tcm ernährung

Es gibt keine Verbote…

…es gibt nur individuell geeignete oder nicht so gut geeignete Lebensmittel. Das trifft auch für die Süßigkeiten zu- in Maßen und vielleicht selbst zubereitet sind sie gar nicht so schlimm. So wie diese schnell und einfach zuzubereitenden Muffins aus folgenden Bio-Zutaten:

220 Gramm Mandelmehl, 170 Gramm Schafsjoghurt(möglich ist auch ein anderer Joghurt), 2 Eier, 100ml Kokosöl, 110 Gramm Rohrohrzucker, frischer Zitronensaft nach Geschmack(1-3 Esslöffel), 2 Teelöffel Weinsteinbackpulver, Zitronenschalenabrieb von einer Zitrone, frische Minzblätter, Mandelplättchen als Topping

Zubereitung: Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen…

Mische Eier, Zucker und Zitronensaft und schlage alles schaumig auf; dann gib das Kokosöl dazu und schlage alles so lange, bis es eine sämige Masse ergibt; dazu gib dann den Zitronenschalenabrieb, das Mehl und Backpulver- noch einmal alle Zutaten gut vermengen und ganz zum Schluss hebe den Joghurt und die fein gehackte frische Minze darunter- sanft durchrühren. Fülle die Menge jeweils in ein Muffinförmchen, setzte diese auf ein Blech oder in eine Muffinform; schlage die Muffinform etwas von unten mit der Hand auf, damit der Teig sich gut verteilt; gebe auf jeden Teighügel ein paar Mandelplättchen und dann gib das Ganze für ca. 20-25 Minuten- je nach Herd- in den Backofen.

Die Stäbchenprobe zeigt Dir, ob die Muffins durchgebacken sind.

Dieses Backwerk schmeckt groß und klein- und es ist trotz des Zuckers gesund und verträglich nach der Fünf-Elemente-Lehre der Chinesischen Medizin:

  • Der mild- saure Geschmack ist dem Holzelemet zugeordnet- diese Muffins bauen das Blut Xue auf und aktivieren die Säfte; außerdem werden Xue und Qi bewegt- das hilft gegen die Stagnationen, die bspw. durch Stress oder andere Widrigkeiten entstehen(Eier, Joghurt, Zitrone)
  • Kokosöl, Zucker und Mandelmehl nähren die Energie der Milz mit ihrem süßen Geschmack- der ist dem Erdelement zugeordnet.
  • Leber- Holz/sauer- und Milz-Erde/süß- können ohne einander gar nicht- die Milz bereitet die Nahrungs-Energie für die Leber vor und diese baut damit das Blut auf.

Gutes Gelingen, guten Appetit und immer daran denken- wenn man weiß, was wo und wieviel drin ist, ist Naschen auch gesund!

Nahrungsmittel, die der Gesundheit förderlich sind

 

In der CM gibt es keine generellen Verbote zu bestimmten Nahrungsmitteln/ Genussmitteln- alles hat seine Wirkung für den Körper; immer bestimmt die Dosierung über Gesundheit oder schädigende Einflüsse. Allerdings gibt es ein paar Nahrungsmittel/ Lebensmittel, die besonders zu empfehlen sind- es sind 12 Lebensmittel bzw. deren Gruppe, die imstande sind, Krankheiten der zivilisierten Welt zu verhindern, zu behandeln oder umzukehren:

  • Vorweg- integriere jedes dieser Lebensmittel täglich in deinen Speiseplan- es ist nicht schwer, da die Mengen oft gar nicht groß sind 😉 ; die Portionen beziehen sich immer auf die Größe der jeweiligen Hand- also ganz einfach abzumessen;
  • Hülsenfrüchte– alles, was die Farben gelb, rot, schwarz, blau an Linsen, Bohnen, Erbsen, Kichererbsen u.s.w. trägt sollte möglichst mit einer halben Tasse gekocht und einer Tasse gekeimt täglich auf dem Speiseplan stehen- also ein Eintopf mit ein paar Sprossen dekoriert deckt den Bedarf; Eiweiß, Eisen, Zink, Folsäure, Kalium und Ballaststoffe fördern ein gesundes Leben(z.B. Studie 2007 American Institute of Cancer Research).

