergossen habe, um solche Aussichten zu bekommen…

  • …menschenleerer Wald- es war einfach unbeschreiblich schön, über den knirschenden, leicht verharschten Schnee zu gehen und dabei Kilometer für Kilometer zurück zulegen…
  • Am Ende waren es dann 11,8 Kilometer, 2 Stunden 15 Minuten, knapp 12000 Schritte- der Computer rechnet ja auch meine Ausflüge in das Unterholz zum Fotografieren mit 😉  – geschafft, mit einem Lächeln und ein bisschen Wehmut- morgen ist der letzte Tag für solche Schneeschuhausflüge- der Urlaub nähert sich dem Ende…
  • Um 14:30 Uhr erhielt ich von der „Frau mit den goldenen Händen“- Andrea Paulin- noch einmal eine „Mix-Massage“, um die Muskeln zu entspannen und dem Körper einen kraftvollen Impuls für die anstehenden Aufgaben zu geben- danke dafür liebe Andrea!!!
  • Oh- schon 18:00 Uhr- Abendessen-Zeit- das Hotel bietet neben einem frischen Salatbuffett mit unterschiedlichen Sorten- von Rettich- über Weißkraut/Rotkraut- bis hin zu Ruccola und Feld-Salat allerhand gesunde und auch echte bayrische Köstlichkeiten- egal ob Vollwertkost, vegetarisch oder vegan- was nicht auf der Menükarte steht, wird speziell zubereitet- man darf Wünsche äußern:

  

Morgen berichte ich wieder…diesmal mit dem Gesundheitsaspekt des Schneeschuhwanderns.

Winterendevon Annegret Kronenberg

„Immer noch hält fest umklammert der Winter uns mit eis’ger Hand.

Doch halte aus nur kurze Zeit noch, dann tritt der Frühling in das Land.

Schon viele Sträucher Knospen tragen und hier und dort wagt sich heraus

ein Schneeglöckchen mit spitzem Kragen und macht dem Winter den Garaus.“

 

 

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Gesundheits- und Urlaubstagebuch Teil 5

Passau wir kommen- es ist heute richtig diesig und neblig, teilweise sogar Nieselregen, so dass heute das Alternativprogramm herhalten darf- Stadtrundgang durch Passau- ich bin gespannt…

Und dann die große Überraschung- nach einer guten Stunde Fahrt lag die Donau vor uns und Passau tauchte aus dem Nebel auf- die Wolken verzogen sich Stück für Stück und aus einem Tagesbeginn mit Niesel und Nebel wurde ein so schöner sonniger Urlaubstag…

Unser Weg führte durch die Frauengasse, durch eine recht belebte Fußgängerzone mit kleinen Läden, echten Bäckereien, vielen kleinen Gassen zum Fluss Inn- dort konnten wir direkt am Inn bis zum Zusammenfluss Inn-Donau gehen und von dort wieder zurück durch verschlafene Gässchen zum Domplatz.

Der Dom ist prächtig, imposant und geschmückt mit zahlreichen Deckenfresken, Malereien und Kunstwerken der kirchlichen Kunst- besonders imposant fand ich die Orgel.

Direkt am Domplatz gibt es das Dom-Cafe mit einer angegliederten Schokoladerie- nur erlesene Fairtrade- Kakao-Sorten kommen dort zum Einsatz und die Auswahl ist einfach köstlich und atemberaubend- mehr als 300 Sorten feinster Pralinen, Nougat und Gebäck warten auf den Genießer.

Von dort führte uns die Wanderung durch Passau zurück – ein Biobäcker versorgte uns mit ofenwarmem Dinkelgebäck und einer regionalen Bionade- am Ende standen ca. 12800 Schritte auf meiner Uhr und jeder Schritt war ein großer Schritt durch die Geschichte- wunderbar- wir kommen wieder- danke Passau!

Gesundheitlicher Aspekt: Mittag mit Bio-Crepe, Brotzeit mit Bio-Dinkelgebäck und 12800 Schritte mit Achtsamkeit und guter Laune…

 

Gesundheits- und Urlaubstagebuch Teil 4

Gestern war ich zur energetischen Wirbelsäulenaufrichtung und Massage. Warum? Ich hatte 2003 einen Skiunfall- ein etwas korpulenterer Herr konnte nicht mehr bremsen- ich konnte nicht aus meiner Loipe, da der Weg dort total schmal war und es rechts und links nur Schneewehen gab- und dann passierte es- er fuhr förmlich über mich rüber… seit dem habe ich öfter mal Blockaden in der Halswirbelsäule und kämpfe mit einem Bandscheibenvorfall im Bereich C3 bis C5. Nun schaue ich ja auch immer rechts oder links der TCM und bin, um der Wirbelsäule mal einen anderen Impuls zu geben, auf die energetische Wirbelsäulenaufrichtung gekommen- diese wird hier im Hotel Magdalenenhof von Andrea Paulin angeboten und sie erklärte mir die Funktionsweise- so habe ich dann meine Erfahrungen aus der TCM dazu gebracht und bin zu folgenden Erkenntnissen gelangt:

  • Die vertikale Aufrichtung steht für das Aufrichten eines Menschen in seinem ganzen „Sein“. In der TCM wissen wir, dass über den Rücken der Yang-Meridian Blase läuft- das Aufstreben nach oben, Kraft, „Rückgrad“, Struktur, Abwehr… Somit ist es nicht verwunderlich, dass Beschwerden an der WS zu tiefgreifenden Strukturveränderungen und uch Blockaden führen. Durch die EWSA  finden positive Veränderungen im Körper, im Geist und in der Seele statt- die hochenergetische Form der Veränderung bringt die gesamten Strukturen des Menschen wieder in Einklang.
  • In der TCM kennen wir die Begriffe Qi- und Xue-Stase, die durch Kräuter und Akupunktur, QiGong … gelöst werden. Nur ist es manchmal nicht so einfach, das eigene Ich in seiner Gesamtheit neu zu ordnen. Bei der energetischen WS-Behndlung wird ebenfalls die Energie wieder in den richtigen Fluss gebracht und Stauungen aufgelöst.
  • Darüber hinaus hat die EWSA einen positiven und unterstützenden Einfluss auf die eigenen Selbstheilungskräfte. Selbst festgefahrene Gedankenmuster können sich aufzulösen und werden durch neue vitale Impulse neu strukturiert. Ein ganzheitliches Ausbalancieren des gesamten Menschen verbindet diesen wieder mit seiner individuellen Urkraft- schließlich sind Seele und Körper untrennbar miteinander verbunden
  • Am Körper ist ein Ungleichgewicht am einfachsten durch unterschiedliche Beinlängen zu sehen. Die „Energetische Wirbelsäulenaufrichtung“ bewirkt dass die Beine nach der Behandlung gleich lang sind. Die Aufrichtung der Wirbelsäule setzt einen umfassenden Heilungs- und Bewusstwerdungsprozess in Gang. Hierdurch resultiert die Heilung von gespeicherter Blockaden jeglicher Art auf der seelischen, geistigen und körperlichen Ebene.

Hilfe kann die EWSA geben bei:

-Schulterschiefständen

-Beckenschiefständen

-Beinlängendifferenzen

-Knie- und Fußbeschwerden

-Verspannungen

-psychischen Befindlichkeitsstörungen und Blockaden

-karmischen Blockaden….

Neben der körperlichen Aufrichtung geschieht auch eine innere Aufrichtung, die Umwandlung und Erneuerung der Zellinformation, sowie Reinigung und Neuausrichtung des Energiekörpers- auch die TCM weiß, dass Energie- egal welcher Art- nie verloren geht, sie wandelt sich um…

Während der Aufrichtung kommt es zur Regulation der Wirbelsäulenstellung in ihre natürliche Balance und darüber hinaus auch zur Entgiftung und Entstörung des Körpers. Schließlich treten an der Wirbelsäule periphere Nerven aus, die den gesamten Körper/Stoffwechsel/ Vorgänge im Körper mit steuern. Der umfassende Prozess steht für mehr Lebenskraft, die eigene Selbstheilung wird aktiviert und der Energiefluss im Körper wird harmonisiert- so soll es sein!

Was passierte jetzt mit mir?

  • Die Behandlung war sehr anspruchsvoll- ich kam ordentlich in’s Schwitzen und war in der Koordination und im Gleichgewicht gut gefordert.
  • Bei der Behandlung durch Andrea Paulin spürte ich förmlich- ähnlich wie beim inneren QiGong- wie die Energie-Impulse meinen Körper in Schwingung brachten.
  • Danach hatte ich das Gefühl, körperlich etwa 3 cm gewachsen zu sein und spürte rechts und links ein Ziepsen in den Muskeln- na klar, der Körper gewöhnt sich jetzt erst einmal daran, ohne Blockaden auszukommen.
  • Im Anschluss ga es noch eine sehr gute TuiNa- und Lymphbehandlung- ich habe mich danach deutlich flexibler gefühlt.

Fazit für mich: Es ist eine neue Erfahrung und sicher eine Bereicherung in der Behandlung- zu gegebener Zeit werde ich mich um eine qualitativ hochwertige Ausbildung bemühen. Meinem Rücken- respektive der HWS- geht es deutlich besser, ich bin flexibler und schmerzfrei.

