Ruhe

Auszeiten…

…können sehr vielfältig sein- freiwillig oder aufgezwungen; als Urlaub oder Bildungs-Auszeit; zur Rekonvaleszenz oder durch Umstände…

Immer aber sind Auszeiten, Zeiten in denen wir von der Autobahn des Lebens abgefahren sind, um zu pausieren, eine „Baustelle“ zu umgehen oder um eine „Umleitung“ zu nehmen.

Warum ich diesen Beitrag schreibe… an sich war für diese Woche ein lang ersehnter Urlaub geplant; Pläne für eine erholsame Zeit zu zweit mit weiter, ruhiger Insellandschaft; Meer und Sturm, Fischbrötchen und Seelenbalsam, ein wenig Yoga am Strand und Jogging auf dem Dünenkamm; Schwimmen am Morgen und Frühstück im gemütlichen Raum eines wunderbaren Hotels- tja und dann kam es anders…

Ich habe in dieser Woche eine Auszeit…anders als geplant, aber trotzdem Zeit für mich, für meinen Liebsten, meine Familie, einige Online-Weiterbildungen, Zeit für Dekoration ;), für Besinnlichkeit- schließlich beginnt der Advent- meinen Sport- einfach mein Leben jenseits von Praxis, Akupunktur und mehr 😉 (auch wenn ich diese meine Arbeit sehr gerne praktizieren 🙂

Auszeit- aus der Zeit sein, Zeit, die ein Aus des Alltags mit sich bringt… wie wir es auch betrachten- es ist ein Sein außerhalb des Alltäglichen.

Für manch einen- Erkrankten oder Betroffenen des LockDown- eine ungewollte; trotzdem eine „Aus“Zeit zum Besinnen und vielleicht Nachdenken; für mich ist es eine erarbeitete Zeit, die ich ganz bewußt nutzen werde…

  • Zeit für Ruhe- eindeutig zu kurz gekommen in den letzten Monaten
  • Zeit mit meinem Liebsten- einfach diese entspannte Zweisamkeit, die man nur im Urlaub hat 😉
  • Zeit zum Nachdenken über kleine und große Projekte- die Praxis muss auf Grund der allgemeinen Lage auch anders struktuiert werden…
  • …daraus folgernd- ich werde mich ausgiebig mit Zoom und Skype beschäftigen- schließlich soll die Yogatherapie weiter gehen; auch die Ernährungsberatung kann dann virtuell erfolgen…
  • Zeit zum Lesen- es warten zwei spannende Fachbücher auf mich, für die ich Ruhe benötige- dafür bleibt oft keine während des Alltags
  • Zeit für Bildung(online)- den Horizont erweitert, Altbekanntes auffrischen und Neues erfahren
  • Zeit für Yoga und Sport- Neues ausprobieren und die tägliche Routine forcieren; da freue ich mich besonders drauf
  • Zeit, um bewusst auf SocialMedia und viel Außenkommunikation zu verzichten

…eben Zeit um ganz bewusst „aus der Zeit zu kommen“- in sich zu gehen und das Außen außen zu lassen… deshalb 🙂

In diesem Sinn- bleibt munter und gesund- wir sehen oder lesen uns in einer Woche wieder- alles Liebe!

Kira

Friedrich Schiller…“Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit“

Weihnachten…

…die Zeit der Besinnung:

  • Nimm Dir eine Tasse Tee oder Kakao; lehne Dich zurück, atme tief ein und aus und genieße die Zeit für Dich, mit Deinen Lieben oder mit der gesamten Familie- schließe die Augen für einen Moment, nimm den Duft Deines Tee’s oder Kakao’s in dir auf und lese ganz entspannt und ohne Hast das folgende Gedicht 🙂

Glocken der Weihnacht- Karl Stieler

Oh Winterwaldnacht, stumm und hehr, mit deinen eisumglänzten Zweigen, lautlos, pfadlos, schneelastschwer, wie ist das groß, dein stolzes Schweigen.

Es blinkt der Vollmond klr und kalt; in tausend funkelharten Ketten sind festgeschniedet Berg und Wald, nichts kann von diesem Bann erretten.

Der Vogel fällt, das Wild brichtein, der Quell erstarrt, die Fichten beben; so ringt den großen Kampf ums SEIN ein tausendfaches banges Leben.