  • Beerenfrüchte und Trauben mit Kernen– auch gefriergetrocknet oder getrocknet möglich- und dort besonders die Sorten Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Maulbeeren… täglich eine Portion aus einer halben Tasse frisch und einer viertel Tasse getrocknet werten sie bspw. jedes Porridge zum Frühstück auf und auch als Nachtisch zum Mittag sind sie ein frischer  und gesunder Abschluss der Mahlzeit 🙂 ; sie enthalten Antioxydantien, Vitamine, Spurenelemente und Mineralien, die für alle Stoffwechselvorgänge wichtig sind und bspw. antikarzenogene Wirkungen haben(Himbeeren…).

  • Obst mit seinen aktiven Pflanzenfasern, Vitaminen, Spurenelementen- saisonal und regional am besten; aber auch überregional in Maßen z.B. im Sommer die Wassermelone mit Kernen oder auch Zitrusfrüchte(auch die Schale z.B. als Abrieb im Smoothie) im Sommer- sie leisten Reparaturarbeiten an den Zellen und bekämpfen Zellentartungen. die empfohlene Menge besteht z.B. aus einer Frucht oder einer Tasse aufgeschnittener Frucht bzw. einer viertel Tasse getrockneten Früchten- greift ruhig 3x täglich zu- der Fruchtzucker in den ganzen Früchten, besonders den frischen, ist zu vernachlässigen(anders als im Saft).
  • Kohlgemüse, Rettiche und Kressen jeglicher Coleur- Blumenkohl, Brokkoli, Kresse, Meerrettich, heimische Kohlsorten, aber auch PakChoi und Chinakohl; mindestens eine Portion täglich sollte es sein und es reichen eine halbe Tasse frisch, eine viertel Tasse Sprossen und ein Teelöffel Meerrettich;
  • Blattgemüse- möglichst grünes– auch das Grün von roter Bete, Möhren u.s.w. nutzen- sie enthalten teilweise mehr Vitamine und Spurenelemente als das Gemüse selber und können als Salat, Deko 😉 oder in Smoothies verarbeitet werden- eine Tasse roh oder eine halbe Tasse gedünstet reichen schon aus, um davon zu profitieren,
  • Gemüse generell- ob jetzt Möhren oder Zwiebel, Süßkartoffeln oder Zucchini…- 2 Portionen täglich sind schnell gegessen; dabei sind z.B. eine halbe Tasse Gemüsesaft, eine halbe Tasse gedünstetes und eine Tasse rohes Gemüse möglich(roh für die robuste Natur, wer Rohes nicht verträgt, dünstet es an);
  • Pilze- in der asiatischen Heilkunde bereits seit Jahrtausenden bekannt- enthalten viele gute Eiweißverbindungen, Aminosäuren und aktive Gesundheitssubstanzen; stärken das Immunsystem und haben antikarzenogene Eigenschaften- 2 Portionen wären sinnvoll- frisch oder getrocknet; dabei sind Shiitake und Austernpilze eine sehr gute Wahl, aber auch Champignons punkten; der wichtigste Bestandteil in den Pilzen ist die Aminosäure Ergothionein- diese wirkt positiv auf unsere Mitochondrien und schützt uns vor Schäden durch freie Radikale.
  • Leinsamen– vergessen Sie Chia; Leinsaat mit einem Esslöffel/Tag bindet Giftstoffe und sorgt für eine gesunde Darmflora- mal abgesehen davon, enthält er Omega-3-Fettsäuren in einem gesunden Maß;
  • Samen und Nüsse– in Maßen und täglich eine Portion an Walnüssen, Pekanüssen, Mandeln, Cashew, sonnenblumenkeren, Pinienkernen- der Mix macht es und versorgt uns mit gesunden Fettsäuren, die für die Gesundheit der einzelnen Zelle, unsere Gehirnarbeit u.s.w. so wichtig sind,
  • Kräuter und Gewürze– machen nicht nur das Essen schmackhaft, sondern haben antientzündliche, zellreinigende und präventiv- gesundheitsfördernde Wirkungen; es sind besonders Kurkuma, Ingwer, Galgant, Betram, Ysop, grüne Kräuter jeglicher Art und die Lauche(Bärlauch, Knoblauch…), die auf Darm, Pankreas, Magen…ja jede einzelne Zelle im Körper gesundheitsfördernd wirken- besonders auch bei Patienten, die bereits erkrankt waren(zahlreiche Studien seit 1990), zeigte der einsatz von Kurkuma und Co, dass sich die Organe erholen und die Erkrankungen rückläufig sind; ein viertel Teelöffel aller möglichen Gewürze pro Tag ist hilfreich und ausreichend;