“ Lernen ist wie Rudern gegen den Strom; sobald man aufhört, treibt man zurück“- chinesische Weisheit

 

Gesundheits- und Urlaubstagebuch Teil 3

Guten Morgen Dienstag- was für ein tiefer Schlaf- aber nicht verschlafen- der Blick aus dem Fenster zeigt noch morgendliche Dämmerung und Stille- das ändert sich gleich:

  • Alleine im Schwimmbad habe ich heute Lust und Zeit für Aquajogging und Gymnastik mit der Poolnudel;

  • …auch dient die Einstiegstreppe wunderbar als Halterung für „Schwebehänge“ im Wasser- wer kennt die Übung noch? Super für einen straffen Bauch(auch wenn ich recht viel Sport mache, kann mein Bauch das vertragen) und gleichzeitig Erinnerungen an einen meiner besten Sportlehrer Herrn Lüsch – ich habe den Unterricht bei ihm sehr gemocht; er hat gefordert, aber geholfen und uns langsam an bestimmte Übungen herangeführt- damit war Sport kein „Hassfach“ 😉
  • Frühstückszeit- irgendwie ist mir heute mehr nach Rührei und Obst, auch gut…

 

  • …und dann oh Schreck- Graupel-Regen prasselt an das Fenster vom Frühstücksraum- aber ich habe ja noch Bücher mit… Lesezeit, bis sich um 10 Uhr das Wetter wieder bessert- rauf auf den Berg „Großer Arber“

  • Die Bilder sind fantastisch- Schnee und dann die Nebelwände, die ich regelrecht „greifen“ kann, kaum ein Mensch unterwegs und ich „höre“ die Natur…
  • Am Nachmittag haben mein Mann und ich noch einen Spaziergang zum Fluss „Regen“ gehabt- die Bilder geben nur einen Bruchteil der Schönheit wieder:

 

  • Nach einer energetischen Massage und Wirbelsäulenaufrichtung(dazu mehr morgen)- manchmal plagt mich seit einem Skiunfall 2003 meine Halswirbelsäule doch recht heftig- fühle ich mich angenehm müde- relaxed und werde noch ein bisschen schmökern…

Gute Nacht und bis morgen!

Nachthimmel und Sternenfall- von R.M. Rilke

„Der Himmel groß, voll herrlicher Verwaltung, ein Vorrat Raum, ein Übermaß von Welt. Und wir, zu ferne für die Ausgestaltung, zu nahe für die Abkehr hingestellt.

Da fällt ein Stern! Und unser Wunsch an ihn, bestürzten Augenblicks, dringend angeschlossen: Was ist begonnen und was ist verflossen? Was ist verschuldet? Und was ist verziehen? „

 

 

Gesundheits- und Urlaubstagebuch Teil 2

Hallo liebe LeserInnen- oh je, ich merke meine Oberschenkel- das Wandern durch den Tiefschnee- Schneeschuhe her oder hin- hat es in sich und trotzdem:

  • 07:00Uhr- Schwimmbad ich komme- wieder allein, na dann mal das Wasser gut in Bewegung gebracht; danach…
  • …ging es nach einem kräftigenden Frühstück

  • wieder hinaus in den Schnee- eine Stunde Winterlandschaft pur…
  • …und die Lungen, den Körper mit Sauerstoff füllen.

Ich habe das Gefühl, dass Winterurlaub einfach erholsamer ist- die Ruhe, die Luft ist klarer, alles läuft langsamer ab.

  • Nach der Stunde habe ich ein bisschen Yogapraxis dran gehängt- das Dehnen und Kräftigen brachte Ruhe in mein aufgewühltes „Ich“- im Zimmer ist genug Platz für die Matte und das Detoxprogramm mit Yoga seht Ihr hier:

Yogapraxis ist für mich auch immer selber zeichnen- dabei kann ich die Übungen noch einmal im Geist durchführen und mir fällt für das Üben immer noch das eine oder andere ein- das Programm ist denkbar einfach:

  • Zuerst wird aufgewärmt- einige Sequenzen zur Drehung und Dehnung der Wirbelsäule und 6x Sonnengruß Variante ohne Planke, danach
  • Katze/ Katzenbuckel, Panther und Welpe und dann ist der Körper aufgewärmt für
  • die sitzende Drehung beidseitig im Wechsel- immer 7x rechts oder links atmen;
  • danach die stehende gedrehte Vorbeuge wieder beidseitig im Wechsel- wieder 7x auf jeder Seite atmen(ich nehme immer die Blöcke unter die Hände, habe so kurze Arme 😉 );
  • nun folgt der gedrehte Stuhl, die Handflächen sind dabei in NAMASTE-Haltung vor der Brust zusammengepresst- mit leichtem Druck; damit kommt auch noch Feuer in die Arme- wieder jede Seite und für 7 Atemzüge halten; wichtig jeweils der untere Ellenbogen presst noch gegen den äußeren Oberschenkel und dann
  • haben wir noch den gedrehten Sprinter- ähnlich wie beim Stuhl, nur dass der Blick nach unten geht- ebenfalls 7 Atemzüge halten.
  • Den Abschluss bildet eine Meditation ganz nach Gefühl- heute habe ich einfach mal Shavasana praktiziert mit einer intensiven Atmung und die Farbe grün “ zu den Füßen“ geatmet- ein Tipp von der Masseurin von gestern- mit dieser Atmung kann das Leber-Qi besonders gut entspannen und das Yang der Leber hat keine Chance, den Kopf schwer zu machen.

