gesund und lecker

Nahrungsmittel, die der Gesundheit förderlich sind

 

In der CM gibt es keine generellen Verbote zu bestimmten Nahrungsmitteln/ Genussmitteln- alles hat seine Wirkung für den Körper; immer bestimmt die Dosierung über Gesundheit oder schädigende Einflüsse. Allerdings gibt es ein paar Nahrungsmittel/ Lebensmittel, die besonders zu empfehlen sind- es sind 12 Lebensmittel bzw. deren Gruppe, die imstande sind, Krankheiten der zivilisierten Welt zu verhindern, zu behandeln oder umzukehren:

  • Vorweg- integriere jedes dieser Lebensmittel täglich in deinen Speiseplan- es ist nicht schwer, da die Mengen oft gar nicht groß sind 😉 ; die Portionen beziehen sich immer auf die Größe der jeweiligen Hand- also ganz einfach abzumessen;
  • Hülsenfrüchte– alles, was die Farben gelb, rot, schwarz, blau an Linsen, Bohnen, Erbsen, Kichererbsen u.s.w. trägt sollte möglichst mit einer halben Tasse gekocht und einer Tasse gekeimt täglich auf dem Speiseplan stehen- also ein Eintopf mit ein paar Sprossen dekoriert deckt den Bedarf; Eiweiß, Eisen, Zink, Folsäure, Kalium und Ballaststoffe fördern ein gesundes Leben(z.B. Studie 2007 American Institute of Cancer Research).

  • Beerenfrüchte und Trauben mit Kernen– auch gefriergetrocknet oder getrocknet möglich- und dort besonders die Sorten Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Maulbeeren… täglich eine Portion aus einer halben Tasse frisch und einer viertel Tasse getrocknet werten sie bspw. jedes Porridge zum Frühstück auf und auch als Nachtisch zum Mittag sind sie ein frischer  und gesunder Abschluss der Mahlzeit 🙂 ; sie enthalten Antioxydantien, Vitamine, Spurenelemente und Mineralien, die für alle Stoffwechselvorgänge wichtig sind und bspw. antikarzenogene Wirkungen haben(Himbeeren…).