  • Vollkorn- bzw. Pseudogetreide in Form von Buchweizen, Reis, Hirse, Quinoa, Gerste, Hafer, Roggen- hier empfehlen sich eine halbe Tasse Porridge, eine Scheibe Brot zur Suppe, ein halbes Brötchen zum Gemüse… 3 Portionen täglich sollten es sein- dabei bestechen Buchweizen, Hirse und Hafer besonders.
  • Getränke- klares Wasser(warm), Jasmintee, grüner Tee(in Maßen), Oolong-Tee, Rooibush, Pfefferminz- und Melissentee- aber auch ab und zu eine Tasse echtenr Kakao(mit Mandeldrink) oder schwarzer Tee sorgen mit ihren Inhaltsstoffen für Gesundheit im Körper- Wasser 5 Gläser/Tag(ca. 200ml/Glas) und ansonsten 2-3 Tassen vom Tee; dabei sollten Minze und Melisse abends getrunken werden, die anderen Teesorten eher am Vormittag und frühen Nachmittag- durch eine ausreichende Trinkmenge halten wir nicht nur den Darm in Schwung, auch unsere Funktion der Harnorgane wird verbessert; das Herz kann besser arbeiten und ausreichend „Wasser“ dämpft ein zu stark aufloderndes Leber-Yang ein!

Zu diesen gesunden Nahrungsmitteln kommt dann „nur“ noch die Bewegung- schwitze eine halbe Stunde täglich mit Bewegung- das kann ein forscher Spaziergang genauso sein wie Yoga oder Fitness- wichtig ist nur, dass man intensiv gefordert wird- in seinem- berechneten- Belastungspuls und danach auch Wasser getrunken wird- ansonsten netsteht oxidativer Stress und das ist wieder nicht so gut für die Zellen des Körpers.

Viel Erfolg beim Umsetzen und… bleiben Sie/ bleibt  gesund!

 

Wärmendes in der Dojo-Zeit

 

Zugegeben- der Beitrag kommt einige Tage zu spät- aber die Temperaturen lassen so ein wärmendes Curry durchaus zu- schließlich sollen wir uns auch bei den Mahlzeiten vom Wetter leiten lassen 😉

Ein Curry stärkt unsere Mitte(Milz/Magen und damit das Milz-Qi)- besonders wenn es aus den folgenden Zutaten zubereitet wurde(für zwei bis drei Personen):