Doch in den Dörfern traut und sacht, da läuten heut zur Welt hienieden die Weihnachtsglocken durch die Nacht ihr Wunderlied vom ewgen FRIEDEN.

Yoga und die Rauhnächte Teil1

Herzlich Willkommen– die Rauhnächte sind die Tage und Nächte um den Jahreswechsel- in den nächsten Tagen begleite ich Dich/ Sie durch diese königlich- mystische Zeit- Kommt/ Kommen Sie mit mir auf eine kleine Reise durch die Rauhnächte!

Mythos oder Alltag- noch vor gar nicht langer Zeit waren die Riten zu den Rauhnächten  ganz praktischer Alltag.

Die Zeiten/Tage vom 21. Dezember(Wintersonnenwende) bis zum 6. Januar waren heilig. Und es hieß und heißt bei bewußt lebenden Menschen noch immer, in ihnen könne man bereits das ganze kommende Jahr in Kurzform erkennen. In dieser mystischen Zeit waren die meisten Arbeiten verpönt- wer kennt es nicht: keine Wäsche aufhängen z.B…. meine Oma hat immer gesagt, dass sich „de Düvel darin verfangen deit un Unglück över Minsch und dat Veeh bringt“. Die Wikinger, Germanen und andere Völker sahen Odin und seine wilde Schar durch die Lüfte brausen, wehe er verfing sich in einer Leine- dann bedeutete das Odin’s Zorn 😉

Undenkbar, an diesen Tagen einfach den alltäglichen Beschäftigungen nachzugehen. Stattdessen zog man sich ganz bewusst in die Familien zurück, feierte, sang und bewegte sich sehr achtsam- beobachtete, was geschah. Es hieß nämlich, jeder diese Tage stehe für einen Monat des nächsten Jahres. Und was in diesen 24 Stunden passierte, war ein Deutungsmuster für den entsprechenden Monat.

Warum wir heute nicht mehr in diesen Traditionen leben??? Bewußtes Auseinandersetzen mit Altem, Riten, Überlieferungen hat noch niemandem geschadet, im Gegenteil- häufig findet man gerade in solchen Ritualen und an solchen Tagen seine Wurzeln wieder!

Die Raunächte sind ein guter Anlaß, mal ganz bewusst einen Schritt zurück zutreten, alle nur möglichen Sinne zuschärfen und genau zubeobachten was passiert. Können wir eigentlich diese Zeit der Stille nach dem Fest noch so begehen, dass es eine Wohltat für uns ist? Und können wir diese Zeit der Dunkelheit, der Rituale und Traditionen auf unsere ganz eigene Art genießen? Welche unterschwelligen Emotionen, Gedanken und Verhaltensmuster tragen mit uns herum? Wieviel unnötiger Ehrgeiz, Aufopferung, Unehrlichkeit und versteckter Unmut brodeln  womöglich noch im Inneren unseres Seins?

Wir hören es nicht gerne- noch weniger gerne sehen wir genauer hin. Aber genau dazu sind die Rauhnächte eine Einladung: Die „dunkle Seite“ genau zu betrachten, hinzusehen und „des Pudels Kern“ tief innen genau zu erkennen. Uns begleiten die Kleshas(Mühsale, Leiden, den Geist belastende Gedanken…) durch das Leben- leider- aber wenn wir uns in den Rauhnächten und auch generell damit auseinandersetzen, diese erkennen- dann können sie verschwinden! Wenn das nicht Yoga ist! Achtsamkeit im Alltag, Zen, kleine Schritte auf dem Weg des Verstehens und Verständnisses. Solltest du/ sollten Sie vor lauter Stress zwischen den Jahren, vor Alltag oder auch Besuchsverpflichtung keine Zeit für die Yoga-Praxis mit den Asanas finden, dann mag dies auch gut und richtig sein: Mit reiner Aufmerksamkeit, Bewusstsein und Ehrlichkeit dir/ sich selbst gegenüber kannst du/können Sie Yoga praktizieren- es ist auf keinen Fall einfacher als Asanas üben- vielmehr ist es d i e hohe Kunst ganz bei sich zu bleiben- im Auge des Orkan’s ist es still! Oft ist dieses Freuen- dieser magische Moment der inneren Zufriedenheit mehr wert, als körperliche Übung!