Also, wenn jetzt noch einer sagt „Yoga- das ist ja nur atmen“- der hat keine Ahnung. Diese einfachen Ünungssequenzen massieren besonders gut unsere Mitte- die Bauchorgane; damit erfolgt eine Stimulierung dieser und der Stoffwechsel fährt hoch, besonders gut zum Entlasten und Ausscheiden(auch für seelischen Müll).

Für heute ist es genug- wir gehen jetzt noch eine Runde spazieren- noch ist es hell und gefunden dabei direkt vor dem Hotel- eine Schneewehe und verschneite Laternen:

Gesundheits- und Urlaubstagebuch Teil 1

Für viele Menschen bedeutet Urlaub „nur“ Auszeit vom Alltag- das ist gut und richtig so!

Für mich bedeutet Urlaub vor allem „nur“ Zeit für mich zu haben- mit allem, was dazu gehört- Bewegung in jeglicher Form, besonders viel Zeit für die Ernährung, Wohlfühlstunden mit Massage oder ähnlich und lesen.

Ich möchte Sie/ Euch mit auf meine Winterurlaubsreise nehmen- meine Auszeit vom – zugegeben auch sehr spannenden und schönen- Alltag:

Tag 1 war Samstag- so gegen 15 Uhr nach einer relativ entspannten Autofahrt kamen mein Mann und ich in Zwiesel im Sporthotel Magdalenenhof an- auf uns wartete- wie gewohnt- ein kleines gemütliches Zimmer mit Balkon und einem herrlichen Blick auf die verschneite Landschaft. Tee und ein kleiner Imbiss standen bereit und somit war Wohlfühlen von Anfang an gegeben.

  • Nach einer Tasse Tee und ein bisschen Sachen ausräumen zog es mich ins Hallenbad- nach dem langen Sitzen musste das Qi bewegt werden 🙂  😉 – da es inzwischen dunkel wurde, war Schwimmen eine gute Alternative- Schwimmen ist für mich und auch sicher für den einen oder anderen eine gute Möglichkeit, den Körper zu trainieren, den Kopf frei zu bekommen und sich ohne Mühe ordentlich zu bewegen…

Was macht Schwimmen so interessant?

  • Der Körper, die Gelenke sind im Wasser gut entlastet- man spürt das Kilo zuviel auf den Rippen nicht so sehr 😉
  • Schwimmen ist ein Ganzkörpertraining und… gleichzeitig zum Muskelaufbau kommt das Ausdauertraining.
  • Durch den Wasserwiderstand werden alle großen Muskelgruppen trainiert, der Wasserdruck auf das Gewebe sorgt für eine gute Durchblutung und Massage des Körpergewebes.
  • In einer Stunde- je nach Schwimmstil und Tempo- vebraucht man zwischen 350 und 880 kcal, ich bringe es auf 580 kcal.
  • Rückenschwimmen(richtiger Stil) entlastet den Rücken und vor allem die Halswirbelsäule.
  • Brustschwimmen- standard- ist ein tolles Training für den Oberkörper und Freistil(Kraulstil) macht ordentlich Tempo, trainiert die Beweglichkeit der Wirbelsäule…

Nach einer Stunde fühlte ich mich richtig erholt- entspannt und freute mich auf das Abendessen- Vollkornnudeln mit Blattspinat und Kirschtomaten und ein reichhaltiges Salatbuffett sorgten für das kulinarische Wohl.

Das Sporthotel Magdalenenhof in Zwiesel hat im letzten Jahr ein wenig investiert und neue Matratzen sorgten neben der guten Bergluft für einen erholsamen Schlaf.