  • 2-3 Möhren(süß, neutral, Mitte tonisierend…), 2 Petersilienwurzeln(Qi und Yang aufbauend, Blut bewegend- Vorsicht in der Schwangerschaft…), drei bis vier Stängel Staudensellerie(Qi tonisierend, bewegend, Feuer ausleitend…), eine mittlere helle Zwiebel(Qi tonisierend, Blut bewegend…)- alles in einem Teelöffel Ghee nach einander andünsten; mit der Zwiebel beginnen; vorher wird das Gemüse natürlich gesäubert und in Würfel bzw. Scheiben geschnitten; ruhig etwas grober;
  • …dann das angedünstete Gemüse mit 100 ml Gemüsefond und 150 ml Kokosmilch(Qi und Blut tonisierend, Hitze kühlend…) ablöschen; dazu kommen dann je ein viertel Teelöffel Kurkuma und Liebstöckel, je eine Messerspitze Salz, Kubebenpfeffer, Galgant oder Ingwer, Kreuzkümmel, Zitronengras und eine Prise Chili(wer mag)- dann das Ganze ca. 20-30 Minuten garen lassen- danach noch einmal abschmecken.
  • Das Curry wärmt, durch die Zutaten Kokosmilch und Staudensellerie- beide wirken auch Säfte aufbauend und erfrischend/kühlend- wirkt es aber nicht heiß, sondern neutral bis wärmend. Die Gewürze sorgen für eine gute Bekömmlichkeit und gerade Kurkuma wirkt entzündungshemmend.
  • Das Curry kann gut während einer echten Erkältung gegessen werden, da es die Kälte aus den Knochen vertreibt, gegen Gliederschmerzen(kalte Gelenke) angeht und das Immunsystem auf Trab bringt.

Noch etwas zur Petersielienwurzel- da diese sehr stark Blut bewegend wirkt, kann das Curry bei Menstruationsbeschwerden hilfreich sein. Allerdings sollte in der Schwangerschaft auf die Petersilienwurzel verzichtet und durch Pastinaken(Blut tonisierend…) ersetzt werden. Petersilie allgemein und dazu zählt die gesamte Pflanze wirkt in größeren Mengen abortiv.

Ich koche übrigens alle Eintöpfe und dazu zählt auch das Curry im Schnellkochtopf(sehr Energie zuführend, da mit großem Druck gearbeitet wird) und verzichte daher meistens auf Chili. Das spart Zeit und die Mahlzeiten stehen bereits nach 10-15 Minuten auf dem Tisch 😉

Zu den Mengen- meine Oma, von der ich das Kochen gelernt habe, kam immer ohne Kochbuch aus- „Deern, dat brucken wi nich, dat geit nah Geschmack-“ Mädchen, das brauchen wir nicht, das geht nach Geschmack“ 😉 ; ich werde bei den nächsten Rezepten alles genau abwiegen- versprochen!

Viel Freude und gutes Gelingen beim Nachkochen und dann- guten Appetit!

Vegane Kuchenliebe

Zugegeben- auch ich liebe die bekannten Kuchenrezepte. Allerdings bin ich seit einigen Jahren sehr experimentierfreudig geworden und probiere auch vegane Rezepte aus. Die herkömmlichen Brownierezepte sind sehr lecker- allerdings auch sehr mächtig und daher habe ich ein bisschen geblättert, im Internet gelesen und mir meinen Reim daraus gebildet- ein fluffig leckerer Brownie vegan ist es geworden:

  • Als ‚Tassenkuchen“ ganz einfach abzumessen und Frau/ Man(n) benötigt nicht viele Zutaten- eine Tasse Hafermehl bzw. Haferflocken mahlen, so dass eine Tasse Hafermehl entsteht; dazu kommen eine Tasse entsteinte Datteln, eine Tasse Kidneybohnen(gekocht bzw. aus dem Glas/ der Dose), eine halbe Tasse Mandeldrink, ein Teelöffel echtes Vanillepulver, zwei bis drei Esslöffel richtig guten Kakao, ein bis zwei Teelöffel Kakaonibs, je einen halben Teelöffel Weinsteinbackpulver und Natron- das Ganze gut verarbeiten, so dass ein geschmeidiger Teig entsteht- dann den Teig 3-5 cm dick auf Backpapier geben(Blech oder Auflaufform) und im vorgeheizten Backofen(180Grad) ca. 30-35 Minuten durchbacken(Stäbchenprobe).