Egal wie- diese Tage und Nächte des Jahres sind eine wundervolle Einladung zum ganz bewußten Leben.  Es bringt einfach Freude sich vom Alten auch mal lenken zu lassen…

Die Reise beginnt:

  • Es beginnt am Thomastag(Zwillingstag, da Thomas als Zwilling von Jesus angesehen wurde)- dem 21.12.- wir verabschieden uns vom alten Jahr an diesem Tag; denn es ist Wintersonnenwende und nach alten Bräuchen das Ende des Alten!  Damit keine negative Energie ins neue Jahr übernommen wird, darf an diesem Abend alles gründlich mit Kräutern durchgeräuchert werden: Haus oder Wohnung, früher auch Ställe und Felder. Damit vertreibt man böse Geister, die sonst die nahende „heilige Zeit“ stören würden.
  • Nach dem Räuchern(Beitrag vom 19.12.2017) überlege Dir, was Du an Wünschen für das neue Jahr hast-13 Zettel geben eine kleine Orientierung für die Tage und… was man aufschreibt hat Bestand- Dazu dienen die 13 kleine Zettel – schreibe auf jeden einen wichtigen Wunsch für das neue Jahr- nun gleichmäßig falten- sorgsam und mit Bedacht und in ein Glas, eine Schachtel oder ein Säckchen geben- das Gefäß als kostbar ansehen!
  • 22./23.12.: Ankommen aus dem Alltagsmodus herauskommen, praktiziere das Ankommen im Stand, im Sitzen oder Liegen, atme bewußt und übe verschiedene Atemtechniken, konzentriere dich ganz auf Deinen Atem, nutze den roten Jaspis der Heilsteine , um den Geist zu beruhigen, das Herz zu weiten und den Geist auf Dich und Deine Lieben zu lenken…

Die Herzmeditation führt Dich(ich bleibe beim Du/Dich) durch diesen Tag:

  • Suche Dir einen Kraft- oder Ruheort in Deinem Zuhause oder in der Natur- richte ihn Dir ein, wie Du Dich wohlfühlst. Vielleicht zündest du eine Kerze an, nimmst Dinge oder Farben dazu, die den Bezug zu den Elementen herstellen- ein Stück Holz- braun oder grün- für das Holzelement, die Kerze für das Feuer- rot-, Salz oder einen Stein für die Erde- gelb, ein Stück Metall für das Metallelement-weiß und ein Schälchen mit Wasser für das tiefe Yin- das Wasserelement-blau oder schwarz…
  • Nimm eine bequeme Haltung ein- im Stehen, Sitzen oder Liegen- und nimm ggf. den Jaspis in die linke Hand- konzentriere Dich auf Deine Haltung “ Bequem und doch stabil“- schließe nun die Augen und atme ruhig und gelassen- nimm Deinen Atem und den Rhythmus wahr, lasse Dich ganz von Deinem Atem führen- er kommt und geht ohne Dein zutun- keine Gedanken stören diese Konzentration, alles fließt frei und ohne Gedanken…
  • Atme jetzt ganz bewusst zum Solarplexus(RenMai15, Herzalarmpunkt)- dem MANIPURAChakra; fühle, wie der Atem zu Deinem Kraftzentrum strömt- von dort kommt die Kraft, die Intuition; fühle, wie der Atem diese Kraft mehrt und den Brust- und Bauchraum weitet; atme weiter und weiter und dehne Dich vom Kraftzentrum aus…
  • Atme weiter und tiefer- zum unteren Dantian(RenMai 6,5,4;)- dem SWADHISTHANAChakra- Deinem Zentrum der Weiblichkeit/Männlichkeit und Kreativität- spüre, wie Dein gesamter Körper vom Atem erfasst wird und dich trägt, wärmt und ausweitet…
  • Dein Atem führt den Körper durch Wärme und Licht- er atmet den reinen Sauerstoff und Du fühlst grenzenlose Leichtigkeit, Weite und Ruhe- lass den Atem kommen und gehen- stell Dir vor wie alles in Deinem Inneren von Licht und Freude erfüllt wird…
  • Atme nun ganz bewußt wieder tiefer- lege die Hände auf das Dantian und vertiefe den Atem noch einmal stärker- stelle Dir vor, wie Du diese Weite und Wärme in Dir behältst- wann immer Du willst, kannst Du sie abrufen…
  • Beschließe diese Herzmeditation mit einem Räkeln und Strecken mit geschlossenen Augen- fange an zu blinzeln und erst, wenn Dein Blick klar wird öffne die Augen- spüre kurz nach und …
  • führe Deine Hände vor dem Herzen zu „NAMASTE“ zusammen- bedanke Dich, vielleicht singst oder hörst Du noch ein Mantra…
  • und bewahre dieses Gefühl- das ist Deine Aufgabe für die nächsten Tage- Atme und weite Dein Herz!