Tag2- Sonntag:

  • Selbst im Urlaub ist es für mich wichtig, eine gewisse Konstante zu haben- somit stehe ich um 06:50 auf, ziehe mich um und stiefel die halbe Treppe hinunter in das Hallenbad- um die Zeit hab ich es tatsächlich für mich allein und kann so ungestört meine Bahnen ziehen(30 Minuten) und Aquafitness- Übungen durchführen(30 Minuten)- übrigens eine gute Vorbereitung für das Skilaufen oder Schneeschuhwandern. Mein Liebster schläft lieber noch länger, da er morgens nicht so gerne Sport treibt. Ich bin ein Morgenmensch und brauche vor dem Frühstück Bewegung.
  • Frühstückszeit ab 08:00 Uhr ist klasse- einige Zutaten für die basische Ernährung(wichtig bei viel Sport/ Bewegung) habe ich mir mitgebracht, aber die Hotelküche hat die Standards vorrätig… Mischporridge, Kerne, Gojibeeren und frische Früchte, dazu ein Tee aus Goji, Melisse und Hanfblättern- damit bin ich bestens gerüstet und los geht´s ….
  • ….so gegen 09:30/10 Uhr zum Schneeschuhwandern- mein Mann fährt auf den Berg zum Abfahrt-Ski und ich schnalle mir die Schneeschuhe unter- erster regulärer Tag- da sollten es eigentlich nur 5 Kilometer sein- aber oh weh, ich habe den Abzweig verpasst…

  • …bin nach einer wundervollen Wanderung durch den verschneiten Winterwald- übrigens Kira allein im Wald, Stille und kein Mensch weit und breit/ herrlich- beim Bauernhof angelangt und das ist der Abzweig auf die 9 oder 11 km- Runde – also tapfer weiter… und…

  • … ich werde belohnt- hier und da wundervoll- zauberhaft verschneite Fichten, ein Eichhörnchen, welches trotz Winterruhe- die Fichte hinauf flitzt(schade, ich war nicht so schnell mit dem Fotografieren), ich merke gar nicht….
  • … wie schnell ich wieder am Ausgangspunkt zurück bin- geschafft, aber erholt und schon ein bisschen regeneriert…
  • …um am Nachmittag im Vitalcenter eine entspannende und regenerierende 90 Minuten -Massage(ein Mix aus Tai/Tuina/klassischer und Lymph-Masage) zu erhalten.

Der Tag konnte dann ruhig und gelassen ausklingen- mein Mann erzählte vom Abfahrtslauf und Langlauf- er war dann am Nachmittag tatsächlich noch für eine Stunde in den Loipen und nach so viel Bewegung schmeckte auch das Abendessen mit Hähnchen, Tomate und Salat.

Morgen- so sagen mir meine Muskeln- werde ich es entspannt angehen…

Nutzhanfblätter und Ihre Wirkung

Zugegeben- Hanf hat ja für viele immer den Bezug zu Cannabis- dabei ist Hanf eine der ältesten Nutzpflanzen im europäischen Raum. Wunderbare Bekleidung, aber auch als Zutat für Tee’s und die Hanfkörner als Knabberei oder im Vogelfutter- das sind die Bereiche, aus denen ich den landwirtschaftlich angebauten Nutzhanf kenne:

  • Hanfblätter haben noch weit mehr Wirkstoffe(siehe unten)- daher hilft ein Tee daraus bei Kopf- und Zahnschmerzen, sowie bei Rücken-, Gelenk- und Muskelschmerzen. Auch bei stärkeren Schmerzen, wie bei Migräne(auch mit Übelkeit) kann eine Kombination z.B. mit Zitronenmelisse Linderung bringen- wichtig ist die regelmäßige Anwendung mit 2-3 Tassen täglich.
  • Eine wesentliche Wirkung des Hanftees auf den menschlichen Körper ist , dass er das Nervensystem beruhigt. Der größte Verursache für Erkrankungen ist Stress- wird dieser abgebaut, hat das auch eine positive Wirkung auf das Immunsystem- die natürliche Abwehrkräfte des Körpers werden angeregt.
  • Eine Tasse Tee etwa eine Stunde vor dem Schlafengehen verbessert wesentlich die Qualität des Schlafes. Wenn der Körper und die Seele beruhigt sind kann man im Verlauf der Schlafenszeit besser regenerieren und entspannen- der Nachtschlaf ist deutlich erholsamer.
  • Auch wenn der THC-Gehalt unter 0,5 % liegt, enthalten Hanfblätter immer noch cannaboid- ähnliche Wirkstoffe- somit können Krämpfe im Bereich des Magen- Darm- Traktes gelindert werden; der Tee kann bei Patienten mit Colitis ulzerosa oder Morbus Crohn zur deutlichen Linderung führen.
  • Die krampflösende Wirkung kann „Frau“ sich auch bei Krämpfen oder Schmerzen vor, während und nach der Regelblutung zu Nutze machen- 2-3 Tassen Tee können hilfreich sein.
  • Hanfblätter wirken auf die Funktionskreise Magen, Leber, Gallenblase und Herz durch die cannaboid- ähnlichen Wirkstoffe…