Danach kann diese fluffig- schokoladige kleine Sünde noch mit einem Belag versehen werden; wie mögen ihn am liebsten solo oder mit Pekanüssen.

Ich probiere den Teig immer geschmacklich- tut es auch ruhig, bei Bedarf einfach einige Datteln mehr oder etwas mehr Vanille bzw. Wintergewürze wie Zimt dazu geben- schon ist es wieder eine andere Kreation.

Der Brownie bleibt fluffig- soft- wenn er nicht vorher aufgegessen wird- auch für einige Tage.

Ersetzt Ihr den Kakao z.B. durch Zitronenabrieb, noch ein bisschen mehr Vanille und nehmt anstatt der Kidneybohnen weiße Bohnen(gegart), dann entsteht ein fluffig- lockerer Zitronenkuchen.

Beiden ist jedoch eins gemeinsam- durch die Bohnen ist es ein proteinreicher Kuchen(auch LowCarb)- außerdem mit der gesunden Süße von Datteln und ohne irgendwelche Zusatzstoffe/ Konservierungsstoffe.

Nicht nur für Veganer ein Leckerbissen- auch für Sportler oder Abnehmwillige eine gute Alternative zum herkömmlichen Backwerk 🙂 😉

Orange- Gelb- Sauer und süß…

…kommen sie daher- die Physalis. Eine exotische Frucht- auch Inka-Beere, Goldbeere oder peruanische Kirsche- mit großer Heilwirkung:

  • Die Physalis stammt ursprünglich aus dem Amazonasgebiet, ist aber mittlerweile auch in Asien beheimatet- demzufolge wirken sie gemäß TCM frisch- kühlend und können so sehr gut gegen Hitze- Symptome eingesetzt werden.
  • Sie gehören in die Kategorie des Holzelemente- bauen mit Ihrer Wirkung Säfte auf, stärken das Yin, halten die Organe an ihrem Platz, wirken teilweise adstringierend(zusammenziehend) – durch die Zugehörigkeit zum „Holz“- Leber- und Gallenblasen-Meridiane, wirkt Physalis besonders gut bei Diabetes Typ II.
  • Die kleinen Samen im inneren wirken gegen Verstopfung- leicht abführend und schleusen so auch Toxine aus dem Körper- vor allem Hitze-Toxine, die sich im Darm befinden.
  • Die süß- sauren, auch leicht bitteren Früchtchen stecken voll mit Vitaminen wie Beta-Carotin, Vitamin C aber auch Thianin, Niacin, Phosphor und pflanzlichem Eiweiß(16%).
  • Durch die Inhaltsstoffe begründet sich das Einsatzspektrum- Sportler-Superfood, Einsatz bei allen Erkrankungen, die in der TCM in irgend einem Zusammenhang mit der Leber zu sehen sind und allgemein bei Rheuma, Diabetes, Darmstörungen, Abwehrschwäche, Problemen mit den Knochen und Zähnen(Phosphor) und sie stimulieren das Zellwachstum/ wirken antioxidativ.
  • Dank des hohen Anteils an spezifischem Pektin senken die frechen Früchtchen den Blutzuckerspiegel und wirken positiv auf den Cholesterinspiegel.
  • Die Bioflavonoide verhindern Plaques in den Gefäßen, verbessern die geschmeidige Festigkeit der Gefäße, sie sorgen für eine bessere Sauerstoffbindung und wirken sehr stark auf das Wei-Qi(Immunsystem, natürliches Antihistaminikum).
  • Die zwei wesentlichen essentiellen Fettsäuren Linol- und Ölsäure sind maßgeblich, um eine Insulinresistenz zu vermeiden und schützen vor Oxidationen der Fette- dazu kommt noch, dass der glykämische Index sehr niedrig ist- 100 Gramm enthalten mal gerade 53 kcal und das sind gesundheitsfördernde Ballaststoffe.
  • 30 Gramm decken 45 % des Tagesbedarfes an Vit.A, weiterhin haben wir Vit. B1,2,6,, Vit. C und zahlreiche Spurenelemente.