Heilsteine- Mythos oder Physik?

„Heilsteine“ in der Naturheilkunde sind kein Hokuspokus- Mineralien und Steine haben ihre eigenen Frequenzen und Schwingungen- Hildegard von Bingen – und natürlich auch andere Heilkundige- erkannte durch Ausprobieren und Beobachtung, dass Edelsteine und Halbedelsteine bestimmte Wirkungen erzielen. Ich nutze bspw. den roten Jaspis für die Atemmeditation, welche den Geist zur Ruhe kommen lässt, bei Schmerzen lindernd wirkt und zu mehr Konzentration, innerlichen Ruhe und Gleichmut führt.

Roter Jaspis:

  • …sorgt für innere Harmonie, Zufriedenheit und Verständnis. Er befreit von Blockaden und äußeren Einflüssen. Zudem verleiht er mehr Mut sowie Willenskraft und in Problemsituationen stärkt er die Konfliktbereitschaft. Der rote Jaspis schenkt wieder Energie und regt dazu an, mit Tatkraft an der Umsetzung der eigenen Ziele oder Ideen zu arbeiten.
  • …er beruhigt den Shen und das Herz als Kaiser, schützt das Herz als Meister und leitet Hitze vom Herzen ab- den kühlen Stein direkt auf den Akupunkturpunkt RenMai17 oder RenMai 15 auflegen bzw. in die linke Hand nehmen und damit LaoGong(Pericard 8) aktivieren- Sie können förmlich spüren, wie Hitze, Druck und Unruhe abgeleitet werden- der Stein ist danach richtig heiß,
  • Bei Hypertonie, die mit Kopfschmerzen verbunden ist oder auch Migräne und anderen kopflastigen Beschwerden kann der rote Jaspis begleitend mit der Atmung zur Linderung und Behandlung genutzt werden- üben Sie regelmäßig damit- nur die Konstanz bringt den Erfolg
  • … muss regelmäßig gereinig und aufgeladen werden- spülen Sie ihn mit klar- fließendem Wasser ab und legen ihn acht Stunden/ oder über Nacht in eine Bergkristalldruse zum Aufladen- danach kann er wieder benutzt werden.
  • Laut der Chakrenlehre wirkt er besonders gut auf das Wurzelchakra.

Jaspis in der Bergkristalldruse

Sie wissen ja, probieren geht über studieren… “ Die Praxis ist das Kriterium der Wahrheit“ oder „Wer heilt, hat Recht“… testen Sie es selbst und … man muss nicht immer alles ergründen “ Es ist wie es ist“- die Atemmeditation können sie bei mir erlernen.

Alles Liebe!

Wenn es einmal schwerfällt…

…selbstgesteckte Aufgaben zu erfüllen oder Ziele zu erreichen, dann helfen Ihnen vielleicht ein paar Empfehlungen:

  • Überlgen Sie in Ruhe, wieviel Zeit Sie für bestimmte Bereiche- Hausarbeit, Sport, Meditation…- wirklich aufbringen können, ohne sich zu verkrampfen! Stellen Sie sich eine Zeit im Handy ein oder nehmen eine Eieruhr- das ist dann I h r e  Zeit!!!
  • Beginnen Sie mit einer kürzeren Zeit- diese dann aber täglich einhalten- egal ob für den Sport, Yoga, Entspannung oder Arbeit zu Hause- irgendwann ist es ein „Selbstgänger“.
  • Machen Sie sich einen Plan- gut ist der Wandkalender- denn da steht ja immer alles Wichtige drin!
  • Nicht nachholen, sondern sofort am nächsten Tag wieder neu beginnen- aber ohne Ausrede(siehe Beitrag „Erkenne Dich selbst“ hier auf meiner Seite)!
  • Üben oder arbeiten Sie zu Ihrer Tageszeit und in Ihrem Biorhythmus- bei manchen ist es die Morgenstunde, bei anderen am Tag, der nächste übt und arbeitet lieber am Abend- alles sollte so selbstverständlich wie Hände waschen oder der Griff zur Zahnbürste sein 😉
  • Üben und Arbeiten lohnt sich immer- mehr Freizeit, ein besseres Körpergefühl, einfach gut fühlen- ohne große Veränderungen im Tagesablauf ist das möglich- fünf Minuten früher aufstehen, die Kinder beim Vorbereiten des Abendessens mit einbeziehen, der Familie klare Ansagen machen…
  • Keine Versprechen für die Ewigkeit- von Tag zu Tag sich immer wieder neu finden- das hilft immer- nach einer Woche Bilanz ziehen und wieder neu reflektieren- was könnte besser laufen, was war gut?
  • Passen Sie die Pläne immer wieder den wechselnden Bedingungen an- das Leben ist nun mal kein feststehender Plan, was in einer Woche gut funktioniert, kann in der nächsten schon wieder ganz anders sein.
  • Wählen Sie immer alles so aus, dass S i e damit gut zurecht kommen- Übungen, die gut zu Ihnen passen oder die Ihnen vom Bauchgefühl vorgegeben werden, die Bügelwäsche läuft auch nicht weg, wenn Sie diese auf einen anderen Tag verschieben…