Hauptbestandteile der Blätter

  • Cannabinoide in mehr als 60 Verbindungen, darunter Tetra-Hydra-Cannabidiol (TCH)- beim Nutzhanf herausgezüchtet– und Cannabidiol (CBD)
  • ätherische Öle
  • Phenole
  • Harze
  • Flavonoide

Die Samen enthalten

  • Öl (Fettgehalt 25 bis 35 %, u.a. mit Linol-, Linolen- und Ölsäure
  • Proteine
  • Cholin
  • Trigonellin
  • Isoleucin

Die Kerne sind eine leckere Knabberei und gibt es mittlerweile in verschiedenen Zubereitungsformen zu kaufen. Der Samen ist wertvoll für die Ernährungsmedizin, da sie Linol und Linolen enthalten.

Hanf ist eine alte Kulturpflanze und zählt zu den ältesten Arzneipflanzen- unser Nutzhanf kann unbedenklich als Tee eingesetzt werden.

Ich kombiniere gerne mit Zitronenmelisse und Gojibeeren- so wirkt er entspannend, aber auch regenerierend.

„Die Ruhe der Seele ist ein herrliches Ding und die Freude an sich selbt“– J.W. Goethe

 

Kaki- orange und köstlich…

…ist diese exotische Frucht, die nun schon einige Jahre auch bei uns zu bekommen ist. Die Kaki ist aus meinem Speiseplan kaum noch wegzudenken und schon oft habe ich die positive Wirkmechanismen gespürt:

  • Die etwa apfelgroße Frucht wirkt leicht frisch- kühlend, ist vom Geschmack her süß, leicht sauer und gehört zu den Lebensmitteln aus der Kategorie Erdelement; sie ist jodhaltig und enthält u.a. Vitamin A, C und Kalium.
  • Ihre Wirkung bezieht sich auf die Funktionskreise Lunge, Magen, Herz und Dickdarm- sie hält die Säfte(adstringierende Wirkung), kühlt Hitze, leitet Toxine aus, befeuchtet die Lungen, tonisiert das Yin, eleminiert eine Hitze, die durch Yin-Mangel verursacht wird, reguliert den Stuhlgang und wirkt regulierend auf den Darm bei chronischen Darmerkrankungen.
  • Hilfe bei Hypertonie: frischer Kakisaft- 250 g noch nicht ganz ausgereifte Kaki auspressen; den Saft mit 1-2 dl kochendem Wasser aufgießen und 2 x täglich einnehmen

  • Bei blutenden Hämorrhoiden sollte mehrmals täglich eine frische Frucht gegessen werden, da die adstringierende Wirkung der Kaki die Blutung stillt und auf die Hämorrhoiden rückbildend wirkt.

Eine besonders leckere Kombination- finde ich- ist ein Haferporridge mit Kaki- siehe Bilder.

Orange- Gelb- Sauer und süß…

…kommen sie daher- die Physalis. Eine exotische Frucht- auch Inka-Beere, Goldbeere oder peruanische Kirsche- mit großer Heilwirkung:

  • Die Physalis stammt ursprünglich aus dem Amazonasgebiet, ist aber mittlerweile auch in Asien beheimatet- demzufolge wirken sie gemäß TCM frisch- kühlend und können so sehr gut gegen Hitze- Symptome eingesetzt werden.
  • Sie gehören in die Kategorie des Holzelemente- bauen mit Ihrer Wirkung Säfte auf, stärken das Yin, halten die Organe an ihrem Platz, wirken teilweise adstringierend(zusammenziehend) – durch die Zugehörigkeit zum „Holz“- Leber- und Gallenblasen-Meridiane, wirkt Physalis besonders gut bei Diabetes Typ II.
  • Die kleinen Samen im inneren wirken gegen Verstopfung- leicht abführend und schleusen so auch Toxine aus dem Körper- vor allem Hitze-Toxine, die sich im Darm befinden.
  • Die süß- sauren, auch leicht bitteren Früchtchen stecken voll mit Vitaminen wie Beta-Carotin, Vitamin C aber auch Thianin, Niacin, Phosphor und pflanzlichem Eiweiß(16%).
  • Durch die Inhaltsstoffe begründet sich das Einsatzspektrum- Sportler-Superfood, Einsatz bei allen Erkrankungen, die in der TCM in irgend einem Zusammenhang mit der Leber zu sehen sind und allgemein bei Rheuma, Diabetes, Darmstörungen, Abwehrschwäche, Problemen mit den Knochen und Zähnen(Phosphor) und sie stimulieren das Zellwachstum/ wirken antioxidativ.
  • Dank des hohen Anteils an spezifischem Pektin senken die frechen Früchtchen den Blutzuckerspiegel und wirken positiv auf den Cholesterinspiegel.
  • Die Bioflavonoide verhindern Plaques in den Gefäßen, verbessern die geschmeidige Festigkeit der Gefäße, sie sorgen für eine bessere Sauerstoffbindung und wirken sehr stark auf das Wei-Qi(Immunsystem, natürliches Antihistaminikum).
  • Die zwei wesentlichen essentiellen Fettsäuren Linol- und Ölsäure sind maßgeblich, um eine Insulinresistenz zu vermeiden und schützen vor Oxidationen der Fette- dazu kommt noch, dass der glykämische Index sehr niedrig ist- 100 Gramm enthalten mal gerade 53 kcal und das sind gesundheitsfördernde Ballaststoffe.
  • 30 Gramm decken 45 % des Tagesbedarfes an Vit.A, weiterhin haben wir Vit. B1,2,6,, Vit. C und zahlreiche Spurenelemente.