  • Obst mit seinen aktiven Pflanzenfasern, Vitaminen, Spurenelementen- saisonal und regional am besten; aber auch überregional in Maßen z.B. im Sommer die Wassermelone mit Kernen oder auch Zitrusfrüchte(auch die Schale z.B. als Abrieb im Smoothie) im Sommer- sie leisten Reparaturarbeiten an den Zellen und bekämpfen Zellentartungen. die empfohlene Menge besteht z.B. aus einer Frucht oder einer Tasse aufgeschnittener Frucht bzw. einer viertel Tasse getrockneten Früchten- greift ruhig 3x täglich zu- der Fruchtzucker in den ganzen Früchten, besonders den frischen, ist zu vernachlässigen(anders als im Saft).
  • Kohlgemüse, Rettiche und Kressen jeglicher Coleur- Blumenkohl, Brokkoli, Kresse, Meerrettich, heimische Kohlsorten, aber auch PakChoi und Chinakohl; mindestens eine Portion täglich sollte es sein und es reichen eine halbe Tasse frisch, eine viertel Tasse Sprossen und ein Teelöffel Meerrettich;
  • Blattgemüse- möglichst grünes– auch das Grün von roter Bete, Möhren u.s.w. nutzen- sie enthalten teilweise mehr Vitamine und Spurenelemente als das Gemüse selber und können als Salat, Deko 😉 oder in Smoothies verarbeitet werden- eine Tasse roh oder eine halbe Tasse gedünstet reichen schon aus, um davon zu profitieren,
  • Gemüse generell- ob jetzt Möhren oder Zwiebel, Süßkartoffeln oder Zucchini…- 2 Portionen täglich sind schnell gegessen; dabei sind z.B. eine halbe Tasse Gemüsesaft, eine halbe Tasse gedünstetes und eine Tasse rohes Gemüse möglich(roh für die robuste Natur, wer Rohes nicht verträgt, dünstet es an);
  • Pilze- in der asiatischen Heilkunde bereits seit Jahrtausenden bekannt- enthalten viele gute Eiweißverbindungen, Aminosäuren und aktive Gesundheitssubstanzen; stärken das Immunsystem und haben antikarzenogene Eigenschaften- 2 Portionen wären sinnvoll- frisch oder getrocknet; dabei sind Shiitake und Austernpilze eine sehr gute Wahl, aber auch Champignons punkten; der wichtigste Bestandteil in den Pilzen ist die Aminosäure Ergothionein- diese wirkt positiv auf unsere Mitochondrien und schützt uns vor Schäden durch freie Radikale.
  • Leinsamen– vergessen Sie Chia; Leinsaat mit einem Esslöffel/Tag bindet Giftstoffe und sorgt für eine gesunde Darmflora- mal abgesehen davon, enthält er Omega-3-Fettsäuren in einem gesunden Maß;
  • Samen und Nüsse– in Maßen und täglich eine Portion an Walnüssen, Pekanüssen, Mandeln, Cashew, sonnenblumenkeren, Pinienkernen- der Mix macht es und versorgt uns mit gesunden Fettsäuren, die für die Gesundheit der einzelnen Zelle, unsere Gehirnarbeit u.s.w. so wichtig sind,
  • Kräuter und Gewürze– machen nicht nur das Essen schmackhaft, sondern haben antientzündliche, zellreinigende und präventiv- gesundheitsfördernde Wirkungen; es sind besonders Kurkuma, Ingwer, Galgant, Betram, Ysop, grüne Kräuter jeglicher Art und die Lauche(Bärlauch, Knoblauch…), die auf Darm, Pankreas, Magen…ja jede einzelne Zelle im Körper gesundheitsfördernd wirken- besonders auch bei Patienten, die bereits erkrankt waren(zahlreiche Studien seit 1990), zeigte der einsatz von Kurkuma und Co, dass sich die Organe erholen und die Erkrankungen rückläufig sind; ein viertel Teelöffel aller möglichen Gewürze pro Tag ist hilfreich und ausreichend;

  • Vollkorn- bzw. Pseudogetreide in Form von Buchweizen, Reis, Hirse, Quinoa, Gerste, Hafer, Roggen- hier empfehlen sich eine halbe Tasse Porridge, eine Scheibe Brot zur Suppe, ein halbes Brötchen zum Gemüse… 3 Portionen täglich sollten es sein- dabei bestechen Buchweizen, Hirse und Hafer besonders.
  • Getränke- klares Wasser(warm), Jasmintee, grüner Tee(in Maßen), Oolong-Tee, Rooibush, Pfefferminz- und Melissentee- aber auch ab und zu eine Tasse echtenr Kakao(mit Mandeldrink) oder schwarzer Tee sorgen mit ihren Inhaltsstoffen für Gesundheit im Körper- Wasser 5 Gläser/Tag(ca. 200ml/Glas) und ansonsten 2-3 Tassen vom Tee; dabei sollten Minze und Melisse abends getrunken werden, die anderen Teesorten eher am Vormittag und frühen Nachmittag- durch eine ausreichende Trinkmenge halten wir nicht nur den Darm in Schwung, auch unsere Funktion der Harnorgane wird verbessert; das Herz kann besser arbeiten und ausreichend „Wasser“ dämpft ein zu stark aufloderndes Leber-Yang ein!

Zu diesen gesunden Nahrungsmitteln kommt dann „nur“ noch die Bewegung- schwitze eine halbe Stunde täglich mit Bewegung- das kann ein forscher Spaziergang genauso sein wie Yoga oder Fitness- wichtig ist nur, dass man intensiv gefordert wird- in seinem- berechneten- Belastungspuls und danach auch Wasser getrunken wird- ansonsten netsteht oxidativer Stress und das ist wieder nicht so gut für die Zellen des Körpers.

Viel Erfolg beim Umsetzen und… bleiben Sie/ bleibt  gesund!