Seien Sie wie das Eisenkraut- Sturm, Kälte oder Hitze – es wird immer stärker von Jahr zu Jahr

  • Wichtig ist, dass Sie immer auch I h r e Bedürfnisse, Befindlichkeiten und Möglichkeiten berücksichtigen- wenn der Schrank zum Rücken zu schwer ist, dann warten Sie, bis Hilfe da ist, gelingt Ihnen auf Grund körperlicher Einschränkungen eine Asana nicht so gut, nehmen Sie eine für Sie passende u.s.w.

Ich wünsche Ihnen Erfolg für Ihre Vorhaben und manchmal hilft es, sich zu reflektieren oder helfen zu lassen- springen Sie über den Graben/ Schatten- der ist nicht tief/groß!! Alles Liebe!

Größe benötigt Zeit,…

um zu wachsen- nein- kein chinesisches Sprichwort;)- einfach nur meine Erkenntniss aus fast 10 Jahren Praxiserfahrung und natürlich mindestens 48 Jahren Leben. Kurz und knapp, da ich ja noch im Urlaub bin:

  • Alles Gute braucht seine Zeit- gesundes Leben, gutes Essen, qualitative Arbeit, Sport, Yoga und Entspannung, Liebe, Leben und auch das eine oder andere Pfündchen zuviel verlieren 😉
  • Warum? Na ganz einfach, nur auf „gutem Boden“ gedeiht Gutes und Großes- alles, was schnell da ist, ist schnell vorbei, alles was schnell produziert wird, hat oft keine Qualität- alles was schnell zubereitet wird, kommt oft aus dem Labor oder bekommt uns nicht so gut!
  • Lebt also Qualität- Quantität gibt es viel zu viel!

Ich wünsche allen eine erholsame Sommerzeit- nehmt Euch Zeit(siehe Link hier untern)!

IMG_0865

 

Leichte Kost…

… und Ruhe für den Tagesausklang- das ist die Zeit von 17 bis 19 Uhr- der Nierenmeridian- geteilt in das Rechte und Linke(Yang und Yin) – hat jetzt seine Hochphase, der Dickdarmmeridian ruht sich aus:

  • Die Leistungsphase unseres Körpers nimmt ab, er benötigt jetzt Entspannung, da auch die Körperfunktionen langsam in Richtung Erholung streben.
  • Ab 18 Uhr sollten keine Mahlzeiten mehr zu sich genommen werden, damit alle Organe regeneriert am nächsten Tag wieder an die Arbeit gehen können.
  • Körperlich und geistig noch fit, sollten wir alles dafür tun, damit das Qi der Nieren bewahrt und aufgefüllt wird- Meditation, ein leichtes Abendessen in entspannter Atmosphäre mit der Familie oder Freunden, Yoga, Qi Gong oder andere entspannende Bewegungen lassen die Kraft des Nierenmeridians wachsen und bewahren das Qi.
  • Ein gutes und leicht verdauliches Abendessen besteht aus leicht gegartem Gemüse, aus einer Suppe und/ oder leichten frischen Speisen- die bspw. ein Zuviel an innerer Hitze kühlen- Quark mit Früchten, ein wenig Joghurt mit Kräutern, aber auch gedünstete Speisen helfen in einen entspannten Abend. Danach kann ein Tee mit Melisse, Hopfen und Lavendel/ Rosenblüten für die nötige Abendruhe sorgen.
  • Gehen Sie noch einmal Sauerstoff tanken, ein kurzer, ruhiger Spaziergang- oder jetzt in den schönsten Tagen des Jahres- entspanntes Sitzen auf dem Balkon, der Terasse oder am Lagerfeuer am Strand- bringen Ruhe in den Abend und sorgen für einen guten Schlaf!