Gerade jetzt gibt es die gelb- orangen- in einer kleinen Lampionhülle verpackten- kugligen Früchte. Sie passen sehr gut zum Abendessen(siehe Bild mit Frittata+ Avocado+Kräuter)- roh oder getrocknet sind sie schmackhaft und sie stoppen Heißhungerattacken ;)- auch als Smoothie-Frucht ist Physalis sehr gut geeignet!

 

Eine Liason zwischen Buchweizen und Walnüssen…

… ist das Buchweizen- Walnuss-Brot. Sie kennen mich- Brot ist eher nicht so mein Favorit, da es schwer ist und Feuchtigkeit erzeugt- aber ab und zu, selbstgebacken, getoastet und dann mit Mitte- stärkenden Zutaten kann auch ich nicht „Nein“ sagen:

  • 300 Gramm Buchweizenmehl( gibt es mittlerweile in guter Qualität in vielen Läden), Maismehl(ich nehme 100 Gramm), Haferflocken(je nach gewünschter Festig- und Knusprigkeit 40 bis 60 Gramm), Sesam(ich mag den nussigen geschmack und nehme 40 Gramm gemischt- weiß und dunkel), 60 bis 80 Gramm Walnussbruch, einen Würfel Frischhefe oder ein Päckchen Trockenhefe, einen Teelöffel Salz, 300 bis 350 ml Wasser(handwarm) und 50 Gramm Quark- achtet darauf, dass alle Zutaten Zimmertemperatur(bis auf das Wasser) haben- dann geht der Teig schön auf und Ihr bekommt ein schönes, luftiges Brot…
  • Wasser und Hefe zusammen geben und langsam mischen- ich rühre es einfach mit dem Finger um… dann alle anderen Zutaten gut durchkneten und zum Schluss das Wasser-Hefe-Gemisch unterkneten, dann gebe ich noch eine Prise Kardamom dazu(die Verträglichkeit bzgl. der Hefe wird gestärkt)- den Teig abdecken und an einem zugluftfreien und warmen Ort(im Bett, so hat es meine Oma immer gemacht 😉 )gehen lassen, den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen(für 5 Minuten) und dann den Teig auf eine Brotschale oder in eine Form geben(ich nehme eine Brotschale)- auf die mittlere Schiene setzen und etwa 15 Minuten bei 200 Grad backen- danach die Temperatur auf 180 Grad bis 160 Grad runterregeln- wie es die gewünschte Bräune geben soll.
  • Bei einer Brotschale gebt Ihr warmes Wasser in den Backrand, ansonsten eine hitzebeständige Schale mit Wasser füllen und beim Backen mit in den Bckofen stellen- damit trocknet das Brot beim Backen nicht aus.

köstliches Buchweizen-Walnussbrot und dazu Ofengemüse

  • Buchweizen– neutral, süss, bitter, wirkt auf die Funktionskreise Milz, Magen, Gedärme, Herz…

    Qi tonisierend– tonisiert Milz-Qi bei Verdauungsschwäche, Rekonvaleszenz, Belastung körperlich, Durchfall chronisch, Diarrhö, Appetitlosigkeit, blutenden Hämorrhoiden, Venenschwäche, Veneninsuffizienz, Varizen, hält das Blut in den Meridianen und Gefäßen,

    Qi regulierend und bewegend– bei rebellierendem Magen-Qi, Aufstoßen, Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen, Bluthochdruck, Hypertonie, Durchblutungsstörungen, Durchblutungsstörungen der Hände und Füße

    Nässe/Feuchtigkeit auflösend/transformierend– bei erhöhten Cholesterinwerten, Diarrhö, Durchfall, verfärbtem Urin und Leukorrhoe und Nässe- Hitze ausleitend z.B. bei Herpes