 

Gefüllte Paprika und Zucchini- leicht und lecker…

 

… im Frühjahr- passend zur Jahreszeit ohne Fleischfüllung- diese würde das Yang zu stark aufsteigen lassen- Schlafstörungen, Migräne, Unruhe… wären die Folge.

Nun aber zum Rezept:

  • Paprika vom „Dach“ befreien, innen säubern und gut abtrofen lassen; genau so mit den Zucchini verfahren- diese noch zusätzlich halbieren und das Innere ausschälen, so dass ein Schiffchen übrig bleibt ggf. schälen, die Gemüsereste ganz fein würfeln/schneiden
  • In eine Schüssel etwas zwei Hand voll Haferflocken geben, dazu eine Hand voll geschrotete Haferflocken, einen Esslöffel Olivenöl, etwas handwarmes Wasser, Gewürze nach gusto- ich nehme die bewährten Drei- Galgant, Bertram und Quendel(je einen halben Teelöffel)-, dazu noch Pfeffer und Bärlauchsalz nach Geschmack; eine halbe weiße Zwiebel fein gehackt- diese Zutaten gut verrühren; sollte die Masse sehr trocken sein , dann noch etwas handwarmes Wasser dazu geben; dann kommen Kräuter(TK Bio-Anbieter oder frisch Schnittlauch, Petersilie, Kerbel,…) und die feinen Gemüsereste(siehe oben)dazu, ganz zum Schluss etwas geriebenen Parmesan mit unterrühren- das gibt einen würzigen Geschmack und bindet die Masse ab;
  • diese Masse dann in die Paprike und Zucchini füllen, etwas Parmesan darüber geben und in einer leicht geölten Form etwa 30-45 Minuten im Backofen bei 150-180 Grad garen lassen; die Reste der Masse können mit Parmesan überstreut auch separat garen- es ist wie ein kleiner Hackbraten ohne Hack 😉

  • Paprika– frisch/ leicht kühl; süss, bitter, scharf; Meridiane Milz, Magen, Dickdarm, Herz; Schleim auflösend, Qi tonisierend, Hitze ausleitend; antioxidativ;
  • Zucchini– frisch/kühl; süß-bitter, Meridiane Milz, Magen, Lunge, Niere; Hitze ausleitetnd, Qi aufbauend, Stuhlgang fördernd, Schleim transformierend, entzündungshemmend, Diurese fördernd,
  • Haferflocken– neutral, süß-bitter, Meridiane Milz, Magen, Herz, Lunge, Gedärme, Niere, Qi tonisierend, Shen beruhigend, Yin und Yang tonisierend, Nässe/Schleim transformierend und ausscheidend, Hitze und Toxine ausleitend;
  • Kräuter frisch– frisch- kühl- neutral, Meridiane wie oben; entlasten die Leber, ansonsten wie oben…
  • Parmesan– süß, sauer, salzig, neutral, Meridiane Lunge, Milz, Qi und Yin tonisierend

Für die Hitzigen reicht man gerne noch einen marinierten Feldsalat dazu- einfach mit Avocadoöl leicht durchkneten und mit Kresse/ frischen Kräutern würzen.

Mit diesem Rezept ist das Mittag- oder Abendessen gesichert und Man(n)/Frau schläft danach gut- guten Appetit!

Wärmendes in der Dojo-Zeit

 

Zugegeben- der Beitrag kommt einige Tage zu spät- aber die Temperaturen lassen so ein wärmendes Curry durchaus zu- schließlich sollen wir uns auch bei den Mahlzeiten vom Wetter leiten lassen 😉

Ein Curry stärkt unsere Mitte(Milz/Magen und damit das Milz-Qi)- besonders wenn es aus den folgenden Zutaten zubereitet wurde(für zwei bis drei Personen):

