Ein Bergtee voller Magie…

…ist der griechische Bergtee- eine Eisenkraut- Art(Sideritis scardica).

Traditionell wird er in Griechenland bereits seit 2000 Jahren nicht nur wegen seiner sanft anregenden und stimmungsaufhellenden Wirkung von Bauern und Hirten zur Entspannung nach getaner Arbeit getrunken. Er ist dort seit jeher ein beliebtes und altbewährtes Hausmittel:

  • Das Kraut enthält unter anderem ätherische Öle (Myristicin, Menthol, Thymol, Carvacrol), Flavonoide, Palmitinsäure und Caryophyllene.
  • Da der griechische Bergtee auch antiviral/ antibakteriell wirkendende Stoffe enthält, ist auch eine Anwendung gegen Erkältung mit entzündungshemmender und antioxidativer Wirkung möglich. Ebenso konnten stressmindernde und leistungssteigernde Stoffe nachgewiesen werden.
  • Der Tee/ das Kräutlein wirkt auf das WeiQi(Immunsystem), auf Shen(Herz-Qi), beruhigt aufschäumendes Magen-Qi(krampflösend) und besänftigt das Leber-Qi.

  • Erfahrungen zeigen, dass das griechische Eisenkraut gezielt dazu eingesetzt werden kann, um Körper und Seele bei Schlafstörungen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Auch bei Angststörungen wird eine günstige Wirkung beobachtet. Der griechische Bergtee nimmt unter den Hoffnungsträgern zur Behandlung psychischer Leiden wie z.B. Burn out, Stress und Erschöpfung eine herausragende Stellung ein- ohne die gefürchteten Nebenwirkungen von chemischen Medikamenten. Verständlicherweise, denn die Erklärung könnte folgendes liefern: Bei der Entstehung von Angst- und anderen psychischen Erkrankungen spielt eine Störung der verschiedenen Botenstoffsysteme eine entscheidende Rolle. Vor allem der Serotonon-Noradrenalin-Austausch zwischen den Nervenzellen steht im Focus. Das griechische Eisenkraut besitzt die notwendigen Eigenschaften, ausgeglichen sowohl anregend als auch  aus gleichend auf das Serotonin-Botenstoffsystem zu wirken, ohne dabei bednkliche und/oder unerwünschte Nebenwirkungen mit sich zu bringen.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Zubereitung:

  • Traditionell wird Wasser in einem Topf langsam zum Kochen gebracht. Pro Liter Wasser werden zirka 3 g Bergtee in das Wasser gegeben und abgedeckt 10 Minuten im leicht sprudelnden Wasser schwimmend mit aufgekocht – so machen es die Griechen. Dabei gehen die Inhaltsstoffe in der Wasser über. Der Bergtee lässt sich auch ein zweites Mal mit etwas weniger Wasser gut aufkochen.
  • Einfacher ist es, wenn man einen Zweig Bergtee, oder die zerkleinerte Pflanze in einer Tasse mit kochendem Wasser übergießt und zugedeckt etwa 10 Minuten ziehen lässt. Gibt man nach Erreichen der Trinktemperatur noch etwas Honig und einen Spritzer Zitrone dazu, ist der Tee gerade im Sommer ein wunderbares Getränk gegen die Hitze 😉

Lassen Sie sich den Tee schmecken- übrigens ist er sehr gut am Neujahrsmorgen, da er die Leber besänftigt 😉  😉

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