Gerade jetzt gibt es die gelb- orangen- in einer kleinen Lampionhülle verpackten- kugligen Früchte. Sie passen sehr gut zum Abendessen(siehe Bild mit Frittata+ Avocado+Kräuter)- roh oder getrocknet sind sie schmackhaft und sie stoppen Heißhungerattacken ;)- auch als Smoothie-Frucht ist Physalis sehr gut geeignet!

 

Ganzheitlichkeit….

… ist die Grundvoraussetzung für eine Genesung. Was bedeutet das für mich als Therapeuten/-Innen und für Sie als PatientInnen?

  • Der Mensch wird in seiner Ganzheitlichkeit betrachtet- in der Anamnese stellen die Symptome wie bspw. Migräne, Schlafstörungen… die Spitze des Eisberges dar- also nur 1/3… die restlichen 2/3 „schwimmen“ unter der Oberfläche. Würde ich als TherapeutIn nur die Symptome betrachten und behandeln, wäre „das Schiff zum kentern“ verurteilt. Ganzheitlichkeit ist der Vorteil der Naturheilkunde und führt auf den Weg zur Genesung. Unsere Schulmedizin hat Ihre Vorteile, allerdings haben viele Schulmediziner die Ganzheitlichkeit aus den Augen verloren.
  • Ganzheitlichkeit heißt für Patienten/-Innen den Weg einer Komplextherapie zu gehen- einfach gesagt „Wasch mich, aber mach mich nicht nass“ funktioniert nicht- zur Ganzheitlichkeit gehören die Therapie beim Therapeuten/ der Therapeutin, individuelle Ernährungsumstellung, individuelle Bewegungstherapie, individuelle Entspannungstherapie- idealerweise alles aus einer Hand – schauen Sie als Betroffener/ Betroffene auf die Ausbildung Ihrer gewählten Therapeutin/ des Therapeuten bzw. erfragen Sie Kooperationen für die Bewegungs-, Entspannungs- oder/und Ernährungstherapie
  • Ganzheitlichkeit bedeutet für den Therapeuten/ die Therapeutin den Zusammenhang bspw. zwischen Blähungen und Migräne zu erkennen, Schlafstörungen und Angst zusammenhängend zu betrachten, den Zusammenhang des Konsums von Milchprodukten und das Symptom Durchschlafstörung oder Menstruationsschmerz zu erkennen u.s.w.
  • Ganzheitlichkeit bedeutet auch, dass Seele und Körper eine Einheit bilden- viele Symptome beruhen auf einer tiefgreifenden Dysbalance der Seele(Psyche), deren Behandlung umgehend körperliche Beschwerden lindert oder komplett ausheilt.
  • Ganzheitlichkeit bedeutet, dass sich unser Körper innerhalb unseres Lebens im Kleinen und Großen ändert- auch die Organe, auch der Magen-Darm-Trakt… dem Rechnung zu tragen, ist Aufgabe Ihres Therapeuten/ Ihrer Therapeutin und es ist die P f l i c h t dieser Sie darauf aufmerksam zu machen und Ihnen einen neuen Weg zu empfehlen- gehen müssen Sie ihn selbst, wenn Sie gesund werden möchten.

Eine kleine Geschichte dazu:

Im alten China wurde ein Bote mit einer wichtigen Depesche vom Kaiser zum Bruder des Kaisers geschickt- es ging um eine wertvolle Medizin für die Lieblingsfrau und Kaiserin, die nur im Regierungsgebiet des Bruders zu bekommen war. Der Bote ritt in aller Eile auf den herkömmlichen Wegen und kam schließlich an die letzte Kreuzung- dort allerdings ignorierte er die Worte eines Mönches, dass der Hauptweg zur Residenz durch einen Erdrutsch versperrt sei- im Vertrauen auf seine bisher erlernten Fähigkeiten und sein starkes Reitpferd ritt er jedoch den altbekannten, deutlich bequemeren Weg weiter. Etwa einen halben Tagesritt vor der Residenz kam der Bote an den Erdrutsch und musste erkennen, dass der komplette Weg unpassierbar war- der Erdrutsch hatte aus einem Bachlauf einen reißenden und unpassierbaren Fluss gemacht. Voller Angst um seine Kaiserin kehrte der Bote zur Kreuzung zurück und ritt voller Eile den zweiten, deutlich beschwerlicheren und unwegsameren Weg weiter, kam durch die Verzögerung erst am nächsten Tag zur Residenz und wurde dort von einem zweiten Boten empfangen, der im mitteilte, dass die Kaiserin verstorben sei….