  • 2-3 Möhren(süß, neutral, Mitte tonisierend…), 2 Petersilienwurzeln(Qi und Yang aufbauend, Blut bewegend- Vorsicht in der Schwangerschaft…), drei bis vier Stängel Staudensellerie(Qi tonisierend, bewegend, Feuer ausleitend…), eine mittlere helle Zwiebel(Qi tonisierend, Blut bewegend…)- alles in einem Teelöffel Ghee nach einander andünsten; mit der Zwiebel beginnen; vorher wird das Gemüse natürlich gesäubert und in Würfel bzw. Scheiben geschnitten; ruhig etwas grober;
  • …dann das angedünstete Gemüse mit 100 ml Gemüsefond und 150 ml Kokosmilch(Qi und Blut tonisierend, Hitze kühlend…) ablöschen; dazu kommen dann je ein viertel Teelöffel Kurkuma und Liebstöckel, je eine Messerspitze Salz, Kubebenpfeffer, Galgant oder Ingwer, Kreuzkümmel, Zitronengras und eine Prise Chili(wer mag)- dann das Ganze ca. 20-30 Minuten garen lassen- danach noch einmal abschmecken.
  • Das Curry wärmt, durch die Zutaten Kokosmilch und Staudensellerie- beide wirken auch Säfte aufbauend und erfrischend/kühlend- wirkt es aber nicht heiß, sondern neutral bis wärmend. Die Gewürze sorgen für eine gute Bekömmlichkeit und gerade Kurkuma wirkt entzündungshemmend.
  • Das Curry kann gut während einer echten Erkältung gegessen werden, da es die Kälte aus den Knochen vertreibt, gegen Gliederschmerzen(kalte Gelenke) angeht und das Immunsystem auf Trab bringt.

Noch etwas zur Petersielienwurzel- da diese sehr stark Blut bewegend wirkt, kann das Curry bei Menstruationsbeschwerden hilfreich sein. Allerdings sollte in der Schwangerschaft auf die Petersilienwurzel verzichtet und durch Pastinaken(Blut tonisierend…) ersetzt werden. Petersilie allgemein und dazu zählt die gesamte Pflanze wirkt in größeren Mengen abortiv.

Ich koche übrigens alle Eintöpfe und dazu zählt auch das Curry im Schnellkochtopf(sehr Energie zuführend, da mit großem Druck gearbeitet wird) und verzichte daher meistens auf Chili. Das spart Zeit und die Mahlzeiten stehen bereits nach 10-15 Minuten auf dem Tisch 😉

Zu den Mengen- meine Oma, von der ich das Kochen gelernt habe, kam immer ohne Kochbuch aus- „Deern, dat brucken wi nich, dat geit nah Geschmack-“ Mädchen, das brauchen wir nicht, das geht nach Geschmack“ 😉 ; ich werde bei den nächsten Rezepten alles genau abwiegen- versprochen!

Viel Freude und gutes Gelingen beim Nachkochen und dann- guten Appetit!

Gesundes und leckeres Frühstück…

ist in keiner Weise langweilig- wie man an diesen sehr süchtig machenden Pancakes sieht.

Die Zubereitung ist denkbar einfach:

1. Zwei Eiklar aufschlagen, bis sie gut schaumig sind, dazu etwas Vanillepulver und Zimt nach Geschmack geben;

2. In das aufgeschäumte Eiklar kommen 15 Gramm Whey-Protein, 2-3 Esslöffel Mandelmehl, 1 Esslöffel gemahlene Haferflocken, nach Geschmack Birkenzucker und eine Messerspitze Weinsteinbackpulver;

3. Die Masse so lange aufschlagen, bis sie leicht cremig ist- sollte es zu trocken sein, dann etwas Mandel- oder Kokosdrink dazu geben;

4. Eine beschichtete Pfanne erhitzen, einen Teelöffel Ghee darin schmelzen und dann Stück für Stück die Pancake hellbraun von beiden Seiten garen lassen; zum Schluss die Apfelscheiben in der Pfanne „anschwitzen“ und damit die Pancakes belegen- etwas Ahornsirup darüber träufeln und voila- es ist angerichtet…

Zeit: 5 Minuten

Genießerzeit: ewig lange, da dieser mild-süße Geschmack einem auf der Zunge bleibt

Diese Mahlzeit ist für jeden geeignet- besonders aber natürlich für Genießer, die sich „Low Carb“ ernähren, für Sportler nach dem Training und für Diabetiker.

Gutes Gelingen und guten Appetit!