    Hitze eliminierend und Toxine ausleitend- bei Karbunkel, Furunkel, Skrofolose, Infekt, Ekzem, Geschwür, Erysipel, Wundrose (äusserliche Anwendung in Form von Brei)

    Schleim auflösend/transformierend- bei Arteriosklerose, Bluthochdruck, Hypertonie

  • Walnüsse– neutral, süß und bitter, wirkt auf die Funktionskreise Niere, Herz, Lunge, Gedärme…

    Yang und Qi tonisierend– Lumbago, Rückenschwäche, Rückenschmerzen, Hüftschwäche, Hüftschmerzen, Kniegelenkschwäche, Knieschmerzen, kalter Rücken, Urinieren häufig, Impotenz, tonisiert Lungen-Qi, tonisiert Nieren-Qi, tonisiert Herz-Qi, Kurzatmigkeit, Asthma, keuchender Atmung, Husten, Niesen, vorzeitiger Ejakulation, Spermatorrhö, weißem Ausfluss, Leukorrhö, Enuresis, nächtlich verstärktem Urinieren,

    Essenz/Jing tonisierend – Impotenz, Unfruchtbarkeit, bei geistiger Schwäche und verminderter Zellbildung, schlechter Wundheilung, Nervosität, Stoffwechselstörungen der Nervenzellen

    Blut bewegend und tonisierend- Herzinfarkt-Prophylaxe, Blutgerinnungsneigung, Arterienverengung, Thrombose-Prophylaxe, Anämie, Blutmangel, trockener Haut

    Nässe/Feuchtigkeit auflösend/transformierend– bei erhöhten Cholesterinwert, Cholesterin LDL senkend, Arteriosklerose-Prophylaxe

    Darm befeuchtend- bei Obstipation und vor allem trockener Verstopfung

Gutes Gelingen und guten Appetit! Ach ja, keine Sorge…ich werde nun keine Food- Bloggerin, aber es ist Dojo- Zeit gemäß der Ernährung in der TCM und da benötigen wir Nahrung, die unsere Mitte stärkt- deshalb ein paar Anregungen 😉  😉 – eine schöne Woche!!!

 

Was soll man bloß immer kochen???

Diese Frage stellt sich mir auch immer wieder- jeden Tag, zu jeder Mahlzeit und ich gehe dabei einfach- schon seit einigen Jahren- neue Wege- bin zwar eine echte norddeutsche Pommernpflanze, aber nicht nach dem Motto lebend “ Wat de Buer nich kennt, dat fret hei nich“- also gab es am Sonntag zum Mittag:

  • Backschinken mit Pellkartoffel und im Backoffen gegarte Möhren und Pilze- ohne Sauce, nur mit etwas Kräuterbutter und laut meinen Männern “ total lecker“- den Schinken beim Schlachter kaufen und bei 100 Grad(500 Gramm) 4 Stunden langsam backen lassen, mit etwas Honig und Bier überträufeln, eine Stunde vor Ende dann die Möhren und Pilze( vorher eine Stunde mit Gewürzen nach Gusto und Olivenöl mariniert) auf ein kleines Blech + Backpapier geben und mitgaren lassen- bis sich deutliche Knusprigkeit zeigt, über die Pellkartoffeln muss ich- glaube ich- nichts schreiben 😉  😉

Das Schöne ist- ich koche ja noch nach alter Manier… Zitat meine Oma Lisbeth: “ Kind, koch immer so, dass Du von einer Mahlzeit dreinmal essen kannst“ Zitat Ende… na, ja… aber ich halte mich sehr oft daran und hier von gab es dann heute zum Mittag… Salat- nur die Reste klein geschnitten, Dinkelnudeln gekocht und Kirschtomaten geputze- alles gut durchmengt und gewürzt und fertig war eine zweite schnelle Mahlzeit ohne großen Aufwand

 

 

…übrigens beide Gerichte gesund und lecker und nach den Prinzipien der TCM sehr ausgewogen und stärkend für die Mitte!

Guten Appetit und viel Freude beim Nachkochen!

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