“ Trägt nicht alles, was uns begeistert, die Farbe der Nacht?“- Novalis

Energie und/oder Ruhe durch Yoga

Yoga– das ist nicht nur ein Modesport oder Entspannung für Gestresste!

Yoga ist – ähnlich wie Qi Gong in der chinesischen Medizin – im indischen Raum eine uralte Heilgymnastik und wird in der Ayurveda- Medizin als Bewegungstherapie eingesetzt. Mit Yoga geht es nicht nur Unruhe und körperlichen Problemen an den Leib! Yoga- das ist eine Lebenseinstellung, Yoga ist Bewegung, Meditation und gesundes Essen entsprechend seines Typs.

Im Ayurveda werden ähnlich wie in der chinesischen Medizin Typen entsprechend der Elemente unterschieden, nur diese werden anders benannt: Raum(Äther), Luft, Feuer, Wasser, Erde:

  • Raum– Mund, Nase, Magen-Darmtrakt, Atemtrakt, Brustraum, Kapillaren, Lymphbahnen, Geweben und Zellen,
  • Luft– Bewegungen der Muskulatur, der Herzschlag, das Ein- und Ausatmen der Lunge, die Bewegungen der Magenwand und des Darmes, sowie alle Bewegungen des zentralen Nervensystems,
  • Feuer– Stoffwechsel und Enzyme, Verdauung, Intelligenz, Körpertemperatur, Denkvorgänge und Sehvermögen,
  • Wasser- Verdauungssäfte und Sekrete der Speicheldrüsen, Schleimhäuten, Plasma. Wasser ist unerlässlich für die Funktion der Gewebe, Organe und der verschiedenen Systeme im Körper,
  • Erde– Knochen, Knorpel, Nägel, Muskulatur, Sehnen, Haut und Haare

Desweiteren erfolgt eine Unterteilung in:

  • Vata-Typ– wechselhaft, Frühstadium und Ursache für tiefere Dysbalancen, gekennzeichnet durch:
  • trockene, dünne, kühle Haut
    die Haare sind dünn, dunkel, grob und entweder gekräuselt oder gelockt
    das Gesicht ist lang und eckig, oft mit einem unterentwickelten Kinn
    der Hals ist dünn und knochig
    die Nase ist schmal und kann lang, gekrümmt oder asymmetrisch sein
    die Augen sind klein, stehen eng oder liegen tief, sind dunkelbraun oder grau mit einem matten Glanz
    der Mund ist klein mit schmalen Lippen, leichter, zarter Körperbau
    die Zähne sind unregelmäßig, vorstehend oder ausgebrochen, das Zahnfleisch geht zurück
    Appetit und Verdauung sind unregelmäßig
    handelt rasch
    hat einen leichten, unterbrochenen Schlaf, Schlafstörungen
    ist begeisterungsfähig, lebendig, ideenreich
    ist leicht erregbar, wechselnde Gemütslage
    greift schnell neue Informationen auf
    vergisst schnell
    neigt zu Besorgnis
    neigt zur Verstopfung
    ermüdet schnell, neigt zur Hyperaktivität
    geistige und körperliche Energie kommt in Schüben
  • Pitta- Typ – intensiv, steuert den Stoffwechsel und gibt uns unseren Instinkt für Maß und Reinheit, ist gekennzeichnet durch:
  • die Haut ist hell, glänzend, weich und warm mit der Neigung zu Sonnenbrand, neigt zu Leberflecken, Sommersprossen und Ausschlägen
  • das Haar ist fein und weich, meistens blond oder rötlich
  • das Gesicht ist herzförmig, oft mit einem ausgeprägten Kinn
  • der Hals ist durchschnittlich proportioniert
  • die Nase ist spitz, gerade und von durchschnittlicher Größe
  • die Augen haben eine durchschnittliche Größe und sind hellblau, hellgrau oder grün
  • Mund und Lippen sind mittelgroß
  • mittlerer Körperbau
  • mittlere Stärke und Ausdauer
  • starker Hunger oder Durst, gute Verdauung
  • neigt unter Stress zur Gereiztheit und zu Zornausbrüchen
  • die Haut ist hell oder etwas gerötet, oft mit Sommersprossen
  • verträgt keine direkte Sonne oder heißes Wetter
  • unternehmungslustig, liebt Herausforderungen
  • scharfer Intellekt
  • präzise, deutliche Sprache
  • kann keine Mahlzeit auslassen
  • Kapha- Typ – entspannt, Struktur,  bewirkt Stabilität und Beständigkeit, es stellt Reserven bereit, die Kraft und Ausdauer verleihen, gekennzeichnet durch:
  • die Haut ist dick, fettig, weich, weiß und kühl
  • das Haar ist voll, dick, gewellt, glänzend und meistens braun
  • das Gesicht ist groß, rund und voll
  • der Hals ist massiv
  • die Nase ist groß und gerundet
  • die Augen wirken anziehend und sind groß, blau oder braun
  • der Mund ist groß mit vollen Lippen
  • die Zähne sind groß und weiß und sitzen im gut entwickelten Zahnfleisch
  • kraftvoller Körperbau; große körperliche Ausdauer und Leistungsfähigkeit
  • gleichmäßige Energie; langsame, anmutige Bewegungen
  • ruhige, ausgeglichene Persönlichkeit; regt sich selten auf
  • kühle, glatte, dicke, bleiche und ölige Haut
  • nimmt Neues langsam auf, hat aber ein gutes Langzeitgedächtnis
  • tiefer, langer Schlaf
  • Neigung zu Fettleibigkeit
  • langsame Verdauung, mäßiger Hunger
  • liebevoll, tolerant, verzeiht gern
  • neigt zu Besitzanhäufung und Selbstgefälligkeit