Pfifferlingzeit…

 

…. bedeutet Herbstzeit- die Zeit der reichen Ernte in den Gärten, den Wiesen und im Wald. Auch wenn es in diesem Jahr einfach zu trocken war- auf dem Markt gibt es wunderbare Pfifferlinge zu kaufen und ich habe mal dieses Rezept ausprobiert- Pfifferling- Vollkornpasta:

  • Vollkornpasta kochen- ich koche Pasta immer in etwas Gemüsebrühe- das macht sie würziger; alle Sorten sind möglich – von Spaghetti bis Fussili; möglich sind natürlich auch die veganen Varianten aus Kichererbsen oder Linsen…
  • In der Zeit, in der die „Nudeln“ kochen, Pfifferlinge ausputzen und abtropfen lassen, Kräuterbutter(etwa 10 Gramm) oder Öl in den Wok oder eine hohe Pfanne geben, etwas Thymian und Pinienkerne im geschmolzenen Fett „anrösten“, dann die Pfifferlinge bei hoher Temperatur anbraten und sofort runter schalten, mit 150 ml Gemüsebrühe ablöschen…
  • Gwürze dazu geben: Bertram, Quendel, Galgant, weißer Pfeffer, eine Prise Chilipulver und wenn Ihr habt etwas Trüffelpulver ; Salz ist in der Gemüsebrühe enthalten 🙂 …
  • … die Pilze immer mal wieder schwenken und dann die Pasta dazu geben- noch einmal 2 Minuten sanft köcheln lassen und dann mit frischen Kräutern servieren
  • Eine Variante: Gebt zu den Kernen und dem Fett eine Portion magere Schinkenwürfel, das gibt einen rauchigen Geschmack, es sollte aber eine gute Qualität sein und natürlich Bio; ein Schuss Sahne oder Creme fresh zum Abschluss ist natürlich auch möglich…(für mich zu deftig, ich liebe die Lightvariante, da der Geschmack der Pfifferlinge dann besonders gut hervor kommt).

Innerhalb von 20 Minuten steht eine leckere und gesunde Mahlzeit auf dem Tisch, die nach TCM folgende Wirkung hat:

  • Pfifferlinge- wie alle Pilze- sind eher süß vom Geschmack, wirken leicht kühlend bis neutral und auf die Meridiane Milz, Magen, Lunge und Gedärme.
  • Durch die Inhaltsstoffe B-Vitamine (Vit.B.1, Vit.B.2, Niacin, Pantothensäure, Biotin), Vit.K, Pro-Vit.D, Vitamin E und  C, Folsäure, Mineralstoffe und Spurenelemente Kalium, Kalcium, Phosphor, Eisen, Kupfer,  Salicylsäure (240 g) entfalten sie eine antibiotische, entgiftende und entschlackende Wirkung.
  • Für Sportler interessant- Pilze aller Art enthalten recht viel Eiweiß- zwischen 3 und 5 % auf 100 Gramm- und somit hervorragende Aminosäureverbindungen.
  • Pilze aller Art wirken Nässe/Feuchtigkeit auflösend und transformierend, Hitze eliminierend und Toxine ausleitend, Yin tonisierend( besonders gut nach dem Training und bei Hitze und Trockenheitsgefühl), Schleim auflösend und transformierend u n d sie tonisieren alle Qi-Arten.
  • Interessant aus westlicher Sicht- essbare Pilze aller Art wirken positiv bei  erhöhten Blutfettwerten, Adipositas, in der Krebs-Prophylaxe, hemmend bei Metastasen, positiv auf infektiöse Hepatits(antibiotisch, antiviral), bei trockenem Husten, leiten Stoffwechsel“schlacken“ bei zu starkem Fleischkonsum aus, wirken positiv bei Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Energiemangel, Erschöpfung, Kraftlosigkeit, Übelkeit, Hyperglykämie, erhöhtem Blutzuckerspiegel … und noch zahlreichen anderen Beschwerden.
  • Vollkornpasta– werden grundsätzlich eher aus Weizengries hergestellt- daher kühlend und nicht so günstig für unser Verdauungsfeuer. Wenn sie mit leichten Zutaten zubereitet(siehe oben) und in der Vollkornvariante z.B. aus Dinkel oder dem Pseudogetreide Buchweizen hergestellt sind, verändern sie ihre Wirkung auf unseren Körper- dann wirken sie eher neutral im Geschmack und in Temperatur, sind aber immer noch feuchtigkeitsbildend und sollten daher eher selten auf dem Speiseplan stehen. Buchweizennudeln sind eher süß, wirken auf die Meridiane Milz, Magen, Gedärme und Herz und damit Qi tonisierend, Nässe/Feuchtigkeit auflösend/transformierend, Qi regulierend und bewegend und Schleim auflösend/transformierend- interessant bei Hypertonie, Arteriosklerose und Diabetes.
  • Zu den Gewürzen und anderen Zutaten stöbern Sie einfach mal auf dieser- meiner- Seite, da habe ich bereits ausführlich dazu berichtet 😉