Wenn S i e sich also demnächst fragen, warum Ihnen Ihr Therapeut/ Ihre Therapeutin empfielt, den Joghurt oder den Kaffee zum Frühstück wegzulassen, dann bedeutet das ganzheitliche Behandlung- es besteht ein Zusammenhang zwischen Ihrer Schlafstörung, der Migräne, den Stimmungsschwankungen und Ihrer Ernährung…

Wenn Ihnen empfohlen wird, jeden Tag 30 Minuten zu gehen, dann bedeutet das Ganzheitlichkeit…

Wenn Ihnen empfohlen wird, jeden Tag 5 Minuten bewusst zu atmen oder zu meditieren, oder…., dann bedeutet das Ganzheitlichkeit.

„Mögen Zeichen an der Straße Deines Lebens sein, die Dir sagen, wohin Du auf dem Wege bist. Mögest Du die Kraft haben, die Richtung zu ändern, wenn Du die alte Straße nicht mehr gehen kannst.“- überlieferte Vorlksweisheit

Wachteleier- nur Mode?

Sicher haben Sie die gesprenkelten, ganz kleinen Eier auch bereits im Einkaufsmarkt entdeckt- Wachteleier sind keine Modeerscheinung, sondern ein ernstzunehmendes Nahrungsmittel:

  • Diese wirklich sehr kleinen Eier sind wahre Kraftpakete- allerdings benötigen Sie mindestens fünf, um die Größe eines Hühnereis zu erhalten.
  • Dafür ist bei den Wachteleiern das Verhältnis zwischen dem HDL- und dem LDL-Cholesterin deutlich günstiger als bei Hühnereiern.
  • Die kleinen Eier enthalten: Vitamin A, Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B3 (Niacin), Vitamin B5 (Panthotensäure), Vitamin B6 (Pyridoxin), Folsäure, Vitamin B12 (Cobalamin), Vitamin H (Biotin), Vitamin D, Vitamin E 1 und Vitamin K; Zink, Eisen, Molybdän, Chrom, Jod, Selen und Kupfer; weiterhin enthält es acht essentielle Aminosäuren- Leucin, Isoleucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin; dazu auch noch die mehrfach ungesättigte Linolsäure in einem recht hohen Anteil; ebenso wie die lebensnotwendige Linolensäure, die zur Bildung der Omega-3 Fettsäuren nötig ist – damit sind Wachteleier eine perfekte Sportlernahrung.
  • 100 Gramm Wachteleier enthalten: 13 g Eiweiss, 11 g Fett, 1,2 g Kohlenhydrate, die Wichtung zwischen Eigelb und Eiweiß ist fast gleich.
  • Aus Sicht der der chinesischen Medizin wirken Wachteleier durch ihren süßen Geschmack und das neutrale Temperaturverhalten auf die Meridiane Milz, Magen, Leber und Nieren, aktivieren indirekt die Korrespondenz zwischen Lungen- und Nierenmeridian. Sie stärken die Mitte, bauen Blut auf, transformieren Schleim und leiten Feuchtigkeit aus. Sie stärken durch diese Wirkung die Sehnen, Muskeln und Bändern, Hausanhangsgebilde wie Haare und Nägel, die Knochen und leiten zuverlässig Feuchtigkeit aus.
  • Wachteleier lassen sich als Therapeutikum bei Allergien, bei Hauterkrankungen, für eine positive Wirkungen auf den Blutdruck, Herz-, Nierenproblemen, Magenproblemen, Asthma, Diabetes Mellitus II, Neurodermitis, Migräne, Verdauungsproblemen, zur Stärkung des WeiQi(Immunsystem), zur Entgiftung und auch Vitalisierung einsetzen.

Sollten Ihnen also demnächst mal ein Hinweis auf frische Wachteleier auffallen, dann greifen Sie ruhig zu- besonders genussvoll übrigens mit Kräutern als „Spiegeleier“, dazu einfach nur geröstetes Dinkelbrot und gewürzte Avocado.

Alle Größe ist unbewußt, oder sie ist wenig oder nichts“- Th. Carlyle

 

 

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