In uns allen sind diese „Typen“ in verschiedenen Mischverhältnissen vereint, man ist nicht nur das eine oder andere- ein „Typ“ ist aber immer vordergründig.

So sollte dann auch gelebt, gegessen, trainiert werden- immer entsprechend seines vorherrschenden Typs.

Yoga als Energiequelle

Fünf einfache Übungen(Asanas)- jeweils 3 Minuten beidseitig trainiert- geben Kraft für den Tag(morgens üben):

  • Der TÄNZER wirkt aktivierend und stark zentrierend
  • SHIVAS TANZHALTUNG – erhöht die Flexibilität und Stabilität
  • Das BRETT – kräftigt die gesamte Muskulatur
  • Die KOBRA –hebt das Energielevel und öffnet den Brustraum( Achten Sie auf Ihre Lendenwirbelsäule! )
  • Der DREHSITZ – ist eine wohltuende „Massage“ für die Organe und stärkt die Verdauung

Untitled design

(Die Bilder sind urheberrechtlich geschützt- siehe Impressum)

Yoga zur Entspannung

Fünf einfache Asanas- jeweils wieder 3 Minuten beidseitig trainieren- geben Ruhe und Gelassenheit bei Stress oder zum Abend(am Nachmittag oder Abend üben):

  • Der BAUM – lässt die eigene „Mitte“ wieder finden, gibt Ruhe und Zentrierung
  • Der HUND –löst Muskelverspannungen( Achten Sie auf Ihre Halswirbelsäule)
  • Die KERZE – entstaut und entlastet die Beine
  • Der SCHULTERSTAND – dehnt sanft den Nacken und die vorderen Bereiche des Körpers- ist ähnlich der kERZE– nur mit ausgestreckten Armen
  • Die VORBEUGE – wirkt Nervosität und unruhigem Schlaf/ Schlafstörungen entgegen

Untitled design (1)

(Die Bilder sind urheberrechtlich geschützt- siehe Impressum)

Diese Übungen können sie in zahlreichen Büchern nachlesen, ich empfehle Ihnen jedoch einen Einsteiger- Yoga- Kurs in einer Yoga- Schule oder einem Studio. Sollten Sie dazu keine Möglichkeit finden, dann buchen Sie bei mir Einzelstunden.

„Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.“  Mit diesem Ausspruch von Perikles wünsche ich Ihnen Mut zur Freiheit, das zu tun, was Ihnen Gesundheit und Freude am Leben gibt!

DSC_4332

 

 

↑ Top of Page