Genießen Sie die Herbstzeit vielleicht mit dem einen oder anderen Pilzgericht- ich wünsche gutes Gelingen und guten Appetit!

 

Shake nach dem Training oder bei Hitze

 

Nach dem Training oder auch bei großer Hitze ist es nötig, die Speicher gut und relativ fix wieder aufzufüllen; nach dem Sport sind es die Muskeln, die eine extra Portion Eiweiß benötigen(natürlich auch alles andere 😉 ); bei der derzeitigen Hitze sind es eher die Spurenelemente, die mal so mir nichts dir nichts über den Schweiß verschwinden.

Buttermilch ist eine preiswerte und gute Alternative, wenn sie in guter BioQualität genommen wird, dazu kommen dann bspw. Blaubeeren oder andere Beerenfrüchte, ggf. Vanille oder Kokos und voila- fertig ist ein natürlicher Shake, der ohne Geschmacksverstärker und irgendwelche Zusatzstoffe auskommt:

  • Buttermilch– ja, nicht vegan aber dafür schon spannend in der Ernährungsmedizin und für Sportler- mit einem Glykämischen Index von gerade einmal 15 zählt Buttermilch zu den kalorienärmsten Nahrungsmitteln; aus Sicht der TCM wirkt sie leicht frisch, hat einen säuerlichen Geschmack- sauer zieht zusammen, leitet die Energie nach innen und hält die Körpersäfte im Körper- der Körper kann sich leichter erholen, da der saure Geschmack die Leber unterstützt und damit Bänder, Sehnen und Muskeln. Kontraindikationen  für alles Säuerliche- bzw. es darf dann nicht zu viel davon konsumiert werden-sind alle Schleim- und Feuchtigkeitsprobleme(Zunge geschwollen, Übergewicht, Ödeme, Lipome, Akne…), akute Erkrankungen(Saures hält die Keime im Körper) und auch Magenbeschwerden wie Sodbrennen und Schmerzen.
  • Inhaltsstoffe der Buttermilch- mal ganz prakmatisch betrachtet- auf 100ml: Eiweiß 3,50 Gramm, Fett 0,51 Gramm, Kohlenhydrate 4,01 Gramm, Mineralstoffe 0,75…außerdem Vitamine(A,D,E, Folsäure, K, B-Komplex, C), alle relevanten Mineralstoffe, Aminosäuren(Arginin z.B. 170mg/100 ml)- ein wahres Kraftpaket…
  • Kokosdrink– große Anzahl an Vitamine zum Beispiel aus der B-Gruppe enthält es die Vitamine B1, B2, B3, B5, B6, B7 und B9. Außerdem kann es mit Vitamin C und Folsäure aufwarten; Mineralstoffe sind unter anderem Kalzium Kalium, Chlor, Magnesium, Natrium, Phosphor und Schwefel, an Spurenelementen sind Eisen, Jod, Kupfer, Mangan und Zink enthalten… natürlich variieren die Inhaltsstoffe je nach Hersteller. Aus Sicht der TCM ist er süß und frisch, wirkt auf die Meridiane Niere, Magen und Blase, tonisiert Yin(Säfte), elemeniert Hitze, tonisiert Blut und  Qi – genau das, was man nach dem Training benötigt 😉
  • Blaubeeren– sind vom Temeraturverhalten eher neutral, vom Geschmack her süss, sauer und ein bisschen bitter und wirken auf die Funktionskreise Leber und Niere; neben den hier auf dieser Seite schon mehrfach erwähnten Eigenschaften(einfach Blau- oder Heidelbeeren eingeben) bewegen sie Blut und Qi- das ist für die Erholung nach dem Training unabdingbar- sie sind sozusagen ein Präventivmittel gegen den „Muskelkater“.

