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In der letzten Woche musste ich die „Reißleine“ ziehen- die Erkenntnis, dass ich mit Ü 60 nicht mehr ganz so belastbar bin, wie mit 20 ist mir schon bewusst- schließlich arbeite ich ja nicht erst seit gestern 😉 als Heilpraktikerin, Yoga-Therapeutin und auch MindSet-Coach; aber wenn Du dann tatsächlich merkst, dass geliebte Arbeiten schwer werden, dann ist es Zeit- und so habe ich mir eine Fastenzeit und tiefe Regeneration von fünf Tagen VERORDNET 🙂
Damit Du einen kleinen Einblick bekommst, was Regeneration tatsächlich bedeutet, habe ich Dir hier das Wichtigste zusammengestellt:
Regeneration ist weit mehr als bloßes Ausruhen – sie ist ein aktiver, ganzheitlicher Prozess, der Körper, Geist und Nervensystem wieder in Balance bringt. Besonders nach Phasen des Fastens, erhöhter Belastung oder Stress braucht der Organismus gezielte Impulse, um aufzubauen, zu nähren und nachhaltig zu stärken. Aus Sicht der Naturheilkunde, Ernährung und Yoga entsteht echte Regeneration durch das Zusammenspiel von sanfter Ernährung, bewusster Bewegung und tiefer Entspannung.
Die Bedeutung von Regeneration für Körper und Nervensystem
Während des Fastens oder in intensiven Lebensphasen schaltet der Körper in einen eher katabolen Zustand – Reserven werden genutzt, Prozesse reduziert. Die Regeneration danach ist die Phase des Wiederaufbaus (Anabolismus).
Ein zentraler Schlüssel liegt im Nervensystem:
- Der Parasympathikus (Ruhe- und Verdauungsnerv) wird aktiviert
- Stresshormone sinken, Regenerationsprozesse steigen
- Verdauung, Zellaufbau und Hormonbalance normalisieren sich
Yoga, Atemübungen und bewusste Ernährung unterstützen genau diesen Umschaltprozess, was ich selbst so positiv erlebt habe.
Ernährung in der Regenerationsphase
Nach dem Fasten oder bei Erschöpfung sollte Nahrung leicht, nährstoffreich und gut verdaulich sein.
- Warme, gekochte Speisen wie Gemüse, Suppen, Reis oder Kartoffeln
- Hochwertige Fette (z. B. Leinöl, Olivenöl) für Zellregeneration
- Sanfte Eiweißquellen zur Gewebeerneuerung
- Bitterstoffe zur Unterstützung von Leber und Verdauung
- Ausreichend Flüssigkeit: warmes Wasser, Kräutertees
Der Fokus liegt nicht auf Menge, sondern auf Qualität und Achtsamkeit.
Yoga als regenerativer Schlüssel
Regeneratives Yoga wirkt direkt auf das Nervensystem, löst Spannungen und verbessert die Durchblutung. Langsame, bewusste Bewegungen und Atemführung fördern die Selbstheilungskräfte.
Wichtige Prinzipien:
- Langsamkeit statt Leistung
- Tiefe, ruhige Atmung
- Langes Halten ohne Anstrengung
- Bewusste Wahrnehmung
30-minütige regenerierende Yogapraxis
Diese Sequenz ist ideal für die Aufbautage nach dem Fasten oder zur allgemeinen Regeneration.
Ankommen & Atmung (5 Minuten)
- Bequeme Sitzhaltung oder Rückenlage
- Eine Hand auf Bauch, eine auf Herz
- Tiefe Bauchatmung: 4 Sekunden ein, 6 Sekunden aus
- Fokus: Loslassen, Ankommen im Körper
Sanfte Mobilisation (5 Minuten)
- Katze-Kuh (Marjariasana/Bitilasana) im Vierfüßlerstand
- Langsame, fließende Bewegungen mit dem Atem
- Kindhaltung (Balasana) – 1–2 Minuten verweilen
Liegende Drehung (5 Minuten)
- Rückenlage, Knie zur Brust
- Beide Knie geschlossen sanft zur Seite- re./li. im Wechsel- sinken lassen
- Arme ausgebreitet, Blick optional zur Gegenseite
- Unterstützt Verdauung und Entgiftung
Hüft- und Herzöffnung (5 Minuten)
- Schmetterling im Liegen (Supta Baddha Konasana)
- Optional Kissen unter den Knien
- Tiefe Atmung in Bauch und Beckenraum
Beine an der Wand (5–7 Minuten)
- Viparita Karani
- Beine senkrecht an der Wand, Arme entspannt
- Fördert Lymphfluss und Entspannung
Tiefenentspannung (Savasana) (5–8 Minuten)
- Rückenlage, ggf. Decke über den Körper
- Bewusstes Loslassen aller Muskelgruppen
- Optional Body Scan oder Atembeobachtung
Ergänzende Impulse für tiefe Regeneration
- Wärme: Bäder, Wärmflasche oder warme Kleidung; ich war in der Salzgrotte im Hotel 🙂
- Trockenbürsten: Regeneration für die Haut; „Reinigung“; Anregung Lymphe
- Natur: Spaziergänge ohne Leistungsdruck- wunderbar am Strand von Swinemünde morgens und am Abend
- Krafttraining der besonderen Art- keine schweren Gewichte, sondern isometrische Übungen für den gesamten Körper, damit auch das Yang nicht zu kurz kommt 😉
- Digital Detox: bewusste Pausen von Reizen- nur 1x täglich eine kurze Story mit Impuls auf Instagram
- Schlaf: Priorität auf ausreichende Nachtruhe- ganz wunderbar mit Wellenrauschen im Hintergrund
Schlussendlich…
Regeneration ist eine bewusste Entscheidung für Langsamkeit, Achtsamkeit und Selbstfürsorge. In Kombination aus nährender Ernährung und sanfter Yogapraxis entsteht ein kraftvoller Raum für Heilung und Aufbau. Gerade nach dem Fasten oder anstrengenden Arbeitsphasen/ mentaler Belastung entscheidet diese Phase darüber, wie nachhaltig die positiven Effekte im Körper verankert werden.
Für mich hat diese Zeit der Regeneration, die bereits am Frühlingsanfang mit einer bewussten Fastenzeit begann und der anschließenden „YinZeit“ am Strand von Swinemünde als Abschluss, einen unglaublichen, spürbaren Effekt- Kraft ist zurück, das Bewusstsein für Achtsamkeit wieder geschärft- gestärkt und mit viel Freude geht es wieder in den Alltag 🙂 und darauf bin ich wieder freudvoll gespannt.
Bleib in Deiner Kraft- alles Liebe und erholsame Osterfeiertage wünscht Dir…
Kira




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