Rezept: so einfach 🙂 …200 ml Buttermilch, 100 ml Kokosdrink, 100 Gramm Heidelbeeren- in den Mixer, gut durchmixen und dann ggf. noch einen halben Teelöffel Ahornsirup dazu- mmmhhh- guten Appetit!

Vieleitige Haferflocken

Wer meine Beiträge schon gelesen hat, weiß, dass ich Haferflocken sehr schätze- nicht altbacken, äußerst vielseitig zu verwenden und ein Nahrungsmittel mit Kraft für das Leben:

  • Wir essen sehr gerne gefülltes Gemüse- es ist einfach klasse, Mittag- oder Abendessen sehr lecker und dazu noch komplikationslos im Backofen zuzubereiten. Aber immer mit Hackfleisch und dann auch noch im Sommer? Nein- und so kam ich auf die Idee, mal eine vegetarische/ vegane Variante zu probieren. Die Idee ist nicht so neu- bei diversen Anbietern gibt es ja bereits vollwertige Bio-Mischungen für Bratlinge- aber es geht auch ohne Mischungen…
  • Gemüse der Wahl- hier sind es Zucchini und Paprika- putzen, aushöhlen und mit etwas Olivenöl massieren, dazu kommen frische Kräuter in das Gemüse; es werden 50 bis 100 Gramm Haferflocken mit kochend heißem Wasser überbrüht und diese Mischung dann etwa 30 Minuten quellen lassen- mehrfach umrühren und ggf, Wasser nachgießen- es wird ein geschmeidiger Brei… je nachdem, wieviel Gemüse gefüllt werden soll, ist es natürlich wichtig, die Menge an Haferflocken anzupassen 😉

  • Wenn alles gut aufgequollen ist werden frische Kräuter, drei- vier Stängel Frühlingszwiebeln(in feine Streifen schneiden) und Gemüsereste(vom zu füllenden Gemüse oder auch Reste aus dem Gemüsevorrat- fein hacken), ein Gramm Salz und Hildegard-Gewürze(Betram, Galgant, Quendel, Kerbel…) unter den Haferflockenbrei gegeben- gut durchmengen.
  • Für die Würze nehme ich dann geriebenen Parmesan(zwei Esslöffel), die vegane Variante enthält Pinienkerne und ggf. andere Gewürze, auch dies wird noch untergemengt und dann werden die „Gemüsebehälter“ damit gefüllt, etwas Olivenöl darauf träufeln ggf. noch mit etwas Parmesan bestreuen und ab…
  • …für 20- 30 Minuten in den Backofen bei 180 Grad Umluft(vorgeheizt bei 200 Grad)- natürlich in einer feuerfesten Form(mit etwas Olivenöl ausgepinselt).
  • Sollte etwas von der Haferflocken-Gemüse-Masse übrig bleiben, kann diese mit etwas Parmesan in einer Pfanne oder auch im Ofen in einer kleinen Form als „Bratling“ zubereitet werden.
  • Dazu passt ein sommerfrischer Salat aus Feldsalat, Radieschen und Mairübchen mit Kräutern und etwas Nussöl.

Die TCM-Wirkung der Nahrungsmittel habe ich hier an dieser Stelle schon öfter beschrieben- nur soviel- es macht gesund satt, belastet nicht die Leber- im Gegenteil- und ist auch als Abendmahlzeit nicht zu mächtig.

Guten Appetit und viel Freude beim „Nachbasteln“- alles Liebe!

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